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Infoseite // 1 TB CFexpress für 240 Euro? Adapter verwandelt SSDs in billige CFexpress Typ B Karten



Newsmeldung von slashCAM:


Der chinesische Hersteller Sintech hat einen interessanten neuen Adapter entwickelt, welcher es ermöglicht, eine handelsübliche M.2 NVMe SSD im 2230 Formfaktor als CFexpr...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
1 TB CFexpress für 240?? Adapter verwandelt SSDs in billige CFexpress Typ B Karten


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Antwort von andieymi:

Ich hör schon das Geheule über Dropframes & Datenverlust. Aber Hauptsache bei den Speicherkarten sparen.

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Antwort von FullDome:

andieymi hat geschrieben:
Ich hör schon das Geheule über Dropframes & Datenverlust.
Wenn du Stimmen hörst, solltest du schnell zu einer psychologischen Betreuung.

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Antwort von teichomad:

FullDome hat geschrieben:
andieymi hat geschrieben:
Ich hör schon das Geheule über Dropframes & Datenverlust.
Wenn du Stimmen hörst, solltest du schnell zu einer psychologischen Betreuung.
ouch

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Antwort von iasi:

https://www.tomshardware.com/reviews/to ... 330-2.html

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Antwort von roki100:

also ich habe sehr schlechte Erfahrung mit toshiba, egal ob hdd oder ssd.

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Antwort von cantsin:

Die Frage dürfte eher sein, ob adaptierte SSDs wegen ihres Strombedarfs nicht die CFExpress-Schnittstelle und wegen ihrer Hitzeentwicklung nicht das Kamera-Kühlsystem überlasten.

Hier hat jemand mal ausgerechnet, dass CFExpress-Karten bis zu 2,5 Watt Strom ziehen:
https://www.fredmiranda.com/forum/topic/1685273/0

Bei NVMe SSDs liegt der durchschnittliche Stromverbrauch bei 8-10 Watt.

Ich würde diesen Adapter nicht mal mit den Fingerspitzen anfassen, bevor es keine belastbaren Erfahrungsberichte gibt. Und selbst wenn er im gemächlicheren Still-Foto-Betrieb noch gut genug funktionieren sollte, bleibt eine ganz andere Frage, wie sich das Ding bei Video-Daueraufzeichnung verhält. Man könnte sich damit im Wortsinne die Kamera grillen.

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Antwort von ruta:

cantsin hat geschrieben:
Bei NVMe SSDs liegt der durchschnittliche Stromverbrauch bei 8-10 Watt.
Die im Artikel erwähnte "KIOXIA BG4 M.2 2230 SSD" verbraucht mit 1TB laut Datenblatt des Herstellers 3,7W (Typ.), die "WD SN520" Serie hat eine Peak Power (10?s) von unter 6W. Leider differenziert WD im Datenblatt nicht zwischen den verschiedenen Größen.

Angelbird gibt für seine Karten 2,4W (max.) an. Delkin Devices für seine 512GB Karten 3,1W (max.)

Ich schätze der Stromverbrauch verhält sich einigermaßen linear zur Schreib/Lesegeschwindigkeit. Eine Kioxia Karte bei Angelbird Geschwindikeit hat demnach einen vergleichbaren Stromverbrauch und damit Wärmeentwicklung.

Ich persönlich halte nicht viel von dem Speicherkarten-Voodo. Kleinere Hersteller wie Angelbird machen doch nichts anderes als OEM SSDs in Gehäuse zu packen. Neben dem Testen/QS/etc. gibt es höchstens eine Firmwareanpassung. Verstehe da die Gläubigkeit nicht. Nur eine redundante Aufzeichnung kann einem vor einem Kartenfehler schützen, egal ob ich sie selber zusammengebaut habe oder ein Österreicher.

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Antwort von freezer:

ruta hat geschrieben:
Ich persönlich halte nicht viel von dem Speicherkarten-Voodo. Kleinere Hersteller wie Angelbird machen doch nichts anderes als OEM SSDs in Gehäuse zu packen. Neben dem Testen/QS/etc. gibt es höchstens eine Firmwareanpassung. Verstehe da die Gläubigkeit nicht. Nur eine redundante Aufzeichnung kann einem vor einem Kartenfehler schützen, egal ob ich sie selber zusammengebaut habe oder ein Österreicher.
Vielleicht machst Du Dich erst mal über die Unterschiede zwischen 3D-NAND, MLC und SLC schlau und warum was wie zum Einsatz kommt. Sustained Write Speed. Steady State. Grundlagen halt.
Bevor Du von Speicherkarten-Voodoo schreibst.

