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Frage von klusterdegenerierung:


Für gewöhnlich suche ich einen Track auf Audiojungle und stelle die Lizenz und die Recherchezeit in Rechnung und wahrscheinlich macht ihr das auch so, aber wie läuft das wenn man ein Audio Abo hat und es keinen differenenzierten Stückpreis mehr gibt?

Auf Audiojungle gibt es ja schon mal einen Song für 5€ aber auch für 50€, habt Ihr da eine bestimmte Preisstruktur, wie rechnet ihr da?
Danke! :-)

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Antwort von Jott:

Der Kunde weiß doch nicht, dass du ein Abo hast. Mach doch zum Beispiel 150 Euro für Recherche plus Lizenz. Andere berechnen viiiiel mehr.

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Antwort von macaw:

Da muss ich direkt an Mercedes Benz denken, denen von ihrer Agentur ein Sample von einer CD (die komplette Sammlung kostete 300 Euro) für vermutlich 250.000 Euro verkauft wurde...

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Antwort von klusterdegenerierung:

Jott hat geschrieben:
Der Kunde weiß doch nicht, dass du ein Abo hast. Mach doch zum Beispiel 150 Euro für Recherche plus Lizenz. Andere berechnen viiiiel mehr.
Wer sind andere und was ist viel mehr und über welche Art Video sprechen wir?
Ich meine Ottonormalvideo, kleiner Clip von einem 3 Stunden Dreh und Halbtagsschnitt, da sind 200€ für einen Song ja schon die Hälfte der Postpro.

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Antwort von soulbrother:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Für gewöhnlich suche ich einen Track auf Audiojungle und stelle die Lizenz und die Recherchezeit in Rechnung und wahrscheinlich macht ihr das auch so, aber wie läuft das wenn man ein Audio Abo hat und es keinen differenenzierten Stückpreis mehr gibt?

Auf Audiojungle gibt es ja schon mal einen Song für 5€ aber auch für 50€, habt Ihr da eine bestimmte Preisstruktur, wie rechnet ihr da?
Du berechnest also Recherchezeit plus Lizenz.
Bei der Lizenz verdienst Du nix, richtig?
Jetzt hast Du ein Abo statt Stückpreis.
Da sehe ich 2 Möglichkeiten:
1. Entweder es gibt den Song im Abo auch als "Einzelpreis-Lizenz", dann nimmst Du den,
oder
2. Du nimmst generell den maximal möglichen Lizenanteil von 50.- (denn der song könnte ja als Einzelpreis auch diese summe kosten)

Fertig.

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Antwort von MK:

Der Gewinn liegt im Einkauf, ich kannte mal jemanden der für tausende Euro neue Hardware gekauft hat und dann den Kunden weniger berechnet hat weil sich dadurch Exporte beschleunigt haben...

Wenn nicht gerade extremer Preisdruck durch Konkurrenz herrscht ist das schön blöd wenn man durch solche Investitionen nicht den Gewinn steigert sondern das 1:1 durchreicht.

Soll heißen für den Kunden ist irrelevant ob man durch ein Abo Geld im Einkauf spart, das was rausgeht wird so berechnet als hätte man kein Abo.

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Antwort von Frank Glencairn:

MK hat geschrieben:
Der Gewinn liegt im Einkauf, ich kannte mal jemanden der für tausende Euro neue Hardware gekauft hat und dann den Kunden weniger berechnet hat weil sich dadurch Exporte beschleunigt haben...
Ja, das liegt an dieser Stundenlohn-Denke, statt Projektbezogen zu kalkulieren.
Ich hab auch nie verstanden warum ein erfahrener schneller Editor für den selben Job weniger bekommen soll,
als einer der nicht so schnell ist, und dafür ewig braucht. Letzterer hat dabei ja null Anreiz sich anzustrengen und besser zu werden.

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Antwort von klusterdegenerierung:

Ich verstehe alle, ich kann natürlich auch eine Mitte aus 5€ & 50€ ziehen, aber ich dachte da mehr an eine Zahl mit Begründung und auch ob ihr für unterschiedliche Projekte unterschiedliche Preise macht, denn eines ist ja klar, wenn man ein Abo hat ist erstmal jedes Stück gleich teuer.

Also, rechnet ihr überhaupt recherche ab und wenn dann als Schnitt- oder Orgastunde, Nimmt ihr entsprechend der Größe des Auftrages andere Preise oder habt ihr sagen wir mal sowas wie, ich nehme perse 70€ für einen Track?

Danke! :-)

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Antwort von Jott:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Ich meine Ottonormalvideo, kleiner Clip von einem 3 Stunden Dreh und Halbtagsschnitt, da sind 200€ für einen Song ja schon die Hälfte der Postpro.
Dann ist es halt so!
Alternativ kann auch der Sohn vom Auftraggeber was auf seinem Keyboard klimpern.

Du musst selber wissen, ob du Produzent oder Sozialarbeiter bist.

