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Apple: Großes Update für 27" iMac - schneller und mehr Speicher



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Newsmeldung von slashCAM:



Apple hat eine um neuste Hardware aktualisierte Version des 27" iMacs vorgestellt, die aufgrund des neueren Prozessors, GPU und Speichers im Vergleich zum Vorgängermodell...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Apple: Großes Update für 27" iMac - schneller und mehr Speicher




Antwort von Drushba:

Gibt wohl einen ziemlichen Wertverlust, wenn die ARM-iMacs auf den Markt kommen. In ein, zwei Jahren könnte er als Gebrauchter daher durchaus interessant sein.)



Antwort von Borke:

Aber auf 27" arbeiten zu müssen, empfinde ich inzwischen als Zumutung. Das Ding in 32-35" in 6k wäre perfekt.








Antwort von markusG:

Borke hat geschrieben:
Aber auf 27" arbeiten zu müssen, empfinde ich inzwischen als Zumutung. Das Ding in 32-35" in 6k wäre perfekt.
In welcher Distanz arbeitest du?

Ich arbeite derzeit mit 2x 27" (1x landscape 1x portrait) und finde es darf nicht größer sein^^

Finde den vorgestellten iMac ehrlich gesagt nen ziemlich gelungenen Brückenschlag für diejenigen, denen der Mac Pro (oder auch iMac Pro) bisher zu teuer war. ARM hin oder her - ein hochgezüchteter iMac wird noch ne ganze Weile "halten" :) Und am Ende des Supports wird eben ne Linux- (oder Windows-)Kiste draus :D



Antwort von Wingis:

Ich empfinde 27" auch als sehr angenehme Bildschirmgröße. Größere Kisten wären für mich höchstens dann interessant, wenn kein Platz für den Zwei - oder Dreiscreenbetrieb auf dem Tisch ist.

Dass das Lineup der iMacs trotz anstehendem Prozessorwechsel noch einmal ein Update erhält, finde ich auch gut. Noch sind weder die Apple-eigenene Prozessoren erhältlich, noch gibt es irgendwelche Erfahrungswerte zu ihnen. Die Intels kann man heute zumindest weitestgehend recht gut einschätzen, was Preis/Leistung, Temperaturverhalten, etc. angeht. Somit denke ich darüber nach, hier nochmal zu upgraden, bevor man unfreiwillig zum BETA-Tester für Apples ersten eigenen Prozessorchargen wird. Sind deren eventuelle Kinderkrankheiten dann erstmal beseitigt, ist es für einen Wechsel immer noch früh genug.



Antwort von DeeZiD:

Ugh, 16GB Vram klingt doch schon mal klasse!



Antwort von Christian Schmitt:

Wingis hat geschrieben:
Somit denke ich darüber nach, hier nochmal zu upgraden, bevor man unfreiwillig zum BETA-Tester für Apples ersten eigenen Prozessorchargen wird. Sind deren eventuelle Kinderkrankheiten dann erstmal beseitigt, ist es für einen Wechsel immer noch früh genug.
Da die ARM Prozessoren schon seit mehreren Generationen in den iOS geraten vor sich Hinwerkeln, rechne ich nicht mit Kinderkrankheiten. Das das iPad Pro bei vielen Sachen schon ganz gut mithalten kann, zeigt auch, das Apple da ganz genau wissen was sie machen.
Kinderkrankheiten wird es an anderer Stelle geben, wenn die ganzen MacOS Apps eine iOS Version programmieren müssen. Das war beim Umstieg von PPC auf Intel ja auch nicht so ganz einfach...



Antwort von Rick SSon:

haha,

hab mir vor 2 Monaten erst nen neuen gekauft 😂

egal, kann mir nicht vorstellen, dass die zwei Kerne und der 5GHz tatsächlich soviel bringen. Das Design des iMac ist immernoch dasselbe, vll. bringt der die 50% für ein paar Minuten, aber nicht unter Dauerlast. Dann werden die schweineheißen IntelCPUs drosseln.

Tatsächlich wär 16 GB statt 8 bei der Grafikkarte ganz schön, aber bisher hat Resolve nicht gemeckert, dass was fehlt 😄 Wollte aber ohnehin perspektivisch auf ne externe TB Graka umsteigen, allein wegen der Kühlung. Uuuuund Resolve kann dann sogar beide benutzen 😄



Antwort von motiongroup:

Nun stellt sich heraus das besonders beim Schnitt der neue iMac mit der 5700er mit 16GB die bessere Wahl zum MacPro sein sollte.





Holly shit ich sage KAUFEN...:)



Antwort von markusG:

motiongroup hat geschrieben:
Holly shit ich sage KAUFEN...:)
Wir sehen uns nächstes Jahr wieder wenn der ARM iMac den jetztigen schlägt :P

Was mich an Max' Video wurmt ist dass die Kühlung der CPU scheinbar nicht so prickelnd ist...wird auf Last sehr, sehr heiß, dazu drehen die Lüfter angeblich laut...nix für CPU-lastige Arbeit :(



Antwort von motiongroup:

:) ich glaube wir sehen uns auch nächster Jahr noch nicht wieder... alle Teile tun hier noch.. traurig für Äpfle, dass haben sie verbockt , die Teile halten zu lange :)



Antwort von markusG:

Tja das ist ja die frage... Wann war der Umstieg auf Intel? 2005? Und die erste Version von OS x ohne ppc Support? 2009?

Wer also jetzt tausende € ausgibt hat dann 2025 einen teuren Briefbeschwerer... Meine Kiste von 2007 läuft jedenfalls auch noch mit dem neuesten OS samt Sicherheitspatches und Support auch für ältere Programme. Ob das bei den jetzt noch veröffentlichten Intel-Macs besser läuft als damals?

Ich finde die Schlingerfahrt von Apple jedenfalls gleichfalls spannend wie Besorgnis erregend...Der Mac Pro war jedenfalls DoA, imho. So "schön" er auch durchdesignt war...








Antwort von motiongroup:

letztes Update August 09 für Leopard und der erste war de Mini 06 und es gab keine Übergangslösung wie hier in diesem Falle, die PowerSerie wurde von einem Tag auf den anderen obsolet.. die OS Rel. war im zwei Jahresrhythmus auch anders wie aktuell..

Sprich ab dem Tag der letzten Verkäufe der Cpu Type waren es fünf ab Ankündigung, resp. vier ab Auslieferung. Den Zustand haben wir schon schlimmer gesehen.

Ich sehe es so, brauche ich heute ein Arbeitspferd, kaufe ich mir nicht in zwei Jahren einen Traktor.. das ist das ewig gleiche Spiel aus Warten und niemals kaufen like iasi

Den Preis würde ich aktuell sogar als extrem günstig einschätzen wie auch im Video angemerkt mit dem Blick auf RAM Zukauf und GPU Aufwertung.. Der Aufmacher der verlöteten Massenspeicher holt wohl keinen mehr hinterm Ofen vor weil längst etabliert praktikabel.



Antwort von markusG:

motiongroup hat geschrieben:
Ich sehe es so, brauche ich heute ein Arbeitspferd, kaufe ich mir nicht in zwei Jahren einen Traktor.. das ist das ewig gleiche Spiel aus Warten und niemals kaufen like iasi
Ich finde da muss man unterscheiden ob private oder geschäftliche Nutzung. Bei letzterer bin ich voll bei dir, nach wenigen Jahren ist die Mühle eh angeschrieben. Aber privat will ich mir nicht alle paar Jahre was neues holen (müssen).

Apple verspricht zwar einen sanften Übergang, aber am Ende muss die reale Umsetzung zeigen ob es funktioniert. Hängt ja auch viel von den Drittanbietern ab. Ich denke da vor allem an Adobe : die werden sicher nicht sehr lange denn Support für x86 auf dem Mac aufrecht erhalten. Dann wiederum ist es ja eh idR für den Profi-Einsatz...

Das mit dem Massenspeicher ist eigentlich keine übliche Praxis, eher das mit verlötetem RAM... Schon abgeschmeckt was Apple beim RAM an "Applesteuer" verlangt, aber muss man ja nicht mitmachen ^^ macht die Firma aber so unsympathisch wie Red...Alles Kapitalistenschweine :P j/k



Antwort von motiongroup:

nun ja vier Jahre ist ja nicht schlimm wie ich finde und das Teil ist deswegen nicht gleich tot... ist ja bei meinem 2011er MBP auch nicht so gewesen und es war mit HS das Ende erreicht mit dem Support bis heuer.. In diesem Falle wirds nicht weniger sein.. so meine Vermutung.
Das mit dem Massenspeicher ist eigentlich keine übliche Praxis, eher das mit verlötetem RAM... Schon abgeschmeckt was Apple beim RAM an "Applesteuer" verlangt, aber muss man ja nicht mitmachen ^^ macht die Firma aber so unsympathisch wie Red...Alles Kapitalistenschweine :P j/k
aber geh seit Jahren gelebt in jedem Smartphone..;) und das im MAC ist bedingt durch die T2 Verwebung keine normale Stangenlösung die es beim Conrad um die Ecke gibt. Nope

Die Frage die sich für die paar Anwender ergeben wird, ob bei einem defekt der HW in Form der SSD schlagmichtot Apple den MOBO Komplettpreis verrechnet oder ein Komponenten spezifisches Preismodel darüber legt..

sprich ist die Platte hin Kulanz 300
ist des USB THB Port hin 150 fürs Mobo was ne Variante wäre zumal dieses Konstrukt auf den Pfennig inkl. Service durch kalkuliert wurde in der Entwicklung.. like du tascht den Accu im Föhn und bekommst den Dichtsatz mit dazu..



Antwort von ffm:

"Das das iPad Pro..."
"war im zwei Jahresrhythmus auch anders wie aktuell.."
"dass die Kühlung der CPU scheinbar nicht so prickelnd ist..."
Läuft...



Antwort von motiongroup:

ffm hat geschrieben:
"Das das iPad Pro..."
"war im zwei Jahresrhythmus auch anders wie aktuell.."
"dass die Kühlung der CPU scheinbar nicht so prickelnd ist..."
Läuft...
Genau..°!°



Antwort von markusG:

motiongroup hat geschrieben:
nun ja vier Jahre ist ja nicht schlimm wie ich finde und das Teil ist deswegen nicht gleich tot...
das nicht, aber ein System ohne Sicherheitsupdates zu fahren ist halt auch nicht so geil, oder wenn dann plötzlich Software nicht mehr läuft bzw sich aktualisieren lässt. Siehe FCP7 (okay das war unabhängig von der CPU Plattform, trotzdem...). Wenn es da dann noch nen Wrapper gibt und der nicht klanglos verschwindet (wie cuda, opencl usw. ) und Software noch ne ganze Weile in x86 weiter ausgeliefert wird - umso besser :) ja dann kann man tatsächlich noch ne Weile was davon haben :) aber ohne transparenten Fahrplan ist das einfach Kaffeesatzleserei o. O
motiongroup hat geschrieben:
aber geh seit Jahren gelebt in jedem Smartphone..;)

Ich ging jetzt von Notebooks aus - aber gerade bei Smartphones kann man den Speicher doch durch sd Karten erweitern...



