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Welche Cam für Video? D700 vorhanden.



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Frage von yanni:


Ich bin in erster Linie Fotograf werde aber in nächster einige 1-2 Minütige "Erklärvideos" für youTube machen. Vorhanden ist eine D700 und das 24-70 2.8 sowie 50mm Festbrennweite und ein Tokina Weitwinkel.

Camcorder fällt raus, da ich den "Look" nicht mag und die "Tiefenunschärfe" benötige. Die D700 ist eine sehr gute Kamera. Es bestünde eigentlich keine Notwendigkeit aufzurüsten. Abgesehen davon, dass sie keine Video Funktion hat ;)

Ich suche eine möglichst günstige Möglichkeit aufzurüsten. Gebraucht würde ich für die D700 noch ca. 800,- erhalten.

Möglichkeiten

1) Aufrüstung auf D750. 1850,-
2) Aufrüstung auf D610. 1250,- (falls das überhaupt eine Aufrüstung wäre)
3) D700 behalten. Panasonic FZ200 kaufen. Ist dann allerdings keine Vollformat Kamera. Ca. 300,-
4) D3300 (oder D5300) kaufen und D700 behalten. Die Objektive sind zwar FX Objektive aber das sollte trotzdem klappen. Ca. 300,- bis 500,-

Bin für Eure Meinung bzw. weitere sinnvolle Vorschläge dankbar !



Antwort von blueplanet:

...ich bin zwar kein Nikon-Jünger - aber wenn ich in deiner Situation wäre, würde ich auf die D750 updaten. Damit schlägst Du zwei, nein sogar drei Fliegen mit einer Klappe.
1.: Du bekommst keinen "riesen", aber einen Sprung was den Fotoapparat betrifft
2.: der F-Bajonett-Verschluss (mit AF-Kupplung und AF-Kontakten) erlaubt die Verwendung nahezu des gesamten Objektivsortiments von Nikon
und 3.: außer 4K (UHD) kann sie alles filmen (erst recht im "reinen" Studiobetrieb).



Antwort von yanni:

Ich sehe es auch so dass es sinnvoll wäre. Nur leider ist es auch die teuerste Lösung. Brauche ja noch zumindest noch ein Mikro dazu.








Antwort von Skeptiker:

Ich bin in erster Linie Fotograf werde aber in nächster einige 1-2 Minütige "Erklärvideos" für youTube machen.

... Camcorder fällt raus, da ich den "Look" nicht mag und die "Tiefenunschärfe" benötige. Die D700 ist eine sehr gute Kamera. Es bestünde eigentlich keine Notwendigkeit aufzurüsten. ...

3) D700 behalten. Panasonic FZ200 kaufen. Ist dann allerdings keine Vollformat Kamera. Ca. 300,- ! Ich bin auch kein Nikon-Experte.
Aber ich würde mir eine modifizierte Variante 3 überlegen.

Die FZ200 hat einen kleinen 1/2.3''-Chip, aber Du möchtest ja Tiefenunschärfe und magst den Videolook nicht.
Ich müsste auch googeln, aber von Panasonic und anderen gibt es doch mittlerweile gute & bezahlbare 1 Zoll-Bridgekameras (so um die 500 - 600 Euro).

Dann hast Du weiterhin Deine bewährte D700 (der Foto-Abstand zur D750 wäre mir keine 1800 EUR wert) und für YouTube-Filme eine praktische Videocam mit weitem Zoombereich und einigermassen brauchbarer Off-DOF-Unschärfe.



Antwort von yanni:

Du meinst die FZ1000 von Panasonic. Hatte ich auch auf der Liste. Kostet allerdings auch gleich 600,-

FZ200 ist halt schön günstig. Aber hast wahrscheinlich Recht. Schade ist nur, dass die Cam dann oft "rumliegt" da ich sie zum fotografieren wohl er nicht hernehmen werde.



Antwort von Skeptiker:

Du meinst die FZ1000 von Panasonic. Hatte ich auch auf der Liste. Kostet allerdings auch gleich 600,- ~1/3 von 1800 !

Von Sony gibt's Vergleichbares (z.B. die alten Versionen der RX10).



Antwort von yanni:

Mit Sony habe mich jetzt noch nicht wirklich beschäftigt. Muss ich schauen, welche da in Frage kommen würde.
~1/3 von 1800 !
Nicht ganz. 800,- für die D700 (die ich dann verkaufe). 1800,- für die D700. Also 1000,- draufzahlen.



Antwort von Skeptiker:

Stimmt - die Einnahmen fehlten!

Es gab da mal irgendein Problem mit dem D750-Verschluss (war es Öl, oder verwechsle ich das? - EDIT: 'Abschattung von Bildern durch den Verschluss'). Ist das mittlerweile gelöst?



Antwort von yanni:

Stimmt - die Einnahmen fehlten!

Es gab da mal irgendein Problem mit dem D750-Verschluss (war es Öl, oder verwechsle ich das?). Ist das mittlerweile gelöst? Das war bei der D600 soweit ich weiß. Wurde mit der D610 gelöst.



Antwort von Skeptiker:

Gerade gegoogelt -> siehe meine Ergänzung oben!



Antwort von Bildstabilisator:

Hallo Yanni,

ich kann deine Gedankengänge ganz gut nachvollziehen, denn ich habe selbst eine D700 und noch eine D300.

Die entscheidende Frage ist, was du brauchst und was du machen willst. 1000€ mehr investieren nur für ein paar YouTube Videos lohnt aus meiner Sicht nicht. Die D750 ist allerdings eine sehr "geiler" Body, der fast eine eierlegende Wollmilchsau für Foto und Video darstellt. Dann geht es aber um mehr als nur die Videos und die Frage ob du es wirklich brauchst.

Für mich hat auch die DX Variante mit einer D3300 Charme. Warum?

Du hast mit dem entsprechenden Objektiv realtiv kleine und leichte fast Immerdabei-Cam. Mit DX hast du einen tollen Telebereich und die hast zwei Kameras, welche ich gerade für richtige Aufträge, wie Hochzeit oder Sport richtig klasse finde, da der Objektivwechsel entfällt.

Tja..die Entscheidung liegt bei dir.

Liebe Grüße

Jens



Antwort von yanni:

Die entscheidende Frage ist, was du brauchst und was du machen willst. 1000€ mehr investieren nur für ein paar YouTube Videos lohnt aus meiner Sicht nicht. Die D750 ist allerdings eine sehr "geiler" Body, der fast eine eierlegende Wollmilchsau für Foto und Video darstellt. Dann geht es aber um mehr als nur die Videos und die Frage ob du es wirklich brauchst.
Ich bin noch ganz überzeugt, dass die D750 wesentlich besser als die D700 ist (einmal abgesehen von den Video Funktionen natürlich). Habe im Moment noch eine D90 als Backup Kamera. Die könnte evtl. von der D3300 ersetzt werden. Den Gedanken hatte ich auch schon.

Es wäre nun die Frage, was "besser ist".
Eine spiegellose wie die FZ1000 oder die Nikon D3300 (oder gar D750) mit meinen sehr guten Objektiven.

Unterscheiden sich die Kameras im Handling bei Video sehr stark? Allgemein wird ja eher zu spiegellosen Cams geraten. Habe aber noch nicht wirklich verstanden warum.