Was du bisher so gezeigt hast, ist weit über Billigheimer-Niveau, also lass dich doch ordentlich bezahlen.

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Antwort von klusterdegenerierung:

Jott hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Ich meine Ottonormalvideo, kleiner Clip von einem 3 Stunden Dreh und Halbtagsschnitt, da sind 200€ für einen Song ja schon die Hälfte der Postpro.
Dann ist es halt so!
Alternativ kann auch der Sohn vom Auftraggeber was auf seinem Keyboard klimpern.

Du musst selber wissen, ob du Produzent oder Sozialarbeiter bist.

Was du bisher so gezeigt hast, ist weit über Billigheimer-Niveau, also lass dich doch ordentlich bezahlen.
Lieber Jott, wo in Meiner Frage stehe ich denn für Sozialarbeiter, 70€ ist doch nur ein Beisspiel und Deine ca. 200€ sind halt für einige Jobs utopisch und ich kann mir nicht vorstellen, das ihr es so macht und auch war meine Frage nicht darauf abgezielt das ich zu blöd bin mir selbst einen Preis zu machen!

Meine Frage war doch ganz klar, wie IHR das bei einem Abo, wenn das für euch überhapt relevant ist, macht, nicht ob ich mich mit einer fiktiven Beispielmarge in die Insolvenz treibe. :-)

Sehe es doch einfach als Frage unter Kollegen wie wenn man zusammen in der Runde sitzt und einer sagt, "hab mir jetzt auch ein Abo zugelegt, wie rechnet ihr denn pro Song ab?"

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Antwort von wolfgang:

Die marktbezogene Sichtweise sollte eigentlich sein: was der Markt/der jeweilige Kund bereits ist zu zahlen.

Natürlich kannst auch kostenrechnerischen Ansätzen folgen: und die erwarteten Nachvertonungen/Songs pro Jahr nehmen, die Abokosten des Jahres darauf umlegen - und so einen Preis bekommen. Nur katapultierst dich vielleicht einem geringen Auftragsvolumen aus dem Markt raus, und bei vielen Aufträgen wirst eher zu billig.

Auf jeden Fall sollte eine entsprechende Marge drauf, vor allem weil ja auch Arbeitszeit rein läuft - und man auch damit Deckungsbeiträge machen sollte, um seine Overhead-Kosten abzudecken.

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Antwort von Alex:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Auf Audiojungle gibt es ja schon mal einen Song für 5€ aber auch für 50€, habt Ihr da eine bestimmte Preisstruktur, wie rechnet ihr da?
Ich drücke mich zum einen generell um jegliche Abos, solange ich sie vermeiden kann. Aktuell habe ich für meine Arbeitssoftware lediglich die Creative Suite sonst nichts. Klar locken da einige Möglichkeiten mit Abos, aber ich konnte das bisher immer gut umschiffen.

Bei der Berechnung an den Kunden habe ich keinen fixen Betrag/Prozentsatz. Ich gucke immer, was hat der Song/das Footage gekostet, also Faustregel verdopple ich den Preis, den ich gezahlt habe und rechne noch den Stundenlohn (geschätzt) drauf. Aber eigentlich gucke ich immer, wie die Gesamtrechnung ist. Wenn ich z.B. 1200 € für den Dreh mit Equipment berechne und 500 € für die Post, dann passen da gut 100 € für Stockfootage, wenn ich 20-50 € dafür ausgegeben habe. Wenn meine Rechnung 1120 € ist, dann tun es auch mal 80 € für einen glatten Betrag, aber eigentlich mache ich dann eher 1190 € als 1200 €, weil das immer noch etwas freundlicher aussieht ;-)
Ist halt immer auch vom Kunden abhängig, dem einen tut die Rechnung mehr weh als dem anderen. Ich mache durchaus die gleichen Tätigkeiten für unterschiedliche Kunden, wobei der eine 1400 € und der andere 1700 € für die gleiche Leistung zahlt.

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Antwort von MK:

https://www.blitzrechner.de/handelskalkulation/

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Antwort von klusterdegenerierung:

Alex hat geschrieben:
Ich drücke mich zum einen generell um jegliche Abos, solange ich sie vermeiden kann.
Konnte ich auch, bis ich das hier sah!
Die Leistung von Auswahl und Quali für 59 Tacken fürs Jahr ist unschlagbar.
Ich habe mir alles durchgelesen ob es eine Fußangel gibt, oder irgendetwas negatives, aber nix gefunden, klingt zu schön um Wahr zu sein.

Wenn ich nach einem Jahr kündige, kann ich ja schauen ob ich es für 199€ übernehme, oder noch irgendwo ein Code rumfliegt. Video ist getimet.

https://youtu.be/ccNoltSg7kM?t=432

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Antwort von TomStg:

Mal nebenbei:
Warum gibt es bei diversen Youtubern immer diese großen Mics direkt im Bild? Hier ist es zwar das absolute Negativ-Beispiel, wo das Mic fast die Hälfte des Gesichts verdeckt, aber auch sonst kann das benutzte Mic nicht groß genug sein. Kann man im Hörfunk machen, aber sicher nicht im Video.

