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Für Videoschnitt geeignet ?



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Hardware: Schnittrechner, Grafikkarten und mehr-Forum

Frage von Sebasco:


Hallo zusammen,

Ich schneide normalerweise als freier Cutter fürs Fernsehen in den jeweiligen Häusern mit der vorhandenen Technik und habe nun eine Anfrage für den Schnitt einer 45minütigen Produktion für die Öffentlich-Rechtlichen.
Ich würde das gerne zuhause machen und frage mich, ob mein PC dafür geeignet ist ist.

https://www.diawo.de/epages/62691663.mo ... cts/BWA221

Den Arbeitsspeicher habe ich auf 32 GB erweitert.

Zudem nutze ich ein Focusrite Scarlett Audio Interface.

Der PC ist ursprünglich für Audioproduktionen ausgelegt und hat daher auch keine Videokarte.

Vielen Dank für Eure Einschätzungen!



Antwort von cantsin:

Die Frage ist: mit welcher Software? Welches Material/welche Codecs? In welchen Ausgabenformaten bzw. welchem Postproduktions-Workflow?



Antwort von Sebasco:

Es wird auf jeden Fall 4k Material sein, mehr weiß ich leider noch nicht. Der Rohschnitt wird noch am Drehort auf Final Cut gemacht werden, ich werde/würde anschließend auf Premiere weiterschneiden. Kannst du mir sagen, welche Informationen genau ich im Vorfeld einholen muss, um das mit Eurer Hilfe einschätzen zu können, damit ich dem nicht hinterher technisch nicht gewachsen bin?
Oder soll es ich es genauso formulieren wie du in deiner Nachfrage? (Codec, Ausgabeformat, Workflow)








Antwort von dienstag_01:

Sebasco hat geschrieben:
Es wird auf jeden Fall 4k Material sein, mehr weiß ich leider noch nicht. Der Rohschnitt wird noch am Drehort auf Final Cut gemacht werden, ich werde/würde anschließend auf Premiere weiterschneiden. Kannst du mir sagen, welche Informationen genau ich im Vorfeld einholen muss, um das mit Eurer Hilfe einschätzen zu können, damit ich dem nicht hinterher technisch nicht gewachsen bin?
Oder soll es ich es genauso formulieren wie du in deiner Nachfrage? (Codec, Ausgabeformat, Workflow)
Farbkorrektur? Effekte?



Antwort von Sebasco:

Farbkorrektur wird hoffe ich woanders gemacht, das werde ich auf jeden Fall erfragen, denn dafür stehe ich auf jeden Fall nicht zur Verfügung.

Effekte werde ich kaum brauchen, lediglich mal die normalen, integrierten Anpassungs- und Bewegungstools.
Vertonung /Mischung, davon gehe ich momentan aus, auch extern.



Antwort von dienstag_01:

Sebasco hat geschrieben:
Farbkorrektur wird hoffe ich woanders gemacht, das werde ich auf jeden Fall erfragen, denn dafür stehe ich auf jeden Fall nicht zur Verfügung.

Effekte werde ich kaum brauchen, lediglich mal die normalen, integrierten und Anpassungs- und Bewegungstools.
Vertonung /Mischung, davon gehe ich momentan aus, auch extern.
Der Punkt ist, rein für den Schnitt wird es keine Probleme geben. Anders wird es bei der Verwendung von Effekten und Echtzeit, da verlangt Premiere eigentlich eine dezidierte Grafikkarte (für Cuda). Sonst müssen die Effekte über die CPU gerechnet werden, was deutlich weniger performant als über die GPU läuft.
Also Grafikkarte rein. Oder, wenn die Arbeit nicht extrem zeitkritisch ist, im Ist-Zusand starten und wenn nötig später eine einbauen.

Man muss sich um das bissel Schnitt technisch nicht so viele Gedanken machen, eher, ob der Workflow von Final Cut nach Premiere klappt ;)



Antwort von Sebasco:

Vielen Dank!

Das klingt doch ganz gut, ich erwarte einen recht "nüchternen", reportagigen Stil, also kein großes Effektgeballer. Ich werde mal darum bitten, mir im Vorfeld Beispiel-Material mit den entsprechenden Eigenschaften zukommen zu lassen, damit ich testen kann, wie es sich bei mir im Schnitt verhält.
Die XML vom FCP soll sich laut meinen Kollegen problemlos importieren lassen, da hoffe ich jetzt mal das Beste.

Hast Du n Vorschlag, wenn ich mich noch für eine Grafikkarte entscheiden sollte?



Antwort von dienstag_01:

Sebasco hat geschrieben:
Vielen Dank!

Das klingt doch ganz gut, ich erwarte einen recht "nüchternen", reportagigen Stil, also kein großes Effektgeballer. Ich werde mal darum bitten, mir im Vorfeld Beispiel-Material mit den entsprechenden Eigenschaften zukommen zu lassen, damit ich testen kann, wie es sich bei mir im Schnitt verhält.
Die XML vom FCP soll sich laut meinen Kollegen problemlos importieren lassen, da hoffe ich jetzt mal das Beste.

Hast Du n Vorschlag, wenn ich mich noch für eine Grafikkarte entscheiden sollte?
Ja, das ist durchaus möglich, dass der Workflow von FC und Premiere dann doch mal läuft, nach Jahren (vor allem bei reinem Schnitt) ;)
Grafikkarte, ja, wenn du danach fragst, bekommst du hier die volle Breitseite bis locker über 1000 Euro. Eine RTX3050 macht es aber auch (ich denke, auch noch kleiner).

Tests mit dem verwendetem Material sind sowieso immer das beste.