Antwort von Skeptiker:

... Unterscheiden sich die Kameras im Handling bei Video sehr stark? Allgemein wird ja eher zu spiegellosen Cams geraten. Habe aber noch nicht wirklich verstanden warum. Der Grund ist das Videobild während des Filmens.
Das hast Du mit hochgeklapptem Spiegel ja nicht -> externer Monitor nötig.

Sony bietet in der Alpha-Linie (glaube ich) noch Kameras mit halbdurchlässigem Fix-Spiegel an.



Antwort von Bildstabilisator:


Ich bin noch ganz überzeugt, dass die D750 wesentlich besser als die D700 ist (einmal abgesehen von den Video Funktionen natürlich). Habe im Moment noch eine D90 als Backup Kamera. Die könnte evtl. von der D3300 ersetzt werden. Den Gedanken hatte ich auch schon.
Sicher ist die D750 deutlich besser. Die Frage ist, ob dir das was Sie besser kann, wie Lowlight, Speed, Schärfe wirklich brauchst. Denke auch an die Folgekosten: Du brauchst ungefähr doppelt so schnelle Rechnerleistung und doppelten Speicherplatz gegen über der D700. Wenn du die D750 vollausreizen willst benötigt du auch einen hochauflösenden Monitor.

Wenn der "Willhaben-Faktor" durchschlägt und du das Geld hast, dann ist die Frage schon entschieden.



Antwort von yanni:

... Unterscheiden sich die Kameras im Handling bei Video sehr stark? Allgemein wird ja eher zu spiegellosen Cams geraten. Habe aber noch nicht wirklich verstanden warum. Der Grund ist das Videobild während des Filmens.
Das hast Du mit hochgeklapptem Spiegel ja nicht -> externer Monitor nötig.

Sony bietet in der Alpha-Linie (glaube ich) noch Kameras mit halbdurchlässigem Fix-Spiegel an. Ich habe während der Aufnahme kein Videobild im Sucher aber auf dem Display? Irgendwo muss ich das Videobild ja sehen?



Antwort von yanni:


Ich bin noch ganz überzeugt, dass die D750 wesentlich besser als die D700 ist (einmal abgesehen von den Video Funktionen natürlich). Habe im Moment noch eine D90 als Backup Kamera. Die könnte evtl. von der D3300 ersetzt werden. Den Gedanken hatte ich auch schon.
Sicher ist die D750 deutlich besser. Die Frage ist, ob dir das was Sie besser kann, wie Lowlight, Speed, Schärfe wirklich brauchst. Denke auch an die Folgekosten: Du brauchst ungefähr doppelt so schnelle Rechnerleistung und doppelten Speicherplatz gegen über der D700. Wenn du die D750 vollausreizen willst benötigt du auch einen hochauflösenden Monitor.

Wenn der "Willhaben-Faktor" durchschlägt und du das Geld hast, dann ist die Frage schon entschieden. Ganz ehrlich gesagt vermisse ich an der D700 die genannten Dinge nicht wirklich. Bzw. müsste man es mal einmal testen ob es in der Praxis tatsächlich wesentlich bessere Ergebnisse bringt.



Antwort von Skeptiker:

... Ja Moment. Ich habe während der Aufnahme kein Videobild? Verstehe den Punkt immer noch nicht so ganz. Ich habe selbst eine Spiegellose (GH2), kann also nicht aus Erfahrung sprechen.

Das Sucherbild benötigt den Spiegel - das fällt also weg, wenn der für Video hochgeklappt ist.

Wie ist es dann mit dem Bild des eingebauten Monitors? Unabhängig von der Spiegelposition während des Filmens? Da oder nicht da?



Antwort von rush:


Ich bin noch ganz überzeugt, dass die D750 wesentlich besser als die D700 ist (einmal abgesehen von den Video Funktionen natürlich). Habe im Moment noch eine D90 als Backup Kamera. Die könnte evtl. von der D3300 ersetzt werden. Den Gedanken hatte ich auch schon.
Um dir die Scheu zu nehmen... Die D750 ist eine sehr gute Fotomaschine... hatte vorher auch diverse andere Bodys, digital ging es bei mir bereits mit der D70s los... später kam dann D300 und parallel die S5 Pro von Fuji. Dann wollte ich was Modernes mit Video und so wurde es die D7000.. allerdings war Video da noch immer nicht ausgereift. Dann landete ich bei FX und der etwas älteren D700.
Mit dem Erscheinen der D750 war für mich aber bereits klar das der Nachfolger gefunden ist...

Insbesondere die Dynamik der D750 ist ein absoluter Mehrgewinn. Die RAW's enthalten sehr viele Bildinformationen, so das selbst üble Unterbelichtungen fast problemlos gepusht werden können. Natürlich gibt es Grenzen, aber da muss man sich schon ziemlich doof anstellen bei der Fotoaufnahme ;)

Die Sache mit dem Body-Design bzw. der Größe kannte ich halt schon von der D7000er Serie... hab aber auch keine rieseigen Pranken und fühle mich daher mit der D750 pudelwohl im Fotoalltag. Das sollte man als D700 Wechsler aber mal ausprobieren.

Gedreht habe ich mit der D750 auch hin und wieder was... klappt ebenfalls prima und man erreicht für Nikon Verhältnisse wirklich Full-HD. Das war ja lange ein Krampf... aber sie haben es gepackt :)

Kurzum: Als Fotomaschine ist die D750 in meinen Augen spitze.. hatte bisher auch keines der Probleme die so durchs Netz geistern... auch die aktuellste "ERR" Meldung von der zu lesen ist trat bei mir nicht auf... und ich habe die Kamera nun seit gut 1 1/2 Jahren.

Für Video wünschte ich mir hier und da einen EVF :D Oder zumindest Features wie Fokus PeakingPeaking im Glossar erklärt auf dem LCD... denn das bietet die Nikon im Videobetrieb leider nicht.

Momentan blicke ich immer mal in Richtung Sony... die A7rII oder auch A7sII reizen mich durchaus. Aber muss mich damit mal noch genauer beschäftigen.

Zum Monitor bzw. LCD: Der zeigt im Videomodus natürlich ein Bild an!
Einzigst der Sucher halt nicht, weil es ein optischer Sucher ist und der beim filmen hochgeklappt wird und somit schwarz ist.

Daher eignen sich DSLR's ohne weitere Hilfsmittel wie Sucherlupen oft nur bedingt für eine einwandfreie Helligkeitsbeurteilung im Freien. HistogrammHistogramm im Glossar erklärt und CO helfen, aber ich schaue eigentlich auch lieber durch einen Sucher während des Filmens... daher der Gedanke mit den Sonys...



Antwort von Funless:

... Unterscheiden sich die Kameras im Handling bei Video sehr stark? Allgemein wird ja eher zu spiegellosen Cams geraten. Habe aber noch nicht wirklich verstanden warum. Der Grund ist das Videobild während des Filmens.
Das hast Du mit hochgeklapptem Spiegel ja nicht -> externer Monitor nötig.

Sony bietet in der Alpha-Linie (glaube ich) noch Kameras mit halbdurchlässigem Fix-Spiegel an. Ich habe während der Aufnahme kein Videobild im Sucher aber auf dem Display? Irgendwo muss ich das Videobild ja sehen? Gemeint war, dass Du kein Videobild im Sucher hast, sondern nur auf dem Display in der Live View. Hier liegt der Vorteil bei den spiegellosen Kameras durch ihren elektronischen Sucher (EVF = electronic view finder) hat man das Videobild auch im Sucher zur Verfügung.



