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Ebenfalls... kleine Umfrage, welches NLE Ihr benutzt...



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Frage von pixelschubser2006:


Inspiriert von einer anderen Umfrage möchte ich mal nachfragen, welches NLE Ihr benutzt, und warum. Nicht nur aus reiner Neugier, ich möchte mal herausstellen, wo die wirklichen Unterschiede sind, welche Standard-Aufgaben mit bestimmten Systemen besser oder schlechter realisierbar sind. Vielleicht ergibt sich auch, das die objektiven Unterschiede nach Einarbeitung im Ergebnis garnicht so unterschiedlich sind. Könnte mir vorstellen, dass z.b. bei Adobe der Vorteil im System liegt, wobei ich den Datenaustausch mit verschiedenen Programmen nicht überbewerten möchte. Das mache ich ständig zwischen völlig verschiedenen Herstellern.

Zur Kernfrage:

Ich lege dabei vor, wie ich bereits häufig schrieb, arbeite ich mit Edius. Grund dafür ist, daß ich mit Edius Neo 3.5 ein System zum Hobbypreis bekam, welches aber ein abgespecktes Profi-Tool ist. Für mich zählten zwei Aspekte: Zum einen lerne ich gerne von Profis und dachte mir, die Bedienung wird schon durchdacht sein, Klickibunti mag ich überhaupt nicht. Zum anderen wollte ich sichergehen, bei einem Wechsel zu einem Profiprogramm nicht wieder von vorne anfangen zu müssen. Beides hat sich für mich auch erfüllt.

Pro: Die bekannten Stärken, wie hohe Effizienz hinsichtlich der Rechnerpower. Auch das Preisl-Leistungsverhältnis ist optimal. Es ist nicht nur etwas günstiger als die Alternativen, es spart den Kaufpreis m.A. nach schon beim Hardwarkauf wieder ein.

Neutral: Bedienung ist nicht manchmal unnötig un-intuitiv, aber das sind vergleichbare Systeme anderer Hersteller vermutlich auch. Mit jeder Stunde, die ich davor sitze, wirds besser.

Negativ: Über die Titel-Funktion wurde schon viel geschrieben, meistens eher negativ und meistens zutreffend. Der Quicktitler ist integriert, aber das war"s auch schon. Das Ding ist wirklich Mist und wird von mir nur rudimentär genutzt. Bauchbinden bereite ich oft mit Photoshop vor.

Was mir fehlt, ist eine vernünftige Referenz. Ich schlage lieber im Buch oder PDF gezielt nach, weil ich weiß was ich will. Stundenlanges Ansehen von Video-Tutorials ist nicht so meins. Ich befürchte aber, das ist woanders auch nicht besser. Einfach weil man bei der Funktionsfülle mit dem Drucken überhaupt nciht mehr hinterherkommt.



Antwort von Jost:

Davinci Resolve - das Ausprobieren lockte, weil es kostenlos ist.

Nach der Einarbeitung wurde Magic Video Deluxe in Rente geschickt.
Fluch und Segen zugleich ist die Fülle der Möglichkeiten, die Davinci eröffnet.
Wahrscheinlich gibt es irgendwo eine Funktion versteckt, um auch seinen Vornamen zu ändern.

Dann kam die erste gebrauchte BM. Damit war ich dann praktisch auf Davinci festgelegt. Raw-Videos frass damals noch kein anderes Programm.

Was noch fehlte, war die Möglichkeit des Entrauschens. Wollte erst Neat Video zukaufen. Habe mich dann aber zum Kauf eines Davinci-Dongles in den Ebay-Kleinanzeigen entschlossen und so auf die Davinci-Vollversion upgegradet, die das Entrauschen beherrscht.
Den Dongle kann man jederzeit wieder verkaufen, Neat Video nicht.
Als die zweite BM-Kamera kam, die einen Dongle mitbrachte, wurde der erste Dongle verkauft.

Der große Sprung kam, als erst Fusion kostenlos auf den Markt kam, und dann mit Davinvi Resolve eng verbunden wurde.

