Frage von -0-:Hallo,
Mir ist bekannt, dass das Thema immer wieder mal in einschlägigen Foren auf den "Tisch" kommt. Meine Frage bezieht sich jedoch explizit auf den Sinn oder Unsinn eines Grafikkartenupgrades.
Ich schneide derzeit mit Magix Video Deluxe MX auf WinXP mit 3GB RAM und einem AMD 4-Kern-Prozessor. Das Material ist Full-HD mit 50 Vollbildern pro Sekunde. Bis vor kurzem habe ich 25p Material geschnitten. Hier lief die Vorschau flüssig. Trotz der, zugegeben, etwas mageren Hardwareleistung für HD-Schnitt, geht die CPU Auslastung selbst bei 50p selten über 50% und der RAM ist ebenfalls höchstens 50% ausgenutzt.
Bringt ein Upgrade der Grafikkarte wirklich etwas? Und wenn ja, was? Ich nutze derzeit den Onboard-Grafikchip meines Mainboards ASUS M5A88-V (mit ATI Radeon HD 4250 GPU) und bin kein Gamer.
Danke schonmal!
Antwort von Chrigu:
nein, würde bei deinem pc nur ein paar sekunden schneller machen.
1. nur für diverse effekte und ab vista (bitte korrigeren, falls es nicht stimmt) funktioniert das gpu rendering einigermassen (wobei mit der mx version und einem i7 konnte ich keine markanten unterschied merken (von gtx280 auf gtx570 umgestiegen).
2. dass dein cpu nur 50% angibt heisst noch lange nicht, dass dein cpu nur 50% ausgelastet ist, ich vermute, das einer der kerne am anschlag läuft und die anderen nur zu 20% ergibt als ganzes 50%.
es sollte dir auch klar sein, dass zwischen 25p und 50p bedeutet, dass doppelt so viele bilder berechnet werden müssen.
3gb ram ist für video auch ziemlich mager...
wenn du dich vom "alten" nicht trennen möchtest, musst du halt mit der geschwindigkeit leben....
Antwort von -0-:
nein, würde bei deinem pc nur ein paar sekunden schneller machen.
1. nur für diverse effekte und ab vista (bitte korrigeren, falls es nicht stimmt) funktioniert das gpu rendering einigermassen (wobei mit der mx version und einem i7 konnte ich keine markanten unterschied merken (von gtx280 auf gtx570 umgestiegen).
Um das Rendern geht es mir auch garnicht. Lediglich um den Workflow. Aber dann hat die Grafikkarte ja tatsächlich überhaupt keinen Einfluss darauf und ich kann bei der Onboard-Grafik bleiben.
2. dass dein cpu nur 50% angibt heisst noch lange nicht, dass dein cpu nur 50% ausgelastet ist, ich vermute, das einer der kerne am anschlag läuft und die anderen nur zu 20% ergibt als ganzes 50%.
Der Windows TaskManager zeigt mir ja die Auslastung der einzelnen Kerne an. Sicher nicht ganz exakt und sicher auch nicht in Echtzeit, Magix Vdl scheint die Kerne jedoch relativ gleichmässig zu belasten.
Antwort von Jasper:
1. nur für diverse effekte und ab vista (bitte korrigeren, falls es nicht stimmt) funktioniert das gpu rendering einigermassen (wobei mit der mx version und einem i7 konnte ich keine markanten unterschied merken (von gtx280 auf gtx570 umgestiegen).
Wobei es sich hier ja um eine On-Board Grafikkarte handelt.
Antwort von cebros:
Da darst du dich vom Task manager nicht in die Irre führen lassen. Wenn eine Applikation nur in einem Thread läuft, verteilt das System diesen normalerweise dennoch auf alle Kerne. Dann zeigt Dir dein System z.B. bei vier Kernen nur je 25% Auslastung an, obwohl der eine Thread am Anschlag läuft.
Antwort von dienstag_01:
Da darst du dich vom Task manager nicht in die Irre führen lassen. Wenn eine Applikation nur in einem Thread läuft, verteilt das System diesen normalerweise dennoch auf alle Kerne. Dann zeigt Dir dein System z.B. bei vier Kernen nur je 25% Auslastung an, obwohl der eine Thread am Anschlag läuft.
Also, das ist bei meinem Rechner definitiv anders. Da kann ich schon unterschiedliche Auslastungen einzelner Kerne sehen.
Antwort von TomStg:
1. nur für diverse effekte und ab vista (bitte korrigeren, falls es nicht stimmt) funktioniert das gpu rendering einigermassen (wobei mit der mx version und einem i7 konnte ich keine markanten unterschied merken (von gtx280 auf gtx570 umgestiegen).