Antwort von Blackbox:

Hab letztens nen Audiorechner (2x 6 Kern XEON) mit preisgünstiger Nvidia T600 Minimalstlösung für Basis-Videoschnitt umgerüstet.
Hat RTX-Grafik mit nur 4GB Speicher, nur ca. 600 CUDA-Kerne, aber es reicht immerhin für flüssiges Arbeiten mit 2 Spuren 4K 4:2:0 8bit H264 und 'naja' bei 2 Spuren mit 4K 4:2:2 10bit.
Leise und geringer Stromverbrauch sind für mich dabei auch Kriterium gewesen.
4 Bildschirme anschliessbar über Mini-DP, was vor allem für Audio ein echter Vorteil ist.
Bei Effekten etc. wirds dann natürlich ziemlich eng und eher lästig. Insgesamt aber für mich erstmal ne praktikable Lösung bis die Preise für GraKa sich wieder normalisieren.
Läuft unter Premiere und unter Resolve, unter Premiere aber mE etwas flüssiger.

Ist aber wirklich Minimalstlösung, für sicheres flüssiges Arbeiten würd ich, sofern das Budget es zulässt, ne schnellere Karte nehmen.



Antwort von dienstag_01:

Blackbox hat geschrieben:
Hab letztens nen Audiorechner (2x 6 Kern XEON) mit preisgünstiger Nvidia T600 Minimalstlösung für Basis-Videoschnitt umgerüstet.
Hat RTX-Grafik mit nur 4GB Speicher, nur ca. 600 CUDA-Kerne, aber es reicht immerhin für flüssiges Arbeiten mit 2 Spuren 4K 4:2:0 8bit H264 und 'naja' bei 2 Spuren mit 4K 4:2:2 10bit.
Leise und geringer Stromverbrauch sind für mich dabei auch Kriterium gewesen.
4 Bildschirme anschliessbar über Mini-DP, was vor allem für Audio ein echter Vorteil ist.
Bei Effekten etc. wirds dann natürlich ziemlich eng und eher lästig. Insgesamt aber für mich erstmal ne praktikable Lösung bis die Preise für GraKa sich wieder normalisieren.
Läuft unter Premiere und unter Resolve, unter Premiere aber mE etwas flüssiger.

Ist aber wirklich Minimalstlösung, für sicheres flüssiges Arbeiten würd ich, sofern das Budget es zulässt, ne schnellere Karte nehmen.
Hardware Decoding eingeschaltet?



Antwort von MK:

dienstag_01 hat geschrieben:
Grafikkarte, ja, wenn du danach fragst, bekommst du hier die volle Breitseite bis locker über 1000 Euro. Eine RTX3050 macht es aber auch (ich denke, auch noch kleiner).
Ohne ein neues stärkeres Netzteil ist mit dem verbauten 500 Watt Hänfling auch nicht so viel mehr möglich.



Antwort von Bluboy:

Festplatten 1 System 2 Project 3 Export
Graka die von Premiere unterstützt wird
Netzteil

Dann klappts vielleicht








Antwort von Sebasco:

Vielen Dank für Euren Input. Ich würde dann mal ne RTX3050 nachrüsten, beim Thema "Netzteil" bin ich leider wieder überfragt. Es rächt sich, dass ich mich im Arbeitsalltag stets ins gemachte Nest setze und mich daher nie mit der Technik beschäftigt habe, die ich nutze...
Welche Leistung sollte das Netzteil haben und wie kann ich die Kompatibilität mit dem ganzen System sicherstellen?
Festplatten 1 System 2 Project 3 Export
Graka die von Premiere unterstützt wird
Netzteil
Dem konnte ich nun nicht ganz folgen, würdest du das erläutern?

Edit: ich nehme an, Du meinst dass ich 3 seperat Festplatten für die genannten Zwecke nutze. Das klappt.



Antwort von Bluboy:

Sebasco hat geschrieben:

Edit: ich nehme an, Du meinst dass ich 3 seperat Festplatten für die genannten Zwecke nutze. Das klappt.
Genau das hab ich gemeint
1 System und Programme
2 Project und Daten - lesen
3 für den Export - schreiben

Netzteil - Bequiet Pure Power 11 750 Watt wenn das 500er nicht reicht.



Antwort von cantsin:

Bluboy hat geschrieben:
Sebasco hat geschrieben:

Edit: ich nehme an, Du meinst dass ich 3 seperat Festplatten für die genannten Zwecke nutze. Das klappt.
Genau das hab ich gemeint
1 System und Programme
Am besten auf 'ner SSD, wobei i.d.R. 256-512 GB locker reichen.
2 Project und Daten - lesen
Hier hängt viel von den jeweiligen Projekten ab, die man schneidet. Handelt es sich z.B. um aufwändige Dokumentarfilme mit vielen Stunden Aufnahmematerial, ist ev. eine interne oder externe RAID-Lösung angesagt. Handelt es sich um ein Musikvideo oder einen kurzen Nachrichtenbeitrag, reicht ggfs. sogar eine SSD. Ansonsten als Mittelweg eine 7200rpm-Festplatte mit hoher Kapazität.

3 für den Export - schreiben
Auch hier ist die Frage, ob hier nur Projekte geschrieben werden, die andernorts (Sender, Produktionsfirma) archiviert werden, und ob diese Platte nach jedem abgeschlossenen Projekt geputzt werden kann. In dem Fall reicht eine SSD oder mittlere Festplatte. Schnellheit des Speichers spielt hier übrigens i.d.R. keine Rolle, weil bei den Renderzeiten CPU & GPU, nicht der Speicher der Flaschenhals sind.
Netzteil - Bequiet Pure Power 11 750 Watt wenn das 500er nicht reicht.
Es gibt dafür Online-Rechner: https://outervision.com/power-supply-calculator

- Im Zweifelsfall bzw. wenn es technisch machbar ist, würde ich übrigens alle Laufwerke immer intern verbauen. Das ist IMHO einer der großen Vorteile von PCs ggü. Macs (seitdem es den klassischen Powermac nicht mehr gibt). Welchen Ärger externe Laufwerke verursachen können, zeigt gerade dieser Parallelthread.