Antwort von motiongroup:

Nun ja, den Speicher kannst du auch extern via THB erweitern und sogar extern booten.. und nein im IPhones und manchen anderen Androiden kannst du nichts erweitern..

Ebenso sieht es bei den OSen aus.. selbst bei den Linuxen die als LTS ausgerollt werden.. in der Regel ist es doch so das gerade bei OSX die größten Lücken im System nicht das OS war sondern die Lücken in den Anwendungen und Erweiterungen lagen..

Ich mache mir da über die nächsten. Jahre eher weniger Sorgen da auch die Altenwickler weiter versorgt werden müssen..

Wenn sie wie sie sagten zwei Jahre für die Umstellung auf Apple SOCs brauchen sind wir dabei schon bei 7- 8 Jahren für die x86 OSX Unterstützung ...



Antwort von rush:

https://www.heise.de/amp/news/USA-Apple ... 66115.html

Haben die da nur Affen in der Rechtsabteilung die Äpfel nicht von Birnen unterscheiden können?
Wenn unsere Gesellschaft nicht an irgendwelchen Pandemien oder dergleichen zugrunde geht dann scheinbar an fruchtlosen Streitigkeiten...



Antwort von Jott:

Ansichtssache. Würdest du die wertvollste Marke der Welt besitzen, deren Aufbau dich Milliarden und Jahrzehnte gekostet hat, hättest du auch keine Lust auf Trittbrettfahrer. Andere in dieser Liga sind genauso strikt, aber auf Apple wird halt gerne eingedroschen.

Klar, blöd für die kleine Firma, aber genauso blöd von deren Logo-Designer.








Antwort von Frank Glencairn:

Jott hat geschrieben:
Ansichtssache. Würdest du die wertvollste Marke der Welt besitzen, deren Aufbau dich Milliarden und Jahrzehnte gekostet hat, hättest du auch keine Lust auf Trittbrettfahrer.
Ja, klar. Weil Apple Kunden offensichtlich so hohl sind, ne Birne mit nem Apfel zu verwechseln, und daß der Marke Apple dann irrsinnigen Schaden entsteht, weil die dann statt nem Laptop zu kaufen, ne Ernährungs App runter laden würden. Die sind doch nicht mehr ganz sauber.

Die Logos können kaum unterschiedlicher sein.

1. Anderes Obst
2. nicht angebissen
3. andere Farbe
4. Outline statt filled
5. anderes Blatt
6. anderer Name sowieso

Wo soll es denn hier eine Verwechslung oder Trittbrettfahrerei geben?

Die einzige Gemeinsamkeit ist: es ist Obst.


Sorry, aber nur weil man ein geschütztes Logo mit ner Frucht hat, darf das noch lange nicht heißen, daß niemand mehr ne ANDERE Frucht im Logo benutzen darf - schon gleich gar nicht, wenn es sich um ne völlig andere Branche und ein völlig anderes Produkt handelt. Dieses ganze Patent/Urheberrecht System ist völlig im Eimer.


Was die Marke Apple tatsächlich beschädigt sind solche peinlichen und unsympathischen Aktionen gegen kleine Firmen.



Antwort von rdcl:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Jott hat geschrieben:
Ansichtssache. Würdest du die wertvollste Marke der Welt besitzen, deren Aufbau dich Milliarden und Jahrzehnte gekostet hat, hättest du auch keine Lust auf Trittbrettfahrer.
Ja, klar. Weil Apple Kunden offensichtlich so hohl sind, ne Birne mit nem Apfel zu verwechseln, und daß der Marke Apple dann irrsinnigen Schaden entsteht, weil die dann statt nem Laptop zu kaufen, ne Ernährungs App runter laden würden. Die sind doch nicht mehr ganz sauber.

Die Logos können kaum unterschiedlicher sein.

1. Anderes Obst
2. nicht angebissen
3. andere Farbe
4. Outline statt filled
5. anderes Blatt
6. anderer Name sowieso

Wo soll es denn hier eine Verwechslung oder Trittbrettfahrerei geben?

Die einzige Gemeinsamkeit ist: es ist Obst.


Sorry, aber nur weil man ein geschütztes Logo mit ner Frucht hat, darf das noch lange nicht heißen, daß niemand mehr ne ANDERE Frucht im Logo benutzen darf - schon gleich gar nicht, wenn es sich um ne völlig andere Branche und ein völlig anderes Produkt handelt. Dieses ganze Patent/Urheberrecht System ist völlig im Eimer.


Was die Marke Apple tatsächlich beschädigt sind solche peinlichen und unsympathischen Aktionen gegen kleine Firmen.
Volle Zustimmung. Da besteht nun wirklich keine Verwechslungsgefahr.
Die Aktion macht den Laden tatsächlich noch unsympathischer als alle verlöteten Rams und Festplatten zusammen.

Edit: Direkt mal die Petition unterschrieben.



Antwort von Jörg:

Die Aktion macht den Laden tatsächlich noch unsympathischer als alle verlöteten Rams und Festplatten zusammen.
genau der Grund, niemals ein Produkt der teuersten AG des Erdballs mein Eigen nennen zu wollen.
Dreistes agieren.



Antwort von Jott:

Es geht um‘s Trittbrettfahren. Wenn ihr von allen Unternehmen, die ihr Logo/ihren Schriftzug schützen, nichts mehr kaufen wollt, wird‘s schwierig! :-)

Vielleicht geht‘s auch um die absichtliche Verbindung zur gesunden Ernährung von Steve Jobs, der zumindest zeitweise Fruktarier war. Who knows.



Antwort von rdcl:

Jott hat geschrieben:
Es geht um‘s Trittbrettfahren. Wenn ihr von allen Unternehmen, die ihr Logo/ihren Schriftzug schützen, nichts mehr kaufen wollt, wird‘s schwierig! :-)
Aber das Logo ist ja wirklich nicht einmal ähnlich, außer dass es eine Frucht ist.

Ich kenne da spontan kein ähnliches Beispiel.



Antwort von Jott:

Wird’s schon geben. Markenrechtler wären die richtige Informationsquelle. Selber ins Markenrecht einlesen, wenn man nichts Besseres zu tun hat, ist auch erhellend, und schon gibt‘s weniger zu hyperventilieren.



Antwort von rdcl:

Jott hat geschrieben:
Wird’s schon geben. Markenrechtler wären die richtige Informationsquelle. Selber ins Markenrecht einlesen, wenn man nichts Besseres zu tun hat, ist auch erhellend, und schon gibt‘s weniger zu hyperventilieren.
Da du das Logo ja als "Trittbrettfahrerei" und die Designer davon als "blöd" bezeichnest, dachte ich vielleicht, du hättest da ein paar ähnliche Beispiele parat.



Antwort von Jott:

"Blöd" nur, weil man Bildmarken beim Fachanwalt prüfen lässt. Der hätte sofort abgeraten. Aber welches Start up macht so was schon.



Antwort von rdcl:

Jott hat geschrieben:
"Blöd" nur, weil man Bildmarken beim Fachanwalt prüfen lässt. Der hätte sofort abgeraten. Aber welches Start up macht so was schon.
Fraglich ob ein Anwalt überhaupt davon abgeraten hätte. Die einzige Gemeinsamkeit ist ja wirklich die Frucht, sonst haben die beiden Logos null miteinander zu tun.








Antwort von Jott:

Du bist genauso wenig Markenrechtsanwalt wie ich.

Ein bisschen Oberflächeninfo:

https://www.google.de/amp/s/www.ra-plut ... ungen/amp/



Antwort von Jörg:

Dass die appleusergroup das im Allgemeinen verteidigen wird, war doch klar.
Markenschutz für dieses Unternehmen ist schon lächerlich, in solchem Logofall.



Antwort von cantsin:

So arbeitet die ganze IT-Industrie. Die haben da ihre Rechtsabteilungen und scouten aktiv nach allem, was irgendwie eine Urheberrechts-, Patent- oder Markenrechts-Verletzung sein könnte, und schicken denen dann Abmahnungen und Unterlassungsklagen. Was auch damit zusammenhängt, dass eine Marke nur dann Bestand hat, wenn sie verteidigt bzw. nicht aufgeweicht wird. Glaube nicht, dass sich Apple da von anderen Firmen unterscheidet - höchstens darin, dass ihre Marke einen extremen Wert hat und es da sicher Management-Anweisungen gibt, sie mit allen Mitteln zu verteidigen.



Antwort von Frank Glencairn:

Jott hat geschrieben:
Es geht um‘s Trittbrettfahren.
Daß Trittbrettfahren mit dieser Birne quasi unmöglich ist, hatten wir bereits geklärt.



Antwort von Jott:

Das hat doch nichts mit "Appleuser" zu tun. Jörg, du bist genauso wenig Markenrechtsanwalt wie ich oder Frank, das schließt jede nicht emotionale Bewertung des Falles aus. Oder nicht?

Aber du kannst ja eine Mail an Apple schreiben, dass du nichts von ihnen kaufst, wenn die Wut so hochkocht wie bei den Maskenverweigerern.



Antwort von Frank Glencairn:

Jott hat geschrieben:
,, du bist genauso wenig Markenrechtsanwalt wie ich oder Frank, das schließt jede nicht emotionale Bewertung des Falles aus. Oder nicht?
Nur weil ich kein Markenanwalt bin, kann ich den Fall nicht nüchtern und logisch sondern nur emotional bewerten?

Das ist eine extrem gewagte, wenn nicht gar unverschämte Ansage.

Mag ja sein, daß du Markenemotional gesteuert bist, was dann deine Urteilsfähigkeit vermindert, ich bin es jedenfalls nicht, und absolut in der Lage so etwas unemotional zu betrachten.

Falsche Farbe, falsche Form, falsches Design, falsche Branche, falsches Produkt.
Was ist daran emotional?

Ich bin auch kein gelernter Automechaniker, aber wenn mein Radlager im Eimer ist, bin ich deshalb auch ganz unemotional in der Lage das festzustellen.