Antwort von Bildstabilisator:


Ganz ehrlich gesagt vermisse ich an der D700 die genannten Dinge nicht wirklich. Bzw. müsste man es mal einmal testen ob es in der Praxis tatsächlich wesentlich bessere Ergebnisse bringt.
Wenn du nichts vermisst, musst du auch nichts testen. ,-) Guten Bilder macht immer noch der Fotograf und nicht die Technik. Übrigens der Sprung von der D90 zur D3300 wäre aus technischer Sicht ein gewaltiger. Im Videobereich soll die D3300 auch ganz gut sein. Siehe doch mal in die Datenbank hier auf der Seite.

LG Jens



Antwort von yanni:

... Unterscheiden sich die Kameras im Handling bei Video sehr stark? Allgemein wird ja eher zu spiegellosen Cams geraten. Habe aber noch nicht wirklich verstanden warum. Der Grund ist das Videobild während des Filmens.
Das hast Du mit hochgeklapptem Spiegel ja nicht -> externer Monitor nötig.

Sony bietet in der Alpha-Linie (glaube ich) noch Kameras mit halbdurchlässigem Fix-Spiegel an. Ich habe während der Aufnahme kein Videobild im Sucher aber auf dem Display? Irgendwo muss ich das Videobild ja sehen? Gemeint war, dass Du kein Videobild im Sucher hast, sondern nur auf dem Display in der Live View. Hier liegt der Vorteil bei den spiegellosen Kameras durch ihren elektronischen Sucher (EVF = electronic view finder) hat man das Videobild auch im Sucher zur Verfügung. Ok. Jetzt ist es klar. In der Praxis komme im Video Bereich allerdings mit dem Display besser klar als mit dem Sucher. Vor allen Dingen wenn das Display schwenkbar ist. Weiß nicht, wie dies andere sehen.








Antwort von Skeptiker:

... In der Praxis komme im Video Bereich allerdings mit dem Display besser klar als mit dem Sucher. Vor allen Dingen wenn das Display schwenkbar ist. Weiß nicht, wie dies andere sehen. Solange kein direktes Licht darauf scheint, ist das Klappdisplay schon ok fürs Framing (Kadrage). Aber nicht zur detaillierten Bildbeurteilung.



Antwort von yanni:

OK. Gut zu wissen. Externer Monitor geht bei den kleinen Drehs eher nicht.



Antwort von domain:

Ich habe mir ja auch die D750 angeschafft, als endlich fälligen Ersatz für die F4.
Wenn du schon Objektive für Nikon besitzt, dann ist diese Kamera wohl prädestiniert für dich, auch wenn sie nicht annähernd das normalerweise erwartete Handling eines echten Camcorders bietet:

1. Unbrauchbarer Autofokus während der Aufnahme. Kann man zwar durch Antippen des Auslösers forcieren, aber nur mit Pumpen und Bildgrößenveränderungen
2. Keine Zoomtaste
3. Keine automatisch einschwenkenden Graufilter
4. Keine XLR-Anschlüsse für längere Kabel
6. Oft störende, sehr ausgepräge DOF-Verhältnisse

Aber es geht mit guter Qualität, wenn man Zeit hat und einem umständliches Arbeiten nichts ausmacht.



Antwort von blueplanet:

Aber es geht mit guter Qualität, wenn man Zeit hat und einem umständliches Arbeiten nichts ausmacht. ...stimmt, wobei dieses Beispiel mit einer D750 zeigt, wenn ein erfahrener Fotograf sich mit Video beschäftigt ;))

https://youtu.be/PqSG7Y9xEOw



Antwort von rush:

Wenn du schon Objektive für Nikon besitzt, dann ist diese Kamera wohl prädestiniert für dich, auch wenn sie nicht annähernd das normalerweise erwartete Handling eines echten Camcorders bietet:

1. Unbrauchbarer Autofokus während der Aufnahme. Kann man zwar durch Antippen des Auslösers forcieren, aber nur mit Pumpen und Bildgrößenveränderungen
2. Keine Zoomtaste
3. Keine automatisch einschwenkenden Graufilter
4. Keine XLR-Anschlüsse für längere Kabel
6. Oft störende, sehr ausgepräge DOF-Verhältnisse

Aber es geht mit guter Qualität, wenn man Zeit hat und einem umständliches Arbeiten nichts ausmacht. Okay - das Handling kann man sicherlich schwer mit einem Camcorder vergleichen aber in diese Richtung zielt eine D750 ja auch gar nicht unbedingt... sie wildert doch viel eher im Bereich der Cine-Kameras und hat Ihre Stärken in szenischen Bereichen... denn die meisten Cine-Kameras haben auch wenige der oben aufgezählten "Features".

Und die Sache mit den ausgeprägten DOF-Verhältnissen... Etwas mehr Licht und abblenden hat schon immer geholfen wenn man auf Camcorder-Look steht :) Ich mag die DOF-Sauereien eigentlich ganz gern.

Anbei noch was zum anschauen...

Für Erik und mich war es vor gut 1 1/2 Jahren quasi das "erste Mal"... wir hatten uns ziemlich spontan zu einem Musikvideo-Dreh verabredet, weil das Wetter passte und man sich verstand :) Er keine Erfahrung vor der Kamera und ich bis dato auch noch kein Musikvideo gemacht... und die D750 hatte ich zu der Zeit auch erst seit ein paar Tagen. Quasi ein Test bei dem auch was rauskommen sollte.

Das Ergebnis ist sicherlich noch ausbaufähig und auch nichts weltbewegendes, aber wir waren am Ende beide doch ganz zufrieden.


Achja eins noch... für Video unbedingt einige! Reserve-Akkus dazu holen... können auch "NoNames" sein, aber die Batterien sind schnell runter im Videomodus.



Antwort von domain:

Hübscher junger Mann, der gut Gitarre spielen und singen kann und das mit der weichen Gradation und dem ausgeprägt schmalen DOF der D750 aufgenommen, das musste ja was werden, speziell auch mit der guten Tonqualität.
Wie hast du denn die hinbekommen? Wie oft musste er sein Lied wiederholen und wurde es im Freien aufgenommen? Tippe wegen der fehlenden Nebengeräusche eher auf Playback.
Ärgert mich noch heute, dass wir zwar Berlin u.a. ausgiebig vom Sightseeingbus aus kennen lernten und dann Sanssouci besichtigten aber Potsdam selbst links liegen ließen





Antwort von rush:

Da ärgerst du Dich zu Recht die kleine Perle neben der großen Stadt wissentlich ignoriert zu haben ;-) Ist allemal einen Blick Wert.

Zur Musik: Homestudio-Vollplayback, eingespielt übers Handy und einen Bluetooth Lautsprecher der im Freien eigtl. viel zu leise war.
War für ihn auch ungewohnt zum Playback zu jammen, aber ich hielt es für die bessere Variante des Timings wegen für den Schnitt. Synchronisiert habe ich die Videospuren dann mit PluralSync zum Playback.
Habe ihn das Lied 7 oder 8 Mal durchspielen lassen und entsprechend verschiedene Perspektiven aufgenommen.



Antwort von yanni:

Video hatte ich schon gesehen. Ist Top ! Von der Anmutung her stelle ich mir die Sache genau so vor.



