Das kostenlose Open Source Tool MoviePrint (OS X/Windows) ist für eine Vielzahl von Anwendungsbereichen extrem nützlich - es erstellt für Filme einen "MoviePrint", eine Art Kontaktabzug eines Filmes, also ein Bild, welches aus einer Vielzahl von Screenshots aus dem Film zusammengesetzt ist. So kann man sich zum Beispiel leicht einen visuellen Überblick über die Farbstimmung eines Filmes verschaffen, sich einen Film samt spezieller Szenen zurück ins Gedächtnis rufen oder den Aufbau eines Films analysieren - sei es als Grader, Cutter, Filmsammler oder -kritiker.

MoviePrint 0.2.2 bietet eine ganze Reihe von Optionen, mit deren Hilfe der resultierende Kontaktabzug bestimmt werden kann, wie etwa die Anzahl der Reihen und Spalten (und damit die Größe) von Einzelbildern, die Auflösung des MoviePrints oder ob auch der Timecode mitangezeigt werden soll. Es kann per In- und Out-Points auch ein MoviePrint für nur einen Teil des Films erzeugt werden sowie Vorschaubilder manuell hinzugefügt oder versteckt werden.
Seit der letzten Version hat sich viel getan - besonders interessant ist die neue Möglichkeit, die verwendeten Film-Frames nicht per Zeitintervall zu bestimmen, sondern per automatischer Szenenwechselanalyse. Auch kann auf Wunsch die Breite eines Vorschaubildes die Länge einer Filmszene repräsentieren. Per Batchverarbeitung kann jetzt auch für viele Filme nacheinander automatisch ein MoviePrint erstellt werden.
PS
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