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Antwort von Meldur:
Strike! Na endlich! Aber ich glaube mal, dass dies nur der Schuss war, der auch die Anderen aus ihrem Versteck scheuchen wird - es ist viel zu lange schon ruhig um Sony und die EX-Reihe hat ja nun auch schon fast Seniorenstatus (was nicht unbedingt schlimm sein muss). Na dann mal her mit den ersten Labortests...
Antwort von r.p.television:
Klingt insgesamt nicht schlecht.
Ich frag mich nur warum sich die Hersteller Canon und Panasonic so sehr an 1/3" klammern? Es kommt einem fast so vor als ob die Entwicklungen dafür schon vor 5 Jahren begannen und man nicht mehr auf Kundenwünsche reagieren kann. Wie das Bild eines 1/2-Sensors den Profimarkt aufmischen kann hat ja die EX1 bewiesen. Warum hier nicht nachziehen? Hat man Angst dass dann keine Luft mehr nach oben für Verbesserungen ist?
Wenn schon nicht APS-C, warum dann also nicht 1/2 oder 2/3 Zoll? Besseres Lowlight, besseres Rauschverhalten, weniger Anforderung an die Linsen, bessere Abbildungsleistung insgesamt.
Antwort von Meldur:
Ich denke mal fast, dass sich die Hersteller entschlossen haben mehr gegen RollingShutter und Moire zu kämpfen, als für Lichtstärke und hohe Weitwinkel. Kann man verstehen - aber schade ist es dennoch - da haste recht. Der APS-C ist einfach vom RolingShutter her noch nicht so weit...
Antwort von tmh1608:
Kleiner Chip zum großen Preis. Sony und Panasonic wird"s freuen. Schade - Chance vertan.
Antwort von Frobber:
na dann fang ichmal an zu sparen.....KLINGT GUUUUT
Antwort von Kino:
Hat schon jemand auf den Bildern die 13 Custom Keys gefunden? Die sind doch nicht rechts, oder?
Antwort von Wechiii:
Na dann doch eher auf die gebrauchte XH A1s warten - und die für unter 2000€ abgreifen (:
Liebe Grüße
Antwort von Bernd E.:
...Panasonic wird"s freuen. Schade - Chance vertan...
Da wär ich mir nicht so sicher: Wenn Panasonic zur NAB nicht wenigstens den überfälligen HPX170-Nachfolger mit AVC-I vorstellt, dann muss man wohl davon ausgehen, dass dieser Hersteller die Henkelklasse derzeit weitgehend abgeschrieben hat. Die HMC150 dürfte den NXCAM-Sonys kaum noch Paroli bieten können und in der Haut der HPX170 möchte ich angesichts von EX1(R) und nun bald XF300/305 auch nicht stecken. Wenigstens der Preis spricht immerhin noch für Panasonic, denn der wird auch bei der kleineren Canon kaum so schnell deutlich unter 6000 Euro rutschen - leider.
...Hat schon jemand auf den Bildern die 13 Custom Keys gefunden? Die sind doch nicht rechts, oder?...
Nachdem es inzwischen viele Fotos von allen anderen Teilen der Kamera gibt, können diese Knöpfe nur noch in der Bodenplatte sitzen ;-) Wahrscheinlicher ist aber wohl, dass die XFs nicht 13 frei belegbare Bedienknöpfe zusätzlich haben, sondern dass 13 der vorhandenen (für Zebra, Peaking, Stabilisator usw.) noch in irgendeiner Form angepasst werden können.
Antwort von Bespi:
Hat sich Canon die Unart immer noch nicht abgewöhnt für 24p und NTSC extra zu zahlen ? Das wäre dann nämlich eine weiterer Vorteil von Sony und Co.
Antwort von snpx:
...Panasonic wird"s freuen. Schade - Chance vertan...
