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ZEITREISEN - SPUREN AUS DER ZUKUNFT? Doku ??



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Frage von ruessel:


Ich habe jetzt noch tränen in den Augen. Freunde durchsucht eurer Archivmaterial nach Zeitreisende.......

Ich stelle mir vor, ich hätte plötzlich den Auftrag das Drehbuch zu einer Doku "Zeitreisen" zu skizzieren. Ja, klar.... mit ein paar Wissenschaftler dazu interview führen ist klar...... aber dann? Es gibt kein Filmmaterial zu richtigen Zeitreisen (außer Timetunnel aus den 60er Jahren ;-))
Hier wird mir klar was in dieser Doku die Macher geleistet haben: Fake-News verwurschteln..... dazu viel optisches Einkaufmaterial. Ich finde es am Ende gut gemacht - ich wurde spannend unterhalten - bin aber danach genauso schlau wie vorher. Hut ab.

Bedenklich ist vielleicht, dass so etwas auf einen "Nachrichtenkanal" ausgestrahlt wird.


https://www.youtube.com/watch?v=476LZ9ya3EU



Antwort von klusterdegenerierung:

Danke fürs teilen, könnt ich mir den ganzen Tag reinziehen!



Antwort von Axel:

ruessel hat geschrieben:
Fake-News verwurschteln.....
Ich habe das Stephen-Hawking-Zitat schon woanders gesehen oder gelesen. Er sagt in der Tat, wenn man Zeitreisen beweisen will, muss man Zeitreisende finden. Und er kommt zu dem Schluss, dass Menschen halt nicht in dieser Time-Tunnel-Art reisen können, weil wir nämlich keine Zeitreisenden finden. Anachronismen fallen vor allem den Zeitgenossen ins Auge, aber wieso fällt dann der "Hipster" den anderen im Bild gar nicht auf?

Leonardo da Vinci entwarf flugunfähige Maschinen mit Pedalantrieb, seine Inspiration waren natürlich (wie in der Antike, auf die sich die Renaissance ja bezieht, siehe Ikarus) die Vögel. Er hatte keinen Schimmer von Aerodynamik, es waren eher anachronistisch vorweggenommene Illustrationen zu den Fantasy-Fiction-Romanen von Jules Verne. Aber er war ein begnadeter Zeichner. Hätte er einen Hubschrauber oder einen Passagierjet auf einer Zeitreise gesehen, ist ihm eine recht gute Skizze davon zuzutrauen. Aber die gibt es nicht. Das ist der Gegenbeweis.

Dass die Folgerichtigkeit, die Richtung der Zeit, ein Vorurteil des menschlichen Denkens ist, ist wohl mittlerweile bewiesen. Um sich ein Bild davon zu machen, in den Grenzen unserer begrenzten Vorstellungskraft, kann man sich Dimensionen wie parallele Timeline-Spuren vorstellen. Dazu gibt es im Zusammenhang mit Leonardo eine spannende ARTE-Doku, von der ich auf Youtube leider nur die zweite Hälfte gefunden habe. Bechreibungen von Zeitgenossen (Vasari, er beschreibt u.a. den schönen Schwung der Augenbrauen) des Gioconda-Portraits legen nahe, dass die bekannte Mona Lisa entweder eine Fälschung ist oder ein völlig anderes Werk, und dass es das echte Bild noch gibt. In der ersten Hälfte der Doku findet der Kunsthistoriker zwei solcher Werke, die der ursprünglichen Beschreibung entsprechen und nach wissenschaftlichen Kriterien "echt" sein können.

Die Wahrheit liegt offen vor uns, und doch sehen wir sie nicht, weil sie nicht an die Oberfläche tritt. Sie ist ein "verdeckter Layer", und unsere sichtbare Alltagswirklichkeit ist nur der jeweils oberste:
https://www.youtube.com/watch?v=b_GnP1P0nac&t=1064s








Antwort von Darth Schneider:

Danke fürs hochladen, solche Themen finde ich sehr interessant, auch wenn man am Schluss des Films nicht wirklich schlauer ist.
Zeitreisen in die Zukunft wären theoretisch möglich, wenn wir uns mit fast Lichtgeschwindigkeit bewegen könnten, können wir aber nicht, also bleibt es wohl ein Traum, solange wir Antimaterie oder die sogenannte dunkle Materie nicht, im ganz grossen Stil als Energiequelle nutzen können.
Das wird frühestens in ein paar 1000 Jahren der Fall sein. Ausser wir haben früher schon das unglaubliche Glück auf eine friedliche ausserirdische Lebensform zu treffen, die in der Entwicklungsstufe schon viel, viel, weiter ist als wir und die dann auch noch so nett wären mit uns Menschen ihr Wissen zu teilen.
Oder wir haben Pech und die Menschheit stirbt vorher aus.....oder besser geschrieben, die Menschheit ist in der Zukunft ausgestorben bevor jemand es geschaft hat in die Vergangenheit zu reisen,
( für mich ist das eine ziemlich plausibele These)
Man weiss ja nie.....
Reisen in die Vergangenheit ? Ich wüsste nicht wie das, mit unserem heutigem Wissen,auch nur theoretisch möglich wäre. Ich denke unser Wissen reicht bei diesem Thema nur für sehr wage Vermutungen ohne irgendwelchen berechenbaren Beweis.
Zeitportale, oder Zeittunnel, deren Existenz ist nicht bewiesen, die sind also genau so unrealistisch wie die Reise durch ein schwarzes Loch. Einfach alles nur von Wissenschaftlern erdachte Thesen und Ideen.wirkich sehr Interessant aber noch lange nicht real, weil weder mit Zahlen noch Visuell, oder messtechnisch in irgend einer Form bewiesen.
Gruss Boris



Antwort von klusterdegenerierung:

Axel hat geschrieben:
Ich habe das Stephen-Hawking-Zitat schon woanders gesehen oder gelesen. Er sagt in der Tat, wenn man Zeitreisen beweisen will, muss man Zeitreisende finden. Und er kommt zu dem Schluss, dass Menschen halt nicht in dieser Time-Tunnel-Art reisen können, weil wir nämlich keine Zeitreisenden finden. Anachronismen fallen vor allem den Zeitgenossen ins Auge, aber wieso fällt dann der "Hipster" den anderen im Bild gar nicht auf?

Leonardo da Vinci entwarf flugunfähige Maschinen mit Pedalantrieb, seine Inspiration waren natürlich (wie in der Antike, auf die sich die Renaissance ja bezieht, siehe Ikarus) die Vögel. Er hatte keinen Schimmer von Aerodynamik, es waren eher anachronistisch vorweggenommene Illustrationen zu den Fantasy-Fiction-Romanen von Jules Verne. Aber er war ein begnadeter Zeichner. Hätte er einen Hubschrauber oder einen Passagierjet auf einer Zeitreise gesehen, ist ihm eine recht gute Skizze davon zuzutrauen. Aber die gibt es nicht. Das ist der Gegenbeweis.

Dass die Folgerichtigkeit, die Richtung der Zeit, ein Vorurteil des menschlichen Denkens ist, ist wohl mittlerweile bewiesen. Um sich ein Bild davon zu machen, in den Grenzen unserer begrenzten Vorstellungskraft, kann man sich Dimensionen wie parallele Timeline-Spuren vorstellen. Dazu gibt es im Zusammenhang mit Leonardo eine spannende ARTE-Doku, von der ich auf Youtube leider nur die zweite Hälfte gefunden habe. Bechreibungen von Zeitgenossen (Vasari, er beschreibt u.a. den schönen Schwung der Augenbrauen) des Gioconda-Portraits legen nahe, dass die bekannte Mona Lisa entweder eine Fälschung ist oder ein völlig anderes Werk, und dass es das echte Bild noch gibt. In der ersten Hälfte der Doku findet der Kunsthistoriker zwei solcher Werke, die der ursprünglichen Beschreibung entsprechen und nach wissenschaftlichen Kriterien "echt" sein können.

