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Infoseite // EOSHD Erfahrungen zur Blackmagic 4K-Camera



Newsmeldung von slashCAM:






Hier geht es zur Newsmeldung mit Link und Bildern auf den slashCAM Magazin-Seiten:
EOSHD Erfahrungen zur Blackmagic 4K-Camera


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Antwort von sottofellini:

Weil BM mit seinen Geräten auf dem internationalen Parkett angekommen ist, wird sie nun genüsslich auf RTL II Level zerlegt, derweil der Preis und die wahren Möglichkeiten auf ARTE HD angesiedelt sind.. einfach nur noch peinlich!

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Antwort von Frank Glencairn:

Das erste was mir auffält, ist das die Linsen dem Sensor nicht gewachsen waren. Wer 4k drehen will, muss entweder in Glas investieren, daß das auch hergibt, oder kann genausogut gleich HD aufblasen, das kommt auf's gleiche raus.

Ansonsten, die - nicht ganz so neue Erkenntnis - daß Großstadt Guerilla Run & Gun, nicht das Spielfeld der BM Kameras ist.

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Antwort von iasi:

Das war jetzt alles nicht unerwartet oder neu.

dämlich ist natürlich so ein Fazit:
"Panasonic GH4 is more ‘ready to shoot’ and $1000 cheaper, with smaller file sizes"
Erstens ist da noch gar nichts "ready to shoot", weil es sie noch gar nicht gibt - und zweitens will ich mal sehen, wie man für "$1000 cheaper" 4k in 10bit 4:2:2 von der GH4 bekommt.

Auf DNG bin ich mal sehr gespannt.

@frank
Bei den Objektiven muss ich dir widersprechen:
Das 100er macro und das sigma-zoom sind leicht abgeblendet den 4k durchaus gewachsen.

Und was er zur Ergonomie und Ausstattung der Kamera sagt, ist einfach nicht von der Hand zu weisen - es stimmt nun mal.

Das ist ein Sensor mit Globel Shutter und Canon-Bajonet davor, einem Monitorausgang, einem überdimensionierten Menü-Display und einem SSD-Rekorder. Das Ganze steckt in einem soliden Metallblock mit einigen Gewindebohrungen. Das war"s dann auch schon.
Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.

Ach ja - und die Firmware ist rudimentär.

Aber immerhin: Für den günstigen Preis gibt es noch den Resolve-USB-Stick dazu.

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Antwort von Frank Glencairn:



Und was er zur Ergonomie und Ausstattung der Kamera sagt, ist einfach nicht von der Hand zu weisen - es stimmt nun mal.

Das ist ein Sensor mit Globel Shutter und Canon-Bajonet davor, einem Monitorausgang, einem überdimensionierten Menü-Display und einem SSD-Rekorder. Das Ganze steckt in einem soliden Metallblock mit einigen Gewindebohrungen. Das war"s dann auch schon.
Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.

. Lustigerweise sagt bei der Epic keiner:

"Boah Dude, da muß man ja noch so einen extra externen Monitor dazu kaufen, sonst haste nicht nur kein Bild sondern auch kein Menü und Audiopegel und Restanzeige schon gleich gar nicht, und eine Akkuplatte und Akkus und son Ding wo man die Medien reinsteckt muß man auch extra kaufen, und XLR hat se ooch nich, und dann ist das ja auch alles viel zu groß und zu schwer und zu unhandlich, und die Medien sind ja auch so groß und die GH1 macht auch viel kleinere Dateien und alles. Und, und die Ergonomie ist ja auch nicht die beste, da muß man noch so Griffe kaufen und ein Schulterkissen, weil die ist ja so schwer, die kannste nicht einfach mit einer Hand rumschwenken wie sich das für Geurilla Filmer halt so gehört, weil das ist so Alter, weil ein Stativ, das slowed uns total down. Ja, echt, dank da mal drüber nach...ohne Scheiß jetzt."

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Antwort von Rick SSon:



Und was er zur Ergonomie und Ausstattung der Kamera sagt, ist einfach nicht von der Hand zu weisen - es stimmt nun mal.

