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Anleitung Edius 8 für einen Anfänger in Edius



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Frage von klaramus:


Edius ist das erste Schnittprogramm, wo ich rein garnichts intuitiv bewerkstelligen kann, noch nicht einmal einen Clip im- und exportieren...
Gibt es ein Handbuch oder eine Anleitung, wo ich - sagen wir mal in 2 Minuten herausbekomme, wie ich ein Projekt importiere oder in 2 min nachsehen kann, wie ich ein Projekt speichere und ein Clip erstelle?
Oder die basics in 15 min intus habe, schließlich habe ich Vegas pro, Magix und Powerdirector und früher pinnacle bezahlt und benutzt und bin kein Anfänger im Videoschnitt. Lucas ist jetzt nicht mein Favorit.
Gruß, K.



Antwort von Rübezahl:

Edius ist das erste Schnittprogramm, wo ich rein garnichts intuitiv bewerkstelligen kann, ...und bin kein Anfänger im Videoschnitt.
Gruß, K.

Lieber bei dem Schnittprogramm bleiben wo in 2 min alles klar ist!



Antwort von rush:

Es gibt im Netz unzählige Tutorial-Videos... kannst dir einfach welche zur Version 6 oder 7 ansehen - die Bedienung hat sich eigentlich nicht allzu sehr verändert und sollte nach kurzer Zeit auch einfach von der Hand gehen.

Finde es allerdings merkwürdig das du so gar nicht klar kommst wenn du schon einiges an Schnippelerfahrung mitbringst...

Ich habe vor vielen Jahren auf "Avid" meine Basics gelernt und fühle mich in den meisten NLE's relativ schnell wohl... egal ob Avid, Premiere, Liquid oder wegen mir auch FinalCut. Nach jeweils kurzer Eingewöhnung bin ich da schnell wieder drin - auch wenn ich da die aktuellsten Versionen nicht nutze weil privat bei mir Edius vorhanden ist.

Mit den eher "einfacheren" ala Powerdirector oder auch Sachen von Magix komm ich dagegen nicht so zu recht weil die offenbar irgendwie anders ticken und es dem Anwender besonders einfach machen wollen - was aber für meine Begriffe nicht klappt und eher komplizierter ist wenn man den "anderen" Weg kennt.... Auch mit Vegas bin ich nie so richtig warm geworden.
Also quasi konträr zu deinen Erfahrungen :)

Ist aber vermutlich alles nur Gewöhnungssache... daher einfach mal ein bissl Zeit in Videotuts investieren und dann sollte es flutschen :D





Antwort von Alf_300:

http://www.edius.de/handbuch.html



Antwort von beiti:

Die "einfacheren" Programme täuschen oft nur Einfachheit vor, indem sie dem Benutzer Entscheidungen abnehmen. Zum Beispiel haben viele eine Automatik, um anhand der importierten Clips zu erkennen, welche Auflösung und FramerateFramerate im Glossar erklärt das Projekt bekommen sollte (damit sich der arme Einsteiger nicht mit so "komplizierten" Sachen auseinandersetzen muss). Die Folge ist, dass die Nutzer schnell erste Erfolge sehen - aber bei der ersten echten technischen Herausforderung kapitulieren, weil sie überhaupt nicht verstehen, was intern vor sich geht. YouTube ist mittlerweile voll von Videos mit sinnlosen Framerate-Konvertierungen und anderen vermeidbaren Fehlern, die auf diese Weise entstehen. Aber es ist wahrscheinlich der einzige Weg, für komplette Laien sowas wie Schnittfunktionen zur Verfügung zu stellen - und hat insofern auch seine Daseinsberechtigung. Technische Perfektion ist nicht alles; manchmal kommt es einfach nur drauf an, etwas ohne lange Einarbeitung machen zu können. Das will ich, wie gesagt, nicht schlechtreden. Nur ist es eben ein völlig anderer Ansatz als der des professionellen Videoschnitts.

