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Test : Dynamikumfang: Blackmagic Ursa Mini Pro 4.6K G2 vs Pocket Cinema Camera 4K in Blackmagic Raw

von Fr, 21.Juni 2019 | 2 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Einleitung
 Ursa vs Pocket - Dynamik in Blackmagic Raw

Diesmal vergleichen wir den Dynamikumfang (Belichtungsspielraum) der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K mit der brandaktuellen Ursa Mini Pro 4.6K G2. Also ein reiner Blackmagic Raw Vergleich. Wie gut kann die BMD PCC4K mit ihren kleineren Pixeln im M43-Format hier gegenüber der S35 Klasse mithalten und wer hat bei der Farbkonsistenz die Nase vorn? Mit überraschenden Ergebnissen …



Ursa vs Pocket - Dynamik in Blackmagic Raw



Für unseren Vergleich des Dynamikumfangs (genauer: Belichtungsspielraum) zwischen der Blackmagic Ursa Mini Pro 4.6K G2 und der Pocket Cinema Camera 4K haben wir bei 1200 Lux Blendenreihen in Blackmagic Raw in der höchsten Qualitätsstufe Q0 mit beiden Kameras aufgenommen.

Beide Aufnahmen wurden in DaVinci Resolve 16 auf Normalbelichtung zurückkorrigiert was in Resolve bei entsprechenden RAW-Flavors recht komfortabel von Statten geht, da lediglich der entsprechende Blendenwert als Korrekturwert im RAW-Panel eingegeben werden muss. Siehe hierzu auch ausführlicher unser Vergleich des Dynamikumfangs zwischen der Panasonic GH5S und der BMD Pocket Cinema Camera 4K

Der besseren visuellen Vergleichbarkeit halber haben wir beide Blendenreihen erneut nach ETTR sortiert, so dass sich bei beiden Kameras das erste Clipping beim gleichen Blendenwert (Plus 4 - auf der Stirn der slashCAM Puppe) befindet.

Dynamikumfang Blackmagic Ursa Mini Pro 4.6K G2 vs Pocket Cinema Camera 4K (für 100% auf Bild klicken)



Spannend finden wir bei diesem Vergleich Ursa versus Pocket vor allem den Bereich um die Minus 4.

BMD Pocket cinem Camera 4K - Minus 4 (für 100% auf Bild klicken)


Während bei der Pocket hier horizontale Bildfehler - als blauer, horizontaler, digitaler Noise - deutlich zunehmen, bleibt das Bild der Ursa Mini Pro noch vergleichsweise stabil und damit auch „brauchbar“.

Ursa Min Pro 4.6K G2 – Minus 4 (für 100% auf Bild klicken)


Wenn man bei der Ursa sehr genau hinschaut, finden sich hier zwar in monochromen Bildbereichen bereits erstes schwaches vertikales Fixed Pattern Noise aber deutlich dezenter als der blaue Noise bei der Pocket. Hätten wir es mit einem Motiv ohne größere monochrome Flächen zu tun, würden wir selbst die Minus 5 der Ursa dem stärker flirrenden blauen Noise der Pocket vorziehen. Damit ergeben sich je nach Motiv 1 bis maximal 2 Blenden in der Praxis mehr bei der Ursa Mini gegenüber der Pocket.

Ursa vs Pocket - Farbkonsistenz / Fazit


Blackmagic Design URSA Mini Pro im Vergleich mit:

Listenpreis: 6800 €
Markteinführung: März 2017
Sensorgrößen-Klasse:
Super35 / APS-C
Mount: EF-Mount (aktiv)/PL-Mount/B4-Mount

Platz 5 Wechseloptik-Camcorder / Cinema Kamera Bestenliste
Canon EOS C70
Listenpreis: 5219 €
Sensorgrößen-Klasse: Super35 / APS-C
Sony PXW-FS7
Listenpreis: 9409 €
Super35 / APS-C

2 Seiten:
Einleitung / Ursa vs Pocket - Dynamik in Blackmagic Raw
Ursa vs Pocket - Farbkonsistenz / Fazit
  

[3 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
bennik88    16:37 am 23.6.2019
Danke für den ausführlichen Test. Für mich ist tatsächlich ins Gewicht gefallen, nachdem ich mit beiden gedreht habe und beide besitze, dass die Pocket um einiges Lichtstärker...weiterlesen
rob    12:51 am 21.6.2019
Hallo Robert, von der Priorität her richten wir uns derzeit nach folgender Reihenfolge: Shutter, Blende, ND. Das bedeutet also, wenn wir mit einer Kamera ausreichend viele...weiterlesen
freezer    12:26 am 21.6.2019
Wie wurde denn die Belichtung geregelt? Per Shutter, per Blende, per ND oder per Lichtdimmung?
[ Alle Kommentare ganz lesen]

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