Die Wahrheit liegt offen vor uns, und doch sehen wir sie nicht, weil sie nicht an die Oberfläche tritt. Sie ist ein "verdeckter Layer", und unsere sichtbare Alltagswirklichkeit ist nur der jeweils oberste:
Danke fürs teilen, könnt ich mir den ganzen Tag reinziehen!



Antwort von Frank B.:

Zeitreisen kann es m.E. in diesem Sinne nicht geben, weil es die Zeit, die wir erleben, SO gar nicht gibt. Zeit ist für uns eine vierte Dimension, neben dem Raum, die wir nutzen können, um uns zu orientieren. Aber wie jeder Raum nur ein Teil eines viel größeren Raumes ist, von dem wir weder Anfang noch Ende kennen, wir also gar nicht wissen, ob es sich um einen Raum handelt, so ist die Zeit auch nur ein Abschnitt in unserem Kopf.Im Grunde ist es immer jetzt. Was in einer Sekunde ist, weiß niemand. Wir nennen es Sekunden, Minuten, Stunden, Jahre...aber wir wissen nicht, ob es sie wirklich gibt. Alles, was wir Vergangenheit nennen, ist Erinnerung und alles, was wir Zukunft nennen, ist Vermutung, anfällige, gefilterte und leicht manipulierbare Konstruktionen unseres Gehirns. Wir sind nicht in der Lage auch nur 1 Sekunde in die Zeit zu reisen.



Antwort von Darth Schneider:

Interessant, schön geschrieben, so gesehen hast du natürlich recht,
denke ich.
Theoretisch könnte man allerdings den Raum krümmen und somit die gefühlte Zeit strecken oder krümmen, also verändern könnte man sie. Obwohl es die Zeit ja gar nicht gibt ?
Gruss Boris



Antwort von Frank B.:

Ich persönlich denke, man sollte physikalische Berechnungen und Grundlagen nicht einfach so auf das begrenzte Sein eines biologischen Wesens wie uns Menschen übertragen. Klar, rein theoretisch gibt es Lichtgeschwindigkeit. Aber einen Menschen darauf zu beschleunigen und eine Million Jahre (um mal in unserer Begrifflichkeit zu bleiben) in den Raum (ebenfalls) zu schicken, ist etwas anderes als das mit einem Proton in einem Teilchenbeschleuniger für einen Bruchteil einer Sekunde (nochmal) zu tun.
Es dürfte unmöglich sein.

In der Religion/ Theologie sind Omnipräsens und Omnipotenz Begriffe, die einem göttlichen Wesen zugeschrieben werden. Immer und überall gleichzeitig zu sein (keine Unterwerfung unter Raum und Zeit) und keine Abhängigkeit davon. Die Idee, dass es im Grunde keinen Raum und keine Zeit gibt, ist also mehrere tausend Jahre alt. Der letzte Satz klingt sehr widersprüchlich, ich weiß. ;)
Hatte es ja oben versucht zu erklären.



Antwort von ruessel:

Ich werfe mal eine weitere Doku rein - eine die mich wirklich beeindruckt hat.

https://www.youtube.com/watch?v=Q_ggGFdU3AQ



Antwort von Steelfox:

Nettes Thema, trifft auch mein Geschmack.
Da zerbrechen sich Genies den Kopf über sowas. Hawking hatte mal ne schöne Doku zu dem Thema. Da hatte er gesagt er lädt die zukünftigen Zeitreisen ein, ihn zu besuchen. Der Termin verstrich, ohne das jemand kam.
Andere hatten gesagt, dass Reisen in die Zukunft nie möglich sein werden.
Reisen in die Vergangenheit dagegen schon, also theoretisch. Der Grund liegt im "Echo" der Atome (hab grad nicht den passenden physikalischen Begriff dafür). Mit unheimlich viel Energie könnte man das Echo/die Position eines jeden Atoms (Quarks) im Universum zu einer bestimmten Zeit bestimmen. (Ähnlich der kürzlich entdeckten Resonanz der Gravitationswellen). Würde man dann jedes Teilchen (Ort) rekonstruieren können, zu einem beliebigen (früheren) Zeitpunkt, hätte man einen Blick in die Vergangenheit. Da wir aber nicht wissen wo sich ein bestimmtes Teilchen zu einem Zeitpunkt in der Zukunft befinden kann, können wir das "komplette Bild" auch nie sehen.



Antwort von Frank B.:

Für Hawking würde ich jetzt auch nicht unbedingt aus der Zukunft anreisen. Vielleicht für Merilyn Monroe, aber nicht für Hawking. Hoffentlich ist er jetzt nicht allzu verletzt, dass niemand kam. .



Antwort von Steelfox:

Naja die Marilyn, wäre jetzt auch nicht mein Fall, da würde ich doch lieber die "schwarze Dahlie" retten... ;-)
Vielleicht wurden Hawkings Theorien in der Zukunft wiederlegt, somit spielte er keine Rolle mehr.

Bezugnehmend zum ersten Video frag ich mich dann aber, was ist in unserer Zeit so wichtig, dass sie aus der Zukunft hierherkommen? Mich würden da die Dinos eher interessieren, oder wie sie die Pyramiden gebaut haben.
Es gab auch eine Doku die einige ganz frühe relativ fortschrittliche Zivilisationen (mit Gebäude etc.) zum Thema hatten, manche sollen laut Analyse vor 32000 Jahre gelebt haben. Waren bzw. sind Zeitreisen in die Vergangenheit vielleicht nur eine Einbahnstraße?








Antwort von Frank B.:

Mal ein paar Gedanken zu einem anderen Thema, das aber gar nicht so weit weg ist von diesem hier.
Es gibt ja die Gedanken, dass sich totkranke Menschen in Zukunft vielleicht einfrieren lassen könnten und sozusagen dann tiefgefroren den Tag abwarten, an dem ihre Krankheit heilbar ist. Das ist die Theorie.
Klingt erstmal gut. Aber was wird an jenem Tag sein? Nach einer "Zeitreise" von vielleicht
50 - 100 Jahren...Der betreffende Mensch würde in einer ihm vollkommen fremden Welt erwachen, seine Familie, Angehörigen und Freunde wären nicht mehr am Leben am Tag seiner Erweckung. Er muss sich also sowieso von ihnen dauerhaft verabschieden, bevor er eingefroren wird.
Nach seiner Erweckung ist er sozial vollkommen isoliert. Will er überhaupt in dieser Welt leben, um ein paar Jahre später nochmal zu sterben?
An diesen Gedankengängen merkt man sehr, dass wir nicht rein physikalisch und mechanistisch denken sollten. Man muss vom Menschsein her denken.



Antwort von Steelfox:

Ja das ist verzwickt. Mal angenommen soetwas würde funktionieren und gehen wir mal davon aus, dass die Person trotz eigener Krankheit dennoch Nachfahren hat. So würde es theoretisch auch in der Zukunft eine "Familie" - im weitesten Sinne - geben. Wenn nun feststeht dass die Person ca. 120 Jahre später wieder geweckt wird und geheilt, hätte er dann zumindest nicht das Recht zu erfahren, wer seine Nachkommen sind, wo sie leben? Man sollte vielleicht auch vorher diese Nachfahren fragen ob sie einem Treffen zustimmen würden. Ich stelle mir vor, alle sind erstmal happy, und zusammen meistern sie den Alltag, doch mit der Zeit stellt sich das ein, was du gesagt hast, es ist eben nicht DIE Familie, letztendlich sind es Fremde. Jede Seite hatte andere Vorstellungen wie sich das entwickeln sollte.
Wer will das Drebuch schreiben?

