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Fokus Indie-Film : Jagd nach Laurels und Agenten - Steffen Hacker über Festival Runs und das Release von INGENIUM

von Mo, 9.November 2020


Im Mai 2018 ist Steffen Hackers Mystery-Thiller "Ingenium" nach sechsjähriger Dreh- und Berbeitungszeit fertiggestellt worden. Wir haben damals über die komplizierte Postproduktion mit über 600 VFX-Shots und auf über 10 verschiedenen Kamera gedrehtem Material berichtet, heute ist der Film überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich und ist seit Sommer 2020 in den USA zu haben. Es hat sich also noch einiges getan zwischen der Fertigstellung und dem finalen Release des Filmes. Und so hat Steffen Hacker noch eine Menge interessanter Erfahrungen zu teilen - nicht nur aber auch mit der Jagd nach Laurels...



Im Frühjahr 2018 standet ihr kurz vor der Festival-Weltpremiere in Amsterdam, wie hast Du die Festival-Auswertung des Filmes damals geplant?

Ich würde mich jetzt zwei Jahre später immer noch als Festival-Neuling bezeichnen. Immerhin lag meine letzte Filmfestival-Teilnahme "Racing Beats", 2005 damals schon über zehn Jahre zurück - daher bin ich alles mit einer Mischung aus großer Euphorie und akribischer Planung angegangen.



Erstmal zur Euphorie: Ja, es gibt sie, die ganz großen Film-Festivals, bei denen die bloße Teilnahme schon quasi über Nacht Ruhm und Ehre verspricht - oder eine weltweite Auswertung. Dazu gehören natürlich illustre Namen wie "Sundance", das "Toronto International Film Festival", die "Berlinale" und noch ein paar weitere. Und selbst dann schafft diesen großen Sprung nur ein Bruchteil der dort gezeigten Filme. So sehr man als Filmemacher davon träumt - darauf setzen sollte man nicht. Was die Planung -wenn man es trotzdem versuchen will- extrem schwierig macht. Denn diese "First-Class-Festivals" benötigen noch viel mehr als alle anderen einen sog. "Premieren-Status". Das heißt: Man bewirbt sich dort jeweils auf die Weltpremiere seines Filmes. Eine Kategorie darunter heisst es "Der Film darf in dem Land noch nicht gelaufen sein". Die USA machen aufgrund ihrer Größe zum Glück noch einen Unterschied, dort wird sehr oft bei Festivals wiederum eine Kategorie darunter nur eine Bundesstaaten-Premiere verlangt, oder eine"Ostküsten-/Westküsten-Premiere". Sprich: Wenn Du noch nirgends an der Ostküste gelaufen bist, dann hast Du in New York City evtl. größere Chancen auf einem guten Festival als wenn Du "nur" die "New York-Bundesstaaten-Premiere" anbieten kannst. Das heißt aber im Umkehrschluss: Dein Film darf weder in Boston, Washington D.C. oder Miami gelaufen sein.

Es gilt also, abzuwägen zwischen "Ich-will-unbedingt-auf-diesem-Highend-Festival-laufen" und "Damit-verpasse-ich-andere-gute-Festivals-durch-Premierenstatus-Kollision". Es kommt nämlich alles darauf an, wann im Jahr man in die Festival-Bewerbungen einsteigt. Viele sagen, dass es gute Zeitpunkte gibt, aber meiner Recherche nach muss man sowieso immer Kompromisse und Wagnisse eingehen, und die wurden mir erst in Form einer Excel-Tabelle klar.

Ich habe also filmfreeway.com durchforstet (2018 gab es noch withoutabox.com als Konkurrent, der Betrieb ist aber mittlerweile eingestellt) und habe alle in Frage kommenden Festivals mitsamt ihrer Einsende- und Benachrichtigungs-Daten in die Tabelle eingegeben und dann danach sortiert, wann zu- bzw. abgesagt wird.



Wenn man sich jetzt z.B. auf Sundance bewerben will, dann lohnt es sich eigentlich nicht, sich vorher für irgendein anderes Festival in den USA zu bewerben, genauso mit der Berlinale in Deutschland, die nebenbei bemerkt auch noch die Weltpremiere benötigt. Also muss man sich quasi einen "Plan B" machen, welche guten Festivals dann noch kommen bzw. erst wieder im Folgejahr stattfinden, wenn es mit dem heißbegehrten AAA-Festival nicht geklappt hat.

