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iPhone 6S mit "FiLMic Pro App" als Videokamera geeignet?



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Frage von matze22:


Hallo :-)

Da die Smartphone-Kameras ja immer besser werden, bin ich zurzeit am Überlegen ob man nicht mittlerweile mit dem aktuellen iPhone 6S auch richtig "filmen" kann, also als richtiger Ersatz für eine Videokamera...

Nun habe ich gelesen, daß es die "FiLMic Pro" App gibt,
und mit dieser App kann man scheinbar in bester Qualität mit 50 Mbps aufnehmen und mit 50p (50 fps)! :-)

Ich habe leider nur ein "altes" iPhone 5 und kann das deshalb selbst nicht ausprobieren!

Könnte jemand von euch (der ein aktuelles iPhone 6S und diese App hat),
mir mal einen kurzen Testclip aufnehmen?

Und zwar in 1080p50 (mit 50 fps und mit der Qualität 50 Mbps)!
Und dann die unveränderte Original-Datei irgendwo hochladen zb. www.wetransfer.com

Das wäre super, so kann ich mir mal einen Einblick verschaffen, was heute mit einem iPhone 6S möglich ist!

Liebe Grüße,
Markus :-)



Antwort von Schleichmichel:

Es ist zwar beachtlich, was von solch kleinen Sensoren stammt. Und immerhin gibt es auch schon Kinofilme. Aber das Ding hat eben Grenzen. Alleine die fixe BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt und der immer noch starke rolling shutter (zumindest bei meinem 6+) disqualifiziert dieses Gerät als kompletter Ersatz für Videokameras. Wobei ich finde, dass rolling shutter auch auf gestandenen Videokameras noch zu stark ist.



Antwort von freezer:

Bitte sehr, Markus:

https://we.tl/jopDpPy7XA

Extra heute für Dich aufgenommen.
* iPhone 6s
* FiLMic Pro 1080p1080p im Glossar erklärt 25fps 50 MBit

Eine 50 fps Version folgt noch.








Antwort von Starshine Pictures:

Mit dem iPhone 6 plus (ohne S) in 3k, 24 fps.

https://drive.google.com/file/d/0BwYlIV ... sp=sharing


Das neue iPhone 6 SE hat übrigens die selbe Kamera und Prozessor wie das 6s verbaut, aber zu einem deutlich attraktiveren Preis.



Antwort von Jott:

Bekanntes Beispiel (noch iPhone 5s):

http://www.magpictures.com/tangerine/

Es hängt immer nur vom Leben hinter der Kamera ab. Befindet sich dort Kompetenz, ist die Kamera fast egal. Egal wie der ShutterShutter im Glossar erklärt rollt.

Kann man mit iPhones filmen? Natürlich. Wenn man will. Muss man ja nicht. Aber es befreit vom Pixel- und Codecwahn. Würde so manchen mal gut tun. Als Fingerübung. 8Bit 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt aus einem Telefon mit fettem Grading, für Kino und Blu-ray. Wenn man das drauf hat, kann man alles.



Antwort von klusterdegenerierung:

Hab mal vor Jahren eins mit Filmic und 4S gemacht, leider ist beim rendernrendern im Glossar erklärt irgendwas in die Hose gegangen und es stottert bei den Sliderfahrten.

Leider habe ich das Material nicht mehr sonst würde ich es mal neu machen.
Mit meinem 6S habe ich noch nichts relevantes gedreht.

In 4K macht Filmic übrigens 100Mbit!

Hier mal das Ding von meinem inoffiziellem Vimeo account.





Antwort von Darth Schneider:

Klar kann man mit einem iPhone Filmen oder auch einen Kinofilm machen, aber warum denn ?
Da nehm ich lieber eine richtige Kamera, die doch für nichts anderes gemacht, das geht doch viel besser so. Leider können die Filmkameras jedoch nicht telefonieren und surfen. Ich kaufe mir ja auch keinen Fernseher um zu telefonieren sondern zum glotzen. Also warum ein i Phone kaufen um zu filmen ? Besser ein Camcorder oder eine Bridge Kamera.