Das ist ein Sensor mit Globel Shutter und Canon-Bajonet davor, einem Monitorausgang, einem überdimensionierten Menü-Display und einem SSD-Rekorder. Das Ganze steckt in einem soliden Metallblock mit einigen Gewindebohrungen. Das war"s dann auch schon.
Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.

. Lustigerweise sagt bei der Epic keiner:

"Boah Dude, da muß man ja noch so einen extra externen Monitor dazu kaufen, sonst haste nicht nur kein Bild sondern auch kein Menü und Audiopegel und Restanzeige schon gleich gar nicht, und eine Akkuplatte und Akkus und son Ding wo man die Medien reinsteckt muß man auch extra kaufen, und XLR hat se ooch nich, und dann ist das ja auch alles viel zu groß und zu schwer und zu unhandlich, und die Medien sind ja auch so groß und die GH1 macht auch viel kleinere Dateien und alles. Und, und die Ergonomie ist ja auch nicht die beste, da muß man noch so Griffe kaufen und ein Schulterkissen, weil die ist ja so schwer, die kannste nicht einfach mit einer Hand rumschwenken wie sich das für Geurilla Filmer halt so gehört, weil das ist so Alter, weil ein Stativ, das slowed uns total down. Ja, echt jetzt, dank da mal drüber nach...ohne Scheiß jetzt." <3

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Antwort von iasi:



Und was er zur Ergonomie und Ausstattung der Kamera sagt, ist einfach nicht von der Hand zu weisen - es stimmt nun mal.

Das ist ein Sensor mit Globel Shutter und Canon-Bajonet davor, einem Monitorausgang, einem überdimensionierten Menü-Display und einem SSD-Rekorder. Das Ganze steckt in einem soliden Metallblock mit einigen Gewindebohrungen. Das war"s dann auch schon.
Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.

. Lustigerweise sagt bei der Epic keiner:

"Boah Dude, da muß man ja noch so einen extra externen Monitor dazu kaufen, sonst haste nicht nur kein Bild sondern auch kein Menü und Audiopegel und Restanzeige schon gleich gar nicht, und eine Akkuplatte und Akkus und son Ding wo man die Medien reinsteckt muß man auch extra kaufen, und XLR hat se ooch nich, und dann ist das ja auch alles viel zu groß und zu schwer und zu unhandlich, und die Medien sind ja auch so groß und die GH1 macht auch viel kleinere Dateien und alles. Und, und die Ergonomie ist ja auch nicht die beste, da muß man noch so Griffe kaufen und ein Schulterkissen, weil die ist ja so schwer, die kannste nicht einfach mit einer Hand rumschwenken wie sich das für Geurilla Filmer halt so gehört, weil das ist so Alter, weil ein Stativ, das slowed uns total down. Ja, echt, dank da mal drüber nach...ohne Scheiß jetzt." Bei der Epic sagt aber auch keiner: Hei - da ist ein 5" Monitor hinten an der Kamera.
Den 5"ler der BM muss man schließlich mit Strom füttern, obwohl er eigentlich zu nicht mehr taugt, als die Anzeige auf dem Redmote (wenn überhaupt).

Ich bin kein Handfilmer, aber der Akkugriff, den es für die Red gibt, macht die Epic durchaus handlich - auch dadurch, dass Bedienelemente doch etwas überlegter als bei der BM-Cam platziert sind - mal gelinde gesagt.

Und dann kommen wir mal zur Firmware ... da denkt man bei der BM-Cam: Oh BMD, warum lasst ihr mich allein!

Schön ist natürlich auch die Form, die breite - mit den seitlichen Anschlüssen und Klappen - damit es noch breiter wird. Aber macht ja nichts, wenn man an all den Kabeln vorbei nach vorn zum Objektiv greifen möchte.
Wichtig ist nur, dass sie nicht lang ist, die Kamera. So eine Kamera muss möglichst kurz sein, damit die Stativplatte auch nur nicht zu sehr anliegt. Deshalb wurden auch die Lüftungsöffnungen da unten angebracht, um die Auflagefläche nochmal zu verkürzen.
Nein - schon wahr - das ist alles sehr durchdacht.