Dazu habe ich zwei Beispiele, die total unterschiedlich ausgefallen sind: Für Kanada hatte ich auf das "Fantasia Film Festival" gehofft, ein international anerkanntes AA-Festival für Genre-Filme. Leider anerkannt genug, so dass man dort als Indie-Filmemacher auch gegen MidBudget-Hollywood-Konkurrenz antreten muss, die dort ihre Premieren feiern. Das Timing lag so "schlecht", bzw. die Festival-Rückmeldung war erst so spät, dass ich das Risiko eingegangen bin, uns bei keinem anderen kanadischen Festival anzumelden, das vorher zusagen könnte. Mit dem Ergebnis, dass wir ganz am Ende der Festival-Auswertung kein einziges Festival in Kanada verbuchen konnten, das INGENIUM dort gezeigt hat. Denn Filme dürfen auf den meisten Festivals nur eine bestimmte Zeit nach ihrer Erstpremiere laufen und meistens nur so lange, bis es sie kommerziell zu sehen gibt.

Einiges "schlauer" habe ich es in Amerika angestellt, natürlich hat man dort auch mehr Auswahl, weil es viel mehr Festivals gibt. Dort habe ich nicht auf den Erfolg z.B. bei "Sundance" gehofft, sondern mich strategisch über kleinere Festivals von Bundesstaat zu Bundestaat gearbeitet (zuerst "Cape Fear Independent Film Festival", dann auch das "Buffalo Dreams Fantastic Festival", das "Festival of Cinema New York", das "Boston SciFi Film Festival", das "Miami SciFi Festival", das "AOF Megafest" in Las Vegas und ganz am Ende noch "Dances with Films" (DWF) in Los Angeles. "Dances with Films" rangiert in den weltweiten Indie-Festival-Top10, daher war dort eine "East Coast-Premiere" zwar nicht unbedingt vonnöten, aber sehr stark erwünscht. Deswegen musste ich mich kurz vorher entscheiden - sage ich einem Festival ab, das auch in Kalifornien gewesen wäre, aber deutlich kleiner ist? Ich habe mit hohem Einsatz gespielt und habe das kleinere Festival kurz vor deren Entscheidung abgesagt, wohl wissend, dass mich DWF mit fehlender "East Coast-Premiere" dann sehr wahrscheinlich nicht mehr genommen hätte.

Reines Gambling eben, das meiner Meinung nach meistens mehr Glück als Fingerspitzengefühl benötigt. Es gibt durchaus Filmemacher, die erstmal eine Vielzahl Festivals laufen lassen und darauf spekulieren, im Notfall einfach wieder einigen abzusagen, wenn sie einem nicht prestigeträchtig genug erscheinen. Aber so ein Vorgehen kann stark nach hinten losgehen, denn damit riskiert man in der sehr kleinen und gut vernetzten Branche im Nu seinen guten Namen. Und zudem gibt es da noch das Kleingedruckte der Teilnahmebedingungen, das man leider immer lesen sollte: Einige Festivals akzeptieren nämlich nicht, dass man seinen Film (nachdem sie einem zugesagt haben) wieder zurückzieht. Deshalb auch meine akribisch gepflegte Excel-Tabelle, damit genau so etwas nicht passieren kann.



Was zeigt die Tabelle denn jetzt am Ende des Festival-Runs? Wie sieht die Statistik aus?

Am Ende der zwei Jahre hatten wir uns auf insgesamt 91 Festivals beworben, davon wurden wir von 71 abgelehnt, auf 20 wurde "INGENIUM" gezeigt. 24 weitere Festivals, auf die ich uns gerne beworben hätte, waren am Ende des "Premieren-Puzzle-Spiels" nicht mehr machbar, weil der jeweilige Status schon weg war. Die genauen Kosten für die Einreichungen müsste ich wieder zusammenrechnen, aber es war für meine Verhältnisse und bezogen auf das Produktionsbudget viel Geld, einige tausend Euro.
Zusammen mit den Kosten, wenn man bei Festivals auch anwesend sein will (was ich viel zu selten gemacht habe, aber dazu gleich noch mehr) reden wir schon von über 10.000 Euro, was im Fall von "INGENIUM" schon eine zweistellige Prozentzahl des Gesamtbudgets ausmacht. Nicht umsonst sagen Experten, dass man diesen Betrag von Anfang an in ein Filmbudget mit einplanen soll, quasi das "Marketing des Indie-Filmers", damit man am Ende (wenn man nach dem Dreh und der Postproduktion sowieso nicht mehr viel Geld hat) nicht kalt erwischt wird.

Manche Indie-Filmer würden mit 10.000 Euro einen ganzen Film drehen. Was habt ihr denn alles für diese Summe im Gegenzug bekommen?

