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Was ist eigentlich Eure immerdrauf Blende?



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Frage von klusterdegenerierung:


Bzw. Arbeitsblende?
Frage mich in letzter Zeit immer mehr welche BlendeBlende im Glossar erklärt eigentlich am besten geeignet ist um einen tollen look und eine schöne Balance aus Schärfe und dof zu haben.

Klar hängt das von der verwendeten BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt und der Sensorgröße ab, aber vielleicht habt ihr ja auch wie eine Lieblingsbrennweite auch eine Lieblingsblende?

Ich nutze an meinen Walimexen fast immer eine über der schnellsten, allerdings frage ich mich manchmal doch, ob das dann nicht doch ein bissl zu viel ist.
Auf der anderen Seite ist mir BlendeBlende im Glossar erklärt 4 ohne Speedbooster an super35, wie zb. mit meinem 18-105 dann schon wieder zuviel.

Obwohl es an der 5D noch ganz ok ist. Aber auch mit 0.71 Speedbooster an s35 finde ich eine 2.8 doch wesentlich charmanter. Wenn ich mich dann aber im Vorabendprogramm umsehe, denke ich das eine 5.6 vielleicht auch mal nicht schlecht ist oder?

Spätistens dann frage ich mich, warum habe ich bei den Cine Linsen eigentlich auch BlendeBlende im Glossar erklärt 22, brauchte ich noch nie.

Wie macht ihr das so?
Blöde Frage? ;-)



Antwort von DV_Chris:

Die Frage ist ernst gemeint?



Antwort von klusterdegenerierung:

Ja, aber für Dich nicht.





Antwort von -paleface-:


Blöde Frage? ;-)

Um ehrlich zu sein hab erst gedacht das sich vielleicht dein Praktikant an deinen Pc gesetzt hat und unter deinem Account postet.... :-D

Da es aber wahrscheinlich nicht so ist, antworte ich dir mal ;-)

Ich versuche meistens auf eine 2.8 zu kommen.
Wenn es das Licht her gibt.

Bei Weitwinkel Sachen auch was zwischen 4 und 8

22 habe ich auch noch nicht wirklich benutzt.
Aber ich schätze mal solche Blenden kommen aus der Fotografie.
Da kann man ja nochmal eine ganze Ecke mehr experimentieren.



Antwort von DV_Chris:

Kluster, wie kommst Du bitte auf den Gedanken, dass es eine "immerdrauf" BlendeBlende im Glossar erklärt geben könnte? Die Wahl der BlendeBlende im Glossar erklärt ergibt sich doch aus der gewünschten Auflösung einer Szene. Du kannst damit ja den Zuseher führen.

Maximal im EB Bereich, wo es schnell und scharf sein muss, wirst Du vielleicht eine Antwort bekommen, die dann wohl 5.6 oder 6.3 sein wird.

Natürlich kannst Du Dich an die alten Foto Sprüche halten:

- Für Mensch und Tier nimm BlendeBlende im Glossar erklärt 4.
- Wenn die Sonne lacht nimm BlendeBlende im Glossar erklärt 8.

Auf jeden Fall kann Dir so eine Seite weiterhelfen:

http://www.dofmaster.com



Antwort von klusterdegenerierung:

Lies doch einfach meinen Beitrag nochmal, vielleicht weißt Du ja dann wie ich es meine.

Du kannst mir doch nicht erzählen das Du nicht öfter in gleichen Situationen bist, wo Du vielleicht immer eine bestimmte BlendeBlende im Glossar erklärt wählst, ob aus Lichtmangel oder sonst was.

Natürlich muß man dann, wenn man das mal ändern möchte anders arbeiten, aber so entsteht vielleicht auch ein Hang zu zb. einer 2.8.

Kenne so einige, die einfach nicht drüber gehen wollen, weil es gegen ihr look empfinden geht!



Antwort von DV_Chris:

Die Sache mit dem Look ist doch den DSLR Filmern geschuldet. Da glauben ja nicht wenige, dass Offenblende aus jedem Amateur gleich einen DOP macht. Man wird im Netz wohl mehr Diskussionen zum Thema Bokeh finden als zum Thema Kadrierung.



