Mit der X100-Serie im Retro-Design spricht Fujifilm eher Fotografen als Filmer an, doch die neueste Generation der Festbrennweiten-Kamera bringt einiges mit, um auch im Videobereich eine gute Figur zu machen. So lassen sich nun Videoaufnahmen in Cinema-4K speichern (29.97p / 25p / 24p / 23.98p, 200Mbps / 100Mbps), jedoch nur maximal 10 Minuten am Stück, eine Einschränkung, die man auch von einigen anderen Fuji-Kameras kennt. Dafür ist neben Eterna auch F-Log implementiert, sowohl für interne wie externe Aufnahmen.

In FullHD filmt die X100V mit bis zu 60p (15min) bzw. im Zeitlupenmodus mit 120p/100p (max 6min). Für eine Aufnahme auf externe Rekorder wird ein 10 Bit 4:2:2 Signal über HDMI ausgegeben. Über einen 2,5mm Stereo Miniklinken-Eingang ist ein externes Mikrofon nutzbar. Von einer Bildstabilisation fehlt bisher leider jede Spur, was beim Fotografieren nicht stört, die Kamera jedoch für Filmaufnahmen nur im Verbund mit einem Gimbal oä. wirklich attraktiv macht.
Die X100V verfügt im Vergleich zum Vorgänger über einen neuen, rückwärtig belichteten X-Trans 26,1 MP CMOS-Sensor in APS-C-Größe (ohne Tiefpassfilter) sowie eine ebenfalls neu konzipierte F2-Festbrennweite von 23mm (äquivalent zu 35mm bei KB), welche in Punkto Auflösungsvermögen und Verzeichnungskorrektur verbessert sein soll. Ein vierstufiger ND-Filter ist auch hier wieder integriert.

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Die wetterfeste X100V wiegt 478g und mißt 128,0 × 74,8 × 53,3mm. Sie bietet WLAN- und Bluetooth-Konnektivität sowie Geotagging. Für 1.499 Euro soll sie ab Ende Februar verfügbar sein (in silber, eine Version in schwarz folgt im März).





