Edius ist hingegen ein kompromissloses Profiprogramm. Es setzt voraus, dass man allgemeine Grundlagen der Videotechnik "drauf hat" und erst gar nicht wünscht, vom Programm bevormundet zu werden. Es setzt auch voraus, dass man sich in die etwas spezielle Bedienlogik einarbeitet; je nach Vorkenntnis geht das schneller oder langsamer - aber bestimmt nicht in einer Viertelstunde. Das ist eine komplett andere Philosophie als bei den Einsteiger-Schnittprogrammen. Selbst zu Zeiten von Edius Neo gab es nie irgendwelche "Assistenten", die den Nutzer an die Hand nehmen; heute, da nur noch die Profi-Version von Edius weiterentwickelt wird, ist das erst recht nicht mehr zu erwarten.
Einige der Tutorials sind wirklich gut. Ich behaupte mal, dass man sich auch als Anfänger nach einigen Stunden die Grundlagen der Edius-Bedienung aneignen kann. Dabei merkt man ganz automatisch, wo man evtl. noch Lücken in Sachen Videotechnik hat und kann diese aus den zahlreichen Quellen im Internet schließen. Es ist noch kein Profi vom Himmel gefallen. ;)
Und wer das alles nicht will (was z. B. aufgrund von Zeitmangel durchaus verständlich sein kann) findet eben bei Pinnacle, Cyberlink oder Premiere Elements das, was er sucht.



Antwort von klaramus:

Was wohl bezüglich meiner Motivation nicht in Betracht gezogen wurde:

Ich habe eine Testversion und will auf die Schnelle das Programm ausprobieren, ob es mir entscheidende Vorteile gegenüber den anderen Programmen bietet und das ohne stundenlanges Lernen. Denn ein typisches Windows Programm funktioniert nach Standards und die basics hat man im allgemeinen in kurzer Zeit intus.
Ich will z.B. schauen- da die Geschwindigkeit hervorgehoben wird- ob ich ohne Superrechner einen relevanten Zeitvorteil habe. Und dazu genügt es, einige Clips einzufügen, Schärfe, Belichtung und Kontrast einzustellen und dieses als Film zu speichern. Die tausend andere Möglichkeiten will ich erst mal beiseite lassen.

Da ist es doch legitim, nach einem Schnelleinstieg zu fragen. Schließlich haben sicher nicht Wenige von uns weder Zeit noch Muße, neben unserem Hobby oder Profession einen sehr langen Leerweg einzuschlagen.

Vor einigen Jahren hatte ich mich zuungunsten Edius für Vegas pro entschieden, aber jetzt sind etliche features interessant für einen möglichen Wechsel.
Gruß, K und Dank für das Interesse



Antwort von rush:

Denn ein typisches Windows Programm funktioniert nach Standards und die basics hat man im allgemeinen in kurzer Zeit intus.

Naja.. dann schnapp die mal Davinci, AfterEffects oder auch Nuke oder diverse CAD-Anwendungen... nur weil Software für Windows verfügbar ist - bedeutet dies nicht automatisch das man ohne Lernkurve direkt einsteigen kann. Das ist vllt. etwas engstirnig gedacht.

Du steigst ja auch nicht in einen Supersportwagen ein und bist von null auf hundert auf einmal Rennfahrer/in. Da gehört eben oftmals etwas mehr dazu, gleiches gilt für die profesionelle POST am Rechner. ;)



Antwort von Goldwingfahrer:

Ich habe eine Testversion und will auf die Schnelle das Programm ausprobieren,

so auf die Schnelle wird das nichts,bin selber seit der ersten Version von Edius dabei und habe noch nie alle Möglichkeiten ausgeschöpft
Frage mal im deutschen Grass Valley Forum nach Lernkursen.
Ein paar Tips bekommst auch im INet,suche mal in Guugel nach
burmeister edius lernkurs
Lasse dich nicht täuschen von seiner langsamen Redensart,er hats fausdick hinter den Ohren in Bezug auf Edius.

hier nur mal ein kleines Beispiel.




Antwort von Goldwingfahrer:

Ich habe eine Testversion und will auf die Schnelle das Programm ausprobieren,

so auf die Schnelle wird das nichts,bin selber seit der ersten Version von Edius dabei und habe noch nie alle Möglichkeiten ausgeschöpft
Frage mal im deutschen Grass Valley Forum nach Lernkursen.
Ein paar Tips bekommst auch im INet,suche mal in Guugel nach
burmeister edius lernkurs
Lasse dich nicht täuschen von seiner langsamen Redensart,er hats faustdick hinter den Ohren in Bezug auf Edius.

hier nur mal ein kleines Beispiel.




