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Test : Magix Samplitude Version 7

von Mo, 23.Juni 2003 | 5 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Die Software



Die Software



Samplitude7 vereint wie gehabt unter einer Oberfläche zwei Anwendungen. Als Harddiskrecording-Programm ist die Aufnahme und Bearbeitung mehrerer Audiospuren natürlich kein Problem. Sprache, Musik und Geräusche lassen sich arrangieren, mischen und mit Effekten versehen. Auch die rudimentäre Bearbeitung von Midi-Daten ist möglich, einen kompletten Sequenzer a´la Cubase ersetzt es aber nicht. Da in diesem Modus alle Projekteinstellungen wie die beteiligten Audiodateien oder die Mischpulteinstellungen abgespeichert werden müssen, benutzt Samplitude dafür ein Projekt-Format, das so genannte VIP (Virtuelle Projekte).
Als Wave-Editor steht die Bearbeitung einer einzelnen Audiodatei im Vordergrund, sinnvoll z.B. beim Mastering einer CD. Da hier die Audiodatei direkt verändert wird, ist das Dateiformat natürlich WAV.





In beiden Anwendungen lässt Samplitude kaum etwas vermissen. Kein Wunder, hat Magix mit der größeren Schwester “Sequoia” doch reichlich Broadcasterfahrung. Trotzdem bleibt es immer noch bedienbar, auch wenn viele Anwender z.B. die Effekteinstellungen bisher recht kompliziert fanden. Einige Parameter sind daher in Version 7 überarbeitet worden, dir grundsätzliche Arbeitsweise ist jedoch gleich geblieben. Deutlich verbessert hat Magix die Einbindung der Effekte. So lässt sich per Mausklick die Effektreihenfolge verändern oder zwischen pre- und post-Fader umschalten. Alle Samplitude eigenen Effekte sind jetzt standardmäßig in jedem Kanalzug verfügbar, auch das Offline-Prozessing fällt weg. Was den Profi freut: Das hohe Niveau der Samplitude-Effekte ist weiter ausgebaut worden. Mit den zusätzlichen Aufnahmen echter Hallräume ist eine sehr natürliche Klangbearbeitung möglich. Vom Ergebnis aus betrachtet, ist die Entscheidung anstatt teurer Algorithmen Audiosamples zu verwenden, die richtige Wahl gewesen. Um mit einem Hardware-Effektgerät das Niveau von Samplitude zu erreichen, sind mehrere tausend Euro notwendig. Ein weiteres Highlight ist der Multiband-Kompressor. Er zerlegt das Audiosignal in bis zu 4 Einzelbereiche, die alle unterschiedlich komprimiert werden können. Damit ist z.B. der richtige Wumms im Bass kein Problem mehr.


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Bugs&Issues / Fazit


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Bugs&Issues / Fazit
  


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