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Antwort von ruta:

freezer hat geschrieben:
Vielleicht machst Du Dich erst mal über die Unterschiede zwischen 3D-NAND, MLC und SLC schlau und warum was wie zum Einsatz kommt. Sustained Write Speed. Steady State. Grundlagen halt.
Bevor Du von Speicherkarten-Voodoo schreibst.
Genau deswegen bin ich kein Freund von z.B. Angelbird, weil sie sich über die konkreten technischen Daten, abseits von dem was für Marketing genutzt werden kann, totschweigen.

Mit Speicherkarten-Voodoo meine ich selbstverständlich nicht den technischen Aufbau/etc. sondern wie mit anektodischer Beweisführung einzelne Marken hoch oder niedergeschrieben werden oder solche Bastellösungen grundsätzlich verteufelt werden. Das spielt den Herstellern in die Karten, der Benutzer zahlt dafür.

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Antwort von Darth Schneider:

Wahrscheinlich sind die genauen technischen Daten bei Angelbird ganz einfach streng geheim.
Aus purer Angst vor Industrie Spionage ?
Ich habe mir jetzt mal deren Website mal etwas genauer angesehen. Firmenpolitik und so.

https://www.angelbird.com/creed/

Angelbird GmbH mit Sitz in Austria.
Das sieht für mich nach einer echt sehr sympathischen, hoch kompetenten, sehr erfolgreichen, kleinen High Tech Firma aus.
Die haben unter anderem auch Kunden in Hollywood, bei Netflix und Co.
Die Produkte sind teuer, aber ganz bestimmt jeden Cent auch wert.
Nix billig und nix Made in China.
Alleine deswegen schon sollte man das unterstützen und mit Einkäufen fördern.
Ich bestell mir eine Karte.;)
Gruss Boris

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Antwort von freezer:

ruta hat geschrieben:
Genau deswegen bin ich kein Freund von z.B. Angelbird, weil sie sich über die konkreten technischen Daten, abseits von dem was für Marketing genutzt werden kann, totschweigen.
Welche technischen Daten ganz konkret benötigst Du denn von Angelbird?
ruta hat geschrieben:
Mit Speicherkarten-Voodoo meine ich selbstverständlich nicht den technischen Aufbau/etc. sondern wie mit anektodischer Beweisführung einzelne Marken hoch oder niedergeschrieben werden oder solche Bastellösungen grundsätzlich verteufelt werden. Das spielt den Herstellern in die Karten, der Benutzer zahlt dafür.
Ich kann Dir nicht ganz folgen. Welche anekdotische Beweisführung meinst Du? Sind Dir die Messdaten zu anekdotisch, oder was?
Dass SSDs mit 3D-NAND und kleinem SLC-Cache nicht unbedingt für Dauerschreibtransferraten geeignet sind, ist technisch absolut messbar und nachvollziehbar.
Dass schlecht gekühlte SSDs - wenn sie Überhitzen - die Geschwindigkeit runterdrosseln, ist ebenfalls messbar.
Dass SSDs, wenn sie mal vollgeschrieben und ohne Secure-Erase und Trim nur schnell-formatiert wurden in der Schreibgeschwindigkeit aus technischen Gründen stark einbrechen, ist ebenfalls gut dokumentiert und kein technisches Geheimnis.

Die Anforderungen an ein Speichermedium in einer Kamera sind andere, als bei einem Computer.

