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Frage von neo-the-one:


Hallo liebe Community, mir raucht schon der Kopf, deshalb wende ich mich mal an euch. Ich habe eine Sony A7s. Damit und der A6000 habe ich bisher viel auf Reisen fotografiert. Ich will aber jetzt auch mehr filmen (sobald man wieder reisen kann), leider hat mich die Postproduktion immer abgeschreckt. Hatte wegen bestehenden Adobe Abo einmal Premiere Pro ausprobiert, aber das hat mich erschlagen. Im Netz habe ich jetzt die Seite gefunden, sie zeigt ein paar Anfängerprogramme auf. Das fand ich recht nützlich, wollte aber euch mal nach persönlichen Meinungen und Erfahrungen fragen?
Danke

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Antwort von Axel:

Du wirst viele Antworten bekommen. Ein Vorschlag mit Begründung: Resolve.

Pro:
> Kostenlos in der Version, die das Video deiner Kameras (XAVC 8-bit bis UHD) unterstützt.
> Hat seit Version 16 die "Cut-Page", die neben ihrer eigentlichen Funktion, einen Rohschnitt zu erleichtern, als Einsteiger-Schnittprogramm dienen kann.
> Man lernt gleich, dass eine offene Timeline (die Edit-Page, der Standard) nicht Gott gegeben ist (Cut-Page: magnetische Timeline).
> Es gibt tausende erstklassige Turorials und ein erschöpfendes, super geschriebenes Handbuch.
> Berühmt für seine Farbkorrektur-Werkzeuge (Color-Page), neben denen die anderer NLEs, auch Premiere, wie Farbkorrektur-Spielzeuge wirken, von VDL oder Power Director zu schweigen.

Con:
> Nur Englisch (betrifft auch die Kurzbefehle, eine englische Tastatur ist dringend zu empfehlen).
> Kann für Anfänger einschüchternd wirken, daher empfehle ich, sich einen Monat nur auf Cut und Edit zu beschränken (Export auch über die Edit-Page möglich).
> Hat möglicherweise höhere Systemvoraussetzungen als die o.v. Hattu-Muttu-Programme.

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Antwort von mash_gh4:

für einfache sachen reicht oft auch kdenlive od. shotcut. das sind wirklich "freie" programme, die auf jedem betriebsystem genützt werden können und deutlich bescheidenere anforderungen an die hardwareausstattung stellen.

natürlich haben diese einfachen lösungen ihre grenzen und auch bugs -- wobei ja resolve in letzterer hinsicht kaum zu überbieten sein dürfte --, aber in wahrheit leisten sie vielerlei hinsicht mehr als man erwarten würde.

resolve ist sicher auch empfehlenswert, nur nervt mich die die damit verbundene monokultur und kritiklosigkeit zusehends immer mehr.

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Antwort von SHIELD Agency:

Wenn schon ein Adobe Abo existiert, aber Premiere wegen der umfangreichen Einarbeitung nicht gewünscht wird... ist Resolve mit "einem Monat" Einarbeitung wohl auch durch. ;)

Für Zuhause - einfach und schnell erlernbar vielleicht mal einen Blick auf was eher unbekanntes werfen, das für alle professionelleren Cutter natürlich "nichts" ist: BogartSE.

Für 49 Euro kann man damit von SD bis UHD/4k schneiden. Mein Desktop Rechner ist ein alter i3-2100 mit nVidia GTS450 (beides aus 2011). Die Grafikkarte hat nur Full-HD Ausgang. Aber da laufen 3840x2160 Projekte mit 25p flüssig bei Vollbild-Wiedergabe.

Deutsches Unternehmen, Deutsches Handbuch - und statt ein Monat Einarbeitung eher eine Stunde. :)

Bei "Experimentierfreude" gibt es hier eine Software die 2021 mal fertig wird, mehr "Windows like" ist und für einfache Dinge mittels Assistent kostenlos verwendbar ist: Compoesy. Wer beim Beta-Test mitmacht, bekommt eine kostenlose Lizenz.