Antwort von Funless:

Es geht bei der Verwechslungsgefahr nicht darum, dass Leute denken könnten dass sie bei dem Unternehmen mit dem Birnenlogo iPhones, iPads oder Macs bekommen, sondern darum, dass die Gefahr der Implikation besteht Prepear würde in irgendeiner Form zu Apple gehören, somit die Firma Prepear von Apples Markenwert, bzw. das was die Marke Apple beim Konsumenten auslöst profitiert und dann auch noch wenn es sich um eine App handelt die im App Store gelistet ist.

Gutes Marketing besteht eben nicht nur aus hervorstechenden Bullet Points, sondern daraus innerhalb eines bestimmten Zeitraums eine Marke zu etablieren, die schon allein mit dem Logo positive Assoziationen auslösen soll (Qualität, Design, Exklusivität, whatever). Dafür benötigt es Zeit und sehr viele Ressourcen um dorthin zu kommen und ist nichts was von heute auf morgen passiert. Und wenn man dann die Marke entsprechend etabliert hat möchte man natürlich keine "Trittbrettfahrer" haben, da hat Jott völlig recht.



Antwort von rdcl:

Das ist schon klar dass die Anwälte und der Konzern hinter sowas her sind. Man könnte aber auch einfach mal davon absehen. Würde evtl. Sympathiepunkte einbringen.
Im allgemeinen geht es mir aber um die absurden Auswüchse dieses Markenrechts. Soll jetzt nie wieder irgendjemand eine Frucht als Logo benutzen dürfen, nur weil Apple das gerne so hätte. Ich würde mich freuen wenn diesem Unsinn mal ein Riegel vorgeschoben wird.
Klagen kann natürlich trotzdem erstmal jeder gegen so ziemlich alles...



Antwort von Funless:

Also ohne dich persönlich angreifen zu wollen, irritiert es mich schon ein bisschen, dass jemand der seinen Lebensunterhalt damit bestreitet Trailer zu schneiden, bzw. zu erstellen und somit wissen sollte welche subtilen Assoziationen bestimmte Bilder auslösen können/sollen nicht verstehen kann (oder will) worum es hier beim Logo Streit geht.

Es ist doch genau das selbe mit dem neuen Volkswagen Logo, seit dem Dieselskandal wird von der Mehrheit der Konsumenten beim alten Logo nicht mehr das assoziiert was die Marke Volkswagen ursprünglich ausmachte (Stabilität, Qualität, Langelebigkeit, etc.), sondern mit "Skandal" und "Betrug". Durch das neue Logo soll vermittelt werden, dass alles schlechte was kürzlich bzgl. der Marke Volkswagen impliziert wurde nun der Vergangenheit angehört oder glaubt jemand allen Ernstes dass das Logo redesign von VW purer Zufall ist?

Hat man erstmal eine Marke dahingehend etabliert wohin man es wollte wird man natürlich alles tun diese Etablierung zu erhalten und alles mögliche was die Etablierung gefährden könnte zu vermeiden. Und das ist nun wirklich nichts ungewöhnliches, passiert schon seit Jahrzehnten, siehe bspw. als der erste 911'er auf der IFA seinerzeit von Porsche als 901 vorgestellt wurde und erst in 911 umbenannt wurde, als Peugeot (zurecht) Stress machte.








Antwort von Jott:

Nicht irgend eine Frucht als Logo. Es geht um ähnlich stilisiertes Obst mit Blatt in der gleichen Richtung. Korrekte Empörung kommt besser.



Antwort von Frank Glencairn:

Funless hat geschrieben:
.. sondern darum, dass die Gefahr der Implikation besteht Prepear würde in irgendeiner Form zu Apple gehören,
In welchem Universum sollte jemand denken, daß eine Firma mit grünem Birnenlogo die Prepear heißt, in irgendeiner Form zu Apple gehören würde?
Diese Gefahr besteht nicht im geringsten.

Und das "Argument" mit dem Blatt, daß völlig anders aussieht, ist ja wohl auch ein Witz
Oder glaubt jemand, daß jemand sagt, "Oh, da ist ein Blatt im Logo, das muß ja zu Apple gehören"



Antwort von Jott:

Es geht nicht um die Vermutung, dass der Laden zu Apple gehört. Du musst dich doch nicht um der Empörung Willen doof stellen! :-)



Antwort von Frank Glencairn:

Um was denn sonst?



Antwort von Funless:

Es gibt im Apple App Store durchaus verschiedene Produkte die zu Apple gehören (Keynote, Numbers, Pages, etc.) und man darf bitte nicht vergessen, dass 95% der App Store casual Konsumenten nicht irgendwelche Wirtschaftspublikationen verfolgen um zu wissen welche Produkte zur "Apple Familie" gehören und welche nicht, die bei den Apps nicht mal schauen wer diese App überhaupt entwickelt hat, sondern einfach nur ob sie schick aussieht, die Features interessant sind und wie sie bewertet wurde und da spielt dann das Logo was der casual Konsument sieht eine viel größere Rolle als sogar der Name der App. Und somit besteht nun mal die Gefahr, dass dieser Konsument nur aufgrund des Logos unterbewusst Prepear mit Apple (und damit mit allen dazugehörigen positiven Bullet Points) assoziiert.

Wie gesagt, es wird nicht behauptet, dass es so sein wird, aber dass es so sein kann. Unterbewusste Markenassoziation. Und welche Milliardenschwere Firma möchte mit einer anderen Firma assoziert werden auf die sie überhaupt keinen geschäftlichen Einfluss hat? Ich wüßte kein Unternehmen das sich darauf einlassen würde.



Antwort von Frank Glencairn:

Jott hat geschrieben:
Nicht irgend eine Frucht als Logo. Es geht um ähnlich stilisiertes Obst mit Blatt in der gleichen Richtung. Korrekte Empörung kommt besser.
Blah...

Wäre ja nicht das erste mal, daß Apple damit auf die Schnauze fällt.
Bei Apfelkind haben sie den Schwanz am Ende genau so eingezogen, wie bei der Apfelroute.

Nicht zu vergessen den jahrelangen Rechtsstreit mit Apple Records, wo Apple gezwungen war, zwei mal eine "nicht genannte Summe" zu zahlen, um Name und Logo für sich nutzen zu dürfen (nur nicht für Musik). Einmal von 1976-1991, und dann nochmal von 2007-2010 für iTunes.
Funless hat geschrieben:
Es gibt im Apple App Store durchaus verschiedene Produkte die zu Apple gehören (Keynote, Numbers, Pages, etc.)
Und nix davon hat ein Obst Logo.
Funless hat geschrieben:
.. und da spielt dann das Logo was der casual Konsument sieht eine viel größere Rolle als sogar der Name der App.
Und du kannst sicher belegen, daß das so ist, und du dir das nicht nur aus den Fingern gesogen hast.



Antwort von Funless:

Ich habe sieben Jahre lang bei einem App Softwarehersteller als Produktmanager gearbeitet und nach R&D war Marketing der zweitteuerste Posten im Business Plan. Ich gehe davon aus, dass du dir vorstellen kannst weshalb.

Es gibt aber auch genügend Literatur zum Thema, allen voran die große Marketing "Bibel" Crossing the Chasm, ist wirklich eine sehr empfehlenswerte Lektüre weil man vieles davon sogar als Freelancer/Einzelkämpfer zur Vermarktung seiner eigenen Person anwenden kann.



Antwort von Frank Glencairn:

Danke, aber Moore und Rogers waren schon während meines Studiums in den 90er Jahren Pflichtlektüre - da erzählst du mir nix neues.

Über die Beschädigung eines Markenimages durch peinliche und unsympathische Klagen gegen kleine Firmen steht da aber auch nichts drin.



Antwort von Funless:

Natürlich ist das nix neues, aber umso unverständlicher deine Empörung wenn du die Regeln des Marketings bereits kennst.








Antwort von Jott:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Um was denn sonst?
Ach bitte! :-)



Antwort von Frank Glencairn:

Funless hat geschrieben:
..wenn du die Regeln des Marketings bereits kennst.
Nur hinterfage ich die Regeln halt auch ab und zu.
Als Moore das Buch geschrieben hat, hat er auch ne menge alte Zöpfe abgeschnitten.



Antwort von rdcl:

Funless hat geschrieben:
Also ohne dich persönlich angreifen zu wollen, irritiert es mich schon ein bisschen, dass jemand der seinen Lebensunterhalt damit bestreitet Trailer zu schneiden, bzw. zu erstellen und somit wissen sollte welche subtilen Assoziationen bestimmte Bilder auslösen können/sollen nicht verstehen kann (oder will) worum es hier beim Logo Streit geht.

Es ist doch genau das selbe mit dem neuen Volkswagen Logo, seit dem Dieselskandal wird von der Mehrheit der Konsumenten beim alten Logo nicht mehr das assoziiert was die Marke Volkswagen ursprünglich ausmachte (Stabilität, Qualität, Langelebigkeit, etc.), sondern mit "Skandal" und "Betrug". Durch das neue Logo soll vermittelt werden, dass alles schlechte was kürzlich bzgl. der Marke Volkswagen impliziert wurde nun der Vergangenheit angehört oder glaubt jemand allen Ernstes dass das Logo redesign von VW purer Zufall ist?

Hat man erstmal eine Marke dahingehend etabliert wohin man es wollte wird man natürlich alles tun diese Etablierung zu erhalten und alles mögliche was die Etablierung gefährden könnte zu vermeiden. Und das ist nun wirklich nichts ungewöhnliches, passiert schon seit Jahrzehnten, siehe bspw. als der erste 911'er auf der IFA seinerzeit von Porsche als 901 vorgestellt wurde und erst in 911 umbenannt wurde, als Peugeot (zurecht) Stress machte.
Wie gesagt, mir ist die Intention schon vollkommen klar. Darum geht es mir nicht.
Ich finde aber, abseits von allen rechtlichen Faktoren, dass das hier einfach zu weit geht.
Klar kann man dagegen vorgehen, falls Apple hier überhaupt recht bekommen sollte, aber dann heißt es kleines Startup gegen Apple. Das wissen natürlich auch die Anwälte ganz genau.



Antwort von rdcl:

Funless hat geschrieben:
Es gibt im Apple App Store durchaus verschiedene Produkte die zu Apple gehören (Keynote, Numbers, Pages, etc.) und man darf bitte nicht vergessen, dass 95% der App Store casual Konsumenten nicht irgendwelche Wirtschaftspublikationen verfolgen um zu wissen welche Produkte zur "Apple Familie" gehören und welche nicht, die bei den Apps nicht mal schauen wer diese App überhaupt entwickelt hat, sondern einfach nur ob sie schick aussieht, die Features interessant sind und wie sie bewertet wurde und da spielt dann das Logo was der casual Konsument sieht eine viel größere Rolle als sogar der Name der App. Und somit besteht nun mal die Gefahr, dass dieser Konsument nur aufgrund des Logos unterbewusst Prepear mit Apple (und damit mit allen dazugehörigen positiven Bullet Points) assoziiert.

