Tutorials : DVD Scripte schreiben mit DVDStyler: DVD Scripting Allgemein
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Tutorials : DVD Scripte schreiben mit DVDStyler

von Do, 22.Januar 2009 | 8 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  DVD Scripting Allgemein
  Grundlagen des DVD Scripting
  Befehle, Elemente und Syntax von DVD Skripten
  DVD Scripting Beispiele
  Alles abspielen - Funktion - Wege durch die DVD
  Zufalls-Clip abspielen
  Videoclip nur beim ersten Abspielen
  Verschiedene Audiotracks



DVD Scripting Allgemein



DVDs selbst zu erstellen ist einfach – jedes Videoschnittprogramm bietet eine DVD-Exportfunktion an und darüber hinaus gibt es eine Vielzahl billiger Authoringprogramme, die das Erstellen von DVDs zu einem Kinderspiel machen. Doch auf professionellen DVDs sind interessante Abspiel-Optionen zu finden, die nur von einigen DVD-Authoring-Tools angeboten werden, wie zum Beispiel die Möglichkeit, entweder alle oder nur einzelne Kapitel eines Filmes anzuschauen oder auch die Option, unterschiedliche Sprachversionen eines Films auszuwählen. Das sind Funktionen, die durch sogenannte DVD Skripte ermöglicht werden. Der DVD Player wechselt nämlich in gewisser Weise beim Anschauen einer DVD zwischen einem Wiedergabemodus, in dem Video und Audio einfach abgespielt werden, und einem Kommandomodus, in dem der Player auf der DVD enthaltene Anweisungen liest, die angeben, was unter welchen Bedingungen abgespielt werden soll. So muss zum Beispiel am Ende eines jedes Videotracks ein Befehl stehen, der den DVD Player anweist, was als nächstes abgespielt werden soll, ein so genannter Sprung-Befehl, in einer „Sprache“, die der Player versteht. Diese Sprache ist eben die DVD Skriptsprache - den DVD Spezifikationen gemäß wird die Gesamtheit aller möglichen Befehle auch der „Virtual-Machine DVD Befehlssatz“ genannt, den jeder DVD Player, egal ob Software oder Hardware, unterstützen muss. Mit seiner Hilfe können Funktionen, die über das bloße lineare Abspielen von Videos hinausgehen, realisiert werden.

Einsteiger DVD Authoringprogramme verbergen diese meist Befehle vor dem User, da für viele Anwendungen einfache Verknüpfungen zwischen Menüs und Videos ausreichen, und die DVD Skriptsprache zwar bei weitem nicht so kompliziert wie eine „große“ Programmiersprache wie zum Beispiel C++ oder Java ist, aber trotzdem noch schwierig, oder zumindest neuartig genug, um auf Nicht-Programmierer abschreckend zu wirken.

Will man jedoch etwas komplexere DVDs erstellen, stößt man schnell an die Grenzen der simplen Verknüpfungen von Buttons zu Tracks und Tracks zu Tracks: Nehmen wir ein Beispiel: es soll von jeder Menüseite einer komplexen DVD (mit mehreren Untermenüs) aus eine Seite mit einer Übersicht der Menüstruktur der DVD zugänglich sein. An sich simpel zu bewerkstelligen: ein „Hilfe“ Button wird gemacht und mit dem entsprechenden Video verknüpft. Das Problem allerdings ist: wohin soll nach dem Abspielen des Videos zurückgesprungen werden? Dass immer ein konkreter Ziel-Track für jeden Sprung angegeben werden muss, beißt sich mit dem Wunsch, dass nach der Hilfeseite natürlich am besten wieder zu dem Menü gesprungen werden sollte, von dem aus man gesprungen ist. Dieses Problem stellt sich immer dann, wenn bei komplexeren DVD Strukturen ein und derselbe Track von verschiedenen Stellen aus angesprungen werden kann und danach zum Ausgangsort zurückgekehrt werden soll, wenn also verschiedene „Wege“ durch eine DVD führen sollen. Die Lösung: Variablen – aber dazu später.

Auch die Auswahl einer anderen Sprachversion (mit einer alternativen Tonspur und Menüs) eines Videos lässt sich ohne zumindest implizites Scripting nicht lösen – außer natürlich der Lösung, einen Videotrack ganz einfach zweimal mit jeweils verschiedenen Tonspuren und Menüs auf die DVD zu packen. Eine Möglichkeit, die zwar das Problem lösen würde, aber gerade bei viel Material ziemlich ineffizient ist, denn es wird doppelt soviel Speicherplatz verbraucht, was eventuell auf Kosten der Bildqualität geht, wenn mit niedrigeren Bitraten komprimiert werden muss um das ganze dann doppelt vorhandene Material auf eine DVD zu packen.

Hier einige Beispiele für den nützlichen Einsatz von DVD Skripten:

- Hilfeseite oder Creditseite, die von verschiedenen Stellen aus verlinkt ist
- Random Play/Zufallswiedergabe von Tracks
- interaktive Ratespiele
- verschiedene Wege durch die DVD
- ein Glossar
- „Ostereier“, versteckte Videos
- Passwortschutz von Bereichen
- Video-Loops
- verschiedene Sprachversionen



Artikel-Inhaltsverzeichnis:
DVD Scripting Allgemein
Grundlagen des DVD Scripting
Befehle, Elemente und Syntax von DVD Skripten
DVD Scripting Beispiele
Alles abspielen - Funktion - Wege durch die DVD
Zufalls-Clip abspielen
Videoclip nur beim ersten Abspielen / Verschiedene Audiotracks
    

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