Antwort von klusterdegenerierung:

Also ich filme sehr viel in Kliniken und Büros und alleine deswegen bleibt mir meistens nichts anderes übrig als offenblendig zu filmen, es sei denn ich würde Licht einsetzten.

Dann könnte ich vielleicht auch leicht eine höhere BlendeBlende im Glossar erklärt nehmen, aber will ich bzw man das? Denn zu externen Licht, was ich eh schon nicht gerne mag, auch noch eine tiefe Schärfe zu haben, finde ich es gerade in den oft unatraktiven Gebäuden nicht so dolle.

Aber das muß ja nicht die einzige Sichtweise & Technik sein, deswegen bin ich ja Grundneugierig! :-)



Antwort von DV_Chris:

Ich kenne Deine Ausrüstung nicht, aber mit einer Canon C100 wirst Du mit bis zu 5.000 Iso keine Probleme haben.



Antwort von klusterdegenerierung:

Das ist ja das worüber ich rede! :-)
Klar kann ich mehr Iso, aber wieso? Warum mehr Tiefe wenn weniger schöner aussieht? Grundsätzlich kann man das nicht alles über einen Kamm scheren, das habe ich ja auch Eingangs selber schon beschrieben.

Aber man kann ja auch Szenen mit Benötigter Tiefenschärfe meiden und durch 2 mit wenig ersetzen etc. (zb bei 2 Interviewpartnern)



Antwort von GrinGEO:

Kluster, ich finde übrigens Deine Frage gar nicht so abwägig und sogar sehr berechtigt.

ich bin mittlerweile so weit gekommen, nicht mehr nur komplett offenblendig zu arbeiten. zumindest wenn ich mir dokus oder filme angucke, dann ist das doch eher eine seltene Sache dass man mit fullframe und t2 gedreht hat.

auf meiner sony a7RII habe ich aktuell sogar das Sigma 24-105 f4 im s35 Modus drauf...

klar ist nicht so hell wie das Sigma 18-35 im f2 Modus... aber es reicht für die meisten fälle. und wenn es unbedingt der besondere look sein soll und muss, dann klar, kommt man halt um ein offenblendigeres objektiv nicht mehr rum, oder man nimmt halt für jene Situation ein prime...

es gilt halt abzuwägen, ob Du viel objektive wechseln willst oder Du einen guten Allrounder nimmst, mit dem Du sowohl weitwinklig als in einem guten Telebereich kommst.

Da mich die meisten Kunden nicht für den Look bezahlen und oft eher quick quicker noch mehr quciker bezahlen wollen, bleibt mir ohnehin nichts anders übrig als ein gutes zoom zu nehmen. zumahl wenn man alleine ist ohne am slider oder kran arbeiten zu können, dann hast Du eh kaum die Chance den schärfepunkt richtig zu setzen.

wenn Du aber mit assi da bist, dann spielt wohl die blendenöffnung eine untergeordnete rolle weil Du dann hilfe bekommst.

btw. ich habe sogar mal bei Phillib Bloom gelesen, dass er sogar bewusst bei gewissen Projekten nur f4 linsen dabei hat, um platz und Gewicht zu sparen. Dadurch hat er dann die Möglichkeit, lieber 1-2 Bodys mehr mitzunehmen.

Ich mache es auch eher so, dass ich immer mit 2 Bodys unterwegs bin.



Antwort von Skeptiker:

Die meisten Objektive habe ihre optimale Bildschärfe und die geringsten Randfehler wie CA oder Unschärfe bei etwa 2 Blenden zu.
Aber es gibt natürlich andere Prioritäten wie möglichst rauschfrei oder geringe DOF.



Antwort von klusterdegenerierung:

@GrinGEO
Ja das Problem habe ich auch oft, dazu kommt dann noch oft das Problem das Der Kunde sich die Story dann doch erst so richtig vor Ort einfallen läßt.

