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Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor



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Newsmeldung von slashCAM:


Der CMOSIS Sensor der URSA Mini 4K ist eigentlich ein alter Bekannter. Dennoch hat sich die 4K Qualität gegenüber den ersten Blackmagic Modellen etwas weiterentwickelt...

Hier geht es zu Artikel auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Test: Blackmagic URSA Mini 4K - Teil 2: Notizen aus dem Messlabor




Antwort von frantidscheg gluk:

SUPER! RUDI ! iIhr seit spitze!

Der Test passt mir genau. Aus der Sicht als "as it is" Kamera (unter RAW)
hat die die FS-5 ausgematcht. Das ist so. Das die halt mit den DR zurecht
kommen muß, war klar, wenn ich des wiederum sehe was die erste AJA kann, dann
stehen wir da net schlecht. Und die hat mir schon recht gut gefallen..aber.
Preis. Wahnsinn. Geduld ist die Empathie der Empfangsgeschwindigkeit des Lieferboten
dann halt, wenn er sich aus der Unschärfe des Eintreffens löst!
Und in RAW ist sie halt, net so schlecht. Für meine Pimpifaxrebellsmalls genug.
Damit ist für mich klar, das das mal die "hot option "ist, und um den Rest geht sich
eine Sony A7 MK-3 aus wenn ich die Nachfolgerrelasegeschwindigkeit von 7
Monaten sehe. Wenn sagen die Spartaner.

Ich wünsche euch ein gesegnetes Wochenende und nun öfter mal hier und werde
noch Slashcamer..sagt man so? Grüße Franti :)



Antwort von Drushba:

Nur 11 Blenden Kontrastumfang? Das ist ja auf GH4-Niveau ohne V-Log. Angepriesen wird sie immerhin mit 12...

Finde es immer noch sehr schade, daß die BMCC 2,5K mit ihren 13 Blenden Kontrastumfang nicht in dieses bessere Gehäuse gepackt wurde. Delivery findet nach wie vor in 2K oder FullHDFullHD im Glossar erklärt statt - 2,5K hat hierfür erfahrungsgemäß genügend Reserven zum Croppen - und das Bild der BMCC ist sehr "filmisch".





Antwort von Borke:

Zur NAB gibts wieder neue BM-Kameras die im Juli geshipped werden :-)



Antwort von rudi:

Nur 11 Blenden Kontrastumfang? Das ist ja auf GH4-Niveau ohne V-Log. Angepriesen wird sie immerhin mit 12...

Na, jetzt bitte nicht festnageln. Sagen wir mal gefühlte 11 Blenden. Genau messen kann man sowas ja nicht.

Finde es immer noch sehr schade, daß die BMCC 2,5K mit ihren 13 Blenden Kontrastumfang nicht in dieses bessere Gehäuse gepackt wurde. Delivery findet nach wie vor in 2K oder FullHDFullHD im Glossar erklärt statt - 2,5K hat hierfür erfahrungsgemäß genügend Reserven zum Croppen - und das Bild der BMCC ist sehr "filmisch".

Dafür gibts halt Global Shutter. Ich persönlich empfinde auch die 2,4-2,5K eigentlich als das Optimum. Da wird schon das Debayering an den Grenzfrequenzen schön. 4K sind einfach zu scharf für viele Sachen. Außerdem geht 4K wegen der kleinen Sensel auf die Dynamik und eben das Rauschen.



Antwort von Pianist:

Geduld ist die Empathie der Empfangsgeschwindigkeit des Lieferboten dann halt, wenn er sich aus der Unschärfe des Eintreffens löst!
Dunkel sind Deiner Worte Sinn...

Matthias



Antwort von rudi:

Geduld ist die Empathie der Empfangsgeschwindigkeit des Lieferboten dann halt, wenn er sich aus der Unschärfe des Eintreffens löst!
Dunkel sind Deiner Worte Sinn...

Matthias

Und doch nicht gänzlichst frei von etwaiger Poesie... irgendwie;)



Antwort von Borke:

Ein wunderbarer Nogo-Imitator. Aber lieber das Original...



Antwort von iasi:

so sehr gut kommt die 4k-Mini hier bei den Kunden nicht weg:

http://www.bhphotovideo.com/c/product/1 ... omerReview

Ist denn der Audio-Teil immer noch so schlecht, wie z.B. bei der BMCC?



Antwort von -paleface-:

Ich suche zur Zeit auch nach einem neuen Camcorder.
Möchte meine AC90 verkaufen und bin nun am überlegen.

Könnte auch die Ursa werden. Aber wenn dann die 4.6K.

Alternativ die FS5, wenn die bis dahin ein vernünftiges Firmware Update hatte und man weiß was die für ihr RAW haben möchten.

Weiß jemand wie es mit dem AutoFokus der Ursa so aussieht?
Würde sie auch gerne ab und an mal für Konzertmitschnitte benutzen wollen.



Antwort von Frank Glencairn:

Den Auto Focus kannste vergessen. Wenn du sowas brauchst, kauf dir ne andere Kamera.



Antwort von -paleface-:

Hmm schade.
Dachte schon ich würde meine persönliche "Eierlegende Wollmilchsau" bekommen.



Antwort von Pianist:

Na sage mal - kannst Du keine Schärfe ziehen? Ich habe noch nie mit Autofokus gedreht, das ist im Film- und Fernsehbereich eigentlich total unüblich. Wichtig ist, dass der Sucher so gut ist, dass man die Schärfe gut beurteilen kann.

Matthias



Antwort von iasi:

Na sage mal - kannst Du keine Schärfe ziehen? Ich habe noch nie mit Autofokus gedreht, das ist im Film- und Fernsehbereich eigentlich total unüblich. Wichtig ist, dass der Sucher so gut ist, dass man die Schärfe gut beurteilen kann.

Matthias

Sag niemals nie - ein guter Autofokus kann in manchen Situation durchaus hilfreich sein.