Man kann es auch umdrehen, die nächste Generation kann in die Vergangenheit reisen. Geht natürlich nur wer ordentlich Geld auf den Tisch legt, Forschung muß ja finaziert werden. Da findet sich dann einer, der kann dann zurück, ins Jahr 1939, seinen Urururur...was-weiß-ich-Opa besuchen. Dieser hatte etwas wichtiges in seinem Familienbesitz oder hütet ein Geheimnis etc. Doch dann stellt der Zeitreisende fest, das eben jener Opa nicht der liebste war, eben der Zeit geschuldet, ihr wisst schon. Ist der Opa dann immernoch die liebe "Familie" wenn der Zeitreisende das Geheimnis des Opa's aufdeckt? Und nietet er ihn dann um - und löscht sich damit selbst aus - um die Menscheit zu retten...?



Antwort von Andreas_Kiel:

Steelfox hat geschrieben:
Da findet sich dann einer, der kann dann zurück, ins Jahr 1939, seinen Urururur...was-weiß-ich-Opa besuchen. Dieser hatte etwas wichtiges in seinem Familienbesitz oder hütet ein Geheimnis etc. Doch dann stellt der Zeitreisende fest, das eben jener Opa nicht der liebste war, eben der Zeit geschuldet, ihr wisst schon. Ist der Opa dann immernoch die liebe "Familie" wenn der Zeitreisende das Geheimnis des Opa's aufdeckt? Und nietet er ihn dann um - und löscht sich damit selbst aus - um die Menscheit zu retten...?
voilà, eine Filmidee :)



Antwort von Frank B.:

Steelfox hat geschrieben:
Ja das ist verzwickt...
Wer will das Drebuch schreiben?
Ja, da haben wir die Fantasie, die mit uns durch geht. Und das ist GUT so. Bei diesem kompletten Themenkreis ist unsere Fantasie angesprochen. Wir malen uns aus, was wäre, wenn es Zeitreisen gäbe. Ich glaube, deshalb ist das Thema so faszinierend für kreative Menschen.
Noch ein kleiner Impuls im Nachgang zu deinen Gedanken. Was würden wir sagen, wenn wir mitgeteilt bekämen, dass unsere im Jahre 1900 verstorbene Urgroßmutter uns gern besuchen würde und vielleicht gern bei uns einziehen würde, weil wir ihre nächsten Angehörigen sind? Und wenn wir fragen, warum sie nicht in ein Altersheim gehen will, gesagt wird, dass sie erst 30 und damit jünger als wir selbst ist. :)

Bloß die gute Frau wird wahrscheinlich bald irre im Anblick von Smartphones, Flat-TVs, Autos und Straßen. Spätestens auf der Fahrt in den Supermarkt bekommt sie einen Herzinfarkt. Sie kennt wahrscheinlich keine Geschwindigkeit von über 20km/h.
Falls sie die Fahrt auf der Autobahn doch überleben sollte, ereilt sie der Stresstod spätestens im Supermarkt.



Antwort von Steelfox:

Clash of Generations

Ich musste wirklich 2x lesen, bis ich das kapiert hatte :-))
Das klingt toll!
Leute hier ist potenzial ...
Klingt nach Komödie. Finde ich Klasse. I love my Grandma...
Aber du hast recht, die gute Frau könnte aufgrund der Reizüberflutung auch gleich wieder hopps gehen, selbst mit 30.
Nur wie kommt sie hierher, obwohl sie doch tot ist? Um 1900 gabs noch nichts in der Richtung. Doch warte, Tesla hat rumgespielt, es aber nie wieder wiederholen können. Er hat auch nie erfahren ob es geklappt hat...

Da gabs doch den Film wo sie die DDR nachgespielt haben, weil einer wieder wach war...

Mist, gibs schon.



Antwort von Frank B.:

Ja, war ja nur konstruiert, um mal in die Perspektive derer zu kommen, die sich dann mit dem Eingefrorenen auseinander setzen müssen. Klar geht es jetzt stark Richtung Albernheiten aber mit ernstem Kern.

Du meinst Good bye Lenin.



Antwort von Frank Glencairn:

Was Zeitrisen betrifft ist IMHO einer der Fall John Tutor bisher einer der spannendste.

Ansonsten fand ich die Zero Point Serie interessant:

https://www.youtube.com/watch?v=HpJ3yO4-Xpo&list=PLCFF6AB31857D9659&index=25&ab_channel=VividPictures

Außerdem steh ich auf totalen Mind F..ck wie das hier: http://tengri137.wikia.com/wiki/Tengri_137_Translation



Antwort von Steelfox:

"Frank B." hat geschrieben:
Du meinst Good bye Lenin.
yep, der wars.


Bloss mal durchgezappt...
Von den Unterwasserruinen bei Japan gabs bei Ancient Aliens (Donnerstags, Kabel1Doku) erst ein Bericht drüber, spannende Sache. Andererseits sind die Statuen von den Osterinseln eigentlich rational aufgeklärt. Den Rest sehe ich mir mal in Ruhe an.



Antwort von Funless:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Außerdem steh ich auf totalen Mind F..ck wie das hier: http://tengri137.wikia.com/wiki/Tengri_137_Translation
Beim querlesen fällt mir auf, dass am Ende der Rechnungen ja immer 666 raus kommt!??!! Also gibt es den Antichrist ja doch.








Antwort von Darth Schneider:

Laut Tom Waits gibt es keinen Antichrist, sondern nach seinen Worten nur Gott wenn er besoffen ist.
Zeit gibt es wahrscheinlich nicht, aber sie verstreicht, sie beeinflusst und verändert alles im im Unversum nichts kann das Rückgängig machen
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

Funless hat geschrieben:

Beim querlesen fällt mir auf, dass am Ende der Rechnungen ja immer 666 raus kommt!??!! Also gibt es den Antichrist ja doch.
666 Bezieht sich IMHO auf Kohlenstoff (6 Neutronen, 6 Elektronen, 6 Protonen) - das Zeug aus dem Tiere und Menschen hauptsächlich bestehen.

"Wer Verständnis hat, berechne die Zahl des Tieres; denn es ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig" (Offb 13,18 )



Antwort von Darth Schneider:

An Frank.
Das mit den Zahlen 666 könnte auch ein Zufall sein ?!



