Logo
///  >

Test : Apple Shake 4.0

von Di, 4.Juli 2006 | 6 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Das Paket
  Eine andere Welt
  Die Oberfläche
  Alles ist Script
  Der Workflow
  Ausgereifte Qualität
  Schattenseiten?
  Fazit

Na das kann man nur schlechtes Timing nennen. Da haben wir uns mal intensiv in Shake eingearbeitet und wollten euch mit einer Review überraschen, und da stiehlt Apple uns die Show, mit neuer Version und satter Preissenkung. Da Shake dadurch gerade in aller Munde ist, wollen wir euch den Artikel zur 4.0 Version jedoch nicht vorenthalten. Sobald die Version 4.1 bei uns eingetroffen ist, liefern wir noch einen Nachschlag zu diesem Test.

Wenn das Wort Shake fällt geht es meistens um absolute Profi-Produktionen. Es gibt kaum einen Hollywood-Spielfilm, in dem Apples Compositing-Programm nicht zum Einsatz kam. Keine Frage: Wer Shake-Operator ist, spielt in der Oberliga.

Wir haben einen Blick auf die aktuelle Version geworfen und wollen gleichzeitig prüfen, wo das Programm im Vergleich zu After Effects angesiedelt ist.




Das Paket



Beim Auspacken fallen vor allem die mitgelieferten Handbücher auf: Über drei Werke verteilt werden wirklich alle Funktionen des Programms ausführlich dargestellt. Dank des mitgelieferten Tutorial-Bandes sollte sogar Anfängern der Einstieg in das Programm ziemlich schnell gelingen. Denn es ist extrem locker geschrieben und behandelt dennoch wirklich wichtige Themen lehrbuchhaft und korrekt. Allerdings ist das komplette Paket (Software und Handbücher) nur in Englisch erhältlich, auf eine Eindeutschung wurde komplett verzichtet. Gegenüber der Konkurrenz, deren deutsche Handbücher meistens nicht sonderlich gut gelingen, nicht unbedingt eine schlechte Entscheidung.
Etwas lieblos wirkt allerdings der ausnahmslose Schwarz-Weiss-Druck, bei dem viele Abbildungen zu dunkel oder kaum aussagekräftig sind. Die Anleitung selbst verweist hier oft auf das mitgelieferte, identische PDF, allerdings könnte eine teilweise farbig gedruckte Dokumentation auch beim stark gesenkten Preis von 480 Euro eigentlich drin sein. Zumal man die Anleitung wirklich gerne als Lektüre zur Hand nimmt und Sekundärliteratur dadurch praktisch überflüssig ist.




Eine andere Welt



Vor der Installation merkt man schon, dass dieses Programm nicht ganz in das Raster der Apple-Bedienungs-Philosophie passen will. Denn bereits in den Systemanforderungen wird eine Drei-Tasten-Maus vorausgesetzt. Dieses aus der UNIX-Welt stammende Werkzeug ist in der Apple Welt eher ein Kuriosum. Man kann auch ohne eine solche Maus mit Shake arbeiten, jedoch ist die Anschaffung für die tägliche Arbeit mit Shake sicherlich nicht unpraktisch. Ansonsten muss man für die dritte Taste immer zusätzlich die Tastatur bemühen.
Der Grund für die Bedienung mit der Drei-Tasten-Maus liegt in der Vergangenheit: Ursprünglich wurde Shake von der Firma Nothing Real für UNIX-Systeme entwickelt und erst später nach Windows und Mac OSX portiert. Nach dem Kauf der Firma durch Apple wurde der Windows-Port fallengelassen. Eine Linux Portierung ist nach wie vor erhältlich, jedoch kostet diese Version spürbar mehr.