Die Umstellung von Magix war riesig, die Lernkurve eher flach, weil ich niemanden kannte, der mit Davinci arbeitete. Setzt man sich zwei Stunden zusammen, lernt man schließlich mehr, als Abend für Abend Video-Tutorials zu schauen.
Weil es mitunter Monate gibt, in denen ich nicht mit Davinci arbeite, geraten wichtige shortcuts wieder in Vergessenheit. Die Bedienung allein per Maus ist eher etwas umständlich.

Betrachtet man das Programm ganz für sich, gehört es zur ersten Wahl. Kostenlos noch dazu. Als Profi-Programm wird es auch intensiv gepflegt.

Auf der Minus-Seite steht: Die Hardware-Anforderungen sind hoch. Meinen PC hatte ich einst aus Kostengründen alle zwei Jahre auf dem neusten Stand gebracht. Was zu alt ist, findet schließlich nur noch in der Mülltonne einen Abnehmer.
Mittlerweile muss ich permanent nachrüsten, damit neue Codecs unterstützt werden und flott laufen.
Und tief habe ich durchgeatmet, als ich feststellte, dass man mit 2000 Euro bei weitem nicht auskommt, wenn man ein Notebook haben will, auf dem Davinci 4K-Raw flott laufen lässt.



Antwort von Drushba:

Avid:

- Weil es Untertitel beherrscht
- Weil ich mit Cuttern zusammenarbeite, die ebenfalls Avid nutzen und denen ich das vorgeschnittene Projekt auf Festplatte übergeben kann bzw Änderungen an deren Schnitt selbst machen kann.
- Weil es grundsätzlich den professionellen Workflow mit anderen Gewerken ermöglicht (z.B. Schnitt, Ton, Grading in Postprohäusern)
- Zuviel Leidenszeit mit dem Erlernen dieses elenden Proggis und dessen Bugfixes draufging, als daß ich es abschreiben möchte

Edius for Workgroups:

- Weil es immer dann läuft, wenn Avid streikt (neuderdings das einzige Proggi in meiner Reichweite ist, welches DNxHD.mxf aus Magic Lantern Raw problemlos akzeptiert!)
- Weil es so einfach ist
- Weil ich es eh schon gekauft habe

Final Cut Pro X:

- Weil es Untertitel beherrscht
- Weil es schöne Schriften und Effekte hat
- Weil es sexy ist und Spass macht
- Weil es mit Motion zusammen alles erfüllt, was ich für gelegentliche Imagefilme benötige
- Weil ich es mag :-)





Antwort von Frank Glencairn:

Resolve, weil es IMHO mittlerweile zu den besten NLEs gehört (und ich hab Avid, Edit, Speedrazor, FCP und Premiere durch), und ich keinen Bock mehr auf Roundtripping und Proxies habe. Das meiste Material, mit dem ich zu tun haben ist BM raw, Arri raw, und Red raw - flutscht einfach, macht alles was ich brauche.

Nur H264 convertiere ich noch zu Cineform, vor dem Import.



Antwort von thos-berlin:

Ich hinke hinter Technik und Zeit hinterher.....

Da ich aktuell noch SD-Videos schneide (Lokalsender sendet noch in SD), nutze ich dafür noch mein AVID Liquid 7.2 ;-) - Jog-/Shuttle vorhanden.

Ein super Programm, das leider der Firmenpolitik zum Opfer gefallen ist.

Ich kann es in den für mich relevanten Funktionen sehr sicher benutzen und habe seit Jahren eine Vorlage für die zu schneidende Sendung(Vorspann, Abspann, Bauchbinden). Ich hatte nie das Bedürfnis, zu wechseln.

Die Sendung wird nun eingestellt, ich werde dort wohl nicht weitermachen. Mal sehen, ob ich zukünftig in HD die BM-Sachen benutze oder ob ich meine Premiere Lizenz nutze, die ich mir eigentlich wegen Flash zugelegt hatte....



