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Welche AMD Ryzen CPU für Videobearbeitung



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Frage von gaulo23:


Hallo zusammen

Ich habe in meinem Rechner eine AMD Ryzen 7 1700x CPU. Leider ist mir die CPU zu langsam. Möchte mir eine schnellere AMD Ryzen CPU kaufen. Leider kann ich mich nicht entscheiden. Hab mich mal im Internet informiert. Manche sagen die Ryzen 7 1800x ist die Beste CPU andere sagen, die 2700X ist die beste CPU. Könnt Ihr mir dabei helfen, was ich mir für eine kaufen soll. Am liebsten wäre mir die die am schnellsten ist. Da gehen anscheinend die Meinungen auseinander... Mein Mainboard unterstützt alle AMD CPU´s

Hoffe Ihr könnt mir weiter helfen.



Antwort von rush:

Du solltest in dem Zusammenhang auch erwähnen mit welcher Software du deine Videos bearbeitest bzw bearbeiten möchtest... Einige Systeme reizen moderne CPUs nicht vollends aus sondern bedienen sich auch am dedizierten Grafikprozessor...
Andere wiederum setzen rein auf CPU Power und interne quicksync Lösungen ..



Antwort von gaulo23:

Ich benutze Pinnacle Studio 20 Ultimate.
Und Cyberlink Power Director 17. CPU habe ich eine Geforce GTX1050ti 4GB
16GB Arbeitspeicher





Antwort von cantsin:

Was für Material schneidest Du, und in welchen Auflösungen?

Dein Rechner ist eigentlich mehr als schnell genug selbst für anspruchvollstes Editing mit Premiere, Resolve & Co. Da hakt irgendetwas in der Software bzw. deren Einstellung.



Antwort von gaulo23:

Ich bearbeite 4k Videos von meinem Sony Camcorder...



Antwort von cantsin:

Ich würde an Deiner Stelle Deine Frage spezifischer in den Unterforen zu PowerDirector und Pinnacle fragen. (Kenn mich mit denen nicht aus.)

Normalerweise löst man solche Probleme, die typischerweise mit stark komprimiertem h264-/h265-Material auftreten, indem man auf Proxy-Edit, Pre-Rendering, Vorschau in verringerter Auflösung oder ggfs. Intermediate CodecCodec im Glossar erklärt (DNxHR & Co.) ausweicht. Oder eine Option für GPU-beschleunigte Videowiedergabe muss in Deinem Schnittprogramm noch aktiviert/angekreuzt werden. Habe keine Ahnung, inwieweit das die von Dir genutzte Software unterstützt.

Auf keinen Fall ist Dein Rechner zu langsam. Sowieso ist der Performanceunterschied zwischen Ryzen 1700 und 1800/2700 praktisch nicht vorhanden:
https://cpu.userbenchmark.com/Compare/A ... 3958vs3915
https://cpu.userbenchmark.com/Compare/A ... 3916vs3915

Auf keinen Fall sorgt das für irgendeinen Unterschied Deiner NLE-Performance.

Die Frage ist auch, was genau zu langsam ist: Kriegst Du Ruckeln/Framedrops beim Abspielen im Schnittprogramm? Oder setzt Du aufwendige Effekte und Filter ein? Oder komplexe Mehrspur-Edits?



Antwort von StanleyK2:

Eine reiner CPU-Tausch - zumal bei nur einer Generation (bzw. 1/2) bringt gefühlt so gut wie nichts. Der 2700x bringt im Vergleich zum 1700x je nach Benchmark (Single Thread/Multithread usw) zwischen 25% und knapp 15 % mehr - bei reinem CPU-Test. Dann zumindest auf den 3700x warten ...

ABER: gerade Software wie Pinnacle Studio zeichnen sich leider nicht durch optimale Mehrkernnutzung aus. Auch 64 BitBit im Glossar erklärt werden nicht ernsthaft ausgenutzt. Schau mal mit dem Task-Manager nach, wie die CPU-Kerne bzw. GPU tatsächlich ausgelastet werden... und wieviel Spiecher benutzt wird - sehr spannend und enttäuschend.

Andere Programme (da hab ich Resolve zum Vergleich) sind da auf gleicher Hardware schon z. T. deutlich schneller (auch bessere Hardwareausnutzung, CPU und Mem), jedenfalls sehr viel mehr, als ein CPU-Tausch bringen würde. Gerade bei manchen Effekten ist der Unterschied besonders auffällig. Gib ja eine kostenlose Version. Einfach mal ausprobieren.

(Nur am Rande: die konsequenteste Mehrkern-/Multithread-Ausnutzung habe ich bislang bei Blender gesehen. Da gehen wirklich - natürlich auch abhängig davon, was man tut - alle Kerne bzw. Threads auf 100%)



Antwort von Jost:


Eine reiner CPU-Tausch - zumal bei nur einer Generation (bzw. 1/2) bringt gefühlt so gut wie nichts. Der 2700x bringt im Vergleich zum 1700x je nach Benchmark (Single Thread/Multithread usw) zwischen 25% und knapp 15 % mehr - bei reinem CPU-Test. Dann zumindest auf den 3700x warten ...

ABER: gerade Software wie Pinnacle Studio zeichnen sich leider nicht durch optimale Mehrkernnutzung aus. Auch 64 BitBit im Glossar erklärt werden nicht ernsthaft ausgenutzt. Schau mal mit dem Task-Manager nach, wie die CPU-Kerne bzw. GPU tatsächlich ausgelastet werden... und wieviel Spiecher benutzt wird - sehr spannend und enttäuschend.

