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"Out of Shadows" Doku - Von YouTube verbannt



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Frage von MLJ:


@All
Ein Kollege hat mich auf die Doku "Out of Shadows" aufmerksam gemacht auf seinem Kanal. Keine 5 Minuten später wurde es von YouTube gesperrt. Das gleiche auch bei anderen YouTube Kanälen, das gleiche Bild. Angeblich sei es ein Propaganda Video der QAnan Bewegung und würde daher gegen die Richtlinien von YouTube verstoßen. Ich habe mir das ganze Video trotzdem ansehen können auf der Offiziellen Seite und frage mich was ihr davon haltet. Bevor ihr hier einen Beitrag dazu schreibt möchte ich euch bitten die ganze Doku anzusehen und dabei Sachlich zu bleiben. (Spieldauer knapp 1 Stunde 18 Minuten)

Ich bin kein Anhänger von QAnan oder anderen wilden Verschwörungstheoretikern oder Theorien und mache hier auch keine Werbung dafür. Mich Interessiert nur eure Meinung dazu und wie ihr die Sache seht.

Hier kann man die Doku trotzdem sehen:

Out of Shadows - Official Website (2020)

Out of Shadows - At Documentary Mania

Dazu auch passend aus der ZDF History Serie:

Geheimes Hollywood - Die dunkle Seite der Traumfabrik (2017)

Ich bin auf eure sachlichen Beiträge gespannt und nochmal meine Bitte an euch, bleibt sachlich und vielen Dank dafür im voraus.

Cheers und bleibt gesund

Mickey



Antwort von Jörg:

Allein die Kanäle, über die diese "Doku" vertrieben wird, gibt genügend Aufschluss auf die
Motivation, und die Stoßrichtung dieses, aus meiner Sicht, Machwerks.
Dieses Zeug eine Stunde anschauen?



Antwort von didah:

MLJ hat geschrieben:
Angeblich sei es ein Propaganda Video der QAnan Bewegung und würde daher gegen die Richtlinien von YouTube verstoßen.
angeblich ist auch der himmel blau und die erde rund.








Antwort von cantsin:

Money quote von "Out of Shadows", 32: 27:

"Alright, so look - here's the deal: they've been desensitizing us since we were born. And I'll give you some examples. Let's start with the big one, let's start with words we hear all the time and never even think about. Let's start with the word 'entertainment'. To entertain, what does that mean? To bind or hold. To bind or hold what? And audience's attention. Now let's take the word 'Hollywood'. Where does that come from? Hollywood comes from the holly tree. And the ancient druids, back in the day, used to take the holly tree, make wines to weave spells, cast spells, or channel spells. And when you needed help, they would consult the magis or the mediums of the day to help channel their spells to the population. Well, cut to today. What do we have in our houses? We had these black boxes, what were they called? TVs. If you stop and you say the word, tel-e-vision = "tell a vision". And when you turn on that tell-a-vision, what do you get? What's the first thing that pops up? A list of CHANNELS. And when you turn on those channels, what's on those channels? Programming! They are programming you! They've been programming your whole life! You don't even know it! They do it with your music, they do it with your tv, they do it with your movies, they do it with your games. They have been programming us and programming you since you were little, and you don't even know it because you don't even question."



Antwort von gNNY:

Die Doku baut zu Beginn ein Framing auf, in dem versucht wird, diese Verschwörungstheorie loszukoppeln von anderen Theorien und ihr somit mehr Wahrheitsgehalt zu geben. Sinngemäß heißt es da:"Ich hab kein Interesse an Verschwörungstheorien, ich hab keine Zeit mich mit Big Foot, Aliens, die flache Erde oder 9/11 zu beschäftigen. Aber ich kenn mich in Hollywood aus." Es entsteht der Eindruck, dass hier nicht über Sachen erzählt wird, von denen wir ausgehen, dass sie Humbug sind (Big Foot, Aliens, etc.), sondern dass es hier um wirklich wahre Dinge geht.

Dann werden jede Menge Theorien präsentiert, die mit Recherchen, O-Tönen, Ausschnitten etc. scheinbar erdrüclemd untermauert gestellt werden.

Und am Ende steht das Ikea-Prinzip, was so gern bei diesen Verschwörungstheorien bemüht wird: macht euch selbst ein Bild davon, schaut auf das Große Ganze, verbindet die Punkte. Dann werdet auch ihr die Wahrheit erkennen müssen, denn es ist allzu offensichtlich.

Mit anderen Worten: nichts ist erfüllender als eine Verschwörungstheorie, die man sich selbst erarbeitet hat.

Insofern nichts Überraschendes in dieser Doku. Ich kann nachvollziehen, weshalb YouTube es gelöscht hat.

PS: bei Minute 1:11:57 wird von dem "Evil One Eye" gesprochen, aber da fehlt mir noch ein Beispiel:


zum Bild




Antwort von MLJ:

@Jörg
Ich gebe dir Recht und wie gesagt, ich bin kein Anhänger von wilden Theorien ohne belegbare Basis oder Fakten. Allerdings gibt es geringe parallelen zu der ZDF Doku die ich oben verlinkt habe. Trotzdem wundert mich dass diese Doku sofort von YouTube gesperrt wird. Ich denke eher dass es ein Beleg für die Anhänger solcher Theorien ist um diese zu untermauern oder mehr glaubwürdig erscheinen zu lassen. Danke für deinen Beitrag.

@didah
Ja, angeblich aber das kann vieles sein. Ich habe nicht recherchiert wer die Doku gemacht hat und ob es sich dabei um Anhänger handelt die wilde Theorien vertreten.

@cantsin
Das mit dem "Programmieren" der Konsumenten ist ein alter Hut und wurde in vielen Kriegen als Propaganda von den Militärs eingesetzt, nicht wirklich etwas neues. Aber trotzdem stellt sich die Frage. "Passiert das wirklich noch heute ?" Welchen Medien und Sendern kann man vertrauen und welchen nicht ?

@gNNY
Vielen Dank für deinen Beitrag und ich schließe mich deinen Ausführungen der Analyse an. Mein Kollege der mir den Link zu seinem Kanal geschickt hatte mit dem Link zu dem Video und 5 Minuten später gesperrt wurde sieht das auch so. Alles sehr gut auf den Punkt gebracht. Allerdings, ist diese Doku so gefährlich dass man es gleich sperren muss ? Ich mache mir stets mein eigenes Bild und betrachte auch immer beide Seiten um mir eine Meinung bilden zu können. Wird das einem in diesem Fall nicht verweigert ? Wird hier grundlos von YouTube zensiert ?

@All
Habt ihr auch die ZDF Doku angesehen die ich oben verlinkt habe ? Ich danke euch für eure Beiträge und ich betone nochmals, ich bin kein Anhänger solcher Theorien oder Leuten die solche Theorien vertreten und will hier auch keine Werbung dafür machen. Mich interessiert lediglich eure Sichtweise dazu was den Inhalt betrifft.

Cheers und bleibt gesund

Mickey



Antwort von roki100:

Es gab mal eine Doku über Medikamente, Pharma-Industrie usw. Darin wird gezeigt, wie die schwarze Menschen in Amerika und in Drittländer systematisch, nicht nur als Testkaninchen missbraucht wurden und immer noch werden.... Auch über "Aids"-Medikamente wird erzählt und warum sie dazu gezwungen werden (u.a. Kinder usw.)... Man denkt erst, all dass sei doch nur Verschwörungstheorie, dann am ende, eine Doku, welch auf ARD Sender lief und all das genau bestätigt.

Ich weiß leider nicht wie die Doku hieß. Vielleicht kennt das jemand von euch. Am ende sagt ein Junge: "Gott verzeih ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun..." :(



Antwort von Axel:

MLJ hat geschrieben:
@cantsin
Das mit dem "Programmieren" der Konsumenten ist ein alter Hut und wurde in vielen Kriegen als Propaganda von den Militärs eingesetzt, nicht wirklich etwas neues. Aber trotzdem stellt sich die Frage. "Passiert das wirklich noch heute ?" Welchen Medien und Sendern kann man vertrauen und welchen nicht ?
Seht euch "Cambridge Analyticas großer Hack" auf Netflix an. Unsere Daten werden nicht nur zu Marketingzwecken aufbereitet, sondern auch zu Propagandazwecken. Es wird versucht, uns zu programmieren. Ob es bei mir oder bei dir gelingt? Das muss jeder für sich kritisch hinterfragen.

Derweil bläst "Tim Apple" zum Krieg gegen Facebook.


Hintergrund ist vielleicht, dass Apple hofft, dass die Apple Glasses eine ähnliche Revolution werden wie einst das iPhone. Von allem, was man hört, ist die Brille, deren augmented reality nur mit Anbindung an's Internet funktioniert (etwa via mitgeführtem iPhone) der schlimmste Alptraum aller Datenschützer und der Schlaraffenlandtraum all jener, die in der Matrix lieber saftige Steaks essen als in der Nebukadnezar in unfreiwilliger Quarantäne zu sitzen. Das funktioniert etwa so: "Hallo Siri, IKEA-Kommode da hin (16 eingebaute Kameras plus Lidar erkennen die Zimmerecke ... Ein Vorschlag aus dem IKEA-Katalog, dessen Dimensionen passen, wird überblendet, in, äh, Retina-Auflösung, perspektivisch und durch KI mit stimmigem Grading). Kleiner, ich will noch was draufstellen. Nein, nicht die Obstschale."

Da lässt man natürlich nicht gerne eine Technologie, die Milliarden restlos versklaven könnte, von Zuckerberg & Co kapern. Zuerst die Konkurrenz diskreditieren.