Wie gesagt, es wird nicht behauptet, dass es so sein wird, aber dass es so sein kann. Unterbewusste Markenassoziation. Und welche Milliardenschwere Firma möchte mit einer anderen Firma assoziert werden auf die sie überhaupt keinen geschäftlichen Einfluss hat? Ich wüßte kein Unternehmen das sich darauf einlassen würde.
Und da muss es halt meiner Meinung nach irgendwo eine sinnvolle Grenze geben zwischen berechtigten Bedenken und "Angst haben, dass irgendetwas sein könnte...".



Antwort von Funless:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Funless hat geschrieben:
..wenn du die Regeln des Marketings bereits kennst.
Nur hinterfage ich die Regeln halt auch ab und zu.
Als Moore das Buch geschrieben hat, hat er auch ne menge alte Zöpfe abgeschnitten.
Klar kannst du die Regeln hinterfragen, spricht ja nix dagegen und Moore aktualisert das Buch ja auch immer regelmäßig.

Sind solche Goliath-gegen-David-Logo-Rechtsstreitigkeiten moralisch vertretbar? Aus meiner Sicht nicht.

Sind sie vom Busniness Aspekt her zum Erhalt einer bestimmten Markenstrategie notwendig? Absolut ja.

Und deswegen mal Hand auf's Herz, glaubst denn wirklich, dass dieser Logo Streit irgendeinen der von dir abfällig genannten "Apple-Jünger" auch nur ansatzweise interessiert und sich deswegen kein Apple Produkt mehr kaufen wird?

Exklusivität zieht halt nach wie vor am meisten, sieht man bei RED, bei Ray-Ban, bei Apple, bei Mercedes, bei Porsche, bei Ritter Sport, bei Milka, etc.pp. (die Liste ließe sich bis ins fast unendliche fortführen) das wird bereits im ersten Semester BWL im Modul "Strategisches Marketing" behandelt. Und mit Exklusivität ist nicht unbedingt hochpreisig gemeint, das weißt du auch weil es auch dich (genauso wie mich und jeden anderen auch) triggert.



Antwort von Jott:

Abschließend: moralisch erscheinen diese David gegen Goliath-Nummern nicht, klar. Aufregen ist einfach.

Geht man zu den Kommentaren unter dem Heise-Bericht, findet sich zwischen den bei jedem Apple-Thema - egal welches - allgegenwärtigen Beschimpfungen des "Kackunternehmens" immerhin eine sinnvolle Antwort:

"Apple MUSS das machen. Erst mal muss man als Markeninhaber dagegen vorgehen sonst hätte man sich die Marke ja nicht schützen lassen müssen. Wenn sie nicht dagegen vorgehen kommen irgendwann alle und damit ist die Marke dann auch vor Gericht nicht mehr haltbar. Apple macht solche Dinge dauernd und oft wird dann eine Einigung gefunden."

Jedes andere Unternehmen in dieser Liga handelt genauso.

Hobbyanwälte finden hier im Original, wie Apple argumentiert:
https://www.iphoneincanada.ca/news/appl ... pear-logo/
Leider 352 Seiten. Mal schauen, wie's ausgeht - zunächst einmal ist der Bekanntheitsgrad von Prepear jedenfalls explodiert. Dank Apple! :-)



Antwort von acrossthewire:

Alle die meinen solch umfassender Markenschutz wäre ungewöhnlich haben wohl unsere Telekom mit ihrem Anspruch auf die Verwendung der Farbe Magenta und ihrer Ableger vergessen.
Derzeit läuft in den USA wieder mal eine Anfechtungsklage.
https://www.horizont.net/marketing/nach ... ten-178749



Antwort von Cinemator:

Ich denke, wenn Steve Jobs Deutscher gewesen wäre und er seine Geräte in D auf die Welt gebracht hätte, würde das Logo heute wohl eine Banane tragen und die Geräte Banana heißen oder so ähnlich...

Apple als Name ist ja aus der naturorientierten Hippiebewegung entstanden, und der erste massentaugliche Rechner hieß Macintosh, was nichts anderes als eine Apfelsorte ist, die im Silicon Valley wächst.

Aus meiner Sicht interessant wäre die Entstehung des Namens Prepear - auf deutsch ja Vorbirne. Heißt jemand im Start up so oder soll er assoziativ mit prepare verknüpft werden? Wohl eher, also vorbereiten/zubereiten, was ja zur App passen würde. Und da stelle ich mir die Frage, ob man nicht doch für das Markenbild an ein großes Vorbild gedacht hat.

Vertriebstechnisch läuft es dann so ab: der Verbraucher soll denken, zum Apfel gehört auch die Birne und sagt sich "aha, das Ding könnte von Apple sein, also kaufen". Verbraucher bringen nachweislich Markennamen und -zeichen oft durcheinander, weil sie grundsätzlich nicht genau hingucken. Das weiß auch Prepear.

Alle Markengiganten haben einen eigenen Brand Security Service, der höllisch auf der Hut ist und sofort jeden Verdacht prüfen lässt. Kann man niemandem verdenken, finde ich.



Antwort von Sunbank:

Selbst eine quadratische Form einer Schokolade darf nicht nachgemacht werden. Milka darf keine quadratische Schokolade auf den Markt bringen, da Ritter Sport quadratisch ist:
https://www.rtl.de/cms/milka-vs-ritter- ... 82803.html








Antwort von Frank Glencairn:

In einer Welt, in der zugelassen wird, daß Firmen ne Farbe(!) für sich beanspruchen dürfen, und Quadrate, hängt so einiges schief. Die ganze Juristerei braucht dringend mal einen großen Reset.



Antwort von Frank Glencairn:

Cinemator hat geschrieben:

Vertriebstechnisch läuft es dann so ab: der Verbraucher soll denken, zum Apfel gehört auch die Birne und sagt sich "aha, das Ding könnte von Apple sein, also kaufen".
Niemand der noch alle Latten am Zaun hat würde die Birne auch nur ansatzweise mit Apple in Verbindung bringen.
Cinemator hat geschrieben:
Alle Markengiganten haben einen eigenen Brand Security Service
Und wenn man ein Hammer ist, sieht halt alles nach einem Nagel aus.



Antwort von Funless:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
In einer Welt, in der zugelassen wird, daß Firmen ne Farbe(!) für sich beanspruchen dürfen, und Quadrate, hängt so einiges schief.
Ähm ... genau so funktioniert Kapitalismus gemäß dem Motto "der stärkere gewinnt wir sind liberal ohne Ende weil jeder machen kann was er will."

Ich dachte immer das wäre voll dein Ding. Und das findest du jetzt nicht mehr gut? 🤔



Antwort von Cinemator:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Cinemator hat geschrieben:

Vertriebstechnisch läuft es dann so ab: der Verbraucher soll denken, zum Apfel gehört auch die Birne und sagt sich "aha, das Ding könnte von Apple sein, also kaufen".
Niemand der noch alle Latten am Zaun hat würde die Birne auch nur ansatzweise mit Apple in Verbindung bringen.
Cinemator hat geschrieben:
Alle Markengiganten haben einen eigenen Brand Security Service
Und wenn man ein Hammer ist, sieht halt alles nach einem Nagel aus.

Frank, ich bin in meiner beruflichen Laufbahn, die ja noch nicht zu Ende ist, mit einigen Markenpolizisten zusammengekommen und habe deren teilweise schräge Denkweise kennengelernt.
Es muss einen Grund geben, warum die App Prepear heißt und im Logo eine Birne hat. Das ist niemals zufällig entstanden. Und genau das hat Apple auf den Plan gerufen.

Vielleicht kann hier jemand das mal plausibel erklären.

Dass die Juristerei bei Copyrightfragen generell entgleist ist, ist auch meine Meinung.



Antwort von rdcl:

Cinemator hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:


Niemand der noch alle Latten am Zaun hat würde die Birne auch nur ansatzweise mit Apple in Verbindung bringen.



Und wenn man ein Hammer ist, sieht halt alles nach einem Nagel aus.

Frank, ich bin in meiner beruflichen Laufbahn, die ja noch nicht zu Ende ist, mit einigen Markenpolizisten zusammengekommen und habe deren teilweise schräge Denkweise kennengelernt.
Es muss einen Grund geben, warum die App Prepear heißt und im Logo eine Birne hat. Das ist niemals zufällig entstanden. Und genau das hat Apple auf den Plan gerufen.

Vielleicht kann hier jemand das mal plausibel erklären.

Dass die Juristerei bei Copyrightfragen generell entgleist ist, ist auch meine Meinung.
Bei der App geht es ums Kochen, aber das ist nur der letzt Schritt. Mit der App kann man laut Prepear Rezepte entdecken, Einkäufe planen (=prepare), organisieren etc. Also die ganze Vorbereitung zum Kochen. Daraus entsteht dann das Wortspiel mit pear, weil es essen mit ins den Markennamen aufnimmt. Gleichzeitig ist der Markenname selbst ein CTA an den Konsumenten- prepare! Das kann man sich schon ohne jeglichen Apple-Bezug zusammenreimen.



Antwort von Bluboy:

...Daraus entsteht dann das Wortspiel mit pear, weil es essen mit ins den Markennamen aufnimmt.

Und ich hab gedacht das Pear Birne heißt :-))



Antwort von rdcl:

Bluboy hat geschrieben:
...Daraus entsteht dann das Wortspiel mit pear, weil es essen mit ins den Markennamen aufnimmt.

Und ich hab gedacht das Pear Birne heißt :-))
Und eine Birne ist nichts zu essen?



Antwort von Bluboy:

Ich hab gedacht das ist was zum glühen :-)

was für ein Glück für Osram und Edison

wenn apple den Prozess gewinnt wäre das ein guter Grund zur Retourkutsche



Antwort von rdcl:

Bluboy hat geschrieben:
Ich hab gedacht das ist was zum glühen :-)

was für ein Glück für Osram und Edison
Ach so eine Birne. Jetzt Check ich's:)
Das wäre dann aber eher nicht pear sondern bulb








Antwort von motiongroup:

strange was hier ab geht, wie oft wird so etwas noch aufpoppen..

wir hatten das Rosa der Telekom 1995 welche als Patent durch ging

bei Apple vormals schon die
apricot Computer Situation
die Apfelkind Kaffee Affäre
und nun die Birne und allesamt hatten sie eines im Auge, eine unterschwellige Bindung aus Farbe und Symbolic wie eben auch hier das simple Blatt und dessen Ausführung

wahnsinn sich darüber zu mokieren und vo allem wie gewohnt mit dem Finger auf den Antichristen zu zeigen der in Apfeform über diesen Planeten wandelt...