Das Rendern bei der Ausgabe des fertigen Projekts erfolgt fast vollständig über die CPU. Deshalb erkennst Du keinen Unterschied bei verschiedenen GPUs.
@-O-
Nur beim Rendern für die Wiedergabe auf der Timeline kann die GPU helfen. Das setzt aber voraus, dass die Schnittsoftware das GPU-Rendern grundsätzlich unterstützt. Ob das bei Magix der Fall ist, musst Du prüfen. Eine weitere Voraussetzung zusätzlich zur ersten ist, dass die betreffende Software die jeweils vorhandene Grafikkarte beim GPU-Rendern anspricht. Beide Bedingungen müssen erfüllt sein, damit der Workflow flüssiger wird. Und Full-HD mit 50p ist eine der anspruchsvollsten Aufgaben, die es für Hard- und Software gibt - sowohl auf der Timeline als auch bei der Ausgabe.
Tom
Antwort von -0-:
Nur beim Rendern für die Wiedergabe auf der Timeline kann die GPU helfen. Das setzt aber voraus, dass die Schnittsoftware das GPU-Rendern grundsätzlich unterstützt. Ob das bei Magix der Fall ist, musst Du prüfen. Eine weitere Voraussetzung zusätzlich zur ersten ist, dass die betreffende Software die jeweils vorhandene Grafikkarte beim GPU-Rendern anspricht. Beide Bedingungen müssen erfüllt sein, damit der Workflow flüssiger wird. Und Full-HD mit 50p ist eine der anspruchsvollsten Aufgaben, die es für Hard- und Software gibt - sowohl auf der Timeline als auch bei der Ausgabe.
Ganz sicher, dass die GPU beim Rendern auf der Timeline (also der Vorschau) mitgenutzt wird? Ich ging davon aus, dass Cuda (nvidia) und OpenCL (AMD) lediglich beim Rendern, also dem finalen Mixdown funktionieren.
Aber das würde bedeuten, dass sich die Anschaffung einer Grafikkarte mit Cuda/OpenCL Unterstützung doch für besseren Workflow lohnen!?!
Bin verwirrt...
Antwort von cebros:
Da darst du dich vom Task manager nicht in die Irre führen lassen. Wenn eine Applikation nur in einem Thread läuft, verteilt das System diesen normalerweise dennoch auf alle Kerne. Dann zeigt Dir dein System z.B. bei vier Kernen nur je 25% Auslastung an, obwohl der eine Thread am Anschlag läuft.
Also, das ist bei meinem Rechner definitiv anders. Da kann ich schon unterschiedliche Auslastungen einzelner Kerne sehen.
Soweit die Theorie... In der Praxis kann es doch etwas anders aussehen, da können durchaus ein oder mehrere Kerne stärker ausgelastet sein, als andere, da auch noch Technologien wie Turbo Boost, Hyperthreading etc. hineinspielen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass auch ein einzelner Thread auf verschiedene Kerne verteilt werden kann und daher die Auslastung im Task-Manager wenig aussagt.
Antwort von cebros:
Das Rendern bei der Ausgabe des fertigen Projekts erfolgt fast vollständig über die CPU. Deshalb erkennst Du keinen Unterschied bei verschiedenen GPUs.
Es ist gerade umgekehrt. Es wird hauptsächlich das Rendering (bei Export oder Vorschau-Rendering) von der GPU unterstützt. Bei einigen NLEs scheint allerdings auch die Echtzeit-Wiedergabe in der Timeline in einem gewissen Grad zu profitieren (z.B. Premiere), ob das bei Magix auch so ist, weiss ich leider nicht.
Antwort von TomStg:
Das Rendern beim Export ist ein völlig anderer Vorgang als das Rendern für die Vorschau auf der Timeline. Daher muss beides klar unterschieden werden.
Beim Export gibt es keine nennenswerte Unterstützung durch die Grafikkarte, auf der Timeline dafür umso mehr, wenn die Schnittsoftware und die Grafikkarte dies unterstützen. Bei Premiere funktioniert dies so. Ob die enorme Verbesserung auf der Timeline durch eine passende Grafikkarte auch bei der Amateur-Software von Magix gilt, müssen andere sagen.
Die Geschwindigkeit beim Export wird bei jeder Schnittsoftware nahezu ausschließlich durch die CPU bestimmt. Daher ist ein i7 für Full-HD in 50p fast schon Pflicht, um einigermaßen erträgliche Ausgabezeiten zu erreichen. Noch mehr Schub dafür bringen Xeon-E5-Prozessoren. Die Grafikkarte spielt dabei fast keine Rolle.
