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Aus ALG2 in die Selbständigkeit - Ratschläge gesucht



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Frage von NiemandBesonderes:


Hi zusammen,

vermutlich haben nur wenige hier mit meiner Situation Erfahrung, aber ich weiß aktuell echt nicht mehr weiter und könnte wirklich ein paar Ratschläge gebrauchen.

Wie der Titel ja schon verrät, bin ich dabei aus dem ALG2-Bezug in die Selbständigkeit einzusteigen und habe vor kurzem meine EKS da abgegeben, worauf jetzt die Antwort kam.

Die Situation ist, dass ich eine längerfristigen Auftrag bekommen habe, wo ein kleiner, aber absolut nicht beeindruckender Lohn bei rumkommt.

Jetzt steck ich in dem Dillemma, dass vor kurzem mein Rechner den Geist aufgegeben hat, also hab ich in der EKS angegeben, dass ich mir einen Rechner kaufe.

Als jetzt der Leistungsbescheid kam, bin ich aus allen Wolken gefallen, da sie jegliche Ausgaben (Nicht nur den Rechner, sondern auch Fahrtkosten) gestrichen, aber die Einnahmen drin gelassen haben.

Ich hab kleinlichst aufgeführt, was ich wofür benötige und das, wenn ich den Rechner nicht anschaffe, ich mir die Technik mieten müsste, was nicht viel Sinn macht, da die Technikmiete höher wär, als mir das Zeugs selbst anzuschaffen.
Und nein: Sie haben nicht statt der Rechner-Anschaffung die Technikmiete angerechnet, sondern einfach alles komplett gestrichen.

Ich weiß jetzt echt nicht wie ich darauf reagieren soll.
Das wirkt wie die letzte Schikane, besonders da es eigentlich abgeklärt war, das ich mir zu Anfang meiner Selbständigkeit von dem Geld was reinkommt, die nötige Ausrüstung anschaffen muss.


Ich hab jetzt um ein Gesprächsermin gebeten um das zu klären.

Soweit mein aktuelles Problem.
Hat irgendjemand von euch Erfahrung mit diesem ganzen EKS-Kram und weiß wie man das am besten angeht?

Ich hab überlegt, mir von einem Kollegen schriftlich bestätigen zu lassen, dass die Angaben korrekt sind, also das weder der Rechner noch die alternativen Mietpreise total übertrieben sind, aber sehr viel mehr fällt mir da auch nicht ein.


Ich hoffe ihr könnt mir da irgendwie helfen.

Mfg



Antwort von Bluboy:

Steuerberater



Antwort von NiemandBesonderes:

Bluboy hat geschrieben:
Steuerberater
Wie bitte?

Das hat doch mal so rein gar nichts mit Steuern zu tun.

Wenn das eine Beleidigung war, war es keine gute.








Antwort von Bluboy:

Was heißt den EKS ?



Antwort von NiemandBesonderes:

Bluboy hat geschrieben:
Was heißt den EKS ?
Das ist die "Anlage zur vorläufigen oder abschließenden Erklärung zum Einkommen aus selbständiger Tätigkeit, Gewerbebetrieb oder Land- und Forstwirtschaft im Bewilligungszeitraum"

Was die Abkürzung selbst bedeuetet ist nirgends aufgeschlüsselt. Vermutlich Einkommens-Klärung-Selbständige


Aber nur weil das Wort "Einkommen" darin vorkommt, heißt das doch noch lange nicht, dass das ein Fall für einen Steuerberater ist.

Ich bin weit unter den Freibeträgen und das ist keine steuerliche Abschreibung.

und von all dem abgesehen: Wenn ich das Geld für einen Steuerberater hätte, dann wär ich nicht auf Hartz angewiesen.

Edit: Hey, du hast es ja selbst gefunden ^^



Antwort von NiemandBesonderes:

Also wenn ich jetzt einfach mal davon ausgehe, dass du mich nicht trollst:


Was würd der konkret machen und wie soll ich einen Steuerberater bezahlen?

Ich werd ja keinen Beratungsgutschein vom Jobcenter bekommen, wenn die erfolgreiche Beratung negativ fürs Jobcenter ausgehen würde.



Antwort von srone:

NiemandBesonderes hat geschrieben:
Ich werd ja keinen Beratungsgutschein vom Jobcenter bekommen, wenn die erfolgreiche Beratung negativ fürs Jobcenter ausgehen würde.
einen versuch wärs wert...;-)

lg

srone



Antwort von Bluboy:

Was würde der Steuerberater machen ?

als Laie kann ich das schlecht beurteilen
Aber er signalisiert dass er vom Fach ist und notfalls klagen kann

In Deinem Fall hätte er vermutlich gefragt, woher Du das Geld für eine Firnmengründung hast



Antwort von NiemandBesonderes:

Bluboy hat geschrieben:
Was würde der Steuerberater machen ?

als Laie kann ich das schlecht beurteilen
Aber er signalisiert dass er vom Fach ist und notfalls klagen kann

In Deinem Fall hätte er vermutlich gefragt, woher Du das Geld für eine Firnmengründung hast
Aha. Doch nur ein Troll. Schade.


An alle anderen:

Also ich hab grad nochmal nachgeguckt und unter den Beratungshilfescheinen wird durchaus "Sozialrecht" geführt.

Trotzdem frag ich mich ob ein Steuerberater die beste Anlaufstelle wär.
Ein Rechtsanwalt der auf Sozialrecht spezialisiert ist, klingt da doch deutlich sinniger oder?



Antwort von srone:

NiemandBesonderes hat geschrieben:
Ein Rechtsanwalt der auf Sozialrecht spezialisiert ist, klingt da doch deutlich sinniger oder?
geh doch erstmal den "behördengerechten weg", ich denke da hast du noch nicht alle möglichkeiten ausgeschöpft, falls es dann doch nicht klappt, kannst du immer noch klagen...;-)

lg

srone



Antwort von Drushba:

Kannst Du Dir nicht einfach billig einen Rechner mieten/ausleihen etc. für die Postpro? Edit: Evtl. einfach noch mal recherchieren, wer was hat. Gemeinnützige Organisationen, Vereine, Jugenzentren, Off-Theater etc. Filmausrüstung haben doch mittlerweile alle. Vielleicht kannst Du da mal ran.

ich bin ja der Auffassung, dass man für "Aufträge" eigentlich gar nichts selber haben muss. Man sollte nur Aufträge reinholen können, das ist die Hauptkunst. Hatte z.B. auch mal eine Anfrage wegen einem Imagefilm für eine Webseite, aber keinen Nerv auf all den Stress. Habe dann ein Konzept geschrieben, mit dem Auftraggeber den Preis ausgehandelt, Darsteller geheuert und alles bzw. die gesamte Durchführung an einen Imagefilmer weitergreicht (Darsteller heuern war das Einzige, was er nicht wollte - andere Filmer würden das sicher auch erfüllen). Er hats mit Riesenequipment und seiner jahrelangen Erfahrung gut gedreht und alle waren zufrieden, für mich hat sichs trotzdem noch gelohnt. Dafür reicht zur Not ein Smartphone, ein Kladdeheft und ein Nachmittag am Rechner irgendwo und seis im Internetcafe. Unterm Strich war mir dann klar: Alles geht. Manchmal ist es nur wichtig, kurz die Perspektive zu wechseln. Kameras und Rechner sammeln + sich unnötig abstressen kann man später immer noch. ;-)

Ansonsten: Mach doch mal eine paar "Übungsaufträge" die Du nicht groß deklarieren musst. Wenn dabei was rumkommt und Du es verwenden kannst, umso besser. ;-)



Antwort von iasi:

Bluboy hat geschrieben:
Was würde der Steuerberater machen ?

als Laie kann ich das schlecht beurteilen
Aber er signalisiert dass er vom Fach ist und notfalls klagen kann

In Deinem Fall hätte er vermutlich gefragt, woher Du das Geld für eine Firnmengründung hast
Ein Steuerberater hat doch mit diesem Sachverhalt rein gar nichts zu tun.

Da braucht es schon einen Fachanwalt, der auch eine Ahnung von solchen Sachen hat.

Eigentlich sollte es möglich sein, das alles über eine Eingliederungsmaßnahme laufen zu lassen. Zumindest einige Monate ALG2-Leistungen in der Übergangsphase müssten möglich sein.
Ansprechpartner müsste der Mitarbeiter der Arbeitsagentur sein.
https://www.arbeitsagentur.de/arbeitslo ... zgruendung

https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok ... 035161.pdf








Antwort von NiemandBesonderes:

Schön, dass wenigstens manche das Thema ernst nehmen. :)

srone hat geschrieben:
NiemandBesonderes hat geschrieben:
Ein Rechtsanwalt der auf Sozialrecht spezialisiert ist, klingt da doch deutlich sinniger oder?
geh doch erstmal den "behördengerechten weg", ich denke da hast du noch nicht alle möglichkeiten ausgeschöpft, falls es dann doch nicht klappt, kannst du immer noch klagen...;-)

lg

srone
Jo, ist auch mein Plan, erstmal mit denen zu reden, als wären wir alle vernünftige Menschen.
Wenn das aber nicht klappt, will ich aber einen Plan B.

Drushba hat geschrieben:
Kannst Du Dir nicht einfach einen Rechner mieten/ausleihen etc. für die Postpro?

ich bin ja der Auffassung, dass man für "Aufträge" eigentlich gar nichts selber haben muss.
Für den genannten Auftrag sind pauschal 500€ pro Monat budgetiert.
Klar kann ich mir Technik mieten, aber wenn der Schnitt mal einen zweiten Tag benötigt, bleiben mir sagenhafte 200-300€.
Wie gesagt, hat das Jobcenter auch nicht die alternative Technikmiete als Ausgabe anerkannt.


und Ja, ich weiß, dass sind für manche Leute hier Kindergartenpreise, aber das ist halt kein Imagefilm, sondern eine Musikveranstaltung, die ausschließlich von Fördergeldern finanziert wird. Ist halt nicht mehr drin.
Wären die Veranstalter nicht gute Freunde aus meiner Ausbildungszeit, kämen mir die 2-3 Tage Arbeit für 500€ auch nicht in die Tüte.

iasi hat geschrieben:

Eigentlich sollte es möglich sein, das alles über eine Eingliederungsmaßnahme laufen zu lassen.
Ich bin in genau der Existenzgründungsmaßnahme, die du hier gepostet hast. ^^
Nur leider hab ich keinen Zuschuss bekommen und obwohl die Investitionen in dem abgesegneten Businessplan drin waren, werden sie jetzt im nachhinein nicht mehr anerkannt.



Antwort von NiemandBesonderes:

NiemandBesonderes hat geschrieben:
Schön, dass wenigstens manche das Thema ernst nehmen. :)

srone hat geschrieben:


geh doch erstmal den "behördengerechten weg", ich denke da hast du noch nicht alle möglichkeiten ausgeschöpft, falls es dann doch nicht klappt, kannst du immer noch klagen...;-)

lg

srone
Jo, ist auch mein Plan, erstmal mit denen zu reden, als wären wir alle vernünftige Menschen.
Wenn das aber nicht klappt, will ich einen Plan B.

Drushba hat geschrieben:
Kannst Du Dir nicht einfach einen Rechner mieten/ausleihen etc. für die Postpro?

ich bin ja der Auffassung, dass man für "Aufträge" eigentlich gar nichts selber haben muss.
Für den genannten Auftrag sind pauschal 500€ pro Monat budgetiert.
Klar kann ich mir Technik mieten, aber wenn der Schnitt mal einen zweiten Tag benötigt, bleiben mir sagenhafte 200-300€.
Wie gesagt, hat das Jobcenter auch nicht die alternative Technikmiete als Ausgabe anerkannt.


und Ja, ich weiß, dass sind für manche Leute hier Kindergartenpreise, aber das ist halt kein Imagefilm, sondern eine Musikveranstaltung, die ausschließlich von Fördergeldern finanziert wird. Ist halt nicht mehr drin.
Wären die Veranstalter nicht gute Freunde aus meiner Ausbildungszeit, kämen mir die 2-3 Tage Arbeit für 500€ auch nicht in die Tüte.

iasi hat geschrieben:

Eigentlich sollte es möglich sein, das alles über eine Eingliederungsmaßnahme laufen zu lassen.
Ich bin in genau der Existenzgründungsmaßnahme, die du hier gepostet hast. ^^
Nur leider hab ich keinen Zuschuss bekommen und obwohl die Investitionen in dem abgesegneten Businessplan drin waren, werden sie jetzt im nachhinein nicht mehr anerkannt.




Antwort von iasi:

NiemandBesonderes hat geschrieben:
Schön, dass wenigstens manche das Thema ernst nehmen. :)

srone hat geschrieben:


geh doch erstmal den "behördengerechten weg", ich denke da hast du noch nicht alle möglichkeiten ausgeschöpft, falls es dann doch nicht klappt, kannst du immer noch klagen...;-)

lg

srone
Jo, ist auch mein Plan, erstmal mit denen zu reden, als wären wir alle vernünftige Menschen.
Wenn das aber nicht klappt, will ich aber einen Plan B.