Das grauenerregendste antisoziale Gerät war das iPhone. Aber natürlich, das muss man auch sagen, wäre Facebook auf reinen Desktop-Rechnern nie der Big Brother geworden, der er heute ist. Der Big Dealer, der mit Bestätigung, Inklusion, Identität, den menschlichsten aller Bedürfnisse, in virtueller Form süchtig macht und dann mit Entzug droht.

Programmiert? Ja, das sind die meisten.



Antwort von cantsin:

Leute, "Out of the Shadows" ist ein rechtsradikales Propagandafilmchen, das grenzdebile Verschwörungsmythen wie Pizzagate und QAnon verbreitet, dazu noch auf beinahe realsatirisch überzeichnete Weise...

Dagegen ist die ZDF-Doku seriös, sagt aber absolut nichts neues und nichts, was man nicht in allen seriösen Informationsquellen (inkl. Wikipedia) schon seit Jahrzehnten nachlesen kann: Dass in Hollywood schon seit beinahe einem Jahrhundert Filmstar-Images von Studios und Agenten am Reißbrett konstruiert werden, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben, inkl. schwuler Schauspieler (wie Rock Hudson und Robert Wagner) als Frauenschwärme, die Scheinehen eingehen und durch große bezahlte Entouragen abgeschirmt werden; dass mit diesen Konstruktionen zur Not auch Verbrechen wie Vergewaltigungen und selbst Mord unter den Tisch gekehrt werden, und dass das Pentagon als Produktionspartner bei unzähligen Action-, Kriegs- und sonstigen Filmen mit im Boot ist und seine Militärausrüstung kostenlos zur Verfügung stellt, dafür aber die Drehbücher nach eigenen Propaganda-Richtlinien redigiert.



Antwort von Jörg:

Die Macht der Medien war schon lange erschreckend, und wird immer schlimmer und bedrückender.

Gestern morgen beim Bäcker.
Kundin:
"ick lass mir nicht ümpfen, davon stirbt man."
2. Kundin:
"Ehrlich?"
"Ja klar."

meine Nachfrage:
" Wer sagt denn sowas?"

"Na der Typ"

"Welcher Typ?"

"Na der Typ bei facebook..., den les ick imma, der weeß allet, der hat zwölfdausend follower"

Bäckereifachverkäuferin.
"Macht denn zweesiebzich."

""beinah vajessen, ick nehm noch ne Bild und ne BZ"

Als Til Mette cartoon würde man darüber schmunzeln, real macht das mehr als nachdenklich.



Antwort von gNNY:

MLJ hat geschrieben:
@gNNY
Vielen Dank für deinen Beitrag und ich schließe mich deinen Ausführungen der Analyse an. Mein Kollege der mir den Link zu seinem Kanal geschickt hatte mit dem Link zu dem Video und 5 Minuten später gesperrt wurde sieht das auch so. Alles sehr gut auf den Punkt gebracht. Allerdings, ist diese Doku so gefährlich dass man es gleich sperren muss ? Ich mache mir stets mein eigenes Bild und betrachte auch immer beide Seiten um mir eine Meinung bilden zu können. Wird das einem in diesem Fall nicht verweigert ? Wird hier grundlos von YouTube zensiert ?
YouTube lässt echt viel Schrott stehen, da muss schon was vorgefallen sein, dass es so schnell weg kommt. Meinnugsfreiheit heißt nicht, sagen zu dürfen, was man möchte. Es gibt gesetzliche Rahmen.

Aber vielleicht ist der Grund der Löschung anders als vermutet: liegt vielleicht ein Rechtsproblem vor? Also ein simpler Fall von illegaler Verbreitung urheberrechtlich geschütztem Materials? Dann bauschen wir hier das Thema umsonst auf.

Wir scheinen uns doch alle einig zu sein, dass das inhaltlicher Schrott ist. Also können wir hier doch einen Strich drunter machen und uns wieder interessanteren Dingen widmen!



Antwort von freezer:

Schnell weggekommen ist relativ - die hatten über 10 Mio Views.
Und das im Mai 2020, ging online auf YouTube Mitte April 2020








Antwort von Sammy D:

Der Satz "Connect the dots!" in solchen Filmchen, also die Arbeitsanweisung für Zahlenbilder: die einfachste und unreflektierteste Beschäftigungstherapie für Kinder mit vermeintlichem Aha-Effekt.


zum Bild




Antwort von MLJ:

@roki100
Danke für deinen Beitrag. Ich habe etwas ähnliches an Doku in Erinnerung was du suchst und beschrieben hast in deinem Beitrag. Ich suche mal im Netz und sollte ich fündig werden gebe ich dir Bescheid, okay ?

@Axel
Danke dir für deinen Beitrag. Das mit dem "Programmieren" ist nichts neues da Medien schon früher für Propaganda gezielt eingesetzt wurden. Was Soziale Medien angeht so sehe ich das auch als eine Art "Programmierung" da es schnell bei vielen zu einem Suchtfaktor mutiert und die Realität dabei schnell ausgeblendet wird. Möglicherweise wird deswegen den seriösen Medien nicht mehr vertraut da sie eine andere Sicht der Dinge verbreiten als im Internet. Vielleicht kamen die so auf das Wort "Lügenpresse", wer weiß. Danke übrigens für den Link zu dem Video.

@cantsin
Vielen Dank für deinen Beitrag und ich sehe das auch so wie du. Ich habe etwas im Netz recherchiert wer diese Doku (Out of Shadows) gemacht hat. Auf der Offiziellen Seite keine Angaben, nur generisches an Info ohne Namen und dieser "Mike Smith" scheint dabei die entscheidende Rolle zu spielen. Des weiteren finden sich Zitate aus der Bibel auf der Offiziellen Seite was einen weiteren Anhaltspunkt gibt. In der Doku gibt es keinen richtigen Vorspann und keinen Abspann mit Namen was das ganze noch unseriöser erscheinen lässt meiner Meinung nach.

@Jörg
Danke für deinen Beitrag. Du hast Recht, Medien aller Art haben Macht und einige in erdrückender Weise. Ich denke nur der gesunde Menschenverstand kann uns Konsumenten davor schützen nicht jede Nachricht sofort zu glauben und als bare Münze zu nehmen. Und als Filmemacher für Dokumentationen hilft nur eine intensive und saubere Recherche mehrerer seriöser Quellen um ein klares und wahrhaftiges Bild an Informationen zu haben.

@gNNY
Danke für deinen Beitrag und es stimmt, YouTube lässt wirklich viel Schrott stehen. Ich habe mir die Doku nur einmal komplett angesehen, ein zweites mal hätte ich nicht durchgestanden. Dabei sind mir keine Passagen aufgefallen die ein Rechtliches Problem darstellen würden. Daher denke ich eher dass die Doku so schnell wegen dem Inhalt gesperrt wird weil er als Propaganda und "Fake News" eingestuft wurde. Die EU hat ja die Sozialen Medien dazu verdonnert solche Inhalte zu Filtern und zu sperren.

@freezer
Danke für deinen Beitrag und ich denke die 10 Millionen kamen nur zustande weil es sich wie ein Lauffeuer unter den Anhängern verbreitet hat. Diese Verschwörungstheoretiker und deren Anhänger sind sehr gut vernetzt, da ist es kein Wunder dass so viele sich das angesehen haben.

@Sammy D
Danke für deine Beitrag und das Zahlenbild. Wo hast du das Her ? Ich werde es später mal mit einem Grafik Programm ausprobieren was dabei raus kommt.

@All
Zunächst vielen Dank an euch für die aufschlussreichen Beiträge und Sichtweisen, ihr seid Klasse, echt. Ich denke man muss schon sehr verblendet sein wenn man einer Doku wie "Out of Shadows" glauben schenkt. Wie seht ihr das mit den Medien ? Können wir den Medien vertrauen ?

Was ich teilweise beobachten konnte war, dass die Medien in USA bei Trumps Wahlkampf vor seiner Wahl alles getan haben um ihn bloßzustellen. Als er gewählt war ging das deutlich zurück und wenn Trump etwas dummes sagte wie "Man kann auch Desinfektionsmittel gegen den Virus spritzen" die Medien eher so das ganze dementierten als wenn ein kleiner Junge Unsinn erzählt hat. Dann, Herbst 2020 ging es los. Auf einmal stand eine gewaltige Medienfront gegen Trump. Soziale Medien Zensierten Beiträge, sperrten Zeitweise seine Seite, später komplett. Dass die Medien in den USA ganz anders sind als z.B. in Kanada hat schon der Filmemacher Michael Moore gezeigt in einer Doku. Ich denke dass die Medien in den USA auch heute noch die Menschen zum Teil mit Inhalten "programmieren", zumindest hat man in den letzten Monaten die Macht der Medien in den USA wunderbar beobachten können. Wie seht ihr das ganze ?

Cheers und bleibt gesund

Mickey

P.S.: Ich habe Trump hier nur als Beispiel genannt, also bitte keinen Trump Thread daraus machen. Ich danke euch im voraus.