Antwort von Sebasco:

Es wird übrigens ein "ungewöhnlicher" Reisebericht über 14 Drehtage, es ist also mit einer Menge Material zu rechnen und ich werd eine HDD für dieses nutzen müssen. Um Farbkorrektur muss ich mir keine Sorgen machen, geschieht extrern, ich werde aber voraussichtlich zumindest Grafiken mit Alphakanal einfügen müssen, also zeitweise mal 2-3 Videospuren für kurze Passagen haben.
Ein Spendetest wurde mir noch empfohlen.

Archivieren werde ich wohl nicht, sondern das Material nach der Abnahme wieder in Obhut der Produktionsfirma geben. Mit wieviel benötigtem Festplattenplatz auf der HDD rechnet ihr?

Als Orientierung nutze ich diesen tollen Film: https://www.youtube.com/watch?v=sNMCZu7eCuY



Antwort von cantsin:

Sebasco hat geschrieben:
Archivieren werde ich wohl nicht, sondern das Material nach der Abnahme wieder in Obhut der Produktionsfirma geben. Mit wieviel benötigtem Festplattenplatz auf der HDD rechnet ihr?
Das muss Dir Euer Kameramann/Eure Kamerafrau sagen, denn es hängt völlig davon ab, in welchen Codecs und Auflösungen gedreht wurde (und natürlich wie lange das Material ist). Ggfs. auch, ob Du bei hochkomprimierten Codecs wie h265 Extra-Plattenplatz für Proxies brauchst.

(Wundert mich jetzt ein bisschen, dass Dir das als Cutter nicht geläufig ist...)



Antwort von Sebasco:

Wie gesagt hab ich damit in der Regel einfach nix zu tun, da ich mich nur innerhalb der Infrastruktur der Sender bewege und mir über nix Gedanken machen muss außer dem reinen Schnitt. Dass es an der Materialmenge und Codec liegt ist mir zwar bewusst, aber ich hatte gedacht, jemand hätte vielleicht Erfahrungswerte als unverbindliche Empfehlung. Aber ich sprech mal mit der Produktionsfirma!

(Im Moment befinde ich mich in der Entscheidungsphase, ob ich den Schnitt überhaupt machen sollte /kann, und kann daher diese Tipps/Einschätzungen gut gebrauchen)



Antwort von cantsin:

Sebasco hat geschrieben:
Dass es an der Materialmenge und Codec liegt ist mir zwar bewusst, aber ich hatte gedacht, jemand hätte vielleicht Erfahrungswerte als unverbindliche Empfehlung.
Die gehen von 100 MB für ein Kurzbeitrag, der in einem komprimierten Codec wie XF-AVC gedreht wurde, bis zu 40 Terabyte bei 100 Stunden 4K Prores HQ-Material für einen abendfüllenden Dokumentarfilm...

Dieser Online-Rechner hilft Dir eventuell:
https://www.filmtechapp.com/calculator.php



Antwort von Sebasco:

Danke, guck ich mir an! Ich werd morgen mal den Kontakt zur Produktionsfirma aufnehmen, die werden mir dann mehr Infos geben können auch zur erwarteten Datenmenge, Codecs, Ausgabeformat...



Antwort von Sebasco:

Die Angaben habe ich bislang zu den Formaten, erwartet werden 10-20 Stunden Material.

"Kein separater Ton, unterschiedliche Codecs: DJi-Drohne gibt mp4 4K aus, Hauptkamera (Sony Fx 6) Long-Gop 4K MXF-Files."

Mit dem von mir im Eröffnungspost geteilten Specs : Würdet ihr mit Proxies schneiden, und wieviel Speicherbedarf wird wohl vonnöten sein?
(Vorausgesetzt die Infos reichen für eine Einschätzung aus. Ich bekomme morgen evtl noch ausführlichere Infos)








Antwort von dienstag_01:

Sebasco hat geschrieben:
Die Angaben habe ich bislang zu den Formaten, erwartet werden 10-20 Stunden Material.

"Kein separater Ton, unterschiedliche Codecs: DJi-Drohne gibt mp4 4K aus, Hauptkamera (Sony Fx 6) Long-Gop 4K MXF-Files."

Mit dem von mir im Eröffnungspost geteilten Specs : Würdet ihr mit Proxies schneiden, und wieviel Speicherbedarf wird wohl vonnöten sein?
(Vorausgesetzt die Infos reichen für eine Einschätzung aus. Ich bekomme morgen evtl noch ausführlichere Infos)
Eigentlich sollte man hier keine Proxies brauchen.



Antwort von cantsin:

Sebasco hat geschrieben:
Die Angaben habe ich bislang zu den Formaten, erwartet werden 10-20 Stunden Material.

"Kein separater Ton, unterschiedliche Codecs: DJi-Drohne gibt mp4 4K aus, Hauptkamera (Sony Fx 6) Long-Gop 4K MXF-Files."
Hmm, die FX6 kann doch bei Long-GOP nur HD aufnehmen, und 4K ist immer in All-Intra, wenn ich das Datenblatt der Kamera richtig lese?

Bei 20 Stunden 4K All-I 250Mpbs fallen etwas mehr 2 Terabyte Daten an, wobei bei diesem Codec wahrscheinlich doch Proxies angesagt sind.



Antwort von Bluboy:

Die Produktionsfirma wird wissen welche Datenmenge anfällt,

Nachdem beim Schnitt in Premiere temporäre Daten anfallen wird mutmaßlich eine Festplattengröße Quelle x 3.5 fällig ;-((



Antwort von Frank Glencairn:

Sebasco hat geschrieben:
Mit wieviel benötigtem Festplattenplatz auf der HDD rechnet ihr?
Der benötigte Festplattenplatz entspricht genau der Datenmenge des Rohmaterials.

cantsin hat geschrieben:

.. wobei bei diesem Codec wahrscheinlich doch Proxies angesagt sind.
All-I sollte doch eigentlich problemloser laufen als Long-GOP, oder ist die Sony Variante besonders zickig im Schnitt?