Antwort von Pianist:

Avid:

- Weil es Untertitel beherrscht
- Weil ich mit Cuttern zusammenarbeite, die ebenfalls Avid nutzen und denen ich das vorgeschnittene Projekt auf Festplatte übergeben kann bzw Änderungen an deren Schnitt selbst machen kann.
- Weil es grundsätzlich den professionellen Workflow mit anderen Gewerken ermöglicht (z.B. Schnitt, Ton, Grading in Postprohäusern)
- Zuviel Leidenszeit mit dem Erlernen dieses elenden Proggis und dessen Bugfixes draufging, als daß ich es abschreiben möchte
Ich auch. Und zwar, weil es einfach zuverlässig funktioniert und ich auch nach Jahren noch alle Projekte öffnen kann, um kleine Änderungen an alten Filmen vorzunehmen. Und weil die Hardware teuer genug war. Und weil meine Kamera Avid-Dateien schreibt. Und weil ich nichts anderes brauche. Avid ist Avid.

Matthias



Antwort von didah:

bei avid komm ich mit der bedienung nicht wirklich klar, und das transcoding geht mir furchtbar aufn sack.....

premiere cc
warum? weils undere firma verwendet. weil wir die integrierte proxy funktion oft nutzen. weil ichs schon seit jahren verwende ;) denk mal das ist der hauptgrund...

lg



Antwort von Jost:

Resolve ... nur H264 convertiere ich noch zu Cineform, vor dem Import.

Deine PC-Power dürfte doch locker ausreichen, um H264 auch ohne Konvertieren problemlos zu bearbeiten.
Warum Cineform und warum konvertieren vor dem Import?



Antwort von Rudolf Max:

iMovie auf einem Mac... nebst anderem...



Antwort von SeenByAlex:

Ich habe jahrelang mit Premiere geschnitten, bin dann vor ca. fünf Jahren auf AVID umgestiegen.

Grund damals: Premiere kam mit großen Projekten und Datenmengen nicht klar, die Abstürze und Bugs häuften sich, dazu lange Ladezeiten.

AVID funktionierte hingegen tadellos, war immer 100% zuverlässig und ist abwärtskompatibel ohne wenn und aber. Allerdings liegt das in der Vergangenheit, keine AVID Version lief je wieder so stabil bei mir wie damals AVID 5.0 oder AVID 5.5. Inzwischen muss ich auch immer mal mit Abstürzen oder lästigen Bugs kämpfen, aber alles im noch sehr erträglichen Rahmen. Noch nie hat AVID mir ein komplettes Projekt abgeschossen.

Nachteile: wenn man nicht in ProResProRes im Glossar erklärt oder DNxHDDNxHD im Glossar erklärt dreht, verliert man durch das Transkodieren in MXFMXF im Glossar erklärt immer Qualität. Überhaupt ist AVID sehr unflexibel, was verschiedene Codecs, Frameraten und Auflösungen angeht. Gerade bei "Mischprojekten", wo man Material verschiedensten Ursprungs verarbeiten muss, ist AVID also eher ungeeignet. Zudem verlässt sich AVID darauf, dass man im Programm wirklich nur den Schnitt macht, Ton, Effekte und Farbe sollten wo anders bearbeitet werden - zumindest wenn es vernünftig gemacht werden soll. Auch Plugins haben es bei AVID schwer. Insgesamt ist AVID irgendwie das Apple der Schnittsysteme: Als ins sich geschlossenes System sehr mächtig, aber wehe man will etwas machen, was die Entwickler nicht vorgesehen haben. Dann kanns richtig unangenehm werden...

Aus diesem Grund habe ich als Zweitschnittprogramm Final Cut X für mich entdeckt. Nicht annähernd so stabil und zuverlässig wie AVID, aber deutlich schneller zu bedienen und durch das Erlauben von Plugins ein echter "Allrounder". Wenn also mal schnell ein kleines Filmchen aus unterschiedlichsten Ausgangsmaterial geschnitten werden soll, ist Final Cut X AVID deutlich überlegen. Für größere, von den Datenmengen und der Filmlänge her anspruchsvollere Projekte würde ich aber weiterhin immer auf AVID zurückgreifen.