Im Detail ist dies alles nachzulesen - auch für Nicht-Premiere-Nutzer - zB hier:
http://www.studio1productions.com/Artic ... ereCS5.htm
Tom
Antwort von cebros:
Sicher sind es zwei grundsätzlich verschiedene Vorgänge. Aber auch bei Premiere wird meines Wissens nicht nur Playback, sondern auch das Rendering GPU-beschleunigt.
Bei Edius z.B. wird nur die Codierung nach H.264 beim Export durch die GPU unterstützt, während die Echtzeitvorschau allein von der CPU übernommen wird.
Bei Magix, von dem wir hier reden, bin ich mir nicht ganz sicher, meine aber, dass auch dort in erster Linie das Rendering GPU-beschleunigt wird. Aber das kann uns sicher ein erfahrener Magix-User genauer sagen.
Antwort von thos-berlin:
Nicht völlig auße Acht lassen sollte man evtl die Festplatte. Beim Rendern muss (sofern nur eine Platte benutzt wird) gelesen und geschrieben werden.
Antwort von Reiner M:
Sicher sind es zwei grundsätzlich verschiedene Vorgänge. Aber auch bei Premiere wird meines Wissens nicht nur Playback, sondern auch das Rendering GPU-beschleunigt.
Korrekt.
Es gibt bei Premiere Pro prinzipiell keinen Unterschied zwischen Vorschau-Rendern und Export-Rendern. Ist GPU-Unterstützung an, greift sie gleichermaßen in beiden Fällen.
Der Unterschied besteht nur im jeweils verwendeten Codec (Vorschau-Codec, Export-Codec) und in der Tatsache, dass das Ergebnis einmal in eine Datei geschrieben wird, das andere mal in den View-Port geleitet wird (Vorschau-Monitor) und dabei natürlich noch einmal durch die Grafikkarte muss. Zu diesem Zeitpunkt ist das Ergebnis aber bereits fertig gerendert.
Zu unterscheiden ist in der Render-Phase zwischen dem eigentlichen Rendern der Effekte (das passiert GPU-Unterstützt, wenn sie so ausgelegt sind) und dem Encoding durch den Codec. Letzteres läuft über die CPU. Zu diesem Zeitpunkt sind die Effekte bereits gerendert. Es gibt allerdings Codecs, die auch GPU-unterstützt kodieren können.
Beste Grüße,
Reiner
Antwort von dienstag_01:
Die Geschwindigkeit beim Export wird bei jeder Schnittsoftware nahezu ausschließlich durch die CPU bestimmt. Daher ist ein i7 für Full-HD in 50p fast schon Pflicht, um einigermaßen erträgliche Ausgabezeiten zu erreichen. Noch mehr Schub dafür bringen Xeon-E5-Prozessoren. Die Grafikkarte spielt dabei fast keine Rolle.
Im Detail ist dies alles nachzulesen - auch für Nicht-Premiere-Nutzer - zB hier:
http://www.studio1productions.com/Artic ... ereCS5.htm
Mal zwei Zahlen aus dem von dir verlinkten Artikel:
Export to h.264 Blueray
MPE GPU ON 77 sec
MPE GPU OFF 178 sec
Ich denke, das wird nicht so einfach werden, die mit deiner Aussage in Übereinstimmung zu bringen.
Antwort von cebros:
Es besteht auch die Gefahr, die Begriffe zu verwechseln oder durcheinanderzubringen. So handelt es sich bei der (manchmal GPU-Beschleunigten) H.264-Codierung nicht um Rendering im eigentlichen Sinn, wird aber oft dazugezählt. Auch ist der Begriff "Vorschau-Rendering" missverständlich. Handelt es sich nun um die direkte Echtzeit-Vorschau oder das (nach Bedarf oder im Hintergrund laufende) vorgängige Rendering zwecks schnellerer Vorschau.
Ich fürchte nur, dem TO hilft diese Diskussion nicht wirklich weiter...
Antwort von TomStg:
Mal zwei Zahlen aus dem von dir verlinkten Artikel:
Export to h.264 Blueray
MPE GPU ON 77 sec
MPE GPU OFF 178 sec
Ich denke, das wird nicht so einfach werden, die mit deiner Aussage in Übereinstimmung zu bringen.
Ich bin sicher, dass Du auch gelesen hast, dass diese Zeitunterschiede unabhängig von der verwendeten Grafikkarte sind bis auf zwei Ausnahmen und welche ausführlichen Interpretationen (Anzahl Cuda-Cores, Bandbreite, Prozessorart) es dazu gibt.
