Test Die beste Einsteiger-Drohne? DJI Neo 2: Verbesserte Mini-Drohne für Solo-Creator und Einsteiger

Die beste Einsteiger-Drohne? DJI Neo 2: Verbesserte Mini-Drohne für Solo-Creator und Einsteiger

Mit der Neo 2 stellt DJI seine weiterentwickelte Einsteiger- und Selfie Drohne Neo 2 vor. Hinzugekommen sind wichtige Funktionen wie Hinderniserkennung, verbessertes Active Track, mehr interner Speicher, ein 2-Achsen-Gimbal, verbesserte Videofunktionen uvm. Lohnt sich die DI Neo 2 jetzt auch für professionelle User / Creator und wie ist die Bildqualität der Neo 2 im Vergleich zur DJI Mini 5 Pro?

// 14:39 Do, 27. Nov 2025von

Hier unsere ersten Aufnahmen mit der neuen DJI Neo 2, bei denen wir auch Vergleichsaufnahmen mit der DJI Mini 5 Pro angefertigt haben:








Techspecs und Handling

Mit der neuen Neo 2 stellt DJI seine bislang leichteste Drohne mit omnidirektionaler Hinderniserkennung vor. Im Gegensatz zur ebenfalls noch im DJI Portfolio befindlichen Neo (1) ist die Neo 2 mit 151g zwar etwas schwerer, doch die Neo 1 besitzt keine omnidirektionale Hinderniserkennung. Wichtig ist hierbei vor allem, dass beide Drohnen mit ihrem Gewicht unterhalb von 250g bleiben, was sie u.a. beide für die führerscheinfreie C0 Klasse qualifiziert.


DJI Neo 2
DJI Neo 2

Entsprechend findet sich auch auf der Unterseite der DJI Neo 2 eine (sehr zart) angebrachte Prägung mit C0-Symbol. Damit ist neben dem führerscheinfreien Betrieb auf der Flug in der Kategorie Open A1 erlaubt ( in unmittelbarer Nähe von unbeteiligten Menschen, in Städten und Wohngebieten sofern diese nicht in einer Flugverbotszone liegen oder andere Auflagen haben).



Während die DJI Neo Drohnen also den Einstieg in die C0 Drohnenklasse bei DJI darstellen, findet sich die DJI Mini 5 Pro quasi ganz oben im C0 Drohnen-Segment von DJI. Wir waren daher auch auf einen Vergleich der Bildqualität beider C0 Drohnen gespannt. Mehr hierzu im entsprechenden Vergleichskapitel.



Das Herzstück der neuen DJI Neo 2 bildet ihr ½ Zoll 12 MP Sensor, der damit dem Vorgänger ähnelt – allerdings jetzt 4K 60p sowie in maximaler Zeitlupe 4K 100p unterstützt.


DJI Neo 2 mit 2-Achsen-Gimbal
DJI Neo 2 mit 2-Achsen-Gimbal



Die Kameraeinheit wurde zudem in einen 2-Achsen-Gimbal verbaut statt in einem 1-Achsen Gimbal wie beim Vorgänger.



Auch bei der Lichtstärke des Objektivs hat sich bei der Neo 2 etwas getan. So verfügt sie jetzt über eine f2.2 während der Vorgänger noch mit einer f2.8 unterwegs war.



Spürbar upgedatet wurde auch der interne Speicher der Neo 2, der sich gegenüber der Neo1 jetzt mit 49GB verdoppelt hat.



Interessant ist zudem ein neues Modul für die Neo 2, das unter „Digitaler Sendeempfänger“ firmiert und das man entweder für 21,- Euro optional dazukaufen und an der Neo 2 montieren kann oder bei der Fly More bzw. der Motion Fly More Combo dazu erhält. Mit dem mit zwei kleinen Antennen ausgestattetem Sendeempfänger lässt sich die Neo 2 auch mit einer RC2 bzw, mit Goggles fliegen (statt nur mit dem Handy, Gesten oder einer RC-N3).



Wer sich die Neo2 also erstmal nur zum Einstieg in das Drohnenfliegen zulegen möchte, kann hier für 239,- Euro einsteigen und benötigt kein weiteres Equipment für erste, einfache Drohnenshots. Soll dann das Fliegen mit einem Controller oder mit Goggles hinzukommen, kann man entsprechend upgraden. Eine clevere Option für Einsteiger die DJI mit der Neo2 in unseren Augen hier anbietet.