Gut auch die Anordnung der Bedienelemente - unterhalb des grooooßen, aber eben überflüssigen Touchscreens. Schon wahr: Der Platz ist natürlich viel besser durch diese 5"Teil genutzt. Zumindest kann man als BM-Cam-Besitzer diesen Fotoknippsen-Filmern dann zurufen: Ich hab einen Größeren!
Und manchem Red-Nutzer mit 5"ler: Meiner ist genauso groß!

Mal im ernst: Das Display ist scheiße und sollte doch besser etwas Nützlicherem weichen, denn einen Monitor muss man ja eh anschraube.
Und dann kann man auch gleich mal das ganze Gehäuse neu konstruieren, denn dann muss die Kamera nicht mehr aussehen wie das Becken einer übergewichtigen Frau, die schon ein Dutzend mal im Wochenbett gelegen hatte und mit 3 Dutzend Kindern gesegnet wurde.

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Antwort von iasi:

@Frank
Mal nebenbei.

Wann und wo gibt"s denn euren Bukarest-Kurzfilm OMUL zu sehen?

Die Bilder sehen schon mal schön authentisch aus.

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Antwort von Frank Glencairn:

Raindance - Trailer kommt aber vorher, ich sag Bescheid wenn's soweit ist.

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Antwort von DV_Chris:

Das Problem bei BMD ist schlicht und ergreifend, dass die Liefersituation (und auch der Grad des Entwicklungsstadiums) dazu geführt haben, dass die jetzt 2014 nur mehr eine Firma unter vielen sind. Man versucht zwar, 'awesome' zu sein, aber nur Apple schafft das mit Produkten im allgemeinen vom Start weg wirklich.

Neben der GH4, dem kleinen Sony Camcorder und wohl der einen oder anderen Canon Überraschung besteht bei BMD die Gefahr, zum Nerd Spielzeug zu verkommen. Dass man aus der vollkommen unrealistischen Ankündigungspolitik jemals etwas lernen wird, scheint wohl ausgeschlossen. Schade...eigentlich...

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Antwort von sgywalka:

Hilfe ich bin Großstadt Guerilla Run & Gun..so helft doch!!!!

Im Ernst, da wird für die jeweilige vor dem Moni hockende Internetgemeinde
geschriebn, getrollt und gegengetrollt... Als würde man in einer Küche den
Safran verbeiten nur weil...

R T L 2 is eig noch ein QUALITÄTS-SIEGEL

C L O A K A M A X X I M A ...aber das is was anderes.

Ohne Glasln is nix auf der mit der 4k bmc c.. is doch logisch.
Lowlight:: argh... ( ein marvel-comix folgt)m zack boom...

Run und Gun: es muss ja wimmeln von Guerilleros da in der Welt.
---> sie sind draussen vor der TÜR und FILMEN
NICHT DRIN VOR PC und kringeln die Haare bis die patchwork-MAMI heimkommt
und den Burli die Flasche gibt. gel...

iasi habe noch eine zweite zerlegte basis-EPIC rumliegen
WILLST SE HABEN is aber echt nur a billiige normale 4k -EPIC und etwas
verändert.
sag PREIS ?


out

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Antwort von Angry_C:

Das erste was mir auffält, ist das die Linsen dem Sensor nicht gewachsen waren. Wer 4k drehen will, muss entweder in Glas investieren, daß das auch hergibt, oder kann genausogut gleich HD aufblasen, das kommt auf's gleiche raus.

Ansonsten, die - nicht ganz so neue Erkenntnis - daß Großstadt Guerilla Run & Gun, nicht das Spielfeld der BM Kameras ist. Hmm, aber Optiken, die knackscharfe und Detailreiche Fotos im zweistelligen Megapixelbereich hinbekommen, sollten doch auch in der Lage sein, gute 4K an den Sensor zu übergeben, oder denke ich da falsch?

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Antwort von rideck:

@ sottofellini

sehr trefflich formuliert.

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Antwort von Frank Glencairn:

Hmm, aber Optiken, die knackscharfe und Detailreiche Fotos im zweistelligen Megapixelbereich hinbekommen, sollten doch auch in der Lage sein, gute 4K an den Sensor zu übergeben, oder denke ich da falsch? Auflösung und Schärfe sind 2 Paar Stiefel, die nur begrenzt was miteinander zu tun haben.

