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Infoseite // CAME-TV 2-8kg Load Pro Camera Video Stabilizer Kit

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Newsmeldung von slashCAM:



Der chinesische Hersteller CAME-TV bietet mit dem neuen Video Stabilizer Kit ein spezielles Kameratragesystem für die optimierte Videostabilisierung von Kameras samt Obje...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
CAME-TV 2-8kg Load Pro Camera Video Stabilizer Kit


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Antwort von r.p.television:

Also grundsätzlich ist das Montieren von Gimbals auf Verlängerung wie etwa Monopods tatsächlich sinnvoll, weil durch die Hebelkräfte höhere Trägheitsmomente entstehen. Zudem wirkt ein ausgefahrenes Monopod wie ein perfektes Kontergewicht und die Einheit Gimbal hängt austariert in der Hand.

Wen es interessiert kann hier ein BTS-Video von mir ansehen, wo ich den RS2 auf ein Monopod mit sehr großer Bodenspinne montiert habe. Damit wird es quasi zum mobilen Jib-Arm.



Ich halte aber alle Tragesysteme bei solchen System-Gewichten für argen Kokolores. Wer dauerhauft keine 6 Kilo Setup tragen kann sollte seine Wirbelsäule nicht mit zusätzlichem Gewicht wie Federarm, Post und Weste malträtieren, sondern lieber mal ins Fitness-Studio gehen. Alle Supportsysteme, allen voran ein Easyrig in Verbindung mit Gimbals sind für ruhige Bilder absolut kontraproduktiv. Die Entkoppelung funktioniert besser über den Arm. Auch Federarme sind erst sinnvoll bei Setups, die man wirklich nicht mehr am Arm tragen kann.
In dem Video bin ich 8 Stunden mit dem Setup rumgelaufen. Durch das Kontergewicht mit dem Monopod ist der Gimbal sogar einfacher zu tragen als wenn man ständig das Gewicht über dem Handgelenk balancieren muss.

Zudem schwitzt man in der Regel unter diesen Westen enorm. Die Federarme sind nicht leicht zu händeln und bieten nur bei sehr genauer Trimmung einigermassen akzeptable Ergebnisse. Ich behaupte dass man bei leichten Setups (also alles unter 8kg) immer bessere Resultate bezüglich der Dämpfung von Schrittintervallen mit dem Tragen in der Hand erreicht.
Ich habe früher viel Steadicam-Arbeit gemacht. Aber noch mit 2/3"-Zoll-Mühlen, die man never ever ohne Support tragen kann. Aber ich bin froh dass ich mich heute nicht mehr in diese Westen zwängen muss. Ich muss auch immer schmunzeln, wenn jemand für einen 10 Sekunden-Take seinen Ronin an ein Easyrig montiert. Das sieht vielleicht "wichtig" aus, aber die Resultate werden extrem bumpy, weil der Galgen des Easyrigs beim Gehen viel zu sehr die Bewegung der Hüfte überträgt.

Das hier soll eine Sparversion vom Arri Trinity sein. Macht aber bei den angepeilten Gewichten null Sinn.

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Antwort von medienonkel:

Dem stimme ich voll und ganz zu.
Ich habe letztes Jahr ein Konzert gedreht. DJI Osmo an einem 2 Meter Carbon Monopod, extrem Flexibel und sehr dezent.
Im gleichen Jahr ein Musikvideo. 6 Kg Ronin Setup an nem easy rig Klon mit Dämpfer. Mir ging es dabei hauptsächlich darum zwischendrin die Hände frei zu haben, weil ich alleine gedreht hatte. Dafür war's super, weil ich den Gimbal kaum hätte am und im Fluss abstellen können.

Und man muss auch viel zu sehr darauf achten den Leuten nicht den Schädel mit dem Tragesystem zu zerdeppern... Wenn die Augen zu sehr auf dem Display pappen

Ansonsten habe ich das Setup so nie wieder benutzt. Landet jetzt in der bucht.
Bin eher der Schulterstützen und Hand am Schärfering Typ.

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Antwort von -paleface-:

Wie immer kommt es auf die Anwendung an. Sobald man Kamerabewegungen wiederholen muss ist man für jede Hilfe dankbar.