Ebenfalls zugelegt hat die Akkukapazität der Neo 2. Waren es beim Vorgänger noch 1435 mAh ist die Neo 2 jetzt mit 1606 mAh Akkus unterwegs. Mehr zum Thema Akku und Flugzeiten im entsprechenden Kapitel weiter unten.



Mit dem komplett neu gestalteten Gehäuse der Neo 2 hat DJI zudem die Rotoren sowie das Schalterlayout neu entworfen. Mit den neun gestalteten Rotorflügeln geht DJI ein Problem an, das wir bei unserem letzten Neo Test als recht unangenehm empfanden: Den hochfrequenten, recht kreischigen Sound der Neo1. Mehr hierzu im Flugkapitel der Neo2.



Die vielleicht größte Neuerung der Neo2 stellt die Integration einer Gestensteuerung dar.


DJI Neo 2 mit Gestensteuerung
DJI Neo 2 mit Gestensteuerung

DJI verfügt ja nicht nur bei Drohnen sondern auch beim Gimbaln zunehmend über Erfahrung beim Thema Gestensteuerung. Für uns ebenfalls eine clevere Option sowohl für Einsteiger als auch für Selfie-/Solo-Shooter, da hiermit auf eine Fernbedienung verzichtet werden kann. Mehr zur Gestensteuerung im nachfolgenden Kapitel.



Wer bereits Erfahrung mit der Neo1 hat, wird bei der Neo2 etwas umdenken müssen – vor allem in Bezug auf das Abrufen von unterschiedlichen Aufnahmemodi. Bei der Neo1 liessen sich 6 Aufnahmemodi über 6 Buttons auf der Oberseite direkt abrufen. Diese Buttons sind bei der Neo2 nicht mehr vorhanden. Stattdessen lassen sich Follow, Selfieshot, Dronie, Circle und Rocket jetzt über Plus und Minus-Tasten an der Seite einstellen.



Wer mehr vorkonfigurierte, automatisierte Shots abrufen möchte, muss entweder zur Steuerung via Handy oder Controller greifen – womit wir bei der Steuerung der Neo 2 angekommen wären ...





Gesten- und Handysteuerung

DJI scheint bei der Neo 2 viel Wert auf ein einsteigerfreundliches bzw. Solo-Shooter-Setup gelegt zu haben und hat das unserem ersten Test nach auch ziemlich gut umgesetzt. Die Neo 2 lässt sich entsprechend auch komplett ohne weitere Hilfsmittel steuern.



Direkt an der Neo 2 Drohne lassen sich die bereits genannten Aufnahmemmodi Follow, Selfieshot, Dronie, Circle und Rocket einstellen, die auf einem nach vorne gerichteten Display als Text angezeigt und per Sprachausgabe nochmal bestätigt werden.


DJI Neo 2 Gestensteuerung ohne Controller
DJI Neo 2 Gestensteuerung ohne Controller



Will man die Drohne bsp. im Followmodus anders im Raum positionieren, lässt sich das in einem Radius von ca. 10m mit der Gestensteuerung umsetzen: Mit den Handgesten stehen Höhe, Entfernung, Winkel zum Motiv und Motivwechsel (andere Person) zur Verfügung. Allein mit diesen bislang genannten Kombinationen kommt man schon recht weit, wenn es in erster Linie darum geht, die eigene Aktivität an einem bestimmten Ort festzuhalten – und diese „Selfie“-Setups stellen ja schließlich auch die Hauptanwendungsgebiete der Neo 2 dar.



Wer trotzdem etwas mehr Auswahl benötigt, kann die Neo 2 auch mit der Handy-App (ohne Controller) via WIFI steuern. Die Flughöhe ist hierbei auf 60m begrenzt und die Reichweite sollte so – je nach Umgebung – maximal um die 500 m betragen.