Deswegen habe ich den Kofferaum sowieso immer voll und gucke was ich dann wirklich brauche. Aber es endet meist in einer Situation, wo andere Dinge wichtiger sind, wie zb. das einer der ersten Protagonisten dann doch schon viel eher weg muß und er dann doch nicht in einer konstruierten Lichtsituation gefilmt wird, sondern in seinem Büro wo man gerne mit 1.5 arbeitet, damit man den ganzen Prüt auf dem Tisch nicht sieht und viel Licht das unwichtige flutet.

Erst im nachhinein bin ich dann immer am zweifeln ob das denn wohl so gut war und nicht vielleicht doch BlendeBlende im Glossar erklärt 4,5 besser gewesen wäre, damit man mal sieht wo er überhaupt sitzt.

Das hat natürlich oft zu folge, das viele Aufnahmen eher semi prof aussehen, weil es schnell nach DSLR fullframe aussieht und Profis so ja eher weniger arbeiten.

In sofern habe ich natürlich noch einen ganz wesentlichen Faktor in der Problematik vergessen, die Zeit.



Antwort von klusterdegenerierung:

Hier mal ein typisches negativ Beispiel für die Lichtgestaltung, die man hätte natürlich a durch richtiges Lichtsetzen hätte vermeiden können, oder b einfach durch weglassen des Lichtes und der Nutzung des vorhandenen Lichtes, was uns wieder zur Blendenfrage bringt.

Schlagschatten der Personen und trotz Licht alles dunkel, min 4:07





Antwort von Bergspetzl:

der diskussionsverlauf zeigt doch eindeutig einmal was sich bei uns alles so in der branche tümmelt.

drehen...was heisst den drehen? und dann eine blendenantwort? ganz ehrlich gibt es für jede situation nur eine antwort - und zwar die eben richtige blende die ich an dieser stelle brauche - haben kann und gerne hätte.

klingt blöd banal und nichtssagen, ist aber so. wenn du kameramann bist, dann hast du eine vorstellung wie dein bild aussehen soll, wie es sich in den kontext der geschichte einfügen soll(te). dann kommen die realen umstände dazu, die können vom lkw mit crew und equipment zum träumen bis zu dunkel, unterbelichtet und stressig und alleine sein. für jede situation wirst du eine blende und ein bild finden, was deinem für an dieser stelle für richtig bedachten ideal am nächsten kommt.

das ist für einen henkelmann bei einer realitydoku ein anderes ideal wie für eine werbung wie für einen dokumentarfilmer oder film-dop.

beantworte dir die frage wie bekomme ich technisch an dieser stelle das für mich gewünschte beste bild und wie würde mein kreativ gewünscht bestes bild aussehen und wie bringe ich die parameter zusammen.

die blende ist nur ein werkzeug neben licht, kadrage, brennweite, abstand, bewegung...

die frage ist wie: leute was ist denn eure standardbewegung beim filmen? geht ihr immer drei schritte auf die leute zu während ihr ein interview filmt?

vielleicht gehe ich drei schritte auf sie zu, vielleicht zoome ich langsam, vielleicht bewegt sich die kamera leicht seitlich, vielleicht atmet sie, vielleicht ist sie auf einem slider, vielleicht einbetoniert, vielleicht am kran, vielleicht gibt es drei kameras, vielleicht ist licht da, hell, dunkel, neutral, bunt, matt....

es gibt so viele faktoren. denkt doch zuerst einmal über die fülle des handwerks nach und versteht die werkzeuge - bevor ihr solche fragen stellt. immerdraufblende - sowas unsinniges. frag nach eurem lieblingslook und wie er zu erreichen ist, aber immerdraufblende,... (...und ich sollte nicht immer auf so einen (web)poulismus bei forumsfragen reinfallen).



Antwort von klusterdegenerierung:

Schön das Du noch mal umfassend zusammen trägst, was hier schon jeder weiß!
Und reinfallen tust Du nur darauf, weil Dein beschränktes denken dich nicht zu anderen Antworten bringt.