Da wär ich mir nicht so sicher: Wenn Panasonic zur NAB nicht wenigstens den überfälligen HPX170-Nachfolger mit AVC-I vorstellt, dann muss man wohl davon ausgehen, dass dieser Hersteller die Henkelklasse derzeit weitgehend abgeschrieben hat. Die HMC150 dürfte den NXCAM-Sonys kaum noch Paroli bieten können und in der Haut der HPX170 möchte ich angesichts von EX1(R) und nun bald XF300/305 auch nicht stecken. Wenigstens der Preis spricht immerhin noch für Panasonic, denn der wird auch bei der kleineren Canon kaum so schnell deutlich unter 6000 Euro rutschen - leider.
die hpx170/171 und hmc150/151 bieten ccd schips gegenüber cmos bei sony und canon. es soll leute geben denen ccds lieber sind.
ein hpx170/171 nachfolger mit avc-1 aber bitte mit 100mbit wäre schon nett. bezüglich preis bitte bei der hpx170/171 nicht den nötigen invest für p2 karten vergessen...allerdings dafür 100mbit intraframe statt long gop.
Antwort von WoWu:
Moin snpx.... wie ist Berlin ??
Antwort von Paul*Berlin:
Moin snpx.... wie ist Berlin ??
Äähh, das ist jetzt aber Off-Topic, oder???
Antwort von WoWu:
So what ?
Ist es neuerdings verboten, einen Kollegen zu grüßen ?
Antwort von NEEL:
Wird schwer werden für Canon - nur 1/3 Zoll und viel zu hoher Preis. Dafür bekommt man bereits eine HMC 151 und einen Nanoflash, der mit noch höherer Datenrate aufzeichnet.
Die HMC150 dürfte den NXCAM-Sonys kaum noch Paroli bieten können und in der Haut der HPX170 möchte ich angesichts von EX1(R) und nun bald XF300/305 auch nicht stecken. Wenigstens der Preis spricht immerhin noch für Panasonic, denn der wird auch bei der kleineren Canon kaum so schnell deutlich unter 6000 Euro rutschen - leider.
Nee, die NXCAM kann der HMC IMHO nicht das Wasser reichen. Die HMC hat das filmischere Bild mit den schöneren Farben, ist ausgereift und liegt wesentlich leichter in der Hand. Das NXCAM besticht erstmal durch Pannenserien (vgl. DVXuser-Forum), wenn sie funktioniert brennt das Bild in den hellen Bereichen viel zu stark aus, die höhere Auflösung führt bei der NXCAM IMHO insgesamt zu einem viel "elektronischeren" Bildlook:
Das soll besser sein?????
Fazit: 1920x1080 wollen erst mal von einer Cam beherrscht werden. Bisher bringt das allenfalls die EX1 mit ihrem 1/2 Zoll Chip einigermassen hin. Was nützt es, wenn zwar alles etwas schärfer, dafür aber viel schrottiger aussieht? Das ist die Gefahr bei FullHD mit 1/3 Zoll Chips . Canon wird sich daran messen lassen müssen. Ausserdem: Eine EX1/3 kann seit langem mit SD-Card Adapter betrieben werden. Das ist nochmal günstiger als Canons CF-Card Sonderweg. Wer mehr in Systemen als in Einzelgeräten denkt, dürfte mit der EX1/Nanoflash Combo auch codectechnisch die Nase vorn haben. Es bleibt spannend...
Antwort von Frank B.:
Ich sehe es auch so, dass die neue Canon keine Konkurrenz zur EX 1 ist, sondern sich eher mit der NX 5/ AX 2000 messen muss. Die drittelzoll Chips disqualifizieren sie als EX 1 Konkurrenz. Die NX 5 / AX 2000 bieten den günstigeren Preis. Ob die Canon Codecs und Datenraten dieses Killerargument ausgleichen können, wird sich zeigen müssen. Ich bin sehr gespannt auf die ersten Tests.
