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Editorials : Virtual Reality - Kein anhaltender WOW-Effekt in Sichtweite

von Do, 16.November 2017 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Trotz Wow-Effekt: Mangelnde Verkäufe
  Zu hohe Einstiegskosten?
  Fehlt wirklich "nur"die Killerapplikation?
  Kein Suchtpotential am Horizont

Im Gegensatz zum 3D-Fernseher ist Virtual Reality angetreten, um nicht nur das Filmerleben, sondern auch die 3D-Gaming Landschaft zu revolutionieren. Tatsächlich lassen sich mit einer einzigen Investition in eine VR-Brille beide Erlebnis-Szenarien gleichzeitig abdecken, was eigentlich für starke Verkaufszahlen sorgen sollte.



Trotz Wow-Effekt: Mangelnde Verkäufe



Auch die erste Begegnung mit der neuen Technologie ist in der Regel positiv. Kaum jemand ist von seinem ersten Helm-Erlebnis (sofern es nicht schon einige Jahre zurückliegt) nicht beeindruckt. Dazu legen viele Hersteller seit Monaten mit neuen Features und Modellen nach, als handelte es sich hier bereits um einen Milliardenmarkt. Dabei meinen wir nicht nur die Marktführer der großen Systeme (Oculus, HTC und Sony), sondern die immer neuen Versuche von Firmen wie Google, seinen Anwendern das Smartphone mit einer filzbeklebten Plastikschale vor die Augen zu schnallen.

Google Daydream - Smartphone im Filz-Pelz



Auch für Filmer hat fast jeder (Action-)Kamera-Hersteller mittlerweile eine 360 Grad-Kamera im Produktportfolio . Das ist dann zwar nicht mal "richtiges VR“, sondern lediglich Panorama-Video ohne stereo3D, zielt jedoch auch in die immersive Richtung. Und es gab kaum eine Videoschnittprogramm, das nicht in den letzten 12 Monaten Zusatzfunktionen für VR-/360°-Editing verpasst bekommen hat. Doch fehlt da nicht irgendwas?

Genau: Die Konsumenten. Wir sind zwar nicht mehr die allerjüngsten, aber haben in unserem Umfeld viele Technik-Enthusiasten. Hört man sich dort nach dem Besitz eines VR-Headsets um, so bekommt man nur fragende Blicke als Antwort. Analysten haben ihre optimistischen Voraussagen über die rosige Zukunft (sprich Markt) schon stark herunterkorrigiert und weder HTC noch Facebook/Oculus veröffentlichen ihre Verkaufszahlen – ein schlechtes Zeichen.

Zu hohe Einstiegskosten?


4 Seiten:
Einleitung / Trotz Wow-Effekt: Mangelnde Verkäufe
Zu hohe Einstiegskosten?
Fehlt wirklich "nur"die Killerapplikation?
Kein Suchtpotential am Horizont
    

[12 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
TheGadgetFilms    09:48 am 21.11.2017
Nö, kannste doch ganz einfach über Sensoren ins Hirn ballern. Da muss nichts implantiert werden oder so, ist ja voll Mittelalterlich ;)
strassenfilm    18:57 am 20.11.2017
Volle Zustimmung, sehe ich genauso. Alles andere ist letzlich eine Krücke und wird sehr schnell zu nervig. Eine denkbare Übergangslösung wird in der Romantrilogie 'Otherland'...weiterlesen
nachtaktiv    01:13 am 20.11.2017
VR geht nur mit ner implantierten verbindung wie in matrix, ghost in the shell, oder den shadowrun romanen. alles, was VOR den körper hingeballert wird, bedeutet ne grenze. wir...weiterlesen
[ Alle Kommentare ganz lesen]

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