Antwort von gunman:

Ja, die Tutorials von Herrn Burmeister kann ich auch empfehlen !
Das ist ja gerade der Unterschied von einem professionellen zu einem "einfachen Schnittprogramm" es ist nicht EINFACH und auf den ersten Blick schon gar nicht.

Wenn Du von Vegas kommst, das ist ja nun auch nicht gerade ein Anfängerprogramm, dann dürfte es für dich nach Ansehen der ersten 5 oder 6 Tutorials (heissen Einsteigerkurse) aber wirklich kein Problem sein Clips einzufügen, Effekte drauf zu legen, die Farben zu verändern also die Basics hinzukriegen.

Du kannst nicht erwarten, dass dir bei der Fülle der existierenden Tutorials hier jemand die Basics erklärt.



Antwort von dienstag_01:

Ich vermute, dass das Hauptproblem eine Bezeichnung wie *Bin* ist. Bins sind Schachteln (früher, bei richtigem Film), am Computer sagt man vielleicht Ordner dazu. In diesem Bereich würde ich mal klicken, doppelklicken, klicken mit rechter Maustaste oder dorthin eine Datei per Drag n Drop ziehen - irgendwas wird schon gehen, Profi hin oder her ;)



Antwort von Jörg:

Edius ist das ungeeignetste NLE für Intuitivlernende.
Das Handbuch ist von Realsatirikern übersetzt, und hilft noch nicht mal peripher.
Tutorien sind die einzige Möglichkeit dieses Programm nutzen zu lernen.

Das betrifft nicht nur Neulinge.
Wer die Schwerstarbeit sieht, mit der die beiden Mods im Ediusnutzerforum selbst Anwendern der ersten Stunde gelegentlich die basics versuchen beizubringen, der hat eine Ahnung über die Problematik dieses Programms.
Wenn dann noch jahrelang ungefixte " Selbstmordtools" wie die unsägliche Konsolidierung ( wer mehr wissen möchte, einfach dieses Suchwort in die
Forumssuche des Ediusforums eingeben) ins Spiel kommen, hat Probleme, die nur über die geballte Forumwissensmacht des Programms halbwegs zu lösen sind.
In ein paar Stunden wird hier niemand schlauer werden, selbst mit fundierten Basiswissen und langjähriger Erfahrung in anderen NLE.



Antwort von dienstag_01:

*Bin* und *Konsolidierung* versteht jeder, der mit Avid zu tun hatte. Ich schätze mal, da dauert die Einarbeitung nur MINUTEN ;)



Antwort von pedrono:

Edius ist das ungeeignetste NLE für Intuitivlernende.

Das Urteil ist jetzt ein bisschen hart. Ich bin ebenfalls von Programmen wie Pinnacle Studio und Ulead zu EDIUS gekommen und habe die Basics (um die geht es ja) in relativ kurzer Zeit hinbekommen.
Gerade die 'Basics' gehen mit Edius sehr flott von der Hand!

Es ist allerdings richtig, dass die Dokumentation vom Hersteller sehr bescheiden ist.

Eine Empfehlung ist auch das EDIUS Vademecum, dass im deutschensprachigem EDIUS-Forum zu finden ist.

http://www.grassvalley-foren.de/index.p ... eadID=9874

Zitat: Das »Edius-Vademecum« soll als hilfreicher Begleiter insbesondere
dem Edius-Pro-Einsteiger ein schnelles Nachschlagewerk mit
Tipps, Tricks und »Kochrezepten« bieten.

pedrono



Antwort von Goldwingfahrer:

pedrono

Ja,Du hast recht mit dem "Vademecum" vom User Kurt,auch ich schaue da ab und zu rein.

Edius ist das ungeeignetste NLE für Intuitivlernende.
Da muss ich User Jörg leider recht geben.