Die Oberfläche


6 Seiten:
Einleitung / Das Paket / Eine andere Welt
Die Oberfläche
Alles ist Script
Der Workflow
Ausgereifte Qualität / Schattenseiten?
Fazit
    

[16 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Anonymous    02:37 am 27.9.2007
!!! Wo bitte habt Ihr das gefunden !!!
volkmar    17:03 am 17.7.2006
Hallo rudi, wie im Vorposting schon gesagt: für die optimale Wahl halte ich es nicht - wenn, geschähe es nur auf finanziellen Zwängen^H^H^H^H^H^H^HGründen ;) Auch wenn sie...weiterlesen
volkmar    16:53 am 17.7.2006
Hallo, naja ... das sehe ich ein wenig anders. 1.: Es gibt noch keine Intel-"Workstations" von Apple, und ich halte es im Moment für unklug, noch einen G5 zu kaufen. Die...weiterlesen
[ Alle Kommentare ganz lesen]

Weitere Artikel:


Test: DaVinci Resolve Lite für Windows - Erste Eindrücke Di, 31.Januar 2012
DaVinci für den PC ist fast da. Die verfügbare Beta zeigt erstmalig ein kostenloses, aus dem professionellen Einsatz stammendes Color-Grading-System für jedermann. Wir haben einmal einen kurzen Blick auf die aktuelle PC-Fassung geworfen und kamen aus dem Staunen nicht heraus...
Test: CS5 Files, Teil 6 - After Effects Sandy Bridge RAM Einflüsse Di, 29.März 2011
Nachdem wir unser Testsystem gerade mit After Effects CS5 näher analysieren, darf natürlich auch der Einfluss des RAMs nicht außen vor bleiben. Interessanterweise mussten wir hierfür einige frühere Vermutungen nun wieder teilweise revidieren.
Test: CS5 Files, Teil 5 – After Effects – Auswirkungen der Speicher-Geschwindigkeit Mo, 22.November 2010
Kann After Effects von schnellerem Spezial-Speicher profitieren, oder kann man bei der RAM Bestückung seines Systems auch willkürlich vorgehen?
Test: CS5 Files, Teil 4 – After Effects – Multicore und RAM Mi, 27.Oktober 2010
Die allergrößte Neuerung von After Effects CS5 steckt hinter der 64-Bit Anpassung der Applikation. Denn im Gegensatz zu Premiere kann After Effects tatsächlich mit den Vorteilen der 64 Bit Umgebung wirklich etwas anfangen. Doch die Verwaltung der Ressourcen ist tricky.
Test: FINAL CUT STUDIO 3 - TEIL 3/Motion 4 & Compressor 3.5 & Fazit Do, 1.Oktober 2009
Test: Der stille Klassiker - Combustion 2008 Di, 4.März 2008
Test: Apple Color 1.0 Mo, 16.Juli 2007
Test: Final Cut Studio 2 - Apple Motion 3 Fr, 22.Juni 2007
Test: WACOM Intuos 3 A5 Fr, 2.Februar 2007
Test: Der slashCAM After Effects Benchmark 06 Di, 21.März 2006
Test: Adobe After Effects 7.0 im Test Do, 19.Januar 2006
Test: discreet Combustion 3 vs. Adobe After Effects 6.5 Mi, 13.Oktober 2004


[nach oben]


[nach oben]
















passende Forenbeiträge zum Thema
Compositing:
Blackmagic veröffentlicht 2-stündigen Trainingsfilm "DaVinci Resolve 15: The Art of Color Grading"
DaVinci Resolve 15.2.2 Update - ausschließlich Fixes...
Blackmagic warnt vor gefälschten DaVinci Resolve Studio Dongles
After Effects zu Premiere - Live Text Problem
Motion Tracking & Shatter Effect
Captain Disillusion: World's Greatest Blenderer
20 Videotutorials zu Natron, dem freien Compositing Programm
mehr Beiträge zum Thema Compositing


Specialsschraeg
12-16. Dezember / Villach
K3 Film Festival
21. Dezember / Diverse
Kurzfilmtag 2019
31. Dezember / Berlin
Video-Wettbewerb
7-17. Februar 2019/ Berlin
Berlinale
alle Termine und Einreichfristen


update am 15.Dezember 2018 - 15:00
slashCAM
ist ein Projekt der channelunit GmbH
*Datenschutzhinweis*