Ein völlig unscharfes 20MP Bild zu machen ist kein Problem.
Auflösung (oder wenn du so willst, Bildinformation) wird in line pairs per millimeter (lp/mm) gemessen. Wenn ein Sensor also 100 lp/mm auflösen soll, muss er mindestens 200 "Pixel" pro mm haben, das nennt man Nyquist Rate. Sensor und Linse können völlig verschiedene Auflösungen haben, wobei der OLPF die Auflösung des Sensors nochmal verringert.
Ein 20MP Bayer Sensor hat schon mal allein durch das Debayering mindestens 30% weniger Auflösung und davon nimmt der OLPF nochmal was weg. Aus einer 20MP Kamera kann also nie ein 20MP Bild kommen, selbst wenn die Anzahl der Pixel in der Bild Datei so tut als ob.

Auch ist die Auflösung eines Systems ist immer nur so gut wie das schwächste Glied in der Kette.

Wenn also die Linse nur 50 lp/mm auflöst, hilft es dir auch nix, wenn der Sensor mehr kann.

Je kleiner der Sensor, desto höher die lp/mm, desto höher muß die Linse auflösen. Ein 18MP APS-C Sensor löst mit 115.97 lp/mm auf, der 18MP FF Sensor der 1D nur mit 72 lp/mm.

Wenn du jetzt mit f1.4 oder f1.2 (oder f11-22) drehst, kann die Optik nicht mehr mithalten, was man auf Andrew's Bildern gut sehen kann.

Der einzige Grund, warum das kaum jemanden auffällt, ist daß die meisten Leute Bilder nach ihrem Kontrast (d.H. das, was sie für Schärfe halten) beurteilen.

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Antwort von Angry_C:

Hmmm, wenn das so ist, weiß ich gar nicht, wieso ich die ganze Zeit 16 Megapixel Fotos schieße, wenn es doch auch 2 Megapixel getan hätten.

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Antwort von rideck:

@Angry_C

Dass kleinere Sensoren immer mehr LP/mm ist logisch, zumindest bei gleicher Auflösung.
bei der Blackmagic Cinema Camera müsste (wenn es keinen Auflösungsverlust geben würde) ein Objektiv mindestens 77 LP/mm liefern um den Sensor voll ausnutzen zu können.
Da kann man sich schon vorstellen dass Festbrennweiten mit der richtigen Blende mehr leisten können, als ein Zoom welches im schlechtesten Fall noch auf 1,2 oder 1,4 genutzt wird.
Ist natürlich klar dass die angegebene Auflösung des Sensors praktisch nie ganz genutzt werden kann.

Edit: Bin in meiner simplen Rechnung fälschlicherweise von der 2,5 k Cam ausgegangen, welche natürlich eine geringere Sensorauflösung hat.

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Antwort von Angry_C:

@Angry_C

Dass kleinere Sensoren immer mehr LP/mm ist logisch, zumindest bei gleicher Auflösung.
bei der Blackmagic Cinema Camera müsste (wenn es keinen Auflösungsverlust geben würde) ein Objektiv mindestens 77 LP/mm liefern um den Sensor voll ausnutzen zu können.
Da kann man sich schon vorstellen dass Festbrennweiten mit der richtigen Blende mehr leisten können, als ein Zoom welches im schlechtesten Fall noch auf 1,2 oder 1,4 genutzt wird.
Ist natürlich klar dass die angegebene Auflösung des Sensors praktisch nie ganz genutzt werden kann.

Edit: Bin in meiner simplen Rechnung fälschlicherweise von der 2,5 k Cam ausgegangen, welche natürlich eine geringere Sensorauflösung hat. Mir ist das alles schon klar, aber dass meinetwegen eine MFT Kitoptik auf einem 16 Megapixelsensor gerade mal ein aufgeblasenes Full HD erreicht, wie Frank das dargestellt hat, das ist doch Quatsch. Ein Foto einer Systemknipse beinhaltet immer noch mehr Informationen als die beste HD Videokamera.