Auch Dir sollte klar sein, das Dein kompletter Vortrag schon in meinem opener enthalten ist und somit diese art von Antworten abgezogen werden können.
Denn das was Du da schreibst ist so existenziel und somit wieder banal, das ich dies dierekt ausgeklammert habe, ansonsten müßte ich ja schon schwer auf den Kopf gefallen sein!



Antwort von TaoTao:

Du stellst eine dusselige Frage und machst dann die Person dumm und sarkastisch an die sich deiner dusseligen Frage annimmt und sie ausführlich beantwortet? Was soll der Mist?



Antwort von klusterdegenerierung:

Du stellst eine dusselige Frage und machst dann die Person dumm und sarkastisch an die sich deiner dusseligen Frage annimmt und sie ausführlich beantwortet? Was soll der Mist?

Die Frage ist nur dusselig für solche, die sie nur in der Richtung verstehen, wie Bergspetzl sie interpretiert hat.
Wer zu mehr nicht in der Lage ist tut mir schon ein bisschen leid.

Und das ist mal wieder das typische Leid in diesem Forum, kein Raum für richtige interpretation, dafür aber genug für falsch verstehen.

Im opener ist doch schon erklärt das man diese Frage nicht so verstehen soll wie er sie verstanden hat, da dies alles doch völlig klar ist.

Trotzdem unterliegt doch alles auch einem Geschmack und Zeitgeist und da ist doch wohl die Frage berechtigt, ob der ein oder andere eher mit 2f statt mit 5.6 dreht, auch wenn er die gleichen Bedingungen oder Anforderungen hat, denn BlendeBlende im Glossar erklärt ist ja nun nicht alles.

Ich könnt ja auch eine kleine statt große BlendeBlende im Glossar erklärt nehmen und dafür aber eine andere Brennweite.

Euer Denken zeigt mir wieder nur, wie verbrettert hier einige denken! Kein links kein rechts, nur strohmlinienenförmig geradeaus.



Antwort von robbie:

5.6

Ich komme aber auch aus dem EB-Bereich. Zumindest dort ist bei 5.6 die Abbildungsqualität des Objektivs am Besten.



Antwort von klusterdegenerierung:

In allen Brennweitenbereichen?
Ich arbeite sehr viel mit 35mm Linse und nehme wegen des Backgrounds gerne 1.5-2.8.
Du bist mit 5.6 bei EB bestimmt mit 50-85mm unterwegs oder?



Antwort von Rudolf Max:

Was geht es den Rest der Welt an, mit welcher BlendeBlende im Glossar erklärt ich filme...?



Antwort von Skeptiker:

Was geht es den Rest der Welt an, mit welcher BlendeBlende im Glossar erklärt ich filme...?
Nur so aus Neugier: Mit welcher filmst Du denn ?? ;-)



Antwort von Osey:

Steuerbares Licht vorausgesetzt: Bei 35mm am Vollformat (meine Lieblingsbrennweite) wähle ich sehr gerne f2.8 bis f3.2 bei People-Takes in der Halbtotalen. Je nach Hintergrund (unruhig/ruhig, szenisch wertvoll/szenisch unbedeutend etc.) und Distanz dann mehr Richtung Offenblende oder eher geschlossener.

Mit dem Sony/Zeiss 35mm f1.4 habe ich bei f2.8 ein für mich optimales Verhältnis zw. Schärfeleistung und Bokeh bzw. Freistellung.

Da, wo die Treffsicherheit der anvisierten Fokusebene vor geht, nehm ich f5.6 oder geschlossener. Filmen mit Vollformat ist und bleibt präzises Arbeiten.

An anderen Objektiven + Sensoren ist das alles aber schon wieder ganz anders.

Grundsätzlich strebe ich derzeit eher Filmen mit offeneren Blenden an, weil meine aktuellen Projekte so besprochen wurden und szenisches Arbeiten mit geringer Tiefenschärfe immer noch angesagt ist (und auch meinem persönlichen Geschmack entspricht).