Antwort von rush:


Sag niemals nie - ein guter Autofokus kann in manchen Situation durchaus hilfreich sein.

Mir reicht i.d.R. ein "push Autofokus" völlig aus... also wenn er mir einmal die Schärfe abholt. Nachziehen ist bei den Fotooptiken sowieso immer grenzwertig bzw. nicht ganz so einfach.

Man sollte hier eben auch unterscheiden womit man arbeitet Matthias. Du kannst das arbeiten mir der Schärfe an einer EB-Optik eben nicht mit einer Fotooptik vergleichen. Die meisten Fotooptiken (also Zooms) sind ja nicht einmal parfokal, wodurch bereits das Abholen der Schärfe im Tele und dem anschließenden Wiederaufziehen in Fehlfokus resultiert.
Die ideale Ergänzung wäre für solch eine Kamera dann ein professionelles ZoomZoom im Glossar erklärt im ENGENG im Glossar erklärt Style.. Fujinon als auch Canon bieten solche für S35 gerechneten Zooms mit Servo und Parfokalität an. Damit ist arbeiten wie im EB-Bereich wieder möglich. Auch gibt es Adaptermöglichkeiten um 2/3" Zooms an jene Kameras anzuflantschen... allerdings kommen hier wieder optische Konverter zum Einsatz die zum einen Lichtstärke und zum anderen auch Qualität kosten.



Antwort von Pianist:

Sag niemals nie - ein guter Autofokus kann in manchen Situation durchaus hilfreich sein.
Aber woher soll ein Autofokus wissen, wohin sich ein Objekt bewegt? Nein, also auf sowas kann ich komplett verzichten. Auf einen Blendenring möchte ich allerdings nicht verzichten. Ob ich auf ein Filterrad verzichten kann, weiß ich noch nicht ganz genau.

Nun möchte ich den Thread hier nicht schon wieder mit leicht abwegigen Unter-Themen belasten, aber ich sage mal so: Die Canon C 100 und C 300 haben zwar ein Filterrad, dafür aber keine XLR-Toneingänge. Dazu müsste man erst diese seltsame Box an den Griff bauen, das muss ich wohl ablehnen.

Die Sony FS 5 schreibt einen CodecCodec im Glossar erklärt, der mir den Avid vollkommen lahmlegt, muss ich ebenfalls ablehnen. Theoretisch käme die FS 7 in Frage, auch wenn man die noch erheblich aufriggen muss. Insgesamt wird das dann aber deutlich teurer als die anderen Geräte.

Unter dem Strich (und weiterhin so rein nach Aktenlage) macht es immer noch den Eindruck, dass die Ursa mini für mich am ehesten eine Lösung sein könnte.

Und was die Objektive angeht: Irgendwie kann ich mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, an eine Kamera, die wohl ein extrem gutes Bild machen wird, ein billiges Zoom-Objektiv zu machen, welches bei BlendeBlende im Glossar erklärt 4 beginnt. Da würde ich dann wohl doch noch mal drüber nachdenken, die XEEN 24/50/85 zu verwenden. Die Kamera würde ich ja ohnehin nie für die ganz eiligen Termine einsetzen, so dass gelegentliche Objektiv- und Filterwechsel wohl kein Problem darstellen werden.

Matthias



Antwort von -paleface-:

Na sage mal - kannst Du keine Schärfe ziehen? Ich habe noch nie mit Autofokus gedreht, das ist im Film- und Fernsehbereich eigentlich total unüblich. Wichtig ist, dass der Sucher so gut ist, dass man die Schärfe gut beurteilen kann.

Matthias

....echt jetzt?

Ich hab doch extra noch geschrieben das es mal für ein Konzert ist.
Ich wüsste nicht das dort jemand 2 Stunden auf ein Bildschirm schaut, mitschwenkt und gleichzeitig auch noch die Schärfe mitzieht wenn der Sänger sich hin und her bewegt.

Wenn geht sowas nur wenn da eine Regie ist, die dir über Funk sagt "Jetzt Kamera D auf den Drummer in..3,2,1 los"



Antwort von Pianist:

Ich wüsste nicht das dort jemand 2 Stunden auf ein Bildschirm schaut, mitschwenkt und gleichzeitig auch noch die Schärfe mitzieht wenn der Sänger sich hin und her bewegt.
Äh - also ich wüsste nicht, wie ich ein Konzert anders filmen sollte, als immer darauf zu achten, dass die Schärfe genau dort liegt, wo ich sie haben möchte. Woher soll ein Autofokus das denn wissen? Ein bisschen handwerkliches Können sollte man schon haben.

Ich habe jedenfalls in 20 Jahren ohne Autofokus noch nie auch nur eine einzige unscharfe Aufnahme gedreht. Allerdings war mein Sucher auch teurer als bei vielen Leuten die Kamera mit sämtlichem Zubehör.

Matthias



Antwort von iasi:

Es gibt mittlerweile durchaus recht gut AF - gerade bei den Spiegellosen.

Mag ja sein, dass man so weit, wie nur möglich die Kontrolle behält, aber es kann auch Fälle geben, bei denen ein AF vielleicht eben doch die bessere Möglichkeit ist.
Allein schon, wenn man besondere Kamerapositionen hat, die den Zugang zum Objektiv erschweren.

Bei geringer BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt und etwas geschlossener BlendeBlende im Glossar erklärt traue ich modernen AF durchaus zu, die Schärfe auch mal nachführen zu können. BMD hat jedoch einen solchen AF nicht in seinen Kameras verbaut.



Antwort von iasi:


Ich habe jedenfalls in 20 Jahren ohne Autofokus noch nie auch nur eine einzige unscharfe Aufnahme gedreht. Allerdings war mein Sucher auch teurer als bei vielen Leuten die Kamera mit sämtlichem Zubehör.