Antwort von Jott:

Warum? Entweder einfach aus Spaß (Kamera und NLE immer dabei in der Hosentasche, als fast kostenlose Dreingabe zum Smartphone), oder aus den Gründen, die die Macher von Tangerine in vielen Interviews dargelegt haben. Szenisches Drehen in den USA in Städten wie L.A. ohne Genehmigung zum Beispiel. Aber auch gestalterische. Wie auch immer: man kann mit einem Telefon Hochkant-Wackeldreck filmen (99.9%) oder wunderbare Footage erstellen. Kommt nur darauf an, wer's in die Hand nimmt.

Nur zum Filmen extra ein iPhone kaufen ist natürlich Quatsch. Aber wenn man's sowieso hat, kann man sich doch mal ranwagen?



Antwort von matze22:

Ich danke euch für die Antworten und Testclips! :-)

@freezer
Das sieht doch schonmal super aus!
Wenn du mir noch den 50fps Clip machst, dann schaue ich das mal über meinen AppleTV am großen Fernseher an und dann sollte ja eine super flüssige Bewegung zu sehen sein (der sogenannte "Soap-Opera-Effekt" was in meinem Fall so gewünscht ist!) :-)

Interessant wäre auch, ob man die iPhone-Kamera auch für Chromakeys verwenden kann!?
So wie ich das gesehen habe, ist die Farbtrennung garnicht mal so schlecht :-)

Ich wollte mir sowieso irgendwann ein neues iPhone kaufen,
aber ich denke ich werde dann lieber noch etwas warten bis das neue iPhone 7 herauskommt, in dem ja dann wahrscheinlich sogar eine noch bessere Kamera eingebaut ist!



Antwort von om:

Ich filme ab und zu mit Filmic Pro und iPhone 4S. Für den Fall, dass man das Smartphone einfach so in der Hosentasche hat und mal eben etwas filmem möchte, liefert das Ding schon brauchbares Material.
Falls man aber vorhat z.B. während einer (Kurz-)Reise eine Reportage zu machen, sehe ich beim Telefonfilmen drei große Nachteile.

1. Filmen erschöpft den Akku ziemlich flott, aber welches Smartphone lässt noch einen Akkuwechsel zu? OK, eine "Powerbank" kann helfen, macht das ganze aber wieder unhandlicher. Und wenn im entscheidenen Moment der Akku schlapp macht, habe ich bei einer Foto-/Filmkamera einen Wechselakku zur Habd.
2. 16 GB Speicher ist schnell voll, und sollte das iPhone mehr Speicher haben ist das ja wieder schw...teuer.
3. Ein "normales" Telefon mit 0815-Hülle lässt sich nur bescheiden festhalten, längeres Filmen ist damit unkomfortabel.

Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

Einen Vorteil für kleinere Projekte kann ich mir aber eingestehen, mit iMovie kann zumindest am iPad gleich sein Projekt fertigstellen.



Antwort von motiongroup:

Das es funktioniert ist schon seit einiger Zeit bewiesen durch verschiedenste Projekte ... Der Aufwand ist nun ja sagen wir mal so bis auf das iPhone selbst ähnlich ..NoNa .... Wichtig ist das der nle das Material richtig interpretiert was auch bei anderen smartphonefiles ab und an zu Problemen fürhren kann durch die variable Bildrate..in filmic kannst du ja das passende FormatFormat im Glossar erklärt zur Aufzeichnung auswählen.. Wir haben schon vom 5 er angefangen alle Modelle durch und es funktioniert 1a.. Stellt sich noch die Objektivfrage jegliche kaufbare kits sind eher schxxxxx es gab oder gibt Spezialanfertigungen nur dann ist die Geschichte nicht mehr für die Hosentasche..

Für das schnelle aus der Hosentasche Projekt das dir während der u-Bahnfahrt in den Sinn kommt eindeutig JA, sonst nimm ne Hosentaschen Videokamera.. Alleine wegen der ZoomZoom im Glossar erklärt Funktion..



Antwort von matze22:

Hi :-)

Ich wollt nochmal fragen wegen dem 50 fps Clip,
ob jemand das machen könnte, wäre super! :-)








Antwort von freezer:

Ja, mach ich noch. Ich hatte das eigentlich schon erledigt - zumindest dachte ich es - aber anscheinend hatte ich die geänderte Einstellung auf 50fps nicht bestätigt, denn der Clip hat nur 30fps.

Ich kann grad vom Büro aus nix filmen, da unser Gebäude renoviert wird und man nur die Abdeckung sieht.



