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Aufnahme in H264 nach chromakeying als ProRes4444 mit Alphakanal speichern?



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Frage von Ligabue:


Liebes Forum,
ich möchte (überwiegend) für meine Studenten Videos zur Vorbereitung auf die Vorlesung anbieten. Pro Vorlesung max. 5h. Insgesamt ca. 5 Vorlesungen. Zur Aufnahme habe ich ein iphone 6+ und 6s zur Verfügung (außerdem noch eine Logitech c930e, die ich aber evtl. zurückgeben werde). Also habe ich H264 als Ursprungsmaterial. Weitere Hardware siehe Signatur.
Ich verwende screenflow 6 zum Schnitt, Titel, chroma keying, weil ich auch screencasts machen werde. Falls mir das Ganze Spaß macht und vor allem den Studenten einen Nutzen stiftet, würde ich wahrscheinlich auf Final Cut Pro X umsteigen. Exportiert wird nach H264, 1080p1080p im Glossar erklärt, 30fps.

Da ich aber das ge-chromakeyte (schreibt man das so...?) Material für spätere Einsatzzwecke (wie z.B. FCPX, um weitere Kurse zu erstellen) aufbewahren möchte, stellt sich mir nun die Frage wie ich das am besten mache? Ich sehe folgende Möglichkeiten:

1) Ich hebe die Screenflow-Projektdatei auf, in der nur das Material grob geschnitten wurde und chroma-keying angewandt wurde und lösche die ursprüngliche Aufnahme. Nachteil: ich bin an Screenflow gebunden, weil bestimmt kein anderes Programm dieses Projektdatei lesen kann.

2) Ich exportierte das Video (grober Schnitt und chroma-key-Filter angewendet) in ein FormatFormat im Glossar erklärt mit Alpha-KanalAlpha-Kanal im Glossar erklärt, der die Transparenzinformation mit speichert. Hier ist mir nur ProRes4444 bekannt. Das habe ich schon ausprobiert, funktioniert gut. Vorteil wäre, dass ich dieses Material zu einem anderen Zeitpunkt in jedem beliebigen Programm bearbeiten könnte. Nachteil: große Dateien. Auch hier könnte ich das Ursprungsmaterial löschen.

3) Ich speichere für später weder die screenflow-Projektdatei, noch z.B. die ProRes4444-Datei, also gar kein bereits grob geschnittenes und ge-chromakeyte Material, sondern hebe nur das Originalmaterial auf. Und falls ich z.B. FCPX nutze, mache ich dort nochmals den Grobschnitt und das Chromakeying sowie alle weiteren Bearbeitungen.

Welches Vorgehen würdet Ihr mir empfehlen?
Danke schonmal.



Antwort von Jott:

3. Du musst die unveränderteren Originaldaten aufheben, als Qualitätsgründen.

ProRes gerne auch zusätzlich, wieso nicht, aber auf jeden Fall immer die Originale.



Antwort von thos-berlin:

+1
Immer Originale aufbewahren. Dürfte bei aktuellen Festplattenpreisen auch kein Pronlem sein.





Antwort von Ligabue:

Danke schon mal Euch beiden.

Nur nochmal um sicherzugehen ;)
Originale aufheben heißt also das absolut unveränderte Urspungsmaterial (auf dem noch Räusperer, Texthänger, Wiederholungen usw usw) drauf sind?
Oder das Originalmaterial nach dem ersten Grobschnitt, bei dem ich die oben genannten groben Patzer schon rausschneide?

Da ich aber den Ton separat über ein soundinterface bekomme, müsste ich diesen dann auch im Original separat speichern und aufheben. Habe da nur Bedenken, dass ich nach einiger Zeit nicht mehr den richtigen Ton zum passenden Video finde.



Antwort von Jott:

Irgend etwas an dem, was du tust, ist viel zu kompliziert und verkopft, scheint mir. Entwirr doch mal das Knäuel ... du nimmst dich vor Greenscreen auf? Mit einer Webcam? Wieso extremes Soundinterface? Eine normale Videokamera schwebt dir nicht vor? Und wenn iPhone: auch damit kann man gescheiten Ton aufnehmen und gute Mikros anschließen.