Antwort von Rudolf Max:

Hallo Skeptiker,

@: Nur so aus Neugier: Mit welcher filmst Du denn ?? ;-)

So zwischen 2,8 und 16... je nach Situation... *smile
(Mehr hat mein Zeiss Vario Sonnar nicht anzubieten... *grins)

Und, wem hilft diese Auskunft denn nun...? *grins
(Den total Qualitätsverrückten mit Beugungsproblemen und sonstigen Ideen wohl sicher nicht... *Grins)

Rudolf



Antwort von GrinGEO:

@GrinGEO
Ja das Problem habe ich auch oft, dazu kommt dann noch oft das Problem das Der Kunde sich die Story dann doch erst so richtig vor Ort einfallen läßt.

Deswegen habe ich den Kofferaum sowieso immer voll und gucke was ich dann wirklich brauche. Aber es endet meist in einer Situation, wo andere Dinge wichtiger sind, wie zb. das einer der ersten Protagonisten dann doch schon viel eher weg muß und er dann doch nicht in einer konstruierten Lichtsituation gefilmt wird, sondern in seinem Büro wo man gerne mit 1.5 arbeitet, damit man den ganzen Prüt auf dem Tisch nicht sieht und viel Licht das unwichtige flutet.

Erst im nachhinein bin ich dann immer am zweifeln ob das denn wohl so gut war und nicht vielleicht doch BlendeBlende im Glossar erklärt 4,5 besser gewesen wäre, damit man mal sieht wo er überhaupt sitzt.

Das hat natürlich oft zu folge, das viele Aufnahmen eher semi prof aussehen, weil es schnell nach DSLR fullframe aussieht und Profis so ja eher weniger arbeiten.

In sofern habe ich natürlich noch einen ganz wesentlichen Faktor in der Problematik vergessen, die Zeit.

genau in der gleichen Situation befinde ich mich auch, unter massiven Zeitdruck. Daher wurden von eins 2 Kameras mit Primes nur noch 2 Kameras mit Zooms, von der jedoch eine das 70-200 hat und nur gaaaaanz ganz selten zum Einsatz kommt. Mit der GH4 mit Speedbooster hatte ich im Grunde genommen nur noch das Sigma 18-35 im Einsatz, das hat gefühlt 95% aller Shots im Innenraum abgedeckt. Aber mit Speedbooster ist halt der Randbereich nicht scharf genug, und an meiner sony A7RII war mir das Objektiv dann doch zu extrem Weitwinklig, was ich ja extrem selten nutze. Daher habe ich mich, nach langem Hin und Her, dann doch für das neue Sigma 24-105 entschieden, zumahl es von der Auflösung zu einem der besten Zooms gehört und gerade mal vom neuen Canon 24-70 geschlagen wird. Damit habe ich einen Allrounder für gefühlt 90% der Situation, auch wenn ich nicht die gleiche Tiefenunschärfe wie am 18-35 hinbekomme, aber ok, dann zoom ich halt ein bisschen mehr und fahre mal locker mit ISO 3200 bedenklos.

Wenn ich jetzt, wie es mir auch ging, im Büro die ganze Grütze am Tisch wegblenden wollte, dann würde ich definitiv wieder das 18-35 kaufen, weil Du damit einen super range abdeckst und hei, bei den Budgets mit denen wir arbeiten, merkt eh keiner ein Unterschied ob das Sigma bei 35 auf 1.8 stand oder ein Samyang oder ein Zeiss drauf war.

und wenn ich wirklich den besonderen look brauche, dann habe ich halt meine Primes im Auto und setze die dann ein. Mit den beiden Sigmas finde ich aber, dass man einen super Bereich abdeckt, jetzt mit dem 50-150 hast ja noch so eine geniale Bombe dabei, sofern man im s35 arbeitet.

Was will man mehr, 2 Top Zooms die alles abdecken. Damit kannst Du so flott arbeiten als OneMan, wie sonst ein 8 Köpfiges Team

im übrigen, oberhalb von f16 fahre ich bewusst nie, weil dann die Beugungsunschärfe zum Tragen kommt. Hat mir schon den ein oder anderen Dreh unter hellstem Sonnenschein verkakkt.

