Gesten- und Handysteuerung
DJI scheint bei der Neo 2 viel Wert auf ein einsteigerfreundliches bzw. Solo-Shooter-Setup gelegt zu haben und hat das unserem ersten Test nach auch ziemlich gut umgesetzt. Die Neo 2 lässt sich entsprechend auch komplett ohne weitere Hilfsmittel steuern.
Direkt an der Neo 2 Drohne lassen sich die bereits genannten Aufnahmemmodi Follow, Selfieshot, Dronie, Circle und Rocket einstellen, die auf einem nach vorne gerichteten Display als Text angezeigt und per Sprachausgabe nochmal bestätigt werden.

Will man die Drohne bsp. im Followmodus anders im Raum positionieren, lässt sich das in einem Radius von ca. 10m mit der Gestensteuerung umsetzen: Mit den Handgesten stehen Höhe, Entfernung, Winkel zum Motiv und Motivwechsel (andere Person) zur Verfügung. Allein mit diesen bislang genannten Kombinationen kommt man schon recht weit, wenn es in erster Linie darum geht, die eigene Aktivität an einem bestimmten Ort festzuhalten – und diese „Selfie“-Setups stellen ja schließlich auch die Hauptanwendungsgebiete der Neo 2 dar.
Wer trotzdem etwas mehr Auswahl benötigt, kann die Neo 2 auch mit der Handy-App (ohne Controller) via WIFI steuern. Die Flughöhe ist hierbei auf 60m begrenzt und die Reichweite sollte so – je nach Umgebung – maximal um die 500 m betragen.

Neben einer manuellen Steuerung via virtuellen Touchpads in der DJI Fly App stehen neben den bereits genannten Aufnahmemodi hier jetzt zusätzlich „ Dolly-Zoom, Master Shots, Radfahren folgen, Skifahren folgen, Spotlight, Helix und Boomerang“ zur Verfügung. Über die DJI Fly App lassen sich diese Aufnahmemodi auch zusätzlich auf die seitlichen Buttons der Neo 2 legen, so dass sich bei Bedarf alle vorgefertigten Modi an der Drohne selbst ohne weitere externe Steuerung aufrufen lassen.
Die dritte quasi finale Ausbaustufe der Neo 2 erfolgt dann mit einem Controller wie dem DJI RC2 oder dem RC-N3. Hier sind dann lt. DJI – zumindest theoretisch - Reichweiten von bis zu 10 km möglich. Allerdings beträgt die maximale Flugdistanz der Neo 2 sieben Kilometer.

Bei unseren Tests sind wir die Neo 2 vor allem komplett ohne Zubehör sowie mit der Handy-Steuerung geflogen. Und erneut zeigt sich hier, über wieviel Erfahrung DJI mittlerweile beim Drohnenknow verfügt – denn es ist eine Sache, eine Drohen mit vielen Flugoptionen auszustatten aber eine völlig andere, diese auch einfach bedienbar anzubieten und beides gelingt DJI mit der Neo 2 gut.
Nettes Detail am Rande: Wie auch schon bei der DJI Mini 5 Pro verbaut DJI einen USB-C Anschluss mit dem sich auch passiv die SSD auslesen lässt -will heissen: Um die Footage von der internen SSD der Neo 2 zu laden, muss die Drohne nicht eingeschaltet werden oder einen Akku montiert haben.

Via USB-C Kabel kann die Neo 2 an einem Laptop gemountet werden und verhält sich dann wir ein externer USB-Stick / SSD. Damit vereinfacht sich auch das Auslesen von Videodateien deutlich. Zusätzlich lässt sich der Akku der Neo 2 auch über USB-C am Laptop oder einen USB-C Netzteil laden, wenn dieser in der Neo 2 montiert ist.
Für das Kopieren von 10 GB an Videodaten benötigte der interne Speicher der Neo 2 bei unserem Test ca. 4 Minuten.

