DJI Neo 2 mit Fly App ohne Controller
DJI Neo 2 mit Fly App ohne Controller

Neben einer manuellen Steuerung via virtuellen Touchpads in der DJI Fly App stehen neben den bereits genannten Aufnahmemodi hier jetzt zusätzlich „ Dolly-Zoom, Master Shots, Radfahren folgen, Skifahren folgen, Spotlight, Helix und Boomerang“ zur Verfügung. Über die DJI Fly App lassen sich diese Aufnahmemodi auch zusätzlich auf die seitlichen Buttons der Neo 2 legen, so dass sich bei Bedarf alle vorgefertigten Modi an der Drohne selbst ohne weitere externe Steuerung aufrufen lassen.



Die dritte quasi finale Ausbaustufe der Neo 2 erfolgt dann mit einem Controller wie dem DJI RC2 oder dem RC-N3. Hier sind dann lt. DJI – zumindest theoretisch - Reichweiten von bis zu 10 km möglich. Allerdings beträgt die maximale Flugdistanz der Neo 2 sieben Kilometer.


DJUI RC2 Controller
DJUI RC2 Controller

Bei unseren Tests sind wir die Neo 2 vor allem komplett ohne Zubehör sowie mit der Handy-Steuerung geflogen. Und erneut zeigt sich hier, über wieviel Erfahrung DJI mittlerweile beim Drohnenknow verfügt – denn es ist eine Sache, eine Drohen mit vielen Flugoptionen auszustatten aber eine völlig andere, diese auch einfach bedienbar anzubieten und beides gelingt DJI mit der Neo 2 gut.



Nettes Detail am Rande: Wie auch schon bei der DJI Mini 5 Pro verbaut DJI einen USB-C Anschluss mit dem sich auch passiv die SSD auslesen lässt -will heissen: Um die Footage von der internen SSD der Neo 2 zu laden, muss die Drohne nicht eingeschaltet werden oder einen Akku montiert haben.


Die beste Einsteiger-Drohne? DJI Neo 2: Verbesserte Mini-Drohne für Solo-Creator und Einsteiger : Neo2USB

Via USB-C Kabel kann die Neo 2 an einem Laptop gemountet werden und verhält sich dann wir ein externer USB-Stick / SSD. Damit vereinfacht sich auch das Auslesen von Videodateien deutlich. Zusätzlich lässt sich der Akku der Neo 2 auch über USB-C am Laptop oder einen USB-C Netzteil laden, wenn dieser in der Neo 2 montiert ist.



Für das Kopieren von 10 GB an Videodaten benötigte der interne Speicher der Neo 2 bei unserem Test ca. 4 Minuten.







Flug- und Videoqualität

Die recht genaue Anpassung an das primäre Anwendungsgebiet der Neo 2 setzt sich bei der Videoqualität fort – hierzu gehören dann auch deutlich sichtbare Grenzen. Doch sehen wir uns zunächst die Videoqualität für Szenarios an, für die die Neo 2 primär entwickelt wurde: Automatisierte Flugaufnahmen in Vergleichsweise naher Distanz zur Person (ca. 10m). die out of the Box – ohne weitere Farbkorrektur – nutzbar sein sollen.


Die beste Einsteiger-Drohne? DJI Neo 2: Verbesserte Mini-Drohne für Solo-Creator und Einsteiger : DJINeo2 Track 1

Für diese Szenarios stellt die Neo 2 eine ausreichend gute Videoqualität zur Verfügung. Die Anmutung erinnert uns an die Videoqualität von günstigeren Smartphones, mit vergleichsweise üppiger Nachschärfung, hohen Kontrasten und stärker gesättigten Farben – also ein recht typischer „Videolook“ - und das ist in diesem Fall auch völlig OK, weil die Neo 2 auch kein „Cine-Tool“ sein will.



Sehr willkommen – gerade auch für Soloshooter dürfte die neu hinzugekommene Hinderniserkennung sein. Bei unseren Tests hat sie bei den meisten Flügen ziemlich gut funktioniert – wir hatten lediglich eine sanfte Kollision beim seitlichen Flug bei dem die Neo 2 tiefer hängenden Zweigen nicht korrekt ausgewichen ist. Dank ihres geringen Gewichts und des integrierten Rotorschutzes ist sie nach der Kollision eigenständig gelandet und konnte direkt wieder in Betrieb genommen werden. Damit erweist sich die Neo 2 auch als recht widerstandsfähig gegenüber äußeren Einwirkungen was ebenfalls gut zum Einsatzgebiet passt.