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Antwort von Jott:

Axel hat geschrieben:
Du wirst viele Antworten bekommen.
Noch wurde längst nicht alles aufgelistet, auch wenn von Hollywood-Software bis hin zu skurrilen Exoten schon viel dabei war! :-)

Da es mit Adobe losging: wie wär's mit Adobe Rush? Unkompliziertes Einsteiger-Schneiden mit Erfolgsgarantie. Für alle, die wie der TO von Premiere zu Recht erschlagen werden.

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Antwort von Darth Schneider:

Wenn du einen PC hast schau dir mal Adobe Premiere Elements an. Ist viel weniger komplex wie Premiere, aber kann vieles.
Wenn du einen Mac hast dann iMovie.

Ich denke wenn dich Premiere fast erschlagen hat, dann ist Resolve wahrscheinlich auch nicht das richtige.
Aber probieren würde ich das auf jeden Fall auch. Kostet ja nix.
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

Ich versteh den Begriff "komplex" in dem Zusammenhang nicht.
So ziemlich jede NLE läuft nach dem Muster: Importieren > Clip auf die Timeline ziehen > trimmen > exportieren.
Das kann man quasi in jedem Programm genau so machen.
Ich kann nicht sehen warum das jetzt in iMovie, shotcut etc. irgendwie "einfacher" sein soll.

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Antwort von Bluboy:

Frank, frag doch mal Pkirschke ob das wirklich so einfach ist

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Antwort von Jörg:

lol So ziemlich jede NLE läuft nach dem Muster: Importieren > Clip auf die Timeline ziehen > trimmen > exportieren. genau so ist es ;-)

was Frank natürlich gerne "vergisst":
Zwischen Importieren ( da kanns ja schon zwicken ) und ->exportieren,
( da zwickt es IMMER für den Neuling) liegen so gezählt 22364 "Problemchen"
die es zig Foren ermöglichen, die Server dieser Erde mit genervten Fragen der Fragenden,
und oft genau so genervten Antworten der Antwortenden zu füllen...
wer schon mit Premiere Probleme hat, braucht mit Resolve gar nicht erst anzufangen.
kein Tip von mir, außer ausprobieren, auf einer sauberen Testinstall mit Image, um sauber zurückspielen zu können.

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Antwort von Darth Schneider:

@Frank
In iMovie musst du wenn du keinen Bock hast, nicht mal was speichern, auch keine Frame Rate oder Auflösung aussuchen, und man hat so wenige, allerdings ausgeklügelte und durchaus sinnvoll bezeichnete Optionen, das die Zeit um das zu erlernen wirklich gleich null ist.
Bei Resolve ist das doch schon einiges komplexer...Vor allem für ein Anfänger.

Aber du hast die Bedienung, mit deiner Erfahrung so intus, das du Resolve wahrscheinlich blind bedienen und einen Film bearbeiten könntest....und gleichzeitig noch ganz locker Bass spielen ;)))
Es gibt doch schon Unterschiede bei den NLEs.
Schon allein die Sprache, wenn jetzt jemand in Englisch nicht so fit ist, kann bei komplexeren Arbeiten in Resolve zu einer grossen Hürde werden.

Und das 1500 seitiges Handbuch ? Davon fange ich jetzt gar nicht an....
Gruss Boris

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Antwort von Bluboy:

Wer glaubt dass Anfanger oder Slashcamer HDD_Images haben, der glaubt auch das Zitronenfalter Zitronern falten :-)

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Antwort von Gabriel_Natas:

neo-the-one hat geschrieben:
Wenn ein Adobe Abo schon besteht ... dann such dir jemanden, der dir Adobe Premiere erklärt. Die Grundlagen lassen sich in ein bis zwei Stunden erklären, vor allem wenn es wirklich nur um reinen Schnitt geht.
Man wird von sowas nur erschlagen, weil man keine Ahnung hat. Wenn man jemanden hat, der sowas einem erklärt, dann wird alles viel einfacher.