Matthias

Das bedeutet aber eben auch, dass du das Auge am Sucher und die Hand am Objektiv haben musst - diese Beschränkung kann ein guter AF eben durchaus beseitigen und besondere Perspektiven und Kameraeinsätze ermöglichen (gerade, wenn die Kameras dann auch nicht kompakt und leicht sind.)



Antwort von -paleface-:

Ok. Dann mal andersherum gefragt.
Mit welcher Kamera filmst du denn deine Konzerte?



Antwort von rush:


Ich hab doch extra noch geschrieben das es mal für ein Konzert ist.
Ich wüsste nicht das dort jemand 2 Stunden auf ein Bildschirm schaut, mitschwenkt und gleichzeitig auch noch die Schärfe mitzieht wenn der Sänger sich hin und her bewegt.

Da muss ich jetzt Matthias allerdings mal den Rücken stärken.

Ein guter Kameramann sollte in der Lage sein dies 2 Stunden lang tun zu können. Besonders bei Bühnenlicht versagt der AF doch besonders oft weil er sich von Lichtern und Kontrasten ablenken lässt. In diesen Fällen ist der AF eigentlich selten eine wirkliche Hilfe, selbst wenn er Gesichtserkennung haben sollte. Denn Musiker drehen sich auch mal um, laufen weg und weiß der Geier was oder es wird eine andere Stelle wichtig (Instrument, Fans whatever...)

Und auf einen Bildschirm schaut auch beinahe nur jene Generation, die mit dem Handy groß geworden ist.

Kameraarbeit bedeutet im professionellen Umfeld zu 90% Sucherarbeit. Sportveranstaltungen, Musik, Live-Shows... mal auf die Kameramänner respektive Frauen geachtet? Die schrauben alle manuell an der Schärfe, gucken dabei durch den Sucher und fahren "live" saubere Schwenks und auch Zoomfahrten wenn es sein muss. All das ohne AF. Und oft auch noch in Schwarz/Weiß, der besseren Schärfebeurteilung wegen.

Für Quereinsteiger und Unbedarfte ist das immer ein Rätsel, für einen gut ausgebildeten Kameramann dagegen beinahe Routine. Wenn du an einer Super-Highspeed Kamera arbeitest grillt dich der Regisseur wenn die Aufnahmen der EVS ständig out of focus sind... das muss sitzen. Einige haben ein Händchen dafür, andere Talent und wieder andere bekommen es halt nicht so gut hin. Auch kein Beinbruch, die machen dann eher andere Sachen die es ja ebenfalls gibt.

Aber: Und da muss ich eben auch wieder einschränken: Die Bedienung einer Studiolinse mit HKB oder auch eines ENGENG im Glossar erklärt Zooms mit langen Fokusweg ist etwas völlig anderes als die Arbeit mit einem mikrigen Fotozoom und ultra kurzen Fokuswegen. Einfach nicht vergleichbar und daher zwei paar Schuh.



Antwort von -paleface-:

Die Hauptfrage war doch Einfach ob der Autofokus was taugt.

Das wir jetzt über mein Talent beim schärfeziehen reden ist doch absolut keine Diskussion.

Bisher waren alle meine Filme scharf, ob ich Manuel gezogen, den AF benutzt oder 2 Bikinidamen an der Funkschärfe herumgespielt haben. Mehr Interessiert doch niemanden.

Wenn jetzt die Frage aufkommt "hat die Kamera einen Blitzschuh?", muss ich dann Angst haben das man mir kommt mit "Die Profis würden nie ihr Equipment an einen Blitzschuh hängen".



Antwort von rush:

palerace... ich habe dich nicht persönlich angesprochen und hätte erwartet das du da auch drüber stehst.

Nur du erwähntest eben das du niemanden kennst der bspw. 2 Stunden ein Konzert mitschwenkt und durch den Sucher schauend die Schärfe zieht. Ich kenne da halt einige Leute und auch einige richtig richtig gute - daher habe ich es erwähnt.

Natürlich zählt am Ende das Ergebnis und es kommt ja auch auf den Auftrag an und wie man arbeitet.

Es gibt eben die verschiedensten Bereiche und das sollte man dann eben auch im Hinterkopf haben.

Ich persönlich bin immer Fan beider Welten... also wenn Leute das handwerkliche Geschick besitzen aber sich auch nicht vor neuen Dingen wie einem AF gänzlich verschließen. Man muss eben in der Lage sein das richtige Tool im richtigen Moment anwenden bzw einsetzen zu können sodass am Ende das Ergebnis überzeugt. Genauso wie sich einige der älteren Semester etwa neuer Technik gegenüber ein wenig streuben, gibt es eben auch bei den ganz jungen Wilden hin und wieder einen naiven Trend etwa in der Form Sucher komplett zu verschmähen oder wie auch immer. Nobodys perfekt.

Daher: Nicht persönlich angesprochen fühlen - :-)

@Matthias: Das was du am Body sparst könntest du ja in eine wie ich finde brauchbare Zoomoptik stecken.... damit dürftest du fast wieder so arbeiten können wie an deiner Ikegami.
Es gibt nur wieder einen Schuh der dabei drückt: Aufgrund des fehlenden ND Filterrades der Mini bekommt man spätestens mit der Optik Probleme oder man muss dauerhaft ein Kompendium davor schnallen.

http://www.provideocoalition.com/canon- ... servo-lens



Antwort von Frank Glencairn:


Ich wüsste nicht das dort jemand 2 Stunden auf ein Bildschirm schaut, mitschwenkt und gleichzeitig auch noch die Schärfe mitzieht wenn der Sänger sich hin und her bewegt.

Doch, genau so mach ich das.



Antwort von Axel:

Welche Großsensorkamera hat denn eigentlich einen zuverlässigen Motiv-Verfolgungsautofokus? Bis jetzt gibt es keine, die nicht irgendwann mittendrin anfängt zu pumpen.