Zuerst einmal muss man sagen, dass diese Gebühren alle total gerechtfertigt sind - mit Filmfestivals werden die Veranstalter nicht reich, 99% der Organisatoren können nicht fulltime von ihrem Festivaljob leben und opfern wertvolle Freizeit, Nächte und Urlaubstage. Wir haben auf unseren Reisen genug Betreiber erlebt, die ihr letztes Geld zur Verpflegung ihrer kostenlos arbeitenden Crew und der anwesenden Filmemacher ausgegeben haben - Filmleidenschaft steht da in vielen Fällen vor monetären Bestrebungen, egal wo auf der Welt. Es geht also gar nicht darum, dass die Einsende-Gebühren nicht gerechtfertigt sind, ohne diese wäre ein Großteil der Festivals nicht überlebensfähig (wobei man natürlich diskutieren kann, ob es so unglaublich viele Festivals braucht und ob sie alle "echte" Zuschauer haben, aber dazu später mehr), sondern vielmehr um "Wie viel Einreichungen kann und will ich mir leisten?"

Ich hatte mir ehrlich gesagt das Ganze anfangs nicht gut genug durchgerechnet und wurde quasi getrieben von einer "Ach komm, DIESES eine Festival geht noch!"-Euphorie, einfach weil der Gedanke, dass man genommen werden KÖNNTE und Zuschauer Deinen Film sehen KÖNNTEN, immer wieder eine weitere Ausgabe gerechtfertigt hat. Bis es dann dazu kam, dass die ersten Festivals besucht werden konnten - und ich definitiv mehr hätte "bereisen" sollen, weil jedes einzelne Festival, das wir besucht haben, immer eine fantastische Erfahrung war, egal ob gut oder schlecht besucht, egal in welcher Größenordnung. Deshalb an alle Filmemacher: Spart Euch ein Zeit- und Geld-Kontingent an, um die Festivals dann mitnehmen zu können, wenn sie dann auch passieren. Das Zeitfenster, in der ein Film laufen kann, ist schnell vorbei, und man weiß am Ende ja nie, was man alles verpasst hat. Wichtig ist natürlich auch, seinen Film nicht wahllos überall hinzuschicken, es geht nämlich nicht nur darum, wieviele Teilnahms-Lorbeerkränze ("Laurels") man auf seinem Plakat hat, sondern auch WOHER man sie hat.

Branchen-Insider erkennen an ihnen nämlich einen "Qualitäts-Festival-Run" gegenüber einer "Wahllos-rumgeschickt-Auswahl". Aber woher erkenne ich denn, welches Festival sich lohnt? Da es dafür keine verlässliche Anleitung gibt, hatte ich für mich folgendes aufgestellt: Ich habe nur bei einem Festival eingereicht, für das ich auch Geld und Zeit investiert hätte, um hinzureisen. Dazu wollte ich aber sehen, dass es schon eine Weile am Markt existierte und v.a. echte Zuschauer und echte Screening-Räume existieren. Festivals, die Filme in Büroräumen mit einem Taschenbeamer zeigen und das ganze dann als "Kunst" verkaufen, gibt es nämlich auch.
Bei großen Festivals ist die persönliche Teilnahme übrigens auch Quasi-Grundbedingung für Langspielfilme - was durchaus auch Sinn macht, denn die Festivals leben von dem direkten Austausch mit den Filmemachern und dementsprechend funktioniert deren Marketing).

Wir sind bei unseren 20 Festivals so gut es machbar war mitgereist (bei knapp der Hälfte) und haben einige Extreme miterlebt: Von ausverkauften Kinosälen, wo manche Filme zwei Mal gespielt werden mussten, bis zu 2-3 Zuschauern in einem riesigen wunderschönen alten Kinosaal und einem leidenschaftlichen Festival-Leiter, der alles gegeben und die Screenings kostenlos angeboten hat und bei zu gutem Wetter trotzdem kaum jemand ins Kino kam. Festivals, die weltweit gar nicht so bekannt sind, haben mitunter am meisten beeindruckt: Beim DEA Film Festival in Albanien zum Beispiel befand sich die Bühne auf einer Mittelmeer-Landzunge neben dem Hafen - Open Air Kinogenuß auf einem unglaublichen Level. Oder aber beim weltbekannten (so berühmt, dass sich die Genre-Filmemacher sogar das Festival-Logo tätowieren lassen und jeden Abend rauschende Partys gefeiert werden) "Fantaspoa" in Brasilien, wo der Zuschauer-Altersdurchschnitt über dem aller anderen Festivals lag, dort quasi neben den normalen 25-40-Jahre-alten-Film-Enthusiasten eine Zielgruppe "Ü50" vorhanden war, die voll auf Horror/Fantasy/Thriller stand.