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Antwort von iasi:

Ich finde es schon bemerkenswert, dass Filmleute immer annehmen, Objektive würden ihre 8MPixel-Kameras nicht ausreizen, obwohl sie von den Fotoleuten mit ihren 24MPixel-Teilen zu den besten gezählt werden - z.B. das 100mm Canon.

Glaubt ihr denn wirklich, dass ein Masterprime um Welten besser ist, als ein abgeblendetes L-Objektiv?

In einem Test gibt es so etwas zu lesen:
"It is safe to state that the lens easily outperforms the 20 megapixel sensor of the camera used for testing."
http://www.photozone.de/canon_eos_ff/84 ... ff?start=1

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Antwort von WoWu:

Kunststück... das muss auch nur 43 Lp/mm können, um das zu erledigen.
Das kann fast jeder Flaschenboden.
Die Pixelmenge ist nicht der einzige Parameter, der in dem Zusammenhang mitspielt.

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Antwort von iasi:

so so ...

mal wieder ein überzeugendes Gegenargument (zwinker)

Ich bin da eben ganz prakmatischer Logiker:

Die Scherbe vor dem Fotosensor versorgt den Sensor ebenso mit Linienpaaren, wie den D-Kamera-Sensor.

Und da die Sensoren sich ja nun technisch nicht wirklich unterscheiden - meist sind es eben die Bayer-Teile - sehe ich keine weiteren Paramenter, die hier den großen Unterschied hervorrufen könnten.

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Antwort von WoWu:

Die Scherbe vor dem Fotosensor versorgt den Sensor ebenso mit Linienpaaren, wie den D-Kamera-Sensor. Siehst Du, in der Nicht Differenzierung dieser Annahme steckt Dein Denkfehler.
Rechne Dir doch für beide Sensoren mal die Nyquist Frequenz aus und dann schau doch mal in den Objektivdaten, wie hoch die MTF für 10% unter dieser Frequenz liegt und dann vergleich mal.
Dann kommst Du dem Verständnis näher, warum Objektive auf verschiedenen Kameraköpfen, unterschiedliche Qualitäten abliefern und warum es nicht ganz egal ist, welche Linse man auf ein 4K Kamera schraub- bzw. anders herum, warum man zu solchen Testergebnissen kommt.
Falsche Linse fällt nämlich unter "Bedienfehler".

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Antwort von iasi:

Die Scherbe vor dem Fotosensor versorgt den Sensor ebenso mit Linienpaaren, wie den D-Kamera-Sensor. Siehst Du, in der Nicht Differenzierung dieser Annahme steckt Dein Denkfehler.
Rechne Dir doch für beide Sensoren mal die Nyquist Frequenz aus und dann schau doch mal in den Objektivdaten, wie hoch die MTF für 10% unter dieser Frequenz liegt und dann vergleich mal.
Dann kommst Du dem Verständnis näher, warum Objektive auf verschiedenen Kameraköpfen, unterschiedliche Qualitäten abliefern und warum es nicht ganz egal ist, welche Linse man auf ein 4K Kamera schraub- bzw. anders herum, warum man zu solchen Testergebnissen kommt.
Falsche Linse fällt nämlich unter "Bedienfehler". mach du doch mal die Rechnung - schließlich bist du vom Fach - ich kenne die Ausgangswerte nicht einmal, um die Rechnung durchzuführen.
Ich weiß jedenfalls nicht, warum die Abtastfrequenzen sich unterscheiden sollten.
Nimm doch mal die BM-4k und sagen wir mal die Canon 7d

Nun bring mal deine Argumentation zu Ende und wirf nicht einfach nur einen Fachbegriff in den Raum - so etwas überzeugt mich nicht.

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Antwort von WoWu:

Brauch Du denn, wenn Du eine Kamera oder ein Objektiv kaufst auch jemanden, der die Arbeit für Dich macht ?
Aber in Foren nicht ?
Über das Thema gibt es Mengen an Literatur.
Allein 1.490.000 Ergebnisse bei Google.
Ich frage mich nur, worauf Du alle deine obskuren Behauptungen stützt, ohne offenbar auch nur ein einziges der 1.490.000 Ergebnisse zu kennen.
Frank hat es oben übrigens schon in den groben Zügen erklärt.
Du musst es nur lesen und nicht nur heisse Luft ablassen.