Antwort von Jott:

Dann wär's auch gleich noch ein Low Light-Test! :-)



Antwort von TomWI:

Das hier lief mir letzte Woche über den Weg:

https://www.macstories.net/linked/sean- ... on-iphone/

"Geeignet" ist"s aber schon, aber bei dem ganzen Gerigge das man im Making of Video sieht, kann man auch gleich mit einer "richtigen" Kamera anrücken.



Antwort von Bommi:

FiLMic Pro 1080p1080p im Glossar erklärt 25fps 50 MBit 25fps sind das leider nicht. Laut Media Info ist's eine 'variable frame rate' mit Minimum 25 fps und Maximum 25,025 fps. Könnte der Grund sein für:
...die geänderte Einstellung auf 50fps nicht bestätigt, denn der Clip hat nur 30fps. Kann man das abstellen? Hat man bei 4K eine feste Bildwiederholrate? Oder entwickeln sich variable Bildwiederholraten zukünftig zum 'state of the art'?
Warum? ... ...oder aus den Gründen, die die Macher von Tangerine in vielen Interviews dargelegt haben. Szenisches Drehen in den USA in Städten wie L.A. ohne Genehmigung zum Beispiel. Naja, wir haben ja gesehen, dass die Filmer vor dem Filmen die sprichwörtliche 'Schubkarre voll Scheiß' ans Telefon geschraubt haben - also keineswegs mit dem iPhone alone gedreht wurde. Schätze mal, dass man weniger auffällt, wenn man mit einer RED nackt auf 'nem Dolly durch die Straßen von San Francisco surft, als mit einem geriggten iPhone 6.

Ein iPhone-Spielfilm ist ein toller Marketing-Trick für die Filmer, mehr sicherlich nicht.

Ideal sind Smartphones eher als Immer-dabei-Kamera für Dokus fürs Netz (wie z.B. diese Sean-Malto-Skateboard-Documentary). Eventuell noch für TV. Felsenfest montiert und mit nicht allzu viel Bewegung im Bild sollten 50 Mbit/sMbit/s im Glossar erklärt für 4K/p30 reichen(?).

Wäre sehr interessiert an einem geeigneten Smartphone nebst App. Vorzugsweise Android statt Apple.



Antwort von freezer:

So Markus, bitte sehr:
https://we.tl/uAsq2NzU0D

Einmal mit iPhone 6s in 1080p50 mit 50Mbit und einmal zum Vergleich die Canon XF300 in 1080p25 mit 50Mbit (gegradet und angepasst)
Canon hatte ShutterShutter im Glossar erklärt auf 1/50, -6dB, ND2 und BlendeBlende im Glossar erklärt 2.4



Antwort von freezer:

FiLMic Pro 1080p1080p im Glossar erklärt 25fps 50 MBit 25fps sind das leider nicht. Laut Media Info ist's eine 'variable frame rate' mit Minimum 25 fps und Maximum 25,025 fps. Könnte der Grund sein für:
...die geänderte Einstellung auf 50fps nicht bestätigt, denn der Clip hat nur 30fps. Kann man das abstellen? Hat man bei 4K eine feste Bildwiederholrate? Oder entwickeln sich variable Bildwiederholraten zukünftig zum 'state of the art'? Ich kann nicht sagen, was der Grund dafür ist, aber im Endeffekt ist es egal, der Clip funktioniert einwandfrei im Schnittprogramm. Vielleicht kann das iPhone generell in HD nur variable Bildrate und die Software erzwingt das pseudofixiert innerhalb minimaler Schwankungen.

Bei 4k ist die Bildrate übrigens tatsächlich konstant laut Media Info.

Interessantes Detail laut Media Info:
Beim HD-Clip mit FilmicPro steht unter Matrix Coefficents: BT.601, bei 4k BT.709
Wenn mit der Camera-App von Apple aufgenommen steht dort BT.709

Scheint, als gäbe es da einen Fehler in der FilmicPro App.



Antwort von Jott:

http://www.newsshooter.com/2016/04/12/o ... eady-here/



Antwort von matze22:

Danke dir für den Clip! :-)
Das sieht wirklich super aus!!!
Das Bild ist scharf, die Bewegung schaut auch super flüssig aus mit 50p!!!
Einfach genial!