Antwort von otmar:

Vegas Video Pro - angefangen mit Vegas Movie Studio
Workflow passt mir ausgezeichnet



Antwort von rush:

vor 10 jahren noch primär avid und danach premiere, dann mal kurz liquid ausprobiert was von den fetaures her cool war/ist - aber in Sachen Stabilität und Geschwindigkeit fand ich es eher schwach. Das Ding hat zuviele Funktionen erhalten von denen einige recht unausgereift waren...

seit einigen jahren bin ich jetzt recht zufrieden mit edius unterwegs.. ich hatte damals nicht die potenteste hardware zum schneiden von avchd - unter edius flutschte es jedoch im vergleich zu premiere deutlich besser - also wurde es gekauft.

Edius ist sicher nicht perfekt und in einigen Dingen etwas altbacken - für das was ich so damit mache taugt es aber ziemlich gut. In Sachen Audio würde ich mir z.b. mehr wünschen...

Premiere war/ist mir darüber hinaus schlicht zu teuer weil ich nicht täglich schnippel und die abo variante gab es damals auch noch nicht, wäre aber vermutlich auch nicht meine erste Wahl gewesen.

Letztlich ist es wohl Geschmackssache und eine Frage der Gewöhnung... ich nutze heute noch quasi mein avid tastaturlayout unter Edius... und auch Premiere oder Final Cut kann man recht ähnlich bedienen wenn man die Tasten ein wenig anpasst.



Antwort von Starshine Pictures:

Die ersten 2 Filme habe ich auf Corel VideoStudio X geschnitten. Da mir das irgendwie nicht professionell genug vorkam hab ich noch Sony Vegas, Edius und Avid ausprobiert. Bin mit keinem davon klar gekommen. Bin dann zunächst ausschliesslich wegen der riesigen Community zu einem gehackten Premiere Pro 5.0 gewechselt und dabei geblieben. Mit Erscheinen der CC Version bin ich dann ins Abo gegangen. Bei mir waren es also tatsächlich die vielen verfügbaren Tutorials im Netz die mich zu Adobe gebracht haben. Habe später auch Resolve getestet, aber auch da komme ich irgendwie nicht klar. Ich installiere es mir zwar immer wieder wenn ein neues Update erscheint, werfe es dann aber spätestens nach 2 Tagen wieder runter weil es mich zu sehr frustriert wirklich gar keinen Stich zu sehen, trotz der vielen simplen Anleitungsvideos die es mittlerweile gibt. Es liegt mir einfach nicht.

Grüsse, Stephan von Starshine Pictures



Antwort von cantsin:

Erste Gehversuche unter Linux mit kino und Cinelerra. Davon genervt, auf einen Mac mit OS X und FCP7 umgestiegen. Wenige Projekte in FCPX (noch in der instabilen Version 1.0 und der auf der alten MacPro-Hardware immer noch zu langsamen 1.1), danach glücklicher Umstieg auf Premiere, erst unter OS X, dann Windows.

Mittlerweile schneide ich mehr in Resolve (Studio) als in Premiere, nicht nur, weil 90% meines Materials aus der Blackmagic Pocket kommt, sondern auch, weil mir die Tastaturkürzel im Editor-Modul gut zur Hand gehen und das Programm alles kann, was ich brauche. Durch die Trennung von Medienmanagement, Schnitt und FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt in drei getrennte Bildschirme hat man auch jeweils ein übersichtlicheres InterfaceInterface im Glossar erklärt als z.B. mit Premiere.

Nur für spezielle Dinge (Warp-Stabilizer, Untertitel, komplexere Audiosachen, nativer Schnitt von h264-Material) gehe ich noch in Premiere und ärgere mich dann über die langen Renderzeiten.



Antwort von dustdancer:



Dann kam die erste gebrauchte BM. Damit war ich dann praktisch auf Davinci festgelegt. Raw-Videos frass damals noch kein anderes Programm.

Nicht wirklich. AE+pre haben auch damals schon alles gefresseb.