Drushba hat geschrieben:
Kannst Du Dir nicht einfach einen Rechner mieten/ausleihen etc. für die Postpro?

ich bin ja der Auffassung, dass man für "Aufträge" eigentlich gar nichts selber haben muss.
Für den genannten Auftrag sind pauschal 500€ pro Monat budgetiert.
Klar kann ich mir Technik mieten, aber wenn der Schnitt mal einen zweiten Tag benötigt, bleiben mir sagenhafte 200-300€.
Wie gesagt, hat das Jobcenter auch nicht die alternative Technikmiete als Ausgabe anerkannt.


und Ja, ich weiß, dass sind für manche Leute hier Kindergartenpreise, aber das ist halt kein Imagefilm, sondern eine Musikveranstaltung, die ausschließlich von Fördergeldern finanziert wird. Ist halt nicht mehr drin.
Wären die Veranstalter nicht gute Freunde aus meiner Ausbildungszeit, kämen mir die 2-3 Tage Arbeit für 500€ auch nicht in die Tüte.

iasi hat geschrieben:

Eigentlich sollte es möglich sein, das alles über eine Eingliederungsmaßnahme laufen zu lassen.
Ich bin in genau der Existenzgründungsmaßnahme, die du hier gepostet hast. ^^
Nur leider hab ich keinen Zuschuss bekommen und obwohl die Investitionen in dem abgesegneten Businessplan drin waren, werden sie jetzt im nachhinein nicht mehr anerkannt.
Nun - wenn sich dein Businessplan auf diese 500€ pro Monat beschränken, wird dir niemand Geld für Investitionen geben.



Antwort von Largo:

Bezüglich deiner "alternativen" Technikmiete. Bei der echten Technikmiete geht das Geld an Dritte. Bei deiner Variante Geld das Geld quasi an dich. Würden Sie das akzeptieren, würde die Geräteanschaffung quasi quersubventioniert. Bzw. du kannst (könntest) so tiefere nicht marktgerechte Preise offerieren. Bezüglich der Fahrtkosten: Diese hat, marktüblich, dein Auftraggeber zu bezahlen. Würde dir dies angerechnet, wäre auch diese eine Quersubventionierung. Das würde dir einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz und dem freien Markt geben.

Bzgl. ALG2, EKS wird auch marktübliche Preise und Handhabung gesetzt. Du möchtest eigentlich, dass ein Teil dieser Kosten, die alle anderen in den Preis einrechnen (müssen). Vom Staat übernommen werden. Unzulässige Subventionierung wäre dies.

Geräts du übrigens an jemanden der sich mit den Marktüblichen Preisen auskennt. Wird er dir unter umständen sagen dass es bei dir um Preisdumping handelt. Dies kann auch zu einer Kürzung führen. (Aber denke da gibt es nicht viele welche die Preise kennen.)



Antwort von NiemandBesonderes:

Largo hat geschrieben:
Bezüglich deiner "alternativen" Technikmiete. Bei der echten Technikmiete geht das Geld an Dritte. Bei deiner Variante Geld das Geld quasi an dich. Würden Sie das akzeptieren, würde die Geräteanschaffung quasi quersubventioniert. Bzw. du kannst (könntest) so tiefere nicht marktgerechte Preise offerieren. Bezüglich der Fahrtkosten: Diese hat, marktüblich, dein Auftraggeber zu bezahlen. Würde dir dies angerechnet, wäre auch diese eine Quersubventionierung. Das würde dir einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz und dem freien Markt geben.

Bzgl. ALG2, EKS wird auch marktübliche Preise und Handhabung gesetzt. Du möchtest eigentlich, dass ein Teil dieser Kosten, die alle anderen in den Preis einrechnen (müssen). Vom Staat übernommen werden. Unzulässige Subventionierung wäre dies.

Geräts du übrigens an jemanden der sich mit den Marktüblichen Preisen auskennt. Wird er dir unter umständen sagen dass es bei dir um Preisdumping handelt. Dies kann auch zu einer Kürzung führen. (Aber denke da gibt es nicht viele welche die Preise kennen.)

Du, ich bin mir der Dumpingproblematik in der Medienbranche sehr bewusst, aber es ist verflucht unfair von dir, mir das in diesem Fall vorzuwerfen.

Es handelt sich um ein Passionsprojekt von Freunden. Ich dumpe also nicht den Preis für Imagefilme oder große Veranstaltungsaufzeichnungen, sondern mach bei einem Projekt mit, womit wir uns etwas ins Showreel schreiben und etwas cooles auf die Beine stellen wollen. Es gibt da keine Konkurenz. Es würde niemand anderes engagiert werden.

Wenn ich damit Preisdumping betreibe, dann macht das auch jeder, der bei einem Kurzfilm mithilft und sich mit Fahrtkostenerstattung zufrieden gibt.


Aber wenn du ernsthaft über "den Markt" und "Fairness" reden möchtest, dann tun wir das doch:
Wenn du 1000€ überwiesen bekommst, hast du 1000€. Wenn ich 1000€ bekomme, hab ich 300€.

Davon abgesehen gibt es doch nicht "einen einzigen Markt mit einem einzigen marktüblichen Preis".

Ich mach aktuell Mitschnitte von Theateraufzeichnungen oder Uni-Konferenzen und schneid die danach.
Soweit ich das beurteilen kann herschen zwischen den Preisniveaus von EB und Imagefilme Welten und diesen Eindruck unterstützt nicht nur meine bisherige Erfahrung, sondern auch meine Kollegen die länger in diesem Bereich arbeiten.

Würd ich einen Imagefilm für 500€ machen wär das klar Preisdumping.
Wenn ich bei einer nonkommerziellen Veranstaltung Ton mache und danach ein bischen am Video schneide ist das doch kein Preisdumping oder siehst du das trotzdem so?

Der letzte Punkt zum Thema "Fairness" den ich noch bringen möchte ist, dass mir hier ehrlich gesagt ein verflucht beschissener Markt überlassen wurd. Wenn mich ein potenzieller Kunde sieht, denkt er sich: "Hach, der Jungspund arbeitet doch für 50€ am Tag" Ich muss zehn mal so qualifiziert und überzeugend sein, wie meine älteren "Konkurenten", wenn ich zu "marktüblichen Preisen" bezahlt werden will.

Du kannst das gerne anders sehen, aber ich find das ganze nicht fair.

Ich mach ja ganz bewusst nur Dinge, die nicht mit dem traditionellen Medienmarkt kollidieren, gerade damit ich kein Preisdumping betreibe.

Tut mir leid, wenn ich da jetzt etwas übertrieben drauf reagiere, aber du triffst da einen extrem wunden Punkt.

Du hast mit Quersubventionierungs-Punkt durchaus Recht, aber betrachte das ganze doch bitte nicht von einem derartig hohen Ross.
Gäbe es ein BGE und gäbs keinen riesigen Mindestlohnsektor, könnten wir absolut so darüber reden, aber ich finde das deine Kritik hier nicht angebracht ist.
Der Kiosk nebenan kriegt über die gleiche Existenzgründung 50000€ Zuschuss für seinen Laden und wie gesagt, waren die Investitionen in meinem Businessplan drin und wurden abgesegnet.

Ich will also nur das, was das Jobcenter mir zugesagt hat.

Aber bitte, wenn du wirklich so viel Ahnung hast, dann sag mir doch was ich machen soll.
Ich hab kein Bock mit 50 immer noch für 250€ Tagessatz zu arbeiten, aber ich hab halt keinen Mäzen im Freundeskreis.



Antwort von iasi:

NiemandBesonderes hat geschrieben:
Largo hat geschrieben:
Bezüglich deiner "alternativen" Technikmiete. Bei der echten Technikmiete geht das Geld an Dritte. Bei deiner Variante Geld das Geld quasi an dich. Würden Sie das akzeptieren, würde die Geräteanschaffung quasi quersubventioniert. Bzw. du kannst (könntest) so tiefere nicht marktgerechte Preise offerieren. Bezüglich der Fahrtkosten: Diese hat, marktüblich, dein Auftraggeber zu bezahlen. Würde dir dies angerechnet, wäre auch diese eine Quersubventionierung. Das würde dir einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz und dem freien Markt geben.

Bzgl. ALG2, EKS wird auch marktübliche Preise und Handhabung gesetzt. Du möchtest eigentlich, dass ein Teil dieser Kosten, die alle anderen in den Preis einrechnen (müssen). Vom Staat übernommen werden. Unzulässige Subventionierung wäre dies.

Geräts du übrigens an jemanden der sich mit den Marktüblichen Preisen auskennt. Wird er dir unter umständen sagen dass es bei dir um Preisdumping handelt. Dies kann auch zu einer Kürzung führen. (Aber denke da gibt es nicht viele welche die Preise kennen.)

Du, ich bin mir der Dumpingproblematik in der Medienbranche sehr bewusst, aber es ist verflucht unfair von dir, mir das in diesem Fall vorzuwerfen.

Es handelt sich um ein Passionsprojekt von Freunden. Ich dumpe also nicht den Preis für Imagefilme oder große Veranstaltungsaufzeichnungen, sondern mach bei einem Projekt mit, womit wir uns etwas ins Showreel schreiben und etwas cooles auf die Beine stellen wollen. Es gibt da keine Konkurenz. Es würde niemand anderes engagiert werden.

Wenn ich damit Preisdumping betreibe, dann macht das auch jeder, der bei einem Kurzfilm mithilft und sich mit Fahrtkostenerstattung zufrieden gibt.


Aber wenn du ernsthaft über "den Markt" und "Fairness" reden möchtest, dann tun wir das doch:
Wenn du 1000€ überwiesen bekommst, hast du 1000€. Wenn ich 1000€ bekomme, hab ich 300€.

Davon abgesehen gibt es doch nicht "einen einzigen Markt mit einem einzigen marktüblichen Preis".

Ich mach aktuell Mitschnitte von Theateraufzeichnungen oder Uni-Konferenzen und schneid die danach.
Soweit ich das beurteilen kann herschen zwischen den Preisniveaus von EB und Imagefilme Welten und diesen Eindruck unterstützt nicht nur meine bisherige Erfahrung, sondern auch meine Kollegen die länger in diesem Bereich arbeiten.

Würd ich einen Imagefilm für 500€ machen wär das klar Preisdumping.
Wenn ich bei einer nonkommerziellen Veranstaltung Ton mache und danach ein bischen am Video schneide ist das doch kein Preisdumping oder siehst du das trotzdem so?

Der letzte Punkt zum Thema "Fairness" den ich noch bringen möchte ist, dass mir hier ehrlich gesagt ein verflucht beschissener Markt überlassen wurd. Wenn mich ein potenzieller Kunde sieht, denkt er sich: "Hach, der Jungspund arbeitet doch für 50€ am Tag" Ich muss zehn mal so qualifiziert und überzeugend sein, wie meine älteren "Konkurenten", wenn ich zu "marktüblichen Preisen" bezahlt werden will.

Du kannst das gerne anders sehen, aber ich find das ganze nicht fair.

Ich mach ja ganz bewusst nur Dinge, die nicht mit dem traditionellen Medienmarkt kollidieren, gerade damit ich kein Preisdumping betreibe.

Tut mir leid, wenn ich da jetzt etwas übertrieben drauf reagiere, aber du triffst da einen extrem wunden Punkt.

Du hast mit Quersubventionierungs-Punkt durchaus Recht, aber betrachte das ganze doch bitte nicht von einem derartig hohen Ross.
Gäbe es ein BGE und gäbs keinen riesigen Mindestlohnsektor, könnten wir absolut so darüber reden, aber ich finde das deine Kritik hier nicht angebracht ist.
Der Kiosk nebenan kriegt über die gleiche Existenzgründung 50000€ Zuschuss für seinen Laden und wie gesagt, waren die Investitionen in meinem Businessplan drin und wurden abgesegnet.

Ich will also nur das, was das Jobcenter mir zugesagt hat.

Aber bitte, wenn du wirklich so viel Ahnung hast, dann sag mir doch was ich machen soll.
Ich hab kein Bock mit 50 immer noch für 250€ Tagessatz zu arbeiten, aber ich hab halt keinen Mäzen im Freundeskreis.
Der Kisok-Betreiber hatte wohl einen überzeugenderen Businessplan. Die 50.000€ kommen auch nicht von der Arbeitsagentur, denn die vergibt keine Gründungszuschüsse - in der Broschüre findest du die Stellen, wo du Gründerkredite beantragen kannst. (S.39)

Dein Plan sieht wohl eher so aus, dass du vom Amt Geld bewilligt bekommen möchtest, damit du 500€ Umsatz generieren kannst, von dem aber für Investitionen schon mehr als die Hälfte wieder draufgeht. Da ist keine Perspektive erkennbar, dass du ohne Geld vom Staat deinen Lebensunterhalt bestreiten kannst.

Übrigens: Der Staat ist nicht dazu da ein Passionsprojekt von Freunden mitzufinanzieren. Darauf würde es letztlich herauslaufen.
Das ist dann Liebhaberei, aber eben keine berufliche Selbstständigkeit.

Lies dir die Broschüre nochmal durch und nutze die Beratungsmöglichkeiten:
https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok ... 035161.pdf
S.38ff und 50ff sind interessant.

Und was das Projekt deiner Freunde betrifft:
Warum kaufen oder mieten die nicht die Gerätschaften und bezahlen dir dann eben nur 200€, die dann bei deinem ALG2 angerechnet werden. Ist das Gerät dann abbezahlt, dann können dir deine Freunde ja die vollen 500€ ausbezahlen.



Antwort von NiemandBesonderes:

iasi hat geschrieben:

Übrigens: Der Staat ist nicht dazu da ein Passionsprojekt von Freunden mitzufinanzieren. Darauf würde es letztlich herauslaufen.
Das ist dann Liebhaberei, aber eben keine berufliche Selbstständigkeit.