Zum Chromakey:
Vielleicht wäre es interessant tatsächlich mal in 4K mit 50p zu filmen, denn da wird glaube ich sogar mit 150 MBit gespeichert!
Man könnte dann das Material sozusagen auf 1080p50 herunterskalieren und hat dann sicher ein noch besseres Chroma-Subsampling (durch die höhere Auflösung und Bitrate)
Was meinst du dazu? :-)



Antwort von matze22:

Hi :-)

Könntest du noch einen Testclip machen mit 4K mit 50p? (maximale Qualität => Ich glaube 150 mbit)

Wäre echt interessant zu sehen, wie sich das dann beim Herunterskalieren auf 1080p50 in der Frabqualität bemerkbar macht! :-)








Antwort von freezer:

In 4K geht maximal 30fps.



Antwort von matze22:

ah ok ;)

Aber geht so eine Zwischenauflösung?
Also irgendetwas zwischen 1080p1080p im Glossar erklärt und 4K aber mit 50 fps? :-)



Antwort von CameraRick:

Zum Chromakey:
Vielleicht wäre es interessant tatsächlich mal in 4K mit 50p zu filmen, denn da wird glaube ich sogar mit 150 MBit gespeichert!
Man könnte dann das Material sozusagen auf 1080p50 herunterskalieren und hat dann sicher ein noch besseres Chroma-Subsampling (durch die höhere Auflösung und Bitrate)
Was meinst du dazu? :-) Eine höhere Bildrate hilft Dir beim Keyen nichts, Du musst nur mehr Bilder keyen, das ist es. Die Bildrate hat ja keinen Einfluss aufs Subsampling oder sonst was.
150mbit bei 50p entspricht ja Pi mal Daumen 75mbit bei 25p, weiß nun nicht wo da der Vorteil vs 100mbit bei 25p sein soll (abgesehen davon, dass die Bitrate nicht unbedingt zwangsläufig auch ein besseres Ergebnis zaubert)



Antwort von matze22:

Die Bildrate hat nix mit dem Keyen zu tun!
Das sind zwei Geschichten ;)

Die Bildrate ist für eine "flüssigere" Bildbewegung wichtig ("Soap-Opera-Effekt")!

Das Keyen sollte halt mit der bestmöglichen Qualität gemacht werden!
Weil durch kleinere Bitraten mehr kompressions-Artefakte entstehen...
Und die höhere Auflösung (mehr als HD) sind dann einfach "mehr Bildinformationen" beim Keyen :-)

Darum, wollte ich mal sehen, was maxmial mit dem iPhone 6S und der Filmic App möglich ist (solange es 50 fps hat!) :-)



Antwort von Jott:

So nett die iPhone-Möglichkeiten sind - aber wieso ausgerechnet damit keyen wollen? Da wird's dann schon seltsam. Aber probier's halt, irgend ein Bekannter wird schon eins haben, die paar Euro für Filmic Pro kannst du ja spendieren.



Antwort von Darth Schneider:

Zum Keyen ist ein anständiger Camcorder oder eine Filmkamera besser geeignet vie das i Phone.
Das iPhone ist super zum filmen, aber nicht wenn man gross nachbeatürbeiten möchte.



Antwort von matze22:

Ja mir ist schon klar, daß es nicht "professionell" ist damit zu Keyen,

aber vielleicht garnicht mal so schlecht! :-)

Wäre klasse wenn mir noch jemand einen Kurzen Testclip machen könnte mit iPhone 6S und FiLMic => in der höchsten Auflösung, die möglich ist mit 50 fps und der höchsten Bitrate!

Am besten einen Testclip mit einem Object vor Blau oder Grün, das wäre klasse! :-)



Antwort von CameraRick:

Die Bildrate hat nix mit dem Keyen zu tun!
Das sind zwei Geschichten ;)

Die Bildrate ist für eine "flüssigere" Bildbewegung wichtig ("Soap-Opera-Effekt")!

Das Keyen sollte halt mit der bestmöglichen Qualität gemacht werden!
Weil durch kleinere Bitraten mehr kompressions-Artefakte entstehen...
Und die höhere Auflösung (mehr als HD) sind dann einfach "mehr Bildinformationen" beim Keyen :-)

Darum, wollte ich mal sehen, was maxmial mit dem iPhone 6S und der Filmic App möglich ist (solange es 50 fps hat!) :-) Aja, Du schriebst:
"Vielleicht wäre es interessant tatsächlich mal in 4K mit 50p zu filmen, denn da wird glaube ich sogar mit 150 MBit gespeichert!"