Ausserdem möchte ich noch das folgende Zitat anfügen:
"The decoding of video footage is still handled by the CPU and not the GPU. So if you are using heavily compressed video, such as AVCHD or h.264, you will need a fast processor, since the video card won’t help with the decoding of the video. Also, keep in mind, that if you use a non-Mercury Playback Engine enabled plug-in or effect, the GPU on the video card won’t help you with rendering that effect."
Es geht hierbei zwar um das Decodieren, gilt aber sinngemäss auch für das Encodieren.
Und dem Themenstarter sollte dieses Zitat auch weiterhelfen. Dh heißt, dass auch eine echte Highend-Karte seiner Hardware nicht nennenswert auf die Sprünge helfen wird - abgesehen davon, ob Magix überhaupt die GPU ansprechen kann.
Antwort von dienstag_01:
Ich würde mal folgenden ALLGEMEINEN Grundsätze zusammenfassen (kann sicher bei der einen oder anderen Software anders sein):
Die Vorschau im NLE (Decoding des Videostreams) übernimmt komplett die CPU.
Die Vorschau mit Effekten verwendet wenn möglich zusätzlich die GPU.
D.h., wenn der Clip ohne alle Effekte oder sonstigen Anpassungen in der Vorschau ruckelt, ist nur die zu schwache CPU betroffen.
Der Fall des TO ist speziell, da sich CPU und GPU den Hauptspeicher auch noch teilen. Welche Auswirkungen das hat - sicher keine guten -, weiss ich nicht. Und wie groß diese Auswirkungen letztendlich sind, auch nicht.
Es gibt eine weitere Möglichkeit: ruckelt der 50p Clip auch beim Abspielen mit einem Videoplayer mit Hardwareunterstützung (also eher nicht mit VLC testen)? Dann könnte es auch am 50/60 Herz-Problem liegen.
Antwort von Mondbasis Hamburg:
Ich will dann doch mal meinen Senf dazu geben, hatten nämlich die gleiche Problematik zu bewältigen und das auch gelöst...
Ich habe in den Mastering Rechner, der auf Win7 32bit lief, einfach eine 250GB SSD Platte eingebaut, auf 8GB RAM aufgerüstet, eine leistungsstarke Grafikkarte eingebaut (HD 7870) und ein Win7 64bit System auf die SSD Platte parallel installiert (damit ich ohne Problem jederzeit auf dem optimierten Audiosystem weiterarbeiten kann)
Damit sind dann auch schon die entscheidenden Komponenten genannt, wobei die SSD Platte und die Grafikkarte für die Vorschau das Meiste bringen (aber auch ich muss dazu sagen, dass ich mit Sony Vegas pro arbeite und nicht weiß, wie sich das dann alles bei Magix genau verhält).
Ich konnte vorher nur auf Vorschau halb flüssig arbeiten und jetzt läuft meine Vorschau auch mit jeder Menge Effekten auf optimal in Full HD (extra Vorschaugerät per HDMI).
Der schnelle Zugriff auf die Festplatte macht bei hochauflösendem Videomaterial natürlich richtig was aus aber für die Vorschau wird eben nicht nur die CPU genutzt, sondern gerade da hat die Grafikkarte ihren Einsatz, vorrausgesetzt, die Software unterstützt CUDA oder OpenGL.
Interessant ist auch, welchen Videoplayer Magix nutzt denn normalerweise wird der einfach implementiert. Bei Vegas ist das immer Quicktime... sollte natürlich auch in der neusten Version installiert sein...
Grüße
Thomas
Antwort von dienstag_01:
Der schnelle Zugriff auf die Festplatte macht bei hochauflösendem Videomaterial natürlich richtig was aus
Die entscheidende Frage ist hier nicht, ob hochauflösend oder nicht, sondern die nach der Datenrate. Da das meiste Material in 50p als AVCHD vorliegt, ist die Aussage komplett falsch.
Antwort von Mondbasis Hamburg:
Der schnelle Zugriff auf die Festplatte macht bei hochauflösendem Videomaterial natürlich richtig was aus
Die entscheidende Frage ist hier nicht, ob hochauflösend oder nicht, sondern die nach der Datenrate. Da das meiste Material in 50p als AVCHD vorliegt, ist die Aussage komplett falsch.
Was genau soll das jetzt für ne Aussage sein und wie hilft die dem Fragesteller?