Antwort von Ligabue:

haha ;)

Greenscreen ja, relativ gut ausgeleuchtet

Mit webcam (weil ich die zum Testen hier habe) oder iphone 6+ oder iphone 6s, weil diese auch vorhanden sind. Bevor ich weiteres Geld für Camcorder usw. ausgebe, möchte ich erst testen wie diese Videos bei den Studis ankommen (also ob es ihnen beim Lernen hilft, Motivation steigt usw.).

Desweiteren habe ich als Mikro ein Rode smartlav+ hier, das ich direkt ans iphone anschließen kann.
Zum Filmen auf dem iphone scheint mir die App FilmicPro sehr gut zu sein. Unterstützt auch die Tonaufnahme durch das Rode Mic.

Außerdem habe ich das Rode XLRXLR im Glossar erklärt Lavalier Mikro hier, das an ein soundinterface Steinberg UR22MK II angeschlossen wird und per USB mit dem macbook verbunden wird.

Die erste Idee war in Screenflow 6 gleichzeitig Video über die Webcam und Audio über das Soundinterface aufzunehmen und beide Spuren direkt als Projekt angelegt zu haben; damit der workflow einfach ist und ich nicht so viele Fehler machen kann ;)
Jetzt hat sich aber herausgestellt, dass Screenflow 6 einen Bug hat und keine so gute Qualität der Webcam liefern kann, wie z.B. Quicktime. QT speichert aber nur in prores4444 mit 24 FPS mit 200 Mbit/s.

Deshalb die neue Idee:
Aufnahme mit der App FilmicPro über iphone 6+ in 1080p1080p im Glossar erklärt oder 6s in 4K (damit ich ohne qualitätsverluste ins Bild zooomen kann bei der Videobearbeitung) und gleichzeitig angeschlossenem Rode smartlav+. Somit sind Video und Audio sychron. Diese Dateien kann ich einfach per itunes Dateifreigabe auf dem macbook speichern.
Diese Variante erzeugt ein deutlich besseres Bild als die webcam, was ja auch wieder das chromakeying erleichtert. Und das smartlav+, obwohl es nur 60 Euro kostet (im Vergleich zum Rode Lavalier 180 Euro), recht Rauscharm ist. Das Video ist in H264. In FilmicPro kann ich die Bitrate von 12, 24 bis 50 MBit/s einstellen bzw. in 4K sogar auf 100 MBit/s (falls das Sinn macht).
Das erscheint mir, bei meinem vorhandenen Equipment, die beste Lösung.

Was meinst du/ihr dazu?



Antwort von Jott:

Klar, passt. Nur wie du darauf kommst, Quicktime können nur zu ProResProRes im Glossar erklärt 4444 konvertieren, ist mir schleierhaft. Das stimmt nicht. Wenn es bei nicht geht, warum auch immer, nimm das kostenlose MPEGMPEG im Glossar erklärt Streamclip für so was. Oder, viel schneller, EditReady (gegen Geld).

Du muss aber gar nicht konvertieren. Lade dir die fcp x-Demo. iPhone-Material rein, nicht wandeln oder sonstwas, sofort losschneiden und keyen.


Wa die Qualität des aktuellen iPhones angeht, die ist derzeit bei der EM täglich zu bestaunen:

"Neben den LiveU-Rucksacksystemen auf UMTS-Basis setzt die ARD für die schnelle, mobile Berichterstattung 40 Reporter mit iPhones ein. Die können Material mit der LiveU-App »Store&Forward« ins nationale ARD-Sendezentrum nach Köln und von dort über Rückleitung nach Paris ins IBC senden. Sogar Live-Verbindungen sind damit möglich."

Was dafür reicht, reicht auch für deine Zwecke!



Antwort von Ligabue:

Hallo Jott,
danke für Deine Tipps. Die Berichterstattung per iphone während der EM hatte ich überhaupt nicht mitbekommen. Good to know ;)

Dieses QT-prores Thema entstand bei mir, nachdem ich die webcam aufgenommen hatte und auf "Sichern ..." geklickt hatte. Dann konnte ich nichts mehr auswählen, sondern die Datei wurde als prores gespeichert.




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