Antwort von Sebasco:

Könnt ihr mir eine SSD Festplatte empfehlen, bevorzugt extern? 4TB wären gut, so viel Material wird voraussichtlich kommen.

Ich werde wahrscheinlich Proxies dahin auslagern und darauf schneiden (das 4k originalmaterial kommt ebenfalls auf einer externen SSD)



Antwort von Frank Glencairn:

Bei den lächerlichen Datenraten deines Materials, macht es eigentlich keinen Sinn, unnötig Geld für SSDs zu verbrennen, für Proxies erst recht nicht.



Antwort von Sebasco:

Dann wäre die Alternative, direkt auf der SSD, auf der auch Rohmaterial liegt, zu schneiden. Oder auf Proxys auf einer HDD.

Welche von den drei Möglichkeiten (auch, aber nicht nur in Hinsicht auf die Wirtschaftlichkeit) würdet ihr empfehlen?

Übrigens ist nun doch noch eine einfache Farbkorrektur vorgesehen ( Weißabgleich, Helligkeit, Adobe Looks).



Antwort von SamSuffy:

Sicher das die meinten auf einer SSD, oder kommt das Material auf SSD's ;)

Finde solche Einblicke wie hier immer sehr interessant und aufschlussreich wie denn so Medienanstalten ihre Produkte generieren.
Wenn ich nur daran denke wieviel Speicherplatz ich schon für meine Miniprojekte benötige und dann kommen die mit sowas um die Ecke?!

Am Ende zählt halt doch nur was dabei heraus kommt.

Darf man mal Fragen wie denn die Exportvorgaben für dich sind wenn das noch weiterverarbeitet (Farbe) werden soll?
Bei Disney, Netflix und Sony ist es ja so, dass da nicht gerade kleine Datenmengen um die Ecke geschoben werden, wenn ich mir die Exportvorgaben in Resolve so anschaue und das ist dann "nur" die Deliveryversion.
Die Rohdaten dürften doch noch größer und ähnlich massig sein wie in meinen "Projekten".



Antwort von Sebasco:

Rohmaterial kommt auf EINER SSD, richtig.

Offenbar wird keine Farbe mehr extern gemacht, erledige ich also selbst rudimentär und mit nem Adobe Look im Schnitt mit Premiere.

Ausgabeformat wurde mir noch nicht mitgeteilt.
Von der GeForce RTX 3050 gibt es ja einige Versionen, soll ich da nur auf die Anschlüsse achten (hab einen HDMI und einen DVI Monitor) oder was ist da zu empfehlen?








Antwort von Frank Glencairn:

Sebasco hat geschrieben:
Dann wäre die Alternative, direkt auf der SSD, auf der auch Rohmaterial liegt, zu schneiden.
Das wäre das vernünftigste.
Sebasco hat geschrieben:
Oder auf Proxys auf einer HDD.
Kannste machen, bringt aber bei dem Material keinen Vorteil.



Antwort von Sebasco:

Auch nicht falls mein Prozessor bei nem 45 minütigem Film mit 4k Material in die Knie zu gehen droht?



Antwort von cantsin:

Sebasco hat geschrieben:
Auch nicht falls mein Prozessor bei nem 45 minütigem Film mit 4k Material in die Knie zu gehen droht?
Die Länge Deines Films hat nichts mit der Prozessorbelastung zu tun, sondern nur der Codec.

Ehrlich gesagt, ich würde mir an Deiner Stelle gezielte Fachberatung holen und dafür ggfs. Geld ausgeben, statt hier auf einem Forum durchzufragen.

In Deinem Fall sind viele Dinge projektspezifisch - brauchst Du Backups? Ist der Rechner schnell genug für den Codec (was auch von der Anzahl der Spuren und Effekte abhängt), oder brauchst Du Proxies und dafür mehr Speicherplatz? Etc. etc.

Es scheint mir doch ein bisschen seltsam, wenn Du einen 45minütigen Film auf dem Heimrechner schneiden willst, ohne mal eine computertechnische Grundlageneinführung erhalten zu haben.

Und da einfach so eine SSD extern an den Rechner zu hängen und dann darauf zu schneiden, erscheint mir als "recipe for disaster".



Antwort von Sebasco:

Okay vielen Dank für deine ehrliche Einschätzung. Ich bin auch im Gespräch mit Kollegen und frage hier noch ergänzend bzw spezifisch nach,was die Hardware betrifft.



Antwort von Frank Glencairn:

Die Länge des Films spielt da keine Rolle, der Prozessor sieht im Prinzip sowieso immer nur ein Bild (das jeweils aktuelle),
egal ob die Timeline 10 Minuten oder 10 Stunden lang ist.

Wenn dein Prozessor in die Knie geht, dann sicher nicht wegen der Festplatte. Aber normal sollte das alles kein Problem sein.
Ich hab schon ganze Kinofilme auf nem viel älteren Prozessor und ner GTX 980 von ner normalen externen HDD runter geschnitten - völlig problemlos und unaufgeregt.
Dagegen ist dein Rechner ne Rakete.



Antwort von Sebasco:

Alles klar, danke zusammen!



Antwort von Bluboy:

Was mir garnich gefällt ist, dass das Material so gut wir im Anmarsch ist, der Recner sich aber noch im Rohbau befindet.



Antwort von Sebasco:

Ich habe den Auftrag noch nicht zugesagt. Der Rechner steht und ist im Einsatz für Audio Bearbeitung, ich muss (lediglich?) Grafikkarte nachrüsten und evtl den Speicher erweitern.

Einige Wochen ist es auch noch hin , im schlimmsten Falle würde ich einen Schnittplatz anmieten.



Antwort von dienstag_01:

Ehrlich gesagt, ich würde mir an Deiner Stelle gezielte Fachberatung holen und dafür ggfs. Geld ausgeben, statt hier auf einem Forum durchzufragen. Wie kann man denn sowas hier schreiben?!