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Antwort von Darth Schneider:

@Jörg
Also das importieren finde ich mit Resolve auch sehr einfach.
Aber, wenn es dann um die halt für das Projekt richtig oder falschen Optionen beim exportieren und veröffentlichen geht, da fehlen mir überspitzt formuliert glaub noch so an die 10-20 Jahre an Wissen...
Gruss Boris

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Antwort von hexeric:

hitfilm xpress! oder imovie. beides gratis

erstmal nichts anderes. resolve ist komplex, teilweise buggy und hat starken hardware-hunger
wenn du hitfilm/imovie ausreizt, kannst du den nächsten sprung machen.

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Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Frank
In iMovie musst du wenn du keinen Bock hast, nicht mal was speichern, auch keine Frame Rate oder Auflösung aussuchen, und man hat so wenige, allerdings ausgeklügelte und durchaus sinnvoll bezeichnete Optionen, das die Zeit um das zu erlernen wirklich gleich null ist.
Bei Resolve ist das doch schon einiges komplexer...Vor allem für ein Anfänger.
Is doch in Resolve das selbe - Clips kannst du sogar vom Explorer aus in den Pool schmeißen, die Framerate/Auflösung für die Timeline erkennt Resolve auch selbst, und für den Export kann man auf eines der Presets (Vimeo/Youtube etc.) klicken.

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Antwort von mash_gh4:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ich versteh den Begriff "komplex" in dem Zusammenhang nicht.
So ziemlich jede NLE läuft nach dem Muster: Importieren > Clip auf die Timeline ziehen > trimmen > exportieren.
naja -- viele programme bieten hat einfach weniger einstell- und bedienmöglichkeiten, was einem zumindest das "gefühl" der einfachheit vermitteln könnte, obwohl es sich dann in der praxis meist als ziemlich kompliziert herausstellt, all diesen einschränkungen und mängeln entgegenzuwirken.

ich finde es übrigens gar nicht so wichtig, auf welches programm man sich festlegt -- weil das wesentliche ohnehin überall ganz ähnlich funktioniert --, sonder dass die betreffenden anwendungen genügend austauschformate und kompatibilität bieten, jederzeit auch einzelne arbeitsschritte mit anderer software abzuwickeln od. projekte an kollegen, die auf anderen systemen arbeiten, weiterzureichen.

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Antwort von Frank Glencairn:

mash_gh4 hat geschrieben:

naja -- viele programme bieten hat einfach weniger einstell- und bedienmöglichkeiten,...
...von denen man ja auch einfach die Finger lassen kann, wenn einen das - wie den OT - überfordert.
Wir sind doch nicht im Kindergarten, wo man den Leuten die Einstelloptionen wirklich wegnehmen muß, damit sie ja nicht drauf klicken und verwirrt werden - die meisten hier sollten doch in der Lage sein, Optionen die sie nicht brauchen/wollen/verstehen, einfach zu ignorieren.

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Antwort von mash_gh4:

Wir sind doch nicht im Kindergarten, wo man den Leuten die Einstelloptionen wirklich wegnehmen muß, die meisten hier sollten doch in der Lage sein, Optionen die sie nicht brauchen/wollen/verstehen, einfach zu ignorieren. wenn das so wäre, bräuchten wir vermutlich hier im forum über BMD-soft und -hardware und ähnlich gelagerter marken bzw. produkte, die viel stärker auf die perfektionierung des marketings und die erregung künstlicher bedürfnisse hin ausgerichtet sind als tatsächlich qualitative ansprüche od. gar den tatsächlichen bedarf auf seiten der nutzer sinnvoll zu befriedigen, diskutieren -- oder glaubst wirklich, dass neuerdings jeder von uns so ein externes kasterl mit drehrad zum scheiden am schreibtisch stehen haben muss od. die funktionalität des dort verbauten "roten knopfs" nicht auch schon viel früher den benutzern auf andere weise überantwortet werden hätte können, um realen bedarf zu befriedigen?