Durch kleinere Bitraten entstehen zwar auch mehr ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt, aber in Relation ist die Bitrate ja bei 50p kleiner als bei 25p, das ist ja das was ich sagte.
Wenn Du nur mehr Matsche hast, hilft Dir die hohe Auflösung auch nicht, sie kaschiert ggf nur wenn man herunterskaliert.



Antwort von Jalue:

@Jott

Danke für den Link, den ich gleich mal an ein paar Kollegen weiterleiten werde. Auch bei uns wird gerade viel mit mobile reporting experimentiert. Es ist nicht so, dass da einem Hype hinterhergehechelt würde, die Entwicklung ergibt sich quasi organisch aus dem technischen Fortschritt. Plötzlich bringen Textjournalisten von sich aus Videos 'mit von der Reise', nicht weil sie den Auftrag hatten, sondern weil das passende Tool - ein aktuelles Smartphone - einfach mal dabei war. Die Ergebnisse sind natürlich nicht High End, aber noch vor wenigen Jahren hätten die Kollegen einen vollwertigen Henkelmann mitschleifen müssen, um Vergleichbares zu liefern, plus Notebook, UMTS-Stick und viiiiel Zeit für den endlosen Upload. Was natürlich nie der Fall war.

Gerade bilden wir uns selber fort, um künftig 'fachfremde' Kollegen besser einweisen zu können, dem Ergebnis zuliebe, wozu auch die Beschäftigung mit og. App gehört, plus 360 Grad Video, Livestreaming, etc. Wird dadurch das Smartphone die 'Allzweckkamera' der Zukunft? Ganz sicher nicht. Ein Drei-Sternekoch wird auch kein Schweizer Taschenmesser benutzen, aber wenn man auf dem Mount Everest hockt (oder auf einem Frontex - Boot in der Ägais), ist es eben prima geeignet, um sich eine Stulle zu schmieren, insbesondere wenn die Alternative darin bestünde, gar nichts zu essen...

Bin ich jetzt begeisterter Adept der Smartphone-Filmerei geworden? Hmm... nein, sicher nicht. Aber ich muss zugeben, dass viele Vorbehalte auch mit gekränkter Eitelkeit zu tun haben. In langen Jahren erworbenes Know How ist schlichtweg entwertet, da Teil pfiffiger Algorithmen geworden, die jeder Fredi via One Touch aktivieren kann. Damit muss man leben, aber ist das eine Bedrohung? Nein, Filmemachen wird einfach nur zu einer profanen Kulturtechnik wie Schreiben oder Lesen. Aber längst nicht jeder, der filmen kann, vermag auch gute Geschichten zu finden und sie auf packende Art zu erzählen. Da trennt sich nach wie vor die Spreu vom Weizen.

PS. Wer ein älteres Android-Smartphone hat, wird die Filmic App ggf. nicht installieren können. Cinema FV-5 ist eine nette Alternative mit ähnlichen Features. Für zwei Euro.








Antwort von nachtaktiv:

Schätze mal, dass man weniger auffällt, wenn man mit einer RED nackt auf 'nem Dolly durch die Straßen von San Francisco surft, als mit einem geriggten iPhone 6.
in diesen zeiten? sicher?


zum Bild




Antwort von Bommi:

in diesen zeiten? sicher? Na klar. Deswegen kann man ja in Apple-Stores als iPhone-Zubehör große Schilder kaufen auf denen steht: "Bitte gehen Sie weiter! Hier gibt es nichts zu sehen!"

Wenn's das Budget hergibt, engagieren iPhone-6-Filmer natürlich einen qualifizierten Leuteverscheucher.

-

Hey... mein 500. Post (der darf dann auch mal sinnfrei sein).



Antwort von nachtaktiv:

wenn ich daran denke, das die phones 2 hartz4 sätze kosten, könnte das sogar stimmen. ich finde die filmbeispiele ziemlich schrecklich für das, was man gewohnt ist. für aus der hosentasche heraus gibts mittlerweile sehr hochwertige kompakte wie die RX100IV. die sind mindestens genauso mount everest oder frontex boot tauglich wie ein eifön - kommen dafür aber mit ordentlichen filmfunktionen, bildstabi, mehr reserven fürs lowlight, und überhaupt...

wenn also mobile journalism, dann eher mit ner kompakten als mit nem telefon. blöd is auch, wenn der rasende reporter grad aufgeriggt hat, und dann noch gern seinen kumpel im hotel anrufen muss, weil der ja was mitbringen muss, was man vergessen hat :D...