Frank
Antwort von Christian Schmitt:
Kleiner Chip zum großen Preis. Sony und Panasonic wird"s freuen. Schade - Chance vertan.
Kleiner Chip ist genau richtig für die Meisten die so einen Henkelmann einsetzen.
Auch wenn ein Bild mit geringer Schärfentiefe wohl Viele anspricht, ist es für Menschen die EB/Event drehen eher nebensächlich, wenn nicht sogar störend - und die bilden die bisherige Canon Basis.
Allerdings war die A1 Serie bisher auch immer was für preisbewußte Filmer und da wird Canon wohl eher einige Stammkunden vergraulen...
Alle die sich größere Chips erhofft haben sollten lieber weiterhin die Canon Fotoabteilung im Auge behalten.
Ich glaube mittlerweile das auch die XL Serie eher konservativ weiterentwickelt wird und Indiefilmer, die ja eh schon an 35mm Adapter und anderen Anbaukrams gewöhnt sind, "aufgebohrte" VDSLRs von Canon angeboten bekommen werden.
So kann man mehr L-Objektive verkaufen und mit einem Partner wie Cinevate auch noch passende (günstig herstellbare) Accessoirs (teuer) verkaufen...
Naja bald wissen wir hoffentlich mehr...
Antwort von rush:
Ich sehe es auch so, dass die neue Canon keine Konkurrenz zur EX 1 ist, sondern sich eher mit der NX 5/ AX 2000 messen muss. Die drittelzoll Chips disqualifizieren sie als EX 1 Konkurrenz. Die NX 5 / AX 2000 bieten den günstigeren Preis. Ob die Canon Codecs und Datenraten dieses Killerargument ausgleichen können, wird sich zeigen müssen. Ich bin sehr gespannt auf die ersten Tests.
Frank
Moin,
preislich kommt sie ja schon fast in die Region der EX1 und wird somit indirekt auch zum Konkurrenten :) Und von den technischen Daten und Features her klingt das auch alles ziemlich ordentlich, insbesondere 422 - muss sich aber natürlich erst einmal bewähren und zeigen was im Codec, der Optik und den Bildwandlern steckt.
Zumal der Preisanstieg zur xha1s ja leider recht kräftig ausfällt...
Die Sony AX2000/NXCAM scheint da preislich attraktiver - allerdings hat die ja auch keine FULL HD Chips und AVCHD ist auch nicht unbedingt das optimale format zur weiterverarbeitung.
Mal schauen wo der Straßenpreis der xf300 landet... Momentan hab ich eh kein Budget - weder für die ein- noch die andere *lach* das macht die Sache einfacher :)
Antwort von B.DeKid:
Nur mal als kleine Info
Man spricht allgemein momentan im Netz von US Dollar
Sofern sind die Angaben hier auf Slashcam mit Vorsicht zu betrachten.
Beim Momentanigen Kurs und nach Vergleich verschiedener Seiten kann man also momentan von ca 7000 US$ = 5 235 € ausgehen.
Somit wäre Canon genau dort wo dieser Nachfolger hingehört Preislich gesehn!
Wenn wir nun auch noch einen XL Nachfolger gezeigt bekommen wären doch alle glücklich! ( Ob dies zur NAB geschieht bezweifel ich aber ein wenig hier tip ich mal eher auf Photokina bzw letztes Quartal 2010 oder erstes Quartal 2011)
Dieser Nachfolger sollte wie eh und je so bei Markteinführung um die 10 000 $ liegen. Also ca 7480 Euro.
Ich finde das mischt die Karten völlig neu ausserdem kann ich mir kaum vorstellen das Canon so blöd ist den Camcorder überteuert an zu bieten.
.......................
Wollte ich nur mal so anmerken bevor hier die riesen Diskussionen zum Preis los gehen.
Also abwarten und Tee trinken.