Um so hochauflösender das Videomaterial, desto mehr Speicher braucht man, denn wir sind uns sicher einig, dass mehr Pixel auch irgendwie mehr Nullen und Einsen benötigen... das bedeutet eben auch: je größer die Datei (bei selber Videolänge), desto mehr muss auch gleichzeitig von der Festplatte gelesen werden, um das gleiche Bild (eben nur höher auflösend) flüssig darzustellen und genau dafür braucht man einen schnelleren Festplattenzugriff und dann sind wir bei deiner Datenrate... und da kann der Codec noch so komprimieren, wenn es höher auflösend sein soll, ist das Endergebnis nach der Kompression ja nunmal trotzdem größer als z.B. bei 25p Material und jetzt kommts, haben wir dann noch mal eben mehrere Videospuren übereinander und noch ein paar Effekte dazu, kommt man mit einer HDD irgendwann an die Grenzen. Da muss man ja nicht stundenlang theoretisch drumrum diskutieren.
Und wenn wir schon beim klugsch... sind, steht AVCHD ja nun mal für "Erweiterte Videokodierung mit hoher Auflösung"
Dass das dann auch noch alles decodiert werden muss, ist klar und hier wurde ja nun x mal davon gesprochen, dass die CPU da ganz schön zu tun hat und entlasten kann man die dann mit einer entsprechenden Grafikkarte (Videobeschleunigung)
Eine wichtige Bremse sehe ich hier auf jeden Fall noch im Betriebssystem, weil WinXP das noch gar nicht alles vernünftig unterstützt... aber wie gesagt, meine Erfahrungen beruhen ausschließlich auf einem Win7 64 Bit System mit Vegas Pro 12 und in wie weit Magix das jetzt auch alles unterstützt, wäre hier auch noch zu klären...
Antwort von dienstag_01:
Was genau soll das jetzt für ne Aussage sein und wie hilft die dem Fragesteller?
Die Aussage hilft dem Fragesteller in der Art, dass er erfährt, dass die SSD für die Vorschau von AVCHD-Material keine Relevanz hat.
das bedeutet eben auch: je größer die Datei (bei selber Videolänge), desto mehr muss auch gleichzeitig von der Festplatte gelesen werden,
Natürlich, nur ist die Datenrate von AVCHD eben nicht höher (bzw. nur unwesentlich) als beispielsweise von miniDV. Und das ist ja nun bekanntlich nicht hochauflösend ;)
Antwort von srone:
@ dienstag01
mich würde in diesem zusammenhang mal interessieren, wo du die vermutung hernimmst ein nle würde "nur" in der datenrate des verwendeten codecs clips einlesen?
lg
srone
Antwort von dienstag_01:
@srone
In welcher denn sonst?
Antwort von srone:
premiere zb idr in der maximal möglichen. (siehe auch win7 ressourcenmonitor).
lg
srone
Antwort von dienstag_01:
@srone
Was ist denn so die *maximal mögliche* ;)
Antwort von srone:
das hängt von der verbauten festplatte/raid bzw ssd ab. ;-)
lg
srone
Antwort von dienstag_01:
Das ist natürlich kompletter Unsinn.
Aber: wenn dem so wäre, bräuchte man ja erst recht keine SSD, denn Premiere würde ja selbstständig die Datenrate verringern ;)
Gute Nacht Videovorschau.
Antwort von srone:
etwas als unsinn zu bezeichnen, dass man offensichtlich nicht versteht oder verstehen will, ist schon ein starkes stück, die dateioperationen eines nles unterscheiden sich im wesentlichen schon von denen eines simplen softwareplayers. ;-)
hier verweise ich wiederholt auf einen blick auf den ressourcenmonitor von win7.
sollte die datentransferleistung der festplatte nicht ausreichen wird es zwangsläufig ruckeln, jedoch die behauptung aufzustellen premiere würde die datenrate eines clips reduzieren? man könnte dies allenfalls gewollt herbeiführen, durch reduktion der vorschau auflösung.
lg
srone
Antwort von dienstag_01:
srone: Die Datenrate von AVCHD bringt KEINE (halbwegs aktuelle Festplatte an ihre Transferraten-Grenze.
Und natürlich HOLT sich Premiere (wie jedes NLE) die Daten in der Reihenfolge und Geschwindigkeit, wie sie gebraucht werden. Deswegen arbeitet eine Festplatte manchmal und manchmal nicht.
Antwort von Mondbasis Hamburg:
Was genau soll das jetzt für ne Aussage sein und wie hilft die dem Fragesteller?