Antwort von 740intercooler:


Ich wüsste nicht das dort jemand 2 Stunden auf ein Bildschirm schaut, mitschwenkt und gleichzeitig auch noch die Schärfe mitzieht wenn der Sänger sich hin und her bewegt.

Wenn geht sowas nur wenn da eine Regie ist, die dir über Funk sagt "Jetzt Kamera D auf den Drummer in..3,2,1 los"

Ich habe das bisher bei keiner Produktion anders erlebt, ob mit oder ohne Regie im Ohr. Das waren unter Anderem Konzerte, Opern und andere Bühnengeschichten.

Oft mit Viewfinder als Monitor auf der Kamera. Manchmal auch im EB-Stil mit Blick direkt in den Sucher und der linken Hand am Objektiv. Im Normalfall ist die Schärfe rechts und die BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt links am jeweiligen Schwenkarm. Einen Autofokus gibt es nicht.
Beim Fussball wird die Schärfe übrigens auch per Hand gezogen. Neben dem Schwenken und Fahren. Die Jungs sind extrem geübt!



Antwort von -paleface-:

Wüsste immer noch gerne mit welchen Kameras ihr das dann macht?

Bei jedem Spielfilm wird die schärfe mit Massband abgemessen.
Und dann bei einem Konzert wollt ihr mit der selben Kamera dann einfach zagzag die Schärfe eines wilden Rockers mitlaufen?

Wozu braucht ihr dann einen Focuspuller bei den anderen Drehs?

Das kann also nur bedeutet es liegt an der Kamera.
Wir reden hier ja immer noch über die Ursa und nicht über eine EB Kamera oder einen anderen Camcorder.

Ich denke es ist immer noch eine Kombination aus Kamera und Objektiv ob man die Schärfe einfach so mitziehen kann.
Daher finde ich pauschal zu sagen, DAS GEHT, etwas hochgegriffen.
Ich meine klar, mit Übung geht alles.
Sicher irgendwo gibt es auch Leute die bei ner 1DC mit einem 200mm Objektiv und BlendeBlende im Glossar erklärt 1,8 immer noch die Schärfe sofort finden.

Geschweige das man dann Vibrationen im Bild hat weil man die ganze Zeit bei hoher BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt am Objektiv dreht. Könnte man ja dann wiederum mit einem Stabilisierer ausgleichen....aber ob das nun Profis benutzen dürfen.....



Antwort von rush:


Geschweige das man dann Vibrationen im Bild hat weil man die ganze Zeit bei hoher BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt am Objektiv dreht. Könnte man ja dann wiederum mit einem Stabilisierer ausgleichen....aber ob das nun Profis benutzen dürfen.....

Gegen Verwacklungen helfen gute Stative ;)

Und geschraubt wird bei hoher BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt nicht an der Optik selbst sondern über Servos - sprich die Bedienung der Optik für Schärfe und ZoomZoom im Glossar erklärt befindet sich nicht unmittelbar am Objektiv selbst sondern etwas weiter entfernt, etwa am Schwenkarm.

Und ja - tatsächlich finden sich in einigen wenigen Broadcast-Objektiven mittlerweile auch Bildstabilisatoren... Das hat also nicht zwangsweise etwas mit Profi oder Semi-Profi/Amateur zu tun... aber - und auch das musst du sicherlich zugeben: Selbst der beste Bildstabi ist eben nicht immer perfekt, Effekte wie ein vorauseilen bzw. nachziehen gibt es leider noch immer. Es sind eben Automatiken und Helferlein die gute Dienste leisten können.

Beim Spielfilm hast du Zeit, in der Regel (sofern nicht improvisiert) ist alles planbar. Entsprechend kann man sich alles markieren und Laufwege etc abstecken.
Im Live-Betrieb ist dies dagegen nur bedingt möglich. Hier helfen Proben um Abläufe durchzugehen und sich Wege einzuprägen ... wenn es dann soweit ist und es live abgeht, kommt es es aber oft doch wieder anders.

Und ja - viele hier sprechen von 2/3" Mühlen - klar. Der Unterschied zu S35 in Sachen Tiefenschärfe ist natürlich vorhanden, das Problem bleibt aber dasselbe. Kein AF ist bisher so gut um einen Menschen in allen Situationen ersetzen zu können. Und abgesehen davon wird eben mit Großsensorkameras noch relativ wenig live gemacht. Das ist momentan alles ein wenig im Umbruch und wird den Operatoren einiges abfordern. Aber auch da wird es Freaks geben die sich genau darauf einschießen... so wie es die Super-Slo-Operatoren beim Fußball oder auch Wintersportübertragungen bereits seit Jahren machen.
Allerdings stellt sich die Frage ob man für Fußball wirklich S35 Sensoren benötigt - denn das was man dann im Vergleich zu 2/3" wieder an fetten Optiken anflantschen muss ist auch nicht eben unerheblich. Daher gilt es immer das richtige Tool für den entsprechenden Einsatzzweck abzuwägen.



Antwort von Frank Glencairn:

Die letzten zwei Konzerte waren glaub ich 2 Red und ne BMCC, Schärfe über PeakingPeaking im Glossar erklärt am Monitor mit nem FF gezogen. Wenn ich mich richtig erinnere hatte eine Red nen extra Puller, wegen 300mm Optik.



Antwort von rudi:

Hi Frank,

ich sehe gerade auf Twitter, dass du mit ner URSA Mini 4,6K spielst...
Darfst/wirst du mehr dazu in kürze von dir geben, oder stehst du da unter NDA?



Antwort von Jott:


Ich wüsste nicht das dort jemand 2 Stunden auf ein Bildschirm schaut, mitschwenkt und gleichzeitig auch noch die Schärfe mitzieht wenn der Sänger sich hin und her bewegt.

Doch, genau so mach ich das.

Yep, die Älteren haben so was gelernt und beherrschen das! :-)



Antwort von iasi:

Die letzten zwei Konzerte waren glaub ich 2 Red und ne BMCC, Schärfe über PeakingPeaking im Glossar erklärt am Monitor mit nem FF gezogen. Wenn ich mich richtig erinnere hatte eine Red nen extra Puller, wegen 300mm Optik.