Antwort von rdcl:

motiongroup hat geschrieben:
strange was hier ab geht, wie oft wir soetwas noch aufpoppen..

wir hatten das Rosa der Telekom 1995 welche als Patent durch ging

bei Apple vormals schon die
apricot Computer Situation
die Apfelkind Kaffee Affäre
ind nun die Birne und allesamt hatten sie eines im Auge, eine unterschwelige Bindung aus Farbe und Symbolic wie eben auch hier das simple Blatt und dessen Ausführung

wahnsinn sich darüber zu mokieren und vo allem wie gewohnt mit dem Finger auf den Antichristen zu zeigen der in Apfeform über diesen Planeten wandelt...
Jeder von diesen Fällen muss halt für sich betrachtet werden. Es bringt nichts alles in einem Satz zu nennen um zu suggerieren, dass diese Fälle alle gleich wären.



Antwort von Jörg:

wahnsinn sich darüber zu mokieren
sach ick doch, aber an andere Adresse als Du :-))



Antwort von Cinemator:

rdcl hat geschrieben:
Cinemator hat geschrieben:

Frank, ich bin in meiner beruflichen Laufbahn, die ja noch nicht zu Ende ist, mit einigen Markenpolizisten zusammengekommen und habe deren teilweise schräge Denkweise kennengelernt.
Es muss einen Grund geben, warum die App Prepear heißt und im Logo eine Birne hat. Das ist niemals zufällig entstanden. Und genau das hat Apple auf den Plan gerufen.

Vielleicht kann hier jemand das mal plausibel erklären.

Dass die Juristerei bei Copyrightfragen generell entgleist ist, ist auch meine Meinung.
Bei der App geht es ums Kochen, aber das ist nur der letzt Schritt. Mit der App kann man laut Prepear Rezepte entdecken, Einkäufe planen (=prepare), organisieren etc. Also die ganze Vorbereitung zum Kochen. Daraus entsteht dann das Wortspiel mit pear, weil es essen mit ins den Markennamen aufnimmt. Gleichzeitig ist der Markenname selbst ein CTA an den Konsumenten- prepare! Das kann man sich schon ohne jeglichen Apple-Bezug zusammenreimen.

Dass sich Prepear aus prepare ableitet, hatte ich ja bereits zuvor erwähnt. Aber wenn ich an Kochen vorbereiten/zubereiten denke, sehe ich doch keine Birne. Wer soll denn die Kurve kriegen?

So gesehen, ein misslungenes Markendesign. Mit der Birne aber in das Gravitationsfeld der Apple-Marke zu kommen, könnte schon Sinn machen. Wohl deshalb lässt Apple prüfen.



Antwort von motiongroup:

Jeder von diesen Fällen muss halt für sich betrachtet werden.
tun sie doch wie bei den anderen Fällen auch...
die Frage ist nur od sich die geneigte Klientel auch damit abfindet wenn garstig aus geht für die DIRNE..:-)

wie wir schon lesen durften sind auch hier schon manche auf Kreuzzug gggg



Antwort von markusG:

motiongroup hat geschrieben:
Nun ja, den Speicher kannst du auch extern via THB erweitern und sogar extern booten..
Das ist aber doch nicht vergleichbar mit intern verbautem Speicher! Dass extern geht sollte ja wohl selbstverständlich sein...immerhin: optional 10Gbit! Das ist schon sehr gut.
motiongroup hat geschrieben:
und nein im IPhones und manchen anderen Androiden kannst du nichts erweitern..
Bei iPhones - klar. Aber bei Android ist es doch eher die Regel, den Speicher erweitern zu können, als die Ausnahme. Das ändert aber nichts an der Tatsache dass Apple einen abgeschmackten Preis verlangt und einem ja quasi die Pistole auf die Brust drückt wenn man intern erweitern will - ich seh da nichts was man da schönreden kann. Pure Geldmacherei.

Ebenso sieht es bei den OSen aus.. selbst bei den Linuxen die als LTS ausgerollt werden.. in der Regel ist es doch so das gerade bei OSX die größten Lücken im System nicht das OS war sondern die Lücken in den Anwendungen und Erweiterungen lagen..
motiongroup hat geschrieben:
Ich mache mir da über die nächsten. Jahre eher weniger Sorgen da auch die Altenwickler weiter versorgt werden müssen..

Wenn sie wie sie sagten zwei Jahre für die Umstellung auf Apple SOCs brauchen sind wir dabei schon bei 7- 8 Jahren für die x86 OSX Unterstützung ...
Na dann hoffe ich mal dass du Recht behälst :) Das wäre jedenfalls eine brauchbare Perspektive.

Jott hat geschrieben:
Ansichtssache. Würdest du die wertvollste Marke der Welt besitzen, deren Aufbau dich Milliarden und Jahrzehnte gekostet hat, hättest du auch keine Lust auf Trittbrettfahrer. Andere in dieser Liga sind genauso strikt, aber auf Apple wird halt gerne eingedroschen.
Es geht hier im Thread aber um Apple. Da nützt es auch nichts auf andere zu verweisen (ich sag nur whataboutism) - das macht die Aktion von Apple nicht sympathischer. Überhaupt hat sich Apple in letzter Zeit nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Und wenn es andere nicht besser machen...dann frage ich mich wie ich nächstes Jahr privat weiter verfahre. Für mobil manifestieren sich ja gerade Auswege (ggü Google), aber auf dem Desktop...keinen Bock auf den walled garden von Apple, keinen Bock auf die Spioniererei von Microsoft - bleibt fast nur noch Linux :(



Antwort von Jott:

Es gibt kein Problem, du hast die Wahl.

Wer bei Apple kauft, weiß schon warum. Sind ja keine Spontankäufe, kostet Geld.

Wem Apple nicht passt, der kauft nicht bei denen. Egal ob aus Überzeugung, Markenhass, Gruppenzwang, Mißtrauen, Birnen-Solidarität, Neid, Spartrieb, Selberbau-Basteldrang, von der Heise-Niedermacharmee und gewissen YouTubern angestachelt, Apple-Jünger-Verachtung oder schlicht Desinteresse - was übrig bleibt, reicht Apple immer noch locker, um extrem erfolgreich zu sein. Und?

Seit Jahrzehnten der gleiche Sermon. Eigentlich langweilig, oder?



Antwort von motiongroup:

bleibt fast nur noch Linux :(
und? was ist dagegen einzuwenden? für den privaten Anwender ? kein Ding sich umzuorientieren



Antwort von markusG:

motiongroup hat geschrieben:
bleibt fast nur noch Linux :(
und? was ist dagegen einzuwenden? für den privaten Anwender ? kein Ding sich umzuorientieren
Naja auch privat möchte man vielleicht bestimmte Programme nutzen, die leider nicht unterstützt werden. Werde wenn die Zeit reif ist mir auch mal Affinity anschauen, weil ich auf Adobe privat keinen Bock mehr habe. Ich habe zb lange kein Gimp, Inkscape oder Scribus verwendet, und die waren früher halt einfach nicht vergleichbar.

Sollte das ganze halbwegs rund unter Linux laufen (dh ohne gravierende Einbußen bei Stabilität und Leistung) wird sich das Problem von allein lösen. Und spricht dann ja auch nichts dagegen, zb einen nicht mehr unterstützen iMac auf Linux weiter laufen zu lassen, es sei denn der T2 sperrt einen da aus (?).








Antwort von cantsin:

motiongroup hat geschrieben:
bleibt fast nur noch Linux :(
und? was ist dagegen einzuwenden? für den privaten Anwender ? kein Ding sich umzuorientieren
Wenn alle Programme, die man benötigt, unter Linux verfügbar sind (was man einfach dadurch testen kann, dass heutzutage praktisch alle Linux-Applikationen dank ihrer drunterliegenden Cross-Platform-Frameworks wie GTK und QT auch für MacOS und Windows erhältlich sind), spricht schon lange nichts mehr dagegen.



Antwort von motiongroup:

Auf Affinity brauchst du unter Linux nicht zu hoffen, dass haben sie mir unter der FOSS basierenden Linux Ausrichtung zugesteckt. Die Leistung für Gimp, Inkscape und Scribus wird schon soweit vorhanden sein zumal sich besonders bei Gimp extrem viel über Plugs lösen lässt. Die aktuelle UbuntuStudio ist eine LTE Variante !! mit xfce Oberfläche die aber jederzeit gegen alles andere gewechselt werden kann... bei der Version ist alles dabei was der Kreative braucht auch Scribus... Resolve und LWKS laufen auch... USB3.0er als Stick und einfach antasten... Done.. ich habs auf den alten MBP2011 in der VM laufen



Antwort von RUKfilms:

Jott hat geschrieben:
Es gibt kein Problem, du hast die Wahl.

Wer bei Apple kauft, weiß schon warum. Sind ja keine Spontankäufe, kostet Geld.

Wem Apple nicht passt, der kauft nicht bei denen. Egal ob aus Überzeugung, Markenhass, Gruppenzwang, Mißtrauen, Birnen-Solidarität, Neid, Spartrieb, Selberbau-Basteldrang, von der Heise-Niedermacharmee und gewissen YouTubern angestachelt, Apple-Jünger-Verachtung oder schlicht Desinteresse - was übrig bleibt, reicht Apple immer noch locker, um extrem erfolgreich zu sein. Und?

Seit Jahrzehnten der gleiche Sermon. Eigentlich langweilig, oder?
Dem gibts nix hinzuzufügen!



Antwort von TomStg:

Jott hat geschrieben:
... - was übrig bleibt, reicht Apple immer noch locker, um extrem erfolgreich zu sein. Und?

Seit Jahrzehnten der gleiche Sermon. Eigentlich langweilig, oder?
Stimmt, alles sehr bekannt. Was dabei aber immer gerne unter den Tisch fällt:
Apple ist gewiss nicht erfolgreich wegen Software oder Rechnern, die mit chicen Design aber völlig überhöhten Preisen und mäßiger Performance auffallen, sondern ausschließlich wegen Smartphones und Tablets. Denn diese sind allerdings wirklich richtig gut.



Antwort von Jott:

Ist das so?

https://de.statista.com/statistik/daten ... seit-2009/

5,3 Milliarden Dollar Umsatz mit Macs im zweiten Quartal 2020, also trotz Corona - stimmt, von Erfolg kann man da nicht sprechen. Noch ein Grund, keinen zu kaufen! :-)



Antwort von Bluboy:

Kein Wunder bei dem was Microsoft derzeit abliefert



Antwort von markusG:

Jott hat geschrieben:
Es gibt kein Problem, du hast die Wahl.