Man darf sich allerdings keine falschen Hoffnungen machen. So fantastisch diese Festival-Zeit auch ist - dort warten keine Hollywood-Agenten auf einen und halten einem einen Vertrag unter die Nase. Auch die meisten Festivals, die "Hollywood" im Namen haben, haben rein gar nichts mit dem "Hollywood" zu tun, wie wir uns das hierzulande vorstellen: Sie finden (wenn überhaupt) in diesem Stadtteil statt oder der Veranstalter wohnt wenigstens im Großraum LA, aber die Mainstream-Film-Industrie nimmt von so einem Festival meist keinerlei Notiz. "Dances with Films" hingegen ist zum Beispiel mit Branchengrößen bestens vernetzt, dort gab es u.a. Workshops mit Vertretern aus den Filmstudios. Trotz mehrerer Multiplex-Kinosälen sind die Slots auf so einem Festival dann natürlich heiß begehrt - wir waren 2019 nur einer von zwei ausgewählten europäischen Langspielfilmen.

Trotz allem Prestige wissen die Festival-Macher ihre Zuschauer-Reichweite in LA realistisch einzuschätzen: Schon im Vorfeld haben sie immer wieder darauf hingewiesen, dass man eigentlich selber für seine "Audience" sorgen muss, dass in heutigen Zeiten kein Festival eine Strahlkraft "per se" hat, um scharenweise Menschen ins Kino zu locken. Aber wie kommt man an seine "eigene Audience"? Wie bekommt man Marketing hin, wenn man in einer fremden Stadt, einem fremden Land, ohne viel Geld, Menschen anlocken soll? Auch heute hätte ich dafür noch keine wirkliche Lösung parat. Ein anderer (amerikanischer) DWF-Film, der auch einen der Hauptpreise gewonnen hat, hat gefühlt mehrere tausend Aufkleber drucken lassen und drei Stadtteile rund um das Chinese Theatre damit zugepflastert. Aber ob das geholfen hat, den Kinosaal vollzukriegen? Oder waren es doch Freunde-von-Freunden oder Branchenkontakte? Keine Ahnung. Schließlich kann jeder deutsche Filmemacher in einer großen deutschen Stadt Freunde und wiederum deren Freunde "antriggern", dadurch bekommt man schon einige zusammen. Als Deutscher im Ausland (noch zudem, wenn Untertitel dort im Mainstream generell unerwünscht sind) ist das natürlich ungleich schwerer.

Aber nicht nur im Ausland: Eine der Phrasen, die ich im Vorfeld immer wieder hörte, war "Know your audience". Als sog. "Executive Producer" hatte ich daran ziemlich zu knabbern. Ich hatte (als Regisseur) einen Film gemacht, den MIR gefiel. Action, Mystery, Thriller, bisschen Blut, alles passend für meinen Filmgeschmack. Aber wo findet man Zuschauer mit ähnlichem Geschmack, noch dazu außerhalb Deiner "privaten Bubble"? Vor einigen Jahren ging das noch über facebook, aber seit die Algorithmen umgestellt wurden, erreicht man nur noch über Monetarisierung eine große Zielgruppe.

Genre-mässig wollten wir uns nur schwer festlegen, wir hatten zwei Filmposter, eines sehr reduziert, "art-y" und hell. Das wurde am Ende bei den meisten Festivals benutzt und es kam sehr gut an, benötigte aber eine gewisse "Entdeckungs-Lust" beim potentiellen Zuschauer, weil es sehr wenig über den Film aussagte. Doch "triggert" ein reduziertes Plakat auch genug Lust, um sein heimisches Netflix-Angebot zu verlassen, sich durch den Verkehr zu kämpfen, das Auto zu parken und dann ein Kinoticket für´s Festival zu lösen?
Das andere Plakat war etwas blutiger und düsterer, um alle Horror-Fans auf den etwas "härteren" Festivals anzulocken, was ebenfalls gut geklappt hat. Diese Zuschauer wiederum haben aufgrund des Plakats manchmal etwas mehr "Gore" erwartet. Seine Zielgruppe zu kennen ist ein Balance-Akt und ein nicht zu unterschätzender Aspekt des Filmemachens.

Witzigerweise wurden wir am Ende am meisten in einer Kategorie ausgezeichnet (eigentlich hatten wir nie irgendwelche Preise erwartet), die ich so nicht auf dem Schirm hatte und den Film so auch nicht eingeordnet hätte: "Science Fiction". Als "Best Sci-Fi-Film" wurden wir drei Mal prämiert, mehr Awards hat nur noch Hauptdarstellerin Esther Maaß (www.esthermaass.de) mit "Best Actress" gewonnen. Insgesamt wurde "INGENIUM" international mit zwölf Preisen ausgezeichnet, womit sich auch die Frage beantwortet, was man alles für das Geld bekommt.