**Vo rallem gibt es da ja immer noch das Gerücht das "ein Camcorder mit EF Mount kommt - was sich ja schwer nach der XL Serie anhört**
MfG
B.DeKid
Antwort von r.p.television:
Ich bin auf erste Tests gespannt.
Wenn die XF300 ähnlich überzeugen kann wie damals die XH A1 im Gegensatz zur FX1/Z1 wird das ein guter Wurf.
Zumindest die Wahl der Sucher/Display-Auflösung und auch die Anordnung des Displays zeigt das Canon aus alten Fehler gelernt hat.
Wenn nun die Camera mit EF-Mount nun noch ein vernünftiges Body-Konzept statt der kopflastigen XL-Baureihe bekommt, ist Canon einen deutlichen Schritt weiter. Das es hochwertige Schulterkameras um 10.000 Euro geben kann hat Panasonic ja schon vorgemacht.
Ich bin jedenfalls gespannt wie sich die Sensoren der Kamera bezüglich Rauschverhalten und Lichtempfindlichkeit gegenüber der EX1 behaupten können. Das Bild der EX1 ist schon sehr sehr gut für Full HD. Wird schwierig da noch eins drauf zu setzen.
Mir kommt die Kamera gelegen, weil ich gerade von 1440 auf 1920 umsteigen will. Nun heisst es für die Henkelversion: EX1R oder XF300.
Antwort von joey23:
Mich würde es nicht wundern, wenn der größere Chip in der XL-Serie verbaut werden würde. Bisher ist der Unterschied zwischen den Cams zu gering, um den Preisunterschied zu rechtfertigen.
Antwort von tmh1608:
Kleiner Chip ist genau richtig für die Meisten die so einen Henkelmann einsetzen.
Auch wenn ein Bild mit geringer Schärfentiefe wohl Viele anspricht, ist es für Menschen die EB/Event drehen eher nebensächlich, wenn nicht sogar störend - und die bilden die bisherige Canon Basis.
Grade bei EB und Event hielte ich 1/2 Zoll Chips bezüglich Lichtausbeute für einen guten Kompromiss.
Warum kommt eigentlich keiner auf die Idee die Chipflächen in der Größe variabel einstellbar zu machen (ähnlich der EOS 550d Crop-Funktion)
;-)
Antwort von EThie:
Bei Videoaktiv hat Hr. Küppersbusch von Canon einen Preis von ca. 6500 EUR für die 300 und ca. 8000 EUR für die 305 genannt.
Kleine Sprachpanscherei am Rande: Im Interview spricht er davon die Blende 1,6
voll nutzen zu können. Ich musste sofort an die heutige Schlagzeile in der Zeitung denken: "Die Deutschen trinken zu viel". Also, kauft Canon, da fällts nicht auf!
Gruß
E. Thie.
Antwort von Ficeduld:
Ich bleibe bei der Kombination von XH-A1 und EOS 550D
Grüsse
Joachim
Antwort von r.p.television:
Meine XH A1 ist wegen des Wechsels des (verbogenen) Zubehörschuhs schon 3 Wochen in Reparatur. Den Zubehörschuh gibt es nicht einzeln, man muss den ganzen oberen Teil des Griffs erneuern. Saublöd. Bei Sony kann man jede Schraube einzeln bestellen.
Canon gibt keine Risszeichnungen raus. Canon macht blöde Gehäuse die man kaum selbst zerlegen kann weil man dank fehlender Risszeichnung nicht weiss ob man mit dem nächsten Teil gleich ein Flachbandkabel abreisst.
Diese Tatsache lässt mich immer mehr zur Sony tendieren. Da konnte ich bisher vieles selbst reparieren weil intuitiv zerlegbar. Zumal dauern dort so simple Reparaturen nicht so lang.
Ich lasse mich gerne von einem guten Testergebniss überraschen und bin nicht voreingenommen, aber die 1/3" lässt nichts gutes erahnen.
