Mit der HVR-A1E hat Sony nach guter alter Tradition die professionelle Variante des HC1-Zwerges vorgestellt, ebenso wie es die PD170 zur VX200 gab, die Z1 zur FX1 und nun also die HVR-A1E zur HC1.
Hier die Testbilder der Sony HVR-A1 und die technischen Daten

Bis dato hatte ich noch nicht mit diesen HDV-Minis gearbeitet und ich muss sagen, die Größe ist erstmal ein Schock. Die A1E lässt sich bei Bedarf in die Jackentasche packen und lässt bei Bedarf immer noch Platz für 1 Kassette. Schon erstaunlich, wie sehr sich HDV-Cams miniaturisieren lassen.
Das Zubehör der A1E ist mit großer Akku-Ladestation inkl. Ladestandanzeige, diversen Kabeln und dem besonderen Highlight, dem XLR-Adapter als reichhaltig zu nennen. Außerdem gibt es gleich noch ein hochwertiges Mono-Richtmikrofon dazu. Ebenfalls bereits von der Z1 vertraut ist die Sonnenlichtblende mit integriertem Objektivschutz. Verlorene Objektivdeckel gehören somit glücklicherweise der Vergangenheit an.
XLR
Vor In-Betriebnahme der Cam muss der XLR-Adapter montiert werden, der auf den Blitzschuh geschoben und mit einem mehradrigen Sensor-Kontakt mit der Kamera verbunden wird. Trotz der auch hier winzigen Abmessungen bietet das XLR-Modul alles, was man von einem professionellen Input gewohnt ist. Zwei XLR-Inputs, Schalter für Phantomspannung, Line-In etc.. und das in durchaus wertiger Ausführung. Wir haben ein 10m XLR-Kabel angeschlossen und hatten auch bei straffer Kabelführung keine Stabilitätsprobleme.

Es muss klar gesagt werden, dass dieses XLR-Modul das professionelle Herzstück der Cam darstellt. Grundsätzlich bieten sich ja in Sachen XLR zwei Möglichkeiten. Entweder man greift zu einem externen Adapter (bsp. von Beachtek) oder der Camcorder-Hersteller selbst wie in diesem Fall Sony bietet einen Adapter an. Beide Lösungen haben Vor- und Nachteile, wenngleich die Vorteile der InHouse-Lösung meiner Ansicht nach überwiegen. Für einen externen Fremdhersteller-Adapter spricht vor allem der Preis. Diese sind meistens günstiger zu haben. Das war es aber auch schon an Vorteilen. Die Sony-Lösung ist kleiner, leichter, braucht keine Batterien und lässt sich über das Kamera-interne Menü steuern. Eine XLR-Box unterhalb der Kamera trägt meistens auch nicht gerade zum besseren Handling bei. Langer Rede kurzer Sinn: Wer mit der Kamera sein Geld verdient und auf XLR angewiesen ist, der dürfte mit der modularen XLR-Lösung der A1E eine gute Lösung finden.


