Dieser Rechner verarbeitet das Material - soweit wir es kennen - mit links und 40 Fieber. Sollte irgendwas extrem exotisch werden, dann KÖNNTE man auf Proxies gehen, dass ist aber nicht der Sinn von einer Maschine mit der neuesten Prozessorgeneration, das geht auch auf dem Küchenradio meiner Oma.








Antwort von Sebasco:

F***.

Wie ich sehe, ist in dem Rechner, den ich als meinen aktuellen PC gepostet habe, die neue 2022 Version verlinkt.

Mein Exemplar ist allerdings die 2020 Version. Diawo / Basic Workstation 2020 / i7-8700 / 6 x 3,20GHz / 32GB / 120GB SSD / 500W

Wer noch Geduld mit mir hat, darf gerne ein Update seiner/ihrer Einschätzung geben.

4k dennoch möglich /Proxies vonnöten?

Sorry für die Verwirrung und danke.



Antwort von cantsin:

dienstag_01 hat geschrieben:
Ehrlich gesagt, ich würde mir an Deiner Stelle gezielte Fachberatung holen und dafür ggfs. Geld ausgeben, statt hier auf einem Forum durchzufragen.
Wie kann man denn sowas hier schreiben?!

Dieser Rechner verarbeitet das Material - soweit wir es kennen - mit links und 40 Fieber. Sollte irgendwas extrem exotisch werden, dann KÖNNTE man auf Proxies gehen, dass ist aber nicht der Sinn von einer Maschine mit der neuesten Prozessorgeneration, das geht auch auf dem Küchenradio meiner Oma. Ich wäre mir da nicht so bombensicher:

1.) Auf meinem eigenen Rechner (12-Core-Ryzen mit GTX1080Ti und 64GB RAM) spielen die mit dem FX6-Material vergleichbaren 4K 10bit 4:2:2-Dateien aus meiner S1H nicht immer völlig ruckelfrei/weich, und dann müsste man sowieso noch wissen, wie komplex der Schnitt wird (wieviele Spuren, Effekte etc.). Wenn's dann um kompromissloses Echtzeit -Playback im Schnitt geht, könnten dann doch Proxies oder Rendercache angesagt sein und den Plattenbedarf deutlich hochschrauben.

2.) Der Plan des TO, einen 45minütigen Film mit 10 Stunden Material von der angelieferten USB-Platte zu schneiden, ohne Datensicherung, ist mit Verlaub Harakiri. Da reicht mal eine unvorsichtige Armbewegung und ein versehentlich herausgerissenes USB-Kabel, um das ganze Schnittprojekt und Tage oder Wochen Arbeit zu schrotten.

Wenn hier jemand bisher nur auf rundumversorgten, von Profis eingerichteten und administrierten Schnittplätzen gearbeitet hat und offenbar nur rudimentäre computertechnische Kenntnisse besitzt, geht man doch so ein Arbeitsprojekt nicht auf Basis von Forenberatung und ohne professionelle technische Unterstützung an.

My 2 cents.



Antwort von dienstag_01:

cantsin hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

Wie kann man denn sowas hier schreiben?!

Dieser Rechner verarbeitet das Material - soweit wir es kennen - mit links und 40 Fieber. Sollte irgendwas extrem exotisch werden, dann KÖNNTE man auf Proxies gehen, dass ist aber nicht der Sinn von einer Maschine mit der neuesten Prozessorgeneration, das geht auch auf dem Küchenradio meiner Oma.
Ich wäre mir da nicht so bombensicher:

1.) Auf meinem eigenen Rechner (12-Core-Athlon mit GTX1080Ti und 64GB RAM) spielen die mit dem FX6-Material vergleichbaren 4K 10bit 4:2:2-Dateien aus meiner S1H nicht immer völlig ruckelfrei/weich, und dann müsste man sowieso noch wissen, wie komplex der Schnitt wird (wieviele Spuren, Effekte etc.). Wenn's dann um kompromissloses Echtzeit -Playback im Schnitt geht, könnten dann doch Proxies oder Rendercache angesagt sein und den Plattenbedarf deutlich hochschrauben.

2.) Der Plan des TO, einen 45minütigen Film mit 10 Stunden Material von der angelieferten USB-Platte zu schneiden, ohne Datensicherung, ist mit Verlaub Harakiri. Da reicht mal eine unvorsichtige Armbewegung und ein versehentlich herausgerissenes USB-Kabel, um das ganze Schnittprojekt und Tage oder Wochen Arbeit zu schrotten.

Wenn hier jemand bisher nur auf rundumversorgten, von Profis eingerichteten und administrierten Schnittplätzen gearbeitet hat und offenbar nur rudimentäre computertechnische Kenntnisse besitzt, geht man doch so ein Arbeitsprojekt nicht auf Basis von Forenberatung und ohne professionelle technische Unterstützung an.

My 2 cents.
Echt, so kompliziert. Puh, dann doch Fachberatung.

(wenn der genannte Rechner nicht geht, dann geht gar keiner)



Antwort von Bluboy:

Sebasco hat geschrieben:
F***.

Wie ich sehe, ist in dem Rechner, den ich als meinen aktuellen PC gepostet habe, die neue 2022 Version verlinkt.

Mein Exemplar ist allerdings die 2020 Version. Diawo / Basic Workstation 2020 / i7-8700 / 6 x 3,20GHz / 16GB / 120GB SSD / 500W

Wer noch Geduld mit mir hat, darf gerne ein Update seiner/ihrer Einschätzung geben.

4k dennoch möglich /Proxies vonnöten?

Sorry für die Verwirrung und danke.
Das ist jetzt aber nicht so optimal für Deine Ambitionen

https://www.cpubenchmark.net/cpu.php?cp ... Hz&id=3099



Antwort von Sebasco:

Das deute ich mal als ein aus Deiner Sicht "Auch für Proxyschnitt nicht geeignet" ? (inkl Geforce RTX 3050)



Antwort von Bluboy:

Lesen wird er die 4k immer, nur mit rendern sollest Du baldigst anfangen wenn es ein Weihnachtsfilm werden soll.