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Antwort von dienstag_01:

Als Anfänger frage ich mich, ob ich bei Resolve die Cut Page oder die Edit Page weglassen soll. Oder beide?
Sehr ausgereifte Struktur, gerade für Beginner ;)

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Antwort von srone:

beide...;-)))

einfach importieren und dann wieder rausspielen, schnitt ist total überbewertet...;-)))

lg

srone

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Antwort von Darth Schneider:

Das finde ich auch. Was in Resolve jedoch noch eindeutig fehlt, ist so eine, one Button, Instant Blockbuster Funktion...;)
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:



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Antwort von Jalue:

Sofern du auf Mac arbeitest, wäre mein Tipp ganz klar FCPX. Ist fast so intuitiv zu bedienen wie ne Kaffeemaschine, insbesondere wenn man vorher noch nicht von Avid & Co "verbildet" wurde. Dabei hat es auch noch alle Möglichkeiten der professionellen Konkurrenz, wenn es dich nach mehr gelüstet - und der Punkt ist wahrscheinlich schon beim zweiten Projekt erreicht ;-)

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Antwort von MLJ:

@Frank Glencairn
Das wäre wirklich eine tolle Lösung wenn es diese Software wirklich geben würde ;) Es ist eine Parodie auf die Filmindustrie von ein paar Machern. "The Edit Button" Software gibt es nicht lol

Zitat aus einem Kommentar auf YouTube:
"this is called a parody, it's in effect mocking the post production industry and the way that some people think it just takes the click of a button to perform impossible tasks in post. often people use the phrase 'fix it in post' too much which makes them lazy in production, so this video mocks that"
Zitat Ende.

Selbst in FCP und Mac Foren taucht es auf und es ist schon fast erschreckend wie viele sich diese Software holen wollten und darauf reingefallen sind ;)

Hier 2 weitere Videos dazu vom Grog Team:

The Edit Button (2.0)

Edit Button Touch

Danke für den Link zum Video und ich hoffe die anderen haben deinen Humor verstanden ;)

Cheers und bleib gesund

Mickey

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Antwort von Drushba:

"SHIELD Agency" hat geschrieben:
Wenn schon ein Adobe Abo existiert, aber Premiere wegen der umfangreichen Einarbeitung nicht gewünscht wird... ist Resolve mit "einem Monat" Einarbeitung wohl auch durch. ;)

Für Zuhause - einfach und schnell erlernbar vielleicht mal einen Blick auf was eher unbekanntes werfen, das für alle professionelleren Cutter natürlich "nichts" ist: BogartSE.

Für 49 Euro kann man damit von SD bis UHD/4k schneiden. Mein Desktop Rechner ist ein alter i3-2100 mit nVidia GTS450 (beides aus 2011). Die Grafikkarte hat nur Full-HD Ausgang. Aber da laufen 3840x2160 Projekte mit 25p flüssig bei Vollbild-Wiedergabe.

Deutsches Unternehmen, Deutsches Handbuch - und statt ein Monat Einarbeitung eher eine Stunde. :)

Bei "Experimentierfreude" gibt es hier eine Software die 2021 mal fertig wird, mehr "Windows like" ist und für einfache Dinge mittels Assistent kostenlos verwendbar ist: Compoesy. Wer beim Beta-Test mitmacht, bekommt eine kostenlose Lizenz.
Als Verkäufer von BogartSE bist Du aber nicht zufällig auch identisch mit dem Threadersteller? ;-)

Space


Antwort von SHIELD Agency:

Nein... auch wenn ich mit permanenten 50-60 Stunden/Woche gegen ein paar Klone nichts einzuwenden hätte.
zum Bild


Aber seit ich "Vier lieben Dich" gesehen habe, mache ich mir kaum noch Hoffnungen....
zum Bild


Space


Antwort von hexeric:

hitfilm express (win/mac, gratis)!

Space



Space


Antwort von Sesaic:

Wenn du die Adobe Cloud noch hast, könntest du auch Adobe Rush versuchen :-) ist mehr für "Social Media" gedacht, aber wenn du's für deine Reisen verwendest, könnte das was sein.

Hoffe du kannst dich bald wieder auf Reisen begeben!

//Cheers

Space


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