Andere Programme (da hab ich Resolve zum Vergleich) sind da auf gleicher Hardware schon z. T. deutlich schneller (auch bessere Hardwareausnutzung, CPU und Mem), jedenfalls sehr viel mehr, als ein CPU-Tausch bringen würde. Gerade bei manchen Effekten ist der Unterschied besonders auffällig. Gib ja eine kostenlose Version. Einfach mal ausprobieren.

(Nur am Rande: die konsequenteste Mehrkern-/Multithread-Ausnutzung habe ich bislang bei Blender gesehen. Da gehen wirklich - natürlich auch abhängig davon, was man tut - alle Kerne bzw. Threads auf 100%)

Der Ansicht bin ich auch - Programmwechsel.
Pinnacle und Cyberlink sind Quicksync-Programme:
zum Bild https://s15.directupload.net/images/190203/9yygo5za.jpg

Sie verlangen nach einer Intel-CPU mit integrierter Grafikeinheit vom Schlag eines 8700K. Die Ryzan-CPUs können weder Quicksync, weil Intel-Technologie, noch verfügen sie überhaupt über eine integrierte Grafikeinheit. Es geht schlicht nicht.
Alles muss darum von der AMD-CPU allein errechnet werden.
Ich würde das Problem so umgehen: auf Davinci Resolve wechseln. Davinci nutzt die Nvidia-Grafikkarte auf zweifache Weise:
Ganz traditionell für die Bearbeitung, so wie unter Pinnacle und dem Powerdirector auch.
Zusätzlich wird die Nvidia-Grafikkarte von Davinci aber auch darauf verwendet, die Clips zu decodieren. Diese Technologie nennt sich NVDec.
NVDec ist quasi das Konkurrenz-Angebot von Nvidia zu Intels Quicksync. Beiden Technologien ist gemein, dass die Last auf der CPU enorm sinkt. Ein CPU-Wechsel wird überflüssig, weil die Last von der CPU auf die GPU verlagert wird..

Die Davinci-kostenlos-Version kann NVDec. Einen Test, weil kostenlos, ist das wert.
Die TI ist zwar etwas schwachbrüstig und mit 4GB-Ram alles andere als üppig bestückt, aber um zu testen, ob unter Davinci der Schnitt smooth läuft, wird sie allemal reichen.
zum Bild https://s15.directupload.net/images/190203/9lleuuz6.jpg

Es muss auch nichts eingestellt werden. Die Hardware-Beschleunigung durch die Nvidia-Grafikkarte ist in Davinci standardmäßig aktiviert.



Antwort von gaulo23:

Danke für die Antworten. Ich werde jetzt erst mal Davinc testen und dann schaue ich mal weiter....



Antwort von didah:

amd und videobearbeitung - nicht die besten freunde....
wie schon oben geschrieben kommts natürlich auf programm, codec und auflösung an (alles ja schon beantwortet), aber mal so als pi mal daumen faustregel: ein amd gibt dir (wieder: pi mal daumen milchmädchenrechnung) in etwa die selbe performance wie ein gleich teurer intel (bei quicksync progs)... sprich dein 1700er (nehmen wir halt jetzt die preise vom 2700) ist in etwa so stark wie ein....i5. und ein i5 ist jetzt nicht die workstation cpu - mag sein, dass er ausreicht, aber mehr auch schon nicht. glücklich wird man damit eher nicht....
würdest jetzt mit premiere schneiden wär mein rat recht einfach: solange es kein 8k redraw ist wär der 9900k die beste (preis/leistung) wahl. amd hinkt da einfach immer hinterher (fehlendes quicksync). erst bei 8k raw wird amd (dann aber ein threadripper) interessant. www.pugetsystems.com ist da eine sehr hilfreiche quelle wenns um workstation performance geht. die testen für die einzelnen progs (adobe, resolve, blender und vieles was ich nicht nutze) und geben dann ihre hardware empfehlung dafür ab.



Antwort von gaulo23:

Also ich habe mir mal Davinci angeschaut. Aber das gibt es leider nicht auf Deutsch. Was wäre denn noch für eine alternative die ich mal testen könnte. Adobe Premiere Pro CC habe ich nur als Abo gefunden das kommt für mich nicht in frage...



Antwort von dosaris:


Also ich habe mir mal Davinci angeschaut. Aber das gibt es leider nicht auf Deutsch. Was wäre denn noch für eine alternative die ich mal testen könnte.

Da gibt es noch Video-pro-X.
bisweilen geschmäht, manchmal nerven mich die Macken auch, aber inzwischen ist mein workflow mit Rel7
so stabil, das mir die Schwächen nicht begegnen. Die könnten bei neueren Releases evtl behoben sein,
aber dazu wird auch von neuen Problemen berichtet.
Außer Video-Denoisen und spez Exportformat (mache ich extern) ist da alles drin, was ich brauche.
Look optimieren und compositing kommt bei meinen TV-Reportagen praktisch nicht vor,
also vermisse ich's auch nicht. Hingegen ist zB der WeißabgleichWeißabgleich im Glossar erklärt viel effizienter als bei Resolve
(habe ich hier auch) realisiert.

Von VpX gibt's bei Magix.de auch eine kostenfreie Testversion.
Die Vorjahresversion gibt's iA recht kostengünstig.

Für mein AMD-setup (FX8* + 8GB-GPU + SSD) spielt das prima, selbst mehrere Filter auf shots
im split-screen laufen bei HD ohne Proxies und ohne prerendering im PreviewPreview im Glossar erklärt ruckelfrei
(im Gegensatz zu Resolve).
Dann sollte es mit einem mittelprächtigen Ryzen (zB 7-1700) allemal spielen.

Von Magix gibt es auch noch VEGAS (ehem Sony),
das spricht wahlweise auch deutsch, gibt's auch als Testversion.
Für priv Einsatz, wo es nicht auf Standard-konformität ankommt, bietet Magix
noch das billigere/einfachere Video-de-Luxe.




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