Blackmagic Design hat mit DaVinci Resolve (Studio) 20.2.3 ein umfangreiches Update veröffentlicht, das ein weiteres Mal Leistungsverbesserungen und Workflow-Verfeinerungen bietet. Die auffälligste Neuerung von Blackmagics kostenlosem Grading-, Schnitt-, Compositing- und Audio-Mastering-Programms liegt auf einer deutlich gesteigerten Geschwindigkeit für KI-gestützte Funktionen auf Intel-GPUs, so sollen Magic Mask, Depth Map und Super Scale jetzt bis zu 4x so shcnell sein wie bisher.

Die folgende Liste zeigt die wichtigsten Neuerungen dieser Version
- Unterstützung für das Blackmagic Raw SDK 5.1.
- Bis zu 4x schnellere Magic Mask, Depth Map und Super Scale auf Intel GPUs.
- Anpassbare Tastaturaktion zum Ein- und Ausblenden der Keyframe-Leiste in der Timeline.
- Beim Einfügen von Tracking-Daten aus dem Spline-Fenster wird die Spline-Form nicht mehr zurückgesetzt.
- Workflow-Integrations-Plugins werden jetzt über Neustarts hinweg beibehalten.
- Data Burn-in beachtet die Begrenzung der Timecode-Anzeige auf 24 Stunden.
- Objektmasken werden nun bei Änderungen an Edit- und Input Sizing ungültig gemacht.
- Behoben: Ein Problem beim Schneiden aller Clips unter dem Abspielkopf in Fairlight.
- Behoben: Ein mögliches Audio-Wiedergabeproblem bei der Verwendung des Mac-Trackpads.
- Decode-Unterstützung für WEBM- und MKV-Clips mit VP8-Videocodec.
// Top-News auf einen Blick:
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- Behoben: Ein Problem bei der Decodierung einiger MKV-FFV1-Dateien.
- Behoben: Ein Problem beim Laden von Templates mit sehr großen Vorschaubildern.
- Behoben: Probleme mit Deep Images bei Proxy-Skalierung und Flipbook.
- Behoben: DCTL-Probleme mit einigen ACES 2.0 EOTFs.
- Aktion im Drei-Punkte-Menü zum Zurücksetzen aller Einstellungen der Oszilloskope.
- Allgemeine Leistungs- und Stabilitätsverbesserungen.
Mit der Unterstützung von Blackmagic Raw 5.1 wurde auch das SDK sowie die Firmware für die Video Assist Recorder erneuert. Damit kamen auch neue Kameras hinzu. So unterstützen ab sofort der Blackmagic Video Assist 5” 12G HDR und der Video Assist 7” 12G HDR nun auch die Sony FX3 und FX30 sowie die Leica SL3-S.
Das Update ist für bestehende DaVinci Resolve Studio-Nutzer kostenlos erhältlich. Vor der Installation wird dringend empfohlen, eine vollständige Sicherung der Projektbibliothek sowie aller einzelnen Projekte durchzuführen. Projekte, die einmal in Version 20.2.3 geöffnet wurden, können nicht mehr in älteren Versionen (wie 19.1.3) geöffnet werden.
Um von der beschleunigten KI-Leistung auf Windows-Computern mit Intel-GPUs zu profitieren, wird ein kompatibler Intel-Grafikprozessor (diskret oder integriert) mit Unterstützung für OpenVINO sowie ein Mindesttreiber der Version 32.0.101.8247 benötigt.



