Gewonnene Preise sind natürlich ein noch besseres Marketing-Instrument für eine potentielle Auswertung. Trotzdem definieren Preise und Festival-Kränze nicht alleine die Qualität eines Filmes, ich kann nur raten, sich nicht von "Konkurrenz-Produktionen" von Kollegen verrückt machen zu lassen, sehr oft sind Filme einfach nicht vergleichbar. Generell: Ein Kurzfilm kann viel mehr Festivals mitnehmen als ein Langfilm. Deswegen sind die Chancen, mit einem Kurzfilm genommen zu werden ungleich höher. Wenn also der Kurzfilm vom Kollegen 100 Laurels hat und der eigene nur zehn, darf man nicht vergessen, dass ein Festival aber auch zehn Kurzfilme für die Spielzeit eines normalen 90-minüters programmieren kann. Daraus resultiert für den Filmemacher eine unvermeidbare hohe Zahl an Ablenungen, die natürlich immer weh tun, aber schlichtweg dazu gehören. Umso wichtiger ist es dann, sich über die Gelegenheiten zu freuen, wo es mit einem Screening geklappt hat, und dann einfach versuchen, soviele Eindrücke und Publikumsreaktionen wie möglich mitzunehmen. Unbedingt Zuschauer nach dem Screening anzusprechen, ob evtl. jemand eine kurze Bewertung online schreiben würde (wenn der Film z.B. schon einen IMDB-Eintrag hat) und auch die Festivalleitung fragen, ob Presse/Blogger da sind - denn dieses frühe Publikum sind quasi Eure Influencer und die Festivals Eure Gelegenheit, sie zu erreichen.

Somit ist jedes Screening ein Geschenk und jede gewonnene Auszeichnung eine große Ehre. Gerade durch unerwartet positive Resonanz ist mir bei den Preisverleihungen oft jegliche Form von rhetorischer Gabe schlagartig abhanden bekommen (in Paris habe ich - unvorbereitet eiskalt erwischt - zum Beispiel vor einem vollen Kinosaal unter Anwesenheit von Sharon Stone angefangen, mich auf französisch zu bedanken und dann nach zehn Sekunden gemerkt, dass ich viel zu aufgeregt bin, auch nur einen Satz grammatikalisch korrekt über die Bühne zu kriegen).



Wenn man sich mehr mit der Materie beschäftigt, bemerkt man allerdings auch irgendwann, dass eine nicht gerade kleine Anzahl Festival-Preise oftmals fast wie eine Art "Geschäft" anmuten. Oft haben "eher unbekanntere" dermassen viele prämierungswürdige Kategorien (die jeweils noch mit Zusatzkosten für den Einreichenden verbunden sind), dass die Chance auf einen Preis stark steigen und man sich Trophäen dann mit Beträgen von 50 bis jenseits der 100 USD bestellen kann. Wie bereits erwähnt habe ich deswegen vor jeder Bewerbung die Website und alle SocialMedia-Kanäle gecheckt, um zu schauen, ob wir es hier mit "echten Screenings" und "echten Zuschauern" oder nur einer "Online-Preisvergabe mit anonymer Jury" zu tun haben. Wohlgemerkt: Damit meine ich natürlich nicht die virtuellen Festivals, die 2020 erstmals online stattfinden mussten, weil wegen CoVid-19 kein altbekannter Festival-Betrieb möglich ist. Wann auch echtes Reisen zu Festivals, von dem hier ja dauernd die Rede ist, wieder problemlos stattfinden kann, steht leider momentan noch in den Sternen.

Wie ist denn danach der Übergang gelaufen von der Festivalauswertung zur "Mainstream-Release"?

Eine internationale Auswertung für einen deutschsprachigen (Indie-)Film ist natürlich nicht selbstverständlich. Dubbing kostet viel Geld und nicht jedes Land kommt mit Untertiteln zurecht (Kein Witz: Wir haben Amazon-Kommentare von Amerikanern bekommen, ein Stern mit dem Kommentar "Film has subtitles.").
Da ist es auf jeden Fall am Besten, wenn Du im Trailer ein klares Konzept vorstellst und eine klar definierte Zielgruppe ansprichst. Ein Horrorfilm mit abgehackten Gliedmaßen und am besten noch genug nackten Brüsten im Bild hat - ungeachtet seiner Qualität - mitunter viel bessere Chancen, weil auf den ersten Blick erkennbar ist, an wen der Streifen vermarktet werden kann, sprich, ein Verleih muss weniger Geld, Zeit und Nerven investieren, um ihn anzupreisen.

