Neue Technologien mischen oftmals auch die Karten neu, und zur Zeit ist Virtual Reality das potentielle Spielfeld, in welchem Hersteller bemüht sind, sich zu positionieren. Zwar halten sich die großen Kameramarken bedeckt, dennoch werden alle paar Wochen neue Lösungen für 360°-Videos präsentiert. In Los Angeles hat nun auch Nokia eine eigene VR-Kamera vorgestellt, OZO. Sie richtet sich -- wie Jaunt Neo -- an professionelle Studios und soll als Alleinstellungsmerkmal eine Echtzeitvorschau in 3D am Set bieten; das Videomaterial wird mit acht Bildsensoren (Global Shutter) aufgenommen, und daraus dann eine geometrische 360°-Ansicht errechnet.

Auch der Ton wird räumlich aufgenommen mit acht kleinen, integrierten Mikrofonen. Laut The Verge, die bereits einige Videobeispiele mit Oculus Rift sowie HTC Vive Headsets vorgeführt bekamen, funktioniert die Soundwiedergabe ausgezeichnet, während die live generierten Videobilder noch deutliches Verbesserungspotential aufweisen. Etwas rätselhaft ist der Formfaktor der Kamera, denn sie ist wie es scheint nicht kugelrund, wie die offiziellen Produktabbildungen suggerieren, sondern eher keulenformig; ob der seitliche Auswuchs eigentlich die untere Halterung sein soll, und falls nicht, wie die Kamera dann eine Rundum-Sicht erstellen soll, diese Fragen bleiben erstmal offen. Ebenso wie ein Preis sowie die technischen Spezifikationen, ausgeliefert werden soll OZO jedoch noch in diesem Jahr.
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