Antwort von baerty:

Resolve... wehe man nimmt es mir weg!
AVID------------------- Prem 7 Fcp / X---------------------- und dann eben das R..:)
Jungsteinzeit 19Jh 30.11.2016



Antwort von baerty:

Äh... nur die paranoide Telephonities von Adobe, wozu, wofür, warum, wieso,
und wenn es sich net gerade anscheisst, weil ich offline bin, ich bin kein Spion,
kein Terroiiist, und echt normaler, weisser Kerl, der fertig werden möchte.

What S nexxt? Antrag bei Adobe, ob es nun passt und wir können?
Papierantrag, gefaxt?
Ich will die Software nicht heiraten, net ausrauben und bin net pervers.

Bert: 9 öch... aber bitte ohne den Knopf vom Böhmermann / lieber Admin...danke :)



Antwort von Jalue:

Also, um die Jahrhundertwende herum mit Premiere 1-irgendwas angefangen. Dann berufsbedingter Umstieg auf AVID, seit Anfang des Jahres primär auf FCPX unterwegs, wiederum berufsbedingt.

Im Grunde spiegeln AVID und FCPX zwei völlig unterschiedliche Schnittphilosophien.

FCPX ist so eine Art Leatherman unter den Schnittprogrammen, ganz auf einfache, intuitive Bedienbarkeit ausgelegt. Auch ohne technisches Hintergrundwissen kann man ziemlich schnell beeindruckende Ergebnisse erzielen. Top für kurze Projekte mit knapper Deadline, insbesondere für Onlinevideos. Die Vorteile von FCPX sind zugleich seine Nachteile, denn zumindest mich verleitet es zu einer etwas schludrigen "Passt scho!"-Mentalität.

AVID ist eher das (überteuerte) Kästchen mit Feinmechanikerwerkzeug, das seine Wurzeln im linearen Filmschnitt hat. Den Umgang muss man erlernen und sich tunlichst vorher überlegen was man will, denn für intuitives Gedaddel und wildes Formatemischen ist AVID denkbar ungeeignet. Man könnte auch sagen, AVID zwingt zum planvollen, präzisen Arbeiten, was ich gerade bei höherwertigeren, umfangreichen Produktionen schätze.

Gemeinsam ist beiden, dass sie es gar nicht mögen, wenn man sich gegen ihre Philosophie stemmt. Wer mit FCPX versucht wie am AVID zu schneiden, kriegt vom Programm was auf die Nase und umgekehrt gilt das genauso.

Gelegentlich habe ich in den letzten Jahren auch wieder auf Premiere geschnitten. Oberflächlicher Eindruck: Liegt "philosophisch" irgendwo zwischen AVID und FCPX. Vielleicht, aber nur vielleicht, vereint Premiere das beste aus beiden Welten in sich - sofern man bereit ist, sich mit dem rigorosen Abomodell anzufreunden.



Antwort von Jack43:

Edius 8.3, was sonst? ;-)



Antwort von pixelschubser2006:

Danke für den Wink mit dem Zaunpfahl... lade mir das Update auch gerade runter ;-)



Antwort von Jack43:

gerne geschehen:-)



Antwort von Axel:

Im Grunde spiegeln AVID und FCPX zwei völlig unterschiedliche Schnittphilosophien.

(...)

Die Vorteile von FCPX sind zugleich seine Nachteile, denn zumindest mich verleitet es zu einer etwas schludrigen "Passt scho!"-Mentalität.

Sehr kluge Bemerkung, die nur von einem kommen kann, der das Programm tatsächlich kennt. In diesem CreativeCow-Artikel (bzw. diesem und dem mit diesem verlinkten Folgeartikeln sowie den hunderten Kommentaren und den Antworten des Autors auf diese Kommentare) schält sich heraus, worin der wesentliche Unterschied besteht: in der spurlosen magnetischen Timeline.

Die primäre Storyline ("Handlung") ist nicht-nicht-linear, also zwangsweise linear, chronologisch. Sie "erzieht" den Cutter zu einem stark vereinfachten, logischen Denken. A-B-C hab' ich schon, hm, lass mal überlegen, was kommt dann? Mit jedem weiteren Clip, der angefügt wird (ehemals auch von mir bevorzugte Methode: append at end), wird der rote Faden roter, der Magnetismus psychologisch stärker, der Schnitt (scheinbar!) alternativloser.