Haben die diversen Youtuber noch nie etwas von Ansteck-Mics oder Bügel-Mics gehört? Sollen dicke Mics im Bild etwa eine bestimmte Kompetenz ausdrücken? Oder sind die einfach zu faul, eine Angel mit den Mics außerhalb des Bildausschnitts zu platzieren?

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Antwort von Jott:

„ Sollen dicke Mics im Bild etwa eine bestimmte Kompetenz ausdrücken?“

Mit Sicherheit. Seriöser „Hörfunk-Look“. Ist wie Wollmützchen am Filmset.

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Antwort von TomStg:

Jott hat geschrieben:
„ Sollen dicke Mics im Bild etwa eine bestimmte Kompetenz ausdrücken?“

Mit Sicherheit. Seriöser „Hörfunk-Look“. Ist wie Wollmützchen am Filmset.
… oder wie Schnitt-Laptops bei Starbucks.

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Antwort von Jott:

Starbucks ist out. Wenn, dann kleine private Kaffeehäuser.

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Antwort von berlin123:

TomStg hat geschrieben:
Sollen dicke Mics im Bild etwa eine bestimmte Kompetenz ausdrücken? Oder sind die einfach zu faul, eine Angel mit den Mics außerhalb des Bildausschnitts zu platzieren?
Das wäre ja ungeheuerlich!

Wenn die Zuschauer das rausfinden Ist’s vorbei mit dem albernen YouTuber Traum.

Die sollen erstmal schön bei uns als Set Runner anfangen und wenn sie sich da nicht genau so dämlich anstellen lassen wir sie vielleicht mal unsere Kamera schleppen. Nix mit dem YouTube Firlefanz.

Hier zum Beispiel. So ein Ahnungsloser mit nem SM7B vor der Nase. 3 Mio Abonnenten? Ich glaub es hackt!



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Antwort von klusterdegenerierung:

Erspart die Visagistin

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Antwort von klusterdegenerierung:

Nachtrag zum audiio Abo!
Hat doch einen Haken, man kann nicht suchen was man möchte, sondern man muß suchen was man nicht möchte, damit das überbleibt was man sucht!!

Total albernes Verfahren, man kommt auf keinen grünen Zweig und findet nix.
Gestern einen Future Bass Song für eine Fashion Veranstaltung gesucht, eine halbe Stunde den ganzen Keks konfiguriert, weil die Suchmaske bestimmte Begriffe nicht mal kennt und nix findet, eine Stunde für die Katz.

Auf Audiojungle gegangen, Future Bass eingegeben, das 3. Stück passte, hat keine 5min gedauert.
Gottseidank hat man ein 14 tägiges Rückgaberecht.

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Antwort von Frank Glencairn:

TomStg hat geschrieben:
Mal nebenbei:
Warum gibt es bei diversen Youtubern immer diese großen Mics direkt im Bild?
Wegen der Hoffnung das ein Großmembran irgendwie besser klingt, wurden die Mikros und der Arm vom klassischen Radio Studio Setup übernommen. Bei Großmembran muß man halt dicht dran, was beim Radio allerdings egal ist, sieht man ja nicht, genauso wie bei Podcasts. In dem Moment wo man ein Bild dabei hat, ist es natürlich eher kontraproduktiv.


Und immer schön dran festhalten :D

image_2023-04-16_112458777.png

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Antwort von MK:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Und immer schön dran festhalten :D
Vielleicht sollte im einer sagen dass das kein Rasierer ist :D

Das Shure ist aber auch kein Großmembran sondern dynamisch, läuft aber wenigstens am Realtek-Onboardsound...

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Antwort von macaw:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Jott hat geschrieben:


Dann ist es halt so!
Alternativ kann auch der Sohn vom Auftraggeber was auf seinem Keyboard klimpern.

Du musst selber wissen, ob du Produzent oder Sozialarbeiter bist.

Was du bisher so gezeigt hast, ist weit über Billigheimer-Niveau, also lass dich doch ordentlich bezahlen.
Lieber Jott, wo in Meiner Frage stehe ich denn für Sozialarbeiter, 70€ ist doch nur ein Beisspiel und Deine ca. 200€ sind halt für einige Jobs utopisch und ich kann mir nicht vorstellen, das ihr es so macht und auch war meine Frage nicht darauf abgezielt das ich zu blöd bin mir selbst einen Preis zu machen!