Die Aussage hilft dem Fragesteller in der Art, dass er erfährt, dass die SSD für die Vorschau von AVCHD-Material keine Relevanz hat.
das bedeutet eben auch: je größer die Datei (bei selber Videolänge), desto mehr muss auch gleichzeitig von der Festplatte gelesen werden,
Natürlich, nur ist die Datenrate von AVCHD eben nicht höher (bzw. nur unwesentlich) als beispielsweise von miniDV. Und das ist ja nun bekanntlich nicht hochauflösend ;)
Sagst du jetzt einfach mal so
Tut mir leid, aber du erzählst da echt einen vom Pferd...
Es ist völlig egal, wie eine Datei komprimiert ist, sie muss am Ende doch vom Speichermedium gelesen weden (natürlich auch geschrieben, sogar andauernd neu) und somit hat dieses auch eine Relevanz, punkt
wo nimmst du jetzt eigentlich den Vergleich her? Da war doch nie die Rede von, was jetzt hochauflösender ist als das Andere... ab wann reden wir von hochauflösend? Als WinXP rauskam, war es noch nichtmal denkbar, auch nur annähernd solche Auflösungen am Heim PC zu bearbeiten und die meisten jetzt gängigen codecs gabs da noch gar nicht... das ist auch immer nur eine Frage der Perspektive und hier gerade völlig wurscht... wir versuchen doch eigentlich dem Fragesteller zu helfen oder wenigstens ein paar Denkansätze zu geben, denn das ist ja irgendwie der Sinn eines Forums...
Mit was für Daten er arbeitet, hat er ja unmissverständlich im ersten post geschrieben, ist also fix und muss nicht weiter diskutiert werden...
Antwort von srone:
srone: Die Datenrate von AVCHD bringt KEINE (halbwegs aktuelle Festplatte an ihre Transferraten-Grenze.
in einer dezidierten playback situtuation (vlc, mediaplayer etc) bestimmt nicht, da gebe ich dir recht. in einer editingsituation, wie wir sie bei den meisten nles vorfinden, sieht das meiner erfahrung nach, aber ganz anders aus.
lg
srone
Antwort von Mondbasis Hamburg:
srone: Die Datenrate von AVCHD bringt KEINE (halbwegs aktuelle Festplatte an ihre Transferraten-Grenze.
Und natürlich HOLT sich Premiere (wie jedes NLE) die Daten in der Reihenfolge und Geschwindigkeit, wie sie gebraucht werden. Deswegen arbeitet eine Festplatte manchmal und manchmal nicht.
jetzt muss ich mich auch noch selbst zitieren:
"und jetzt kommts, haben wir dann noch mal eben mehrere Videospuren übereinander und noch ein paar Effekte dazu, kommt man mit einer HDD irgendwann an die Grenzen."
Er will doch nicht nur sein Video abspielen, dann kann er ja auch nen Player nehmen...
Antwort von holger_p:
Die Geschwindigkeit beim Export wird bei jeder Schnittsoftware nahezu ausschließlich durch die CPU bestimmt. Daher ist ein i7 für Full-HD in 50p fast schon Pflicht, um einigermaßen erträgliche Ausgabezeiten zu erreichen. Noch mehr Schub dafür bringen Xeon-E5-Prozessoren. Die Grafikkarte spielt dabei fast keine Rolle.
Das stimmt nicht. Obwohl der Rest Deines Postings durchaus richtig ist.
Beim Rendern für die Vorschau wird fast immer durch die GPU gerendert, die dann anschließend auch das Ergebnis auf den Schirm bringt. Eine gute Grafikkarte bringt hier also bis zu einem bestimmten Grad durchaus was. Die Anforderungen sind aber im Vergleich zu den Anforderungen modern Spiele eher gering.
Beim Rendern für den Export kann die Software die Grafikkarte als Rechenwerk einspannen, wenn diese bestimmte Funktionen kann und die Daten zurückgeben kann. Eine Darstellung der Daten ist hier nicht erwünscht! Das funktioniert mit Schnittstellen wie CUDA oder Quick Sync (Intel) und es muss vom Programm ausdrücklich unterstützt werden. Premiere z.B. nutzt derzeit CUDA, Edius dagegen setzt auch Quick Sync.
Wenn ich mit Edius Quick Sync nutze, geht das Rendern (Export) ca um den Faktor 3 schneller und die CPU-Kerne meines i7 drehen quasie Däumchen, während die GPU des i7 ackert.
Gruß Holger
Antwort von dienstag_01:
Es ist völlig egal, wie eine Datei komprimiert ist, sie muss am Ende doch vom Speichermedium gelesen weden (natürlich auch geschrieben, sogar andauernd neu) und somit hat dieses auch eine Relevanz, punkt
So einen Unfug hab ich selten gelesen.