Antwort von Darth Schneider:

@MLJ
Den Trump Thread hast du jetzt soeben schon gestartet.;)
Dabei ist der Blondschopf doch gar nicht massgebend.
Also in Amerika sind die Medien ja vergleichen mit anderen Mächtigen Nationen, z.B. Russland und China ziemlich frei und viele davon nennen sich auch unabhängig...Ob das wirklich so ist, sei dahingestellt, weil Geld zum Leben brauchen ja alle.;)
Ich denke das Problem liegt aber eher bei der Politik in Amerika und nicht bei den Medien und auch nicht bei Trump.
Über Jahrzehnte hatte Amerika das Glück das der Grossteil der Welt die USA als Land der unbegrenzten Möglichkeiten und auch als Weltretter Nation angesehen hat. Und die amerikanische Weltpolitik konnte über Jahrzehnte mehr oder weniger tun und lassen was sie wollten.
Doch der gute Ruf leidet inzwischen viel fest, zu viele fatale Fehler hat die amerikanische Regierung auf der politischen Weltbühne gemacht, aus rein eigennütziger Motivation viel zu grossen Schaden angerichtet und zu viele andere mächtige Nationen und Menschen sehr, sehr wütend gemacht.
Dazu kommt, das einst so mächtige Land ist immer mehr verschuldet ist, eigentlich sind die Amis schon lange pleite. Da nützt einfach immer mehr Dollars zu drucken auch irgendwann nichts mehr...
Somit gibt es in Amerika immer mehr sehr arme (und auch sehr wütende) Menschen. Und viele von den Amerikanern die noch genug zum Essen haben sind inzwischen immer mehr in zwei Lager gespalten...

Ich denke das Alles gibt natürlich Leuten wie dem Kapital stürmendem Büffelhorn Helm Träger, den dazu passenden Verschwörungstheorien genug Unterstützung. Das ist wie Nährboden, für noch mehr, terroristisches Gedankengut und Verschwörungstheorien. ;)
In solchen Situationen entstehen ganz leicht grosse Spannungen und nicht zuletzt auch solche extremen, radikale Gruppierungen wie die QAnon.
Von solchen Menschen motiviert werden auch solche voll überdrehte, aufstachelnde Dokumentationen wie Out of Shadows produziert....
Die ja dann das Problem was Amerika hat auch nicht mal ansatzmässig nur im Kopf lösen können, ja womöglich nicht mal wirklich richtig erkennen...

Ich habe mir die Doku nicht mal angeschaut, die Diskussion hier reicht mir. Und wenn YouTube das Video gesperrt hat werden sie womöglich auch gute Gründe dafür haben.
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

MLJ hat geschrieben:
Vielleicht kamen die so auf das Wort "Lügenpresse"
Das stammt aus den 70er Jahren und wurde damals von der APO gerne verwendet - also eher ein alter (wieder aufgewärmter) Hut.
MLJ hat geschrieben:

Können wir den Medien vertrauen ?
Gute Frage. Nach welchen Kriterien vertraust du jemanden?
Wenn ich ne Zeitung lese, und was da steht, stellt sich im nachhinein zum größten Teil als richtig heraus, neige ich dazu ihr auch bei zukünftigen Artikeln zu vertrauen. Zeigt sich aber, daß ich gezielt angelogen wurde, wie z.B. beim Relotios Skandal des Spiegel..

https://taz.de/Ein-Jahr-Faelscher-Skand ... /!5647490/

...dann versiegt mein Vertrauen ganz schnell, vor allem weil sich natürlich auch der Verdacht aufdrängt, daß es sich dabei nicht um einen Einzelfall handelt.

Und wir reden hier nicht nur über schlampigen Journalismus, oder ne falsche Einschätzung, sondern über einen gezielten Versuch die Leser zu manipulieren. Erinnere dich in dem Zusammenhang auch an des geleakte Framing Papier des ÖR Fernsehens.

Was mich zum nächsten Punkt bringt: Ideologie. Die meisten Mainstream Journalisten bezeichnen sich selbst als eher links oder sogar stark links.
Natürlich schlägt sich dieser ideologische Bias in ihren Artikeln entsprechend nieder.

Wobei wir bei Punkt 3 sind: Vielfalt. Wenn quasi alle Mainstream Medien das selbe schreiben, ist das immer ein Zeichen von Gleichschaltung - ob gesteuert oder aus eigenem Antrieb ist jetzt mal egal.
Soll ich einem Medium also vertrauen, muß ich die Möglichkeit haben, auch mal ne andere Perspektive oder Gegenmeinung zu lesen (selbst wenn sie absurd ist), weil ich sonst in einer Meinungsblase lebe. Wenn jetzt YT und andere Firmen entscheiden, was ich sehen darf, und was nicht, festigt das natürlich die Meinungsblase.

Weil ich nicht nur ein starker Verfechter der Meinungsfreiheit und Vielfalt bin, sondern auch Konstitutionalist, verweise ich hier auf Artikel 5 unserer Verfassung:

1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten...

Was natürlich nur möglich ist, wenn diese "allgemein zugänglichen Quellen" nicht gelöscht werden.

Das Problem besteht nun darin, daß die Verfassung ein Schutzschild gegen eine übergriffige Regierung ist, und nicht das Verhältnis zu einen US Firma wie YT regelt - die können praktisch machen, was sie wollen.

Über die Motive von YT und Co. irgendwelche Inhalte zu löschen, während andere stehen bleiben, kann man jetzt natürlich munter spekulieren, ändern wird sich da wahrscheinlich nix. Deshalb etablieren sich ja schon seit ner ganzen Weile ständig neue Plattformen, die den Zugang zu diesen "allgemein zugänglichen Quellen" dann trotzdem ermöglichen.



Antwort von Jott:

Wo genau ist das Problem? Alex Jones zum Beispiel, bei dem man sich garantiert nicht-mainstream "informiert", braucht keine "Plattform", es kann ja jeder direkt auf die Website gehen, die Stories dort glauben und sein Zeug kaufen. Dort kann er fabulieren, was er will und "zensierte" Videos zeigen wie er will. Und wer COVID oder sonst was leugnen will, darf das auch bei uns problemlos kundtun und findet sein Publikum.

YouTube und die anderen sind kostenlos, haben aber trotzdem Nutzerrichtlinien. Gefährdende Falschinformationen (es gibt gar keine Viren bla bla) und Hassrede sind nun mal Löschgründe. Es gibt keinen Anspruch darauf, YouTube für alles nutzen zu dürfen. Für P*rn ja auch nicht. Och je. Das Einzige, was den Leuten tatsächlich weggenommen wird, ist die große Reichweite. Wer ihnen zuhören will, kann das ja aber jederzeit trotzdem. Und es adelt, bei YouTube gelöscht zu werden, man taucht halt woanders auf. Die Opferrolle gehört zum Marketing.

Und wie oben demonstriert, ist eine Doku nicht weg, nur weil sie von YouTube gelöscht wird. Man guckt sie halt woanders, und schon alleine deswegen, weil sie eben gelöscht wurde!

Und bei Zeitungen zum Beispiel kann man sich doch aussuchen, mit welchem Drall man informiert werden möchte?



Antwort von rdcl:

So in der Art sehe ich das auch. Klar hat jeder das Recht seine Meinung frei zu äußern. Aber man hat kein Recht darauf das über bestimmte Plattformen von privaten Unternehmen zu tun. Wenn Youtube jemandem, aus welchen Gründen auch immer, keine Plattform bieten will, haben sie grundsätzlich meiner Meinung auch das Recht dazu (Details müssen wohl im Einzelfall geklärt werden).
Man hat ja auch nicht das Recht darauf, dass seine Meinung in einer deutschen Tageszeitung publiziert oder in den Öffentlich-Rechtlichen ausgestrahlt wird. Das beinhaltet Artikel 5 auch überhaupt nicht.



Antwort von Darth Schneider:

Auf der anderen Seite nennen sich diese digitalen, Privat Unternehmen, die sozialen Medien...
Also es wäre schon sozialer und auch neutraler wenn wirklich jeder seine Meinung frei äussern dürfte, auch wenn diese dem Unternehmen nicht passen.
Weil sonst fängt das Privat Unternehmen an Politik zu machen, das sollten sie so aber nicht.
Das fällt überhaupt nicht in deren Aufgabenbereich, auch nicht zu entscheiden welche Meinung richtig oder falsch ist.
Gruss Boris



Antwort von rdcl:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Auf der anderen Seite nennen sich diese digitalen, Privat Unternehmen, die sozialen Medien...
Also es wäre schon sozialer und auch neutraler wenn wirklich jeder seine Meinung frei äussern dürfte, auch wenn diese dem Unternehmen nicht passen.
Weil sonst fängt das Privat Unternehmen an Politik zu machen, das sollten sie so aber nicht.
Gruss Boris
Ja, das stimmt schon auch. Aber wie gesagt, es gibt auch für soziale Medien recht klare Nutzungsbedingungen. Und wer einfach vorsätzlich lügt und falsche Informationen verbreitet, verstößt eben dagegen. Mal als Beispiel: Wäre Trump ein "normaler" Twitternutzer gewesen, wäre er schon sehr sehr viel früher gesperrt worden bei den ganzen nachweislichen Lügen die er verbreitet hat.

Wie gesagt, niemand hat das uneingeschränkte Recht darauf die Reichweite dieser Plattformen für sich zu nutzen. Das ist ein Dienst den man in Anspruch nimmt, mit allen dazugehörigen Bedingungen.
Die Plattformen sind ja sogar gesetzlich dazu verpflichtet bestimmte Inhalte zu löschen, wie z.B. Aufrufe zur Gewalt.



Antwort von freezer:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Auf der anderen Seite nennen sich diese digitalen, Privat Unternehmen, die sozialen Medien...
Also es wäre schon sozialer und auch neutraler wenn wirklich jeder seine Meinung frei äussern dürfte, auch wenn diese dem Unternehmen nicht passen.
Weil sonst fängt das Privat Unternehmen an Politik zu machen, das sollten sie so aber nicht.
Das fällt überhaupt nicht in deren Aufgabenbereich, auch nicht zu entscheiden welche Meinung richtig oder falsch ist.
Gruss Boris
Wo würdest Du denn die Grenze ziehen für das freie äußern von Meinungen?
Ist es noch ok andere Menschen zu diffamieren? Aufrufe zu Gewalt? Beleidigungen? Verleumdungen?