Jörg und ich waren da jahrzehntelang im Edius/Canopusforum aktiv.
Er ist da ein bischen früher ausgestiegen,ich erst seit letztem Jahr.



Antwort von pedrono:

Hallo Goldwingfather,

Da muss ich User Jörg leider recht geben.

Man muss bei Canopus/EDIUS bedenken, dass - soweit ich weiss - es ursprünglich eine japanische Firma ist.
D.h. die Dokumentation/UI wird erst in japanisch erstellt und dann von einem Uebersetzer, der meistens nicht vom Fach ist, ins Englische übersetzt und die englische Version ist dann die Grundlage für alle anderen Sprachen.

Das hat dann teilweise groteske Fehler zur Folge.
Ich kenne mich da aus. Ich arbeite in der Dokumentation einer japanischen Firma.

Ich lese daher grundsätzlich nur die englische Version, das reduziert den Fehlerfaktor um eine Stufe!

pedrono



Antwort von Jörg:

Goldi schreibt

Er ist da ein bischen früher ausgestiegen,

deutlicher, er ist dort ausgestiegen worden, weil man damals, im Gegensatz zur heutigen Führung des DACH Distributors und der Forummods, der Meinung war, dass JEDE, aber auch JEDE Kritik an den hunderten von Missständen am Programm zu rügen wäre und zu unterlassen sei...

es traf aber nicht nur mich, es waren etliche Nutzer darunter....

@ Dienstag
*Bin* und *Konsolidierung* versteht jeder, der mit Avid zu tun hatte. Ich schätze mal, da dauert die Einarbeitung nur MINUTEN ;)

Es geht hierbei nicht um die Begriffsbestimmung, sondern den fatalen Effekt bei Anwendung dieses Programmteils.
Konsolidierung im Sinne von Edius bedeutet, dass das Projekt mit sehr, sehr hoher Wahrscheinlichkeit unrettbar zerstört wird.Absolut zerstört.
Dieses "feature" ist dem Hersteller seit Jahren bekannt. Er fühlt sich allerdings nicht bemüssigt, dieses "feature" zu reparieren, noch nicht
mal die Deaktivierung erfolgte bisher.
Dieser Umstand ist so gravierend, dass selbst eingefleischeste Ediusnutzer, die sonst beinahe jeden Fehler tolerieren, und jede Kritik am Programm geißeln, davor warnen.



Antwort von dienstag_01:

Konsolidierung im Sinne von Edius bedeutet, dass das Projekt mit sehr, sehr hoher Wahrscheinlichkeit unrettbar zerstört wird.Absolut zerstört.
Und das soll nicht intuitiv sein?!
Beste Voraussetzungen für eine EXTREM steile Lernkurve.
Oder macht das irgendjemand zweimal?

Ironie aus

Wollte eigentlich nur auf die (von mir nach einem kurzen Blick auf das Programm vermutete) Nähe zu Avid hinweisen ;)



Antwort von rush:



@ Dienstag
*Bin* und *Konsolidierung* versteht jeder, der mit Avid zu tun hatte. Ich schätze mal, da dauert die Einarbeitung nur MINUTEN ;)

Es geht hierbei nicht um die Begriffsbestimmung, sondern den fatalen Effekt bei Anwendung dieses Programmteils.

Konsolidierung ist sicherlich ein Feature auf das man (ich zumindest) verzichten kann... abgeschlossene Projekte werden gerendertgerendert im Glossar erklärt auf den entsprechenden Medien ausgegeben/gesichert und das komplette Projekt bei Bedarf noch auf externen Festplatten abgelegt wenn die Arbeitslaufwerke voll sind... Ist doch in der heutigen Zeit bei den Plattenpreisen nun wirklich kein Argument mehr sich mit Konsolidierungsvorgängen rumzuplagen. Dann lieber gleich das gesamte Footage bzw. Projekt behalten falls man nochmal ran muss oder Bilder benötigt.