Wer speichert wo was zwischen?
"und jetzt kommts, haben wir dann noch mal eben mehrere Videospuren übereinander und noch ein paar Effekte dazu, kommt man mit einer HDD irgendwann an die Grenzen."
Da hast du recht. Aber IRGENDWANN kommt jedes Speichermedium an seine (Transfer-) Grenzen. Und ausserdem hat der TO nichts von Effekten geschrieben.
in einer dezidierten playback situtuation (vlc, mediaplayer etc) bestimmt nicht, da gebe ich dir recht. in einer editingsituation, wie wir sie bei den meisten nles vorfinden, sieht das meiner erfahrung nach, aber ganz anders aus.
Eine Editing-Situation ist ertmal auch nur eine Playback-Situation. Nur das zum Encoding die CPU anstatt die GPU genutz wird.
Antwort von srone:
Eine Editing-Situation ist ertmal auch nur eine Playback-Situation. Nur das zum Encoding die CPU anstatt die GPU genutz wird.
leider nein, da wird es zeit mal über den tellerrand zu schauen. ;-)
lg
srone
Antwort von dienstag_01:
leider nein, da wird es zeit mal über den tellerrand zu schauen. ;-)
Teller, Tellerand?! Geh ich recht in der Annahme, dass du dich ins falsche Forum verirrt hast.
Aber egal, wenn du ARGUMENTE hast, bitte, sonst lass es einfach sein. Bringt doch niemanden was (ausser vielleicht deinem Ego).
Antwort von gast5:
Eine Editing-Situation ist ertmal auch nur eine Playback-Situation. Nur das zum Encoding die CPU anstatt die GPU genutz wird.
Nein und ganz besonders nicht bei Magix
Antwort von dienstag_01:
Nein und ganz besonders nicht bei Magix
Na, nun lass dir nicht alles aus der Nase ziehen ;)
Antwort von gast5:
weil bei magix in abhängigkeit der verwendeten Codec unterschiedliche Technologien zu Einsatz kommen,... mal sind sie Multicoretauglich mal Singelcore
Schade das das alte Forum von Magix nicht mehr online ist, dort hat es ein Entwickler ausführlich erklärt.. Es gab oder gibt in MAGIX sogar ein Tastemkürzel der den genauen Verlauf aus Anforderung, Pufer, Decodierung und Codierung uvm. aufschlüsselt um Flaschenhälse aufzuzeigen..
Antwort von dienstag_01:
Multicore und Singelecore. Und was ist da jetzt an meiner Aussage falsch?
Das ist dann wohl nicht mehr CPU ;)
Antwort von gast5:
eben diese
Eine Editing-Situation ist ertmal auch nur eine Playback-Situation. Nur das zum Encoding die CPU anstatt die GPU genutz wird.
hier gibts eine umfangreiche Erklärung zum Thema MAGIX vor 2013 von Roman Schön
http://dl.dropbox.com/u/4032805/VDLX_HD-Editing.pdf
http://momentum.magix.net/FluessigerSchnitt.htm
Antwort von dienstag_01:
Nach erstem Überfliegen finde ich dort das, was ich sage. (Schön auch die klare Ansage in Sachen Raid ;)
Bezüglich der Editing- und Vorschausituation: ich beziehe mich da auf die Fragestellung des TO, dessen Clip beim Abspielen im NLE ruckelt. Also nichts mit Effekten und Blenden. Das ist wie Playback im Player nur mit CPU.
Antwort von gast5:
im PDF steht das Tastenkürzel für den Monitor und die Beschreibung
Um zu erkennen, um welche Ursache es sich handelt, positioniert man die Abspielmarke kurz vor der ruckelnden Stelle im Arranger von VDL/VPX. Anschliessend öffnet man mit bzw. + + + den Performancedialog und stellt die Werte mit «Reset» zurück. Nun bewegt man die Abspielmarke mit schrittweise 10 bis 20 Bilder durch das Arrangement und liest dann die Werte in der Spalte «avg (ms)» aus.
Antwort von dienstag_01:
Keine Ahnung, was das mit meiner Aussage zu tun hat.