Antwort von WoWu:
Warum kommt eigentlich keiner auf die Idee die Chipflächen in der Größe variabel einstellbar zu machen (ähnlich der EOS 550d Crop-Funktion)
Weil dann die optische Ankopplung nicht mehr funktioniert .... vom Bildkreis angefangen, über die Objektivauflösung, bis hin zu Aliasingfiltern .... alles müsste mit der variablen Pixelzahl angepasst werden ....
Deswegen sind ja die DSRL Videos so mies, weil tierisch Gebinned werden muss, um den Bildkreis behalten zu können, dann aber bereits die Objektivauflösung zu hoch ist, für die groben Bins und das zu brachialem Aliasing führt, das man aber nicht durch angepasste optische Filter beseitgen kann, sondern nur durch Software .... eine der schwächsten Methoden.
Du siehst, einfach mal variabel ... is nich.
Antwort von domain:
Etwas OT:
Deswegen sind ja die DSRL Videos so mies, weil tierisch Gebinned werden muss.
Wenn man unter Binnen das Zusammenfassen von mehreren Pixeln zu einem quasi größeren Pixel versteht, so kann ich mir das auf primärer Hardware-Ebene bei einem Bayer-Filter gar nicht vorstellen. Selbst wenn man nur 4 Pixel zusammenfassen würde (also eine Halbierung der vertikalen und horizontalen Auflösung) so hat man ja, egal an welcher Stelle man die zusammenfasst, immer 2 grüne, 1 blaues und 1 rotes Pixel, womit gar keine Farbtrennung mehr möglich ist, weil diese Verteilung ja auch der Gesamtverteilung der klassischen Bayer-Matrix entspricht, es würden also praktisch immer nur Grauwerte herauskommen.
Ich glaube, dass div. VDSLRs eher mit simplem Skipping von Spalten und/oder Zeilen aus den bereits farbseparierten Matrizen arbeiten. Das sähe dann so aus:
Wird das besser gemacht, also z.B. mit bikubischer Interpolation aus allen Werten sieht das so aus:
Man beachte vergleichsweise vor allem die unteren schrägen Linien hinsichtlich Aliasing.
Diese Auschnitte stammen aus dem mit 6,3 MPixel horizontaler Auflösung hochaufgelösten Testbild
http://www.bealecorner.org/red/test-pat ... 600dpi.png
welches nach den zwei beschriebenen Methoden auf 1920 Pixel horizontal herunterskaliert wurde.
Man kann also nicht generell sagen, dass ein softwaremäßiges Herunterskalieren eine der "schwächsten Methoden" ist, aber jedenfalls kann es nicht über simples Skippen ablaufen, sondern eher so wie bei der GZ-HM 400 mit ihrem 10 MPixel-Sensor (die ich übrigens nicht besitze und auch nicht kaufen möchte).
Das von Canon behauptete Pixelbinning könnte es meiner Meinung nach auf rein rechnerischer Ebene, also erst wieder durch Soft- oder Firmware allerdings schon geben, indem nämlich die Werte mehrerer bereits farbiger Pixel addiert werden und dann deren Durchschnittswert berechnet wird. Das würde das stochastische Grundrauschen vermindern, also indirekt eine höhere Verstärkung des Bildes bei Dunkelheit zulassen, am schlechten Aliasing allerdings nichts ändern.
Ein Indiz, dass die Canons es so machen wäre übrigens, dass sie beim Videofilmen mit gleicher Blende und Verschlusszeit weniger rauschen als beim Fotografieren, also in dieser Betriebsart lichtempfindlicher sind.
Ist das eigentlich der Fall? Würde mich interessieren.
Antwort von WoWu:
Zunächst einmal sagt Canon selbst, sie würden "binnen", ob man sich das nun vorstellen kann, oder nicht, ändert das nichts daran. Auch käme man durch Line-Skipping niemals auch nur in die Nähe des erreichten Störabstands. Und gerade darin liegt ja der Vorteil eines Binnings.