Antwort von Frank B.:

Der Antichrist ist nicht identisch mit Satan.
Der Antichrist ist ein Mensch. Der Satan eine Kraft, die oft personalisiert auftritt.
Die Diskussion, ob es den Satan gibt, ist auch schon ewig alt. Der Satan als ebenbürtiger Gegenspieler Gottes wurde bereits im 6. vorchristlichen Jahrundert im Judentum in der sogenannten babylonischen Gefangenschaft abgelehnt. Eine sich Gott entziehende selbständige Kraft, die sich gegen Gott richtet, kann es nicht geben, denn dann wäre Gott ja nicht omnipotent oder omnipräsent. Das muss er aber sein, sonst müsste man den Monotheismus ablehnen. Der war aber offenbar wichtig, um sich in der babylonischen Gefangenschaft gegen den sogenannten Persischen Dualismus, der zwei konkurrierende Mächte voraussetzte, abzugrenzen. Aus diesem stammt die Vorstellung, dass der Teufel /Satan ein ebenbürtiger Gegenspieler Gottes sei.
Wenn Satan aber keine Gewalt hat und Gott alle Gewalt, folgt daraus, dass der Satan ein Bestandteil Gottes ist.
Kleiner Exkurs zu biblischen Satansvorstellungen.
Satan ist aber in der Tat sehr oft personalisiert dargestellt. Er ist im Grunde die Gestalt, die den Menschen frei macht, sich überhaupt gegen Gott entscheiden zu können. Man könnte es vereinfacht so sagen, dass Gott dem Menschen mit Satan die Möglichkeit gibt, sich gegen ihn entscheiden zu können, denn dann erst wird der Mensch zu einem freien Wesen. Aber Gott möchte natürlich nicht, dass der Mensch sich gegen ihn entscheidet, sondern er möchte, dass er die gegebene Freiheit benutzt, um sich für Gott zu entscheiden.
Deshalb wird am Ende der Zeiten (die es für Gott allerdings nicht gibt) der Satan vernichtet. Das Paradies des Anfangs kehrt zurück, nur, dass der Mensch des ersten Paradieses sich gegen Gott und der des letzten für ihn entschieden hat. Der Satan wird auf ewig weggeworfen in die Hölle, vor der er sich fürchtet. Er ist aber noch nicht dort, sondern handelt noch.
Wenn ihr jetzt denkt, ich hab ne Macke, :D
Das hab ich mir nicht aus den Fingern gesogen. Das sind Gedankenstrukturen, die in Teilen 2500 Jahre alt sind.
Sie weichen stark ab von den heidnischen und volkstümlichen Teufelsvorstellungen, die sich bei vielen durchs Kasperltheater, Sagen und Märchenerzählungen erhalten haben.
Satan findet ja in unserer Zeit wieder viele Anhänger. Muss ja jeder wissen, was er tut. Gilt als cool und sexy. Naja....
Achja, die dreifache 6 taucht in der Offenbarung des Johannes auf. Dort ist sie die Zahl des Widersachers Gottes. Im Judentum hatten die Zahlen auch symbolische Bedeutungen. Drei ist die Zahl für Gott, die 7 die Zahl der Vollkommenheit (kommt z.B. auch in der Schöpfungsgeschichte in der Siebentagewoche vor, die wir bis heute so haben). Die Zahl für den vollkommenen Gott wäre demzufolge die 777. Dem Widersacher fehlt es an Vollkommenheit. Er packt es nicht. Er will Gott sein und schafft es nicht. Die 666 ist also die Zahl der vorprogrammierten Niederlage. Dies ist nur eine Deutung dieser Zahl. Freu mich immer wenn ich vor mir Autos mit diesem Looserkennzeichen fahren sehe. Denk mir aber, dass 95% davon denken, dass sie damit signalisieren, dass sie besonders sexy Typen sind. Omnipotent sozusagen. :)
War jetzt auch ne Art Zeitreise. ;)



Antwort von Funless:

Ich denke ich schau mir mal wieder Dogma von Kevin Smith an.



Antwort von Frank B.:

Funless hat geschrieben:
Ich denke ich schau mir mal wieder Dogma von Kevin Smith an.
Ouuuu, ich habe mir grad mal im Wikipedia durchgelesen, was das ist. Da ist ja meins da oben direkt stringent und leicht verständlich dagegen. Ok. Vielleicht nicht ganz so witzig.



Antwort von strassenfilm:

Auch von mir danke fürs teilen, war sehr inspirierend, das zu schauen, allerdings auch aus profaneren Gründen:
Faszinierend, wie (viele, natürlich nicht alle) TV-Dokus heutzutage zusammengekloppt werden - 80% Stock footage, ein paar Interviewschnipsel (halbe Stunde pro Person Drehzeit? Der nächste bitte..), ein paar schlechte selbstgemachte Animationen und darauf das VoiceOver, fertig!
Entsprechend niedrig dürfte dann auch das budget sein...

Sorry, daß ich aufs Filmerische zurückkomme - das Thena an sich fasziniert mich, seitdem ich als Kind Perry Rhodan gelesen habe... Druuf universum anyone?



Antwort von kmw:

Was mich bei solchen "Dokumentationen" nervt, sind die ständigen Wiederholunger bei den Voiceovers. Halten sie einen für so doof dass man sich drei Fakten keine fünf Minuten merken kann, oder rechnen sie mit einer so hohen Zuschauerfluktuation?



Antwort von Steelfox:

Andreas_Kiel hat geschrieben:
voilà, eine Filmidee :)
ja, dann mach. ;-)
Würd ich glatt selbst machen, habe aber weder das Personal dafür (wohne auf einem Dorf) noch die Technik, nicht mal ein IPhone...

Von Zeitreisen bis zum Antichrist, klingt wie bei Asylum...
Ich finde solche Themen sehr inspirierend und erfrischend neben dem ganzen Technikgefasel hier (nicht bös gemeint).
Gebe auch den Vorrednern Recht, das ganze Footage hat schon zig Mal in anderen Dokus gesehen. Also nur ein paar Profs interviewen und den Kommentar dazu... Es ist spannend, oder sagen wir mal, interessant gemacht. Man bleibt ja trotzdem irgendwie immer dran.








Antwort von Darth Schneider:

Was mich ein wenig nervt an solchen Dokus, das dieselben Informationen die wir vor weit mehr als 30 Jahren schon hatten immer wieder neu verpackt mit schönen neuen Bildern und so angepriesen werden als würde ach sooo viel neues Wissen darin stecken. Was sich dann meistens als fast immer, dieselben alte Informationen und mehr Fragen als Antworten entpuppt. Das gilt für Dokus über Astrophysik, Weltraumfahrt, Zeitreisen, andere Wissenschaften, Weltkriege und Verschwörungstheorien.
Immerwieder die selben alten Themen ohne grosse neue Erkentnisse, dafür aber mit immer mehr aus der Luft herbeigezogenen, völlig unbelegten Thesen, um die selbe alte Suppe, würziger zu machen um das selbe nochmal und nochmal zu verkaufen.
Natürlich gibt es Ausnahmen.
Gruss Boris



Antwort von Funless:

Aus aktuellem Anlass ("Irma") hier mal ein Beispiel für so eine pyseudo-Doku ...

https://youtu.be/j4-uD3mTwXU

Klingt alles spektakulär und interessant, aber letztendlich Mumpitz.



Antwort von Frank B.:

@Darth Schneider
Meins ist es ehrlich gesagt auch nicht.
Mich interessiert viel mehr historische Forschung. Man kann auf diesem Wege auf ganz wissenschaftliche Weise viel über die Menschen und Kulturen der Vergangenheit erfahren und gewissermaßen in die Zeit reisen. Ich muss mich immer wundern, was denn irgendwelche Leute in die Vergangenheit (oder Zukunft) reisen wollen, die sich am Ende nur unzureichend mit dem Ziel, das sie erwarten würde beschäftigt haben. Was will man denn einen Pharao z.B. fragen, wenn man das alte Ägyptisch nicht beherrscht? Was will man bei den Griechen und Römern, wenn man ihre Glaubenswelt nicht versteht oder was will man bei Jesus Christus, wenn man sich hier weigert, sich mit seiner Botschaft, und seiner Umwelt zu befassen oder sich sogar lustig drüber macht? Zuerst einmal gehört im Hier und Heute harte Arbeit, Verständnis und Respekt für die Menschen der Vergangenheit dazu. Das sind die Schlüssel zur Geschichte. Man muss die Menschen mit ihren Augen sehn und darf Geschichte nicht mit dem Wissensstand von heute beurteilen, denn heute war gestern noch morgen. Jeder Mensch kann aber nur auf dem Wissensstand seiner Gegenwart entscheiden. Dieser Fehler im Blick auf die Geschichte wird heute nur allzu oft gemacht.
Man beurteilt Prozesse aus dem heutigen Wissensstand heraus. Solche pseudowissenschaftlichen "Dokus" knipse ich konsequent weg.
Was sollte so jemand, der so unfähig ist, auf einer realen Zeitreise?