Meine Frage war doch ganz klar, wie IHR das bei einem Abo, wenn das für euch überhapt relevant ist, macht, nicht ob ich mich mit einer fiktiven Beispielmarge in die Insolvenz treibe. :-)

Sehe es doch einfach als Frage unter Kollegen wie wenn man zusammen in der Runde sitzt und einer sagt, "hab mir jetzt auch ein Abo zugelegt, wie rechnet ihr denn pro Song ab?"
Vielleicht ein blödes Beispiel, weil anderer Bereich, aber wenn ich für Werbung oder TV Compositing mache, rechne ich (wenn es sehr gute Kunden sind) minimal halbe Tage ab, i.d.R. aber eher ganze Tage, selbst wenn es nur einen halben Tag oder noch weniger dauert. Denn zum einen bin ich extrem schnell, zum anderen muss ich auch Risiken einkalkulieren wie evtl. Nachbesserungen, unerwartet hoher Aufwand weil z.B. das Bild doch stärker rauscht als gedacht (grad eben passiert bei einem Lidl Job) usw. Zum anderen gibt es noch psychologische Effekte, so unsinnig das klingen mag, aber jemand, der billig ist, wird trotz guter Arbeit von den bekloppten an den Hebeln der Macht weniger gut geschätzt. Daher kommt es zu solchen völlig bescheuerten Engagements für Pillepalle-Projekte (nein, nicht der Kollege hier aus dem Forum) wo man z.B. Hoyte van Hoytema (Kameramann von Interstellar und co.), Paul Anderson (Regie von den Resident Evil Filmen) etc. für 08/15 Spots von Volkswagen reinholt, die aber nicht im geringsten anders aussehen als von irgendwelchen relativ unbekannten, aber dennoch sehr fähigen Kollegen hier aus dem Lande.

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Antwort von macaw:

Jott hat geschrieben:
Starbucks ist out. Wenn, dann kleine private Kaffeehäuser.
Oder das St. Oberholz hier in Berlin Mitte...DER Startup-Luftschlösser-Magnet...

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Antwort von Jott:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
und Deine ca. 200€ sind halt für einige Jobs utopisch und ich kann mir nicht vorstellen, das ihr es so macht
Natürlich machen wir das so. Auch bei Billigjobs und gerade da. Ich habe mir vor vielen Jahren angewöhnt, keine Arbeitszeit zu verschenken. Und Margen braucht man sowieso, sonst ist ja nichts verdient. Den Luxus, umsonst arbeiten zu können, haben nur Freizeitfilmer.

Es hat sich übrigens noch NIE irgend jemand über einen solchen Posten beschwert, nicht mal der knauserigste Kunde.

Eine Anekdote hierzu: ich hatte mal einen Messe-Spot für einen großen Markenhersteller bearbeitet, die Musik wurde von einem italienischen Komponistenteam angeliefert (ganz große Klappe, Nase ganz weit oben), und der Agentur-Kunde war ganz stolz, dass es nur 13.000 Euro gekostet hatte. Wir legen das drunter, und meine Cutterin lacht schallend: "Das ist ein Loop aus Apple Soundtrack!" Tatsächlich. Nicht mal irgendwie geschnitten oder bearbeitet. So viel zum Verarschen von Werbeagenturen. Ich kann so was nicht, zu gut erzogen. Aber ich kann und will normale Preise für normale Arbeit berechnen, das nimmt mir niemand.

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Antwort von Jott:

macaw hat geschrieben:
Jott hat geschrieben:
Starbucks ist out. Wenn, dann kleine private Kaffeehäuser.
Oder das St. Oberholz hier in Berlin Mitte...DER Startup-Luftschlösser-Magnet...
Ja, das ist ein Klassiker!

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Antwort von TheBubble:

Mal eine Frage an die Musik-Abo-Nutzer: Wie ist das eigentlich mit Unterlizenzen geregelt, also wenn der Kunde das fertige Werk zukünftig selbst weiter verbreiten, verändern, oder sonst wie wirtschaftlich verwerten will, jedoch selbst kein Musik-Abo hat oder jemals hatte?

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Antwort von soulbrother:

TheBubble hat geschrieben:
Mal eine Frage an die Musik-Abo-Nutzer: Wie ist das eigentlich mit Unterlizenzen geregelt, also wenn der Kunde das fertige Werk zukünftig selbst weiter verbreiten, verändern, oder sonst wie wirtschaftlich verwerten will, jedoch selbst kein Musik-Abo hat oder jemals hatte?
Das steht in den Lizenzbedingungen Deines Anbieters...

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Antwort von Jott:

Üblich ist, dass er's nicht darf. Ist ja auch logisch.

Und man muss wirklich aufpassen, denn die billigen Aboanbieter leben weniger von den paar Euros, sondern von den saftigen Forderungen bei Nichteinhaltung der Lizenzvereinbarung.

Auch die GEMA-Falle kann zuschnappen: "royalty-free" oder "lizenzfrei" heißt nicht GEMA-frei. Man muss bei der Suche unbedingt "only non-P.R.O." anklicken. Auch Musik mit Content-ID besser ausschließen, sonst findet YouTube das Musikstück sofort und macht Ärger, bis du nachweist, dass du wirklich lizensiert hast. Macht Arbeit, nervt und verunsichert Kunden.