Lies dir die Broschüre nochmal durch und nutze die Beratungsmöglichkeiten:
https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok ... 035161.pdf
S.38ff und 50ff sind interessant.

Und was das Projekt deiner Freunde betrifft:
Warum kaufen oder mieten die nicht die Gerätschaften und bezahlen dir dann eben nur 200€, die dann bei deinem ALG2 angerechnet werden. Ist das Gerät dann abbezahlt, dann können dir deine Freunde ja die vollen 500€ ausbezahlen.
Naja jeder darf seine eigene Meinung haben wozu der Staat da ist, aber es ist Fakt, dass er in unserem Fall 50000€ Fördergelder locker gemacht hat, also finanziert er es eh.

Ich versuch mal meinen Kollegen vorzuschlagen, dass sie die Technik anschaffen, dass klingt vernünftig. Immerhin zahlen wir knapp 800€ pro Monat für Drehtechnik samt Studio.
Aber ich seh da wenig Hoffnung. Vernunft ist nicht so deren Ding. Als ich denen gesagt hab, dass sie sich beim Finanzamt wegen Gewerbeanmeldung melden müssen und das ganze langfristig mit diesen Zahlen nicht tragbar ist, wurd ich müde belächelt und als Oberspießer dargestellt.


Aber okay, sagen wir dass dieses Projekt von Grund auf Quatsch ist und das mein Businessplan genau solch ein Quatsch war und dass das Jobcenter das nie so hätte unterschreiben dürfen.


Ich hatte ja nie vor mit Veranstaltungsaufzeichnungen mein Geld zu verdienen und es war mir von Anfang an klar, dass ich mit 250€ Buchungen keine stabile Selbständigkeit aufbauen kann.
Der eigentliche Plan war ja mir über solch kleine Jobs und Assistenzbuchungen von Agenturen das nötige Equipment anzusparen und dann zu Imagefilme zu wechseln.
Immerhin wurd mir in meiner Ausbildung immer gepredigt: "Fang klein an und arbeite dich dann langsam hoch."
Das ganze hat sich halt auch einfach so ergeben, da sich meine Connections komplett auf Musiker und Theaterschauspieler beschränken, die halt nicht ansatzweise das Geld haben wie Unternehmen.


Ich bemüh mich eine Beratung für einen besseren Businessplan zu bekommen, aber wenn wir den und das genannte Projekt mal beiseite lassen: Wie würdet ihr diesen Wechsel zu einer stabilen Selbständigkeit über Imagefilme an meiner Stelle angehen?

Ich hab mir alle Threads hier unter "Geschäftliche Aspekte" durchgelesen und die Quintessenz gerade was Akquise angeht, scheint: "Och joa, keine Ahnung. Die Kunden finden mich irgendwie" zu sein.

Aktive Akquise scheint auch keine echte Option zu sein. Nicht nur ist es nervig, sondern es macht gleich doppelt deutlich, dass nicht der Kunde den Auftrag benötigt, sondern ich, was sie wieder dazu veranlasst, Dumpingpreise zu veranschlagen, weil sie das Gefühl haben, dass sie mir mit der Gelegenheit zur Arbeit schon genug Gefallen getan haben.

Bevor das aufkommt: Also ich hab Imagefilme in meiner Ausbildung gelernt und hab ein kleines Portfolio an Referenzen was das angeht. Alles nichts weltbewegendes, aber besser als nichts.



Antwort von iasi:

NiemandBesonderes hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Übrigens: Der Staat ist nicht dazu da ein Passionsprojekt von Freunden mitzufinanzieren. Darauf würde es letztlich herauslaufen.
Das ist dann Liebhaberei, aber eben keine berufliche Selbstständigkeit.

Lies dir die Broschüre nochmal durch und nutze die Beratungsmöglichkeiten:
https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok ... 035161.pdf
S.38ff und 50ff sind interessant.

Und was das Projekt deiner Freunde betrifft:
Warum kaufen oder mieten die nicht die Gerätschaften und bezahlen dir dann eben nur 200€, die dann bei deinem ALG2 angerechnet werden. Ist das Gerät dann abbezahlt, dann können dir deine Freunde ja die vollen 500€ ausbezahlen.
Naja jeder darf seine eigene Meinung haben wozu der Staat da ist, aber es ist Fakt, dass er in unserem Fall 50000€ Fördergelder locker gemacht hat, also finanziert er es eh.

Ich versuch mal meinen Kollegen vorzuschlagen, dass sie die Technik anschaffen, dass klingt vernünftig. Immerhin zahlen wir knapp 800€ pro Monat für Drehtechnik samt Studio.
Aber ich seh da wenig Hoffnung. Vernunft ist nicht so deren Ding. Als ich denen gesagt hab, dass sie sich beim Finanzamt wegen Gewerbeanmeldung melden müssen und das ganze langfristig mit diesen Zahlen nicht tragbar ist, wurd ich müde belächelt und als Oberspießer dargestellt.


Aber okay, sagen wir dass dieses Projekt von Grund auf Quatsch ist und das mein Businessplan genau solch ein Quatsch war und dass das Jobcenter das nie so hätte unterschreiben dürfen.


Ich hatte ja nie vor mit Veranstaltungsaufzeichnungen mein Geld zu verdienen und es war mir von Anfang an klar, dass ich mit 250€ Buchungen keine stabile Selbständigkeit aufbauen kann.
Der eigentliche Plan war ja mir über solch kleine Jobs und Assistenzbuchungen von Agenturen das nötige Equipment anzusparen und dann zu Imagefilme zu wechseln.
Immerhin wurd mir in meiner Ausbildung immer gepredigt: "Fang klein an und arbeite dich dann langsam hoch."
Das ganze hat sich halt auch einfach so ergeben, da sich meine Connections komplett auf Musiker und Theaterschauspieler beschränken, die halt nicht ansatzweise das Geld haben wie Unternehmen.


Ich bemüh mich eine Beratung für einen besseren Businessplan zu bekommen, aber wenn wir den und das genannte Projekt mal beiseite lassen: Wie würdet ihr diesen Wechsel zu einer stabilen Selbständigkeit über Imagefilme an meiner Stelle angehen?

Ich hab mir alle Threads hier unter "Geschäftliche Aspekte" durchgelesen und die Quintessenz gerade was Akquise angeht, scheint: "Och joa, keine Ahnung. Die Kunden finden mich irgendwie" zu sein.

Aktive Akquise scheint auch keine echte Option zu sein. Nicht nur ist es nervig, sondern es macht gleich doppelt deutlich, dass nicht der Kunde den Auftrag benötigt, sondern ich, was sie wieder dazu veranlasst, Dumpingpreise zu veranschlagen, weil sie das Gefühl haben, dass sie mir mit der Gelegenheit zur Arbeit schon genug Gefallen getan haben.

Bevor das aufkommt: Also ich hab Imagefilme in meiner Ausbildung gelernt und hab ein kleines Portfolio an Referenzen was das angeht. Alles nichts weltbewegendes, aber besser als nichts.
Die Kunden muss man zwar erst gewinnen, aber denen geht es meist nicht um Dumpingpreise, sondern um gute Ergebnisse, die sie für ihr Geld erhalten. Ein billiger Imagefilm ist für sie ganz schnell ein Totalverlust, daher sind sie auch bereit, etwas zu investieren. Du musst sie nur davon überzeugen, dass du ihnen auch das liefern kannst, was sie erwarten.
Dazu musst du dann aber eben auch selbst von dir überzeugt sein. Wenn das der Fall ist, dann bemühe dich um einen Gründungskredit.
Und tu dich z.B. mit einem Grafiker oder Fotografen zusammen, damit ihr gemeinsam ein breiteres Angebot machen und mehr potentielle Kunden ansprechen könnt. ... etc. ...



Antwort von Drushba:

NiemandBesonderes hat geschrieben:
Ich bemüh mich eine Beratung für einen besseren Businessplan zu bekommen, aber wenn wir den und das genannte Projekt mal beiseite lassen: Wie würdet ihr diesen Wechsel zu einer stabilen Selbständigkeit über Imagefilme an meiner Stelle angehen?

Ich hab mir alle Threads hier unter "Geschäftliche Aspekte" durchgelesen und die Quintessenz gerade was Akquise angeht, scheint: "Och joa, keine Ahnung. Die Kunden finden mich irgendwie" zu sein.

Aktive Akquise scheint auch keine echte Option zu sein. Nicht nur ist es nervig, sondern es macht gleich doppelt deutlich, dass nicht der Kunde den Auftrag benötigt, sondern ich, was sie wieder dazu veranlasst, Dumpingpreise zu veranschlagen, weil sie das Gefühl haben, dass sie mir mit der Gelegenheit zur Arbeit schon genug Gefallen getan haben.

Bevor das aufkommt: Also ich hab Imagefilme in meiner Ausbildung gelernt und hab ein kleines Portfolio an Referenzen was das angeht. Alles nichts weltbewegendes, aber besser als nichts.
Gibt es die Möglichkeit, Dich mit Partnern zusammenzuschliessen? In Frage kämen z.B. Agenturen und Webdesigner, die bereits Kunden haben und diesen Kunden einen Film als Mehrwert anbieten könnten. Was das Veranstaltungsfilmen betrifft, kämen sicher auch Hallenbetreiber/Messebetreiber oder Theater in Frage. Ich glaube, sowas ist auch extrem standortabhängig. Wie siehts da aus? Ich denke z.B. nicht, dass Imagefilmerei im Erzgebirge genauso anlaufen würde, wie in München oder Stuttgart. Hast Du die Möglichkeit umzuziehen, wenn der Standort nicht läuft? Manchmal ist es auch ganz gut, etwas nach links und rechts zu schauen. Während Corona hab ich mir das Programmieren beigebracht und schon ein paar Webseiten aus Jux gebastelt. Nun habe ich bereits genug Anfragen, dass ich mittelfristig vermutlich sogar davon leben könnte, wenn ich das ausbauen würde. Das ist ca. 6 Monate Zeitinvestition, um sauber loszulegen und etwas mehr zu können als der Durchschnitt (Webstack, PHP, Java). Was ich hier als Filmer den Webdesignern voraushabe, ist, dass ich Fotos machen kann, die nach etwas aussehen und auch andere Ideen für Looks einbrigen kann. Allerdings wollte keiner von denen einen Film haben (zumindest nicht zu meinen Preisen), die Seite reicht denen völlig aus. Könnte man trotzdem auch als Kombi anbieten. Ich denke, insgesamt gibt es wahnsinnig viele Möglichkeiten, sich selbsständig zu machen, gerade auch, wenn man anfangs nicht alles auf eine Karte setzt. Brotjob + Traumjob lassen sich ja meist kombinieren. ;-)








Antwort von freezer:

NiemandBesonderes hat geschrieben:
Aber wenn du ernsthaft über "den Markt" und "Fairness" reden möchtest, dann tun wir das doch:
Wenn du 1000€ überwiesen bekommst, hast du 1000€. Wenn ich 1000€ bekomme, hab ich 300€.
Kannst Du näher ausführen, wie Du zu diesem Schluss kommst?
NiemandBesonderes hat geschrieben:
Davon abgesehen gibt es doch nicht "einen einzigen Markt mit einem einzigen marktüblichen Preis".
Das ist richtig. Aber man sollte für sich selbst die unterste Grenze setzen indem man sich ausrechnet, welchen
Stundensatz man erzielen muss, um
a) ein brauchbares Einkommen zu bekommen
b) Investitionen machen zu können
c) eine Reserve anlegen zu können
NiemandBesonderes hat geschrieben:
Der letzte Punkt zum Thema "Fairness" den ich noch bringen möchte ist, dass mir hier ehrlich gesagt ein verflucht beschissener Markt überlassen wurd.
Von wem wurde Dir ein beschissener Markt überlassen?
NiemandBesonderes hat geschrieben:
Wenn mich ein potenzieller Kunde sieht, denkt er sich: "Hach, der Jungspund arbeitet doch für 50€ am Tag" Ich muss zehn mal so qualifiziert und überzeugend sein, wie meine älteren "Konkurenten", wenn ich zu "marktüblichen Preisen" bezahlt werden will.
Die Kunden zahlen maximal das, was deren Budget hergibt. Und wie Du selbst auch, versuchen Kunden weniger zu zahlen wenn das möglich ist.
Versetze Dich in die Lage eines potentiellen Industriekunden: Soll ich jemanden, der unbekannt ist, ohne Portfolio für ein großes Projekt engagieren? Dabei riskieren, dass alles in die Hose geht und das Ergebnis mies wird?

Ich bin fast immer, wenn ich - mir noch unbekannte - Kameraleute engagiert habe, mit schlechten Ergebnissen beliefert worden. Wobei deren Langjährigkeit im Geschäft nicht unbedingt mit deren Arbeitsqualität korreliert.
Für große, wichtige Projekte heuere ich nur Leute an, mit denen ich schon länger zusammen arbeite und denen ich blind vertrauen kann, dass sie auch was Gutes abliefern.
NiemandBesonderes hat geschrieben:
Ich hab kein Bock mit 50 immer noch für 250€ Tagessatz zu arbeiten, aber ich hab halt keinen Mäzen im Freundeskreis.
Versuchst Du hier zu implizieren, dass andere hier mit normalen Tagessätzen einen Mäzen im Freundeskreis haben?



Antwort von klusterdegenerierung:

Kunden bezahlen in erster Linie für Sicherheit, gute Arbeit abliefern ist eines der Grundbedingungen für Dein Engagement und Existenz.
Faßt alle können gut filmen, aber nicht alle sind Vertrauenswürdig, liefern pünktlich, können mit großen Kunden, haben die ganze Maschenerie wie Archive und redundanzen etc. dahinter und so on.