Antwort von Frank Glencairn:

Jott hat geschrieben:
Gefährdende Falschinformationen und Hassrede sind nun mal Löschgründe.
Da würde ich dir zustimmen, wenn das alle Falschinformationen und Hassreden gleichmäßig betreffen würde, und nicht nur welche aus einer Richtung, während die anderen verschont werden.
Jott hat geschrieben:

YouTube und die anderen sind kostenlos,
Nein, du zahlst mit deinen Daten, und mit Werbung.
Jott hat geschrieben:
Und wie oben demonstriert, ist eine Doku nicht weg, nur weil sie von YouTube gelöscht wird. Man guckt sie halt woanders
Sag ich ja.
Jott hat geschrieben:

Für P*rn ja auch nicht.
Im Gegenteil - social Media hat ein massives Pädo Problem.



Antwort von Frank Glencairn:

freezer hat geschrieben:

Wo würdest Du denn die Grenze ziehen für das freie äußern von Meinungen?
Ist es noch ok andere Menschen zu diffamieren? Aufrufe zu Gewalt? Beleidigungen? Verleumdungen?
Das ist eher eine philosophische Frage.

Was ist denn überhaupt "Meinungsfreiheit"? Das sollten wir erst mal definieren.

Zunächst mal kann und konnte man in jedem totalitären Regime - von Stalin über Mao bis Hitler und DDR - zunächst einmal soviel Meinung haben wie man wollte. Die Frage ist, was passiert, wenn man diese Meinung dann auch tatsächlich ausspricht?

Der Unterschied zwischen totalitär und demokratisch besteht demnach darin, eine Meinung auch in Wort/Bild/Ton kommunizieren zu können, und zwar OHNE dadurch Sanktionen oder Nachteile erleiden zu müssen, und ohne daß die Regierung oder sonstwer dazwischenfunkt.

Meinungsfreiheit gibt's also entweder nur ganz oder gar nicht (ähnlich wie Schwangerschaft) - Eingeschränkte Meinungsfreiheit ist eben die Abwesenheit der Meinungsfreiheit - der Zustand wie in jedem totalitären System, wo du ja auch alles sagen darfst, außer der Dinge, die du nicht sagen darfst.

Da muß man sich halt selbst fragen, auf welcher Seite der Geschichte man stehen möchte.



Antwort von andieymi:

Ich glaube was Schwurbler & Co so durcheinanderbringt ist ein völlig falsches Bild von Meinungsfreiheit. Es gibt da auch Defintionen dazu.
Der beste Gegenbeweis für jede Diktatur-Fantasie ist eigentlich, dass Du (niemand soll sich angesrochen fühlen) viel von Deinen Blödsinn tatsächlich straffrei verbreiten darfst, mit gewissen Einschränkungen was höher gelagerte Rechte angeht. Ganz gut für den Einstieg:
www.bpb.de/apuz/306444/meinungsfreiheit-und-ihre-genzen

Dass sich niemand den Blödsinn anhören muss ist, berührt genauso wenig die Meinungsfreiheit der Verfasser, noch dass privatwirtschaftliche Plattformen sich dafür hergeben müssen.

Wofür man ein offenes Ohr haben könnte, wäre tatsächlich das "Problem"(?) der Ideologie und dass privatwirtschaftliche Unternehmen mit Monopolstellung (da liegt der Hund begraben) auf einmal das Spielfeld sind, auf dem Diskurs ausgetragen wird. Das ist halt Neoliberalismus, aber ich frage mich wie gut in Schwurbler-Richtung dann ein stärkerer Staat, der diese Plattformen zur Verfügung stellt (öffentlich-rechtlich, moderierte Content-Plattformen und Foren - ich glaub da seh ich schon hochrote Köpfe und die Wut aufsteigen...) - aber zum Glück sind die Schwurbler ja auch vom Recht der Berufs- und Erwerbsfreiheit nicht ausgenommen, können solche Plattformen auf privatwirtschaftlicher Basis selbst ins Leben rufen und dort innerhalb der Gesetzte (wenn auch außerhalb von ad absurdum geführten Begriffen wie Verblendung, Aufklärung und kategorischer Imperativ) ihren Schund verbreiten - gut dass wir in einer liberalen Demokratie leben, wo das von den Grundrechten gedeckt ist, auch wenn's oft mühsam ist.

PS: Ich habe die Doku nicht gesehen. Muss ich vermutlich auch nicht ohne dass ich meinen Medienkonsum aus verschiedensten Richtung trotzdem als divers bezeichnen möchte.



Antwort von Jott:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Jott hat geschrieben:
Gefährdende Falschinformationen und Hassrede sind nun mal Löschgründe.
Da würde ich dir zustimmen, wenn das alle Falschinformationen und Hassreden gleichmäßig betreffen würde, und nicht nur welche aus einer Richtung, während die anderen verschont werden.
Jott hat geschrieben:


Ist das so?



Antwort von Frank Glencairn:

andieymi hat geschrieben:
Ich glaube was Schwurbler & Co so durcheinanderbringt ist
Ja genau, jemanden der nicht deiner Meinung ist, erst mal mit einem populistischen Kindergartenbegriff zu belegen, und dann im Nachgang zu bescheinigen, daß er viel zu dumpf ist das Problem auch nur zu zu begreifen, ist immer ein ganz hervorragender Einstig in eine erwachsene Diskussion.
andieymi hat geschrieben:

Das ist halt Neoliberalismus
Nein, das ist eigentlich eher das Gegenteil. Und aktuell ist es ja auch eher die Linke, die nach einem starken Staat bettelt, der von oben, bis runter in die Familie und in's intimste Privatleben alles per Dekret hart durchreguliert. So obrigkeitshörig hab ich die Genossen seit der DDR nicht mehr gesehen.
andieymi hat geschrieben:
..aber zum Glück sind die Schwurbler ja auch vom Recht der Berufs- und Erwerbsfreiheit nicht ausgenommen, können solche Plattformen auf privatwirtschaftlicher Basis selbst ins Leben rufen ..
Hat man ja an Parler gesehen wie gut sowas tatsächlich funktionieret.
Da dreht dir dann halt nicht YT den Saft ab, sondern dein Provider/Server Host - in dem Fall Amazon.
Wenn die dann einen eigenen Provider aufbauen, dreht ihnen halt beim nächsten mal der Stromlieferant das Licht aus, weil es mit seinen Internen Richtlinien nicht vereinbar ist, daß mit seinem Strom solche Meinungen veröffentlicht werden.
andieymi hat geschrieben:

PS: Ich habe die Doku nicht gesehen.
Auf Grund welcher Basis bildest du dir dann deine Meinung über die Doku?



Antwort von Sammy D:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
...
Weil ich nicht nur ein starker Verfechter der Meinungsfreiheit und Vielfalt bin, sondern auch Konstitutionalist, verweise ich hier auf Artikel 5 unserer Verfassung:

1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten...

...
Dann solltest du statt der drei Punkte auch Absatz 2 zitieren!


Wenn dich beispielsweise jemand persönlich auf Social Media etc. mit vermeintlichen Beweisen verunglimpft und dies drastische Folgen für dein Leben hat, würdest du nicht die Löschung beantragen, weil Meinungsfreiheit?



Antwort von Bluboy:

"Sammy D" hat geschrieben:
Wenn dich beispielsweise jemand persönlich auf Social Media etc. mit vermeintlichen Beweisen verunglimpft und dies drastische Folgen für dein Leben hat, würdest du nicht die Löschung beantragen, weil Meinungsfreiheit?
Da hätten wir derzeit die öffentlich rechtlichen und Putins Home

Wwenn es drum geht Unruhe zu verbreiten und die Aktivisten in die Falle zu locken sind wie ganz vorne dabei.



Antwort von Frank Glencairn:

"Sammy D" hat geschrieben:


Wenn dich beispielsweise jemand persönlich auf Social Media etc. mit vermeintlichen Beweisen verunglimpft und dies drastische Folgen für dein Leben hat, würdest du nicht die Löschung beantragen, weil Meinungsfreiheit?


Wenn es sich tatsächlich um gefälschte Beweise handelt, mit dem Ziel jemanden absichtlich und gezielt zu schaden, ist das eine Straftat für die es bereits hier entsprechende Gesetze gibt - und da sind wir uns wohl alle einig - für die ein deutsche Gericht zuständig ist, und nicht irgendwelche unterbezahlten Angestellten einer US Firma.

Eine Straftat ist eine Strafart und keine Meinung.
Wenn irgendjemand was von einer flachen Erde faselt, das ist eine Meinung (wird aber trotzdem gelöscht, obwohl es niemandem schadet. Warum weiß nur YT).



Antwort von Sammy D:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
...

Eine Straftat ist eine Strafart und keine Meinung.
Wenn irgendjemand was von einer flachen Erde faselt, das ist eine Meinung (wird aber trotzdem gelöscht, obwohl es niemandem schadet. Warum weiß nur YT).
Dann wird in dem obigen Video auch keine Meinung vertreten. Denn eine Gruppe von Menschen als Mörder und Vergewaltiger zu diffamieren, ist ebenfalls eine Straftat. Oder nicht?








Antwort von Frank Glencairn:

Zu der Doku kann ich nix sagen, weil ich sie nicht gesehen habe.
Aber sollte da jemand fälschlicherweise der Vergewaltigung angeklagt werden, wird er sich wohl an ein Gericht wenden, da es sich dann ja um eine Straftat handelt, die sich ja nicht in Luft auflöst, wenn das Video gelöscht wurde.
Wobei mir dabei gerade einfällt - wie ist das in dem Zusammenhang eigentlich mit Beweismittelvernichtung durch eine Firma? Dürfen die das bei so einer Straftat eigentlich? Müssen die das zur Sicherheit und Strafverfolgung archivieren?