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Antwort von Cinemator:

Ich vereinbare stets, dass meine Auftraggeber (nur Werbungtreibende) nach Abnahme meiner Arbeit für alle juristischen Folgen selbst verantwortlich sind. Aus allen Rechten: Bild, Ton, Marken, Requisiten, Darsteller, Sprecher etc. Habe aber dadurch auf den einen oder anderen Job verzichten müssen.

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Antwort von klusterdegenerierung:

Jott hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:
und Deine ca. 200€ sind halt für einige Jobs utopisch und ich kann mir nicht vorstellen, das ihr es so macht
Natürlich machen wir das so. Auch bei Billigjobs und gerade da. Ich habe mir vor vielen Jahren angewöhnt, keine Arbeitszeit zu verschenken. Und Margen braucht man sowieso, sonst ist ja nichts verdient. Den Luxus, umsonst arbeiten zu können, haben nur Freizeitfilmer.

Es hat sich übrigens noch NIE irgend jemand über einen solchen Posten beschwert, nicht mal der knauserigste Kunde.

Eine Anekdote hierzu: ich hatte mal einen Messe-Spot für einen großen Markenhersteller bearbeitet, die Musik wurde von einem italienischen Komponistenteam angeliefert (ganz große Klappe, Nase ganz weit oben), und der Agentur-Kunde war ganz stolz, dass es nur 13.000 Euro gekostet hatte. Wir legen das drunter, und meine Cutterin lacht schallend: "Das ist ein Loop aus Apple Soundtrack!" Tatsächlich. Nicht mal irgendwie geschnitten oder bearbeitet. So viel zum Verarschen von Werbeagenturen. Ich kann so was nicht, zu gut erzogen. Aber ich kann und will normale Preise für normale Arbeit berechnen, das nimmt mir niemand.
Hallo Jott,
gehe ich vollkommen Dakor mit Dir und solche Situationen habe auch ich in meinen 25 Jahren Job schon erlebt und die Frage ist nur und da bin ich halt auch nicht nur gut erzogen und Bodenständig, wie rechtfertigst Du vor Dir 200€ wenn der Song Dir bei Envato 5€ kostet und Du 5min danach gesucht hast?

Selbst bei einem Stundensatz von 125€ inkl. wärest Du erstmal grob bei 16€, da ist bis 200€ noch ein weiter Weg und viel Rechtfertigungsvermögen gefragt dahin zu kommen.

50€-100€ sehe ich ja noch ein, aber für 200€ habe ich die Eier nicht, vorallem wenn ich 5 Tracks derart gekauft hätte, da einen tausender zu nehmen macht man pro Kunde wohl nur einmal.

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Antwort von Drushba:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Für gewöhnlich suche ich einen Track auf Audiojungle und stelle die Lizenz und die Recherchezeit in Rechnung und wahrscheinlich macht ihr das auch so, aber wie läuft das wenn man ein Audio Abo hat und es keinen differenenzierten Stückpreis mehr gibt?

Auf Audiojungle gibt es ja schon mal einen Song für 5€ aber auch für 50€, habt Ihr da eine bestimmte Preisstruktur, wie rechnet ihr da?
Danke! :-)
Hm. Ich würde nie so kleinteilige Rechnungen schreiben, wo noch die Musiklizenz vermerkt ist. Ich mache einen Film und den verkaufe ich. Aktuell auch gerade wieder ein Kunde. Die wollten ein genaues Budget haben, ich habe mich geweigert und gesagt, dass ich Künstler bin und kein Handwerker, also gibts ein Werk zum Festpreis.;-) War natürlich etwas dick aufgetragen, aber letztlich habe ich den Zuschlag bekommen. Wenn dann Musik dabei ist, ist es meine Sache, wieviel diese kostet und das geht die Auftraggeber gar nichts an. Ein Portraitmaler stellt ja auch nicht Ölfarbe, Leinwand, Firnis und Pinsel in Rechnung und reduziert den Preis, weil er die schwarze Tube im Sonderangebot erstanden hat.))

PS: Drehbuch geht bei mir als einziger Posten extra und im Voraus. Ich möchte einfach eine Wertschätzung dafür haben. Auch hatte ich es schon einmal erlebt, dass ich ein Konzept erstellte, bevor wir den Vertrag machten und der Kunde dann eine Werbeagentur beauftragte, die genau mein Buch umsetzten. Sollen sie in Zukunft tun dürfen, wenn sie mir das Buch abgekauft haben, aber nicht zuvor.)) Darum die für mich denkbare Ausnahme: Wäre ich Komponist/Musiker und würde die Musik selbst erstellen, dann wollte ich sie auch extra abgerechnet haben. Einfach weil es sich dann sicher besser anfühlen würde.))

