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Test : MSI P65 Creator 9SF-657 - die ultramobile 4K-Workstation

von Mo, 8.Juli 2019 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Beeindruckende innere Werte
  In der Praxis
  Performance unter Resolve
  Fazit



In der Praxis



Alle genannten Schwachpunkte sind letztlich jedoch spätestens beim ersten Einsatz des Notebooks schnell vergessen. Mit einer externen Maus an einem externen Monitor bemerkt man erst einmal überhaupt nicht, dass man es hier mit einem Notebook zu tun hat. Die Performance des Rechners liegt definitiv auf typischem Workstation Niveau.

Flach, aber Workstation-Leistung unter der Haube: Das MSI P65 Creator 9SF-657


Den grundsätzlichen Unterschied bemerkt man erst, wenn dem Laptop für längere Zeit Höchstleistung abgefordert wird. Denn nach spätestens 30 Sekunden Komplettauslastung erhitzen sich die Komponenten des Rechners zu stark, um noch ausreichend gekühlt werden zu können. Die Lüfter fangen dann an aufzudrehen und der Laptop muss CPU und GPU drosseln, um sie auf einem kühleren Niveau halten zu können.

Während der Videobearbeitung kommt es jedoch glücklicherweise in der Regel nur beim Export zu dauerhaft hoher Systemlast. Während des Schnitts ist dagegen eine hohe Performance fast immer nur während der Echtzeit-Vorschau angesagt. Die Vorschau unterbricht man in der Regel jedoch immer wieder, um Änderungen an Parametern oder an der Schnittreihenfolge zu vollziehen. In dieser Zeit kann sich der Prozessor meist schnell wieder "erholen".

Ein einzelner Kern kann im MSI P65 Creator übrigens sehr kurzfristig sogar auf bis zu 4,8 GHz hochfahren, um bzp. eine Webseite im Bruchteil einer Sekunde zu rendern. Erzeugt man z.B beim Abspielen mit Effekten unter DaVinci Resolve auf allen Kernen eine Dauerlast, so boosten bis zu 10 Sekunden alle Kerne noch mit ca. 3,5 GHz. Fällt die Last nach dieser Zeit nicht ab, so rechneten bei uns nach 30 Sekunden alle Kerne immer noch mit soliden 2,90 GHz. Diese Frequenz hielt sich dann auch auf allen Kernen+Hyperthreading über mehrere Minuten. Allerdings bei recht lauten Lüftergeräuschen.

Beherrscht die genutzte Applikation jedoch Background Rendering oder andere durchdachte Cache-Algorithmen, so genügt es in der Regel, wenn der Prozessor seine Höchstleistung nur für ein paar Sekunden ausspielen muss. Je nach persönlicher Arbeitsweise können Laptop-CPUs sogar in der Spitze genauso hoch takten wie Workstation Prozessoren und sind von diesen bei der normalen Arbeit gar nicht zu unterscheiden. Das gilt zumindest solange man den Laptop an einem Netzteil betreibt. Denn ohne zusätzlichen Strom aus der Steckdose arbeiten Hochleistungs-Laptops meistens deutlich langsamer. So auch der MSI P65 Creator 9SF.

Einleitung / Beeindruckende innere Werte
Performance unter Resolve


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[3 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
klusterdegenerierung    13:15 am 9.7.2019
Das Teil sieht so aus wie mein erster Saturn Laptop von Gericom aus 1999. ;-)
Arminius2017    20:54 am 8.7.2019
Hallo, mich würde die 4k h.265 50p Performance unter Adobe Premiere CC 2019 interessieren. Gruß, Armin
Kamerafreund    12:00 am 8.7.2019
Vielleicht Wechsel ich doch wieder vom MacBook. Bevor ich einen neuen mit egpu hole lieber das Teil hier. Kann der denn h265 422 10 Bit nativ in 4k mit Hardwarebeschleunigung...weiterlesen
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