Kannst du mir mal den TimecodeTimecode im Glossar erklärt mit den Mörder und Vergewaltiger Vorwürfen angeben, damit ich nicht den ganzen Schinken durchschauen muß.



Antwort von MLJ:

@All
Ich danke euch allen für eure sehr guten Beiträge und zeigt deutlich dass gerade das Grundgesetz in Sachen Meinungsfreiheit stark verzerrt wird. Ich konsumiere auch verschiedene Medien und verlasse mich nie auf einzelne Quellen denn nur so kann man sich ein eigenes Bild schaffen. In der Doku werden sehr wilde Behauptungen aufgestellt die lediglich über aus dem Kontext gerissene Zitate untermauert werden aber jeden Beweis schuldig bleiben. Genau da sehe ich das Problem bei dieser Doku und dass jede Angabe von Quellen sowie den Machern fehlt.

Was die angesprochene Zensur von YouTube und anderen Medien angeht finde ich dass diese Portale durchaus darauf achten müssen was die Inhalte betrifft. Da auch viele Prominente aus Politik, Entertainment und Wirtschaft der USA in dieser Doku vorkommen kann ich mir vorstellen dass dies ein ausschlaggebender Punkt für die Sperrung ist. Oder anders gesehen, YouTube will sich mit der Sperrung reinwaschen um nachher sagen zu können "Wir haben diesen Inhalt nicht weiter verbreitet und sind unschuldig". Sicherlich kann man über die Motivation spekulieren aber bleibt dabei die Meinung auf der Strecke ? Ich denke nein.

Hier wurde auch die Politik der letzten 4 Jahre der USA angesprochen und wer dafür verantwortlich ist. Ich sehe das auch so und spreche oft mit meinen Kollegen und Freunden aus den USA darüber. Die Medien in den USA zeigen deutlich dass man sich nicht auf sie verlassen kann. Was die einen Sender verbreiten wird von anderen Sendern dementiert, von Bundesstaat zu Bundesstaat verschieden. Und wie ist es mit den Medien im Netz in den USA ? Das können wir jederzeit nachlesen und auf den Webseiten der Sender nachsehen.

Dazu ist folgende Reportage von CNBC sehr aufschlussreich in Sachen Wirtschaft in den USA:

The Rise and Fall of California (2021)

Anmerkung: Zwei Kollegen und Freunde aus der Bay Area haben das bestätigt was in der Reportage von CNBC zur Sprache kommt. Mir tut der User "Cinealta 81" leid der sich erst dort beruflich angesiedelt hat laut seiner eigenen Aussage hier im Forum.

Und wie ist es mit den Medien bei uns ? Ich denke man kann zumindest den Öffentlich Rechtlichen Sendern vertrauen. ARD z.B. hat eine andere Berichterstattung als ZDF, Arte, ORF (ZiB2) oder SRF1 (10 vor 10), genauso wie die Staatlichen Sender hier in Frankreich. Ich sehe mir diese Vielfalt an Nachrichten an und am Ende habe ich ein komplettes Bild. Berichte und Nachrichten von privaten Sendern konsumiere ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr.

Allerdings kann man sich erst eine eigene Meinung bilden wenn man beide Seiten gehört hat. Aus diesem Grund habe ich mir die komplette Doku angesehen um meine eigenen Schlüsse daraus zu ziehen. Erst vor kurzem wurden Internet Konzerne dazu verdonnert deren Inhalte strenger zu kontrollieren um den "Fake News" und wilden Verschwörungstheoretikern keine Plattform zu bieten. Ist das nun eine Einschränkung der Meinungsfreiheit, quasi vom Staat oder der EU ? Und ist es vertretbar ? Ich denke ja, es ist vertretbar, genauso als wenn jemand den Holocaust leugnet.

Ich sehe den Unterschied beim äußern der Meinung darin ob sie etwas behauptet was aus der Luft gegriffen wurde oder auf Fakten und seriösen Quellen basiert. Trifft letzteres zu so sollte sie uneingeschränkt geäußert werden können ohne Repressalien oder Bestrafung fürchten zu müssen. Theoretisch kann man vieles behaupten aber dann sollte man auch entsprechende Fakten und Beweise sowie seriöse Quellen dafür nachweisen können. Aus diesem Grund ist ein Filtern falscher Theorien durchaus vertretbar aus meiner Sichtweise.

Nochmal vielen Dank an euch für die vielen tollen Beiträge und bleibt gesund.

Cheers

Mickey

P.S.: Bitte entschuldigt dass ich diesmal nicht auf jeden einzelnen Beitrag eingegangen bin da es sonst ein Roman geworden wäre. Danke für euer Verständnis.



Antwort von freezer:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Wenn irgendjemand was von einer flachen Erde faselt, das ist eine Meinung (wird aber trotzdem gelöscht, obwohl es niemandem schadet. Warum weiß nur YT).
Nö wird nicht gelöscht. Du findest dazu jede Menge auf YouTube. Sonst hätten SciManDan und Conspiracy Catz und Co nicht viel mehr zu debunken.



Antwort von roki100:

MLJ hat geschrieben:
Allerdings kann man sich erst eine eigene Meinung bilden wenn man beide Seiten gehört hat. Aus diesem Grund habe ich mir die komplette Doku angesehen um meine eigenen Schlüsse daraus zu ziehen. Erst vor kurzem wurden Internet Konzerne dazu verdonnert deren Inhalte strenger zu kontrollieren um den "Fake News" und wilden Verschwörungstheoretikern keine Plattform zu bieten. Ist das nun eine Einschränkung der Meinungsfreiheit, quasi vom Staat oder der EU ? Und ist es vertretbar ? Ich denke ja, es ist vertretbar, genauso als wenn jemand den Holocaust leugnet.
Die Internet Konzerne wurden dazu verdonnert, ja, passiert ist aber fast nur einseitig etwas, wie z.B. Linke Beiträge wurden als extremistisch eingestuft und tatsächlich gelöscht. Darin war aber NULL Extremismus. Stattdessen bleiben aber Beiträge (Facebook, YouTube Videos usw.) weiterhin für rechte Propaganda unberührt... Ich erinnere mich z.B. an YouTube-Video, wo in Wirklichkeit eine Kampfkunst präsentiert wird mit etwas Show: Ein Mann und eine Frau spazieren und werden von eine Gruppe von Männern belästigt, der Freund der Dame schlägt dann die Angreifer... am Ende klatschen die Zuschauer. Alles nur show. Nun haben ein paar Idioten das Video für rechte Propaganda passend geschnitten und es so aussehen lassen, als würden Flüchtlinge ein weißes Ehepaar angreifen. Das Video wurde sogar in Drittländer in TV Nachrichten ausgestrahlt und wie schlimm es mit den Flüchtlinge sei usw.

Aber was soll man da erwarten, in einer Zeit, wo Holocaust Leugner (aber auch welche die angeblich rechts verurteilen, in Wirklichkeit aber selbst solche sind) im Parlament sitzen dürfen und Politik machen. Ganz genau beobachten, wenn bekannt ist, dass es bei der Behörde, Polizei&Co. rechtsextreme Netzwerke gibt und da jemand, der zufällig auch noch ein Innenminister ist, keine Untersuchung zulässt...DAS (!) sagt eigentlich vieles über die aktuelle politische Lage.



Antwort von cantsin:

Tja, ist ein klassisches Dilemma.

Ich bin da bei Frank, dass mit inhaltlich motivierten Löschungen äußerst ungute Präzedenzfälle geschaffen werden. Wer die jetzt aus politischen Freund-/Feind-Motiven gutheisst, wird sich noch die Augen reiben, wenn sich diese Maßnahmen einmal gegen andere Meinungen - und einen selbst - kehren.

Ich bin aber auch bei der richtigen und strikten Definition, dass Zensur per se nur von staatlicher Seite ausgeübt werden kann und es privatwirtschaftlichen Instanzen frei steht, auf der Grundlage ihrer Nutzungs- und Vertragsbedingungen Kunden bzw. Inhalte zu verweigern oder auszuschließen. (Und zwar nicht anders, als das z.B. bei Veranstaltungsorten schon immer auf Grund des Hausrechts möglich war und ist, oder bei redaktionellen Medien auf Grund der redaktionellen Freiheit).

Solange es Betroffenen nach wie vor freisteht, sich eigene Infrastrukturen (z.B. eigene Web- und Videoserver) zu schaffen, auf denen sie ihre Inhalte anbieten können, und solange diese Inhalte nicht gegen geltendes Recht verstoßen, gibt es da nicht wirklich ein Problem. Und so verhält es sich ja auch bei "Out of Shadows".

Auf einem anderen Blatt steht in der Tat, dass immer mehr öffentliche Orte und Kommunikationskanäle privatisiert wurden und dadurch die Möglichkeit schrumpft, frei seine Meinung zu äußern. Wenn man dafür z.B. mal das einfache Beispiel der Speaker's Corner im Hyde Park nimmt, so ist es jetzt schon Realität, dass es durch zunehmende Privatisierung des öffentlichen Raums (durch Shopping Malls sowie in den USA und auch hier in den Niederlanden ganze Stadtzentren die gewerbliches Gelände mit Hausregeln und daher auch juristisch kein öffentlicher Raum mehr sind) immer weniger solcher öffentlichen Orte gibt, an denen man sich hinstellen und seine (wie auch immer verstrahlte) Rede halten darf.

Und das gilt eben auch fürs Internet und seine weitgehende Monopolisierung durch die "Big Five" von Google, Amazon, Facebook, Microsoft und Apple, bis runter in die Netzwerkinfrastruktur (wo dann ja auch gefühlte 80% aller Websites und Dienste auf Amazons, Googles oder Microsofts Cloud laufen).