Antwort von Funless:

"Frank B." hat geschrieben:
... was will man bei Jesus Christus, wenn man sich hier weigert, sich mit seiner Botschaft, und seiner Umwelt zu befassen oder sich sogar lustig drüber macht?
Zum Beispiel sich davon zu vergewissern ob Jesus, seine Botschaft und seine Umwelt in der überlieferten Form überhaupt existierte oder der Phantasie von irgendwelchen machthungrigen Religionsstiftern entsprungen ist.



Antwort von Frank Glencairn:

"Frank B." hat geschrieben:
Was will man denn einen Pharao z.B. fragen, wenn man das alte Ägyptisch nicht beherrscht?
Also ich hatte 6 Semester Altägyptitsch, so ein bisschen was könnt ich ihn schon fragen :-)



Antwort von Frank B.:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
"Frank B." hat geschrieben:
Was will man denn einen Pharao z.B. fragen, wenn man das alte Ägyptisch nicht beherrscht?
Also ich hatte 6 Semester Altägyptitsch, so ein bisschen was könnt ich ihn schon fragen :-)
Dann kämst du eher infrage als ich, Frank. ;)



Antwort von Frank B.:

Funless hat geschrieben:
"Frank B." hat geschrieben:
... was will man bei Jesus Christus, wenn man sich hier weigert, sich mit seiner Botschaft, und seiner Umwelt zu befassen oder sich sogar lustig drüber macht?
Zum Beispiel sich davon zu vergewissern ob Jesus, seine Botschaft und seine Umwelt in der überlieferten Form überhaupt existierte oder der Phantasie von irgendwelchen machthungrigen Religionsstiftern entsprungen ist.
Das kannst du heute schon erforschen bzw. wurde es schon sehr tiefgehend erforscht. Aber tu dir keinen Zwang an, das ist ein weites Betätigungsfeld.



Antwort von Valentino:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Was Zeitrisen betrifft ist IMHO einer der Fall John Tutor bisher einer der spannendste.
Du meint wahrscheinlich John Titor, den unter Tutor spukt Wikipedia nichts aus.
Wenn ich Wiki und die ganzen anderen Quellen richtig verstehe, dann hat sich die ganze Sache als Fake herausgestellt.
Sehr viele Prophezeiungen von ihm sind so nie eingetreten und sind dazu an einigen stellen sehr holperig. Am Ende verweist er auch immer auf die "Viele-Welten-Interpretation", die aber nur Mittel zum Zweck ist und dazu dient die vielen groben Schnitzer in seinen Geschichten ausbessern.
https://en.wikipedia.org/wiki/John_Titor

Bitte nicht falsch verstehen ich bin großer Fan von Zeitreiseliteratur und Filmen, das es wirklich Zeitreisende gibt halte ich aber für sehr unwahrscheinlich.

Noch ein Tipp für eine echt coole Zeitreiseserie ist "12-Monkeys", von der die ersten Staffeln hier De auf Amazon verfügbar sind.



Antwort von Funless:

"Frank B." hat geschrieben:
Funless hat geschrieben:


Zum Beispiel sich davon zu vergewissern ob Jesus, seine Botschaft und seine Umwelt in der überlieferten Form überhaupt existierte oder der Phantasie von irgendwelchen machthungrigen Religionsstiftern entsprungen ist.
Das kannst du heute schon erforschen bzw. wurde es schon sehr tiefgehend erforscht. Aber tu dir keinen Zwang an, das ist ein weites Betätigungsfeld.
Ach so? Das wäre mir neu, dass dies schon sehr tiefgehend erforscht worden wäre. Der Beweis von Jesus' Existenz in der genauso überlieferten Form existiert also bereits? Wo kann man das nachlesen? Mich würde diese(r) Beweis(e) sehr interessieren.








Antwort von Frank B.:

@Funless

Fang mal hier an:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Histori ... sforschung


Dass es ihn gab, gilt heute in der Forschung weitestgehend als unbestritten. Die Forschung bezog/bezieht sich auf die Frage, wie es ihn gab. Was der Kern und die Basis seiner Verkündigung war.



Antwort von Darth Schneider:

An Funnless.
Genau, womöglich gab es sogar mehrere Jesus zu dieser Zeit, in dieser Gegend, aber ob einer von ihnen der Sohn Gottes war ? Oder Vieleicht jemand (Ein Mensch ) der im Kopf etwas weiter war wie die anderen und einfach Frieden verbreiten wollte in einer brutalen Welt ?
Gott möchte ja nicht das man es beweist, die einfussvollen Leute die glauben auch nicht, also wird es eher schwierig.
P.S. Was ist denn heute ein Beweis ? Das geschriebene Wort, das gesprochene Wort, Bilder, Skulpturen, alte Tücher, Fotos, oder Filme ?
Sogar Messungen können falsch oder verschieden interpretiert oder auf falschen Grundlagen basieren.....Also wo sind denn die Beweise ?
Ich kenne keine, in keiner Religion.
Gruss Boris



Antwort von Frank B.:

Hier sollten Glauben und Wissen nicht vermischt werden. Die Wissenschaft hat sich mit Fakten zu beschäftigen, der Glaube mit Bindungen an etwas.
Dass es den Tabellenletzten in der Bundesliga gibt, ist ein Fakt. Dass seine Fans zu ihm stehen und nicht zum Tabellenersten überlaufen, ist eine Bindung.



Antwort von Darth Schneider:

An Schwarze Löcher können wir auch nur glauben, weil niemand von uns wird jemals eins mit eigenen Augen sehen.
Wissenschaft und Religion und Glauben ist immer sehr nah zusammen und unmöglich zu trennen.
Gruss Boris



Antwort von domain:

Die Existenz von Jesus dürfte wohl unbestritten sein. Auch im Islam gilt er als einer der Propheten, aber so größenwahninnig wie Jesus, sich als Sohn Gottes zu bezeichnen, war auch Mohamed nicht.
Im übrigen sind alle Evangelien mindestens 70 Jahre und mehr nach seinem Tod verfasst worden und ergeben somit ein ganz schönes Konglomerat von Wahrheit und Dichtung, so ähnlich wie in der Nibelungensage, die ja von einem talentierten Mönch verfasst wurde.
Besonders abstrus sind die Wunder und sonstigen Gottesbeweise, denn ein wirklich Gläubiger braucht keine Beweise für die Existenz Gottes, es sind innere Überzeugungen, die keines Beweises bedürfen.
Ansonsten halte ich mit Boris: ... immer mehr aus der Luft herbeigezogene, völlig unbelegten Thesen, um die selbe alte Suppe, würziger zu machen um das selbe nochmal und nochmal zu verkaufen.
Neben Verschwörungstheorien und fiktionalen Phantasien für kindlich Unterhaltungswillige gibt es jüngst auch neu geschnittene kolorierte Hitlerfilme, aber immer mit denselben Inhalten, also immer noch uralter Wein in neuen Schläuchen.
Aber Hitler geht immer, ein Tipp von praktisch allen Programmdirektoren, wie man hört.