Und noch was: Schau Dir doch mal einfach Filme an. Wenn die nicht gerade Anamorphische Linsen haben mit den ovalen Bokehs, siehst Du fast immer Hexagons oder Oktogons, und selten diese perfekten Kreise wie wir uns das vorstellen bei totaler Offenblende. Also beduetet es, dass sie fast immer Ablenden zum filmen und dann wohl eher im Tele Bereich arbeiten.

Für mich immer noch das beste Beispeil ist Greys Anatomy. Das sind für mich die genialsten Bokehs die ich je gesehen habe. Habe selbst schon in die Richtung experimentiert, aber noch nicht ganz zufrieden. Geile Tiefeunschärfe und hammer bokehs, die übrigens abgeblendet oder mit Frontfilter entstanden sein müssen.



Antwort von Skeptiker:

Hallo Skeptiker,

@: Nur so aus Neugier: Mit welcher filmst Du denn ?? ;-)

So zwischen 2,8 und 16... je nach Situation... *smile
(Mehr hat mein Zeiss Vario Sonnar nicht anzubieten... *grins)

Und, wem hilft diese Auskunft denn nun...? *grins
(Den total Qualitätsverrückten mit Beugungsproblemen und sonstigen Ideen wohl sicher nicht... *Grins)

Rudolf
Hallo Rudolf,

"So zwischen 2,8 und 16 ..."

Das habe ich mir fast gedacht ;-)

Wenn ich Profi wäre und es schnell und unkompliziert gehen müsste, würde ich es so ähnlich machen wie GrinGEO das im Beitrag vorher beschreibt:

2 Zoomobjektive mit guter Lichtstärke und Qualität (auch offenblendig), die den Weitwinkel bis Telebereich abdecken.
Ich hätte keine Lust auf permanente Objektivwechsel.
Und auch nicht auf Menü-Bedienung, sondern würde mir eine Kamera zulegen, die so problemlos und einfach handhabbar sein müsste (und anpassbar - 'customizable') wie nur irgend möglich.
Mit vielleicht 20 Mio Pixeln auf APS-C oder Vollformat.
Und mit wahlweise geräuschlosem, elektronischem Verschluss plus sehr gutem Sucher mit möglichst praktischen Scharfstellhilfen. Wenn's geht, auch mit eingebautem Bildstabilisator und kleinem Blitz (für 'Notfälle').

Im Moment fotografiere ich eher als zu filmen.
Und als privater Makro-Fan habe ich zwar keine Hektik, aber komme der Schärfentiefe zuliebe nicht darum herum, die BlendeBlende im Glossar erklärt zu schliessen.
Bis 11 gehe ich noch ohne Skrupel, darüber - 16 und 22 - nur ungern.

Generell vermeide ich auch Fotos mit Offenblende.
Flauer Kontrast, Farbränder (CA) und mangelnde Schärfe - allgemein und in den Ecken - stören mich.
Für geringe DOF als Gestaltungsmittel (Objekt ganz vom Hintergrund gelöst) würde ich die Offenblende aber in Kauf nehmen (und auch Graufilter).

Wenn flache Schärfentiefe keinen Vorrang hat, wähle ich für Übersichtsaufnahmen (WW und Normal) bei einem 2.8er-Objektiv für die bessere Bildqualität (Kontrast + Schärfe) eine BlendeBlende im Glossar erklärt von mindestens 4, besser 5.6 - bei Schärfentiefenpriorität auch 8.

Gruss
Skeptiker



Antwort von klusterdegenerierung:

Danke für Eure zahlreichen Kommentare und Anregungen.

Da ich bislang immer ungern mit Zooms gefilmt habe und fast ausschließlich die Wali Cines zum filmen benutze, haben sich wohl auch diverse Fragestellungen ergeben.

Wie gesagt arbeite ich am liebsten mit dem 35mm Wali VDSLR am Speedbooster bei super35/APSC oder auch ohne an der 5DII.
Das kommt mir halt immer sehr entgegen, weil die Situationen oft wie oben beschrieben sind und ich viel unperfektes ausblenden möchte oder muß.