Klar wäre es toll wenn das Feature einwandfrei und fehlerfrei arbeiten würde - aber das nun als Argument für bzw. gegen Einsteiger/Umsteiger hier anzuführen ist sicherlich etwas "too much" :)

Und ob das Ding nun Bin oder Ordner heißt: Wer daran bereits scheitert, sollte vllt. doch bei den vertrauten Programmen bleiben oder sich mal an ein kurzes Tutorial wagen. Wir haben heute alle erdenklichen Möglichkeiten der Informationsvielfalt und bei solch Kleinigkeiten scheitert es oft bereits weil man nicht mal einen Millimeter über den Tellerrand hinaus schauen mag.

Was habe ich Anfangs (also vor Jaaahren) über ProTools geflucht... kannte ich doch andere und bessere Tools... ja dachte ich, weil ich ProTools Anfangs keine richtige Chance gegeben hatte. Später dann, als ich es beruflich einsetzen musste sah die Welt schon anders aus. Nach kurzer Eingewöhnung erschien mir auf einmal alles viel logischer und der "komplizierte" Workflow war in der Summe viel effizienter als das ständige rumgeklicke in anderen Anwendungen. Das nur mal als Beispiel... nutze ProTools heute zwar kaum noch, aber das hat wiederum andere Gründe :)



Antwort von motiongroup:

deutlicher, er ist dort ausgestiegen worden, weil man damals, im Gegensatz zur heutigen Führung des DACH Distributors und der Forummods, der Meinung war, dass JEDE, aber auch JEDE Kritik an den hunderten von Missständen am Programm zu rügen wäre und zu unterlassen sei

Fandest du das wirklich so schlimm? Das war und ist ein Forum des Erzeugers der Software mit der wir gearbeitet haben... Das in diesem Fall gegen mäßig anfallende negative Beiträge vorgegangen würde, war von vornherein klar... Machen andere Hersteller nicht anders...
Das sich die Moderatoren als Polizei darstellen ist auch klar, die einen befürworten das und die anderen triften in die Rolle des Antichristen der gegen das Heiligtum gepisst hat..

Eine schlechte NLE ist das in keinem Fall, eher das Gegenteil ist der Fall wenn auch mit ner GUI und nem handling aus dem Jahre Schnee und das hat sich mit der letzten Version eher nicht gebessert wie es zu lesen ist..

Das mit den mitgeschleppten Fehlern resp. Eigenheiten mag stimmen, wir sind aber damals aus Gründen der Preispolitik von EDIUS abgegangen..



Antwort von Jörg:

Fandest du das wirklich so schlimm?

...wenn das geliebte Kind nen Pickel auf der Stirn hat, dann hats nen Pickel auf der Stirn...
dann kann man tausendmal alle Sehenden wegschließen, der Pickel bleibt.

Das es anders geht, zeigt sich heute, heute sitzen dort gestandene Anwender als Moderatoren, die seit der ersten Stunde dabei sind, ( und bleiben), die jeden Fehler täglich miterleben, und dies auch kundtun. Schließlich entwerfen sie nicht durch wegschauen und Maul halten die nötigen workarounds, sondern durch Offenheit und Diskussion.
Zeitgemäß halt.-
Dass auch sie es nicht schaffen, den Entwickler dazu zu bringen, solch uralt
Fehler zu reparieren, kann man nicht ihnen anlasten, das ist hier systemimmanent.
Ich halte das Programm aber auch heute nicht für intuitiv ;-))
ohne Foren und tutorien wirds nicht gehen, und das war ja hier das Thema.



Antwort von pedrono:

Ich halte das Programm aber auch heute nicht für intuitiv ;-))

Jörg,
nur mal interessehalber, was wäre für dich eine in­tu­i­tiv zu bedienende NLE?

Ich kenne persönlich an 'anspruchsvollen' Programmen nur EDIUS und Blender, die ja beide diesbezüglich einen miesen Ruf haben.

pedrono



Antwort von Jörg:

Da ließe sich nun wunderbar, über hunderte Beiträge, fachsimpeln.
Allein die Definition des Begriff Intuition würde Spaß machen.
Ganz real glaube ich nicht, dass es irgendein NLE gibt, das für jedermann die gleiche Begrifflichkeit bietet.
Die Vielfalt der Fragen in den Foren legt beredtes Zeugnis ab.