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Antwort von berlin123:

Drushba hat geschrieben:

PS: Drehbuch geht bei mir als einziger Posten extra und im Voraus. Ich möchte einfach eine Wertschätzung dafür haben. Auch hatte ich es schon einmal erlebt, dass ich ein Konzept erstellte, bevor wir den Vertrag machten und der Kunde dann eine Werbeagentur beauftragte, die genau mein Buch umsetzten. Sollen sie in Zukunft tun dürfen, wenn sie mir das Buch abgekauft haben, aber nicht zuvor.)) Darum die für mich denkbare Ausnahme: Wäre ich Komponist/Musiker und würde die Musik selbst erstellen, dann wollte ich sie auch extra abgerechnet haben. Einfach weil es sich dann sicher besser anfühlen würde.))
Guter Ansatz. Ob das bei jedem Kunden so machbar ist ist eine andere Frage. Aber vielleicht vielleicht hast du dich aus Sicht der Kunden schon so positioniert dass das klappt.

Bzgl Drehbuch separat abrechnen muss ich immer an diese Story denken: ein Architekturbüro bekam eine Anfrage für ein Konzept für ein vermeintlich prestigereiches Projekt. Dieses Konzept hätte dann darüber entschieden, ob das Büro den Zuschlag für das ganze Projekt bekommt, es war daher in Vorleistung zu erbringen. Was oft Standard ist.

Das Büro zauberte also in harter Arbeit einen tollen Entwurf und wartete hoffnungsvoll auf die Antwort des Auftraggebers.

Aber die kam nie. Es stellte sich heraus, dass ein Architekturstudent im fernen Osten sich auf diesem Wege sein Abschlussprojekt bauen liess.

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Antwort von macaw:

klusterdegenerierung hat geschrieben:

Hallo Jott,
gehe ich vollkommen Dakor mit Dir und solche Situationen habe auch ich in meinen 25 Jahren Job schon erlebt und die Frage ist nur und da bin ich halt auch nicht nur gut erzogen und Bodenständig, wie rechtfertigst Du vor Dir 200€ wenn der Song Dir bei Envato 5€ kostet und Du 5min danach gesucht hast?

Selbst bei einem Stundensatz von 125€ inkl. wärest Du erstmal grob bei 16€, da ist bis 200€ noch ein weiter Weg und viel Rechtfertigungsvermögen gefragt dahin zu kommen.

50€-100€ sehe ich ja noch ein, aber für 200€ habe ich die Eier nicht, vorallem wenn ich 5 Tracks derart gekauft hätte, da einen tausender zu nehmen macht man pro Kunde wohl nur einmal.
Hier gehe ich weiterhin nicht d'accord. Zum einen führt keiner von uns minütlich Buch, zum anderen lässt du außer Acht, dass man dafür an anderer Stelle auch mal großzügig ist. Der allerwichtigste Punkt aber ist, dass (vorausgesetzt man ist ein guter Editor/Artist etc.) man sich die Kompetenz erarbeitet hat zu wissen, wo man auf welchem Wege die am besten passenden Tracks am schnellsten findet, schneidet und auf entsprechender Hardware korrekt mischt. Das sind alles Fähigkeiten, die der Kunde nicht hat und für die er den Spezialisten überhaupt beauftragt. Sonst könnte er sich das auch alles sparen, ist am billigsten.

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Antwort von klusterdegenerierung:

Drushba hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Für gewöhnlich suche ich einen Track auf Audiojungle und stelle die Lizenz und die Recherchezeit in Rechnung und wahrscheinlich macht ihr das auch so, aber wie läuft das wenn man ein Audio Abo hat und es keinen differenenzierten Stückpreis mehr gibt?

Auf Audiojungle gibt es ja schon mal einen Song für 5€ aber auch für 50€, habt Ihr da eine bestimmte Preisstruktur, wie rechnet ihr da?
Danke! :-)
Hm. Ich würde nie so kleinteilige Rechnungen schreiben, wo noch die Musiklizenz vermerkt ist. Ich mache einen Film und den verkaufe ich. Aktuell auch gerade wieder ein Kunde. Die wollten ein genaues Budget haben, ich habe mich geweigert und gesagt, dass ich Künstler bin und kein Handwerker, also gibts ein Werk zum Festpreis.;-) War natürlich etwas dick aufgetragen, aber letztlich habe ich den Zuschlag bekommen. Wenn dann Musik dabei ist, ist es meine Sache, wieviel diese kostet und das geht die Auftraggeber gar nichts an. Ein Portraitmaler stellt ja auch nicht Ölfarbe, Leinwand, Firnis und Pinsel in Rechnung und reduziert den Preis, weil er die schwarze Tube im Sonderangebot erstanden hat.))