Seit dem ich aber von der GH4 zur FS700 & A6000 gewechselt bin und dort 2 AF Zooms habe, komme ich so langsam in den Geschmack und den Bereich, auch mal nicht wie genannt zu drehen, denn das 18-105 fängt ja nun erst mal bei 4f an.

Aber dadurch das ich mit den beiden Cams und Optiken jetzt auch mal mit AF drehen kann, komme ich eben in ganz andere Fahrwasser.
Meiner sehr oft gleichen Arbeitsweise ist halt meinen Projekten geschuldet, aber ich möchte es eben auch mal anders machen.

Ich bewundere ja auch oft den Mut, das manche eben nicht offenblendig drehen und auch trotzdem ein tolles feeling hin bekommen.
Wahrscheinlich geht dies aber wohl auf wesentlich mehr Arbeit im Vorfeld aus, da dann wohl mit längeren Brennweiten und anderen Entfernungen gearbeitet wird. Das geht aber oft bei mir garnicht, oder wenn ich mit einem 100er slide habe ich auch schon mächtig gezappel im Bild.

Wenn ihr mit den Zooms arbeitet, werden es ja wohl Fotozooms ohne Zahnkranz sein, macht ihr euch dann einen drum, oder zieht ihr eh nicht manuell?

Das mit der Quali im offenen Blendenbereich, ist für mich garnicht so ein großes Thema, ich habe aber auch ehrlich noch nicht wirklich einen so großen Unterschied zu 2.8 und 5.6 ausser der Schärfe gesehen.
Ausser vielleicht bei einem alten Contax 50mm, da ist 1.7 echt schlecht gegen 2.8.



Antwort von GrinGEO:

ich habe an meinen Zooms ein Zip Tie dran, damit ziehe ich händisch, mittlerweile immer weniger mit FF weil ich kompakt und schnell agieren will. Das bissl gewackel kann man wirklich verkraften.

Wenn Du eh das 35 walimex hast, dann nutze das einfach weiter für jene shots, in denen Du ordentliche DOF brauchst. ich hatte das auch, aber es war mir einfach zu uneingeschränkt.

und wenn ich sehe dass unser Frank Glencairn mit seiner neuen BM Ursa Mini 4.6k ebenfalls mit einem Canon 17-55 einen Spielfilm dreht

dann bin ich überzeugt dass ein gutes Bild eher weniger mit der Optik als mit dem Können des DOP zu tun hat.



Antwort von klusterdegenerierung:

Da hast Du sicherlich Recht, aber im Fall von Frank könnte ich mir vorstellen, das er es deswegen an der Mini hat, weil er damit auch AF nutzen kann,
was er ja sonst mit seinen Walis, genau wie ich auch nicht zur Verfügung hat.

So kommt man dann auch wieder automatisch in ein anderes Blendengefilde, es sei denn man kauft sich dies neuen Monsterlicht Sigma Zooms ( kann Sigma nicht ab ;-)



Antwort von maxx miliano:

Die Frage ist so allgemein und gleichzeitig präzise, wenn man die gefühlt
10.000 Basisszenarien, die es geben kann mit den mittlerweile in allen Preisklassen
vorhandenen Kameras und ihren jeweiligen Sensoren/Größen und Linsen und
Adapter und und.. des ist ein kurzer Satz.
-Lichtsetzen oder welche Lichtsituation: bei diesem Punkt wäre die Aufsplittung in
Was gibt Technik, Könne und Erfahrung des, er Menschen und gewollte Absicht her.
-Zeit und was ist vergänglich im Moment:: Bei Sport und solchen Dingen ist es die
Schnittmenge aus Vorahnung, Glück und so weiter, wenn ich einen Film drehe
IST DAS GEPLANT? oder eine Toiletten-produktion, die sich später als KUNST
INSTALLATION BEWIESEN HAT um wenigstens so in den üblichen Mustern und
Kanälen das Restgeld zu emittieren, das ihr an jeder freiwilligen Kasse verwehrt bleiben
kann oder würde.