Ganz einfach wird es für die alten Hasen, die seit zig Jahren, lange vor Popularisierung des inets, bereits mit Programmen wie Premiere gearbeitet haben.
Ich bin nicht mehr sicher, ob zu den 16 floppies, mit denen meine erste Premiereversion über den Atlantik kam, überhaupt ein manual vorhanden war.
Insofern haben wir damals, vollkommen selbstständig, die Funktionen erarbeitet.

In Seminaren, in denen verschiedene NLE erläutert werden, hast du als Premiere Instruktor ganz einfaches Spiel.
Du lässt aus vorhandenem Material eine Sequenz erstellen.
Der Premiereeleve hat dieses Problem in zwei Sekunden gelöst, wenn du warten willst, bis der Ediuspilot das Gleiche erreicht, geh frühstücken...
erkläre ihm vorher noch die Funktion von Mediainfo.
Ganz im Ernst, selbst alte Edizushasen sind zunächst ratlos, wenn sie in neueren Versionen mittel firewire ihre DV Bänder capturen wollen.
Jederzeit im Forum dort nachlesbar.
Der zweite Akt im Seminar könnte die pixel-und prozentgenaue Positionierung eines lower3rds / eines PiPPiP im Glossar erklärt im Projekt sein. Selbsterstellt über den Titelgenerator.
Sämtliche Transformationoptionen sind in Premiere in den globalen Effektsettings vorhanden.Sekundenschnell über Zifferneingabe positioniert, alternativ mittels Maus an Ort und Stelle gezogen.

Nun stell dem Ediusnuutzer die gleiche Aufgabe. Bis der erstmal die Funktion des layouters ( ein solch archaisches Trumm in einer aktuellen Version ist schon erstaunlich....) gefunden, geschweige denn kapiert hat, ist Gelegenheit dein Mittag einzunehmen.

Das mag für geübte Ediusaner kein Problem sein, der Anfänger scheitern daran garantiert.
Das sind lediglich zwei Aspekte, die Liste wäre extrem viel länger, hoffentlich wird der humorvolle Unterton dieser Bemerkungen erkannt.

Ich weiß natürlich über die Komplexheit gerade der suites von Adobe
recht gut Bescheid, auch hier wird es kaum jemanden geben, der alle Funktionen kennt, und dies dann noch intuitiv nennen würde...;-))
allein die Gegenüberstellung der beiden Programme ruft gerade bei den felsenfesten Ediusianern großes Erstaunen aus. Der üblicherweise vorgetrage Aspekt" Premiere ist mir viel zu kompliziert" wird in wenigen Minuten relativiert. Von der Interaktivität innerhalb der Adobeprogramme
werden wir hier kein Wort verlieren...
Jetzt dürfen die Missionare der anderen Seite ans Werk.



Antwort von pedrono:

Hallo Jörg,
Danke für die ausführliche Antwort.

Jetzt dürfen die Missionare der anderen Seite ans Werk.

Ich wollte wirklich keine Grundsatzdiskussion nach dem Motto 'Was ist die beste/intiutivste NLE' lostreten.
Ich hatte nur den Eindruck, dass du etwas besseres kennst und nur nicht damit rausrücken willst ;).

Und im Endeffekt ist das Entscheidende, was am Ende dabei rumkommt und nicht mit welchem Tool es gemacht wurde.

pedrono



Antwort von rush:



Ich weiß natürlich über die Komplexheit gerade der suites von Adobe
recht gut Bescheid, auch hier wird es kaum jemanden geben, der alle Funktionen kennt, und dies dann noch intuitiv nennen würde...;-))

Ich habe auch lange Zeit mit Premiere gearbeitet... auch da gab es nicht nur das gelbe vom Ei. Insbesondere beim Schwenk auf HD Material erforderte Premiere seinerzeit sehr viel von der Computerhardware ab - genau in diesem Zeitraum habe ich den Sprung auf Edius gewagt. HD, und insbesondere AVCHDAVCHD im Glossar erklärt Material konnte damit auch auf älteren Systemen relativ problemlos bearbeitet werden. Das war für mich ein deutlicher Mehrwert und der ausschlaggebende Punkt.