Antwort von MK:

Da die i7-12700* CPUs von Intel die aktuell schnellsten i7 Modelle sind und sowohl eine hohe Singlecore als auch Multicore-Leistung aufweisen, sehe ich da prozessorseitig keine Performanceprobleme.

Der Chipsatz des Mainboards ist mit dem Z690 auch der performanteste den es für den Sockel 1700 aktuell gibt, also auch keine Flaschenhälse durch zu wenige PCIe Lanes.

Gespart wurde bei dem Rechner am Netzteil, der für heutige Verhältnisse kleinen SSD (wobei die Größe für "nur System" und ein paar Programme OK ist... nur für sonstige Daten ist der Platz zu knapp bemessen), der mageren Arbeitsspeicherausstattung und der Onboard-Grafik anstatt dedizierter Grafikkarte.

Mainboards mit Z690 Chipsatz gibt es mit 2 und 4 Steckplätzen für den Arbeitsspeicher, da wäre erstmal festzustellen was da aktuell verbaut ist.

32GB halte ich für das Minimum, 64GB für zeitgemäß. 16GB zu den bestehenden dazu stecken ist unwirtschaftlich wenn später nochmal aufgerüstet werden soll. Wenn das Board 4 Steckplätze hat dann die 16GB rausschmeißen und ein 32GB Kit für knapp über nen Hunni kaufen. Mischbetrieb mit verschiedenen Modulgrößen kann funktionieren, sollte aber vermieden werden (Handbuch vom Mainboard konsultieren wie in diesem Fall die Bestückung zu erfolgen hat). Oder gleich für knapp über 200 EUR in 64GB investieren (Z690 verträgt bis zu 128GB, falls zukünftig nötig könnte dann später auch nochmal aufgerüstet werden). Mindestens DDR-4 3200MHz falls die Angabe auf der Händlerseite stimmt dass es ein DDR4 Board ist und kein DDR5.

Festplatten nach Bedarf dazukaufen.

Falls Effekte mit der Intel Prozessorgrafik / Quicksync nicht flüssig laufen, muss noch eine dedizierte Grafikkarte und ein stärkeres Netzteil her. Suche doch mal im Netz nach Democlips im angegebenen Codec oder rechne Dir selber was mit den entsprechenden Parametern um. Dann kannst Du testen wie flüssig das läuft. RTX 3050, RTX 3060 oder RTX3060 Ti sollte ausreichen (die 3060 Ti liegt fast auf dem selben Niveau wie die 2080 Ti). Mindestens 8GB Grafikspeicher haben die alle, weniger sollte es aber auch nicht sein.



Antwort von MK:

Bluboy hat geschrieben:
Das ist jetzt aber nicht so optimal für Deine Ambitionen

https://www.cpubenchmark.net/cpu.php?cp ... Hz&id=3099
Dann ist mein Text mit dem i7-12700 auch hinfällig... ich ging noch davon aus dass es das verlinkte System ist. Lasse es trotzdem stehen... ;-)



Antwort von Frank Glencairn:

Ihr macht den armen Kerl völlig kirre.

1. niemand der noch ganz bei Trost ist, schneidet in einer 4K timeline.
2. Ich gehe davon aus, daß es von dem Material selbstverständlich Backups gibt, damit ist die Panikmache vor dem Plattenharakiri auch vom Tisch.
3. Stellt euch nicht so an. Sollte irgend ein Effekt tatsächlich ein bisschen ruckeln - na und, dann ruckelt er halt ein bisschen. Das hält einen doch nicht vom Schneiden ab. Nach dem Rendern ruckelt er nicht mehr.
Und wenn es aus irgendeinem Grund an irgendeiner Stelle absolut kritisch wäre, den Effekt in Echtzeit beurteilen zu können, ja dann rechnet man die Paar Sekunden halt schnell mal. Aber sich wegen so einem "eventuell mal" Fall vor lauter Angst unsinnige Investitionen zu tätigen, kann's ja auch nicht sein.

Nach den ausführlichen Tests von Puget - die tatsächlich echtes Material in Echten Programmen unter realistischen Bedingungen testen, und nicht irgendwelche synthetischen Benchmarks - macht die Kiste das mit links.
Starting with the Core i7 8700K, we saw huge performance gains compared to the Core i7 7700K. A 31% gain when rendering previews and a 36% gain when exporting is a staggering increase in performance. Even warp stabilize was on average 24% faster than the Core i7 7700K! Live playback didn't improve much, but this makes the Core i7 8700K a terrific CPU for those on a budget. There are certainly higher performing CPUs available like the Core i7 7820X, Core i9 7900X, and Core i9 7940X, but considering the price point of the Core i7 8700K this is a very impressive result...

Overall, the performance we saw from these new CPUs in Premiere Pro is very impressive - up to a 36% performance improvement compared to the previous generation! If that doesn't make you say "wow", we don't know what will. They may not be the right choice for professional video editors, but if you are on a budget and don't work with 6K or 8K footage they are certainly prime CPUs to consider.
https://www.pugetsystems.com/labs/artic ... 350K-1047/












Antwort von Sebasco:

Fränk, leider ist der im Eingangstgthread von mir gepostete Link zu meinem Rechner nicht korrekt, da der Händler ihn dort auf die 2022er Version aktualisiert hat. Ich habe jedoch die merklich schwächere 2020 Version mit
i7-8700 / 6 x 3,20GHz / 16GB / 120GB SSD / 500W + GeForce RTX 3050 +4TB HDD.

Das relativiert Deine Einschätzung wahrscheinlich. Die Frage bleibt, ob ich mit Proxies dennoch zurecht komme oder das zu eventuell zu heikel wird/zum Scheitern verurteilt ist.