Ich hatte mich bei meiner Vorgehnsweise eher an das sog. "high concept"-Filmemachen gehalten. "District 9" ist einer der berühmtesten Vertreter dieser Grundidee: Indem man etwas nimmt, was total real (hier sogar fast dokumentarisch) zu drehen ist und damit weniger Kosten verursacht, und daraus mit einer "fantastischen" Story und oft auch guten Effekten eine neue Welt erschafft, den Zuschauer damit bisher nicht Gesehenes erleben lässt, auch wenn viel von der Laufzeit des Filmes relativ "normal" erscheint. Die Vorstellung im Kontext der Story macht den Rest. Die 15 Staffeln der Horror-Serie "Supernatural" sind auch ein gutes Beispiel dafür - gerade in früheren Staffeln wurden teure Spezialeffekte noch eher recht spärlich eingesetzt, aber da man wusste, dass sich hinter jedem Menschen mit "nur ein paar dunklen Augen" ein Dämon verbirgt, konnte man problemlos lange Szenen filmen, die für Nichteingeweihte völlig banal wirkten, aber das "Concept" von Engeln und Dämonen in Menschengestalten hat eben die konstante Spannung vermittelt. Auch hier gilt wieder: Je klarer und erkennbarer, desto besser zu vermarkten. Aliens? Check, kapiert jeder. Dämonen und Engel? Check, versteht auch jeder. "High-Concept" bei "INGENIUM" war nur leider nicht so einfach zu erkennen, denn der große Plot-Twist durfte im Trailer nicht verraten werden, eine Entscheidung, zu der ich immer noch stehe.
Allerdings macht es das einem interessierten Verleih natürlich deutlich schwerer, den Film ohne viel Marketing-Aufwand unters Volk zu bringen, egal ob national oder international. Und in Deutschland hat man natürlich immer noch dazu das Problem, das man mit einem Genre-Film mit Action-Elementen nicht gerade offene Türen einrennt.



Als Ergebnis unseres DWF-Hollywood-Besuches wurde ich von einem Agenten, einem Branchen-Insider, angeschrieben, der Indie-Filme "an den Mann" bringt, ausgewählte Filme also Weltvertrieben vorstellt. Der für sein Insider-Wissen aber auch bezahlt werden wollte. Und natürlich nicht erst von den Erlösen, die evtl. nie kommen werden, sondern "upfront". Das ist nach den Festival-Einreichungen der nächste Punkt, wo man als Filmemacher entscheiden muss, ob es sich lohnt, noch mehr Geld zu investieren (Geld, das man sehr wahrscheinlich nie wieder zurückbekommen wird), oder ob man es bei dem Heimatmarkt bleiben lässt. In der Branche ist es sonst ja üblich, dass Agenten und Manager an den Erlösen beteiligt sind, aber in dem Fall sind es bei einem Indie-Film nicht die zu erwartenden Erlöse, auf die es wirklich ankommt: Ich habe mich damals so entschieden, das Ganze nicht zu sehr als "erneute Kosten" zu sehen, sondern eher als Invest für die Zukunft.
Ja, natürlich, es kann sein, dass kein Mensch Deinen Film in den USA streamen will und dass keine weltweiten Verkäufe getätigt werden. Dann wäre jeder zusätzlich ausgegebene Dollar einer zu viel. Aber - weiß man es? Wer weiß was alles passieren kann, wer, wann, wo den Film dann doch zu Gesicht bekommt? So gesehen eine Spekulation auf irgendeine Art von lohnendem Zufall. Zudem hatte ich glücklicherweise von meinen Kontakten in der Filmbranche bestätigt bekommen, dass der Agent absolut vertrauenswürdig ist, was mich in meiner Entscheidung bestärkt hat.
Deshalb würde ich jedem Filmemacher in dieser Entscheidungssituation raten: Vernetzen! Rumfragen, Rat suchen. Schwarm-Wissen ist viel besser als sein Ruf. Der Weltvertrieb für INGENIUM ließ sich daraufhin auch schnell finden und daher machte die USA recht schnell den Anfang: Seit Sommer 2020 lässt sich INGENIUM dort auf den größten VOD-Portalen streamen.

Aber der wichtigste Markt für einen deutschen Film sind doch immer noch unsere Gefilde, oder?