Wenn man wie ich von Avid kommt - kann man wie erwähnt relativ schnell mit Premiere arbeiten - aber auch in Edius kann man sich meines Erachtens schnell reinfummeln. Klar - eine gewisse Lernkurve sollte man schon einplanen, aber letzten Endes bleibt es immer eine Frage des Geschmacks und der Breitschaft sich für etwas Neues öffnen zu können.

Früher oder später entscheidet man sich halt meist für ein System und bleibt dann i.d.R. auch eine Weile dabei... gleiches gilt im Kamerabereich. Bin halt Nikonianer und auch wenn Canon gewisse Vorteile hat, sehe ich bei Nikon eben wieder andere. Da gibt es ja auch Grundsatzdebatten. Im Kern isses mir aber wumpe - wenn mir ein Freund seine Canon in die Hand drückt kann ich binnen kurzer Zeit damit auch so arbeiten wie ich es möchte und gewohnt bin.

Gleiches gilt für diverse NLE's... wer mit Tastenkombinationen groß geworden ist kann sich sein Tastaturlayout schnell dem Avid-Style anpassen und mir nichts dir nichts damit arbeiten - egal ob unter der Haube nun Software von Adobe oder GV steckt.

Das Edius auch weiterhin Defizite aufweist möchte ich auch gar nicht verschweigen... Auch in Sachen Audio sind andere besser aufgestellt und Anfänger werden von der eher nüchternen Oberfläche womöglich nicht angesprochen... die suchen in der Regel erstmal die unzähligen Ordner mit Effektvorgaben für diverse Transitions und Co... wenn ein NLE damit schonmal nicht aufwarten kann, fällt solch eine Software bei vielen gleich in den ersten Minuten sowieso durch - egal was es unter der Haube hat.

Edius richtet sicherlich auch nicht unbedingt an "Einsteiger" - wer aber Bock auf ein stabiles und solides NLE hat wird nach einer Einarbeitungsphase durchaus seinen Spaß daran haben. Und wer nicht - schaut halt woanders vorbei. Dazu bieten die Hersteller ja Ihre Testversionen an.



Antwort von Jörg:

pedrono schreibt

Und im Endeffekt ist das Entscheidende, was am Ende dabei rumkommt und nicht mit welchem Tool es gemacht wurde.

genau das ist die einzig erlaubte Sichtweise,
es wird immer Programme geben, die dem einen mehr, dem anderen weniger zusagen.
So schon ist Pluralität, so treffend hat rush es beschrieben.



Antwort von Goldwingfahrer:

Jörg schrieb
Ganz im Ernst, selbst alte Edizushasen sind zunächst ratlos, wenn sie in neueren Versionen mittel firewire ihre DV Bänder capturen wollen.
Jederzeit im Forum dort nachlesbar.

Das sind alles keine "alten" Ediushasen" das sind durchs Band alles Frischlinge.
Es gibt da 2 oder 3 die man zwar als "alte Ediushasen" betiteln könnte,weil sie doch auch schon eine Weile dabei sind.
Bei denen ists aber leider so dass sie immer wieder die gleichen Fragen zum wiederholten male stellen,schlicht und einfach weil sie es in der kurzen Zeit wieder vergessen haben.

allein die Gegenüberstellung der beiden Programme ruft gerade bei den felsenfesten Ediusianern großes Erstaunen aus.
Es gibt da aber schon Ausnahmen,schön ist wenn man Beides anwenden kann.



Antwort von Rübezahl:


Ganz im Ernst, selbst alte Edizushasen sind zunächst ratlos, wenn sie in neueren Versionen mittel firewire ihre DV Bänder capturen wollen.
Jederzeit im Forum dort nachlesbar.

Deinen "Ganz im Ernst" kannst du dir mit deinen Beitrag zu den "Edizushasen" in den Allerwertesten schieben. Schade um die Zeit die du mit dem Beitrag verbracht hast.

Das sind alles keine "alten" Ediushasen" das sind durchs Band alles Frischlinge.

Genauso sehe ich es auch, richtige Edius-Nutzer haben Knete und das vor Allem mit der Auswahl der Technik vom Camcorder bis zum Mainboard.
Schon gewußt, dass FirewireFirewire im Glossar erklärt auf modernen Chipset nicht mehr aktuell ist und durch USB 3 abgemeldet und ersetzt worden ist?