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Antwort von Frank Glencairn:

Das ist doch relativ einfach.

4kBM:

Pixel: 3840 x 2160
Sensor: 21.12 x 11.88mm


2160/11.88 = 181,81 l/mm / 2 = 90,90 lp/mm


Hier ein paar Beispiele nach obigem Muster:

Canon 7D 18mp APS-C
Pixel: 5184x3456
Sensor: 22.3x14.9mm
115.97 lp/mm

Nikon D3x 24.5mp FF
Pixel: 6048x4032
Sensor: 35.9x24mm
84 lp/mm

5D II 21.1mp FF
Pixel: 5616x3744
Sensor: 36x24mm
78.63 lp/mm

Die BM 4k liegt also - trotzdem sie nur etwas über 8MP hat, auflösungsmäßig zwischen der 7D und der Nikon 3x.

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Antwort von WoWu:

Dazu muss man noch ergänzen, dass die Ortsfrequenz oberhalb der Nyquist Frequenz möglich hat abgeschnitten werden muss, weil sonst das Nyquist Theorem gar nicht funktioniert, ebensowenig wenn die Ortsfrequenz unterschritten wird.

Man hat also mit der Verwendung irgend eines Fotoobektives beste Chancen, dass das Ergebnis nicht funktioniert.

Gleichwohl sagt auch die reine Abtastfrequenz noch nicht besonders viel über die Leistung des Objektivs aus.
Hier hilft ein Blick in die Leistungskurve des Objektivs bei der entsprechenden Ortsfrequenz, um den MTF Wert zu ermitteln.
Denn Auflösung ohne Helligkeit ist nutzt auch nix. Die BM 4k liegt also - trotzdem sie nur etwas über 8MP hat, auflösungsmäßig zwischen der 7D und der Nikon 3x. Aber eben nur, wenn man ein entsprechend leistungsfähiges Glas drauf hat.

Ist es schlechter, taugt das Bild nicht, ist es deutlich höherwertig, neigt die Einheit zu Moire.

Und so verhält sich ein Objektiv immer zu seiner Abtasteinheit.
Es ist also Quatsch zu sagen, das Objektiv macht gute Fotos und muss also auf einem andern Kamerakopf mindestens ebenso gute Bilder abliefern.

Objektive für grosse Sensoren tendieren eher zu 40 Lp/mm als zu 200 lp/mm.
Nimmt man nun ein solches Objektiv, das optimale Ergebnisse bei grossen Sensoren produziert und setzt es auf einen Kopf, der eher 120-200 Lp/mm voraussetzt, sieht das Bild entsprechend mies aus.
Da nutzt dann auch die 4K Auflösung nix mehr.

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Antwort von Frank Glencairn:

Yup, und der OLPF kann das ganze dann nochmal um den Faktor 0.7 verschlechtern. Vielleicht auch ein Grund, warum die BM keinen hat, und die Nikon D7000 auch nicht, soweit ich weiß.

...und just for fun:

Dragon.

Pixel: 6144x3160
Sensor: 30,7 x 15,8
98,60 lp/mm

und wenn wir jetzt noch den OLPF abziehen sind wir bei ca. 70 lp/mm

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Antwort von WoWu:

Genau. Das OLPF ist überhaupt nur dazu da, damit das einigermassen stimmt, aber deswegen sind die DSLRs auch so grottenunscharf, weil sie für Video meistens binnen und dadurch natürlich die Sensorauflösung (gegenüber Foto) herabsetzen, aber die Objektive dadurch fehlangepasst sind und das OLPF entsprechend zuschlagen muss und sich das natürlich wieder auf Foto auswirkt.

Das Beste ist eben, einen mittelgrossen Sensor mit einem optimal angepassten Objektiv .. dann braucht man auch keinen Filter mehr. Es muss nur eben ein genau passendes Objektiv sein und nicht nur eins, das man auf den Mount schrauben kann.

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Antwort von iasi:

Das ist doch relativ einfach.