Die schon weich organische Canon macht es einen guten Mann wie dem Frank mit der
Kamera ja auch gut, und er wär der erste, der das Glas versenken würde, wenn nicht.
Nun haben wir ja aber auch ein BUDGET. ich zumindest.
Was gibt das ein BUDGET her und was ist mir, wann wo und womit wichtig.
NG is was anderes wie ein gute 16mm Doku, die auch ein geiler Zombiefilm sein kann, aber
nicht muss. damit sind wir bei einem, dem
STIL oder STYLE. ich wette, wenn der Frank ( wie immer ) etwas tolles mit marginal sehr
knappen Budget abliefert, wird er, schneller als er gucken kann, im Netz kopiert und der
CLENCAIRN-LOOK ist bevor er seinen Griller auf Hitze gebracht hat ein Massen-app, das es auf jedem Smartphone gibt.. irony off:)

Ich bin mit genau der obigen Canon gut unterwegs. Das ist auch meine einzige Linse derzeit- ob ein 1.) BMC 2,5 k 2016 umglabelt neu um 999 Flocken verkauft-neu meine
wird-weil dann für mich der Endwahnsinn oder b.) ein GH-4 die ebenfalls am Ende gut
nur noch 899 kostet aber nach einem Rekorder gen2 ( 699,-) dürstet, werde ich sehen.
Und dann guck ich welche Blenden auch fix und fest gut und preiswert es sein werden, aber das sehe ich noch.
Was war die Frage?
Möglichkeit 99999... :)



Antwort von klusterdegenerierung:


Was war die Frage?

Ob Du eine immerdrauf BlendeBlende im Glossar erklärt wie immerdrauf BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt hast.

Ich kann mir auch vorstellen das es Filmer gibt, die auch unter allen Umständen mit einer bestimmten offenblende wie 2f drehen wollen und alles dafür tun, dies um zusetzten, auch wenn die Begebenheiten noch so wiedrig sind, um einfach den eigenen festgelegten Stil nich zu verlassen.

Sowas finde ich zb. sehr interesant, weil damit ja nicht nur die Lichtbeeinflussung, sondern auch die Szene unter Umständen beeinflusst wird und wohlmöglich am Schluß doch ein bisschen was anderes heraus kommt, als geplant.

Das ist doch auch spannend, wie bei einem Maler der eigentlich nur mit Öl arbeiten will, aber dann damit auf aquarell muß.



Antwort von WoWu:

Unser Ansatz war immer, die BlendeBlende im Glossar erklärt nach den DoF Anforderungen zu wählen und weniger nach den vorhandenen Lichtbedingungen. (und bestmöglich im Bereich der förderlichen BlendeBlende im Glossar erklärt zu bleiben)
Die haben wir über NDs gesteuert und für dynamische Lichtverhältnisse -die man im Dokubereoch häufiger hat, als im Szenischen Arbeiten, sind die NDs von der Blendenautomatik der Kamera gesteuert, und die BlendeBlende im Glossar erklärt bleibt unangetastet.



Antwort von Jan:

Ich filme wie schon von anderen User geschrieben, mit einer bis zwei Blenden kleiner als Offenblende. Besonders bei Großsensorenkameras, um eben die Schärfe nicht wild suchen zu müssen. Viele, besonders lichtstarke Objektive, haben ihre beste Optische Leistung nicht bei Offenblende. Für mich gibt es nur zwei Ausnahmen, einer eigenwilligen Freistellung eines Objekts oder bei extremen Schwachlicht, wenn ich die Schärfe finden kann, nutze ich die Offenblende. Wer immer mit Offenblende filmt, verschenkt Qualität. Hohe Blenden (11/16/22) meide ich wie auch die meisten Berufsfilmer, dort kommt dann der Graufilter zum Einsatz. Man kann schon sagen, dass ich oft mit f4 oder f5,6 (Objektive F2,8 bis 4) und bei lichtstarken Objektiven (F1,4 bis 1,8) gern mit F2,8 arbeite.

VG
Jan




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