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Test : Magix Samplitude Version 7

von Mo, 23.Juni 2003 | 5 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Versionen
  Installation
  Integration
  Video rein und raus
  Die Software
  Bugs&Issues
  Fazit

Unabhängige Audiohersteller gibt es kaum noch. Nachdem Digidesign bei AVID, Emagic bei Apple, Steinberg bei Pinnacle und SonicFoundry bei Sony DigitalPictures ist, werden nun schon die kleineren Hersteller wie Syntrillium (von Adobe) geschluckt. Auch Samplitude hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich, nach einigem Hin und Her scheint es jetzt wieder eine klare Linie zu geben. Samplitude bleibt vorerst beim deutschen Magix-Vertrieb, der sich nach dem Rückkauf auch gleich in die Arbeit stürzte. Als Ergebnis gibt es seit einiger Zeit die Version 7, die wir uns in der Versionsnummer 7.11 auf den Prüfstand geholt haben.




Versionen



Samplitude ist in zwei Varianten erhältlich. Dabei bringt die Classic-Version für 499EUR schon fast den kompletten Funktionsumfang auf 64Spuren und 8Subgruppen mit. Die 999EUR teure Professionell-Version erlaubt 999Spuren sowie unendliche Subgruppen und bietet erweiterten Support für VST-PlugIns. Außerdem berechnet sie auch alle Raumsimulationen in Echtzeit, erlaubt die Editierung der Midi-Spuren und unterstützt Surround-Projekte. Eine vollständige Übersicht gibt es unter www.samplitude.de/de/versions7.htm




Installation



Das selbst startende Installationsprogramm erlaubt die Auswahl zwischen einer englischen und einer deutschen Version. Nach der Angabe eines Pfades (einfach nur “Programme” eingeben, der Programmordner wird automatisch ergänzt) gibt es die Möglichkeit, so genannte Impulsantworten auf die Festplatte zu kopieren. Dabei handelt es sich um aufgenommene Hallräume, die als Audiodateien natürlich eine Menge Platz wegnehmen, in diesem Fall etwa 490MB. In der Professionell-Version ist die Installation empfehlenswert, da ansonsten die Echtzeitberechnung leidet. In der Classic-Version können bei knappem Plattenplatz auch 350MB gespart und nur bei Bedarf geladen werden. Nach erfolgreicher Installation startet Samplitude gleich, um die erste Kopierschutzabfrage, das Vorhandensein der Original-CD, zu überprüfen. Diese Prozedur muss nach jedem Update wiederholt werden. Zusätzlich verlangt wird eine Registrierung, der Freischaltcode ist über das Webformular sofort erhältlich und wird zusätzlich als E-Mail zugesandt. Wer mehr als einen Rechner besitzt, muss sich entscheiden, der Freischaltcode funktioniert immer nur auf einem. Alternativ zur Registrierung bietet Magix daher einen USB-Dongle an, der mit 150€ Aufpreis recht happig ausfällt. Allerdings ist das immer noch deutlich günstiger, als für Notebook und Heimrechner zwei Versionen kaufen zu müssen.
Beim Start gibt es die Möglichkeit, ein Demoprojekt zu laden und sich eine kurze Video-Einweisung in die Samplitude Grundfunktionen geben zu lassen. Beides ist auch später weiter aufrufbar und besonders für Neueinsteiger eine gelungene Einführung.


Integration


5 Seiten:
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Integration
Video rein und raus
Die Software
Bugs&Issues / Fazit
  


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