Auf dem Financial Analyst Day 2017 gab AMD gestern bekannt, tatsächlich schon diesen Sommer einen High End Desktop-Prozessor mit bis zu 16 Kernen und 32 Threads auf den Markt zu bringen. Der Thread Ripper genannte Ryzen Prozessor soll mehr Speicherdurchsatz als Ryzen besitzen und wird deswegen mit hoher Wahrscheinlichkeit das vierkanalige Speicherinterface des Server-Prozessor Napels erben. (Letzterer hat übrigens seit gestern auch einen echten Namen, nämlich EPYC). Dafür wird natürlich eine neue Plattform mit neuem Sockel fällig, worüber AMD jedoch noch keine näheren Angaben machen wollte.

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Nachdem der Prozessor über den Ryzen 7-Modellen angesiedelt ist, ist jedoch wohl kaum mit Preisen unter 500 Euro für die kleinsten Threadripper mit 12 Kernen zu rechnen. Und bei vollen 16 Kernen dürften auch 1.000 Euro denkbar sein. Aktuell kosten die kleinsten Intel 12 Kerner über 1.000 Euro und die 16-Core Modelle gehen noch für fast 2.000 Euro über den Ladentisch.


