Ich habe Materialsamples angefordert,



Antwort von Bluboy:

Für XAVC-Intra 4K Class 480 kann ich entwarnung geben

Schaut also nicht gsnz so mies aus wie angenommen



Antwort von Frank Glencairn:

Mein letzter Post bezieht sich auf den 8700 ich hab ihn ergänzt schau nochmal



Antwort von Bluboy:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Mein letzter Post bezieht sich auf den 8700
Mein letzter auch ;-)



Antwort von dienstag_01:

Sebasco hat geschrieben:
Fränk, leider ist der im Eingangstgthread von mir gepostete Link zu meinem Rechner nicht korrekt, da der Händler ihn dort auf die 2022er Version aktualisiert hat. Ich habe jedoch die merklich schwächere 2020 Version mit
i7-8700 / 6 x 3,20GHz / 16GB / 120GB SSD / 500W + GeForce RTX 3050 +4TB HDD.

Das relativiert Deine Einschätzung wahrscheinlich. Die Frage bleibt, ob ich mit Proxies dennoch zurecht komme oder das zu eventuell zu heikel wird/zum Scheitern verurteilt ist.

Ich habe Materialsamples angefordert,
Ja, teste mit den Samples, sonst kommt noch jemand auf die Idee, dass du Bill Gates und Tim Cook im persönlichen Beraterteam brauchst und Videoschnitt sowieso nur in der Ei-Es-Es funktionieren kann ;)



Antwort von cantsin:

dienstag_01 hat geschrieben:
Sebasco hat geschrieben:
Fränk, leider ist der im Eingangstgthread von mir gepostete Link zu meinem Rechner nicht korrekt, da der Händler ihn dort auf die 2022er Version aktualisiert hat. Ich habe jedoch die merklich schwächere 2020 Version mit
i7-8700 / 6 x 3,20GHz / 16GB / 120GB SSD / 500W + GeForce RTX 3050 +4TB HDD.

Das relativiert Deine Einschätzung wahrscheinlich. Die Frage bleibt, ob ich mit Proxies dennoch zurecht komme oder das zu eventuell zu heikel wird/zum Scheitern verurteilt ist.

Ich habe Materialsamples angefordert,
Ja, teste mit den Samples, sonst kommt noch jemand auf die Idee, dass du Bill Gates und Tim Cook im persönlichen Beraterteam brauchst und Videoschnitt sowieso nur in der Ei-Es-Es funktionieren kann ;)
Trotz aller Unkenrufe, hier mal eine ungefähre Schätzung:

20 Stunden 4K All-I 250 MBit/s-Material = 2,5 TB + Raum für 20 Stunden Proxies/Rendercache bei ca. 45Mbit/s = 3 TB. Die 4TB-Platte sollte also - falls sie leer ist - knapp ausreichen, um alles Material auf interne Speicher zu kopieren und von dort zu bearbeiten (und die angelieferte externe SSD als Backup in der Hinterhand zu behalten).

16GB sollten für Premiere reichen. - Ob und wie 10bit 4:2:2-Material entweder von der RTX 3050-GPU oder der i7-8700 im Zusammenspiel mit Premiere hardwarebeschleunigt bzw. perfekt in Echtzeit abgespielt werden, entzieht sich meiner Kenntnis. (4:2:2 ist hierbei das Schlüssel- bzw. Reizwort, denn 4:2:0-Codecs werden i.d.R. problemlos hardwarebeschleunigt abgespielt.) Daher ist Testen mit Referenzmaterial in der Tat die beste Idee.

Die 120GB SSD sind am absolut unteren Ende für eine Windows-Systemplatte, vor allem wenn Premiere noch temporäre Dateien anlegt, und könnten daher ein Flaschenhals werden. Ev. preiswerte zweite SATA-SSD nachrüsten und Premieres Pfade entsprechend einstellen.

Ich würde zusätzlich noch eine externe USB-Festplatte mit 4TB (eigentlich ist für die Projektdateien weniger nötig, aber beim Kostenpunkt ca. 90 EUR lohnt es sich hier nicht zu sparen) als Backup-Speicher anschaffen und jeden Tag alle relevanten Projektdateien und ggfs. auch zwischen-/vorab/testweise gerenderte Schnitte darauf kopieren, am besten mit einem System, das inkrementelle Backups und Rollbacks erlaubt.

Den IMHO eigentlichen Knackpunkt haben wir hier aber noch gar nicht diskutiert: Nämlich, dass Du laut Deiner Aussage nicht nur Schnitt, sondern auch das komplette Finishing inkl. Color Grading an dem Rechner erledigen sollst. Dafür ist eigentlich ein Computermonitor ungeeignet - zumal bei einer TV-Produktion -, und Du bräuchtest einen farbkalibrierten Referenzmonitor + geeignet Videokarte (Blackmagic Decklink).



Antwort von Sebasco:

Ich habe noch eine weitere 500 GB SSD verbaut, die sollte für temporäre Daten reichen, oder?
Was die Farbe betrifft, bin ich auch erstaunt. Laut Prod. - Firma ist das Team-Tam, das die Sender dafür bei eigenen Produktionen machen, für uns nicht nötig, sie arbeiten in der Regel so. Ich werde aber nochmal deswegen nachhaken.



Antwort von dienstag_01:

cantsin hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

Ja, teste mit den Samples, sonst kommt noch jemand auf die Idee, dass du Bill Gates und Tim Cook im persönlichen Beraterteam brauchst und Videoschnitt sowieso nur in der Ei-Es-Es funktionieren kann ;)
Trotz aller Unkenrufe, hier mal eine ungefähre Schätzung:

20 Stunden 4K All-I 250 MBit/s-Material = 2,5 TB + Raum für 20 Stunden Proxies/Rendercache bei ca. 45Mbit/s = 3 TB. Die 4TB-Platte sollte also - falls sie leer ist - knapp ausreichen, um alles Material auf interne Speicher zu kopieren und von dort zu bearbeiten (und die angelieferte externe SSD als Backup in der Hinterhand zu behalten).