Wer bei Apple kauft, weiß schon warum. Sind ja keine Spontankäufe, kostet Geld.
Hätte MS einfach Windows 7 weiter laufen lassen - oder Windows 10 nicht so versemmelt (mM) - würde ich dir ja zustimmen. Aber so wie es derzeit ist hat man u.U. keine wirkliche Wahl, bzw. nur zwischen Pest oder Cholera (um es überspitzt zu formulieren)*. Daher ja auch das in jüngster Zeit wieder aufkeimende Interesse an Linux (nicht nur bei mir). Natürlich gilt das nicht für jeden.

Auf Affinity brauchst du unter Linux nicht zu hoffen, dass haben sie mir unter der FOSS basierenden Linux Ausrichtung zugesteckt. Ja leider - das meinte ich aber auch nicht damit. Sondern den Weg über Wrapper a la Wine, da soll sich so einiges getan haben (afaik über den Umweg der Spieleunterstützung).
Die Leistung für Gimp, Inkscape und Scribus wird schon soweit vorhanden sein zumal sich besonders bei Gimp extrem viel über Plugs lösen lässt. Das letzte mal als ich diese Programme eingesetzt habe war vor über 12 Jahren - ich hoffe doch dass sich da was getan hat. Vielleicht erübrigt sich der Rest dann vermutlich eh. Was noch schmerzlich fehlt ist ein Ersatz von After Effects, aber das gilt ja für alle Plattformen...vlt ist bis dahin Cavalry fertig (da wurde ein Linux-Port wenigstens in Aussicht gestellt und nicht plump verneint a la Adobe oder Affinity).


*edit: und mit Windows 10 X wird es noch auf die Spitze getrieben...



Antwort von RUKfilms:

TomStg hat geschrieben:

Stimmt, alles sehr bekannt. Was dabei aber immer gerne unter den Tisch fällt:
Apple ist gewiss nicht erfolgreich wegen Software oder Rechnern, die mit chicen Design aber völlig überhöhten Preisen und mäßiger Performance auffallen, sondern ausschließlich wegen Smartphones und Tablets. Denn diese sind allerdings wirklich richtig gut.
Stimmt! Die Performance ist nun wirklich mässig....ich habe bisher leider kein stabileres System gehabt. Und da spreche ich nicht von hauseigener software ala Logic X oder fcpX. Ich weiss nicht wer immer solche Gerüchte in die Welt setzt.



Antwort von Frank Glencairn:

Keine Ahnung was ihr da immer mit euren Systemen macht, hier laufen 7.1/8.1 und 10 seit Jahren rock-solid.
Ich weiß gar nicht mehr wann ich zum letzten mal nen Bluescreen gesehen habe, oder sich das OS irgendwie aufgehängt hätte.








Antwort von che suis PREPEAR:

che suis PREPEAR

schön wie die vorwärts gebückten braven Apfel-blööker daher labern.

und manche wie der J.., zum Glück machst nix in dem Bereich.
die Kunden danken es.

widerlich diese Mafiafirma.

che suis PREPEAR



Antwort von cantsin:

Jott hat geschrieben:
Ist das so?

https://de.statista.com/statistik/daten ... seit-2009/

5,3 Milliarden Dollar Umsatz mit Macs im zweiten Quartal 2020, also trotz Corona - stimmt, von Erfolg kann man da nicht sprechen.
Naja, das sind nur 5,7% des Apple-Quartals-Gesamtumsatzes von 91,8 Milliarden Dollar, also in Managementbegriffen Peanuts - und dann für ein Segment mit vergleichsweise hohen Entwicklungs-, Produktions- und Vertriebskosten.

Die Firma macht nur mit den Airpods beinahe den gleichen Umsatz wie mit der ganzen Mac-Sparte (4 Milliarden pro Quartal) - und da dürften die Margen (gemessen an den vergleichsweise lächerlichen Entwicklungs- und Produktionskosten) deutlich höher sein.



Antwort von Jott:

Und? Sie haben Macs für die genannten Milliarden verkauft in drei Monaten. Daran ändert doch nichts, dass noch viel mehr iPhones weggehen. Ein Nischenmarkt sieht anders aus - und sie gewinnen jährlich mehr an Boden gegenüber Windows. Muss ein warmes Gefühl sein!

Apple-Jünger Jott hat gerade einen neuen iMac bestellt (braucht Mut, sich so zu outen). Der ist so fürchterlich langsam und grotesk überteuert, das musste einfach sein. Aus Mitleid.



Antwort von cantsin:

Jott hat geschrieben:
Und? Sie haben Macs für die genannten Milliarden verkauft in drei Monaten. Daran ändert doch nichts, dass noch viel mehr iPhones weggehen. Ein Nischenmarkt sieht anders aus
Irgendwie hast Du da nicht die betriebswirtschaftliche Perspektive.... (Wenn da bei Apple ein externer, nur auf Zahlen fixierter Manager reinkäme und sich die relativen Umsätze und Profitabilität der Sparten ansehen würde, würde er die Mac-Sparte wahrscheinlich abstoßen oder einstellen. Wahrscheinlich zählt Apple-intern das Argument, dass man mit der Mac-Plattform dafür sorgt, dass das Apple-Ökosystem vollständig bleibt und es Netzwerkeffekte für die übrigen Sparten gibt.)



Antwort von Jott:

Wenn du meinst - aber die Margen müssen doch gigantisch sein, wenn sie für einen Haufen Geld nur veralteten Schrott in ein ebenso veraltetes Gehäuse reinstopfen? So sagt man doch.



Antwort von Mediamind:

Lieber Cantsin,

alles eine Frage der Perspektive. 2019 hat Apple knapp 18 Millionen imacs verkauft. Im 2. Quartal 2020 können es wegen Corona sogar 5,6 Millionen sein. Da die imacs im Schnitt keine günstige Investition darstellen, ist das eine Menge Kleinvieh und Mist. Für einen Euro übernehme ich den 4. größten PC Hersteller, die anderen könnte ich mir eh nicht leisten :-)



Antwort von cantsin:

Jott hat geschrieben:
Wenn du meinst - aber die Margen müssen doch gigantisch sein, wenn sie für einen Haufen Geld nur veralteten Schrott in ein ebenso veraltetes Gehäuse reinstopfen? So sagt man doch.
Immer noch nichts gegen die Gewinnspanne von über 60% bei den Airpods. Bei den Macs fließt viel Geld nach Intel ab (hier wird spekuliert, dass der Umstieg auf ARM zwei Milliarden Kostenersparnisse bringt), und die hausinterne OS-Entwicklung ist ja auch nicht gerade billig.

Die durchschnittliche Gewinnspanne in der PC-Industrie ist übrigens nur 7%...

EDIT: Wahrscheinlich spielen da ähnliche Überlegungen eine Rolle wie an unserer Hochschule. Wir sind offiziell eine Kunsthochschule, faktisch aber studieren mehr als 95% unserer Studenten in Designstudiengängen (darunter auch Fotografie, Animation und audiovisuelle Gestaltung) und weniger als 5% bildende Kunst. Der Kunststudiengang ist mit seinem Betreuungsverhältnis und dem nötigen Atelierraum für die Hochschule relativ teuer. Trotzdem wird er am Leben gehalten, weil wir uns sonst nicht mehr von einer gewöhnlichen Design-Fachhochschule unterscheiden würden und dieser Unterschied auch für unsere Studierenden in den Designstudiengängen wichtig ist.



Antwort von Jott:

Wie Mediamind schon sagte: viertgrößter PC-Hersteller der Welt. Was ist denn daran das Problem? Ist Platz 4 so scheiße wie bei Olympiaden, knapp das Treppchen verfehlt, und du bist ein Loser?

Ich bin jedenfalls gespannt, was der Weggang von Intel bringen wird. Weltuntergangsszenarien wurde auch schon damals bei der letzten Umorientierung von Motorola zu Intel laut in die Welt trompetet - völlig easy war's dann, und mit herrlichem Leistungsschub. Schaun wir mal!



Antwort von cantsin:

Jott hat geschrieben:
Wie Mediamind schon sagte: viertgrößter PC-Hersteller der Welt. Was ist denn daran das Problem? Ist Platz 4 so scheiße wie bei Olympiaden, knapp das Treppchen verfehlt? Was sind schon Milliarden.
Irgendwie scheint Euch der Unterschied von Umsatz und Gewinn bzw. Profitabilität (und daraus folgender Marktkapitalisierung) nicht ganz geläufig zu sein...



Antwort von Jott:

Klar doch! :-)

Der Untergang von Apple - nicht nur deren Mac-Sparte - wird seit Jahren herbeigeredet ("wer kauft denn noch iPhones heutzutage?"). So sei es.



Antwort von Frank Glencairn:

Kann mir mal einer erklären warum es anscheinend irgendwie wichtig ist, wieviel iMacs Apple verkauft und was die dran verdienen?



Antwort von Jott:

Genau.



Antwort von Funless:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Kann mir mal einer erklären warum es anscheinend irgendwie wichtig ist, wieviel iMacs Apple verkauft und was die dran verdienen?
Das wüsste ich auch gerne, also weshalb das so wichtig ist.



Antwort von Bruno Peter:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Keine Ahnung was ihr da immer mit euren Systemen macht, hier laufen 7.1/8.1 und 10 seit Jahren rock-solid.
Ich weiß gar nicht mehr wann ich zum letzten mal nen Bluescreen gesehen habe, oder sich das OS irgendwie aufgehängt hätte.
Mit Windows 1.0 hatte ich mal Probleme und kaum Programme dazu
bis auf das was MS damals mitgeliefert hat. Aktuell mit Windows 10 Pro
auf der neuen AGANDO-Videoworkstation Null(0!) Probleme!



Antwort von cantsin:

Funless hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Kann mir mal einer erklären warum es anscheinend irgendwie wichtig ist, wieviel iMacs Apple verkauft und was die dran verdienen?
Das wüsste ich auch gerne, also weshalb das so wichtig ist.
Weil das die Erklärung ist, warum auf der Mac-Plattform Apple-seitig so wenig Entwicklung stattfand. Da läuft ja die Software- und Hardwareentwicklung seit mehr als einem Jahrzehnt im Autopilot-Modus, selbst äußerlich ist ja ein iMac 2020 von einem iMac 2010 kaum zu unterscheiden.

Vielleicht ändert das sich mal mit dem Umstieg auf ARM.



