Apple Creator Studio Großes (KI-)Update für Final Cut Pro 12.3 - Auto-Untertitel, Auto Mask u.a.

// 12:16 Mi, 1. Jul 2026von
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Final Cut Pro hat ein größeres Update erhalten, sowohl am Mac als auch am iPad - hinzu kommen hauptsächlich neue KI-Werkzeuge, etwa für die automatische Untertitelung oder um einen bereits gerenderten Clip wieder in Einzelsequenzen zu zerlegen (Bearbeitungs-Erkennung). Auch gibt es neue Creator Themes mit Unterstützung für mehrere Seitenverhältnisse, dynamische Titel und anpassbare Hintergründe. Am Mac bekommen Nutzer außerdem weitere Werkzeuge wie Auto Mask, ein verbessertes Match Color, Advanced Trimming sowie die Möglichkeit, einzelne Frames an Pixelmator Pro zu senden.

Final Cut Pro 12.3
Final Cut Pro 12.3




Untertitel und Schnitterkennung

Mit der neuen Untertitel-Funktion "Generate Captions" holt Apple nun gegenüber der Konkurrenz auf und ermöglicht eine automatische Transkription von Gesprochenem (momentan allerdings nur in Englisch) sowie das präzise Platzieren der daraus erzeugten Untertitel in der Timeline. Die Berechnungen dafür sollen lokal auf dem eigenen Rechner ausgeführt werden; Voraussetzung ist macOS 15.6 oder neuer mit Apple-Chips bzw. iPadOS 18.6 oder neuer mind mind. Apple M1 Chip. Für die Gestaltung der Untertitel (Schriftart, Farbe und Position, Animation) bekommen Editoren flexible Optionen.


New Caption Generation
Neue Untertitel-Generierung

Ebenfalls auf On-Device-KI basiert "Edit Detection". Diese neue Funktion analysiert gerendertes Video und teilt es automatisch wieder in die ursprünglichen Clips auf der Timeline auf. Editoren können dadurch erneut in den Schnitt einsteigen, um ihn zu verfeinern, oder schnell eine gekürzte Highlight-Fassung für Social Media erstellen, ohne frühere Schnittpunkte manuell identifizieren zu müssen.




Automatische Masken

In der Mac-Version gibt es neue Maskierungsmöglichkeiten. So lassen sich dort mit "Auto Mask" bestimmte Elemente im Bildmaterial auotmatisch isolieren und verfeinern. Die On-Device-KI soll Motive wie Haut, Haare, Himmel, Laub und Kleidung erkennen, ohne dass manuelles Tracking erforderlich ist. Fährt man mit dem Mauszeiger über einen Clip, erscheint eine Live-Vorschau dessen, was erkannt wurde. Alternativ können Nutzer im Inspector aus einer Liste wählen. Die Maske lässt sich nahtlos mit jeder Farbkorrektur oder jedem Effekt kombinieren, um präzise Anpassungen vorzunehmen. Auto Mask arbeitet Hand in Hand mit Magnetic Mask, das Editoren vollständige Kontrolle darüber gibt, was genau identifiziert, verfolgt und maskiert werden soll.


Auto Mask
Auto Mask

Ebenfalls auf dem Mac soll ein neu gestaltetes Match Color genauere und natürlichere Farbanpassungen über eine größere Bandbreite an Material und Lichtbedingungen hinweg liefern. Editoren wählen ein Referenzbild aus, und Final Cut Pro analysiert die Aufnahmen, um sie harmonisch aufeinander abzustimmen – mit der Möglichkeit, das Ergebnis bei Bedarf weiter zu verfeinern. Advanced Trimming erlaubt es zudem, eingehende und ausgehende Frames einzeln präzise nachzujustieren.


Advanced Trimming
Advanced Trimming



Neu in Motion und Compressor


Auch Motion und Compressor erhalten Updates. Motion bietet nun eine native Unterstützung, um Vektorgrafiken bei jeder Auflösung scharf darzustellen, sowie "Distribute Layers" für eine deutlich schnellere Einrichtung komplexer Animationen. Compressor führt einen Immersive Metadata Viewer, Unterstützung für das 180-Grad Apple Projected Media Profile für Apple Vision Pro sowie eine Anaglyph View für die Vorschau stereoskopischer Videos ein.


(Nebenbei bemerkt wurde auch Logic Pro für Mac and iPad aktualisiert.)




... und Pixelmator Pro omnipräsent

Neue Verknüpfungen mit Pixelmator Pro stehen Nutzern innerhalb von Apple Creator Studio zur Verfügung. Von Final Cut Pro läßt sich etwa ein ausgewähltes Einzelbild direkt an Pixelmator Pro senden, dort eigene Thumbnails oder Social-Media-Grafiken erstellen und die Inhalte anschließend problemlos wieder in die Timeline übernehmen. In Keynote, Pages und Numbers können Nutzer jedes Bild innerhalb eines Dokuments auswählen, es direkt in Pixelmator Pro öffnen und mit dem vollständigen Werkzeugsatz bearbeiten. Änderungen werden automatisch wieder im Dokument gespeichert, und Nutzer können jederzeit zu Pixelmator Pro zurückkehren, um ihre Grafik weiter zu verfeinern.



In Pixelmator Pro, Keynote, Pages und Numbers lassen sich nun außerdem auf einfache Weise Vektorformen passend für jedes Projekt generieren. Nutzer können diese Formen nach Wunsch anpassen; sie werden anschließend in einer eigenen Sammlung für die spätere Verwendung gespeichert. Erweiterte Bildgenerierung und der Content Hub werden ebenfalls auf Pixelmator Pro ausgeweitet. Mit der Bildgenerierung können Nutzer Bilder mithilfe natürlicher Sprache erstellen und bearbeiten. Im Content Hub können sie zudem eine kuratierte Sammlung hochwertiger Fotos, Grafiken, Formen und Illustrationen durchsuchen.




Preis und Verfügbarkeit

Apple Creator Studio Updates sind ab heute für bestehende Abonnenten als kostenloses Update verfügbar; das Abo kostet 12,99 Euro pro Monat oder 129 Euro pro Jahr. Alle neuen Abonnenten erhalten ein einmonatiges kostenloses Probeabo von Apple Creator Studio. Beim Kauf eines neuen Mac oder eines qualifizierten iPads13 erhalten Kunden drei Monate lang kostenlosen Zugang zu Apple Creator Studio.



Versionen zum Einmalkauf von Final Cut Pro (349.99 Euro), Logic Pro (229,99 Euro), Pixelmator Pro (59.99 Euro), Motion (59.99 Euro), Compressor (59.99 Euro) und MainStage (34,99 Euro) sind weiterhin im Mac App Store erhältlich.


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