Antwort von domain:

Aufgrund dieses Videos hat sich Pianist ja vor einigen Wochen spontan eine D750 zugelegt.
Macht aber ohne Schulterrig und Mattebox anscheinend zu wenig her im Vergeich zur Ikegami ;-)








Antwort von yanni:

Hatte gerade noch mal eine andere Idee. Eine gebrauchte GH2 oder GH3 mit Adapter so dass ich mein Nikon Objektive nutzen kann. Aus 24-70 wird dann 48-140 wenn ich das richtig sehe? Wäre mir zwar. eigentlich etwas zu wenig weitwinklig aber hätte auch noch ein Tokina 11-16 was dann zu 22-32 würde.

GH2 kostet gebraucht ca. 250,- bis 300,- Ein guter Adapter ca. 150,-

Wäre das evtl. eine sinnvolle Lösung?



Antwort von Skeptiker:

Hatte gerade noch mal eine andere Idee. Eine gebrauchte GH2 oder GH3 mit Adapter so dass ich mein Nikon Objektive nutzen kann.

GH2 kostet gebraucht ca. 250,- bis 300,- Ein guter Adapter ca. 150,-

Wäre das evtl. eine sinnvolle Lösung? Als GH2-ler finde ich: Ja.

Wenn Du mit der Auswahl unter 1080/24p, 1080/25p (nach letztem Firmware-Update), 1080/50i oder 720/50p zufrieden bist.

Und manuelle Nikon-Adapter aus China mit Blenden-Mitnehmer (ich habe so'n Ding - ist ok) gibt es bereits preiswerter (so um 30-40 Euro).
http://www.enjoyyourcamera.com/Objektiv ... :3057.html
Die aus Germany (Novoflex) kosten deutlich mehr, sitzen aber normalerweise auf Anhieb perfekt.



Antwort von yanni:

Wenn Du mit der Auswahl unter 1080/24p, 1080/25p (nach letztem Firmware-Update), 1080/50i oder 720/50p zufrieden bist.
Ich wüsste jetzt ehrlich gesagt nicht genau wofür ich weitere Formate bräuchte.



Antwort von Skeptiker:

Ich wüsste jetzt ehrlich gesagt nicht genau wofür ich weitere Formate bräuchte. Ausser Du würdest auf die amerikanischen 30er/60er-Formate stehen.

Aber für YouTube gehen die europäischen doch auch.



Antwort von srone:

zur gh2/3 würde ich mir einen metabones speedbooster leisten, gerade weil du nikon fx optiken hast.

lg

srone



Antwort von yanni:

Speedboster kosten aber so 350,- ?



Antwort von rush:

Eine GH2 hatte ich parallel zur D750 auch immer :)
Macht ebenfalls ein super Full HD Bild - also für Video ziemlich klasse.
Habe sie erst vor einem Monat oder so endgültig abgetreten und an jemanden für schmales Geld verkauft der vorhat sie öfter zu nutzen.

Aber fotografieren wollte ich mit der GH2 nie, weil ich einerseits keine nativen MFT Linsen hatte und somit kein AF möglich war. Für Fotos steh ich schon auf AF.. beim filmen bin ich eher manuell unterwegs.

Und zum anderen hat mich die Fotoqualität einfach nicht überzeugt... besonders nicht wenn man von einer D700 kommt die bereits deutlich mehr Dynamik und BQ aufweist - ganz zu schweigen vom Rauschen bei höheren ISO Werten.

Zum filmen aber ist die GH2 weiterhin prima! Und wenn ich mal irgendwo in schraffen Umgebungen unterwegs wär oder möglichst kompakt sein müsste würde ich mir für schmales Geld vllt. auch nochmal besorgen :)

Speedy habe ich nie benutzt... muss man selber wissen ob man sowas brauch. Mir haben die 25mm des Noktons als Anfangsbrennweite eigentlich immer gereicht (quasi 50er Äquivalent)... und wenn du eh schon ein UWW von Tokina rumliegen hast kannste dir den Speedy eigentlich auch schenken würde ich meinen. Aber ist sicherlich Geschmackssache und eben auch budgetabhängig.



Antwort von Skeptiker:

Speedboster kosten aber so 350,- ? Leider - das Original eben (mit Optik vom Optik-Spezialisten)!

Bei den Billig-Nachbauten ist die Frage: Welche taugen was und wo müsste man evtl. leichte BQ-Kompromisse machen?



Antwort von srone:

ja, der speedbooster kostet, bringt dir aber eine blende mehr licht auf den lichtschwächeren, aber sehr guten sensor der gh2 und verringert den crop von ca 2 auf 1,5.

lg

srone








Antwort von Skeptiker:

Sogar auf 1.4 (2 x 0.7).



Antwort von yanni:

Eine GH2 hatte ich parallel zur D750 auch immer :)
Macht ebenfalls ein super Full HD Bild - also für Video ziemlich klasse.
Habe sie erst vor einem Monat oder so endgültig abgetreten und an jemanden für schmales Geld verkauft der vorhat sie öfter zu nutzen.

Aber fotografieren wollte ich mit der GH2 nie, weil ich einerseits keine nativen MFT Linsen hatte und somit kein AF möglich war. Für Fotos steh ich schon auf AF.. beim filmen bin ich eher manuell unterwegs.

Und zum anderen hat mich die Fotoqualität einfach nicht überzeugt... besonders nicht wenn man von einer D700 kommt die bereits deutlich mehr Dynamik und BQ aufweist - ganz zu schweigen vom Rauschen bei höheren ISO Werten.

Zum filmen aber ist die GH2 weiterhin prima! Und wenn ich mal irgendwo in schraffen Umgebungen unterwegs wär oder möglichst kompakt sein müsste würde ich mir für schmales Geld vllt. auch nochmal besorgen :)

Speedy habe ich nie benutzt... muss man selber wissen ob man sowas brauch. Mir haben die 25mm des Noktons als Anfangsbrennweite eigentlich immer gereicht (quasi 50er Äquivalent)... und wenn du eh schon ein UWW von Tokina rumliegen hast kannste dir den Speedy eigentlich auch schenken würde ich meinen. Aber ist sicherlich Geschmackssache und eben auch budgetabhängig. Zum Fotografieren würde ich sie ja auch nicht hernehmen wollen. Da habe ich ja die D700. Welches Nokton Objektiv meinst Du denn? Wie würdest Du die GH2 vom Handling her im Vergleich zu D750 sehen?



Antwort von srone:

wenn ich ganz genau bin, sogar auf 1,3392 (1,86x0,72) gh2. ;-)

lg

srone



Antwort von Skeptiker:

wenn ich ganz genau bin, sogar auf 1,3392 (1,86x0,72) gh2. ;-) Wow - so wenig! ;-)

Ich erinnere mich noch schwach an all die Diskussionen über den "Multi Aspect Ratio"-Sensor (der bei Stauchung auf 16:9 beidseitig in die Breite geht) und den Crop-Faktor für 16:9-Full HD Video etc.

Dann wären wir also (ganz genau) bei 1.86 / (Wurzel 2 aka 'präzise 1 Blende') = 1.315 - unglaublich!



Antwort von TonBild:

Ich bin in erster Linie Fotograf werde aber in nächster einige 1-2 Minütige "Erklärvideos" für youTube machen. Vorhanden ist eine D700 und das 24-70 2.8 sowie 50mm Festbrennweite und ein Tokina Weitwinkel.

Camcorder fällt raus, da ich den "Look" nicht mag und die "Tiefenunschärfe" benötige. Kann ich mir bei "Erklärvideos" nicht vorstellen. Da ist es doch gerade günstig viele Details zu sehen. Für welchen Auftraggeber machst Du denn die Videos und was meint er?