Dies spiegelt sich alles nun mal im Preis wieder, denn wie Robert schon sagt, wenn man weiß was man alles braucht und was erwartet wird, kommt man auf seinen Tagessatz.
Ist Deiner weit davon entfernt, kann man sich fragen welche Lücken sich bei Dir als Dienstleister auftun, denn niemand kann ernsthaft für 50€ die Stunde oder weniger eine Existenz aufrecht erhalten, denn der Tag bietet meißt nur 10h Arbeitszeit, denn Zeit zum Leben und schlafen muß ja auch noch über sein.



Antwort von NiemandBesonderes:

freezer hat geschrieben:
NiemandBesonderes hat geschrieben:
Aber wenn du ernsthaft über "den Markt" und "Fairness" reden möchtest, dann tun wir das doch:
Wenn du 1000€ überwiesen bekommst, hast du 1000€. Wenn ich 1000€ bekomme, hab ich 300€.
Kannst Du näher ausführen, wie Du zu diesem Schluss kommst?
Ich mein damit die Anrechnung auf Einkommen. Nach den ersten 100€ pro Monat werden ja 80% angerechnet.
Ja ich seh ein, dass das kein gutes Argument ist. Ich bin ja froh, dass es überhaupt eine Form von Sozialhilfe gibt, die mir ermöglicht ein bischen was dazu zu verdienen. (Wie ja gesagt, hat mich das Preisdumping-Argument ziemlich getriggert)
Ist aber echt frustrierend, wenn man von nem 1000€ Job effektiv nur 300€ behalten kann, mit denen man auch noch Technikmiete und Fahrtkosten bezahlen muss.
freezer hat geschrieben:

Von wem wurde Dir ein beschissener Markt überlassen?
Von den "tatsächlichen" Preisdumpern, die vor mir kamen. (Das "tatsächlich" ist in Anführungszeichen, da ich immer noch einen gewissen Unterschied darin sehe, ob jemand Imagefilme für lau und das Versprechen, dass bald bessere Aufträge reinkommen macht oder jemand wie mir, der gezielt für gemeinnützige oder unkommerzielle Projekte für einen relativ niedrigen Lohn gearbeitet hat)

freezer hat geschrieben:

Versuchst Du hier zu implizieren, dass andere hier mit normalen Tagessätzen einen Mäzen im Freundeskreis haben?
Nein, wie gesagt war der ganze Post zu aggresiv und polemisch.
Ich wollte auch nicht behaupten, dass das in irgendeiner Art die Norm ist.
Vermutlich haben sich die meisten ihren guten Kundenstamm hart erarbeitet.

Nur sind die Beispiele die ich in meinem direkten Umfeld habe etwas frustrierend.
Ich dachte in dem Moment an einen Kollegen, der zufällig ein Model im Freundeskreis hatte dessen Modelabel grade auf der Suche nach jemandem war, der ihre Kollektionen bewirbt und er dann von heute auf morgen einen gut bezahlten Langzeitauftrag hatte.

Aber ja. Nur weil ich neidisch bin, dass andere nicht so doof sind wie ich und manche vermeintlich etwas Glück hatten, sollte ich nicht mit solch Zeugs um die Ecke kommen.



Antwort von NiemandBesonderes:

Drushba hat geschrieben:

Gibt es die Möglichkeit, Dich mit Partnern zusammenzuschliessen?
Mmh, "jein".

Ich hab einige Kollegen die auf jeden Fall dabei wären, wenn ich einen Job hätte, wo ich mal ein 3- bis 5-Mann-Team bräuchte, aber die sind alle sehr zufrieden in ihrer Dienstleisterposition und wären nicht bereit bspw. gemeinsam eine Firma zu gründen.


Was den Standort angeht. Ich wohn halt in Bielefeld, also ist jetzt nicht unbedingt die große Metropole.
Ich wär aber durchaus bereit innerhalb von NRW umzuziehen. Deutlich weiter weg kommt für mich nicht in Frage, da ich zumindest halbwegs in der Nähe der Familie bleiben will.

Ich hab aber ehrlich gesagt keine Ahnung, wo jetzt das große Business boomt und ich dachte mir immer, dass es nicht viel Sinn macht, wegzuziehen, da mich dort dann keiner kennen wird und ich es dann eher schwerer als einfacher habe, da in den größeren Städten auch deutlich mehr Konkurenz auf mich wartet.



Antwort von iasi:

NiemandBesonderes hat geschrieben:
freezer hat geschrieben:


Kannst Du näher ausführen, wie Du zu diesem Schluss kommst?
Ich mein damit die Anrechnung auf Einkommen. Nach den ersten 100€ pro Monat werden ja 80% angerechnet.
Ja ich seh ein, dass das kein gutes Argument ist. Ich bin ja froh, dass es überhaupt eine Form von Sozialhilfe gibt, die mir ermöglicht ein bischen was dazu zu verdienen. (Wie ja gesagt, hat mich das Preisdumping-Argument ziemlich getriggert)
Ist aber echt frustrierend, wenn man von nem 1000€ Job effektiv nur 300€ behalten kann, mit denen man auch noch Technikmiete und Fahrtkosten bezahlen muss.
Du gibst doch nur den Gewinn an - also nicht die vollen 1000€.

Kosten wie Technikmiete und Fahrtkosten etc. ziehst du natürlich vom Umsatz - also den 1000€ - ab.

Letztlich fährst du dann ganz gut, denn vom Bruttogewinn gehen beim Selbstständigen üblicherweise auch noch Steuern und all die Versicherungen ab.



Antwort von freezer:

NiemandBesonderes hat geschrieben:
Ich mein damit die Anrechnung auf Einkommen. Nach den ersten 100€ pro Monat werden ja 80% angerechnet.
Ist aber echt frustrierend, wenn man von nem 1000€ Job effektiv nur 300€ behalten kann, mit denen man auch noch Technikmiete und Fahrtkosten bezahlen muss.
Das kann ich nachvollziehen. Dann wäre es vernünftiger wenn die Auftraggeber die Technik stellen bzw. direkt für die Miete aufkommen müssen. Mach nicht deren Problem zu Deinem.
Sag ihnen, Du lieferst Deine Arbeitszeit und sie müssen die Kosten für das Equipment tragen. Gerade wenn sie eh so wenig zahlen, können sie Dir das nicht auch noch aufbürden.

Wenn ich meinen Kunden eine Leistung anbiete, dann preise ich auch entweder die benötigten Mietkosten mit Aufschlag ein (muss ja schließlich das Zeug organisieren) oder verrechne virtuelle Mietkosten für meine Ausrüstung. Ich hab auch schon teures Zeug ohne Weiterverrechnung für einen "Auftrag" angeschafft, aber das war zB für einen Filmworkshop mit Jugendlichen - wo meine Leistung eh nur ideell abgegolten wird.
NiemandBesonderes hat geschrieben:
freezer hat geschrieben:
Von wem wurde Dir ein beschissener Markt überlassen?
Von den "tatsächlichen" Preisdumpern, die vor mir kamen. (Das "tatsächlich" ist in Anführungszeichen, da ich immer noch einen gewissen Unterschied darin sehe, ob jemand Imagefilme für lau und das Versprechen, dass bald bessere Aufträge reinkommen macht oder jemand wie mir, der gezielt für gemeinnützige oder unkommerzielle Projekte für einen relativ niedrigen Lohn gearbeitet hat)
Jemand der kommerzielle Arbeit für lau macht, bekommt meiner Erfahrung nach nie die gut bezahlten Folgeaufträge. Das gilt auch für gemeinnützige und nicht-kommerzielle Projekte.
Der wird dann immer nur gefragt, wenn es kaum oder kein Geld gibt (oder ein anderer bereits das Gros des Budgets abgeschöpft hat).
NiemandBesonderes hat geschrieben:
freezer hat geschrieben:
Versuchst Du hier zu implizieren, dass andere hier mit normalen Tagessätzen einen Mäzen im Freundeskreis haben?
Nein, wie gesagt war der ganze Post zu aggressiv und polemisch.
Ich wollte auch nicht behaupten, dass das in irgendeiner Art die Norm ist.
Vermutlich haben sich die meisten ihren guten Kundenstamm hart erarbeitet.
Die ersten 5 Jahre meiner Selbstständigkeit waren hart. Erst als ich einen kongenialen Partner für die Zusammenarbeit fand, ging es so richtig aufwärts. Wir ergänzen uns sehr gut, haben kaum Kompetenzüberschneidungen und arbeiten aufgrund der langen Partnerschaft als eingespieltes Team extrem effizient. Und wir haben ein größeres Netzwerk an Leuten die fallweise für uns zuarbeiten können.
Unsere Kunden wollen Zuverlässigkeit und Sicherheit, deswegen empfehlen sie uns auch immer wieder weiter. Akquise erfolgt durch Weiterempfehlungen und durch Netzwerken. Aber kein CEO würde sich mit einer Weiterempfehlung eine Blöße geben, wenn das Gesamtpaket nicht stimmen würde.
NiemandBesonderes hat geschrieben:
Nur sind die Beispiele die ich in meinem direkten Umfeld habe etwas frustrierend.
Ich dachte in dem Moment an einen Kollegen, der zufällig ein Model im Freundeskreis hatte dessen Modelabel grade auf der Suche nach jemandem war, der ihre Kollektionen bewirbt und er dann von heute auf morgen einen gut bezahlten Langzeitauftrag hatte.


Zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Aber wenn er nicht hätte den Anforderung gemäß liefern können, dann wäre der gut bezahlte Langzeitauftrag schnell wieder perdu.
Manchmal reicht aber auch nur das Pech, dass der/die Verantwortlichen aus der PR-Abteilung das Unternehmen verlassen und das neue Team nur eigene Kontakte bedient.
Ist mir mit einer österreichischen Brauerei so passiert - 40 Spots und dann plötzlich neue Leitung der PR und weg war er der Dauerauftrag hin in die Hände einer Agentur,
die schlussendlich dann nur unser Konzept kopiert haben, obwohl angeblich ein neues gewollt wurde.
NiemandBesonderes hat geschrieben:
Aber ja. Nur weil ich neidisch bin, dass andere nicht so doof sind wie ich und manche vermeintlich etwas Glück hatten, sollte ich nicht mit solch Zeugs um die Ecke kommen.


Wenn Du Dein Netzwerk über die Jahre erweitern kannst und pflegst, ist es recht wahrscheinlich, dass auch Du mal so einen Glückstreffer landen wirst.



Antwort von mussja:

NiemandBesonderes hat geschrieben:
freezer hat geschrieben:


Kannst Du näher ausführen, wie Du zu diesem Schluss kommst?
Ich mein damit die Anrechnung auf Einkommen. Nach den ersten 100€ pro Monat werden ja 80% angerechnet.
Ja ich seh ein, dass das kein gutes Argument ist. Ich bin ja froh, dass es überhaupt eine Form von Sozialhilfe gibt, die mir ermöglicht ein bischen was dazu zu verdienen. (Wie ja gesagt, hat mich das Preisdumping-Argument ziemlich getriggert)
Ist aber echt frustrierend, wenn man von nem 1000€ Job effektiv nur 300€ behalten kann, mit denen man auch noch Technikmiete und Fahrtkosten bezahlen muss.
freezer hat geschrieben:

Von wem wurde Dir ein beschissener Markt überlassen?
Von den "tatsächlichen" Preisdumpern, die vor mir kamen. (Das "tatsächlich" ist in Anführungszeichen, da ich immer noch einen gewissen Unterschied darin sehe, ob jemand Imagefilme für lau und das Versprechen, dass bald bessere Aufträge reinkommen macht oder jemand wie mir, der gezielt für gemeinnützige oder unkommerzielle Projekte für einen relativ niedrigen Lohn gearbeitet hat)

freezer hat geschrieben:

Versuchst Du hier zu implizieren, dass andere hier mit normalen Tagessätzen einen Mäzen im Freundeskreis haben?
Nein, wie gesagt war der ganze Post zu aggresiv und polemisch.
Ich wollte auch nicht behaupten, dass das in irgendeiner Art die Norm ist.
Vermutlich haben sich die meisten ihren guten Kundenstamm hart erarbeitet.

Nur sind die Beispiele die ich in meinem direkten Umfeld habe etwas frustrierend.
Ich dachte in dem Moment an einen Kollegen, der zufällig ein Model im Freundeskreis hatte dessen Modelabel grade auf der Suche nach jemandem war, der ihre Kollektionen bewirbt und er dann von heute auf morgen einen gut bezahlten Langzeitauftrag hatte.

Aber ja. Nur weil ich neidisch bin, dass andere nicht so doof sind wie ich und manche vermeintlich etwas Glück hatten, sollte ich nicht mit solch Zeugs um die Ecke kommen.

Du kennst dich zu wenig in der Materie aus. Es werden zuerst immer alle Ausgaben (die vorher vom Jobcenter genehmigt werden müssen) von dem Umsatz abgezogen. Das was nach Anschaffungen und Ausgaben übrig bleibt, das ist der Gewinn. Und der Gewinn wirkt sich mindernd auf Deinen ALG II Satz aus. Also 70 - 80 % werden dann von deinem ALG II Satz abgezogen.
Wenn Du aus Bielefeld kommst, kannst Du Dich aber auch im Filmhaus Bielefeld melden und dort Kontakte und Austauschmöglichkeiten finden.
Ansonsten kannst Du Dir einen Beratungshilfeschein holen und deinen ALGII Antrag einmal mit einem/r Anwält*in, der/die auf Sozialrecht spezialisiert ist durchsprechen. Weil alle Ausgaben komplett Streichen hört sich nicht als rechtens an, wenn Du es sinnvoll berechnet hast.
Ansonsten hilft auch der Widerspruch e.V..