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Antwort von ruta:

freezer hat geschrieben:
Welche technischen Daten ganz konkret benötigst Du denn von Angelbird?
Brauchen tue ich keine. Hätte ich mehr Daten, hätte ich vielleicht einen Grund mich für die Karten dieses Herstellers zu entscheiden und nicht für den auch vertrauenswürdigen aber günstigeren Mitbewerber. So gefällt mir halt nur das Label und an der Standort an dem sie zusammenbauen von denen besser.
freezer hat geschrieben:
Ich kann Dir nicht ganz folgen. Welche anekdotische Beweisführung meinst Du? Sind Dir die Messdaten zu anekdotisch, oder was?
Dass SSDs mit 3D-NAND und kleinem SLC-Cache nicht unbedingt für Dauerschreibtransferraten geeignet sind, ist technisch absolut messbar und nachvollziehbar.
Wie Leute sich für oder gegen von Speicherlösungen entscheiden. In meinem Umfeld gibt es einige, die auf die Österreicher schwören - begründet wird es mit positiver Erfahrung. Der selbe Mechanismus mit ganze Hersteller verteufelt werden, weil sie einmal eine schlechte Erfahrung hatten oder davon gehört haben.
freezer hat geschrieben:
Dass SSDs mit 3D-NAND und kleinem SLC-Cache nicht unbedingt für Dauerschreibtransferraten geeignet sind, ist technisch absolut messbar und nachvollziehbar.
Sofern endgültig auf QLC geschrieben wird, geb ich dir da vollkommen recht. Für 3D-NAND mit TLC Zellen ist das bis zum Temperaturlimit kein Problem. Und im übrigen genau das, was auch Angelbird in den Karten verbaut - 1 bzw. 2TB ist in der Größe als SLC nicht möglich.
freezer hat geschrieben:
Dass schlecht gekühlte SSDs - wenn sie Überhitzen - die Geschwindigkeit runterdrosseln, ist ebenfalls messbar.
Dass SSDs, wenn sie mal vollgeschrieben und ohne Secure-Erase und Trim nur schnell-formatiert wurden in der Schreibgeschwindigkeit aus technischen Gründen stark einbrechen, ist ebenfalls gut dokumentiert und kein technisches Geheimnis.

Die Anforderungen an ein Speichermedium in einer Kamera sind andere, als bei einem Computer.
Auch da kann ich dir nur recht geben. Ich kenne das Verhalten der angesprochenen 2230er SSDs nicht. DIYer müssen das für sich ausprobieren. Kann dauerhaft gut gehen oder auch nicht. Aus dem Grund empfiehlt der Adapterhersteller ja gewisse Platten. Bis dahin bestellt sich Angelbird die Karten/Chips weiterhin direkt beim Hersteller mit auf den Anwendungsfall angepasster Firmware.

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Antwort von ruta:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Wahrscheinlich sind die genauen technischen Daten bei Angelbird ganz einfach streng geheim.
Aus purer Angst vor Industrie Spionage ?
Ich glaube das ist eher eine Marketingentscheidung, damit nicht zu viel Neunmalkluge daherkommen und deren Geschäftsmodell hinterfragen können.
Die Datenblätter von den SSDs/Chips die Angelbird verkauft, sind in aller Regel öffentlich zugänglich.

So darf man deren "Made in Austria" im besten Sinne als "Designed & Assembled in Austria" verstehen. Die Chips für die Speicherlösungen kommen nicht von ihnen selber. Da läuft "nur" eine für Sie angepasste Firmware drauf.

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Antwort von freezer:

ruta hat geschrieben:

Ich glaube das ist eher eine Marketingentscheidung, damit nicht zu viel Neunmalkluge daherkommen und deren Geschäftsmodell hinterfragen können.
Die Datenblätter von den SSDs/Chips die Angelbird verkauft, sind in aller Regel öffentlich zugänglich.

So darf man deren "Made in Austria" im besten Sinne als "Designed & Assembled in Austria" verstehen. Die Chips für die Speicherlösungen kommen nicht von ihnen selber. Da läuft "nur" eine für Sie angepasste Firmware drauf.
Dass Angelbird selbst keine Flashspeicher herstellen kann, da es dafür sauteure Fabriken und Spezial-Know-How benötigt, ist kein Geheimnis und kann man ihnen auch nicht nachteilig auslegen. Sie verbauen allerdings immer noch das viel teurere MLC und garantieren eine sehr hohe Mindestschreibgeschwindigkeit selbst bis die Karte voll geschrieben wurde.