/mist, ich hab meinen 2300. post verpasst.



Antwort von Bommi:

...blöd is auch, wenn der rasende reporter grad aufgeriggt hat, und dann noch gern seinen kumpel im hotel anrufen muss... Riggen muss nur der Kinofilmer - für Reports wäre das Phone schon geeignet. Den Nachteil eierlegender Wollmilchsäue zeigst du aber auf: man kann meist nur eine Funktion zur gleichen Zeit nutzen.

Beispiel Fernbedienen: Es gibt keine Fernsteuer-App für die Kamera-App. Bei der RX100IV oder der LX100 usw. ist das dann anders. Die kann man per Smartphone-WLAN fernbedienen und das Display dient als Monitor.

Riskant sind hochpreisige Smartphones zudem in Krisengebieten (Berlin/Kreuzberg) oder Kriegsgebieten (Kreuzberg/Kottbusser Tor). Dort wird bekanntlich kaum noch geklaut, weil die Diebe von Räubern verdrängt wurden. Hier ein iPhone vorzuzeigen ist fast schon eine Aufforderung zur Vermögensumverteilung. Den Wert von Kompaktknipsen dagegen können die Fachkräfte kaum einschätzen und ein paar Aufkleber oder Fetzen von Tape lassen selbst eine RX100 IV wertlos erscheinen.



Antwort von DenK:

Von was für Fachkräften sprichst du genau?



Antwort von Angry_C:

Von was für Fachkräften sprichst du genau? Na ich denke mal er meinte die, die wir laut Bundesregierung so dringend brauchen, demografischer Wandel und so:-)



Antwort von Angry_C:

So nett die iPhone-Möglichkeiten sind - aber wieso ausgerechnet damit keyen wollen? Da wird's dann schon seltsam. Aber probier's halt, irgend ein Bekannter wird schon eins haben, die paar Euro für Filmic Pro kannst du ja spendieren. Ich habe für mein IPhone 6 filmic pro, aber letztendlich ist es nichts anderes als diverse andere Kamera-Apps für kleineres Geld oder für lau. Das Video wird mit dieser App nicht besser oder schlechter.



Antwort von nachtaktiv:

Den Wert von Kompaktknipsen dagegen können die sächsischen Hartz4 Diebe kaum einschätzen und ein paar Aufkleber oder Fetzen von Tape lassen selbst eine RX100 IV wertlos erscheinen. deswegen ist meine pink und hat nen hello kitty aufkleber.



Antwort von Jalue:

Dazu passend ein nettes Erlebnis: Letzte Woche haben wir 360 Grad in besagten 'Krisengebieten' gedreht. Normalerweise spritzen die ehrenwerten Vetreter der Lustmittelbranche auseinander, wenn sie einer Profikamera ansichtig werden. Mit der Ricoh, die noch weniger als ein Smartphone hermacht, konnten sie hingegen nüscht anfangen. Man kann mit den Dingern auch (zwangsläufig) nach hinten filmen, während man in eine ganz andere Richtung schaut, was ebenfalls ganz neue Möglichkeiten im Feld der Sozialreportage eröffnet ;-)

Scherz beiseite, natürlich gilt es auch Persönlichkeitsrechte zu beachten, was wir selbstvertständlich in der Post tun werden, aber zurück zur Smartphone-Filmerei: Dabei geht es ja auch um Hemmschwellen. Ein Textjournalist denkt zweimal nach, bevor er noch einen Ausrüstungsgegenstand mit auf die Reise nimmt, der ihn von seiner eigentlichen Aufgabe ablenkt. Aber ein Smartphone hat er sowieso in der Tasche und wenn es hilft, einmalige Bilder zu sammeln, die sonst nie entstehen würden und seien es nur ein Aufsager oder kurze Sequenzen, die den Textbeitrag online bereichern... why not? Das bricht keinem Cineasten einen Zacken aus der Krone.








Antwort von vaio:

Ich habe für mein IPhone 6 filmic pro, aber letztendlich ist es nichts anderes als diverse andere Kamera-Apps für kleineres Geld oder für lau.
Es gibt sehr wohl Unterschiede unter den Apps. Das läßt sich beispielsweise mit "Mediainfo" anhand der Files gut testen. Vom Handling ganz zu schweigen.




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