Absolut! In Deutschland liefen wir erfolgreich auf den "Independent Days" in Karlsruhe, auf der "Genrenale" in Berlin und bei "Indie Nuts" in Oberammergau. Und bei allen Festivals konnten wir einen traurigen Aspekt feststellen - dass wir dort nur sehr wenig Nachwuchs gesehen haben. Damit meine ich alle Interessierten zwischen Volljährigkeit und Beginn ihres ersten Jobs in der Medienbranche - einer Altersspanne, in der meine damalige Generation quasi Film 'gelebt' habt, Tag und Nacht, ohne Schlaf und Pause. Dass Festivals heutzutage nicht mehr die Anziehungskraft wie in den Nullerjahren haben, ist natürlich vielen verschiedenen Faktoren geschuldet, deswegen kann ich nur sehr schwer beurteilen, ob dieser persönliche Austausch ab einem bestimmten Alter einfach nicht mehr zeitgemäß ist oder ob für viele Streaming-Konsum und das Drehen von youtube-Influencer-Beiträgen schon genug "Filmemachen-Lernen" bedeutet. Definitiv hat sich hier viel ins Virtuelle verlagert, ein Grund, warum z.B. ein angesagtes deutsches Festival wie die "Genrenale" mangels interessiertem Organisations-Nachwuchs nicht mehr stattfindet.



Diese Zielgruppen-Beobachtung sollte nun sehr schnell wichtig werden für die weitere Auswertung in Deutschland, denn natürlich hoffte ich auf eine Blu-Ray-Disc mit tollen Extras. Obwohl ich einige der großen deutschen Filmverleiher anschrieb (und freundliche Absagen erhielt), hatte ich eigentlich sehr früh eine Entscheidung getroffen - und zwar, den Film zusammen mit Leuten rauszubringen, die ich kenne und mit denen ich vertrauensvoll reden kann. Wo keine Gewinnmaximierung im Vordergrund steht, sondern der kreative Gedanke, so dass ich bis zuletzt die Kontrolle über den Film behalten konnte und er nicht gar als "Horrorfilm" an eine völlig falsche Zielgruppe vermarktet wird.

Glücklicherweise war ein alter Wegbegleiter meines Arbeitslebens, Niki Wurster, der heutige Co-Inhaber des Indie-Labels "Camera Obscura", eigentlich spezialisiert auf die Restauration und Veröffentlichung von alten Genre-Klassikern, die oftmals so noch nie erschienen waren. In dieses Schema passt "INGENIUM" natürlich nicht rein, aber für uns war man bei "Camera Obscura" bereit, in der bisherigen Strategie, mit der sie sich in der deutschen Szene einen großen Namen erarbeitet hatten, eine Ausnahme zu machen, denn wir sind weder "Klassiker" noch gehören wir dem guten alten italienischen Genre-Film an.

Mir war damit bewusst, dass ich einen riesigen Vertrauensvorschuß bekommen hatte, denn Marketing und Vertrieb kosten viel Geld und deutschsprachige Indie-Filme haben leider nicht gerade den Ruf, äußerst lukrativ zu sein. Auf einen erfolgreichen Film (wie z.B. "Schneeflöcken") kommen mindestens fünf Produktionen, die gar nicht gut liefen. Aber es war DIE Chance, eine Blu-ray und DVD in einem edlen Mediabook herausbringen zu können, die mit viel Liebe erstellt und randvoll mit Making-Ofs und Extras sein durfte, ohne sich dem "Discs-müssen-billig-sein-sonst-kauft-sie-keiner"-Wahn der heutigen Industrie zu unterwerfen.

Eine Analyse der Zielgruppe hat ergeben, dass der potentielle Käufer nicht zu den jüngeren Filmfreaks gehört und er gerne bereit ist, für eine hochwertige Disc guter Qualität auch einen höheren Preis als die 7,99€-DVD zu bezahlen. Durchaus mainstream, aber mit Qualität! Denn um einen deutschen Indiefilm in den Markt zu bekommen, muss er entweder mit hohen Werbebudget vermarktet werden, oder man muss innerhalb des Mainstreams die Filmliebhaber finden, die noch zu den Sammlern gehören und sich für Making-Ofs und Featurettes interessieren.

Vorher hattest Du gesagt, es kommt nochmal eine Pointe mit den Festival-Gewinnen...

Stimmt! In all der Zeit während INGENIUM auf Festivals lief, habe ich die Laurels für Festival-Teilnahmen und gewonnene Preise immer wieder neu angeordnet und mit viel Liebe marketing-technisch maximal hübsch aufbereitet. Vor dem Trailer. Auf Plakaten. Für social media. Und wisst ihr, was der allgemeine Konsens war, in dem Moment, wo all das Material "mainstream-tauglich" für den Vertrieb fertig gemacht werden musste? Dass diese Laurels doch leider weg müssten. Erst habe ich die Welt nicht verstanden. Hatte ich nicht gerade tausende Euro dafür ausgegeben und bin um die halbe Welt gereist, um die Laurels auf's Plakat zu kriegen? Und dann haben sie keinen Nutzen mehr?