Und wenn Du nur gelegentlich solche Videos machst, würde ich mir Kamera Ton, Licht, Stativ usw. leihen. An einem Wochenende kannst Du sicher einige 1-2 minütige "Erklärvideos" für youTube machen. Das wäre wirtschaftlich die beste Lösung.



Antwort von srone:

gilt aber nur für die gh2, bei der gh3 warens ernsthafte 2,0 crop.

lg

srone



Antwort von Skeptiker:

Stimmt - und das hat sich seither nicht mehr geändert :-(

Und die 1.86 Video-Crop kamen glaube ich daher, dass man Canon 5D-16:9-Video mit GH2-Video verglich.



Antwort von rush:

Welches Nokton Objektiv meinst Du denn? Wie würdest Du die GH2 vom Handling her im Vergleich zu D750 sehen? Das 25er f/0.95... war mein quasi Immerdrauf zum filmen. Für viele bereits zu lang, ich fand es dagegen super. Gibt ja auch noch das etwas "gemäßigtere" 17.5er... war aber noch teurer und das kam auch erst raus als ich das 25er schon hatte, von daher nie selbst in der Hand gehabt.

Adaptierte Nikkore wie das 24-70er sind zusammen mit einem Adapter meist ganz schöne Klopper und darüber hinaus sind die manuellen Fokuswege jener modernen Optiken extrem bescheiden, sprich kurz. Manuell zu fokussieren macht damit nur bedingt "Laune" - deswegen hab ich mich für das Nokton entschieden. Alternativ würde ich Nikon Altglas oder auch sowas in Richtung Samyang/Walimexe wählen... also Gläser mit denen das manuelle Arbeiten auch Spaß macht wenn man sich dafür entscheidet.

Handling... ist im reinen Filmbetrieb sogar besser an der GH2, weil man durch den Sucher schauen kann... Auch das Display der GH2 ist etwas flexibler zu klappen, löst allerdings nicht so prall auf.
Ansonsten seh ich da im Videobetrieb weder bei der einen noch der anderen größere Probleme im Handling. Habe allerdings auch keine riesigen Hände, daher liegen mir sowohl D750 als auch die etwas kleinere GH2 ganz gut in der Hand.



Antwort von domain:

Das 25er f/0.95... war mein quasi Immerdrauf zum filmen. Die wirklich lichtstarken Objektive, wie z.B. das Zeiss Nokton 1,1 50 mm (7-Linser) sind meines Wissens für die Allgemeinfotografie bei normalen Lichtverhältnissen nicht vorgesehen, so werden sie z.B. bei BlendeBlende im Glossar erklärt 8 niemals die Auflösung und den Kontrast des bescheidenen Zeiss Tessars 2,8 50mm (5-Linser), dem Adlerauge erreichen.
Aus dem Grund gibt es auch keine wirklich lichtstarken Makroobjektive.
Hängt neben etlichen anderen Faktoren auch mit den großen Linsenflächen und der Lichtstreuung innerhalb des Objektivtubus zusammen, denn eine totale Entspiegelung der Glasflächen gibt es nicht.
Die Bildqualität des Tessars konnte das Planar 1,4 50mm (6-Linser) allerdings erreichen, aber das gilt nicht mehr für das Nokton und das hat Zeiss seinerzeit auch unumwunden zugegeben.
Die Stärken extrem lichtstarker Objektive liegen auf dem Spezialgebiet äußerst lichtschwacher Umgebungen und sonst nirgendwo.
Bei "normalen" Lichtverhältnissen lassen sie relativ stark nach und zwar unabhängig von der verwendeten Blende.
Man braucht also nicht glauben, dass höhere Lichtstärke und mehr Linsen generell auch höhere Bildqualitäten ergeben.








Antwort von rush:


Die wirklich lichtstarken Objektive, wie z.B. das Zeiss Nokton 1,1 50 mm (7-Linser) sind meines Wissens für die Allgemeinfotografie bei normalen Lichtverhältnissen nicht vorgesehen Zum Zeiss Nokton kann ich nichts beitragen, das Voigtlander habe ich aber problemlos und ohne Kompromisse zur "Allgemeinvideografie" eingesetzt - also einerseits Abends bei wenig Licht, aber genauso tagsüber - dann ND-gefiltert.

Im Videobetrieb hat mich die Qualität völlig überzeugt - sowohl relativ weit geöffnet, als auch leicht abgeblendet (bis etwa f/4).
Das es für fotografische Zwecke sicherlich andere Modelle gibt die eher auf das letzte Quäntchen Schärfe ausgelegt sind sollte klar sein - aber für meine filmischen Ergüsse empfand ich das 25er Nokton ziemlich passend und halt haptisch macht es einfach Spaß damit zu arbeiten.. kein Vergleich zu einem modernen auf AF getrimmten Objektiv.



Antwort von Jost:

Verkauf endlich die D700 - Du hast ohnehin zu lange damit gewartet.



Antwort von cantsin:

Die wirklich lichtstarken Objektive, wie z.B. das Zeiss Nokton 1,1 50 mm (7-Linser) sind meines Wissens für die Allgemeinfotografie bei normalen Lichtverhältnissen nicht vorgesehen
Die Bildqualität des Tessars konnte das Planar 1,4 50mm (6-Linser) allerdings erreichen, aber das gilt nicht mehr für das Nokton und das hat Zeiss seinerzeit auch unumwunden zugegeben. Das Problem ist nur, dass Zeiss keine "Nokton"-Objektive herstellt. (Nokton ist ein Produktname von Voigtländer, und Voigtländer wiederum ist ein Markenname für Cosina-Objektive.)



Antwort von TonBild:

Das Problem ist nur, dass Zeiss keine "Nokton"-Objektive herstellt. (Nokton ist ein Produktname von Voigtländer, und Voigtländer wiederum ist ein Markenname für Cosina-Objektive.) Könnte man das Problem mit dem Leica Noctilux-M 1:0,95/50 mm ASPH lösen?



Antwort von Skeptiker:

... so werden sie z.B. bei BlendeBlende im Glossar erklärt 8 niemals die Auflösung und den Kontrast des bescheidenen Zeiss Tessars 2,8 50mm (5-Linser), dem Adlerauge erreichen. ... Dazu meint Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Tessar

Das Objektiv ist ein in drei Gruppen asymmetrisch aufgebauter Vierlinser (griechisch: tessares = vier).

Aber vielleicht wurde das KB-Tessar 2.8/50mm ja um eine Linse erweitert.

Hier steht leider nichts dazu, aber scheint ein tolles Objektiv zu sein (siehe CA-Vergleich mit Canon FD 1.4/50mm):
http://www.pentaxforums.com/userreviews ... essar.html


Zu superlichtstarken, manuellen Objektiven für 600 Euro:

Gelobt wird dabei oft der geschmeidig laufende Fokusring, die schwere, solide Metallverarbeitung, das gute Gefühl bei der Benutzung, vielleicht noch das schöne Bokeh und das helle Sucherbild zum präziesen Scharfstellen dank minimaler DOF.