Antwort von NiemandBesonderes:

mussja hat geschrieben:

Du kennst dich zu wenig in der Materie aus. Es werden zuerst immer alle Ausgaben (die vorher vom Jobcenter genehmigt werden müssen) von dem Umsatz abgezogen. Das was nach Anschaffungen und Ausgaben übrig bleibt, das ist der Gewinn. Und der Gewinn wirkt sich mindernd auf Deinen ALG II Satz aus. Also 70 - 80 % werden dann von deinem ALG II Satz abgezogen.
Wenn Du aus Bielefeld kommst, kannst Du Dich aber auch im Filmhaus Bielefeld melden und dort Kontakte und Austauschmöglichkeiten finden.
Ansonsten kannst Du Dir einen Beratungshilfeschein holen und deinen ALGII Antrag einmal mit einem/r Anwält*in, der/die auf Sozialrecht spezialisiert ist durchsprechen. Weil alle Ausgaben komplett Streichen hört sich nicht als rechtens an, wenn Du es sinnvoll berechnet hast.
Ansonsten hilft auch der Widerspruch e.V..
Das alle Ausgaben gestrichen wurden ist ja gerade das was mich derartig verwundert hat.

Ich hab ja die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (die sogenannte EKS) in zweifacher Ausführung abgegeben. Einmal mit den geplanten Investitionen und einmal mit den normalen Mietausgaben.
Zusätzlich ein Brief, der alle Zahlen erklärt, also das ich die Technik benötige und es für das Jobcenter günstiger wäre, wenn ich mir die Technik einfach direkt anschaffe.

In dem Halbjahr davor hab ich meine Kamera auf genau die gleiche Art finanzieren konnte. Hab alles genau so gemacht und es wurd bewilligt. Jetzt wurds ohne irgendein Kommentar einfach rausgestrichen.


Lustig das du das Filmhaus erwähnst. Ich bin da seit meiner Ausbildung Mitglied und ja die meiste Unterstützung die ich bei meinem Versuch in diese Branche einzusteigen bekommen hab, kam durch die.

Da die gemietete Technik auch vom Filmhaus käme, geh ich auch davon aus, dass das ganz normale Preise für Schnittplätze sind und die potenziellen Anschaffungen hab ich extra hier im Slashcam-Forum nochmal nachgefragt, also sollten beide Angaben auf jeden Fall sinnvoll und eben nicht übertrieben sein.


Also ich versuch wie gesagt erstmal den Weg ohne Anwalt. Immerhin geht die ausgezahlte Summe weder mit noch ohne Anrechnung der Ausgaben auf und ich hoffe ehrlich gesagt ein bisschen, dass das einfach ein sehr dummer Fehler war.

Das mit dem Widerspruch e.V. klingt aber ziemlich interessant und ist vermutlich ein guter zweiter Schritt, bevor ich einen Anwalt einschalte.



Antwort von Largo:

Du, ich bin mir der Dumpingproblematik in der Medienbranche sehr bewusst, aber es ist verflucht unfair von dir, mir das in diesem Fall vorzuwerfen.
Ich bringe die Argumente welche von den Behörden gemacht werden. Scheinst du nicht begreifen zu wollen. Die bösen Behörden sind ja wohl sowas von unfair dass Sie nicht deine Herzensprojekte finanzieren wollen, nicht die Fahrkosten übernehmen und dir Technik kaufen wollen.

Der letzte Punkt zum Thema "Fairness" den ich noch bringen möchte ist, dass mir hier ehrlich gesagt ein verflucht beschissener Markt überlassen wurd. Wenn mich ein potenzieller Kunde sieht, denkt er sich: "Hach, der Jungspund arbeitet doch für 50€ am Tag" Ich muss zehn mal so qualifiziert und überzeugend sein, wie meine älteren "Konkurenten", wenn ich zu "marktüblichen Preisen" bezahlt werden will.
Mein Tipp: Wechsel die Branche. Wenn du jetzt schon so rumjammerst..... A


Du hast mit Quersubventionierungs-Punkt durchaus Recht, aber betrachte das ganze doch bitte nicht von einem derartig hohen Ross.
Ja, die bösen Behörden auf ihrem hohen Ross..... Die sollen dich kleinen Filmemacher gefälligst unterstützen.

Ich will also nur das, was das Jobcenter mir zugesagt hat.
Du stellst ungerechtfertigte Forderungen. Es ist ganz klar geregelt, was übernommen wird und was nicht. Wieso liest du dich nicht in die Materie ein? Und ich hab dir klar geschrieben, wieso einiges nicht übernommen wird. Und du? Jammerst rum, das sei ja so unfair, das sei so vom hohem Ross betrachtet...

Und du kennst ganz offensichtlich nicht den Unterschied zwischen Ausgaben, Spesen und Investition. Eigne dir zumindest mal die wirtschaftlichen Basics an. Dann wüsstest du auch, wie du das besser abrechnen kannst. Einerseits mit deinem Auftraggeber, aber auch mit der Kasse. Aber du hast dir ja nicht die Mühe gemacht dir die Basics anzueignen.

Und dass du hier zugibst, dass du dir so eine Kamera hast finanzieren lassen.... hüstel....

Übrigens: "Lohndumping" oder Arbeiten zu reduzierten Preisen (sei es weil Herzensprojekt, für mehr Sichbarkeit was auch immer)... Das Amt kann und darf auch reale Markpreise anrechnen. Bsp.: Regulärer Tagessatz: 1000.- Du verrechnest: 300.- weil Herzensprojekt. Das Amt verrechnets als 1000.-, zusammengesetzt als 300.- Bar und 700.- Sponsoring/Spendenleistung. Sponsoring wenn du einen Namensnennung über den Abspann hinaus erhälst. 700.- als Spende wenns die normale Nennung ist. Wenn es sich um einen Gemeinnützigen Verein handelt kann man noch die 700.- steuerlich geltend machen. Dazu gibt es einige Rechtsfälle.

Viele bei den Ämtern sind bei der Interpretation ziemlich grosszügig, bzw. haben wenig Ahnung von den Marktpreisen. Aber wenn es zum juristischen Hickhack wird, kann es sehr schnell sein dass du noch weniger kriegst.

Man kann versuchen erstmal mit denen zu reden. Manches lässt sich auch gut begründen. Anschaffung von Festplatten ist heute oft Verbrauch- und nicht Investitionsgut, da man die Festplatten für die Sicherung eines Projektes braucht und für nix anderes zur Verfügung steht.

Aber wenn die Behörden mal nen genauen Blick drauf werfen und deine Angaben überprüfen. Dürften sie schnell feststellen, dass du nicht zu marktüblichen Preisen arbeitest. Im besten Fall gibt's dann eine Ermahnung. Im schlimmsten Fall verrechnen sie dir dann die Marktpreise und es gibt noch nen Strafsatz.








Antwort von Drushba:

Largo hat geschrieben:
Du, ich bin mir der Dumpingproblematik in der Medienbranche sehr bewusst, aber es ist verflucht unfair von dir, mir das in diesem Fall vorzuwerfen.
Ich bringe die Argumente welche von den Behörden gemacht werden. Scheinst du nicht begreifen zu wollen. Die bösen Behörden sind ja wohl sowas von unfair dass Sie nicht deine Herzensprojekte finanzieren wollen, nicht die Fahrkosten übernehmen und dir Technik kaufen wollen.

Der letzte Punkt zum Thema "Fairness" den ich noch bringen möchte ist, dass mir hier ehrlich gesagt ein verflucht beschissener Markt überlassen wurd. Wenn mich ein potenzieller Kunde sieht, denkt er sich: "Hach, der Jungspund arbeitet doch für 50€ am Tag" Ich muss zehn mal so qualifiziert und überzeugend sein, wie meine älteren "Konkurenten", wenn ich zu "marktüblichen Preisen" bezahlt werden will.
Mein Tipp: Wechsel die Branche. Wenn du jetzt schon so rumjammerst..... A
Was ist das denn für ein beschissener Umgangston? Der Threadersteller fragt konkret um Ratschlag und nicht um pseudomoralische Einordnung. ich finde es sehr ok, dass er sich selbstständig machen möchte. Dass auf den Jobämtern durchaus einige sitzen, die eher und verdientermassen die Seiten wechseln sollten, ist doch kein Geheimnis. Einem befreundeten Theaterschauspieler haben sie zwischen zwei Engagements dort gerade einen Schreibmaschinenkurs reingedrückt, einen anderen zum Bewerbungsgtraining geschickt. Die erfüllen einfach Vorgaben die von irgendeinem Teamleiter dann nach oben weitergereicht werden. Sinn und Verstand ist dort wohl eher die Ausnahme.

@Threadersteller: Ich würde prinzipiell nur über einen Anwalt mit dem Jobcenter kommunizieren. Wird Dir gestellt. Dort arbeiten Leute, die sich einen Kehrricht für Dich interessieren. Ich weiss von vielen Kunst- und Medienschaffenden, dass i.d.R. nur mit einem Anwalt ein Weiterkommen möglich ist, sonst verpasst Du Fristen, Beschwerden gehen verloren etc. Harte KanteKante im Glossar erklärt zeigen, sonst läuft nichts, alles andere sind Ausnahmen. Schau halt, nebenbei noch was zu verdienen und dass Du diesen Laden ziemlich schnell hinter Dir lässt. Ich drück Dir die Daumen dafür.



Antwort von NiemandBesonderes:

Largo hat geschrieben:

Ich bringe die Argumente welche von den Behörden gemacht werden. Scheinst du nicht begreifen zu wollen. Die bösen Behörden sind ja wohl sowas von unfair dass Sie nicht deine Herzensprojekte finanzieren wollen, nicht die Fahrkosten übernehmen und dir Technik kaufen wollen.

Mein Tipp: Wechsel die Branche. Wenn du jetzt schon so rumjammerst..... A
Und du scheinst wohl nicht wahrhaben zu wollen, dass ich längst von meiner vorpubertären getriggerten Reaktion zurückgetreten bin.
Du wirfst mir Lohndumping vor, obwohl du überhaupt keine Ahnung hattest um was für ein Projekt es sich handelt und was für ein Marktwert es hat und egal was ich sage und versuche zu relativieren suchst du dir einfach weitere Argumente um weiter auf einen Kollegen einzutreten.
Largo hat geschrieben:

Ja, die bösen Behörden auf ihrem hohen Ross..... Die sollen dich kleinen Filmemacher gefälligst unterstützen.
Welcher Teil von "Ich bin ja froh, dass es eine Sozialhilfe gibt. Bin nur etwas frustriert" lässt dich auf: "Die bösen Behörden auf ihrem hohen Ross" schließen?
Ich hab auch nicht die Behörden auf das hohe Ross gesetzt, sondern Kollegen, die dem Nachwuchs lieber sagen, dass sie es sein lassen sollen, als ihnen Tipps zu geben wie es richtig geht.
Largo hat geschrieben:

Du stellst ungerechtfertigte Forderungen. Es ist ganz klar geregelt, was übernommen wird und was nicht. Wieso liest du dich nicht in die Materie ein? Und ich hab dir klar geschrieben, wieso einiges nicht übernommen wird. Und du? Jammerst rum, das sei ja so unfair, das sei so vom hohem Ross betrachtet...

Und du kennst ganz offensichtlich nicht den Unterschied zwischen Ausgaben, Spesen und Investition. Eigne dir zumindest mal die wirtschaftlichen Basics an. Dann wüsstest du auch, wie du das besser abrechnen kannst. Einerseits mit deinem Auftraggeber, aber auch mit der Kasse. Aber du hast dir ja nicht die Mühe gemacht dir die Basics anzueignen.

Und dass du hier zugibst, dass du dir so eine Kamera hast finanzieren lassen.... hüstel....
Ja du hast vollkommen recht, dass ich mich zu wenig auskenne. Na und?
Ich bin halt dem Ratschlag gefolgt, dass ich erstmal "einfach" anfangen soll und dann beim machen lerne wie es geht.
Ich hab die Quittung für diesen Ansatz mehr als nur einmal gezahlt, aber du siehst es als notwendig an, lieber noch n paar mal nachzutreten um sicher zu gehen, dass ich meine Lektion gelernt hab.

Und was soll das mit dem "hüstel"?
Ich hab mit dem Jobcenter abgesprochen ob das so geht und jetzt wirfst du mir vor, dass das mega skandalös ist oder wie?
Hätte mir das JC zu dem Zeitpunkt gesagt, dass das so nicht cool ist, hätte ich die Idee natürlich verworfen.


Wenn es so trivial ist, all diese Dinge zu lernen, dann gib mir doch Unterstützung und deute mich in die richtige Richtung.
Ich hab meine Ausbildung bei einem Betrieb gemacht, der einen mehrtägigen Imagefilm-Dreh mit 3 Leuten für 150€ verschleudert hat und wurschtel mich aktuell von Broschüren, über Portale wie für-gründer.de bis hin zu Foren wie diesem hier um zu lernen wie es richtig geht.
Das dass alles Quatsch war, was ich bisher gemacht hab ist mir klar und ich will mich ja gerade ändern.
Aber ne "offensichtlich" bin ich ja zu faul.


