Nikon hat soeben seine Einstiegskamera in das Fullframe-Segement – die Nikon D600 – vorgestellt. Wie bereits in diversen Gerüchteküchem prophezeit verfügt die Nikon D600 über einen 24,3 MP CMOS Sensor, ISO 100-6400, 39 Autofokus Meßpunkte (Multi-CAM4800), 3,2" LCD mit 921.000 Bildpunkten, Multi-Area D-Movie, cleanes HDMI-Out und Kopfhöreranschluss. Der Sensoe besitzt eine Größe von 35,9mm x 24 mm (also Vollformat) - hier der Sensor der Nikon D600 in unserem Sensorgrößenvergleich.
Der 24,3 MP CMOS Sensor in Verbindung mit der von der Nikon D4 bekannten EXPEED 3 Engine erlaubt im Fotomodus 5,5 Bilder pro Sekunde in höchster Auflösung und soll zusammen mit dem Multi-CAM4800 AF-System die gleiche, sehr gute AF-Empfindlichkeit wie die Nikon D4 besitzen. Aufgezeichnet wird auf SD-Karten (SDHC, SDXC und UHS-I kompatibel) in zwei zur Verfügung stehenden Slots. Hierbei können unterschiedliche Speicherfunktionen gewählt werden (Overflow, Movies/Pictures etc.)
Videos werden wie von anderen Nikons bereits gewohnt in einen QuickTime Container mit H.264/MPEG-4 Advanced Video Coding in 1080p mit 24,25 oder 30 B/s aufgezeichnet, Sound als Linear PCM. In 720p stehen auch 50/60p zur Verfügung. Die maximale Aufzeichnungsdauer für Videos beträgt 29 Minuten und 59 Sekunden.
Freunde von Zeitrafferaufnahmen dürfen sich über eine integrierte Timelapsefunktion freuen – s.a. das verlinkte YouTube Video weiter unten. Für die externe Tonaufnahme steht ein Mikrofoneingang zur Verfügung und auch ein Kopfhörer kann, wie bei der Nikon D800 angeschlossen werden. Besonders erfreulich ist der Umgang mit dem HDMI-Out Signal, das sich gem. Nikon explizit für die externe Aufzeichnung anbietet – also ein cleanes Signal ohne Menüoverlays. Mit Hilfe des optionalen WLAN Funk-Adapters WU-1b für rund 60 Euro, der per USB angeschlossen wird, kann die Kamera per spezieller iOS/Android Nikon App ferngesteuert werden und Bilder übertragen werden.

Für die Videoaufnahme stehen komplett manuelle Einstellungen zur Verfügung. Der Bildkreis der Nikon D600 lässt sich auch für die Videoaufnahme zwischen FX und DX schalten, so dass mit einem entsprechenden Crop bzw. Brennweitenverlängerung gearbeitet werden kann. Das Gehäuse der Nikon D600 weist eine obere und hintere Abdeckung aus Magnesiumlegierung aus und ist lt.Nikon auf dem gleichen Niveau wie die Nikon D800 gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Mit einem Gewicht von 850g stellt sie Nikons leichteste und kompakteste Fullframe Video-DSLR dar (Nikon D800 ca. 1000g).
Mit Spannung sehen wir ersten Videotests der Nikon D600 entgegen. Vor allem ein Vergleich zur ebenfalls neu vorgestellten Sony Alpha 99 dürfte sehr interessant werden ... Hier die technischen Daten der Nikon D600, D800 und Sony A99 im Vergleich in unserer VDSLR-Datenbank.
UPDATE
Hier unser Nachtrag mit Infos direkt von der Photokina zur D600 bezüglich HDMI out, Autofokus und Blende.
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Verfügbarkeit:
Die Nikon D600 ist voraussichtlich ab Mitte September 2012 im Handel erhältlich.
Unverbindliche Preisempfehlungen:
D600 Kameragehäuse 2.149,00 €
D600 Kit mit AF-S NIKKOR 24-85 mm 1:3,5-4,5G ED VR 2.699,00 €
Funkadapter WU-1b 59,00 €
Multifunktionshandgriff MB-D14 279,00 €
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