Mit einer Red kann man auch die Motoren eines Foto-Objektives nutzen - externe Anbauten sind eigentlich gar nicht mehr notwendig.

Ich denke, dass mit der weiteren Enwicklung der Objektive die FF irgendwann mal völlig überholt sein werden.



Antwort von Frank Glencairn:

Hi Frank,

ich sehe gerade auf Twitter, dass du mit ner URSA Mini 4,6K spielst...
Darfst/wirst du mehr dazu in kürze von dir geben, oder stehst du da unter NDA?

Bin zwar unter NDA, aber ich darf schon Frames und Clips posten.

Bisher hab ich erst mal für mich ein paar Tests gedreht, um ein Gefühl für die Mühle zu bekommen. Morgen mach ich dann einen ausführlichen Test, und schreib auch einen Artikel auf meinem Blog dazu. Ende des Monats dreh ich dann einen Kurzfilm.

Wenn du was wissen willst, frag einfach



Antwort von Frank Glencairn:



Mit einer Red kann man auch die Motoren eines Foto-Objektives nutzen - externe Anbauten sind eigentlich gar nicht mehr notwendig.

Und jeder Focus Puller kotzt, weil das völlig unpräzise ist.
Alle die ich kenne würden eher mit der Hand am Objektiv drehen als die internen Motoren zu nutzen.



Antwort von rudi:

Mich persönlich interessiert vor allem das Debayering und die Dynamik. Und ob der Global ShutterShutter im Glossar erklärt schon freigeschaltet wurde.
Aber ich warte auch gerne auf deinen erhellenden Text...



Antwort von Frank Glencairn:

Die Dynamik bei raw ist geradezu pervers, man hat das Gefühl es hört gar nicht mehr auf.
Am Anfang neigt man dazu, völlig flaue Bilder zu graden weil man nix wegwerfen will :-) Die neue Color Science ist anfangs recht ungewohnt, wenn man sonst mit den "alten" BM Kameras arbeitet - aber wenn man sich mal dran gewöhnt hat machts richtig Spaß. Zu GS kann ich nix sagen - NDA

Debayering macht ja Resolve - in gewohnter Qualität.



Antwort von iasi:



Mit einer Red kann man auch die Motoren eines Foto-Objektives nutzen - externe Anbauten sind eigentlich gar nicht mehr notwendig.

Und jeder Focus Puller kotzt, weil das völlig unpräzise ist.
Alle die ich kenne würden eher mit der Hand am Objektiv drehen als die internen Motoren zu nutzen.

So nach dem Motto: Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. :)

Die Motoren in den Objektiven sind sicherlich auch nicht unpräziser, als die vom angeflanschten FF - die Ansteuerung kann jedoch meist noch optimiert werden. Bisher werden die AF-Motoren nur stiefmütterlich behandelt und meist nur genutzt, weil sie eben da sind und es keinen Aufwand bedeutet.
In den Motörchen steckt noch sehr großes Potential.



Antwort von iasi:

Die Dynamik bei raw ist geradezu pervers, man hat das Gefühl es hört gar nicht mehr auf.

Das hört sich spannend an - wie sieht denn der Verlauf in den Lichtern aus?



Antwort von Pianist:

Wenn du was wissen willst, frag einfach
Darf ich auch was fragen? :-)

Dass die Mühle vernünftige Bilder dreht, davon gehe ich aus. Daher eher mal was zur Tonabteilung: Taugt das vorne eingebaute Stereo-Mikrofon für reine Atmo-Aufnahmen? Oder wird es draußen sofort von leichtem Wind zugeballert? Und wie schlecht sind die XLR-Eingänge nun wirklich? Also mir ist schon klar, dass es für ein MD 421 nicht reichen wird, aber das muss ja auch nicht sein. Wenn man mal kein SQN mitnehmen möchte - kann man mit einem geangelten Neumann KM 84 oder einem Sennheiser MKH 8060 gute Ergebnisse bekommen?

Matthias



Antwort von Frank Glencairn:

Qualitativ sind die eingebauten Mikros recht gut, aber die haben natürlich kein eingebautes Windschutzfell. Die PreAmps sind natürlich auch nicht auf dem selben Niveau wie ein Fieldmixer, aber mit meinem Rode NTG3 absolut brauchbar.

Bildmäßig würde ich sagen, näher kommt man an eine Alexa nicht mehr dran. Allerdings hat man weniger Rauschen und ne höhere Auflösung.



Antwort von Frank Glencairn:

Ist auch jede Menge Luft für die Post drin, wenn man es nachträglich etwas heller will :-)



Antwort von Pianist:

Qualitativ sind die eingebauten Mikros recht gut, aber die haben natürlich kein eingebautes Windschutzfell.
Eben. Und vor allem lässt sich wohl durch die flächenbündige Bauweise auch keins draufsetzen. Außer wenn Rycote sich da noch was Spezielles zum Aufkleben ausdenkt.

Also dann ist es im Prinzip wie bei meiner Ikegami: Wenn ich mit dem Zug unterwegs bin und kein SQN umhängen möchte, kann man auch mal mit einem KM 184 angeln. Aber mit SQN klingt es einfach besser. Muss man abwägen.

Unter dem Strich, und weiterhin rein nach Aktenlage, denke ich dann wohl: Es wird eine Ursa mini mit EF-Mount. Mit der dürfte ich wohl am besten klarkommen. Die Canons und Sonys sind einfach zu weit weg von dem, was ich möchte. Das mit dem Graufilter kriege ich schon hin.

Matthias



Antwort von Axel:

Ist auch jede Menge Luft für die Post drin, wenn man es nachträglich etwas heller will :-)

Die Mauer links scheint etwas zu rauschen. Nimmst du Neat oder den NR-Filter in Resolve Studio?