Die Psychologie benennt Wahrnehmungsfehler, die auf unreflektiertem (allzu folgerichtigem, wer A sagt muss auch B sagen im Gegensatz zu wer A sagt muss gar nichts) Denken beruhen und die die Crux gut beschreiben:
> bei einem vorgegebenem Thema sieht man nur noch, was dazu rein äußerlich passt. Was der Vorgabe widerspricht, wird ausgeblendet. Bekannt als selektive Wahrnehmung. Resultiert in Oberflächlichkeit.
> ein schnelles Urteil begünstigt Stereotype. Besonders gefährlich, da dieser Fehler nicht nur zu unoriginellen Ergebnissen führt, sondern zu falschen.

Der Punkt ist, da der Cutter aufgrund der unbezweifelbar wesentlich besseren Medienorganisation im Vergleich zu allen anderen NLEs sein Footage bereits kennt bzw. es spontan wiederfinden kann, überlegt er gar nicht groß, testet nicht aus, sondern setzt ohne nachzudenken den nächsten (naheliegendsten, aber nicht notwendig besten) Schnitt.

Wie der Cutter an einer Moviola, die ja ebenfalls physikalisch nur linearen Schnitt gestattet, muss der FCP X - Cutter das "Non" im Kopf haben. Nicht mit dem Anfang anfangen, auch mal mit Dummy-Clips in der Handlung arbeiten (verbundene Clips sind unmagnetisch und "frei"), immer wieder experimentieren. Sonst sieht man Filmen, die mit FCP X geschnitten wurden, tatsächlich den faulen Cutter an. Wer als FCP X - Benutzer nie zuvor mit einem Spuren-NLE geschnitten hat und plötzlich dazu aufgefordert wird, vermisst die Logik. Ihm muss man sagen, Schnitt hat auch sehr viel mit Intuition zu tun, mit Ausprobieren. Der Weg ist das Ziel.



Antwort von Steelfox:

Hier Vegas Pro (möchte ich nie wieder hergeben) und Fusion für die spezielleren Sachen.

Angefangen mit Pinnacle 8 und 9 (was für eine Qual) dann später Magix (stürtze aber dauernd ab). Vor ein paar Jahren dann Vegas mit der neuen Kamera bekommen. Einarbeitung dauerte etwas, aber nu gibts nichts besseres (für mich).



Antwort von MatzeXXX:

Ich hätte gedacht, dass die Premiere Pro-Fraktion hier größer ist. Habe mal vor Urzeiten ein halbes Jahr mit Final Cut geschnitten (2001), auf Media Composer gelernt (auch so Jahrtausendwende), aber im Grunde schon immer Premiere/Premiere Pro benutzt, angefangen Ende der 90-er Jahre. Damals wohl auch aus Mangel an Alternativen auf Windows.

Seit ewigen Zeiten fehlt mir aber jeder Vergleich, da ich nur noch in Premiere Pro arbeite. Habe die Master Collection, weil ich beruflich auch AfterEffects, InDesign, Photoshop und Lightroom benutze, dann und wann auch Audition und Illustrator. Folglich ärgere ich mich zwar auch über den recht hohen Abopreis, aber andererseits hätte ich den auch mit einem anderen Videoschnittprogramm (wegen der anderen Adobe-Programme).

Premiere Pro läuft bei mir recht stabil. So gut wie keine Abstürze. Es akzeptiert sehr viele Formate problemlos. Derzeit nervt mich nur, dass Ultra-Key auch in der allerneuesten Version abstürzt, wenn man CUDA nutzt. Obwohl das Problem seit langem bekannt ist, kriegt Adobe das nicht gefixt.

Beim Studium damals mit Photoshop und AfterEffects angefixt, und im Grunde nie genug geärgert, um vom Adobe-Zug abzuspringen ; ) Bin aber auch nicht der größte Multiplikator geworden. Und Dynamic Link IST super : )




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