Aber wenn man nicht gerade ohne Stativ in dunklen Clubs, im dichten Wald, oder generell am Abend fotografiert oder filmt, scheint mir die Lichtstärke 0.95 oder 1.0 nicht zwingend nötig (domain hat es oben schon erwähnt).
Meist sieht das Bild leicht abgeblendet besser aus als ganz offen und im Zeitalter von 100'000 ISO ist es doch nicht so ein Problem, von 100 auf 200 oder von 200 auf 400 ISO hochzugehen, um die eine BlendeBlende im Glossar erklärt Verlust mit einem 1.4/50mm gegenüber 1.0/50mm wieder auszugleichen.

Gute 1.4/50mm oder auch 1.8/50mm Nikon-Altgläser gibt's doch bereits recht günstig.

Und wenn's um Filmen mit der GH2 geht, dann sind die gesparten 600 Euro besser in einen guten Focal Reducer (aka eine Blende-'Booster') investiert.



Antwort von domain:

Du hast natürlich recht, das Tessar war der klassische 4-Linser, habe mich oben verschrieben.



Ein relativ lichtstarker 5-Linser war dann das Sonnar 1:2,0 50mm oder auch die Supertakumare von Asahi



Antwort von Skeptiker:

... das Tessar war der klassische 4-Linser .... Es ist schon lange her, da konnte ich an einem Fotomarkt nicht widerstehen und habe mir eine Rollei 35 mit Tessar 40mm, 3.5 (made bei Carl Zeiss, nicht Rollei) gekauft. Die teurere Alternative wäre eine mit Sonnar 2.8/40 gewesen.

Das Objektiv hatte tatsächlich eine tolle Bildqualität und Schärfe.

Aber ich besass bereits eine andere, noch handlichere und leichtere Kamera, die mich auf Reisen begleitet hatte und deren Bilder ich problemlos unter die Dias meiner Spiegelreflex (zunächst Canon (nach kurzem Minolta-Intermezzo), dann Olympus - die TTL-Blitzmessung und der 'autodynamische ' Verschluss!) mischen konnte.
Und so verkaufte ich die Rollei wieder - zum Kaufpreis - und freute mich weiterhin über meine Minox 35 GT mit ihrem überzeugenden Color-Minotar 35mm, 2.8 (laut Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Minox_35 "entspricht es dem vierlinsigen Triplet, genauso wie das Tessar von Zeiss").
Die Kamera ist immer noch da - allerdings ruhend im Schrank.

Deren Klappdeckel konnte man praktischerweise als Himmels-Blende verwenden, wenn man die Kamera umgekehrt hielt (was dann auch die +/- korrekte Belichtung der Landschaft zur Folge hatte), und die automatische Langzeitbelichtung bis zu 30 Sekunden bei gleichzeitigem, sicheren Kamerstand dank aufgeklappter Objektivabdeckung als Stütze (sowie Aufnahmestart durch den elektronischen Selbstauslöser), hat sich immer wieder bei Abend- und sonstigen Lichtstimmungen oder im (fast) Dunkeln bewährt.
Eine tolle Kamera, die alles hatte, was man wirklich braucht (immer dabei, einen guten Sucher & ein scharfes Bild!), aber nicht mehr.



Antwort von yanni:

Habe mir nun die D750 bestellt und bin gespannt ob es ein maßgeblich Verbesserung zu meiner D700 in Sachen Fotografie darstellt. Ich werde sie nur behalten, wenn sie mich in dieser Hinsicht voll überzeugt. Auf dem Papier gibt es da natürlich große Verbesserungen. Bin gespannt, ob die Kamera mich in der Praxis überzeugen wird.

"Nur" für die zusätzliche Videofunktion ist mit der Preis zu hoch. Wenn die Kamera jedoch in Sachen Fotografie einen Sprung nach vorn bedeutet, lohnt sich die Sache für mich.

Falls mich die Kamera nicht überzeugen sollte, kommen dann die D5300 oder die GH2 mit Speed Booster in Frage. Wobei die D5300 eine gute Backup Kamera darstellen würde und die Panasonic eher eine reine Videokamera wäre.



Antwort von rush:


Zu superlichtstarken, manuellen Objektiven für 600 Euro:

Gelobt wird dabei oft der geschmeidig laufende Fokusring, die schwere, solide Metallverarbeitung, das gute Gefühl bei der Benutzung, vielleicht noch das schöne Bokeh und das helle Sucherbild zum präziesen Scharfstellen dank minimaler DOF.

Aber wenn man nicht gerade ohne Stativ in dunklen Clubs, im dichten Wald, oder generell am Abend fotografiert oder filmt, scheint mir die Lichtstärke 0.95 oder 1.0 nicht zwingend nötig (domain hat es oben schon erwähnt). Im Gespräch war hier die GH2... und deren ISO-Fähigkeiten sind im Vergleich zu einer modernen Kamera wie der D750 gelinde gesagt: "bescheiden". Mehr als ISO 800 würde ich da selten verwenden - und bereits in schwächer beleuchteten Räumen ist man dankbar über jede Blendenstufe mehr.
Abgesehen davon bedeutet es ja nicht automatisch, das man ständig @f 0.95 rumhantieren muss. Aber mit jedem Grad der Abblendung gewinnen lichtstarke Gläser dazu.
Und ich kann hier nur aus meiner persönlichen Erfahrung sprechen... das 25er Nokton von Voigtlander war bereits offen durchaus brauchbar, und bereits minimal abgeblendet mehr als gut. Mehr als abblenden auf eine f 2.8 bzw. 4 ist eigentlich nicht nötig. Den Rest regelt der ND.

Und wenn's um Filmen mit der GH2 geht, dann sind die gesparten 600 Euro besser in einen guten Focal Reducer (aka eine Blende-'Booster') investiert. Das ist eben alles eine Frage der Betrachtungsweise.

Mein 24-70er etwa würde zwar durch den Speedbooster an Lichtstärke "gewinnen" - ich hätte aber weiterhin keinen Mehrwert in Hinblick auf die Bedienung. Die Fokuswege solcher Gläser sind einfach nicht für's manuelle Arbeiten ausgelegt - das ist zumindest meine Meinung und da würde halt auch kein Speedy helfen.

Ist letztlich Geschmackssache und muss jeder selbst ausprobieren und schauen wo seine Präferenzen liegen.








Antwort von Skeptiker:

Und wenn's um Filmen mit der GH2 geht, dann sind die gesparten 600 Euro besser in einen guten Focal Reducer (aka eine Blende-'Booster') investiert. Das ist eben alles eine Frage der Betrachtungsweise.

Mein 24-70er etwa würde zwar durch den Speedbooster an Lichtstärke "gewinnen" - ich hätte aber weiterhin keinen Mehrwert in Hinblick auf die Bedienung. Die Fokuswege solcher Gläser sind einfach nicht für's manuelle Arbeiten ausgelegt - das ist zumindest meine Meinung und da würde halt auch kein Speedy helfen.

Ist letztlich Geschmackssache und muss jeder selbst ausprobieren und schauen wo seine Präferenzen liegen. Mit dem letzten Satz gehe ich einig.
Und normalerweise ist die technische Diskussion an diesem Punkt (Geschmackssache) beendet. Ich mache eine Ausnahme und bringe nochmals Argumente:

1.
Ein Nokton oder Noctilux bringt Super-Lichtstärke an EINEM Objektiv.
Ein Speed Booster möglicherweise an vielen Objektiven.