Antwort von Frank B.:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Also wo sind denn die Beweise ?
Ich kenne keine, in keiner Religion.
Du unterliegst einem Irrtum. Es geht in dieser Forschung nicht um religiöse Beweise.
Es geht um historische Forschung.
Wenn ich jetzt sage, Karl Marx war Jude und hat auf dieser Erde gewirkt, kann ich das wie beweisen? Muss ich dazu an die Glaubensinhalte des Judentums gebunden sein? Muss ich den Kommunismus gut finden? Muss ich Dortmundfan sein?



Antwort von Funless:

@Frank:

Danke für den Link, beim Querlesen bekomme ich den Eindruck, dass da offenbar ziemlich widersprüchliche Theorien um die als gegebene buhlen. Ich werde mir das bei Gelegenheit noch genauer durchlesen.

########

Ob Zeitreisen letztendlich möglich sind oder nicht werden wir wohl erst erfahren wenn es irgendwann irgendjemand ausprobiert hat. Das wird aber eh' keiner von uns allen hier erleben, somit relativ. Daraus resultierend ist es nichts weiter als ein Postulat der theoretischen Physik und die Auswirkungen von Zeitreisen eine rein philosophisch-ethische Thematik (Schmetterlingseffekt, etc.), ebenso wie die Frage ob Gott existiert oder nicht bzw. ...
"bis uns ein Supercomputer seine Telefonnummer ausspuckt" Nichtsdestotrotz für mich persönlich allesamt spannende Themen für reichlich Diskussionsstoff (was ich gut finde).



Antwort von cantsin:

domain hat geschrieben:
Besonders abstrus sind die Wunder und sonstigen Gottesbeweise, denn ein wirklich Gläubiger braucht keine Beweise für die Existenz Gottes, es sind innere Überzeugungen, die keines Beweises bedürfen.
Man muss dafür den historischen Kontext kennen. Im römisch besetzten Nahen Osten des Jahres Null vermischte sich Religion, Mystik und Widerstand gegen die Besetzung (mit übrigens durchaus ambivalenten Parallelen zu dem, was heute im Nahen Osten passiert...).

Jesus Christus, der in seiner Zeit wahrscheinlich ein unkonventioneller Rabbiner war (der nie die Absicht hatte, eine neue Religion zu stiften), stand in Konkurrenz zu einer ganzen Reihe anderer charismatischer, religiös-politischer Wanderprediger. Das Bewirken von Wundern gehörte damals zu deren Standardrepertoire und Reputation. Man hätte J.C. gar nicht ernst genommen, wenn ihm nicht zumindest posthum Wunderhandlungen zugeschrieben worden wären.

Ein bekannter damaliger Konkurrent war der Gnostiker Simon alias Simon Magus (auf dessen Legende sich auch die alte Fernsehserie Simon Templar bezieht). In einem apokryphen Text steht die Anekdote, dass er gegen Jesus Christus zu einem öffentlichen spirituellen Kräftemessen angetreten sei. Simon habe seine Wunderkräfte dadurch bewiesen, dass er über den Marktplatz geflogen sei. Dann habe Jesus Christus gebetet, und Simon sei im Flug abgestürzt.



Antwort von Funless:

cantsin hat geschrieben:
... in einem apokryphen Text steht die Anekdote, dass er gegen Jesus Christus zu einem öffentlichen spirituellen Kräftemessen angetreten sei. Simon habe seine Wunderkräfte dadurch bewiesen, dass er über den Marktplatz geflogen sei. Dann habe Jesus Christus gebetet, und Simon sei im Flug abgestürzt.
Das stelle ich mir gerade bildlich vor (im Stile von Moebius' Zeichnungen) und finde das sehr witzig.








Antwort von cantsin:

Funless hat geschrieben:
Das stelle ich mir gerade bildlich vor (im Stile von Moebius' Zeichnungen) und finde das sehr witzig.
Ich muss da, ehrlich gesagt, eher an Asterix und Obelix als an Moebius denken. ;-)



Antwort von domain:

"Vor etwa einer Woche empfingen die Wissenschafter mit dem Green Bank Radioteleskop in den USA mehr als ein Dutzend kurzer, dafür hochkonzentrierter Radiosignale. Sie kamen aus der knapp drei Milliarden Lichtjahre entfernten Zwerggalaxie mit dem etwas trockenen Namen "FRB 121102".

Auch diese Signale hatten nach ausgiebigen Analysen keinerlei Informationsgehalt. Also gibt es für uns Menschen einen gewichtigen Trost: es scheint derzeit unmöglich, Kontakt mit extrairdischen intelligenten Wesen aufzunehmen, speziell wenn sie drei Milliarden Lichtjahre von uns entfernt sind.
Es gibt da nichts, keinen Gott, keine Ufos, keine Außerirdischen, keine Nessies etc. aber den Wunsch, dass ein angenehmes Schaudern die Realität widerlegen könnte.



Antwort von Frank B.:

cantsin hat geschrieben:
=1504979265 user_id=933]


Jesus Christus, der in seiner Zeit wahrscheinlich ein unkonventioneller Rabbiner war (der nie die Absicht hatte, eine neue Religion zu stiften), stand in Konkurrenz zu einer ganzen Reihe anderer charismatischer, religiös-politischer Wanderprediger. Das Bewirken von Wundern gehörte damals zu deren Standardrepertoire und Reputation. Man hätte J.C. gar nicht ernst genommen, wenn ihm nicht zumindest posthum Wunderhandlungen zugeschrieben worden wären.
So ungefähr sieht es die Wissenschaft inzwischen auch. Das sind einfache Aussagen, die auf Basis wissenschaftlicher Forschung beruhen. Das hat alles noch nichts mit Glauben zu tun. Dennoch hat natürlich der Glaube dazu beigetragen, dass gerade dieser historische Jesus sich in einem solchen Maße aus der "Normalität" absetzen konnte. Und diese Umstände kann man ebenfalls erforschen. Die Anteile der Evangelien bis hin zu ihrer Kanonisierung oder die Paulinische Lehre. Das alles kann man erforschen und recherchieren, ohne dass man selbst gläubig sein muss. Das ist einfach z.B. Geschichtsforschung und Schriftanalyse.
Das kann man mit jeder beliebigen historischen Person tun.
Glaubensvorstellungen, religiöse und politische Hintergründe seiner Zeit usw. helfen zum Verständnis, wenn man sich damit beschäftigt.
Nichts anderes wollte ich sagen als ich auf Funless Fragen reagierte und als ich meinte, dass historische Forschungen auch Zeitreisen sind.



Antwort von cantsin:

Muss meine (mittlerweile zwanzig Jahre alte) Erinnerung korrigieren - der Flugabsturz von Simon wurde von Petrus, nicht von Jesus Christus verursacht:
https://de.wikipedia.org/wiki/Simon_Mag ... etrusakten



Antwort von cantsin:

"Frank B." hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
=1504979265 user_id=933]


Jesus Christus, der in seiner Zeit wahrscheinlich ein unkonventioneller Rabbiner war
So ungefähr sieht es die Wissenschaft inzwischen auch.
Ja, ich habe mich da in der Tat (ohne es explizit zu machen) auf den heutigen Stand der wissenschaftlichen Forschung bezogen, der übrigens auch ohne Widersprüche von Theologen geteilt wird.