Antwort von acrossthewire:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
MLJ hat geschrieben:
Vielleicht kamen die so auf das Wort "Lügenpresse"
Das stammt aus den 70er Jahren und wurde damals von der APO gerne verwendet - also eher ein alter (wieder aufgewärmter) Hut.
Soso die Apo - ach Frank

https://books.google.de/books/about/Der ... edir_esc=y



Antwort von Frank Glencairn:

Also ist der Hut noch deutlich älter als gedacht, und die APO hat's in den 70er Jahren nur aufgewärmt.



Antwort von Jott:

https://de.wikipedia.org/wiki/Lügenpres ... n_vor_1848



Antwort von Darth Schneider:

Zu viel Meinungsfreiheit gemischt mit zu vielen Macht Instrumenten, für uns Menschen führt zu ähnlichen Problemen wie bei der Lügenpresse. Nämlich das aus rein eigennütziger Motivation gelogen wird das sich die Balken biegen.
Der Mensch ist einfach so dumm ;)
Und genau aus diesem guten Grund, finde ich das gerade Zensur von solch ähnlich politisch und gesellschaftlich heiklen Dingen ganz sicher nicht von YouTube und Co selber vorgenommen werden sollte. Das ist die Aufgabe vom Polizei und vom Justiz Apparat. Ganz sicher nicht von der Wirtschaft.
Sonst führt das am Schluss dazu das die gigantischen Konzerne die Länder und die Welt regieren und nicht mehr die Politiker....Oder ist das etwa schon längst der Fall und wir Flachzangen bemerken etwa gar nichts davon....?
Gruss Boris








Antwort von Jott:

Der deutsche Staat? Der ist ja nicht mal in der Lage (oder willens), 1.000 provozierende Leute auf einem Haufen ohne Maske und Abstand in die Schranken zu weisen.

YouTube veröffentlicht Transparenzberichte in Sachen Löschungen, ganz interessant:
https://transparencyreport.google.com/y ... vals?hl=de

Wenn Leute "Zensur" schreien, weil ihr liebster Verschwörungskanal nach mehreren Verwarnungen gelöscht wird, dann schreien sie halt. Und? Die Protagonisten und ihre Inhalte tauchen sowieso wieder bei Telegram oder Bitchute auf, denen (fast) alles egal ist.

Wenn YouTube sein Hausrecht durchsetzt, bringt das doch niemandem zum Schweigen. Spinner wie zum Beispiel der "Wissenschaftler" Stefan Lanka, die nicht nur Corona, sondern auch Masern, AIDS, Ebola und überhaupt die Existenz von Viren leugnen, finden trotzdem ihr begeistertes Publikum. Der "Staat" kann gegen so was gar nichts machen.



Antwort von Darth Schneider:

Ach komm jetzt, Deutschland ist riesig. Ich denke die Merkel und Co schmeissen den Laden doch eigentlich sehr gut.
Schau mal bei uns ? Ein Land so klein wie ein Schuhkarton und sie haben es erst vor zwei Wochen geschafft einige landesweite Corona Regeln einzuführen.
Ausserdem sind wir Schweizer so unglaublich verwöhnt das das Masken tragen, nur schon in einem Lebensmittelgeschäft und für ein paar Wochen geschlossene Restaurants für so manchen Schweizer schon die reinste Freiheitsberaubung ist..
Gruss Boris



Antwort von Jott:

Deswegen kostet Maskenverweigern bei euch auch 5.000 Franken! :-)



Antwort von Darth Schneider:

Wenn du an einer illegalen Party ohne Maske feierst kostet es gerade mal 100 Franken. Für den Organisator kann es dann schon 2000 Franken kosten..;)
Gruss Boris



Antwort von Jott:

Stimmt, die 5.000 waren ein Spezialfall.



Antwort von andieymi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
andieymi hat geschrieben:
Ich glaube was Schwurbler & Co so durcheinanderbringt ist
Ja genau, jemanden der nicht deiner Meinung ist, erst mal mit einem populistischen Kindergartenbegriff zu belegen, und dann im Nachgang zu bescheinigen, daß er viel zu dumpf ist das Problem auch nur zu zu begreifen, ist immer ein ganz hervorragender Einstig in eine erwachsene Diskussion.
andieymi hat geschrieben:

Das ist halt Neoliberalismus
Nein, das ist eigentlich eher das Gegenteil. Und aktuell ist es ja auch eher die Linke, die nach einem starken Staat bettelt, der von oben, bis runter in die Familie und in's intimste Privatleben alles per Dekret hart durchreguliert. So obrigkeitshörig hab ich die Genossen seit der DDR nicht mehr gesehen.
andieymi hat geschrieben:
..aber zum Glück sind die Schwurbler ja auch vom Recht der Berufs- und Erwerbsfreiheit nicht ausgenommen, können solche Plattformen auf privatwirtschaftlicher Basis selbst ins Leben rufen ..
Hat man ja an Parler gesehen wie gut sowas tatsächlich funktionieret.
Da dreht dir dann halt nicht YT den Saft ab, sondern dein Provider/Server Host - in dem Fall Amazon.
Wenn die dann einen eigenen Provider aufbauen, dreht ihnen halt beim nächsten mal der Stromlieferant das Licht aus, weil es mit seinen Internen Richtlinien nicht vereinbar ist, daß mit seinem Strom solche Meinungen veröffentlicht werden.
andieymi hat geschrieben:

PS: Ich habe die Doku nicht gesehen.
Auf Grund welcher Basis bildest du dir dann deine Meinung über die Doku?
Ach Frank, Du könntest Dich auch manchmal etwas mehr anstrengen Sachen durchzudenken als flapsig zu antworten.

Über Begriffe zu diskutieren, wenn Menschen Begriffe nicht verstanden haben ist sinnlos. Ich diskutiere auch nicht mit jemand über einen technischen Gegenstand, sagen wir "Auto", wenn diese Person glaubt da geht es um einen gemeinnützigen Chauffeurservice. Ok, kann man machen, aber nicht wenn diese Person ähnlich der sprichwörtlichen Taube aufs Schachbrett sche**** und die Figuren umwirft. Und das kommt aus dieser Richtung leider quasi ständig.

Und ja klar, die Linke ist nicht Neoliberal. Hab ich auch nicht behauptet. Aber bleiben wir mal bei Neuliberalismus und den heute daraus resultierenden Monopolstellungen. Ach ja, da war was mit Parler? Warum? Weil nach Azure und AWS ziemlich aufgeräumt ist der Markt, oder? Wenn alle Querdenker mal tatsächlich etwas überlegen würden, was die zugrundeliegender Probleme sein könnten, die sie tatsächlich betreffen, landet man schnell mal bei Piketty, Neoliberalismus und The Big Short. Aber lieber die Meinungsdiktatur ausrufen, statt sich seine Meinung zu bilden und über tatsächliche Probleme diskutieren, als sich zu fragen ob die Erde eine Scheibe ist und wir von Bill Gates gesteuert sind.

Du hast die Doku auch nicht gesehen, aber redest hier mit. Respekt. Scheinbar kannst Du etwas, zu dem andere nicht fähig sind.



Antwort von Frank Glencairn:

andieymi hat geschrieben:

Über Begriffe zu diskutieren, wenn Menschen Begriffe nicht verstanden haben ist sinnlos.
Hier geht es nicht um das "Verstehen" einer vorgefertigten Begriffschablone, die du von jemand anderem - offensichtlich völlig unreflektiert - übernommen hast, sondern um eine völlig andere Betrachtungsweise des Begriffes.

Der Unterschied liegt also darin, daß du - mit Hinweis auf eine vermeintliche Autorität - den Begriff inhaltlich selbst gar nicht diskutieren willst, nicht daß ich den Inhalt deines Links nicht "verstehe" - den versteh ich wohl, ich halte ihn nur für falsch.
andieymi hat geschrieben:

Aber bleiben wir mal bei Neuliberalismus und den heute daraus resultierenden Monopolstellungen.
Was das mit Liberalismus zu tun hat bleibt dein Geheimnis.
Nach so ziemlich jeder gängigen Faschismustheorie, ist Faschismus die Verschmelzung von Staat und Industrie/Wirtschaft.
Oder - als Ergebnis davon - wie es Dimitroff bereits 1933, formulierte "Die terroristische Diktatur der reaktionären, chauvinistischen und imperialistischen Elemente des Finanzkapitals".

Und wer ist das aktuell? Blackrock & Co, Amazon, Facebook, Alphabet (mit allem was dran hängt), Microsoft, Apple etc.

Ich weiß ja nicht wie du das siehst, aber in meinen Augen ist das eher das Gegenteil von (Neo)Liberal.

Wahrscheinlich liegen wir da im Prinzip gar nicht so weit auseinander - wir können uns nur noch nicht auf einheitliche Begriffe einigen :-)



Antwort von MLJ:

@roki100
Danke für deinen Beitrag und ich denke die Zensur oder Sperrung muss in diesem Fall seitens der verantwortlichen Plattformen wie Facebook oder YouTube erfolgen. Die Regierung kann das veranlassen sofern ein gewichtiger Grund dafür vorliegt aber selbst zensieren und sperren ? Das sehe ich sehr problematisch. Gerade Informationen die auf Unwahrheiten basieren können nicht nur Verwirrung stiften, das kann bis zu einer Revolution führen. Den Machern von "Out of Shadows" ist das ja gut gelungen ihre Verschwörungstheorien für geistig schwache glaubhaft zu verpacken. Genau das ist das gefährliche daran meiner Meinung nach.