PS: Drehbuch geht bei mir als einziger Posten extra und im Voraus. Ich möchte einfach eine Wertschätzung dafür haben. Auch hatte ich es schon einmal erlebt, dass ich ein Konzept erstellte, bevor wir den Vertrag machten und der Kunde dann eine Werbeagentur beauftragte, die genau mein Buch umsetzten. Sollen sie in Zukunft tun dürfen, wenn sie mir das Buch abgekauft haben, aber nicht zuvor.)) Darum die für mich denkbare Ausnahme: Wäre ich Komponist/Musiker und würde die Musik selbst erstellen, dann wollte ich sie auch extra abgerechnet haben. Einfach weil es sich dann sicher besser anfühlen würde.))
Habe ich gesagt wie oder ob ich den Betrag ausweiße?
Ich habe gefragt was ihr dafür nimmt, nicht wie ihr die Rechnung schreibt!

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Antwort von klusterdegenerierung:

macaw hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:

Hallo Jott,
gehe ich vollkommen Dakor mit Dir und solche Situationen habe auch ich in meinen 25 Jahren Job schon erlebt und die Frage ist nur und da bin ich halt auch nicht nur gut erzogen und Bodenständig, wie rechtfertigst Du vor Dir 200€ wenn der Song Dir bei Envato 5€ kostet und Du 5min danach gesucht hast?

Selbst bei einem Stundensatz von 125€ inkl. wärest Du erstmal grob bei 16€, da ist bis 200€ noch ein weiter Weg und viel Rechtfertigungsvermögen gefragt dahin zu kommen.

50€-100€ sehe ich ja noch ein, aber für 200€ habe ich die Eier nicht, vorallem wenn ich 5 Tracks derart gekauft hätte, da einen tausender zu nehmen macht man pro Kunde wohl nur einmal.
Hier gehe ich weiterhin nicht d'accord. Zum einen führt keiner von uns minütlich Buch, zum anderen lässt du außer Acht, dass man dafür an anderer Stelle auch mal großzügig ist. Der allerwichtigste Punkt aber ist, dass (vorausgesetzt man ist ein guter Editor/Artist etc.) man sich die Kompetenz erarbeitet hat zu wissen, wo man auf welchem Wege die am besten passenden Tracks am schnellsten findet, schneidet und auf entsprechender Hardware korrekt mischt. Das sind alles Fähigkeiten, die der Kunde nicht hat und für die er den Spezialisten überhaupt beauftragt. Sonst könnte er sich das auch alles sparen, ist am billigsten.
Slashcam ist und bleibt das geilste Forum!
Da fragt man nach einer total banalen Angelegenheit unter Kollegen und statt das dort einzwei Beispiel Beträge kommen, kommt sowas wie von Dir, wie man an die passenden Tracks kommt, wann man ein Auge zu drückt und ob man Buch führt udn ob man wohl schneiden kann!

Was ein Kindergarten! Sorry aber da bin ich raus!

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Antwort von Jott:

"wie rechtfertigst Du vor Dir 200€ wenn der Song Dir bei Envato 5€ kostet und Du 5min danach gesucht hast?"


Der kann auch 50 Euro kosten, man muss ja nicht nur den billigsten Schrott nehmen. Und wenn doch: mehr Geld verdient.

Ich muss gelernt haben, wo man überhaupt so günstig Musik lizensieren kann. Der Kunde weiß das nicht. Und wenn ich etwas weiß, was der Kunde nicht weiß, kostet das Geld. Siehe zum Beispiel Rechtsanwalt oder Berater. Die verkaufen auch ihr Spezialwissen. Für 200 Euro die Stunde aufwärts.

Ich muss wissen, wonach ich suchen muss und wie. Fünf Minuten sind irreal, sofern es nicht nur um sinnloses völlig austauschbares Gedudel geht.

Ich muss die rechtlichen Fallstricke kennen. ich muss die Lizenzvereinbarung gelesen und verstanden haben. Ich muss darauf achten, dass auch der Kunde sich dran hält.

Ich muss andere Musikstücke vorschlagen, falls der Kunde nicht happy ist.

Überhaupt muss ich ein Gespür dafür haben, welche Musikstücke passen. Siehe oben.
Und so weiter und so fort ...

Wie gesagt: rechtfertigen mussten wir uns nie für zum Beispiel 200 Euro, das ist eher die absolute Untergrenze.

Aber bitte - kann man anders handhaben. Du hattest gefragt.



macaw war schneller, der sagt im Prinzip das Gleiche. Sorry, wenn du so was nicht hören willst!
Du stellst eine Frage, Leute antworten, dir schmecken die Antworten nicht, du wirst ausfällig. Ist öfter so. Seltsam.

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Antwort von macaw:

klusterdegenerierung hat geschrieben:

Slashcam ist und bleibt das geilste Forum!
Da fragt man nach einer total banalen Angelegenheit unter Kollegen und statt das dort einzwei Beispiel Beträge kommen, kommt sowas wie von Dir, wie man an die passenden Tracks kommt, wann man ein Auge zu drückt und ob man Buch führt udn ob man wohl schneiden kann!