Die Firmware schreiben und optimieren sie allerdings selbst - das weiß ich aus erster Hand vom Angelbird Boss Roman selbst - mit dem ich vor Jahren ein paar mal länger telefonierte. Sie haben sogar auf meine Bitte hin die Firmware der SD-Karten so angepasst, dass diese wieder mit den alten Blackmagic Pockets und Videoassists der ersten Generation kompatibel waren (die SD-Karten der meisten anderen Hersteller liefen mit den Geräten nicht mehr).

Es wäre also schön, wenn Du Deine Vermutungen nicht einfach mal so substanzlos in den Raum stellst.

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Antwort von Darth Schneider:

Ja ruft mal bei SanDisk, Sony oder bei Kingston an, nur um zu schauen ob die die Karten extra für dich auch umprogrammieren…
Der Chef käme kaum ans Telefon…;)
Das ist genau der Unterschied…

@freezer
Welche Angelbird SD Karte empfiehlst du für die 4K Pocket ?
Gruss Boris

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Antwort von ruta:

Ich möchte hier weder Angelbird als Unternehmen noch deren Nutzer hier irgendwie in Abrede stellen.
Für mich und meine Anwendungsfälle kann ich den Mehrpreis für einige Produkte einfach nicht rechtfertigen.
freezer hat geschrieben:
Dass Angelbird selbst keine Flashspeicher herstellen kann, da es dafür sauteure Fabriken und Spezial-Know-How benötigt, ist kein Geheimnis und kann man ihnen auch nicht nachteilig auslegen.
Mein nicht so nerdiges Netzwerk weiß das nicht, Angelbird hilft Ihnen auch nicht gerade bei der Aufklärung.
freezer hat geschrieben:
Sie verbauen allerdings immer noch das viel teurere MLC und garantieren eine sehr hohe Mindestschreibgeschwindigkeit selbst bis die Karte voll geschrieben wurde.
Ich fänds super, wenn Sie das klar kommunizieren würden. Das muss man sich sonst aus den anderen technischen Daten herleiten, bei den 2,5er ist das relativ klar. Bei den hier besprochenen Karten siehts nunmal anders aus, weil der OEM Markt (bei meiner Recherche) nunmal nichts hergibt.
freezer hat geschrieben:
Es wäre also schön, wenn Du Deine Vermutungen nicht einfach mal so substanzlos in den Raum stellst.
Solange der Hersteller nicht klar kommuniziert was er verkauft, erlaube ich mir Vermutungen aufzustellen - mir bleibt ja nichts anderes übrig und ist nunmal genau Teil meiner Kritik. Substanzlos sind diese nicht. Wenn du micht angreifst dann bitte zukünftig nicht so generell - mir geht es nicht darum meinen Standpunkt durchzudrücken.


Ich glaube die unterschiedlichen Standpunkte wurden damit ausreichend aufgezeigt. ;)

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Antwort von MrMeeseeks:

freezer hat geschrieben:
ruta hat geschrieben:

Ich glaube das ist eher eine Marketingentscheidung, damit nicht zu viel Neunmalkluge daherkommen und deren Geschäftsmodell hinterfragen können.
Die Datenblätter von den SSDs/Chips die Angelbird verkauft, sind in aller Regel öffentlich zugänglich.

So darf man deren "Made in Austria" im besten Sinne als "Designed & Assembled in Austria" verstehen. Die Chips für die Speicherlösungen kommen nicht von ihnen selber. Da läuft "nur" eine für Sie angepasste Firmware drauf.
Dass Angelbird selbst keine Flashspeicher herstellen kann, da es dafür sauteure Fabriken und Spezial-Know-How benötigt, ist kein Geheimnis und kann man ihnen auch nicht nachteilig auslegen. Sie verbauen allerdings immer noch das viel teurere MLC und garantieren eine sehr hohe Mindestschreibgeschwindigkeit selbst bis die Karte voll geschrieben wurde.

Die Firmware schreiben und optimieren sie allerdings selbst - das weiß ich aus erster Hand vom Angelbird Boss Roman selbst - mit dem ich vor Jahren ein paar mal länger telefonierte. Sie haben sogar auf meine Bitte hin die Firmware der SD-Karten so angepasst, dass diese wieder mit den alten Blackmagic Pockets und Videoassists der ersten Generation kompatibel waren (die SD-Karten der meisten anderen Hersteller liefen mit den Geräten nicht mehr).