Largo hat geschrieben:
Aber wenn die Behörden mal nen genauen Blick drauf werfen und deine Angaben überprüfen. Dürften sie schnell feststellen, dass du nicht zu marktüblichen Preisen arbeitest. Im besten Fall gibt's dann eine Ermahnung. Im schlimmsten Fall verrechnen sie dir dann die Marktpreise und es gibt noch nen Strafsatz.
Du, ich wär extremst froh, wenn sich mal irgendjemand meine Zahlen angucken würde.
Diesen ominösen "marktüblichen Preis" von dem alle reden, will mir ja niemand verraten.
Ich hab in meiner Ausbildung gelernt, wie man kommerzielle EB-Dienstleistungen abrechnet, nicht wie man ein Unternehmen gründet oder wie man mit gemeinnützigen oder unkommerziellen Projekten umgeht.


Ich bin von meiner unangemessenen Reaktion zurückgetreten, hab voll und ganz zugegeben, dass ich hier planlos rumstümper und das es mir peinlich ist, dass ich auf eine gewisse Art zu diesem Preisdumping beigesteuert habe.

Wenn du nicht von deiner: "Du hast überhaupt keinen Plan. Hör lieber auf, du Jammerlappen"-Art zurücktritst, seh ich nicht ein, dass ich weiter auf deine Kommentare eingehen sollte.



Antwort von NiemandBesonderes:

Drushba hat geschrieben:
Was ist das denn für ein beschissener Umgangston?
Danke.


Ich kann ja wirklich verstehen, dass das Verhalten vieler unerfahrener Stümper wie mir langjährigen Profis an die Nieren geht und wie gesagt tuts mir leid, wenn ich zum Preisdumpingproblem beigetragen hab, aber das ist mMn. noch lange kein Grund irgendjemand derartig anzupöbeln.



Antwort von Drushba:

NiemandBesonderes hat geschrieben:
Drushba hat geschrieben:
Was ist das denn für ein beschissener Umgangston?
Ich kann ja wirklich verstehen, dass das Verhalten vieler unerfahrener Stümper wie mir langjährigen Profis an die Nieren geht und wie gesagt tuts mir leid, wenn ich zum Preisdumpingproblem beigetragen hab, aber das ist mMn. noch lange kein Grund irgendjemand derartig anzupöbeln.
Wünsch Dir viel Glück. Hab oben noch was dazugeschrieben. Ich würde wirkich nur über einen Anwalt mit den Amtsasseln kommunizieren.



Antwort von klusterdegenerierung:

Ich weiß nicht ob ich noch im Bilde bin, aber das wichtigste ist, das man von ALG2 wegkommt, egal wie, denn das ist eine Sackgasse.
Auch weiß ich nicht wie alt Du bist, aber mein tipp wäre, selbständig machen, halbtags einen 400€ Job annehmen um sich etwas abzusichern und in der Selbstständigkeit so viel Geld generieren wie geht und wenn man ein standig hat, den 400€ Job canceln und mehr Selbständig arbeiten.

Tagessätze als Filmer gehen von 600€ - 1500€, ungefähr und je nach Leistung, weniger sollte es auf keinen Fall sein, mehr geht vielleicht auch, kommt drauf an was und wo.
Du brauchst also zwingend eine Art Startrampe!



Antwort von Pianist:

Ich finde Fragen der beruflichen Entwicklung ja immer sehr wichtig, allerdings fürchte ich, dass wir ihm nur dann irgendwie helfen können, wenn er so ziemlich vollständig die Hosen runterlässt und uns schonungslos erklärt, wie sein bisherigens Leben lief und wie er in den SGBII-Rechtskreis hineingeraten ist. Der Weg aus dem Leistungsbezug in eine tragfähige Selbständigkeit als Filmer ist extren weit. Der ist ja mit weniger schwieriger Ausgangslage schon kompliziert genug. Ob er das hier alles ausbreiten will, das weiß ich nicht...

Matthias



Antwort von Bluboy:

bedeutet ALG II nicht auch dass man mehrere Jahre ALG I hinter sich gelassen hat. ?



Antwort von klusterdegenerierung:

Bluboy hat geschrieben:
bedeutet ALG II nicht auch dass man mehrere Jahre ALG I hinter sich gelassen hat. ?
Nein



Antwort von Pianist:

Hängt von seinem Alter ab: Ist er unter 50, sind es 12 Monate, und darüber sind es 24 Monate. Auf jeden Fall hat das immer eine Vorgeschichte, und ohne deren Kenntnis wird man ihm nicht effizient helfen können. Wobei das an sich auch Aufgabe des Jobcenters wäre. Da wüsste ich dann auch ganz gerne, was von dort aus bisher unternommen wurde.

Matthias








Antwort von Drushba:

Pianist hat geschrieben:
Hängt von seinem Alter ab: Ist er unter 50, sind es 12 Monate, und darüber sind es 24 Monate. Auf jeden Fall hat das immer eine Vorgeschichte, und ohne deren Kenntnis wird man ihm nicht effizient helfen können. Wobei das an sich auch Aufgabe des Jobcenters wäre. Da wüsste ich dann auch ganz gerne, was von dort aus bisher unternommen wurde.

Matthias
Er hat doch bereits erzählt, dass er eine Ausbildung in diesem Bereich hat und schon ein paar kleinere Referenzen vorweisen kann. Mehr als den Willen benötigt es doch nicht, sich auf dieser Grundlage selbstständig zu machen. Hartz kann nun entweder Sprungschanze oder Hemmschuh sein. Dort geholfen wird ihm ganz sicher nicht, das muss er schon selbst gegen das Amt durchsetzen, wie sein Beispiel ja auch noch mal eindrücklich zeigt.



Antwort von Pianist:

Lies Dir bitte mal §1 SGB II durch. Das gesamte System ist darauf ausgerichtet, die Leute aus dem Leistungsbezug zurück ins Arbeitsleben zu bringen, auch wenn das in der Praxis oftmals schwierig ist. Die Formulierung, dass er das "gegen das Amt" durchsetzen muss, ist daher schlichtweg falsch. Aber ohne weitere Details stochern wir da im Nebel...

Matthias



Antwort von NiemandBesonderes:

Pianist hat geschrieben:
Ich finde Fragen der beruflichen Entwicklung ja immer sehr wichtig, allerdings fürchte ich, dass wir ihm nur dann irgendwie helfen können, wenn er so ziemlich vollständig die Hosen runterlässt und uns schonungslos erklärt, wie sein bisherigens Leben lief und wie er in den SGBII-Rechtskreis hineingeraten ist. Der Weg aus dem Leistungsbezug in eine tragfähige Selbständigkeit als Filmer ist extren weit. Der ist ja mit weniger schwieriger Ausgangslage schon kompliziert genug. Ob er das hier alles ausbreiten will, das weiß ich nicht...

Matthias
Och, zum Glück bin ich hier ja nicht mit Klarnamen angemeldet und anscheinend werden mich manche eh anfeinden, egal was ich von mir gebe.

Also grob umrissen:
Ich bin jetzt 30 und mein beruflicher Werdegang ist ziemlich überschaubar.

Ich hab erst sehr spät angefangen mir ernsthaft Gedanken zu machen was Karriere angeht, da in meiner Kindheit Depressionen ein ziemlich großes Thema waren.
Ich hab mich nach der Schule eine ganze Weile von Minijob zu Minijob gehangelt und zwischenzeitlich immer wieder ein paar Praktika gemacht. Erst Grafikdesigner, dann Toningeneuer und dann Veranstaltungstechniker.
Anspruch auf ALG1 hat ich also nie.
Dann wurd mir halt empfohlen, eine Ausbildung in Mediengestaltung zu machen.
Die hab ich dann (zur Verwunderung aller) auch durchgezogen.
(Bevor das jetzt auch noch aufkommt: Mit der Ausbildung wurds auch mit Depressionen deutlich besser :) )

Da ich in meiner Ausbildung so ziemlich alles vom typischen Fernsehkram wie Straßenumfragen und Talkshows bis hin zu Imagefilmen und Konzertaufzeichnungen gemacht hab, hab ich halt ein sehr breites Spektrum an Referenzen.
Imagefilme und Veranstaltungen waren aber mit Abstand der Großteil.
Neben der Ausbildung bin ich bei einem kleinen Filmverein (dem bereits erwähnten Filmhaus) Mitglied geworden, wo ich dann bei einer Reihe Kurzfilme und Kulturveranstaltungen dabei war, wo ich dann auch erste Conncetions in die Kunst- und Kultur-Branche aufgebaut habe.
Nach der Ausbildung hab ich ein knappes Jahr lang versucht Arbeit zu finden und hab halt die erwähnten Konzert-, Theater und Konferenzaufzeichnungen und eine Hand voll Assistenzjobs bei Agenturen gemacht.

Dann kam Corona und ich hab erstmal alles abgebrochen.

Vor ein paar Monaten ist jetzt der ehemalige Chef meines Ausbildungsbetrieb auf mich zugekommen, da er ein altes Musikformat, was ich in meiner Ausbildungszeit erfunden und geleitet hab, über Fördergelder wiederbeleben wollte. Das haben wir dann beantragt und auch bewilligt bekommen. Das ist das erwähnte Projekt.

Somit sind wir auch schon in der Gegenwart.

Ich glaube das erklärt wie ich in diese Lage gekommen und an welchem Punkt meiner Karriere ich grad bin.

Edit:
Also ich hoffe man kann nachvollziehen, dass ich auf die Zeit vor der Ausbildung nicht weiter eingehen will, aber alles danach erläuter ich gern weiter, falls es relevant ist.



Antwort von freezer:

Ich finde, das klingt als Basis ganz gut. Darauf kannst Du aufbauen und wenn Du Dich reinkniest, fleißig Neues dazulernst und Dich stetig verbesserst, sollte Deine Selbstständigkeit durchstarten.
Die ersten Jahre sind - wie ich bereits schrieb - die härtesten, dann wird es besser weil das Netzwerk wächst.

Wenn Du offen und neugierig bist, wirst Du hier im Forum eine Fülle an Information und Lernmöglichkeit finden, Feedback erhalten und Dich entfalten können.



Antwort von Drushba:

Pianist hat geschrieben:
Lies Dir bitte mal §1 SGB II durch. Das gesamte System ist darauf ausgerichtet, die Leute aus dem Leistungsbezug zurück ins Arbeitsleben zu bringen, auch wenn das in der Praxis oftmals schwierig ist. Die Formulierung, dass er das "gegen das Amt" durchsetzen muss, ist daher schlichtweg falsch. Aber ohne weitere Details stochern wir da im Nebel...

Matthias
Lieber Matthias, nein. Das ist schlicht nicht wahr. Behörden haben ein Eigenleben, da geht es um innerbehördliche Karriereleitern und Konkurrenz und um nichts anderes. Es gibt mittlerweile etliche Aussteigerinnen aus dem Hartz-Verwaltungssystem, die vom zynischen Umgang mit den Menschen berichten. Eine Schande, wie dort Menschen erniedrigt werden (inder Regel geben die Gerichte daher auch den Menschen recht und nicht den Jobcentern - die Gesetze werden oftmals schlicht ignoriert). Eine gute Freundin ist Lehrerin, die in BaWü wie tausende andere nicht verbeamtet wird - das bedeutet Arbeitsverträge bis zu den Sommerferien, danach Hartz oder Nebenjob (und Burnout) bis Schuljahresbeginn, dann wieder Arbeitsvertrag. Im Sommer beginnt für sie und viele KollegInnen regelmässig die Demütigung durch die Jobcenter, allein davon gibt es bändeweise Presseberichte. Wer mit diesen A*********** (ich verallgemeinere absichtlich, weil Ausnahmen die Regel zu sein scheinen) auf den Jobcenternn zu tun hat, merkt meist schnell, dass diese mit ihrer dort gezeigten Willkürmentalität oft auch in einem Arbeitslager Tagesrationen verteilen könnten - Hauptsache der Kleinwagen ist finanziert und der weihnachtliche Gang zum Mediamarkt abgesichert. Es ist IMHO jederzeit wieder möglich eine Dikatur aufzubauen, mit diesem Menschenmaterial, was in den Jobcentern eiskalt und desinteressiert Schicksale runterverwaltet. Was mich wundert, ist, dass dies trotz jahrzehntelangem Bekanntwerden immer noch auf Unglauben stösst...

Nicht zuletzt deshalb rate ich dem Threadersteller sofort harte juristische KanteKante im Glossar erklärt zu fahren. Die Erfahrung meiner Bekannten und vieler ihrer Kolleginnen zeigt, dass erst dann ein gewisser Respekt auf den Ämtern gezeigt wird und nicht davor.



Antwort von NiemandBesonderes:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Ich weiß nicht ob ich noch im Bilde bin, aber das wichtigste ist, das man von ALG2 wegkommt, egal wie, denn das ist eine Sackgasse.
Auch weiß ich nicht wie alt Du bist, aber mein tipp wäre, selbständig machen, halbtags einen 400€ Job annehmen um sich etwas abzusichern und in der Selbstständigkeit so viel Geld generieren wie geht und wenn man ein standig hat, den 400€ Job canceln und mehr Selbständig arbeiten.

Tagessätze als Filmer gehen von 600€ - 1500€, ungefähr und je nach Leistung, weniger sollte es auf keinen Fall sein, mehr geht vielleicht auch, kommt drauf an was und wo.
Du brauchst also zwingend eine Art Startrampe!
Erstmal danke, dass du mir da ne grobe Richtlinie gibst.