2.
So ein 1.0-Objektiv macht Sinn in der Dämmerung, wenn man ansonsten die Aufnahme verwackelt, weil man kein Stativ verwendet und auch die ISO nicht hochstellen möchte (siehe rauschende GH2).
Ansonsten blendet man es normalerweise ab - der Bildqualität zuliebe und auch der nicht ganz so flachen Schärfentiefe.
Damit sind wir dann wieder im normalen Blendenbereich von 1.4 - 2.0 - 2.8 - 4.0, den andere Objektive auch bieten.

3.
Ich bin ja selbst ein Fan von mechanischen Objektiven (habe bisher nur 'Vintage'-Linsen ausser dem Pana Kit-3fach-Zoom).
Mir gefällt der lange, weiche Fokusweg auch gut, und ich mag die schwere Metallverarbeitung und den Blendenring.
So gesehen, wäre ich bestimmt ein Fan des Nokton/Noctilux.
Aber es wäre mehr ein Prunkstück, ein 'Beute'stück, als etwas, das ich wirklich brauchte. Und aus Erfahrung kann ich sagen: Nach einer gewissen Zeit des zufriedenen Genusses "endlich ist das Objekt der Träume in meinem Besitz" verliert es den Reiz des Begehrten, wird wenig benutzt und schliesslich wieder abgestossen (siehe auch mein obiges Bsp. mit der Rollei 35, ansonsten: Ein Blick in die Forums-Angebote genügt!). Aber man hat's mal gehabt, immerhin. ;-)

Ausgenommen von dieser Argumentation:
Leute, die es wirklich benötigen -> "Nachtschwärmer".
Und Leute, die Automatiken (AF) brauchen, weil es schnell gehen muss.


@yanni:
Viel Erfolg mit der D750!



Antwort von cantsin:

Meine 10 Cent (ich habe sowohl das 25mm/0.95-Nokton, als auch adaptierte Objektive am Metabones Speed Booster im Einsatz):

Das 25mm-Nokton ist ein sehr gutes Objektiv - ev. das beste Normalobjektiv für MFT -, nur die 0.95-Offenblende ist so unscharf, dass sie IMHO nur als Portrait-Weichzeichner zu gebrauchen ist. Man darf auch nicht vergessen, dass ein 25mm/0.95-Objektiv qua Freistellmöglichkeiten durch Tiefenschärfe einem 50mm/1.9-Full Frame-Objektiv entspricht (und brutto auch nicht mehr Licht auf den Sensor fallen lässt). IMHO ist das Voigtländer optisch nicht besser als z.B. ein Nikon 50mm/1.8 für 100 Euro an einer Full Frame-Kamera.

An einer MFT-Kamera bringt eine Kombination eines modernen 35mm/1.4-Objektivs von Samyang oder Sigma + Speed Booster (=effektiv ein 25mm/1.0-Objektiv) bei Offenblende mehr als das Voigtländer.



Antwort von rush:


An einer MFT-Kamera bringt eine Kombination eines modernen 35mm/1.4-Objektivs von Samyang oder Sigma + Speed Booster (=effektiv ein 25mm/1.0-Objektiv) bei Offenblende mehr als das Voigtländer. Das mag sicherlich hinkommen und die Samyangs sind ja auch nette Objektive mit denen man entsprechend arbeiten kann - da bin ich bei dir.

Das Nokton ist halt kompakt und unauffällig für die Lichtstärke, das empfand ich immer als zusätzlichen Vorteil.

Preislich ist sie Samyang + SPeedy Variante aber natürlich mindestens genauso interessant und allemal eine Überlegung Wert! Zudem die Samyangs aka Walimexe auf Kleinbildtauglich sind und an der D750 funtzen... das 135er von Samyang etwa ist ebenfalls ein wunderbares Glas an FX.



Antwort von Bildstabilisator:

Habe mir nun die D750 bestellt und bin gespannt ob es ein maßgeblich Verbesserung zu meiner D700 in Sachen Fotografie darstellt. Ich werde sie nur behalten, wenn sie mich in dieser Hinsicht voll überzeugt. Auf dem Papier gibt es da natürlich große Verbesserungen. Bin gespannt, ob die Kamera mich in der Praxis überzeugen wird.

"Nur" für die zusätzliche Videofunktion ist mit der Preis zu hoch. Wenn die Kamera jedoch in Sachen Fotografie einen Sprung nach vorn bedeutet, lohnt sich die Sache für mich.

Falls mich die Kamera nicht überzeugen sollte, kommen dann die D5300 oder die GH2 mit Speed Booster in Frage. Wobei die D5300 eine gute Backup Kamera darstellen würde und die Panasonic eher eine reine Videokamera wäre. Hallo Yanni,

Glückwunsch zur Entscheidung. Bitte lass uns an deinen Erfahrungen mit der D750 im Video- und Fotobereich teilhaben. Ich bin sehr gespannt welche Unterschiede sich zu D700 ergeben und ob du wirklich bessere Fotos machst.

LG Jens



Antwort von blueplanet:

...kann denn an der D700 im Bedarfsfall von FX auf DX (erweiterte Telemöglichkeit) umgeschaltet werden? Allein das ist doch ein tolle Geschichte bzw. ein Zugewinn mit vernachlässigbarer Dynamikeinbuße (im Videomodus nutzt die D750 ohne hin nur den Crop)



Antwort von yanni:

Habe mir nun die D750 bestellt und bin gespannt ob es ein maßgeblich Verbesserung zu meiner D700 in Sachen Fotografie darstellt. Ich werde sie nur behalten, wenn sie mich in dieser Hinsicht voll überzeugt. Auf dem Papier gibt es da natürlich große Verbesserungen. Bin gespannt, ob die Kamera mich in der Praxis überzeugen wird.

"Nur" für die zusätzliche Videofunktion ist mit der Preis zu hoch. Wenn die Kamera jedoch in Sachen Fotografie einen Sprung nach vorn bedeutet, lohnt sich die Sache für mich.

Falls mich die Kamera nicht überzeugen sollte, kommen dann die D5300 oder die GH2 mit Speed Booster in Frage. Wobei die D5300 eine gute Backup Kamera darstellen würde und die Panasonic eher eine reine Videokamera wäre. Hallo Yanni,

Glückwunsch zur Entscheidung. Bitte lass uns an deinen Erfahrungen mit der D750 im Video- und Fotobereich teilhaben. Ich bin sehr gespannt welche Unterschiede sich zu D700 ergeben und ob du wirklich bessere Fotos machst.

LG Jens Klar mache ich.



Antwort von rush:

...kann denn an der D700 im Bedarfsfall von FX auf DX (erweiterte Telemöglichkeit) umgeschaltet werden? Ja, auch die ältere D700 konnte bereits von FX auf DX im Fotomodus umgeschaltet werden, man landet dann allerdings bei mageren 5.1MPx... das macht wenig Sinn bzw. lässt sich in Photoshop etc. meist besser erledigen!

im Videomodus nutzt die D750 ohne hin nur den Crop Bitte keine Fehlinformationen hier streuen!

Die D750 verwendet im Videomodus KEINEN Crop sondern das volle FX-Bildfenster. Man kann aber wenn man möchte in den DX Crop Mode umschalten und auch damit filmen. Standardmäßig filmt sie aber im vollen FX Raster ohne Crop.



Antwort von yanni:

Ist es generell richtig, dass DSLRS im Vergleich zu spiegellosen Kameras keinen Autofocus ähnlich wie bei Camcordern haben?