Antwort von Frank Glencairn:

JA, wenn man das Bild in der Post um ein paar 100% heller macht...

Kommt immer drauf an. Normal reicht mir der in Resolve, weil ich das Problem selten habe (würde ein Bild nie so aufreißen, wie bei diesem Test). Ansonsten Denoiser II von RedGiant.



Antwort von Pianist:

Das was du am Body sparst könntest du ja in eine wie ich finde brauchbare Zoomoptik stecken.... damit dürftest du fast wieder so arbeiten können wie an deiner Ikegami.
Es gibt nur wieder einen Schuh der dabei drückt: Aufgrund des fehlenden ND Filterrades der Mini bekommt man spätestens mit der Optik Probleme oder man muss dauerhaft ein Kompendium davor schnallen.

http://www.provideocoalition.com/canon- ... servo-lens
Über dieses Objektiv haben wir uns hier ja schon im vergangenen Jahr unterhalten. Das wäre tatsächlich das einzige Objektiv, womit man in etwa weiter so arbeiten könnte wie bisher. Ein Kompendium habe ich sowieso immer davor, und das würde ich beim Ursulinchen auch weiter so halten.

Allerdings würde die Kamera mit diesem Objektiv wieder ein ziemlich klobiges schweres Gebilde werden. Ich wollte ja auch kleiner und leichter werden. Und ich muss zugeben, dass ich auch die Kohle mal ein wenig beisammen halten möchte... :-)

Eigentlich finde ich, dass vor eine Kamera, die ein so extrem gutes Bild aufnimmt, sehr gute Festbrennweiten gehören. Ich habe jetzt noch mal genau mein Arbeitsverhalten analysiert: Für die Projekte, bei denen grundsätzlich die Nutzung der Ursa mini in Frage käme, wäre es wohl kein extremer Nachteil, wenn man mal kurz das Objektiv oder den Filter wechseln muss. Und ich vermute, dass ich bei diesen Projekten zu 90 Prozent meine kürzeste BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt nutzen würde, so wie ich schon heute zum großen Teil auf Anfangsbrennweite bin. Meine Bilder gestalte ich vor allem, in dem ich oft den Standort wechsele, und relativ nahe an den Leuten dran bin.

Daher bin ich am überlegen, ob folgende Variante interessant sein könnte: Ich kaufe ein Zeiss CP.2 mit 21mm und eins mit 50mm. Das 21mm wirkt etwa wie 32 mm beim Vollformat. Also ein moderates Weitwinkel, mit dem man sich ganz gut durch das Leben bewegen kann. Fliegende O-Töne kann man damit ebenfalls gut aufnehmen, und für gestaltete O-Töne setzt man das 50mm drauf, was am Super-35 wie eine typische Portraitbrennweite wirkt.

Und für die eher seltenen Fälle, wo ich mal eine sehr verdichtete Tele-Aufnahme benötige, würde ich vielleicht ein Walimex 135 VDSLR nehmen. So würde ich insgesamt nur 900 EUR mehr ausgeben, als wenn ich die 24/50/85 von Xeen nehme, habe dafür unten etwas mehr Weitwinkel, oben etwas mehr Tele, und habe zu 99 Prozent ein Zeiss-Objektiv drauf, was meine Auftraggeber, die alle irgendwie mit der deutschen Wirtschaft und der deutschen Politik verbandelt sind, sicher zu schätzen wissen. Wenn schon die Kamera aus Australien kommt... :-)

Was sagen die Mitschreiber dazu?

Matthias



Antwort von rush:

@Matthias: Ist natürlich auch eine Variante und sicherlich nicht die "dümmste" Überlegung.

An der GH2 (2x crop) bin ich auch fast durchgehend mit dem 25er Nokton unterwegs gewesen.. durch Veränderung des Abstands kann man in der Tat eine Menge Sachen auch ohne Objektivwechsel ablichten... kommt halt immer ein wenig auf die Umgebung und die Arbeitsweise an.

Kompakter und günstiger als die teuren S35 Zooms ist jene von dir überlegte Variante auf jedenfall. Und Festbrennweiten können ja auch Kreativität entfalten eben weil man sich mehr bewegen muss... erlebe ich immer wieder beim fotografieren. Das Sigma 50mm 1.4 Art ist quasi mein Dauer-Immerdrauf an der Nikon D750... hatte immer mal wieder so verschieden Superzooms ausprobiert aber wurde damit nie 100% glücklich.

Insofern ist deine Überlegung doch gar nicht so verkehrt... einzigst das man nach einem Objektivwechsel unter Umständen wieder das Kompendium anpassen muss finde ich immer nicht so sexy. Wobei... bei einigen Cine-Festbrennweiten sind ja Baulängen teilweise recht identisch und auch die Anschläge für einen möglichen FF anderselben Stelle.

Wie sich das jetzt bei den Zeiss Gläsern verhält weiß ich nicht.

Achja wo wir grad bei Zeiss sind... Anstelle des 135er's von Walimex kann ich dir auch wärmstens das 135er f/2 ZF.2 von Zeiss ans Herz legen. Auch nicht günstig, dafür optisch und mechanisch der absolute Wahnsinn. Würde sich auch an deiner D750 zum fotografieren ganz hervorragend eignen. Steht bei mir noch immer auf der "Wunschliste" das feine Teil aber ich hoffe und warte das Sigma oder Nikon nochmal eines mit AF herausbringen.... weil ich im Fotobereich schon AF-verwöhnt bin... Aber das Zeiss ist top of the Pops und ein geiles Ding :-) Gäbe es auch als ZE Variante, also direkt mit Canon FE Mount für die Ursa...



Antwort von Pianist:

Die Zeisse bis 85 mm haben auch alle die gleiche Baulänge, das haben die natürlich so gemacht. Nur das 100er und das 135er fallen raus. Aber ich sage mal: Wenn ich kurzzeitig mal ein Tele draufmache, dann mache ich für diese eine Aufnahme (da stehe ich dann vermutlich auf irgendeiner Brücke oder einem erhöhten Punkt) eben das Kompendium nicht wieder rauf.