Es wäre also schön, wenn Du Deine Vermutungen nicht einfach mal so substanzlos in den Raum stellst.
MLC Speicher ist etwa 25% teurer in der Herstellung als TLC, woher kommen dann also die restlichen 500€ Aufpreis für eine 1TB Speicherkarte? Die Speicher hat besondere Anforderungen und ist sparsam, das alles treibt die Kosten in die Höhe, zu denken Angelbird hätte aber keine riesigen Gewinnspannen mit den Speicherkarten ist recht naiv.

Du behauptest die schreiben ihre Firmware selber (als wäre das eine Besonderheit) und erzählst uns dann dass sie auf deinen Wunsch hin die Firmware angepasst haben. Das zeigt doch nur wie simpel die Angelegenheit war.

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Antwort von freezer:

MrMeeseeks hat geschrieben:
MLC Speicher ist etwa 25% teurer in der Herstellung als TLC,
Die günstigen SSDs nutzen alle 3D-TLC und das ist bedeutend günstiger. Die neuesten sogar 176-Layer-TLC-NAND.

Siehe dazu auch hier:
https://www.speedguide.net/faq/slc-mlc- ... drives-406
MrMeeseeks hat geschrieben:
MLC Speicher ist etwa 25% teurer in der Herstellung als TLC, woher kommen dann also die restlichen 500€ Aufpreis für eine 1TB Speicherkarte? Die Speicher hat besondere Anforderungen und ist sparsam, das alles treibt die Kosten in die Höhe, zu denken Angelbird hätte aber keine riesigen Gewinnspannen mit den Speicherkarten ist recht naiv.
MrMeeseeks hat geschrieben:
Du behauptest die schreiben ihre Firmware selber (als wäre das eine Besonderheit) und erzählst uns dann dass sie auf deinen Wunsch hin die Firmware angepasst haben. Das zeigt doch nur wie simpel die Angelegenheit war.
Eigentlich zeigst Du hier nur schön, wie ahnungslos Du bist. Firmware für einen Controller zu schreiben ist alles andere als simpel und es war auch nicht einfach die Firmware an die alte Pocket anzupassen. Aber was weiß ich schon - wenn wir doch Dich und Deine Mutmaßungen haben.

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Antwort von Jost:

Das Problem liegt an anderer Stelle. CFExpress B ist schlecht dokumentiert. Es müssen lediglich 12V anliegen. Über die Stromstärke schweigt sich das Manual aus.
BM hatte das Problem bei U2-Disks per USB-C. In der Nutzung reichte es zwar, der Anlaufstrom war aber zu gering. Wurde dann per Firmware-Update Hersteller-spezifisch behoben.

Läuft es, wird es problemlos laufen. Die Datenraten der Cam liegen schließlich meilenweit unter dem, was die SSD speichern kann.

Die andere Frage ist: Nur weil eine CFExpress B in den Slot passt, heißt das noch lange nicht, dass die Card vollständig angebunden wird.
BM empfiehlt zum Beispiel bei der 12K eine mobile SSD, die per USB-C mit 2x2 angebunden wird, während die 12K selbst aber nur per 1X2 ausgeben kann. Dabei spielt der SSD-Controller offenbar eine Rolle. Normalerweise würde auch eine mobile SSD reichen, die passgenau mit 1X2 angebunden wird.
Ob es überhaupt Cams gibt, die 2X2 anbinden, ist unklar. Eine Red V-Raptur gibt max 800 MB/S aus. Dafür benötigt man keine CFExpress B.

Über die Abwärme muss man sich überhaupt keine Gedanken machen. Eine Gummi-ummantelte mobile Sandisk speichert über 20 Minuten 8k/120p weg und wird gut handwarm.
Dabei werden rund 750 MB die Sekunde abgespeichert.

Dass CFEpress B überhaupt im Einsatz ist, hat einen ganz einfach Grund. CFEpress A ist zu langsam. Es müsste auf zwei Cards wechselseitig aufgezeichnet und anschließend händisch die Dateien für den Schnitt zusammengeführt werden.
CFEpress B macht das überflüssig.
CFEpress B ist dennoch Murx, weil man zusätzlich ein Lesegerät für den Schnitt oder den Datentransfer auf den PC benötigt.

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