@cantsin
Danke für deinen Beitrag aber ich sehe Zensur vom Staat eher kritisch und käme einer Bevormundung des Volkes gleich was das Volk an Informationen konsumieren darf und was nicht. Wie soll man sich so selbst eine eigene Meinung bilden ? Der Staat kann die betreffenden Konzerne dazu anhalten solche Inhalte zu sperren damit Wahrheiten nicht verzerrt werden durch wilde Theorien die keinerlei Basis haben. In den Medien wurden viele Reportagen und Beiträge publiziert die diese ganzen wilden Theorien und Querdenker anhand von Fakten und seriösen Quellen widerlegt haben. Aber wie du bereits geschrieben hast, ein klassisches Dilemma.

@acrossthewire
Danke für den Beitrag und den Link was "Lügenpresse" betrifft. Das wusste ich auch nicht. Tja, man lernt jeden Tag etwas neues. :)

@Darth Schneider
Danke dir für deinen Beitrag aber findest du es nicht zu totalitär wenn der Staat selbst die Zensur betreibt ? Die Internet Konzerne zensieren ja nur auf Empfehlung des Staates und nicht per Verordnung, oder habe ich da etwas verpasst ? Kann es zu viel Meinungsfreiheit geben wenn diese Meinung auf Fakten, Beweisen und auf fundiertem Wissen basiert ? Bei Verschwörungstheorien ist das nicht der Fall und genau da sollte die Aufklärung stattfinden und kein Verbot meiner Meinung nach.

@Jott
Danke für deinen Beitrag und du hast Recht, wenn es an einem Platz gesperrt wird dann erscheint es woanders, dagegen wird man nie etwas machen können. Leute wie den von dir erwähnten "Stefan Lanka" finden nur so viele Anhänger weil das breite Volk meist die wahren Zusammenhänge nicht verstehen kann oder will. Da sind solche Fürsprecher sehr willkommen in solchen Gruppen und nehmen jedes Wort für bare Münze. Dass dabei die Wahrheit und die Fakten vollkommen ausgeblendet werden ist in dem Moment egal auch wenn die Medien sich bemühen das ganze zu widerlegen und richtig zu stellen. Ein Teufelskreislauf aber am Ende siegt die Wahrheit und die Leugner geraten in Vergessenheit und sind somit eher eine Randerscheinung.

@All
Vielen Dank für euren tollen und Interessanten Beiträge. Passt auf euch auf und bleibt gesund. :)

Cheers

Mickey



Antwort von Frank Glencairn:

MLJ hat geschrieben:
ich denke die Zensur oder Sperrung muss in diesem Fall seitens der verantwortlichen Plattformen wie Facebook oder YouTube erfolgen.
Technisch gesehen können die das natürlich - ob sie es rechtlich dürfen ist das eher fraglich, weil sie (wenigstens in den USA) unter Section 230 operieren, und dadurch von gewissen Privilegien profitieren, die Zensur allerdings ausschließt. In wie weit lokale Gesetze von fremden Ländern da überhaupt greifen, ist nochmal ein ganz anderes Thema.

Die viel wichtigere Frage ist jedoch, wollen wir das wirklich, daß 3-4 US-Firmen nicht nur bestimmen, welche Information du sehen darfst, sondern auch das noch nach Gutdünken (bzw. eigener Agenda). Das mag noch alles ganz lustig sein bei Inhalten, von denen man selbst nicht will, daß sie für andere Zugänglich sind, aber was ist, wenn das irgendwann mal Informationen betrifft, die man selbst gerne hätte? Wirst du das dann auch noch so locker sehen, oder geht es dir nur um Inhalte, die du anderen vorenthalten möchtest?

Wenn du mal selbst gecanceled wirst, oder Inhalte die du sehen möchtest, weil ein Unbekannter entschieden hat, daß dir dieser Inhalt auf keinen Fall zugänglich gemacht werden darf, ist das vielleicht nicht mehr ganz so lustig - aktuell wurde Marilyn Manson aus einer Folge von American Gods" geschnitten, weil Amazon für dich entschieden hat, daß du den Herrn Manson nicht mehr zu Gesicht bekommen darfst - alles natürlich nur zu deiner eigenen Sicherheit.


MLJ hat geschrieben:

Der Staat kann die betreffenden Konzerne dazu anhalten solche Inhalte zu sperren damit Wahrheiten nicht verzerrt werden
Und was ist jetzt plötzlich mit dem "Hausrecht" der Firma, auf das immer so gepocht wird? Gilt das dann plötzlich nicht mehr?
Wobei das Mitspracherecht irgendeiner ausländischen Regierung in einem US Konzern sowieso eher schwach ist.

Des weitern muß man sich natürlich auch fragen, was "Wahrheit" überhaupt sein soll?
Das was Youtube und FB dafür halten? Das was du dafür hältst, oder das was die jeweils aktuelle Regierung momentan gerade dafür hält?








Antwort von Frank Glencairn:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:

Die viel wichtigere Frage ist jedoch, wollen wir das wirklich, daß 3-4 US-Firmen nicht nur bestimmen, welche Information du sehen darfst, sondern auch das noch nach Gutdünken (bzw. eigener Agenda). Das mag noch alles ganz lustig sein bei Inhalten, von denen man selbst nicht will, daß sie für andere Zugänglich sind, aber was ist, wenn das irgendwann mal Informationen betrifft, die man selbst gerne hätte? Wirst du das dann auch noch so locker sehen, oder geht es dir nur um Inhalte, die du anderen vorenthalten möchtest?
Ich zitiere mich ja normal nicht selbst, aber so schnell kann's gehen - die Bandagen werden härter:
Academic media censorship conference censored by YouTube

An academic critical media literacy conference warning of the dangers of media censorship has, ironically, been censored by YouTube.
"At first I thought it was a joke," said Mickey Huff of Diablo Valley College, California. "My initial reaction was ‘that’s absurd;’ there must have been a mistake or an accident or it must have got swept under somehow. There is no violation, there was no reasoning, there was no warning, there was not an explanation, there was no nothing. The entire channel was just gone,"
Higdon suspected that it was the content critical of big tech monopolies like Google, YouTube, Facebook, and Twitter that was the reason why the channel was deleted.

Speakers included some of the best-known names in media studies, with the event sponsored by institutions like Stanford University and UCLA. "This wasn’t a keg party with Parler users: it was an academic conference," Huff said.
These are pioneering figures in critical media literacy scholarship. It’s mind numbing that all of this was just disappeared from YouTube.

While the pros and cons of such decisions can, and have been, debated, the bigger question of should privately-owned companies be allowed to have the power to regulate who can and cannot speak online, has largely been downplayed.

"On the one hand I understand they have the right to deplatform people,on a broader level though, I don’t think they should have achieved this kind of power over our communication systems in the first place, and these should be publicly run platforms regulated the same way our government regulates and enforces the First Amendment."




Antwort von dienstag_01:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:

Die viel wichtigere Frage ist jedoch, wollen wir das wirklich, daß 3-4 US-Firmen nicht nur bestimmen, welche Information du sehen darfst, sondern auch das noch nach Gutdünken (bzw. eigener Agenda). Das mag noch alles ganz lustig sein bei Inhalten, von denen man selbst nicht will, daß sie für andere Zugänglich sind, aber was ist, wenn das irgendwann mal Informationen betrifft, die man selbst gerne hätte? Wirst du das dann auch noch so locker sehen, oder geht es dir nur um Inhalte, die du anderen vorenthalten möchtest?
Ich zitiere mich ja normal nicht selbst, aber so schnell kann's gehen - die Bandagen werden härter:
Academic media censorship conference censored by YouTube

An academic critical media literacy conference warning of the dangers of media censorship has, ironically, been censored by YouTube.
"At first I thought it was a joke," said Mickey Huff of Diablo Valley College, California. "My initial reaction was ‘that’s absurd;’ there must have been a mistake or an accident or it must have got swept under somehow. There is no violation, there was no reasoning, there was no warning, there was not an explanation, there was no nothing. The entire channel was just gone,"
Higdon suspected that it was the content critical of big tech monopolies like Google, YouTube, Facebook, and Twitter that was the reason why the channel was deleted.

Speakers included some of the best-known names in media studies, with the event sponsored by institutions like Stanford University and UCLA. "This wasn’t a keg party with Parler users: it was an academic conference," Huff said.
These are pioneering figures in critical media literacy scholarship. It’s mind numbing that all of this was just disappeared from YouTube.

While the pros and cons of such decisions can, and have been, debated, the bigger question of should privately-owned companies be allowed to have the power to regulate who can and cannot speak online, has largely been downplayed.

"On the one hand I understand they have the right to deplatform people,on a broader level though, I don’t think they should have achieved this kind of power over our communication systems in the first place, and these should be publicly run platforms regulated the same way our government regulates and enforces the First Amendment."
Suspected - damit geht es los, niemand braucht für solche Diskussionen suspected. Es gibt keine Belege für Vermutungen. Das dient nur der Aufregung.



Antwort von andieymi:

@ Frank: Denke auch nicht, dass wir weit auseinanderliegen.