Also das mit den Halbtagsjobs hab ich versucht, aber das wurd für mich problematisch, da ich dann in die Lage kam, dass eine kurzfristige Buchung reinkam und ich sie nicht annehmen konnte.
Da das ein Job im Kindergarten war, konnt ich halt nicht sagen: "Nächste Woche komm ich nicht" und wenn ich selbst gekündigt hätte werden mir ja direkt alle Leistungen entzogen.

Ich hatte überlegt, wenn das mit der Gastro uä. wieder richtig weitergeht in dem Bereich zu gucken.
Wenns genug wär um Hartz zu ersetzen, würds sich für mich auf jeden Fall lohnen, allein, damit ich nicht mehr jede einzelne Ausgabe doppelt und dreifach absegnen lassen muss und ich das Geld von Medien-Aufträgen auch behalten darf.
Drushba hat geschrieben:


Lieber Matthias, nein. Das ist schlicht nicht wahr. Behörden haben ein Eigenleben, da geht es um innerbehördliche Karriereleitern und Konkurrenz und um nichts anderes. Es gibt mittlerweile etliche Aussteigerinnen aus dem Hartz-Verwaltungssystem, die vom zynischen Umgang mit den Menschen berichten. Eine Schande, wie dort Menschen erniedrigt werden (inder Regel geben die Gerichte daher auch den Menschen recht und nicht den Jobcentern - die Gesetze werden oftmals schlicht ignoriert). Eine gute Freundin ist Lehrerin, die in BaWü wie tausende andere nicht verbeamtet wird - das bedeutet Arbeitsverträge bis zu den Sommerferien, danach Hartz oder Nebenjob (und Burnout) bis Schuljahresbeginn, dann wieder Arbeitsvertrag. Im Sommer beginnt für sie und viele KollegInnen regelmässig die Demütigung durch die Jobcenter, allein davon gibt es bändeweise Presseberichte. Wer mit diesen A*********** (ich verallgemeinere absichtlich, weil Ausnahmen die Regel zu sein scheinen) auf den Jobcenternn zu tun hat, merkt meist schnell, dass diese mit ihrer dort gezeigten Willkürmentalität oft auch in einem Arbeitslager Tagesrationen verteilen könnten - Hauptsache der Kleinwagen ist finanziert und der weihnachtliche Gang zum Mediamarkt abgesichert. Es ist IMHO jederzeit wieder möglich eine Dikatur aufzubauen, mit diesem Menschenmaterial, was in den Jobcentern eiskalt und desinteressiert Schicksale runterverwaltet. Was mich wundert, ist, dass dies trotz jahrzehntelangem Bekanntwerden immer noch auf Unglauben stösst...

Nicht zuletzt deshalb rate ich dem Threadersteller sofort harte juristische KanteKante im Glossar erklärt zu fahren. Die Erfahrung meiner Bekannten und vieler ihrer Kolleginnen zeigt, dass erst dann ein gewisser Respekt auf den Ämtern gezeigt wird und nicht davor.
Hachja, die Jobcenter sind wahrlich ein tolles Streitthema.

Also meiner Erfahrung nach gibt es zwar wirklich den einen oder anderen engagierten Sachbearbeiter, der nett, ehrlich und hilfsbereit ist, aber es gibt auch sehr viele vollkommen abgestumpfte Typen da und den einen oder anderen den ich ehrlich gesagt als ziemlichen Psychopathen einstufen würde.

Hatte schon eine Situation, wo mich eine Dame am Empfang 3-4 mal kackendreist angelogen hat und erst eingeknickt ist, als ein Freund von mir sich eingeklinkt hat und darauf bestand, den Abteilungsleiter zu sprechen.

Ich will mir aber nicht anmaßen ein Urteil zu fällen was davon die Norm ist.
Ich kann aber durchaus verstehen, wenn man einen ganz schönen Hass auf diesen Laden schiebt.



Da sich bisher noch keiner auf meine freundliche Bitte, dass vernünftig zu bereden gemeldet hat, folge ich jetzt erstmal dem Ratschlag eines Kollegen und schick morgen eine etwas harschere Anfrage das zu klären, die aber mit einer Rückmeldefrist fürs JC versehen ist. Anscheinend darf ich das so machen.
Ende des Monats geht"s mit dem Projekt nämlich los und da muss ich wissen, was ich machen darf/kann.

Wenn sie darauf auch nicht reagieren oder sich weiterhin quer stellen, schalte ich aber wirklich direkt den Anwalt ein.
Mir wurd da auch schon einer empfohlen.
Es geht halt nicht anders.
Aufgrund der aktuellen Leistungsberechnung, bleiben mir diesen Monat lächerliche 90€ um Lebensmittel, Fahrtkosten und eigentlich auch die Technikmiete zu bezahlen.

Auf so eine Situation kann ich halt nicht freundlich und gelassen reagieren.



Antwort von iasi:

NiemandBesonderes hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Ich weiß nicht ob ich noch im Bilde bin, aber das wichtigste ist, das man von ALG2 wegkommt, egal wie, denn das ist eine Sackgasse.
Auch weiß ich nicht wie alt Du bist, aber mein tipp wäre, selbständig machen, halbtags einen 400€ Job annehmen um sich etwas abzusichern und in der Selbstständigkeit so viel Geld generieren wie geht und wenn man ein standig hat, den 400€ Job canceln und mehr Selbständig arbeiten.

Tagessätze als Filmer gehen von 600€ - 1500€, ungefähr und je nach Leistung, weniger sollte es auf keinen Fall sein, mehr geht vielleicht auch, kommt drauf an was und wo.
Du brauchst also zwingend eine Art Startrampe!
Erstmal danke, dass du mir da ne grobe Richtlinie gibst.

Also das mit den Halbtagsjobs hab ich versucht, aber das wurd für mich problematisch, da ich dann in die Lage kam, dass eine kurzfristige Buchung reinkam und ich sie nicht annehmen konnte.
Da das ein Job im Kindergarten war, konnt ich halt nicht sagen: "Nächste Woche komm ich nicht" und wenn ich selbst gekündigt hätte werden mir ja direkt alle Leistungen entzogen.

Ich hatte überlegt, wenn das mit der Gastro uä. wieder richtig weitergeht in dem Bereich zu gucken.
Wenns genug wär um Hartz zu ersetzen, würds sich für mich auf jeden Fall lohnen, allein, damit ich nicht mehr jede einzelne Ausgabe doppelt und dreifach absegnen lassen muss und ich das Geld von Medien-Aufträgen auch behalten darf.
Drushba hat geschrieben:


Lieber Matthias, nein. Das ist schlicht nicht wahr. Behörden haben ein Eigenleben, da geht es um innerbehördliche Karriereleitern und Konkurrenz und um nichts anderes. Es gibt mittlerweile etliche Aussteigerinnen aus dem Hartz-Verwaltungssystem, die vom zynischen Umgang mit den Menschen berichten. Eine Schande, wie dort Menschen erniedrigt werden (inder Regel geben die Gerichte daher auch den Menschen recht und nicht den Jobcentern - die Gesetze werden oftmals schlicht ignoriert). Eine gute Freundin ist Lehrerin, die in BaWü wie tausende andere nicht verbeamtet wird - das bedeutet Arbeitsverträge bis zu den Sommerferien, danach Hartz oder Nebenjob (und Burnout) bis Schuljahresbeginn, dann wieder Arbeitsvertrag. Im Sommer beginnt für sie und viele KollegInnen regelmässig die Demütigung durch die Jobcenter, allein davon gibt es bändeweise Presseberichte. Wer mit diesen A*********** (ich verallgemeinere absichtlich, weil Ausnahmen die Regel zu sein scheinen) auf den Jobcenternn zu tun hat, merkt meist schnell, dass diese mit ihrer dort gezeigten Willkürmentalität oft auch in einem Arbeitslager Tagesrationen verteilen könnten - Hauptsache der Kleinwagen ist finanziert und der weihnachtliche Gang zum Mediamarkt abgesichert. Es ist IMHO jederzeit wieder möglich eine Dikatur aufzubauen, mit diesem Menschenmaterial, was in den Jobcentern eiskalt und desinteressiert Schicksale runterverwaltet. Was mich wundert, ist, dass dies trotz jahrzehntelangem Bekanntwerden immer noch auf Unglauben stösst...

Nicht zuletzt deshalb rate ich dem Threadersteller sofort harte juristische KanteKante im Glossar erklärt zu fahren. Die Erfahrung meiner Bekannten und vieler ihrer Kolleginnen zeigt, dass erst dann ein gewisser Respekt auf den Ämtern gezeigt wird und nicht davor.
Hachja, die Jobcenter sind wahrlich ein tolles Streitthema.

Also meiner Erfahrung nach gibt es zwar wirklich den einen oder anderen engagierten Sachbearbeiter, der nett, ehrlich und hilfsbereit ist, aber es gibt auch sehr viele vollkommen abgestumpfte Typen da und den einen oder anderen den ich ehrlich gesagt als ziemlichen Psychopathen einstufen würde.

Hatte schon eine Situation, wo mich eine Dame am Empfang 3-4 mal kackendreist angelogen hat und erst eingeknickt ist, als ein Freund von mir sich eingeklinkt hat und darauf bestand, den Abteilungsleiter zu sprechen.

Ich will mir aber nicht anmaßen ein Urteil zu fällen was davon die Norm ist.
Ich kann aber durchaus verstehen, wenn man einen ganz schönen Hass auf diesen Laden schiebt.



Da sich bisher noch keiner auf meine freundliche Bitte, dass vernünftig zu bereden gemeldet hat, folge ich jetzt erstmal dem Ratschlag eines Kollegen und schick morgen eine etwas harschere Anfrage das zu klären, die aber mit einer Rückmeldefrist fürs JC versehen ist. Anscheinend darf ich das so machen.
Ende des Monats geht"s mit dem Projekt nämlich los und da muss ich wissen, was ich machen darf/kann.

Wenn sie darauf auch nicht reagieren oder sich weiterhin quer stellen, schalte ich aber wirklich direkt den Anwalt ein.
Mir wurd da auch schon einer empfohlen.
Es geht halt nicht anders.
Aufgrund der aktuellen Leistungsberechnung, bleiben mir diesen Monat lächerliche 90€ um Lebensmittel, Fahrtkosten und eigentlich auch die Technikmiete zu bezahlen.

Auf so eine Situation kann ich halt nicht freundlich und gelassen reagieren.
Mach doch mal eine Doku darüber.



Antwort von NiemandBesonderes:

iasi hat geschrieben:
Mach doch mal eine Doku darüber.
Falls das ernst gemeint ist:

Eine spontane Internet-Suche zeigt, dass allein in den letzten 7 Monaten mindestens 3 Dokus dazu rausgekommen sind.

Außerdem hab ich keinerlei journalistische Qualifikationen.


Falls nicht:

Ich meinte ja, dass ich da kein Urteil fällen möchte.
Ich hab nur vorwiegend schlechte Erfahrungen dahingehend gehabt, aber ich hab durchaus auch davon gehört, dass es bei manch Jobcenter absolut vorbildlich laufen soll.


Aber ist auch egal. Das soll hier kein Rant-Thread gegens JC werden.



Antwort von iasi:

NiemandBesonderes hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Mach doch mal eine Doku darüber.
Falls das ernst gemeint ist:

Eine spontane Internet-Suche zeigt, dass allein in den letzten 7 Monaten mindestens 3 Dokus dazu rausgekommen sind.

Außerdem hab ich keinerlei journalistische Qualifikationen.


Falls nicht:

Ich meinte ja, dass ich da kein Urteil fällen möchte.
Ich hab nur vorwiegend schlechte Erfahrungen dahingehend gehabt, aber ich hab durchaus auch davon gehört, dass es bei manch Jobcenter absolut vorbildlich laufen soll.


Aber ist auch egal. Das soll hier kein Rant-Thread gegens JC werden.
War ernst gemeint.








Antwort von Bluboy:

Nächste Woche solls losgehen, gut

dann wird nächste Woche gefilmt, und der Auftraggeber soll 2 Monate Vorschuß ausspucken damit ein PC ins Land kommt.

Problem gelöst.

macht er das nicht, ist das Projekt gestorben.

Filmhaus Bielefeld, wo Du ja Mitglied bist, hat auch tolles Gerät zu vermieten



Antwort von Largo:

Was ist das denn für ein beschissener Umgangston? Der Threadersteller fragt konkret um Ratschlag und nicht um pseudomoralische Einordnung.
Ich gebe nur den beschissenen und beleidigenden Umgangston vom Threadersteller ein. Er greift mit an, weil ich die Argumente vom Amt wiedergebe. Beschimpft mich, ich soll von meinem hohen Ross runter kommen, ich sei unfair blabla. Dabei geb ich nur die offizelle Regelung und die Argumente von den Ämtern wieder. Und deine peinlichen Angriff kannst du dir auch ersparen. Nochmals für Langsamdenmker wier dich: Nicht meine Argumente, sondern die vom Amt.
Wer auf Rat mit persönlichen Beleidigungen und rumgejammere kommt, der muss sich einen entsprechende Gegenreaktion gefallen lassen.

Und wie gesagt: Lohndumping kann dich da auch teuer zu stehen kommen. Das Amt darf (eigentlich muss) einen Marktüblichen Lohn zur Grundlage nehmen.
@Threadersteller: Ich würde prinzipiell nur über einen Anwalt mit dem Jobcenter kommunizieren.
Ein sehr gefährlicher Rat. Denn dann wird schnell überprüft, ob es sich um eine marktgerechte Vergütung handelt und die Abrechnung entsprechend angepasst. Harte KanteKante im Glossar erklärt zeigen funktioniert dann, wenn man selber nach den Regeln spielt und diese kennt. Aber wenn man es nicht tut riskiert man, dass genauer hingeschaut wird. Und die Vergütung des Threaderstellers dürfte weit unter dem Marktüblichen sein.