Verantwortlich für die recht gute Kollisionsverhütung der Neo 2 ist ein vergleichsweise anspruchsvoller Mix aus Lidar-, Video- und Infrarot-Systemen. So steht für die frontale Objekterfassung bei der Neo 2 ein Lidar-System zur Verfügung, für das omnidirektionale Sensing zwei monokulare Sichtsysteme und für die Abstandsmessung zum Boden ein Infrarot-System.


Die beste Einsteiger-Drohne? DJI Neo 2: Verbesserte Mini-Drohne für Solo-Creator und Einsteiger : Neo2Collision 1

Die Neo 2 erhält damit eine klare Empfehlung von unserer Seite für alle, die schnell und unkompliziert Selfie-Aufnahmen von ihren Freizeitaktivitäten machen wollen. Wir haben sie vor allem mit dem „Radfahren folgen“ Modus ausprobiert und können diesen für Freizeitsportler durchaus empfehlen. In begrenztem Umfang lassen sich die Modi noch weiter anpassen. Hierzu zählen die Aktivierung von Gestensteuerung, die Einstellung der Distanz (nah, mittel, weit), der Aufnahmewinkel und die Höhe (niedrig, flach, hoch).



Beachten sollte man hierbei, dass die Neo 2 - je nach eingestelltem Aufnahmewinkel und Distanz - etwas Zeit benötigt, bis sie die Bewegungsrichtung des zu verfolgenden Objekts erfasst hat. Hinzu kommt, dass die Neo 2 quasi eigenständig andere Aufnahmewinkel wählt, wenn zu viele Hindernisse auf der gewählten Flugbahn liegen. Bei unseren Tests hat sie sich dann zumeist hinter das zu trackende Objekt gesetzt, wenn am Wegesrand zu viele Hindernisse (Bäume) waren. Dies gilt es bei der Wahl des Aufnahmewinkels der Neo 2 zu berücksichtigen, da der Flug sonst etwas nervös werden kann, wenn die Drohne immer wieder versucht, den zuvor gewählten Aufnahmewinkel neu zu finden.



Die Grenzen des Neo 2 Systems zeigen sich dann, wenn man Totalen mit vielen Details aufnehmen möchte. Hier hatten wir je nach Lichteinfall und Oberflächenstruktur mit digitalen Artefakten – vor allem am Bildrand - zu kämpfen. Für entsprechende panoramatische Aufnahmen scheint die Neo 2 offensichtlich nicht konstruiert zu sein.



Um einen Vergleich zu erhalten, was quasi am oberen Rand der C0 Drohnenklasse in Sachen Videoqualität möglich ist, haben wir parallel auch Aufnahmen mit der neuen DJI Mini 5 Pro angefertigt.





Bildqualität: Neo 2 vs Mini 5 Pro

Hier fällt zunächst auf, dass die Mini 5 Pro im Gegensatz zur Neo über das 10 Bit D-Log M Profil verfügt – ob die Neo 2 zumindest einen HDR 10 Bit Modus erhalten soll ist aktuell noch nicht klar, unsere Testversion (sowie die finale Release Version) nimmt mit 8 Bit auf.


Die beste Einsteiger-Drohne? DJI Neo 2: Verbesserte Mini-Drohne für Solo-Creator und Einsteiger : Neo2mini5Pro 1

Vergleich man die panoramatischen Aufnahmen der Neo 2 mit der Mini 5 Pro fallt sofort auf, wieviel mehr (natürliche) Details und Farbnuancen die Mini 5 Pro zur Verfügung stellt. Auch das Thema digitale Nachschärfung wird bei der Mini 5 Pro deutlich dezenter gehandhabt als bei der Neo 2.



Verantwortlich für die deutlich bessere Bildqualität der Mini 5 Pro ist ihr gegenüber der Neo 2 größerer 1 Zoll 50 MP Sensor (f1.8) inklusive höherwertigerer Signalverarbeitung. Die Neo 2 verfügt hingegen über einen ½ Sensor mit 12 MP Auflösung.



Bei unseren Panorama-Aufnahmen mit höheren Flügen fielen bei der Neo 2 bei bestimmten Lichtverhältnissen und Motiven an den unteren Bildrändern Artefakte auf, die wie eine zu starke Nachschärfung aussahen und eine kräftige Noisestruktur besaßen.