Darüber hinaus darf man sich Binning nicht wie das Schieben von Legoklötzchen vorstellen.
Videotechnik funktioniert nun mal etwas komplexer.
Während des Binningvorgangs wird kein De-Mosaiking vorgenommen, sondern erst aus den gemittelten Pixels.
Als Anlage: 3 Binning-Beispiele (aus etwa 30, die derzeit in der Anwendung sind). Vor-bzw. Nachteile der einzelnen Verfahren (und die Konsequenzen für das Bild) sind in meinem Buch erklärt.
Welches Binning durchgeführt wird, hängt bei den Herstellern vermutlich auch von den Lizenzen ab, die darauf berechnet werden und bleiben wohl Firmengeheimnisse.
Daraus, welche Methode man anwendet und welches Average man bildet, ergibt sich auch der Störabstand, mit Ratiowerten von (bis zu) 7:1. Üblich sind allerdings nur rd. 4:1.
Man kann also nicht generell sagen, dass ein softwaremäßiges Herunterskalieren eine der "schwächsten Methoden" ist
Die von mir angeführt "schwächste Methode" bezog sich nicht auf die Skalierung sondern auf das Anti-Aliasin.
Antwort von domain:
Wie auch immer, eines ist mir jedenfalls klar geworden: Binnen oder Skippen, beides sind indiskutable Methoden, um aus einem Sensor mit hoher Pixelzahl ein vernünftiges HD-Bild herauszuholen.
In beiden Fällen nämlich kommt es in Verbindung mit entsprechend scharfen Objektiven zwangsläufig zu Aliasing, dem dann wieder irgendwie über Filter entgegengewirkt werden muss. So geht es also nicht.
Es kann nur in der Art funktionieren, wie es Photoshop und offenbar auch die HM-400 machen: Einbeziehung sämtlicher Original-Pixel des Sensors in eine hochwertige Skalierung, wobei die Kehrseite bei der HM-400 auch deutlich wird, nämlich die geringe Lichtstärke.
Antwort von rk-film:
1/3-Zoll-Camcorder interessieren mich nicht, auch nicht wenn sie 4:2:2 können.
Nun wissen wir ja, dass Canon seit der EOS-Reihe ein mehr an Qualität bzw. Sensorgröße gerne mit kleineren Ordnungszahlen ausdrückt (von der Amateurknipse EOS 1000 bis zur Profikamera EOS-1). Wenn die Firma ihre 1/3-Zoll-Modelle mit der "300"er-Reihe einläutet, ist ja noch Hoffnung nach oben: vielleicht wird schon in zwei Tagen eine "200er" (1/2-Zoll?) oder besser noch "100"-Reihe (1-Zoll???) als Nachfolger der XL-Reihe verkündet? Hätte nix dagegen.
Grüße, Reinhard
Antwort von Jott:
Warum sollten sie das tun? 1/3" ist für einen Allround-Camcorder exakt richtig. Schon bei 1/2" kommen viele beim Schärfeziehen ins Schwitzen. Das kann die klassische Canon-Videokundschaft (Events, Hochzeiten, Dokus) nun gar nicht brauchen, die ist mit kleinen Sensoren hervorragend bedient.
Antwort von rk-film:
Canon hat gefühlte 273 1/3 und 1/4 - Zoll Knipsen im Angebot.
Warum sollten sie nicht einen größeren Sensor verbauen.
Antwort von Jott:
Weil das viel filmerisches Können verlangt und geplante Aufnahmen. Völlig andere Baustelle, und die wird bei Canon von den DSLRs abgedeckt.
Antwort von rk-film:
1. mit einer DSLR lässt sich nicht vernünftig "filmen", Handling ist ein Witz, Sucher fehlt, zudem Artefakte usw. WEr das Gegenteil behauptet soll mal eine Aaton in die Hand nehmen. So muss eine Filmkamera bzw. Camcorder auf der Schulter liegen. Blende, Schärfe, Handgriff, alles passt, ist leicht erreichbar, etc.