Interessanterweise hat sich Paul Verhoeven (ja, der Regisseur von "Robocop" und "Showgirls"...) sehr intensiv mit dem heutigen Stand der historischen Forschung zur Bibel und der Person Jesus Christus befasst, u.a. durch Besuch von wissenschaftlicher Kolloquien in seiner Zeit in Los Angeles, und darüber ein populärwissenschaftliches Sachbuch geschrieben: https://www.goodreads.com/book/show/323 ... f-nazareth



Antwort von Funless:

cantsin hat geschrieben:
Funless hat geschrieben:
Das stelle ich mir gerade bildlich vor (im Stile von Moebius' Zeichnungen) und finde das sehr witzig.
Ich muss da, ehrlich gesagt, eher an Asterix und Obelix als an Moebius denken. ;-)
Ja das passt auch. ;-)



Antwort von Frank B.:

@cantsin
Das ist sehr interessant, den Mann kenne ich noch nicht. Vielleicht auch, weil mich diese Art Filme nicht interessieren.
Bei mir ist es nun schon fast 30 Jahre her, dass ich zu einem ähnlich gelagerten Thema eine Abschlussarbeit geschrieben habe. Ich bin nicht in dieser Forschung tätig. Heute bekomme ich vieles nur noch am Rande mit.



Antwort von Funless:

cantsin hat geschrieben:
[Interessanterweise hat sich Paul Verhoeven (ja, der Regisseur von "Robocop" und "Showgirls"...) sehr intensiv mit dem heutigen Stand der historischen Forschung zur Bibel und der Person Jesus Christus befasst, u.a. durch Besuch von wissenschaftlicher Kolloquien in seiner Zeit in Los Angeles, und darüber ein populärwissenschaftliches Sachbuch geschrieben: https://www.goodreads.com/book/show/323 ... f-nazareth
Danke für den Tipp, Verhoeven ist einer meiner absoluten Lieblingsfilmemacher mit einer zudem sehr bewegenden Biografie. Ich wußte garnicht, dass er das Buch geschrieben hat. Das werde ich auf alle Fälle lesen.



Antwort von cantsin:

"Frank B." hat geschrieben:
@cantsin
Das ist sehr interessant, den Mann kenne ich noch nicht. Vielleicht auch, weil mich diese Art Filme nicht interessieren.
Sieh Dir trotzdem vielleicht mal Verhoevens originalen "Robocop" an. Der ist komplexer, als viele denken. Und auch nach Verhoevens eigenen Aussagen sein "amerikanischer Jesus"-Film, der die alte Geschichte des auferstandenen Messias im Cyborg-Gewand erzählt.








Antwort von domain:

Interessant sind ja schon die div. Verirrungen unserer Altvorderen inkl. Ägyptern.
Rühren alle aus begrenztem Vestand her, aber mit viel Phantasien.
Aber das menschliche Hirn ist ja eine Sau.
Erstmals nach den Affen konnte es reflektieren und sich und seine Existenz in der Endlichkeit und im Zusammenhang mit dem Körper analysieren, musste sich als ein in die Welt geworfenes Wesen empfinden, eine quasi trostlose Denkaufgabe mit teils katastrophal irrigen Schlussfolgerungen nach sich ziehend.
Er konnte ja nichts, jeder Tiger und jeder Gazelle war schneller als er und auf Bäume konnte er auch nicht mehr schnell klettern.
Er kapierte damals noch nicht die Fähigkeiten seines Gehirnes und verzweifelte beinahe daran ..



Antwort von Frank B.:

@cantsin

Genau so eine Transformation stößt mir ja eigentlich auf. Man kann vom Titel eines Filmes meist nicht auf dessen Tiefgang schließen, was wahrscheinlich schon einige inhaltlich sehr wertvolle Filme an mir vorbei gehen ließ. Robocop klingt für mich nach so ner Weltretter- und Actionkampfscheiße. Solche Sachen vermeide ich. Natürlich haben fast alle diese Filme christliche Inhalte adaptiert, besonders in diesem Genre. Da ist doch kaum ein Actionfilm ohne Messiasse und Weltenretter mit übernatürlichen Kräften.
So was kotzt mich eigentlich an. Aber wenn du mir sagst, dass dieser Film wirklich in die Tiefe geht, nehme ich ihn mal als Empfehlung in den Blick.



Antwort von Funless:

Ohne Frank B. jetzt zu Nahe treten zu wollen, denke ich jedoch nicht, dass Verhoevens Robocop eben aufgrund der sehr drastischen Gewaltdarstellung etwas für ihn ist. Auch wenn die Analogie des wiederauferstandenen Messias im Cyborg Gewand völlig richtig ist. Leider werden Verhoevens Filme allzu oft missverstanden, war ja auch in Starship Troopers der Fall. So gut wie niemand hat kapiert, dass der Film eine Satire war, in dem Verhoeven auch viele Weltkriegstraumata aus seiner Kindheit hat einfließen lassen.

Dieses Nichterkeenen der Satire war aber bspw. auch schon bei Brett Easton Ellis' American Psycho der Fall.

Aber ich drifte jetzt ab.



Antwort von Frank B.:

Du trittst mir mit deiner Einschätzung nicht zu nah, Funless, denn sie ist richtig.

Hier mal ein Interview mit Verhoeven zu seinem Buch, das ich auf cantsins Tipp hin gerade gefunden habe.
Man merkt aber auch bei ihm sehr deutlich, wie sich persönliche Prägungen auf das Jesusverständnis auswirken und dass natürlich auch die Tätigkeit als Regisseur die Sicht beeinflusst. Dennoch äußert er in meinen Augen hochinteressante Dinge, die sehr nachdenkenswert sind. Ich komme teilweise zu anderen und teilweise zu gleichen Ergebnissen.

http://m.faz.net/aktuell/feuilleton/bue ... 81800.html

Ich werde mich wahrscheinlich nun aus dem Thema heraus nehmen, weil wir uns nun doch sehr stark vom Grundthema Zeitreisen entfernt haben und eine Zerfaserung der Diskussion droht.
Wünsch euch allen eine gute Nacht. Liege übrigens gerade im Krankenhaus und habe hier die Gelegenheit, über die Dinge nachzudenken, die mir wichtig sind.



Antwort von Darth Schneider:

Von Zeitreisen über Jesus zu Robocop.
Den finde ich auch ein genialer Film. Habt ihr gewusst das Frank Miller ( Autor von Sin City und 300) dazumal das StoryboardStoryboard im Glossar erklärt zu Robocop gezeichnet hat, was zu dieser Zeit zu einem Umdenken beim Schnitt von Actionfilmen in Hollywood geführt hat ?
An Frank B.
Gute Besserung.



Antwort von Frank B.:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
An Frank B.
Gute Besserung.
Danke dir!



Antwort von Axel:

In gewisser Hinsicht ist der ganze Zeitreise-Glaube auch eine Art von Jenseits-Versprechen. Wir wollen nicht Gefangene der Zeit sein, in der unsere Körper altern und unsere Optionen (scheinbar, ein Vorurteil) immer weniger werden. Das christliche Mittelalter trieb einerseits die Geringschätzung des "Fleisches" auf die Spitze ("Kotsack"), aber letztlich als Kontrastmittel zur Aufwertung der unsterblichen Seele. Die dem Religiösen nicht abgeneigte Cicely Saunders forschte zu den Verbindungen zwischen Körper, Seele und Geist und befand: Es ist besser, den Tagen mehr Leben zu geben als dem Leben mehr Tage. Vergangenheit und Zukunft sind beides nur Geistes-Konstrukte, Leben ist ausschließlich gegenwärtig. Der Geist sucht nach Bedeutung in diesen Fiktionen und interpretiert bei diesem Versuch alles buchstäblich zu Tode. Der Wunsch, dass unsere Körperzellen transportiert und zu anderer Zeit und anderem Ort wieder heil rekonstruiert werden können, widerspricht der Erfahrung des Endlichen. Nimmt man jedoch das memento-mori-Motiv weg, verliert man auch carpe diem. Ob christlicher oder weltlicher Trost, beide machen blind für den Augenblick.