4kBM:

Pixel: 3840 x 2160
Sensor: 21.12 x 11.88mm


2160/11.88 = 181,81 l/mm / 2 = 90,90 lp/mm


Hier ein paar Beispiele nach obigem Muster:

Canon 7D 18mp APS-C
Pixel: 5184x3456
Sensor: 22.3x14.9mm
115.97 lp/mm

Nikon D3x 24.5mp FF
Pixel: 6048x4032
Sensor: 35.9x24mm
84 lp/mm

5D II 21.1mp FF
Pixel: 5616x3744
Sensor: 36x24mm
78.63 lp/mm

Die BM 4k liegt also - trotzdem sie nur etwas über 8MP hat, auflösungsmäßig zwischen der 7D und der Nikon 3x. und nun?

WoWu behauptet ja oben, dass die Linsen, die Fotografen für gut empfinden, für 4k-Kameras nicht ausreichend sein sollen.
Ja, wo ist denn nun der Unterschied?

Und nach dem Nyquist Frequenz-Gerede kommt nun OLPF.
Aber schon klar - ein billiges Sigma-Art 35mm begeistert zwar die Knippser, aber für eine 4k-Videokamera reicht das natürlich nicht.
Da muss WoWu natürlich mit seinem "Scherben"-Gerede kommen

Tja - Praxis? Was ist das?

Da unterstützt Red zwar zahlreiche Fotolinsen, aber das ist natürlich nur für diejenigen, die es eben nicht so gut wissen, wie unser WoWu.
Die Deppen gehen sogar her und bezahlen Abzockerfirmen dafür, dass sie die Scherben in fürs Filmen praktischere Gehäuse bauen.

Natürlich wird man wohl von Objektiven die 25000€ kosten, etwas mehr erwarten dürfen, aber bei WoWu klingt das immer gleich nach: "Wenn du so "ne Linse nicht nutzt, solltest du besser bei HD oder gar PAL bleiben."
Mir ist das hier schon bekannt:
http://www.reduser.net/forum/showthread ... ot-Results

Nur - es gibt auch diese Resultate zu Foto-Scherben:
http://www.reduser.net/forum/showthread ... essions%29
"although we did measure the lenses in line pairs this is an observational procedure and rather than deal with the political ramifications of publishing these absolute numbers we've decided to present them as they apply to the Mysterium-X sensor in the Epic and Scarlet. The data presented below is such that even measurements with a "Fair" grade will, for the most part, resolve the full resolution of the sensor. "

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Antwort von Angry_C:

Genau. Das OLPF ist überhaupt nur dazu da, damit das einigermassen stimmt, aber deswegen sind die DSLRs auch so grottenunscharf, weil sie für Video meistens binnen und dadurch natürlich die Sensorauflösung (gegenüber Foto) herabsetzen, aber die Objektive dadurch fehlangepasst sind und das OLPF entsprechend zuschlagen muss und sich das natürlich wieder auf Foto auswirkt.

Das Beste ist eben, einen mittelgrossen Sensor mit einem optimal angepassten Objektiv .. dann braucht man auch keinen Filter mehr. Es muss nur eben ein genau passendes Objektiv sein und nicht nur eins, das man auf den Mount schrauben kann. Die meisten DSLR skippen und binnen nicht.

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Antwort von Angry_C:

Tja Theorie und Praxis.

Entweder zeigen meine Fotos mehr Informationen als HD oder eine Alexa mit Ultraprimes liefert höchstens VGA. Sonst geht eure Rechnung irgendwo nicht auf.

Wenn ich ein Foto in 100% Ansicht anschaue und dann z.B. Nummernschilder klar lesen kann, die man unvergrößert im HD-Vollbild nichtmal erahnen kann, dann sind das mehr Informationen als HD liefern kann.

Ich weiß doch was ich sehe, und ich meine keine Kontraste.

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Antwort von rideck:

@ Angry_C

Aber hier geht es doch in erster Linie um den Sensor der BM Cinema Camera,
zumindest am Anfang der Diskussion.

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Antwort von Angry_C:

@ Angry_C

Aber hier geht es doch in erster Linie um den Sensor der BM Cinema Camera,
zumindest am Anfang der Diskussion. Jo, aber das Optikfass hat jemand anders aufgemacht, und ich finde das Thema in diesem Thread auch nicht fehl am Platz.