2. Wer Probleme mit zu geringer Schärfentiefe hat, der kann abblenden. Umgekehrt lässt sich die Schärfentiefe bei zu kleinen Aufnahmesensoren auch bei Offenblende eben nicht verringern.
3. Es gibt sehr wohl sehr viele die so denken wie ich. Profis wie Amateure.
4. Der erste Camcorder der diese Punkte erfüllt wird aus eben diesen Gründen ein Knaller, wetten wir;-)
Antwort von Jott:
Da können wir gerne wetten. Große Stückzahlen würden das nicht werden, aber auf die schielt ein Massenhersteller nun mal. Die enge Nische, von der du sprichst (großer Sensor, billige Kamera), wird offensichtlich RED überlassen, aber selbst die kommen über Ankündigungen (Scarlet) nicht hinaus.
Daher basteln so viele mit den Canon-DSLRs rum - eine Kompromißlösung halt für Filmstudenten und andere Leute ohne Kohle sowie für Jungs, die aus inneren Zwängen heraus YouTube und Vimeo mit Shallow-DOF-Spielereien füllen müssen (okay, das war jetzt überspitzt ...).
Antwort von Frank B.:
1/3-Zoll-Camcorder interessieren mich nicht, auch nicht wenn sie 4:2:2 können.
Warum sollten sie das tun? 1/3" ist für einen Allround-Camcorder exakt richtig.
Man kann sicher lange darüber diskutieren, ob Drittelzollchips nun angemessen sind oder nicht. Ich persönlich könnte gut mit ihnen leben, zumal ich ja nur als Amateur filme. Eine kleine Enttäuschung ist die Entscheidung Canons aber dennoch, da die XF 300 ja als Konkurrenz zur EX 1 angedacht ist (bisher lässt nur der Preis darauf schließen). Mein großes Problem im Blick auf den Canon-Neuling ist der doch gewaltige Preisunterschied zur Sony Drittelzoll-Konkurrenz. Zwei Fragen sind es, die sich mir stellen:
1. Lohnt sich ein fast doppelter Straßenpreis (ich nehme an, dass dieser bei der neuen Canon zunächst bei rnd. 6000,- Euro liegen wird) gegenüber dem einer Sony AX 2000?
2. Würde ich, wenn ich 6000,- Euro investieren könnte, lieber den Canon Drittelzöller oder die Sony Halbzoll-Konkurrenz EX 1 R kaufen?
Ich persönlich habe die Antworten auf diese Fragen bereits gefunden. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass sie nach eingehenden Tests anders ausfallen könnten und dass andere die Fragen für sich anders beantworten, zumal der 4:2:2 Codec unter den Profis einige Freunde finden wird.
Frank
Antwort von B.DeKid:
Daher basteln so viele mit den Canon-DSLRs rum - eine Kompromißlösung halt für Filmstudenten und andere Leute ohne Kohle .... (okay, das war jetzt überspitzt ...).
Hust - Ja sehr überspitzt!
;-/
MfG
B.DeKid
Antwort von Jott:
Große Stückzahlen würden das nicht werden, aber auf die schielt ein Massenhersteller nun mal. Die enge Nische, von der du sprichst (großer Sensor, billige Kamera), wird offensichtlich RED überlassen
Oder doch nicht? Panasonic und Sony zeigen jetzt überraschend auf der NAB Camcorder - oder wenigstens vage Designmodelle - mit Sensor im Grossformat. Ich sehe den großen Markt zwar immer noch nicht, aber es scheint die Entscheidung gefallen zu sein, nun doch gegen RED anzutreten. Ob jetzt die ursprüngliche kleine Billig-Scarlet (fixed lens) überhaupt noch auf den Markt kommt, würde ich daher fast anzweifeln wollen.