Zu Ewigkeit und Vergänglichkeit gibt es in Fargo Staffel 3 eine schwarzhumorige Nebenhandlung, in der eine Polizistin das Alter Ego ihres ermordeten Stiefvaters als Science-Fiction-Autor unter Pseudonym entdeckt. Es gibt, wie sich herausstellt, keinerlei Verbindung zu dem Verbrechen, aber (wie alle Subplots in dieser Staffel) die Geschichte wirkt als solche so ominös, dass einfach weiter danach geforscht wird:
https://www.youtube.com/watch?v=Pk1N0ep1nRc



Antwort von TheGadgetFilms:

Ich verweise bei soetwas immer gerne auf Scienceblogs.de. Super Beiträge, auch die Reihe Skeptics in the Pub ist super.

Und zu dem Gottesquatsch: Jede Religion stirbt mit den Menschen die an sie glauben. Oder ist hier noch jemand der an keltische Götter glaubt?
Insofern wird sich das Problem entweder von selbst erledigen, oder es werden so viele dumme Menschen geboren die sich die Welt nicht erklären können dass es noch etwas dauert.



Antwort von Steelfox:

Leider werden die gegenwärtigen Religionen mit aller Macht am Leben gehalten. Ich bin auch kein Freund davon, halte mich eher für einen aufgeklärten Menschen. Bin eher davon überzeugt, das sich gerade in den Untiefen der vatikanischen Bibliothek Hinweise, Deutungen und Beschreibungen auf reale Personen - z.B. auch die, die heute unter dem Namen Jesus bekannt ist - verbergen. Und vielleicht die Grundmauern des Christentums zum Bröckeln bringen könnten. Warum sonst gibt es Schriften dort, die den Rest der Welt vorenthalten werden? Hab ich mir jetzt nicht aus den Fingern gesogen, ist ja wirklich so. Andere Religionen nehmen sich da sicher auch nichts. Man sollte aber die Leute dennoch nicht als dumm hinstellen, zumindest kenne ich welche, die durchaus auch ohne Leben könnten, es aber von Kleinauf mitbekommen haben.








Antwort von Frank B.:

Nach meinem Wissen sind die Vatikanischen Bibliotheken zu Forschungszwecken zugängig. Natürlich darf da nicht jeder Depp mit seinen Fettpfoten ran.
Und was einige hier von Religion denken ist vielleicht für sie selbst erheblich aber nicht für jeden.



Antwort von TheGadgetFilms:

Ja, dumm sollte auch eher unaufgeklärt heißen,war doof gewählt. Aber man kann nicht erwarten dass man einfach 2000 Jahre Entwicklung der Menschen sowohl in sozialen als auch wissenschaftlichen Dingen unter den Teppich kehrt, nach einer Lebensphilosophie lebt die absolut hinterweltlich ist und von irgend einem Menschen irgendwann mal aufgeschrieben wurde, und dann erwarten dass es andere Menschen verstehen oder ernstnehmen.
Da gab es mal eine Tafel: Religionen sind wie männliche Geschlechtsteile, es ist okay eine zu haben, aber man sollte nicht in der Öffentlichkeit damit rumprahlen, seine Kinder damit nicht belästigen und keine Entscheidungen damit treffen.
Man muss sich ja nur die Menschheitsgeschichte angucken, angefangen mit dem Zerfall des Römischen Reiches ua wegen den Christen, die ganzen Kreuzzüge, Morde usw usw. Wie weit waren die Araber was Astronomie und Wissenschaften anging, dann kamen die Christen. Was haben die Griechen und Spartaner gekämpft und die Demokratie entwickelt, das sind alles reelle Leistungen, denen dann eine Schrift entgegengesetzt wird aus einer Zeit in der Man noch auf die Straße geschissen hat ;)

Jetzt hab ich auch schon zu viel dazu geschrieben, es geht immerhin hier um das reale Leben und Zeitreisen.
Nach vorne sind sie ja möglich, nach hinten ist es eine sehr interessante Diskussion. Mein Standpunkt aktuell ist, es geht nicht.
Ganz nett finde ich den Ansatz, dass Großvater- Paradoxon zu eliminieren, also die alte Geschichte in der man in der Vergangenheit seinen Großvater killt, dadurch nie geboren wird und keine Zeitreise unternimmt, somit der Großvater noch lebt und man geboren wird um eine Zeitreise zu unternehmen.
Und zwar die Sache mit den Paralleluniversen. Das man also bei einer Zeireise in eine Art Paralleluniversum kommt, wo es auf die Zukunft in seiner eigenen Welt keine Auswirkungen hat was man tut. Da ja auch viele davon ausgehen dass unser Universum nur ein Teil eines großen Multiversums ist, ist das schon ziemlich interesant.



Antwort von Frank B.:

Doppelt



Antwort von Frank B.:

Nur dass es eben nicht ganz so einfach ist mit der Schwarz-Weiß-Sicht. So läuft es halt nicht. Auch wenns 1000 Leute so rumleiern.
Wenn man sein Wissen nur aus Fernsehdokus und Romanen bezieht oder von dummen Lehrern in der Schule, dann kommt halt sowas raus.



Antwort von TheGadgetFilms:

Wen oder was meinst du jetzt damit?



Antwort von Frank B.:

Ich meinte deine klischeehaften Ausführungen zum Römischen Reich, zu den Arabern und Christen, zu den Kreuzzügen und zum Pimmelmann.



Antwort von TheGadgetFilms:

Das nennt man Geschichte, das sind diese Sachen die wirklich passiert sind, nicht zu verwechseln mit der Geschichte die man sich ausdenkt und ggf. Bibel oder so nennt. Das tolle an der Wissenschaft ist halt, dass sie mit Beweisen arbeitet. Das heißt jeder kann das selber kontrollieren wenn er es will.
Und wer den Lehrern, die übrigens auch Religion unterrichten, alles glaubt, ist auch selbst schuld.
Und nein, ich gehe jetzt keine Diskussion über Verschwörungstheorien und Esoterik ein.



Antwort von Frank B.:

Nein, das ist eben keine seriöse Geschichtsforschung. Und Geschichte ist es auch nicht. Es ist eher ein Gemisch aus Propaganda und Voreingenommenheit.
Aber ok, ich will mich ja hier raus nehmen. Fällt mir aber immer wieder schwer, wenn ich solche Einlässe lese, wie sie von einigen hier abgesondert werden, für die religiöse Menschen von vornherein als geisteskrank und minderbemittelt verstanden werden. Da ist dann auch keine sachliche Auseinandersetzung mehr möglich.

Hier mal ein kleiner Beitrag zu ein paar doofen, minderbemittelten und weltfremden Christen:
http://www.jesuiten.at/index.php?id=81& ... 0693f87ae3



Antwort von Frank Glencairn:

Valentino hat geschrieben:

Du meint wahrscheinlich John Titor, den unter Tutor spukt Wikipedia nichts aus.
Ja Titor stimmt (sorry, Wurschtfinger auf kleiner Tastatur halt)

Ich hab die Story auch nicht ganz ernst genommen, aber fand den Plot mit dem Year2000 Problem fast drehbuchreif.

Ich schau mir ne menge bizarres und abstruses Zeug an, meistens wegen dem Unterhaltungswert.
Ab und zu ist allerdings was echt interessantes dabei, wie das hier, auch wenn ich deshalb noch lange nicht alles automatisch für bare Münze nehme.
Lasst euch von dem Dan Brown artigen Titel nicht abschrecken, da sind wirklich ein paar ganz spannende Aspekte dabei.

https://www.youtube.com/watch?v=Z_75v1XA46g&list=PLCFF6AB31857D9659&index=49&ab_channel=UFOTV®TheDisclosureNetwork









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