Antwort von TonBild:

Ist es generell richtig, dass DSLRS im Vergleich zu spiegellosen Kameras keinen Autofocus ähnlich wie bei Camcordern haben? Anfangs hatten sie zumindest keinen schnellen AF.

http://www.canon.de/for_home/product_fi ... l_cmos_af/

Gibt es bei Nikon etwas ähnliches?








Antwort von rush:

Gibt es bei Nikon etwas ähnliches? Eher nicht... bei den kleinen Nikon 1er Modellen gibt es einen Hybrid AF ähnlich Canon... in den größeren Crop und FX Modellen meines Wissens nicht. Wie sich die neuesten D500/D5 in der Hinsicht verhalten weiß ich dagegen nicht.



Antwort von dienstag_01:

Ist es generell richtig, dass DSLRS im Vergleich zu spiegellosen Kameras keinen Autofocus ähnlich wie bei Camcordern haben? Ich glaube, dass ist ein Missverständnis: Camcorder haben prinzipbedingt auch keinen tollen AF, erst mit den neusten Generationen (Dual-Pixel-AF von Canon z.B.) ist das anders.

Vom Prinzip her gleichen sich also Camcorder, Spiegellose und DSLR (im Videomodus), sie müssen die Schärfe direkt aus dem Aufnahmeweg generieren, bei DSLRs im Fotomodus existiert dafür ein eigenes System (eigener Sensor). Daher ist der schneller, als die anderen.
Diese Prinzip wird derzeit von Sensoren (wie der oben erwähnte von Canon) aufgebrochen, die zusätzlich zu den Fotodioden für die Aufnahme noch extra solche für den Autofocus auf der Platine haben.
Aber diese Sensoren sind nicht auf den Einsatz in nur einer der 3 Gattungen beschränkt ;)



Antwort von TonBild:

Camcorder haben prinzipbedingt auch keinen tollen AF, erst mit den neusten Generationen (Dual-Pixel-AF von Canon z.B.) ist das anders. Aber der Sensor ist bei Camcordern in der Regel wesentlich kleiner so dass sich eine große Schärfentiefe ergibt und der AF dann auch zufriedenstellend arbeitet.

Deshalb habe ich ja auch für Erklärvideos von Vollformat DSLRS abgeraten. Wenn ich mir einen Lehrfilm ansehe soll bitte alles schön scharf sein. Denn oft sind zum Verständnis einer Sache auch Details wichtig zu sehen die bei DSLRS Aufnahmen gänzlich unscharf sind.

Gute Erklärvideos entstehen nicht durch einen DSLR-Look, sondern durch die didaktischen Fähigkeiten des Erklärers und durch Bilder, die das zu erklärende genau und in allen Einzelheiten zeigen.

Würde die D750 nicht hauptsächlich für Fotos eingesetzt wäre das ein Fehlkauf.



Antwort von rush:

Deshalb habe ich ja auch für Erklärvideos von Vollformat DSLRS abgeraten. Wenn ich mir einen Lehrfilm ansehe soll bitte alles schön scharf sein. Denn oft sind zum Verständnis einer Sache auch Details wichtig zu sehen die bei DSLRS Aufnahmen gänzlich unscharf sind. etwas pauschal, findest du nicht?

Auch DSLR Optiken kann man abblenden, von Licht sollte man als Filmer auch schonmal was gehört haben... Es ist ja nicht so, das DSLRs von Hause aus nur unscharf können.
Zudem kann man Erklärvideos auch wunderbar mit Schnitten anreichern von Dingen die wichtig sind... Dann sind die videos auch nicht so langweilig ;-)



Antwort von dienstag_01:

Erklärvideos mit Tiefenschärfe sind albern. Es sei denn, sie erklären die ganze Welt. Aber dann sind es ja schon wieder richtige Filme ;)

Vergesst diesen Quatsch oder macht gleich Werbung (was ihr ja eigentlich wollt).



Antwort von TonBild:


Auch DSLR Optiken kann man abblenden, von Licht sollte man als Filmer auch schonmal was gehört haben... Es ist ja nicht so, das DSLRs von Hause aus nur unscharf können.
Zudem kann man Erklärvideos auch wunderbar mit Schnitten anreichern von Dingen die wichtig sind... Dann sind die videos auch nicht so langweilig ;-) Natürlich kann man das alles machen. Erfordert aber mehr Zeit und Materialien (starke Lampen, verschiedene Objektive, eventuell mehrere Kameras, mehrere Durchgänge des Presenters, Perspektivwechsel, Stativumbauten...).

Ist alles auch eine Kostenfrage.

Ein gutes Erklärvideo kann man notfalls auch mit dem Handy oder einem preiswerten Urlaubscamcorder machen. Wichtig wäre aber ein guter Ton und, wie schon geschrieben, ein kompetenter Darsteller.

Aber wenn die DSLR nun schon einmal da ist, dann kann man Erklärvideos natürlich auch damit machen.



Antwort von yanni:

Hier mein erstes kurzes Zwischenfazit.

Die D750 stellt für mich eine Evolution und keine Revolution im Vergleich zur D700 dar. Bei der Bedienung hat sich Einiges klar zum Positiven entwickelt. Auch die Ergonomie ist nach der ersten Umgewöhnung wirklich toll. Von der Verarbeitung spielt die D700 allerdings m.E. in einer anderen Liga. Macht für mich einen wesentlich robusteren Eindruck. Trotzdem ist die D750 vom Handling her klar die bessere Kamera.

Was den Bildeindruck bei den Fotos betrifft so kann ich ehrlich gesagt kaum einen Unterschied feststellen. Weder vom Kontrastumfang noch von der Schärfe her. Ich kann etwas weiter reinzoomen. Habe mir die Verdopplung der PixelPixel im Glossar erklärt allerdings wesentlich "spektakulärer" vorgestellt.

Von der Videoqualität und dem Look bin ich absolut begeistert. Mir ist es auch absolut problemlos gelungen, die Schärfe richtig zu ziehen. Dies hatte mich schwieriger vorgestellt. Auch von der Bedienung im Videobereich bin ich sehr positiv überrascht.

Mein Zwischenfazit also.

Wichtige Verbesserung in der Bedienung, kaum Unterschiede in der Foto Bildqualität, absolute überzeugende Videoqualität (und in meinen Augen auch Bedienung)

Ich hatte mir vorgenommen, die Kamera nur zu behalten wenn ich eine starke Verbesserung der Fotoqualität feststelle. Dies ist bisher nicht eingetreten.

Ich habe zum Vergleich noch eine D5300 hier. Hier gefällt mir die Bedienung im Vergleich überhaupt nicht gut. Super umständlich. Sowohl im Foto als auch im Video Bereich. (z.B. keine BlendeBlende im Glossar erklärt im Liveview) Allerdings liefert sie eine vergleichbare Videoqualität und kostet locker 1300,- weniger. Geld das in Objektive und Audio evtl. besser angelegt ist und wirklich klare Verbesserungen bringt.

Trotzdem lässt mich die D750 noch nicht ganz los. Ist in Summe eine sehr überzeugende Kamera.

Habe übrigens mal einen Vergleich zwischen iPhone 6S und der D750 gemacht. Das mit der Tiefenunschärfe ist schon sehr toll bei der D750 und natürlich rauscht die Cam im Vergleich zum iPhone überhaupt nicht. Auch sieht das Bild mit der Nikon wesentlich plastischer und Filmähnlicher aus. Keine Frage, wer hier der Gewinner ist. Es ist trotzdem absolut erstaunlich wie gut das iPhone mittlerweile ist.




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