Antwort von acrossthewire:

cantsin hat geschrieben:
Irgendwie hast Du da nicht die betriebswirtschaftliche Perspektive.... (Wenn da bei Apple ein externer, nur auf Zahlen fixierter Manager reinkäme und sich die relativen Umsätze und Profitabilität der Sparten ansehen würde, würde er die Mac-Sparte wahrscheinlich abstoßen oder einstellen. Wahrscheinlich zählt Apple-intern das Argument, dass man mit der Mac-Plattform dafür sorgt, dass das Apple-Ökosystem vollständig bleibt und es Netzwerkeffekte für die übrigen Sparten gibt.)
Wenn der Betriebswissenschaftler deinen 2ten Punkt nicht sieht ist er ein (Fach)Idiot.



Antwort von Frank Glencairn:

Das klang jetzt eher so, als ob die Anzahl der verkauften iMacs und der Umsatz, die Käufer irgendwie besser dastehen lassen. So daß man kein absolutes Underdog Gerät gekauft hat, sondern irgendwie Teil einer größer werdenden Bewegung ist.



Antwort von Bluboy:

sondern irgendwie Teil einer größer werdenden Bewegung ist. ;-))

Die Apfel Verschwörung ?



Antwort von Jott:

So lange niemand bei Corona-Protesten Apfelfahnen schwenkt, muss man sich keine Sorgen machen.



Antwort von ffm:

"Ich nominiere "kling" als neuen Redakteur hier, denn scheinbar hat er absolut nichts zu tun."
Lustig, da hat jemand das Wort scheinbar nicht verstanden.
"Im Englischen liest und versteht man das ohne Bindestriche, und auch ich habe keine Probleme damit, mehrere Wörter als einen Gesamtbegriff zu erkennen. Es schärft eher die Aufmerksamkeit als dass es Text unlesbar macht."
Schnelles Lesen ist mit Deppenleerzeichen, Fantasiekommata, Groß- und Kleinschreibung auf Grundschulniveau usw nur schwer möglich.



Antwort von Jott:

Cinemator hat geschrieben:
Mit der Birne aber in das Gravitationsfeld der Apple-Marke zu kommen, könnte schon Sinn machen. Wohl deshalb lässt Apple prüfen.
Was ist eigentlich draus geworden? Der Einspruch (nicht Klage!) gegen die Eintragung des Birnenlogos als Marke war schon vor fast fünf Monaten. Prepear hat eigentlich super reagiert, indem sie die Nummer öffentlich gemacht hatten: schöne David gegen Goliath-Story, jeder ist für den David, Apple ist als Bösewicht gebrandmarkt, diese Eigen-PR in Sachen Bekanntheitsgrad ist gigantisch effektiv. 856.000 Google-Treffer für den Wortspiel-Kunstnamen einer App. Website und App tragen unverändert das strittige Logo. Den "Mutterblog" superhealtykids.com gibt's seit 2007, mit - laut eigenen Angaben - einer Community von über 3 Millionen. Alles hochprofessionell. Die hätten echt wissen können, dass Apple schon früher gegen Birnen vorging, auch das wurde ja immer sehr öffentlich diskutiert und kommentiert.

Da wir auch für amerikanische Konzerne arbeiten (nicht Apple, aber ein paar andere in ähnlicher Liga inclusive der Konkurrenz), kriegen wir mit, wie strikt das US-Markenrecht tickt und dass da wie schon wie erwähnt extrem aufgepasst wird, dass der eigene Markenwert nicht von anderen "mitgenommen" wird. Egal ob unabsichtlich oder nicht.

Wir Hobby-Markenrechtler und Apple-Empörer wissen nichts weiter, als dass Apple eine "Notice of Opposition" eingereicht hat, einen Einspruch gegen das Birnenlogo als Marke. Ich bin gespannt, wie das ausgeht. Apple kann ja durchaus auch scheitern. Die Blogger sind ja nicht in der gleichen Branche wie zum Beispiel PearPC es war, und Apples Belege dafür im Einspruchsdokument, dass sich die Geschäftsfelder überschneiden, erscheinen zumindest mir als Laie ein wenig weit hergeholt (Health-Funktionen der Watch / gesunde Ernährung).

Man wird erfahren, wie es ausgeht, weil Prepear dann so oder so wieder die PR-Maschine anwerfen wird. Das Fruchtlogo des Mutterblogs - eine stilisierte Erdbeere mit Blatt - scheint okay zu sein.



Antwort von Bluboy:

Wer Prepear buchen will kann das im Appleshop tun.



Antwort von markusG:

Jott hat geschrieben:
Apple-Jünger Jott hat gerade einen neuen iMac bestellt (braucht Mut, sich so zu outen). Der ist so fürchterlich langsam und grotesk überteuert, das musste einfach sein. Aus Mitleid.
Privat? Geschäftlich? Ist ja so oder so ein nettes Gerät :) war es ein Spontankauf oder tatsächlich akut notwendig? Oder warum hast du nicht auf den ARM gewartet? Oder täuscht du ihn später dann einfach? 😊



Antwort von Cinemator:

Jott hat geschrieben:
Cinemator hat geschrieben:
Mit der Birne aber in das Gravitationsfeld der Apple-Marke zu kommen, könnte schon Sinn machen. Wohl deshalb lässt Apple prüfen.
Was ist eigentlich draus geworden? Der Einspruch (nicht Klage!) gegen die Eintragung des Birnenlogos als Marke war schon vor fast fünf Monaten. Prepear hat eigentlich super reagiert, indem sie die Nummer öffentlich gemacht hatten: schöne David gegen Goliath-Story, jeder ist für den David, Apple ist als Bösewicht gebrandmarkt, diese Eigen-PR in Sachen Bekanntheitsgrad ist gigantisch effektiv. 856.000 Google-Treffer für den Wortspiel-Kunstnamen einer App. Website und App tragen unverändert das strittige Logo. Den "Mutterblog" superhealtykids.com gibt's seit 2007, mit - laut eigenen Angaben - einer Community von über 3 Millionen. Alles hochprofessionell. Die hätten echt wissen können, dass Apple schon früher gegen Birnen vorging, auch das wurde ja immer sehr öffentlich diskutiert und kommentiert.

Da wir auch für amerikanische Konzerne arbeiten (nicht Apple, aber ein paar andere in ähnlicher Liga inclusive der Konkurrenz), kriegen wir mit, wie strikt das US-Markenrecht tickt und dass da wie schon wie erwähnt extrem aufgepasst wird, dass der eigene Markenwert nicht von anderen "mitgenommen" wird. Egal ob unabsichtlich oder nicht.

Wir Hobby-Markenrechtler und Apple-Empörer wissen nichts weiter, als dass Apple eine "Notice of Opposition" eingereicht hat, einen Einspruch gegen das Birnenlogo als Marke. Ich bin gespannt, wie das ausgeht. Apple kann ja durchaus auch scheitern. Die Blogger sind ja nicht in der gleichen Branche wie zum Beispiel PearPC es war, und Apples Belege dafür im Einspruchsdokument, dass sich die Geschäftsfelder überschneiden, erscheinen zumindest mir als Laie ein wenig weit hergeholt (Health-Funktionen der Watch / gesunde Ernährung).

Man wird erfahren, wie es ausgeht, weil Prepear dann so oder so wieder die PR-Maschine anwerfen wird. Das Fruchtlogo des Mutterblogs - eine stilisierte Erdbeere mit Blatt - scheint okay zu sein.
Ja, da sind viele Aspekte. Die Sympathieschiene ist natürlich auch gelegt. Der Schwache gegen den Mächtigen. Man soll nicht denken, da hockt irgendein Logobastler, dem nachts die wahnsinnige Idee kam - eine Birne. Das ist es! Kommt morgens in die Agentur und wird mit Champagnerfontänen abgefeiert. Dem Vorweg sind immer monatelange strategische Überlegungen gegangen. Nichts geschieht da zufällig. Für Prepear könnte die Rechnung aufgehen. Apple hätte keinen Schaden, war aber aufgrund seiner schieren Größe gezwungen zu reagieren.



Antwort von Jott:

markusG hat geschrieben:
Privat? Geschäftlich?
Geschäftlich natürlich, Apple Business Leasing wie immer, lächerlich niedrige Kosten pro Arbeitstag (etwa eine halbe Zigarettenschachtel bei einem 4.000 Euro-Rechner). Für so eine Anmerkung werde ich immer gerne ausgelacht, aber es ist halt so und lässt sich kinderleicht ausrechnen. Warten auf die nächste Generation? Die Jobs fallen jetzt an. Den Luxus haben nur Privatfilmer, wo das Warten auf Weihnachten - so scheint es - zum Hobby dazu gehört. Warum auch nicht, ganz andere Baustelle, Vorfreude und Spannung!



Antwort von markusG:

Jott hat geschrieben:
Geschäftlich natürlich, Apple Business Leasing wie immer, lächerlich niedrige Kosten pro Arbeitstag (etwa eine halbe Zigarettenschachtel bei einem 4.000 Euro-Rechner). Für so eine Anmerkung werde ich immer gerne ausgelacht, aber es ist halt so und lässt sich kinderleicht ausrechnen.
Naja deswegen habe ich ja gefragt. Privat ist es ne andere Rechnung...und spricht ja nix gegen iMac in Privatnutzung :)
Jott hat geschrieben:
Warten auf die nächste Generation? Die Jobs fallen jetzt an.
Naja was hat dir denn beim alten wirklich gefehlt? Leasing hin oder her- wenn man ein Studio ausstattet, dann summiert sich das, und wenn der Mehrwert nicht gegeben ist kann man sich ja schon fragen ob man nicht doch die Generation überspringt. Als komplette Neuanschaffung sehe ich die aktuellen iMacs aber definitiv in der "lohnt sich" Gegend :) (geschäftlich wie privat)



Antwort von Jott:

Upgrade alle zwei Jahre, immer wenn gerade neue rauskommen. Bei allen Schnittplätzen. Verglichen mit dem, was der Mitarbeiter davor kostet, interessiert der Rechner finanziell so gut wie gar nicht. Egal ob iMac oder irgend ein lautes PC-Monstrum unter dem Tisch.

Ein AVID hatte mal 250.000 Mark gekostet und konnte so gut wie gar nichts. Wir leben in goldenen Zeiten.



Antwort von Mediamind:

Jott hat geschrieben:
markusG hat geschrieben:
Privat? Geschäftlich?
Geschäftlich natürlich, Apple Business Leasing wie immer, lächerlich niedrige Kosten pro Arbeitstag (etwa eine halbe Zigarettenschachtel bei einem 4.000 Euro-Rechner). Für so eine Anmerkung werde ich immer gerne ausgelacht, aber es ist halt so und lässt sich kinderleicht ausrechnen. Warten auf die nächste Generation? Die Jobs fallen jetzt an. Den Luxus haben nur Privatfilmer, wo das Warten auf Weihnachten - so scheint es - zum Hobby dazu gehört. Warum auch nicht, ganz andere Baustelle, Vorfreude und Spannung!
ich habe mir das einmal anbieten lassen. Man kann einfach sagen: Nettopreis durch 36 = monatliche Rate + obligatorischer Technikversicherung. Bei Übernahme sind dann4 Monatsraten fällig. Damit liegt man ca. 300 - 400 Euro über dem Listenpreis, sollte man am Ende übernehmen. Gegenüber einem rabattierten kauf (z.B. wie beo Mactrade) mit vielleicht 150 Euro Nachlass, finde ich das Leasing nicht mehr sonderlich spannend. Spricht für mich eher für Kauf.