Antwort von Largo:

Du wirfst mir Lohndumping vor, obwohl du überhaupt keine Ahnung hattest um was für ein Projekt es sich handelt
Wo werf ich dir Lohndumping vor? Ich gehe nur auf Argumente und Regularien vom Amt ein.
Abgesehen davon: die Preise die du hier nennst. Dürften schon deutlich unter martküblichem sein. Nicht mal (Fahr)Spesen verrechnest du scheinbar deinem Auftraggeber...

Ich hab auch nicht die Behörden auf das hohe Ross gesetzt, sondern Kollegen, die dem Nachwuchs lieber sagen, dass sie es sein lassen sollen, als ihnen Tipps zu geben wie es richtig geht.
Ich hab dir Tipps gegeben und dir die Argumente des Amtes aufgezeigt. Dafür hast du mich beschimpft und wie ein Kleinkind rumgestämpfelt wie unfair ich ja sein.


Wenn es so trivial ist, all diese Dinge zu lernen, dann gib mir doch Unterstützung und deute mich in die richtige Richtung.
Hab ich versucht, aber du hast ja gleich rumgejammert, ich soll von meinem hohen Ross runter kommen, ich sei so gemein, überheblich... Aber eben, dabei hab ich nur die Argumente des Amtes wieder gegeben. Bzw vereinfacht die Gesetzesgrundlagen. Aber das du das nicht kapierst beweist du hier wieder.


Diesen ominösen "marktüblichen Preis" von dem alle reden, will mir ja niemand verraten.
Die Tarifgagen helfen da weiter. Plusminus 20%- 25%
u.a.
https://filmunion.verdi.de/tarife/++co+ ... 540059119e

Wenn du nicht von deiner: "Du hast überhaupt keinen Plan. Hör lieber auf, du Jammerlappen"-Art zurücktritst, seh ich nicht ein, dass ich weiter auf deine Kommentare eingehen sollte.
*lol* Stimmt, wir sollten froh sein dir Tipps geben zu dürfen.


"Ich kann ja wirklich verstehen, dass das Verhalten vieler unerfahrener Stümper wie mir langjährigen Profis an die Nieren geht"
Es geht um DEINEN überheblichen, beleidigend Ton, wie du auf den Hinweis der gesetzlichen (Amts)Grundlagen reagierst. Wieso sollte ich mir von dir ans Bein pissen lassen und das einfach hinnehmen?
folge ich jetzt erstmal dem Ratschlag eines Kollegen und schick morgen eine etwas harschere Anfrage das zu klären
Da könnte eine entsprechende Gegenreaktion kommen und deine Preise überprüft werden. Dem musst du dir einfach bewusst sein. Wer harsch auftritt muss mit einer entsprechenden Gegenreaktion rechnen. Siehe meine Reaktion hier. Das könnte dann schnell bedeuten, dass sie dir nicht dass verrechnen, was du tatsächlich bekommen hast. Sondern das, was du hättest bekommen müssen, wenn du marktübliche Preise verlangen würdest.

Bsp.: Du verrechnest für 1 Tag Dreh und 2 Tage Schnitt 600.- . Das Amt kommt zur Ansicht, dass marktüblich 1500.- wären. Dann wird dir anstelle 600.- die du vom Auftraggeber tatsächlich kriegst 1"200.- abgezogen.....



Antwort von Pianist:

Also wenn die Kundenkommunikation genau so läuft wie die Forenkommunikation, dann sehe ich da keine Basis für eine erfolgreiche Selbständigkeit. Da arbeitet man dann für jeden Kunden immer nur genau 1x...

Matthias



Antwort von Mediamind:

Die Diskussion wird mit Halbwissen und Hörensagen geführt. Das SGB II ist ein komplexes Thema und die Jobcenter haben es mit vielen Herausforderungen zu tun. Bitte nicht böse sein, die Anrechnung von Einkünften erfolgt nicht wie beschrieben. Wenn man einen vernünftigen Plan hat und nicht aus unzähligen gescheiterten Versuchen heraus einen Schritt aus der Hilfebedürftigkeit "riskiert", kann man auf Unterstützung rechnen. Der Anwalt alleine wird hier kaum helfen. Die Idee, einen Nebenverdienst zu etablieren und von dort aus Aufträge zu generieren, ist schon kein schlechter Weg. Du solltest für Dich nur klarmachen, ob Du wirklich der tatkräftige Macher, Kundenwerber, Buchhalter, Best Boy und Transportarbeiter in einer Person bist. Bei einer kleinen Selbständigkeit als Solounternehmer sind das Dinge, die man kontinuierlich bringen muss.
Wenn Du Dich da nicht siehst, sondern eher als jemand, der gerne gestaltet und Filmkunst praktizieren möchte, wäre das Projekt im Nebenerwerb besser aufgehoben.
Ich mache meine Sache auch "nebenher" und habe für mich einen guten Weg gefunden das vereinbar zu gestalten.



Antwort von TheGadgetFilms:

Ich weiß noch als n Kumpel mal was vom Jobcenter wollte vor 20 Jahren.... Da hat man ihm einfach Dinge unterstellt, zb dass er eine Firma hat (war Student) usw, bloß um keine Hilfe für 6 Monate zu zahlen. Alles schlichtweg erlogen.
Das Ganze ging dann vors Sozialgericht, wo er oh Wunder, gewonnen hat. Seitdem erwarte ich ebenfalls so wie er einfach 0 vom Staat (was wir auch bekommen). Genauso gibt s aber auch Null zurück ;)



Antwort von Bluboy:

TheGadgetFilms hat geschrieben:
Ieitdem erwarte ich ebenfalls so wie er einfach 0 vom Staat (was wir auch bekommen). Genauso gibt s aber auch Null zurück ;)
Das nennt man Selbstständig sein



Antwort von TheGadgetFilms:

Ah danke für die Aufklärung. Ich Idiot hätte das fast nicht gecheckt.
Ich meine damit aber noch weitaus mehr als nur selber die Versicherungen zu zahlen usw.



Antwort von Mediamind:

TheGadgetFilms hat geschrieben:
Ich weiß noch als n Kumpel mal was vom Jobcenter wollte vor 20 Jahren.... Da hat man ihm einfach Dinge unterstellt, zb dass er eine Firma hat (war Student) usw, bloß um keine Hilfe für 6 Monate zu zahlen. Alles schlichtweg erlogen.
Das Ganze ging dann vors Sozialgericht, wo er oh Wunder, gewonnen hat. Seitdem erwarte ich ebenfalls so wie er einfach 0 vom Staat (was wir auch bekommen). Genauso gibt s aber auch Null zurück ;)
Vor 20 Jahren gab es keine Jobcenter. Der Vorgänger war die ARGE, die zum 01.01.2011 abgeschafft wurde.Seit 2005 gab es überhaupt erst das SGB II, welches Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe für die allermeisten Bezieher im Grunde vereinte. Vor 20 Jahren war es entweder das Sozialamt oder das Arbeitsamt mit der s.g. Alhi, keinesfalls ein Jobcenter.
Und ob die Erfahrungen von vor 2 Jahrzehnten mit vermutlich dem Sozialamt vergleichbar sind, sei dahingestellt. In den JC gibt viele Menschen, die ihre Hilfebedürftigkeit beenden wollen und können. Leider aber auch einen erheblichen Anteil, bei denen werde das Wollen oder das Können und im schlimmsten Fall eine Kombination aus beidem vorliegt.
Wie immer gibt es gute und schlechte Beispiele. Ich würde an die Sache jedenfalls erst einmal konstruktiv heran gehen.








Antwort von dosaris:

vielleicht ist jetzt doch nicht der ideale Zeitpunkt dafür?

Wenn Du aktuell ein komplettes Team u Equipment verfügbar hättest, dann könnte es laufen:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/un ... e-101.html

Aber ein halber Erst-EInstieg jetzt ist mE eher kontraproduktiv



Antwort von TheGadgetFilms:

Mediamind hat geschrieben:
TheGadgetFilms hat geschrieben:
Ich weiß noch als n Kumpel mal was vom Jobcenter wollte vor 20 Jahren.... Da hat man ihm einfach Dinge unterstellt, zb dass er eine Firma hat (war Student) usw, bloß um keine Hilfe für 6 Monate zu zahlen. Alles schlichtweg erlogen.
Das Ganze ging dann vors Sozialgericht, wo er oh Wunder, gewonnen hat. Seitdem erwarte ich ebenfalls so wie er einfach 0 vom Staat (was wir auch bekommen). Genauso gibt s aber auch Null zurück ;)
Vor 20 Jahren gab es keine Jobcenter. Der Vorgänger war die ARGE, die zum 01.01.2011 abgeschafft wurde.Seit 2005 gab es überhaupt erst das SGB II, welches Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe für die allermeisten Bezieher im Grunde vereinte. Vor 20 Jahren war es entweder das Sozialamt oder das Arbeitsamt mit der s.g. Alhi, keinesfalls ein Jobcenter.
Und ob die Erfahrungen von vor 2 Jahrzehnten mit vermutlich dem Sozialamt vergleichbar sind, sei dahingestellt. In den JC gibt viele Menschen, die ihre Hilfebedürftigkeit beenden wollen und können. Leider aber auch einen erheblichen Anteil, bei denen werde das Wollen oder das Können und im schlimmsten Fall eine Kombination aus beidem vorliegt.
Wie immer gibt es gute und schlechte Beispiele. Ich würde an die Sache jedenfalls erst einmal konstruktiv heran gehen.
Cool, dann hat er Hartz4 bekommen, bevor es überhaupt möglich war. Ist doch super.



Antwort von NiemandBesonderes:

Largo hat geschrieben:

Es geht um DEINEN überheblichen, beleidigend Ton, wie du auf den Hinweis der gesetzlichen (Amts)Grundlagen reagierst. Wieso sollte ich mir von dir ans Bein pissen lassen und das einfach hinnehmen?
Ernsthaft, zum wiederholten mal: Lass uns die Kabbelei beenden.

Ich empfand deine Antwort als Vorwurf von Lohndumping und hab dementsprechend reagiert.

Ich will mich nicht noch einmal entschuldigen.

Ich seh das einfach nicht als marktüblichen Auftrag und dieses Projekt sollte mMn. nicht die Basis für weitere Diskussionen sein, da ich wie gesagt nicht vorhabe auf irgendwelche non-Profit Projekte eine Selbständigkeit aufzubauen.


Aber zurück zum eigentlichen Thema:

Also ich hab mit meinem Kollegen gequatscht und ein Lohnvorschuss ist auf jeden Fall drin.
Ich hab auch eine Rückmeldung vom Jobcenter erhalten und mir wurd auch von denen empfohlen einen Widerspruch einzureichen.
Die Sachbearbeiterin empfand meine Idee den Rechner zu kaufen auch als sinnvoll, aber vollständig abgesegnet ist es noch nicht. Sie meinte aber meine Chancen stehen gut, dass das bewilligt wird, wenn ich einen gut erklärten Widerspruch formuliere.

dosaris hat geschrieben:
vielleicht ist jetzt doch nicht der ideale Zeitpunkt dafür?

Wenn Du aktuell ein komplettes Team u Equipment verfügbar hättest, dann könnte es laufen:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/un ... e-101.html

Aber ein halber Erst-EInstieg jetzt ist mE eher kontraproduktiv

Ja, das ein halbgarer Einstieg kontraproduktiv ist, hab ich mittlerweile auch eingesehen.
Ist aber die Frage, was ein "garer Einstieg" für mich sein könnte.


Also was Equipment angeht würd ich einen Haken dran machen.

Die Idee mir selbst Equipment anzuschaffen, kam ja daher, dass die Kunden die auf mich zukamen, nicht gewillt waren, Technikmiete zu bezahlen.
Da mach ich aber für das weitere Vorgehen einen klaren Schlussstrich.
Der Schnittrechner ist glaub ich eine gute Idee, aber ich verwerf vorerst alle Pläne mir eigenes Drehequipment anzuschaffen.
Ich hab einen guten Technikverleih vor Ort, der mittlerweile auch passendes Equipment für kleinere Produktionsteams anbietet.

Mit dem Team ist es etwas komplizierter.
Am Anfang war ich halt noch extrem scheu und unsicher und hab deswegen nur Kleinstaufträge angenommen die man alleine hinkriegt.

Über den Filmverein und meinem alten Ausbildungsbetrieb hab ich zwar ein kleines Netzwerk, wo ich an Mitarbeiter kommen könnte, aber ich bin da ehrlicherweise nie wirklich auf irgendjemanden zugegangen, von wegen: "Hey, ich such nach Kollegen, mit denen man Aufträge durchführen kann" und da ich mit Corona erstmal Pause gemacht hab, hat man sich lange nicht mehr gesehen.


Das ich wieder etwas präsenter in der Branche bin, ist auch das woran ich aktuell arbeite.
Mit diesem non-Profit Projekt verdien ich zwar nicht nennenswert, aber produzier wieder in größeren Teams und komm halt mehr unter die Leute.

Ich glaub, das ist ein guter erster Schritt und sobald ich das Gefühl hab, dass ich ein Team hab, auf das ich mich verlassen kann, kann man gucken, wie man an Aufträge kommt.




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