Zum 135er Zeiss: 4.000 EUR für ein drittes Objektiv, welches ich nur selten verwende, würde ich gerne einsparen. Ich hoffe mal, dass das Walimex im direkten Zusammenschnitt nicht total hinten runterfällt.

Mir ist diese Variante jedenfalls irgendwie sympathischer als ein billiges Sigma 18-35, wo man keinen Blendenring hat.

Ach so, nun habe ich gerade noch mal gelesen, dass Du ein ZF2 meinst. Nun gut, darüber könnte man reden. Der Unterschied zwischen 900 und 1.500 ist nicht sooooo groß...

Matthias



Antwort von rush:



Ach so, nun habe ich gerade noch mal gelesen, dass Du ein ZF2 meinst. Nun gut, darüber könnte man reden. Der Unterschied zwischen 900 und 1.500 ist nicht sooooo groß...

Matthias

Genau das ZF2 bzw. die Canon Variante ZE sind für deutlich unter 2000 Steine zu bekommen und haptisch ist das Ding einfach eine Granate. Über Abbildungsleistung und Bokeh müssen wir erst gar nicht diskutieren.

Wie gut das Walimex im A-B Vergleich ist kann ich nicht sagen. Vermutlich werden die Unterschiede gar nicht so riesig sein, aber da du ja meintest das deine Auftraggeber evtl. Wert darauf legen bzw. sich über entsprechende "Wertarbeit" freuen fiel mir das 135er Zeiss ein :) Aber was doof für den Videoeinsatz ist: Es verändert die Baulänge beim fokussieren und dürfte somit ausscheiden - das vergaß ich vor all der Entzückung mal wieder :D



Antwort von Pianist:

Naja, das 135er werden die Auftraggeber wohl fast nie zu sehen bekommen, weil ich in diesen Situationen eher alleine unterwegs bin.

Die Aufgabenverteilung zwischen den beiden Kameras wäre dann wie folgt:

Immer dann, wenn ich mich schnell an die tatsächlichen Verhältnisse anpassen muss und keinen Einfluss auf die Abläufe habe, nehme ich weiterhin die Ikegami mit EB-Objektiv. Es gibt nichts, womit man schneller und sicherer aktuelle Aufnahmen drehen kann.

Für alles, wo ich mich zum Zwecke des Drehens eines Filmes mit Leuten speziell verabrede, und ich im Prinzip vor Ort die Lenkung und Leitung übernehme, setze ich das Ursulinchen ein.

Übersetzt in die Praxis bedeutet das: Wenn ich vor einem Kongress ein paar Einspieler mit guten Beispielen aus dem Leben drehe, nehme ich die Ursa. Aber für den Bericht vom Kongress dann wieder die Ikegami.

Klingt doch nach einem vernünftigen Plan, oder?

Matthias



Antwort von srone:

ich seh schon, zum schluss hast du beide cams dabei, weil du dich nicht entscheiden kannst. ;-)))

lg

srone



Antwort von mash_gh4:

@pianist

so wie da die festbrennweiten-alternative skizzierst, arbeite ich in den meisten fällen praktisch. nur wenn es wirklich sehr eilig zu geht und das dokumentarische uneingeschränkt im vordergrund steht, greife ich doch auf zooms zurück.

nachdem das material aber in der praxis normalerweise ohnehin nur für 1080p1080p im Glossar erklärt projekte genutzt wird, gibt's bei richtig scharfen 4k aushgangsmaterial auch noch einigen spielraum in der nachbearbeitung, auschnitte bzw. leichte bewegungen im bild herauszuholen, ohne dass es gleich schmerzhaft unbefriedigend wirkt.

obwohl ich mir natürlich auch immer wieder raw- oder wenigstens gute log-aufzeichnung wünschen würde, bin ich in der praxis meistens auch mit konventionelleren mitteln ganz zufrieden. in dem sinne würde ich augenblicklich eher die gy-ls300 mit gutem externen sucher als sinnvolle erweiterung meines systems betrachten. weniger, weil ich das bereits als gegenwärtiges optimum betrachte, sondern eher, weil es auch in diesem prallelsystem laufend weiterentwicklungen und verbesserungen geben wird.

ich bin nämlich, was die mobilität angeht, vermutlich noch radikaler gesinnt als du, und steh wirklich darauf -- bzw. bin darauf angewiesen --, dass das zeug tatsächlich leicht und handlich alleine tragbar bzw. mit alternativen transpormitteln beförderbar ist, ohne all zu unbefriedigende einbußen in der bildqualität zu zeigen.



Antwort von rush:



ich bin nämlich, was die mobilität angeht, vermutlich noch radikaler gesinnt als du, und steh wirklich darauf -- bzw. bin darauf angewiesen --, dass das zeug tatsächlich leicht und handlich alleine tragbar bzw. mit alternativen transpormitteln beförderbar ist, ohne all zu unbefriedigende einbußen in der bildqualität zu zeigen.

Matthias ist da gnadenlos ;) Der stapft auch mit dicker EB, Stativ und SQN um den Hals zum nächsten Auftrag - auch mit den Öffis :)



Antwort von Pianist:

Ja, mache ich. Und da stehe ich total zu! :-)

Im Prinzip ist es mir dabei wohler, aus der Straßenbahn auszusteigen, als aus meinem Touareg.

Matthias (steigt wahrscheinlich auf einen Erdgas-A4 um)



Antwort von mash_gh4:

wie gesagt -- für manche klingt das völlig exotisch, für andere wieder ganz normal.

ich würde nur nicht so weit gehen, dass man es sich dabei unebedingt "schwerer" machen muss als nötig.

auch in meine presse-foto-zeit gab's immer ein paar eigenwillige kauze, die mit winzigen leica sucherkameras statt dem üblichen zeug gearbeitet haben. deshalb waren ihre resulate aber noch lange nicht schlechter...