Antwort von Jott:

Nachlass gibt‘s überall. Und dein Steuerberater erklärt dir den Charme und die Vorteile des geschäftlichen Leasings. Cash zahlen ist nur dann sinnvoll, wenn das Geld rumliegt und keine andere sinnvolle Verwendung dafür existiert.

Wer drückt dir da eine Versicherung auf? Eine gute Elektronikversicherung hat man ja hoffentlich sowieso für das komplette Equipment (Kameras, Licht, Schnitt, alles Geraffel, auch Office), ist günstig. Dann muss man gegen Nachweis nichts extra zahlen.



Antwort von Cinemator:

Ich bin seit eh und je Mac-Intensivverwender und schaue hart auf die Kosten. Nach meiner Rechnung lohnt sich der Neukauf eines Macs ungefähr alle zwei Jahre, um für das Altgerät einen maximalen Erlös zu erzielen und die Zuzahlung fürs Neugerät zu minimieren. Hinzu kommt die höhere Geräteleistung. Hängt natürlich alles etwas von der Apple Modellpflege ab. Leasing lohnt sich in meinem Fall nicht. Versicherungen erspare ich mir grundsätzlich. Nächster Mac wäre bei mir erst in 1 1/2 Jahren, evtl. dann schon mit dem Apple Prozessor.



Antwort von Jott:

Cinemator hat geschrieben:
Nach meiner Rechnung lohnt sich der Neukauf eines Macs ungefähr alle zwei Jahre
Yep.



Antwort von Frank Glencairn:

Vielleicht bin ich da etwas altmodisch, aber "lohnt" bedeutet bei mir ich hab danach mehr als davor.

Wenn der neue Rechner 10% schneller ist als der alte, der alte aber schon bei 90% aller Aufgaben schneller war als ich, dann läßt sich sowas nur schwer darstellen.

Wenn ich also an einem Projekt 10 Stunden arbeite (Editing/CC) - wo ich nicht auf den Rechner warten muß, weil das sowieso in Echtzeit läuft, und z.B. 1 Stunde davon ist reine Renderzeit, und die ist dank dem neuen Gerät 10% schneller, dann gewinne ich quasi 6 Minuten.

Die Frage ist jetzt, was mache ich mit den 6 Minuten?
Hätte ich in der Stunde nicht sowieso was anderes gemacht?
Kann ich die Ausgaben für das Neugerät dadurch kompensieren, daß ich in den 6 Minuten einen anderen Job mache?

Ich glaub viele rechnen sich da was schön, weil sie halt in Wirklichkeit nur Freude an neuem Gear haben, und sich das irgendwie rationalisieren müssen.

Es hängt natürlich auch immer von den Jobs ab, die man macht. Bei 3D oder aufwendigem VFX "lohnt" sich das natürlich viel schneller.

Ich kaufe (baue) neue Rechner nur, wenn das Ergebnis mindestens 50% schneller ist als der alte. Wenn nicht, dann kommt halt ab und an ne neue GPU rein, oder mehr Platten. Hat sich seit Jahren bewährt.



Antwort von Funless:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Vielleicht bin ich da etwas altmodisch, aber "lohnt" bedeutet bei mir ich hab danach mehr als davor.

Wenn der neue Rechner 10% schneller ist als der alte, der alte aber schon bei 90% aller Aufgaben schneller war als ich, dann läßt sich sowas nur schwer darstellen.

Wenn ich also an einem Projekt 10 Stunden arbeite (Editing/CC) - wo ich nicht auf den Rechner warten muß, weil das sowieso in Echtzeit läuft, und z.B. 1 Stunde davon ist reine Renderzeit, und die ist dank dem neuen Gerät 10% schneller, dann gewinne ich quasi 6 Minuten.

Die Frage ist jetzt, was mache ich mit den 6 Minuten?
Hätte ich in der Stunde nicht sowieso was anderes gemacht?
Kann ich die Ausgaben für das Neugerät dadurch kompensieren, daß ich in den 6 Minuten einen anderen Job mache?

Ich glaub viele rechnen sich da was schön, weil sie halt in Wirklichkeit nur Freude an neuem Gear haben, und sich das irgendwie rationalisieren müssen.

Es hängt natürlich auch immer von den Jobs ab, die man macht. Bei 3D oder aufwendigem VFX "lohnt" sich das natürlich viel schneller.

Ich kaufe (baue) neue Rechner nur, wenn das Ergebnis mindestens 50% schneller ist als der alte. Wenn nicht, dann kommt halt ab und an ne neue GPU rein, oder mehr Platten. Hat sich seit Jahren bewährt.
Aus der Sicht eines One-Man-Unternehmers ist diese Sichtweise sicherlich nicht falsch.

Aber sobald es sich um einen "Betrieb" mit zehn und mehr Mitarbeitern handelt, ist man betriebswirtschaftlich gesehen mit einer völlig anderen Basis konfrontiert. Da mag es vielleicht charmant klingen wenn man sich bspw. um die Maintenance der Hard- und Software hemdsärmelig selber kümmert, aber geschäftlich gesehen ist es weitaus sinnvoller die Administration auszulagern und sogar günstiger als einen Admin intern in Vollzeit einzustellen.

Als IBM vor ein paar Jahren ihre komplette IT Infrastruktur auf Mac umgestellt hatte, taten sie das nicht weil Apple Rechner so schick aussehen, sondern aus knallharten betriebswirtschaftlichen Gründen bzgl. wiederkehrender Maintenance Kosten sowie möglicher Produktivitätssteigerung. Und eine später von IBM erfolgte Auswertung der nach der Umstellung aufgelaufenen Helpdesk Tickets (signifikant gesunken) und den meßbaren Produktivitätsergebnissen (signifikant gestiegen) gab der Entscheidung zur Umstellung dann auch recht. Es kam sogar wenn ich mich recht erinnere zu einem früheren ROI als bei der Planung berechnet. Ich hab' leider die Links dazu nicht zur Hand, sollten aber recht einfach zu finden sein.

Und zur Klarstellung: Dieses Beispiel soll nur veranschaulichen, dass die eigenen persönlichen Gegebenheiten nicht automatisch bedeuten, dass sie sonst überall auch genau so sind.



Antwort von Jott:

Natürlich kauft man sich wegen 10% "schneller" keinen neuen Rechner. Die Sprünge sind bei iMacs (besonders mit jeweils aktuellstem fcp x, das zusätzlich auf Speed getrimmt wird) aber viel größer.



Antwort von markusG:

@Jott hast du eigentlich den iMac schon geliefert bekommen? Kannst du ein wenig zu den auftretenden Temperaturen / Lüftergeräuschen sagen? Gibt es da Auffäligkeiten? Im Test von Max deutet sich ja erneut ein Thermalgate an, weiß aber nicht inwiefern man da "tweaken" kann...

https://www.youtube.com/watch?v=zAXmKR9wpTA



Antwort von Jott:

Kommt die Tage an. Alle bisherigen und vorhandenen waren immer flüsterleise und ohne "Thermalgate". Was für ein Thermalgate? Säuseln bei Volllast. Warum sollte das jetzt anders sein? Probleme gibt's bei klickabhängigen YouTubern mit triggernden Thumbnails (Hitzeflammen kommen derzeit besondern gut).

Aber ich kann gerne berichten. Werde als überführter Fanboy und Sektenmitglied natürlich lügen und abstreiten, falls er wider Erwarten doch laut sein sollte.



Antwort von markusG:

Jott hat geschrieben:
Was für ein Thermalgate? Säuseln bei Volllast.
Naja so Temperaturen über 90 Grad und so zb. Da interessieren eher real life Erfahrungen als sie synthetischen Benchmarks, vor allem bei den aktuellen Zimmer-Temperaturen (vorausgesetzt man klimatisiert nicht :D). Ne Bekannte von mir hat arge Probleme mit ihrem MBP, wäre interessant ob der iMac "reicht" für aufwändige Tasks oder ob es einen MP bedarf bei Extrembedingungen. Also ob die Kühlung das ausreichend mitmacht.

Klar, nur in der TimelineTimeline im Glossar erklärt wird sich die Kiste wohl eher langweilen 😅



Antwort von Jott:

markusG hat geschrieben:
Ne Bekannte von mir hat arge Probleme mit ihrem MBP
Hinten leicht aufbocken, damit's nicht flach aufliegt (querliegender Bleistift reicht schon), und alles ist gut. Gilt auch für andere Hersteller.



Antwort von markusG:

Jott hat geschrieben:
Hinten leicht aufbocken, damit's nicht flach aufliegt (querliegender Bleistift reicht schon), und alles ist gut. Gilt auch für andere Hersteller.
Ja, she knows :D trotzdem problematisch (frag nicht...), und ja bei allen Herstellern mit einem ähnlichen Kühlprinzip. Asus hat eine Mechanik wo es automatisch aufbockt usw.
AMDs neue Ryzen scheinen da etwas weniger hitzkopfig zu sein, die finde ich auch derzeit spannend.

Aber halt auch die iMacs. Wenn die auch unter Vollast gut zu kühlen sind ohne zu laut zu werden (schließlich stehen sie ja direkt vor einem auf dem Schreibtisch...) wäre es auch ne gute Lösung fürs Studio. Leistung auf dem Papier haben sie ja, darüber braucht man wohl nicht reden. Finde da reale Erfahrungswerte spannender als das ewige YT Clickbait-Gesülze...



Antwort von Jott:

Einer unserer Schnittplätze läuft mit einem MacBook Pro. Angeschlossen ist ein überbreiter großer Thunderbolt-5K-Monitor (LG, glaube ich), zeigt die Mutter aller Timelines. Das Book selbst bleibt geschlossen und steht senkrecht in einem handelsüblichen Halter. Die Lüftungsschlitze sind somit da, wo sie hingehören: oben. Eine Lösung mit Charme.

Auf die Idee kam ich durch einen unerträglich dauergrinsenden YouTuber (FelixBa). Ich wußte vorher nicht, dass ein MacBook Pro mit externen Screens auch geschlossen funktioniert, und dass das ein Feature ist.




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