Was ein Kindergarten! Sorry aber da bin ich raus!
Kindergarten ist eine prinzipiell gute Frage zu stellen, dann aber nach X kompetenten Antworten weiter wie ein kleines Kind bockig zu fragen "warum? warum? warum?" und dann eingeschnappt zu sein. Wenn Dir die Antworten nicht passen nimm doch Deine 5 Euro Musik und stell Deinem Kunden eine 5,50 Euro Rechnung, oder Du schenkst ihm einfach alles, dann kannst Du Dich im Schein Deiner Heiligkeit sonnen! :-)

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Antwort von Drushba:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Habe ich gesagt wie oder ob ich den Betrag ausweiße?
Ich habe gefragt was ihr dafür nimmt, nicht wie ihr die Rechnung schreibt!
Warum denn so aggressiv? Geht man als Handwerker ran, nimmt man für jeden Posten extra. Dann kommts wohl auf den EK an. 5x Schrauben, 2x Dübel, 1x Musik zu 5 Euro/Monat zu je 16,80 VK und gut ist. ;-)

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Antwort von Bluboy:

20 Jahre in Geschäft und dann sowas ;-(

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Antwort von MK:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
wie rechtfertigst Du vor Dir 200€ wenn der Song Dir bei Envato 5€ kostet und Du 5min danach gesucht hast?
Zur Arbeitszeit kommt dann noch + Anteil an Ausbildung, Erfahrung, Miete, Versicherungen, Altersvorsorge, Equipment, Lizenzen, Rücklagen, Strom, Internet, Telefon, Steuern & sonstige Abgaben, Steuerberater, Gewinn, etc.

Hatte mal einen der ne Diskussion angefangen hat warum das so und so viel kosten muss, weil der Computer rendert ja am Ende ohne mich...

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Antwort von Jott:

Wie berechne ich eine Bahnfahrt, wenn ich ein 49 Euro-Ticket habe? Das Leben ist kompliziert ...

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Antwort von MK:

Jott hat geschrieben:
Siehe zum Beispiel Rechtsanwalt oder Berater. Die verkaufen auch ihr Spezialwissen. Für 200 Euro die Stunde aufwärts.
Apropos "Spezialwissen":

https://www.sueddeutsche.de/panorama/ed ... glaubt.

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Antwort von Alex:

macaw hat geschrieben:
Der allerwichtigste Punkt aber ist, dass (vorausgesetzt man ist ein guter Editor/Artist etc.) man sich die Kompetenz erarbeitet hat zu wissen, wo man auf welchem Wege die am besten passenden Tracks am schnellsten findet, schneidet und auf entsprechender Hardware korrekt mischt. Das sind alles Fähigkeiten, die der Kunde nicht hat und für die er den Spezialisten überhaupt beauftragt. Sonst könnte er sich das auch alles sparen, ist am billigsten.
So oder so ähnlich hätte ich jetzt auch noch ergänzend geantwortet. Wissen, wo man es herbekommt, was dabei zu beachten ist (Lizenzierung), importieren, loopen, kürzen/verlängern bzw. auf die Dauer anpassen, abmischen, das muss man erstmal wissen und können. Aber wie gesagt, bei mir ist der Musikposten (i.d.R. 5-20 Minuten suchen, 20 Min Import/Länge anpassen, abmischen ~bei 100€ wenn der Song zwischen 10 und 20 € kostet. Wenn der teurer ist, dann auch mehr. Natürlich skaliert man das nach oben, wenn es aufwändigere Jobs/potentere Auftraggeber sind, bei denen man mit mehr Korrektur rechnen muss, aber das preise ich dann auch eher in die allgemeine Bearbeitung ein.

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Antwort von Drushba:

Bluboy hat geschrieben:
20 Jahre in Geschäft und dann sowas ;-(
Naja, intern zu kalkulieren ist ja etwas anderes, als der Endpreis, der dem Kunden mitgeteilt wird. Wenn die Nettofertigungskosten für den zweitägigen Dreh und anschliessende Postpro bei einer detailliert kalkulierten Summe X liegen, ich aber insgesamt inkl. Vorbereitung, warten auf die Antwort des Kunden, Drehbuchabnahme etc. über einen Monat dransitze und obendrein Reisekosten, evtl. Gagen und Gewerke auszahlen muss, dann will ich auch einen angemessenen Verdienst dafür. Den suche ich mir quasi selber aus und lege diesen obendrauf (quasi Mischung aus directors fee/producers fee). Der Kunde muss doch gar nicht wissen, wieviel ich vom Kuchen bekomme (bzw. würde garantiert versuchen, mich runterzuhandeln) und erhält darum einen Endpreis. Ich als mittlerweile nur noch bescheidener Dokfilmer mache so etwas ja nicht ständig, sondern meist nur auf Zuruf und überlege dann halt ein Konzept. Die Kunden wollen einen Film (mit allen Rechten) dann bekommen sie auch einen Film und dieser steht auf der Rechnung, punkt. Warum alles so verkomplizieren? ;-)

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