Antwort von Pianist:

Ich wäge einfach vor jeder Fahrt ab, welches das passende Verkehrsmittel ist. Ich muss zum Beispiel nicht vom westlichen Berliner Rand mit dem Auto zum Alexanderplatz fahren, wenn ich dort auch direkt mit dem Regionalexpress hinfahren kann. Und vielleicht muss ich mein Zeug dann sogar kürzer schleppen als aus der nächsten Tiefgarage.

Noch mal zu den Zeissen: Da besteht ja die Wahl zwischen dem 21mm t2,9 und dem 25mm t2,1. Nun frage ich mich: Was ist praxisgerechter? Etwas mehr Lichtstärke oder etwas mehr Weitwinkel? Könnte fast sein, dass mir die 21mm schon zu kurz sind und ich lieber mehr Lichtstärke nützlich finde.

Muss ich dann wohl mal konkret ausprobieren.

Matthias



Antwort von mash_gh4:

die cp.2 sind zweifelllos sehr gute und wertstabile objektive, trotzdem aber -- ganz ähnlich wie die xeen objektive -- letztlich doch nur standard fotoobjektive in einem aufgemotzten gehäuse. ich finde die veydras in dieser hinsicht weiterhin ein wenig kompromissloser und erstrebenswerter.



Antwort von srone:

Ich wäge einfach vor jeder Fahrt ab, welches das passende Verkehrsmittel ist. Ich muss zum Beispiel nicht vom westlichen Berliner Rand mit dem Auto zum Alexanderplatz fahren, wenn ich dort auch direkt mit dem Regionalexpress hinfahren kann. Und vielleicht muss ich mein Zeug dann sogar kürzer schleppen als aus der nächsten Tiefgarage.

hast du mal über einen rentnerporsche sprich sackkarre nachgedacht?

lg

srone



Antwort von Pianist:

Nein, das funktioniert doch nicht. Dazu müsste ich ja Stativ und Kamera erst mal irgendwie verpacken. Ein Stativ, welches fast einen Meter lang ist, trage ich am liebsten in der Hand. Ich habe mal versucht, es in die Stativtasche zu packen, und mir diese über die Schulter zu hängen, das war eine Katastrophe.

Matthias



Antwort von mash_gh4:

Ein Stativ, welches fast einen Meter lang ist, trage ich am liebsten in der Hand. Ich habe mal versucht, es in die Stativtasche zu packen, und mir diese über die Schulter zu hängen, das war eine Katastrophe.

das stativ trage ich normalerweise auf der schulter. der rest (zwei gehäuse, optiken, ton und akkus für einen tag) hat ganz locker in einer unauffälligen umhängtasche platz.



Antwort von Borke:

Ich bin einmal mit einem kompletten Dedolightkoffer (5er) und ner Sackkarre unterwegs gewesen. Danach war ich 3 Tage platt. LED ist ne feine Sache...

Ich besitze das 21mm Zeiss ZF.2 als Fotoobjektiv. Ist für ein 21er ziemlich gut, insbesondere was Verzeichnung angeht: http://www.photozone.de/nikon_ff/446-zeisszf2128ff

@srone: Es wäre unmöglich gewesen.



Antwort von srone:

und wie lange wärst du platt gewesen, wenn du alles hättest schleppen müssen?

lg

srone



Antwort von Pianist:

Mein erster Dedolight-Koffer war auch eine tragetechnische Zumutung. Der zweite hatte dann schon eine eingebaute Sackkarre. Den nutze ich heute fast nur noch intern. Für unterwegs habe ich mit der Kombination aus zwei Felloni und einer Arri Locaster 2 wohl das Optimum an Lichtqualität und Mobilität erreicht. Kortwich hat dafür eine schöne Tasche genäht.

Allerdings bleibt das Ding zuhause, wenn ich mit den Öffentlichen unterwegs bin. Dann ist nur der Arri Locaster 2 im Rucksack.

Matthias



Antwort von iasi:

Ist auch jede Menge Luft für die Post drin, wenn man es nachträglich etwas heller will :-)

Das sind ja nun nicht gerade Beispiele für reichliche Belichtung :)

Soweit man es anhand der Bilder beurteilen kann, sind die Schatten recht rausch- und "muster"-frei.

Wie sieht es denn in den Lichtern aus, wenn"s denn mal ins Clippen übergeht?



Antwort von iMac27_edmedia:

Pianist - Hatte Dich ja schon mal getroffen, als ich auch mit Schulterkamera und Stativ mit ICE am Drehort war, viele fragten, ob ich Golfspieler sei, bei der Ausstattung. ;-)

Vom Transport her, ist die Sony FS7 auch nicht so gut transportabel, ewig nach der richtigen Tasche gesucht, ausser man zerlegt die komplett, die Ursa muss man praktisch auch zerlegen. Die anderen Kameras wie die Sony PMW 400 landen alle in Kata-Rucksäcken, sperrig ist immer nur der Dedolightkoffer, so packe ich dann die wichtigsten Sachen mit einer LED-Fläche separat in eine Tasche. Muss ja noch tragbar sein im Zug.

Wenn es leicht sein soll, dann wäre eigentlich die Sony FS5 ideal oder wie ich es sehr oft praktiziere mit einer Sony PXW X70, transportabel mit allem, deswegen machen es sehr viele TV-Kollegen mir nach, erkundigen sich nach einer X70 und schlagen fast alle selbst zu.



Antwort von Pianist:

die Ursa muss man praktisch auch zerlegen.Warum? Ich gehe davon aus, dass ich da höchstens den Handgriff abschrauben muss. Ansonsten würde ich die Tasche so bauen lassen, dass dort eine Ursa mini mit Zeiss-Objektiv, Kompendium und V-Mount-Platte reinpasst.

Matthias




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