Für potentielle Käufer waren die letzten Monate sicherlich eine gute Möglichkeit, sich mit Speicher einzudecken. Und wer sich aktuell eine neue Workstation zusammenstellen will, sollte vielleicht nicht mehr allzu lange warten. Denn laut einer Computerbase-Analyse scheint der Preisverfall bei Speicher nun ein Ende zu finden.
Speicher ist seit jeher extremen Schweinezyklen unterworfen und wird von vielen Analysten auch als Frühindikator für steigende oder fallende Umsätze in der IT-Branche gesehen. Und die letzten Quartale sahen nicht gut aus. Doch vermeldete unter anderem Micron in ihrem Quartalsbericht, dass sich der Umsatz auf niedrigem Niveau zu stabilisieren scheint. Von den Umsatzrekorden der beiden letzten Jahre ist man zwar weit entfernt, aber immerhin fallen die Umsätze nicht mehr viel weiter.

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Schon ungewöhnlich stark soll die Nachfrage übrigens bei den GDDR- und HBM-Speicherchips sein, welche aktuell in GPUs und KI-Beschleunigern verbaut werden. Kein Wunder, denn der KI-Hype läuft auf Hochtouren und Nvidia ist angeblich mit seinen H100-Karten bis Anfang 2024 ausverkauft. Die Verfügbarkeit von Gaming GPUs, die man auch gut für die Videobearbeitung nutzen kann, bleibt dagegen weiterhin unkritisch, da man deren relativ geringen Speicherausbau nicht für richtig große KI-Modelle nutzen kann.
Wer also gerade eine Workstation zusammenstellt, sollte vor allem nicht mehr lange beim DDR5-Speicher-Einkauf warten. Wer dagegen DDR-4 Speicher aufrüsten will, kann sich wohl noch Zeit lassen.