Antwort von rush:

richtige Edius-Nutzer haben Knete und das vor Allem mit der Auswahl der Technik vom Camcorder bis zum Mainboard.

Wie kommst du denn zu dem Schluss? Neo war seinerzeit verhältnismäßig günstig und auch Edius Pro war nicht teurer als bspw. Adobe Premiere.

Naja und die Gh2 oder auch D750 von Nikon sind sicherlich weit entfernt davon die Spitze des finanziellen Eisberges darzustellen ;)

Oder war dein Post ironisch zu verstehen? :)

Aber es ist natürlich schade das Edius seine quasi-Einsteiger Variante Neo nicht mehr weiterführen wird.



Antwort von Rübezahl:


Oder war dein Post ironisch zu verstehen? :)
Aber es ist natürlich schade das Edius seine quasi-Einsteiger Variante Neo nicht mehr weiterführen wird.

Genauso ist es mit deinen beiden Aussagen.
Leider gibt es welche mit Knete und kommen mit Edius nicht zurecht.

Edius Neo ist gut, hatte ich für Tochter gekauft und wurde leider nicht genutzt.
Es ist nicht nur für Anfanger geeignet, wer Let's-Edit noch kennt wird es zu schätzen wissen.



Antwort von Goldwingfahrer:

Rübezahl schrieb
Genauso sehe ich es auch, richtige Edius-Nutzer haben Knete und das vor Allem mit der Auswahl der Technik vom Camcorder bis zum Mainboard.

Die eigentliche Software Edius war nie teuer.
Teuer waren damals die verschiedenen Echtzeitschnittkarten.
Sowas boten damals andere Videoprogramme nicht,wohlverstanden,Echtzeit also Bild und Ton am Kontrollmoni,damals nur interlaced.
Bei anderen Videoprogrammen hatte man damals durchs Band einen Audioversatz,Delay von ca.12 Frames.
Sowas vergisst man nie denn damals musste man sauteuere Delayer kaufen
Wenn ich so zurückblicke was ich hier für meine PCs an Karten gekauft hatte,
DV-Raptor / Canopus DV REX / Canopus-DV-Storm / DVX / NX und HD-Storm plus zu allen Karten jeweils die benötigten Zusatzkarten und Frontbay"s,so kommt doch eine ganz schöne Summe zusammen im unteren 5-stelligen Bereich.
Aber man gönnt sich ja sonst fast nix.

Aber es ist natürlich schade das Edius seine quasi-Einsteiger Variante Neo nicht mehr weiterführen wird.
Ja,dem stimme ich zu,viele User wollten und wollen ihre alten analogen Filme nach dem prof.Digitalisieren dann selber zuschneiden,was soll ich denen nun empfehlen,bin richtig sauer.



Antwort von Frank B.:

...richtige Edius-Nutzer haben Knete und das vor Allem mit der Auswahl der Technik vom Camcorder bis zum Mainboard.

Dann bin ich wahrscheinlich kein richtiger Edius-Nutzer, obwohl ich es seit Jahren nutze. Ich finde Edius in Relation zu Premiere z.B. sehr preiswert, da es günstiger im Erwerb und weniger anspruchsvoll in den Hardwarevoraussetzungen ist. Meine Rechner kaufe ich mir vielleicht alle 6 Jahre mal neu. Mit meinem derzeitigen Rechner aus 2012 (glaub ich) schneide ich unter Edius auch meine 4K-Files der GH4. Ich produziere allerdings ausgangsseitig noch in Full-HD.



Antwort von K.-D. Schmidt:

Wenn ich so zurückblicke was ich hier für meine PCs an Karten gekauft hatte,
DV-Raptor / Canopus DV REX / Canopus-DV-Storm / DVX / NX und HD-Storm plus zu allen Karten jeweils die benötigten Zusatzkarten und Frontbay"s,so kommt doch eine ganz schöne Summe zusammen im unteren 5-stelligen Bereich.
Aber man gönnt sich ja sonst fast nix.
Wie wahr! Wie wahr!




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