16GB sollten für Premiere reichen. - Ob und wie 10bit 4:2:2-Material entweder von der RTX 3050-GPU oder der i7-8700 im Zusammenspiel mit Premiere hardwarebeschleunigt bzw. perfekt in Echtzeit abgespielt werden, entzieht sich meiner Kenntnis. (4:2:2 ist hierbei das Schlüssel- bzw. Reizwort, denn 4:2:0-Codecs werden i.d.R. problemlos hardwarebeschleunigt abgespielt.) Daher ist Testen mit Referenzmaterial in der Tat die beste Idee.

Die 120GB SSD sind am absolut unteren Ende für eine Windows-Systemplatte, vor allem wenn Premiere noch temporäre Dateien anlegt, und könnten daher ein Flaschenhals werden. Ev. preiswerte zweite SATA-SSD nachrüsten und Premieres Pfade entsprechend einstellen.

Ich würde zusätzlich noch eine externe USB-Festplatte mit 4TB (eigentlich ist für die Projektdateien weniger nötig, aber beim Kostenpunkt ca. 90 EUR lohnt es sich hier nicht zu sparen) als Backup-Speicher anschaffen und jeden Tag alle relevanten Projektdateien und ggfs. auch zwischen-/vorab/testweise gerenderte Schnitte darauf kopieren, am besten mit einem System, das inkrementelle Backups und Rollbacks erlaubt.

Den IMHO eigentlichen Knackpunkt haben wir hier aber noch gar nicht diskutiert: Nämlich, dass Du laut Deiner Aussage nicht nur Schnitt, sondern auch das komplette Finishing inkl. Color Grading an dem Rechner erledigen sollst. Dafür ist eigentlich ein Computermonitor ungeeignet - zumal bei einer TV-Produktion -, und Du bräuchtest einen farbkalibrierten Referenzmonitor + geeignet Videokarte (Blackmagic Decklink).
Die Annahme, dass es sich bei dem Material um 4k All-I 250mb handelt, ist einzig deiner Unaufmerksamkeit beim Lesen der Bedienungsanleitung geschuldet, natürlich gibt es auch 4k Long GOP.

Das Monitoring spielt schon eine gewisse Rolle, aber dass da Computermonitore nicht gehen, ist falsch. Es gibt Computermonitore, die funktionieren und solche, die funktionieren halt nicht. Wie wichtig das ganze ist, ich würde es anhand des Faktes einordnen, dass die Produktion die Farbkorrektur (davon würde ich hier sprechen) vom Editing miterledigen lässt und nicht extra vergibt.



Antwort von dienstag_01:

Sebasco hat geschrieben:
Ich habe noch eine weitere 500 GB SSD verbaut, die sollte für temporäre Daten reichen, oder?
Was die Farbe betrifft, bin ich auch erstaunt. Laut Prod. - Firma ist das Team-Tam, das die Sender dafür bei eigenen Produktionen machen, für uns nicht nötig, sie arbeiten in der Regel so. Ich werde aber nochmal deswegen nachhaken.
Sag mal, verstehst du nicht, dass dir das niemand so ins Blaue hinein sagen kann.








Antwort von Sebasco:

Is ja gut, ich warte jetzt mal die Samples ab und halt so lange die Füße still.



Antwort von dienstag_01:

Sebasco hat geschrieben:
Is ja gut, ich warte jetzt mal die Samples ab und halt so lange die Füße still.
Wie viel Platz temporäre Dateien in Anspruch nehmen, ist davon abhängig, ob man Proxies benötigt und wenn ja in welcher Größe (das hat man ja selber in der Hand) und ob man zusätzlich Effekte berechnen lässt. Ich wüßte jetzt nicht warum man das tun sollte, es sei denn, die werden sehr aufwendig oder sind aus Kategorie *profitieren nicht von Cuda (GPU)*; ansonsten ist aber auch eine Frage des persönlichen Workflows.



Antwort von cantsin:

dienstag_01 hat geschrieben:
Die Annahme, dass es sich bei dem Material um 4k All-I 250mb handelt, ist einzig deiner Unaufmerksamkeit beim Lesen der Bedienungsanleitung geschuldet, natürlich gibt es auch 4k Long GOP.
Ja, in der Tat, "QFHD" als Synonym für UHD war mir nicht geläufig. Dann reduziert sich der Speicherbedarf des Materials auf ca. 1TB.

https://www.sony.com/ng/electronics/pro ... ifications



Antwort von dienstag_01:

cantsin hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:
Die Annahme, dass es sich bei dem Material um 4k All-I 250mb handelt, ist einzig deiner Unaufmerksamkeit beim Lesen der Bedienungsanleitung geschuldet, natürlich gibt es auch 4k Long GOP.
Ja, in der Tat, "QFHD" als Synonym für UHD war mir nicht geläufig. Dann reduziert sich der Speicherbedarf des Materials auf ca. 1TB.

https://www.sony.com/ng/electronics/pro ... ifications
Und wenn der dann auf dem Rechner nicht läuft, könnte man sich HD-Proxies mit 120 oder 240mb/s rechnen lassen (z.B. DNxHR), alles gut.



Antwort von Bluboy:

Sony FX6 Testfies for Download

https://filmplusgear.com/sony-fx6-test- ... -download/



Antwort von Sebasco:

Sehr cool, werd ich mich am Wochenende, wenn Graka und SSD da sind, ran machen. Danke!



Antwort von dienstag_01:

Sebasco hat geschrieben:
Sehr cool, werd ich mich am Wochenende, wenn Graka und SSD da sind, ran machen. Danke!
Nützt nur bedingt was, da der Long GOP Codec genau nicht dabei ist.



Antwort von Sebasco:

Da soll ja noch mehr nachkommen



Antwort von dienstag_01:

Sebasco hat geschrieben:
Da soll ja noch mehr nachkommen
Stimmt, von Januar 2021 bis jetzt ist es ja nur ein Wimpernschlag ;)








Antwort von Sebasco:

Ups.
Naja da kommts ja auf ein, zwei Tage nicht mehr an, haha.




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