Mein Punkt zu Meinungsfreiheit bezog sich darauf, dass ich es reflektiert tatsächlich für ein Problem halte, dass jede Meinung müsse überall stehen gelassen werde. Dass bringt zu viele Probleme mit der Definition von Meinung (ist Holocaustleugnung - keine Unterstellung - eine Frage, eine Meinung? Ist Flat-Earthing eine Meinung? Ist Leugnung aufklärerischer Errungenschaften eine Meinung? Mitnichten. Aber da landen wir in der Anti-Aufklärung, wenn die Anforderung ist, dass das überall stehen gelassen werden müsse!) Das kann nicht mit Meinungsfreiheit gemeint sein, wie Du selbst vorhin angemerkt hast - sondern die Bedeutung liegt in der Straffreiheit - und nur dahin. Reflektierterweise habe ich auch gesagt, dass ich es sehr wohl ein Problem halte, dass Platformen so wenige werden, und daraus auf das eigentliche Problem geschlossen. Daraus würde ich schlussfolgern, dass wir in dem "Problembewusstsein" bzgl. weniger, nicht-diverser Diskursplatformen übereinstimmen - das Problem eine Ebene darunter identifizieren wir beide in quasi-Monopolen.
(Das heißt aber für mich jetzt nicht, dass es tatsächlich per se ein Problem darstellt, wenn Youtube v.a. weit-rechten Content nicht auf der eigenen Platform sehen will. Dass Monopolstellung und teilweise gerechtertigte(?), teilweise überschießende Kontrolle einher geht sehe ich auch als problematisch.)

Bzgl. Neo-Liberalismus: Dann lass es mich so formulieren - zur jetzigen Situation (keine Marktkontrolle, quasi Monopole) geführt hat jene Strömung, was gemeinhin Neo-Liberalismus genannt wird. Dass sich die Fratze von zu vielen Freiheiten (man denke als Beispiel z.B.: "Kein/Kaum vorhandenes Strafrecht und absolut keine Exekutive, verlassen wir uns mal auf die Güte unserer Mitmenschen, nicht zu morden und zu plündern." Wäre gespannt, wie viele Liberale sich darauf einlassen möchten?) im übertragenen Sinn jetzt einer defacto nicht Regulierung eines total liberalen Wirtschaftssystems zeigt mir, wie sehr politisch-liberal und wirtschaftlich-liberal auseinandergedriftet sind und was ein theoretisch (siehe Beispiel) total-liberal gedachter Freiheitsbegriff bedeutet.
Ich bezeichne mich nicht als Pessimist, aber nach der totalen Definition von Liberalismus gleicht dieser (für mich) Anarchie.

Ich schätze, du interpretierst den Begriff "liberal" v.a. historisch-politisch, ich habe ihn auf die momentan wirtschaftlich so zu bezeichnende, vorherrschende Situation bezogen - im Sinne eines freiheitlichen, anti-regulatorischen Wirtschaftsrahmens. Ist aber denke ich eine relativ interessante Beobachtung, zu welchen begrifflichen Spannugnsfelder und Widersprüchen es führen kann, bzw. wie verdreht Begriffe auch im Moment sind. Meiner Meinung nach sind Google, Facebook, Microsoft, Apple und Co das Resultat einer total-liberalen Wirtschaftspolitik. Dass das mit historisch-politisch-liberal per se nichts zu tun hat, Zustimmung! Aber die Wirtschaftslage dann als konservativ zu bezeichnen (was sich dann wieder Überschneidungen mit Reaktionismus hätte) käme mir auch nicht in den Sinn. Darum, Auseinanderdriftende Bedeutungen von Liberalismus?

Um noch einen Begriff zu zerpflücken - weil Du reaktionär angesprochen hast. Wirtschaftsliberal und Reaktionär widersprechen sich so lange nicht, solange uns Monopolisten nicht beweisen können, dass sie nicht reaktionär handeln und eine liberale Gesellschaft mit Fokus auf Gemeinwohl dieser im Sinn haben. Bis dahin bin ich dafür wirtschaftliche Freiheiten einzuschränken, wo ich mich argumentativ auf Stiglitz und Piketty berufen kann. Macht mich das weniger liberal? Mitnichten. Und trotzdem zeigen Finanzmärkte und Monopolisten gerade, dass total-liberal zumindest in diesem Feld (mehr behaupte ich auch gar nicht) eine totale Sackgasse war.



Antwort von Darth Schneider:

Es sollte jeder denken, sagen und von mir aus scheissen sollen was er will, solange niemand in irgend einer Form verletzt, oder beleidigt, oder gedemütigt wird, von dem was gesagt wird.
Eigentlich wäre es doch so einfach..
Gruss Boris



Antwort von MLJ:

@Frank Glencairn
Vielen Dank für deine Beiträge und ich sehe das auch kritisch ob Internet Plattformen ohne weiteres eine Zensur oder Sperrung von Inhalten vornehmen dürfen oder sollten sofern sie nicht von Ländern und deren Regierungen dazu aufgefordert werden. Was das Hausrecht der Konzerne betrifft so gibt es ohnehin Richtlinien für Inhalte die auf den Plattformen veröffentlicht werden dürfen und welche ausgeschlossen sind ohne die Einmischung von Regierungen.

"Was ist Wahrheit ?" - Ein gute Frage und ich definiere Wahrheit so: Eine Behauptung oder Aussage die mit Wissen, Fakten und Beweisen mit seriösen Quellen untermauert werden kann. So sollten Internet Konzerne es auch sehen, meinst du nicht ?

@dienstag_01
Danke für deinen Beitrag und ich gebe dir Recht, es gibt keine Belege für Vermutungen denn das kann vieles sein oder bedeuten.

@andieymi
Danke für deinen Beitrag und denke auch dass Du und Frank da nicht weit auseinander seid. Eine Meinung sollte freie Entfaltung haben dürfen wie die Gedanken. Aber leider gibt es da einige Stolperfallen sobald eine Meinung vertreten wird mit Behauptungen die nachweislich falsch sind aber trotzdem als Wahrheit dargestellt wird, egal in welchem Rahmen. Das sieht man sehr gut in der Doku "Out of Shadows" und wie die Macher es umgesetzt haben.

@Darth Schneider
Vielen Dank für deinen Beitrag und besser hätte man es nicht auf den Punkt bringen können was du geschrieben hast.

Zitat:
"Es sollte jeder denken, sagen und von mir aus scheissen sollen was er will, solange niemand in irgend einer Form verletzt, oder beleidigt, oder gedemütigt wird, von dem was gesagt wird.
Eigentlich wäre es doch so einfach."
Zitat Ende.

So sehe ich das auch, könnte alles wirklich so einfach sein.

Cheers und bleibt gesund

Mickey



Antwort von DWUA y:

MLJ hat geschrieben:
Zitat:
"Es sollte jeder denken, sagen und von mir aus scheissen sollen was er will, solange niemand in irgend einer Form verletzt, oder beleidigt, oder gedemütigt wird, von dem was gesagt wird.
Eigentlich wäre es doch so einfach."
Zitat Ende.
So sehe ich das auch, könnte alles wirklich so einfach sein.
Ist es aber nicht: "Einfach".
Hast du eine Norm dafür?
Ab wann "Verletzung", "Beleidigung", "Demütigung" beginnen, wie weit sie gehen darf und wann sie enden muss?
Hast du einen Katalog, einen Katechismus dafür?
Kennst du den Kanon von Beleidigungsklagen vor Gericht?
Wie ist der Betroffene selbst involviert?

In einem Forum wie diesem macht halt der Betreiber dann Schluss, wenn er es für angebracht hält.
Hausrecht.



Antwort von Darth Schneider:

Genug ist es wenn jemand beleidigt, oder verletzt ist, in irgend einer Form und er/sie seinen beleidigten Zustand auch sinnvoll begründen kann...;)
Das sollte die Norm sein.
Gruss Boris



Antwort von Bluboy:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Genug ist es wenn jemand beleidigt, oder verletzt ist, in irgend einer Form und er/sie seinen beleidigten Zustand auch sinnvoll begründen kann...;)
Das sollte die Norm sein.
Gruss Boris
Ich hab grad gelesen Thomas Gottschalk hat Problene mit den Z-Wort und die Welt ist maßlos enttäuscht weil er sich nicht dazu äussert und den Kniefall macht.



Antwort von MLJ:

@DWUA y
Danke für deinen Beitrag aber ich habe auch keine "Norm" oder "Katalog" dafür. Ich sehe das eher im Zusammenhang mit dem Umgang und der Artikulation. Worte sind sehr mächtig und werden diese falsch gewählt so endet das nie gut. Deswegen haben es wortgewandte Theoretiker auch leicht andere von ihren irren Theorien zu überzeugen und glaubhaft zu machen. Nun, ab wann fängt eine falsche Wortwahl an ? Ich denke bei fehlendem Respekt gegenüber anderen oder wenn man seine eigene schlechte Laune oder Frust an anderen auslässt. Letzteres kommt immer wieder in der Doku "Out of Shadows" vor.

@Darth Schneider
Danke für deinen Beitrag und sehe das ähnlich wie du es beschrieben hast in deinem Beitrag. Allerdings sehe ich da eine dünne Linie zwischen beleidigenden Worten und der bewussten Beleidigung. Wenn ich am Set mal strengere Töne anschlagen muss damit der Laden läuft, dann aber nur in einem bestimmenden Ton mit entsprechenden Begründungen über meinen Unmut, aber nie in einer verletzenden Form weil das nie zum Ziel führt. Im Grunde alles eine Sache des respektvollen Umgangs miteinander.

@Bluboy
Danke für deinen Beitrag. Das mit Thomas Gottschalk habe ich nicht mitbekommen. Auf was für ein "Z-Wort" beziehst du dich ?

Cheers und bleibt gesund

Mickey








Antwort von Bluboy:

Thomas Gott-Schalk mag Zigeunersosse und Schnitzel und der Protest will nicht enden.

https://www.nordbayern.de/kultur/die-le ... 1.10845823

Da stellt sich doch gleich die Frage ob im Grünen Tee wirklich Grüne drin sind ;-)



Antwort von Darth Schneider:

Ich gehe jetzt duschen und die Haare waschen mit dem Schwarzkopf Shampoo. Danach gibt es Hamburger und als Dessert Berliner, oder ev. doch lieber einen Mohrenkopf....;)
Gruss Boris




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