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Antwort von rideck:

@ Angry_C

ne das Fass hast du nicht aufgemacht, aber du sagst:

"Wenn ich ein Foto in 100% Ansicht anschaue und dann z.B. Nummernschilder klar lesen kann, die man unvergrößert im HD-Vollbild nichtmal erahnen kann, dann sind das mehr Informationen als HD liefern kann. "

Bei der BM Cinema Cam 4k handelt es sich auch um 4 K und nicht Full HD. Das kommt dem Auflösungsverhalten einer guten Kamera schon näher, da kannst dann sicher auch die Nummernschilder lesen.
Wenn du von einer Kamera wie der GH3 ausgehst ist es natürlich klar, dass ein natives Foto nicht mit einem Frame aus der Videoaufzeichnung zu vergleichen ist.

Gruß rideck

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Antwort von WoWu:

@iasi
und nun? Tja und nun kannst Du Dich entweder bemühen, physikalischen Verfahren zu verstehen und dann scheinbare Phänomene nach zu vollziehen, oder Du kannst das weiter glauben, was in Internet Foren von Leuten verbreitet wird, die es mindestens ebenso wenig verstanden haben, wie Du und bist mit Angry_C in bester Gesellschaft.
Aber die Frage nach Erklärung solltest Du Dir zukünftig besser selbst nicht mehr stellen.

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Antwort von Angry_C:

@ Angry_C

ne das Fass hast du nicht aufgemacht, aber du sagst:

"Wenn ich ein Foto in 100% Ansicht anschaue und dann z.B. Nummernschilder klar lesen kann, die man unvergrößert im HD-Vollbild nichtmal erahnen kann, dann sind das mehr Informationen als HD liefern kann. "

Bei der BM Cinema Cam 4k handelt es sich auch um 4 K und nicht Full HD. Das kommt dem Auflösungsverhalten einer guten Kamera schon näher, da kannst dann sicher auch die Nummernschilder lesen.
Wenn du von einer Kamera wie der GH3 ausgehst ist es natürlich klar, dass ein natives Foto nicht mit einem Frame aus der Videoaufzeichnung zu vergleichen ist.

Gruß rideck Naja, 4K sind auch 12 Megapixel. Wenn hier nun aber jemand sagt, dass man zwingend die besten Optiken dranschauben muss, damit man gegenüber FullHD eine Verbesserung bemerkt, kann ich das nicht wirklich nachvollziehen. Ob nun ein 12Mpx oder ein 16Mpx, das macht nicht den großen Unterschied.

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Antwort von WoWu:

kann ich das nicht wirklich nachvollziehen Siehst Du... das Problem hast Du wenigstens erfasst.

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Antwort von Angry_C:

kann ich das nicht wirklich nachvollziehen Siehst Du... das Problem hast Du wenigstens erfasst. Jaja, der Theoretiker, der sich jederzeit der Praxis entzieht und niemals auf die für ihn banalen Fragen plausible Antworten geben kann oder geben möchte, sondern von "oben" herab mit Gegenfragen oder Verweisen auf Google kommt.

So einen braucht jedes Forum.

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Antwort von WoWu:

Tja, Video ist nun einmal Physik und Physik ist Theorie, so wie Film Chemie und Theorie ist. Und Video ist angewandte Physik.
Aber es scheint so, als hättest Du die letzten Postings von Frank und mir entweder nicht gelesen oder nicht verstanden.
Das liegt aber nicht an uns.

Aber Du sagtest doch, Du arbeitest in einer Firma, die Videokameras entwickelt. Vielleicht findest Du ja irgend einen Kollegen, der Dir das Nyquist Theorem mal erklärt, wenn Wikipedia schon nicht reicht.

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Antwort von Tiefflieger:

Kleine Korrektur 4K (UHD 16:9) sind ca. 8.1 MP.

Bei 4K-6K ist eine technische Grenze erreicht, wo Bildfehler bei nativer Betrachtung nicht mehr augenfällig sind (damit sind nicht grobe Schnitzer gemeint, sondern minimale Artefakte die es in jeder Aufnahme mit Debayering gibt.)

Gruss Tiefflieger

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