Ich habe zB. eine Ursa mini auf ner Devin Glidecam. Das Setup kann ich 100% NICHT ohne Weste tragen.
Auch wenn es "mal eben kurz" geht. Sobald man einen zweiten Take macht und der soll exakt so aussehen wie die erste wird es eng.

Gerade bastele ich mir auch so eine "Trinity" Lösung (bin aber noch nicht fertig). Was mich bisher etwas daran stört ist das es viel Technik gibt welche man nun kontrollieren muss. Das find ich an normal ausbalancierten Lösungen besser. Auch schwingt und baumelt da noch viel was beim Dreh dann zu eventuellen Chaos sorgt. Aber mal sehen.

Die Lösung mit dem Monopod finde ich auch gut.

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Antwort von r.p.television:

-paleface- hat geschrieben:
Wie immer kommt es auf die Anwendung an. Sobald man Kamerabewegungen wiederholen muss ist man für jede Hilfe dankbar.

Ich habe zB. eine Ursa mini auf ner Devin Glidecam. Das Setup kann ich 100% NICHT ohne Weste tragen.
Auch wenn es "mal eben kurz" geht. Sobald man einen zweiten Take macht und der soll exakt so aussehen wie die erste wird es eng.
Ja, eine Ursa Mini und ein dementsprechender Stabilizer ist bereits zu schwer für lange Drehs. Da macht ne Weste durchaus Sinn. Da landet man definitiv schnell bei deutlich über 10 Kilo. Je nach Optik, Akku, Monitoring, FF etc.
Es stellt sich nur die Frage ob es bei den heutigen Kameras noch sinnvoll ist eine so schwere Kamera auf ein Gimbal zu setzen, wo es doch schon gute Kameras gibt die dafür besser geeignet sind. Aber das hängt natürlich immer von diversen Situationen und Anforderungen ab.

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Antwort von Panamatom:

Absolute Zustimmung: Monopod und leichte Kamera am Gimbal sind ein unschlagbares Team! Vor allem, wenn man den Monopod tatsächlich wie eine Steadicam benutzt, also mit der Hand im Schwerpunkt des ausgezogenen Monopods angreift (also mit Kamera), um so Pendelbewegungen auszuschließen. Der Arm ist ja wie gesagt dann der Jib-Arm, und wenn es zu schwer wird, ist die Kamera ganz schnell auf den Stativfuß gestellt. Die sonstige Vielfalt der Perspektiven, die mit einem Monopod bei einer nicht zu schweren Kamera möglich sind, kommt ja noch hinzu und hebt diese Kombi auch über andere Lösungen.
Der Hauptnachteil wurde auch schon genannt: Kleine Kamera auf Monopod sieht nicht wichtig genug aus! Ich empfehle ein leichtes externes Kameramikro; wiegt nicht viel und löst auch mit kleinen Kameras bei Kunden sowas wie einen pawlowschen Reflex aus: "Oh, ein Profi!" Den Ton nehme ich dann häufig aber dennoch per Funk-Lav ...

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Antwort von r.p.television:

Panamatom hat geschrieben:
Der Hauptnachteil wurde auch schon genannt: Kleine Kamera auf Monopod sieht nicht wichtig genug aus! Ich empfehle ein leichtes externes Kameramikro; wiegt nicht viel und löst auch mit kleinen Kameras bei Kunden sowas wie einen pawlowschen Reflex aus: "Oh, ein Profi!" Den Ton nehme ich dann häufig aber dennoch per Funk-Lav ...
Ich hab mir vor ein paar Wochen die sehr kleine Tiltamattebox gekauft. Ist diese auf der A7siii montiert sieht das Ganze schon sehr viel mehr nach "Film" oder Kino aus. Wobei ich mir die Mattebox nicht deswegen gekauft habe, sondern tatsächlich in meinem speziellen Fall als Tropfenschutz, weil das French Flag der ideale Regenschirm bei tropfenden Höhlen oder Stollen ist. Quasi zweckentfremdet. Und dank "nur" ca 200 Gramm absolut gimbaltauglich. Und mit 120 Euro auch keine Großinvestition. Aber funktioniert maximal bis 16mm Weitiwinkel. Ansonsten filmt man den Innenrand der Sunshade.

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