Die beste Einsteiger-Drohne? DJI Neo 2: Verbesserte Mini-Drohne für Solo-Creator und Einsteiger : Neo2Artefakt



Wir können nicht genau sagen, woher diese Artefakte kommen aber sie waren deutlich sichtbar – gerade auch im Vergleich zur DJI Mini 5 Pro, die ihr „Pro“ im Namen hier nicht zu unrecht trägt. Die Aufnahmen der Mini 5 Pro zeichneten sich mit durchgängig hochwertiger Detailwiedergabe und spürbar größerem Dynamikumfang sowie einem sanfteren Highlight-Roll Off aus.



Doch es gibt auch ein Gebiet auf dem wir der Neo 2 vor der Mini 5 Pro sehen würden - und zwar im Active Track Modus (Follow) Modus in naher Distanz. Hier scheint uns der „Selfie“-Follow Mode der Neo 2 flüssiger abgestimmt zu sein als der etwas ruckartig und abrupt agierende Tracking-Modus der Mini 5 Pro. Steuert man jedoch die Mini 5 Pro aktiv mit dem Controller ist das Maß an individueller Kontrolle hier deutlich größer und mit etwas Übung sind hier auch entsprechend flüssige Flugmanöver und Verfolgungen möglich.



Unterm Strich ist die Bildqualität der Neo 2 für die Art von Aufnahmen, für die sie vor allem vorgesehen ist - das Filmen von Personen in ihrer Umgebung mit möglichst schnellen Turnovers – recht passend und damit auch ausreichend.





Akku und Flugzeiten

DJI gibt für die Neo2 eine maximale Flugzeit von 17 Minuten inkl. Propellerschutz an. Wir hatten bei unseren Outdoor-Flügen um die 10 - 12 Minuten Flugzeit. Wir würden hier also real mit 10 Minuten pro Akkuladung kalkulieren.



Die Akkus der Neo 2 verfügen über eine Kapazität von 11.5 Wh. Damit befinden sie sich in etwas im gleichen Gewichts-/Kapazitätsverhältnis wie die 19 Wh Akkus der DJI Mini 5 Pro.


Die beste Einsteiger-Drohne? DJI Neo 2: Verbesserte Mini-Drohne für Solo-Creator und Einsteiger : Neo2Akkus

Nichtsdestotrotz ist die Flugzeit der Mini 5 Pro deutlich länger. DJI gibt hier 36 Minuten für den Standard-Flugakku an. In der Praxis würden wie hier nochmal 5-10 Minuten abziehen – doch die längere Flugzeit der Mini 5 Pro bleibt recht beträchtlich – ebenso wie die doppelt so weite Flugdistanz, die deutlich höheren Geschwindigkeiten, etc.



Die Mini 5 Pro trägt unserer Erfahrung nach das „Pro“ im Namen zu Recht und bietet in der C0 Klasse quasi auch Pro-Qualität – zwar zum dreifachen aber durchaus gerechtfertigten Preis im Vergleich zur Neo 2.



Da sich beide Drohnen an völlig andere User und Marktsegmente richten, gehen die hier aufgeführten Unterschiede für uns jedoch absolut in Ordnung.





Fazit

Mit der Neo 2 demonstriert DJI eindrucksvoll sein Tracking-Knowhow in einem einsteigerfreundlichen Drohnen-Setup. Als Selfie- und Solo-Shooter Drohne bringt die Neo 2 viele willkommene Funktionen mit: Automatisierte Drohnenflüge die auch völlig Controller und Handy-frei geflogen werden können, gute Hinderniserkennung, minimales Transportgewicht, kompakte Abmessungen und ausreichend interner Speicher.



Für uns gerade auch wegen der Upgradefähigkeit über Handy, Handy-Controller bis hin zum höherwertigeren RC 2 Controller eine sehr gelungene und damit empfehlenswerte Einsteiger-Drohne – vor allem wenn es in erster Linie um „Selfie-Shots“ geht.



Wer hingegen vor allem Landschaftsaufnahmen und weniger Personen im 10m-Radius filmen möchte, dürfte bei DJI – je nach Anspruch - in den höherwertigeren Drohnenklassen eher fündig werden.


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