Die Antwort darauf ist leider stark nachvollziehbar. Habt ihr auch schonmal einen Filmtrailer gesehn, wo am Anfang "Vom Regisseur XYZ" stand? Und ihr gesagt habt "Oh, geil, das wird cool" und die Person neben Euch nur mit "Hä, was? Nie gehört!" reagiert hat? Wo wir merken mussten, dass wir Filmliebhaber und Technik-Nerds nun mal so ziemlich die einzigen Menschen sind, die mehr als fünf Regisseure ad hoc aufzählen können? Macht das Experiment mal mit einigen Freunden oder mit Euren Eltern. Nach "Steven Spielberg", "Christopher Nolan", "Martin Scorsese" und maximal noch "George Lucas" ist da ganz schnell Schluß. Und genauso ist es mit den Filmfestivals: Wenn man nicht gerade auf den vielleicht fünf größten Festivals der Welt gelaufen ist, deren Logos und Namen wirklich jedermann von Highend-Filmplakaten kennt, der stempelt sich mit Festival-Laurels auf seinem Werbematerial als "Kunstfilm" ab, auch wenn der Film weit davon entfernt ist. Aber er Mainstream-Zuschauer empfindet das sofort als "Arthouse" und sein Interesse ebbt schlagartig ab. Daher: Bye, bye, ihr geliebten Lorbeer-Kränze. Wir hatten eine tolle Festival-Zeit miteinander, aber nun muss der Film da draussen auf eigenen Beinen stehen und seine Zuschauer finden.

Und deshalb zum Schluß der Apell an die slashCAM-Leserschaft: Nutzt jede Möglichkeit, um Werbung für Euren Film zu machen... so wie ich jetzt! Seit Ende Oktober 2020 sind die limitierten Mediabooks von "INGENIUM" überall im Handel zu haben (Amazon, Media Markt etc.). Ohne die Extras gibt es den Film aber auch komfortabel und günstig zum VOD-Streamen, z.B. bei Amazon, iTunes, Maxdome oder Videoload. Wenn er Euch gefallen sollte hinterlasst uns bitte einen Kommentar, eine Wertung auf amazon, auf IMDB, auf facebook - Hauptsache sichtbar. Denn Indie-Filme brauchen die Unterstützung von Film-Liebhabern bei ihren ersten zarten Gehversuchen in der Mainstream-Welt und um nicht im Überangebot unterzugehen. Viel Spaß beim Anschauen!

Meine Herangehensweise an "Indie-Filmauswertung" ist sicher nicht der perfekte Weg und jeder Film erfordert sowieso individuelle Maßnahmen, ganz besonders in Pandemie-Zeiten, wo auch diese ganze Branche Kopf steht und sich im Umbruch befindet. Darüberhinaus bin ich auch kein Produzent, und dachte eh, mit all dem sowieso nie etwas zu tun zu bekommen. Deswegen führen viele ganz unterschiedliche Wege zum Ziel - aber meinen kennt ihr nun und ich hoffe, dass ich für den einen oder anderen, der vor ähnlichen Hürden steht, etwas an Erfahrung abgeben oder Fragen beantworten konnte. Falls welche offen sein sollten - könnt ihr mir gerne schreiben: mail---at----ingenium-film.com

Gratulation und viel Erfolg mit dem Release von Ingenium!

Wer sich für den Film interessiert findet u.a. hier noch mehr Infos...



  

[4 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Salcanon    19:27 am 12.11.2020
Meinen Respekt! Aber die Laureljagd wäre mir zu heftig geworden und das Geld hätte ich lieber ins nächste Projekt gesteckt. Klar, Präsenz zeigen, Kontakte knüpfen, zeigen,...weiterlesen
-paleface-    15:23 am 9.11.2020
Danke. Aber alles in allem geht es natürlich um das Endprodukt. Aber auch da ist Kurzfilm und Langfilm oft schwer vergleichbar. Auf jedenfall dicken Respekt an Steffen das er es...weiterlesen
Darth Schneider    14:45 am 9.11.2020
Also dein Blinder Himmel Trailer war einfacher aber besser,, fand ich jetzt. Zu viel Geplapper in zu langen Trailern turnt mich ab. Gruss Boris
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update am 25.November 2020 - 15:02
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