Antwort von gast5:
Das hat damit zu tun das dieses Tool einen Zeiger darauf setzt wo der Flaschehals sitzen könnte..
die Ausage Bezüglich der Editing- und Vorschausituation: ich beziehe mich da auf die Fragestellung des TO, dessen Clip beim Abspielen im NLE ruckelt. Also nichts mit Effekten und Blenden. Das ist wie Playback im Player nur mit CPU.
wurde überhaupt nicht spezifiziert..
eben das mit dem Playback ist eben so nicht so einfach bei Magix denn wenn das Projekt nicht 100% den Specs des Quellmaterials entspricht ist es Essig mit dem Playback in RT.. dies trifft besonders im Mischbetrieb verschiedener Medien zu da sich in VDL in manchen Fällen automatisch auf 100% Qualität umschaltet und somit die Playbackleistung einbricht... Trifft speziell bei Magix's Intemediat zu..
Antwort von dienstag_01:
Ich kann dir nicht folgen. Aber egal, man muss es auch nicht verkomplizieren.
Allgemein gehe ich aber schon davon aus, dass der TO ein zum Quellmaterial passendes Projekt gewählt hat. Sonst wärs wirklich Quatsch ;)
Antwort von gast5:
Ich kann dir nicht folgen. Aber egal, man muss es auch nicht verkomplizieren.
macht nichts, dass versteht nur der der mit Magix Jahre verbraucht resp. verbracht hat* ggg nein Spaß ohne die Soft hat wirklich Spaß gemacht und die aktuelle Version ist wirklich schnell wie mann nachlesen kann..
Antwort von -0-:
Zunächst mal vielen Dank für die zahlreichen Hinweise!
Offenbar bringt ein Grafikkartenupgrade für meinen Zweck wenig bis nichts, daher sehe ich erstmal davon ab.
Leider gibt es ein paar Komponenten, die ich nicht einfach ändern kann:
-WinXP, da ich für die Audiobearbeitung mit Cubase SX2 arbeite, welches nur auf XP läuft
-RAM, da XP nicht mehr als 3GB wirklich unterstützt
-Magnetische HDD, da WinXP SSD's nur unbefriedigend unterstützt
Ein CPU-Wechsel innerhalb des AM3+ Sockels scheint mir daher vorerst eine einfache Lösung zu sein. Hat vielleicht jemand 'ne Empfehlung? Derzeit ist es ein Athlon II X3 455, bei dem der 4te Kern durch das Mainboard freigeschaltet ist, also 4 Kerne mit 3,3MHz.
Antwort von dienstag_01:
Offenbar bringt ein Grafikkartenupgrade für meinen Zweck wenig bis nichts, daher sehe ich erstmal davon ab.
Woher nimmst du diese Aussage?
Teilt sich der Onboard Chip den Arbeitsspeicher mit der CPU oder nicht?
Welche Auswirkungen hat das?
Das gillt es als erstes zu klären.
(Eine CPU aufrüsten, wobei sich deren Auswahl nach den anderen verbauten Componenten richtet, ist nur in dem einen Fall sinnvoll, wenn man sicher ist, dass damit für relativ wenig Geld GENAU der Engpass beseitigt wird. Alles andere ist Quatsch.)
Antwort von -0-:
Woher nimmst du diese Aussage?
Ich habe mir die Antworten durchgelesen.
(Eine CPU aufrüsten, wobei sich deren Auswahl nach den anderen verbauten Componenten richtet, ist nur in dem einen Fall sinnvoll, wenn man sicher ist, dass damit für relativ wenig Geld GENAU der Engpass beseitigt wird. Alles andere ist Quatsch.)
Aber genau das geht ja aus den vorigen Postings hervor!
Mit absoluter Sicherheit werde ich den Engpass nicht finden, ausser jede einzelne Komponente (inkl. OS) zu wechseln und dann zu testen.
Antwort von Alf_300:
Meiner Meinung nach ist der Athlon II X3 455 viel zu langsam für HD
Antwort von dienstag_01:
Meiner Meinung nach ist der Athlon II X3 455 viel zu langsam für HD
Wenn ich im ersten Post dieses Threads lese, dass es mit 1080er Material mit 25fps keine Probleme gegeben haben soll, ist diese Aussage nicht soooo viel wert.
Mit absoluter Sicherheit werde ich den Engpass nicht finden, ausser jede einzelne Komponente (inkl. OS) zu wechseln und dann zu testen.
Stimmt. Aber dann fang mit der Grafikkarte an.
Schau bei den Systemanforderungen deines Programms nach.
Es geht hier nicht um highend und teuer, sondern einfach um eine separate Karte, ohne Zugriff auf das RAM.
Antwort von Alf_300:
Wenn man sich die threads aus dem letzten Jshr von HD-Umsteigern ansieht, dann gehts ab i@2600k los und der ist mehr als Doppelt so schnell áls der genannte AMD.
Antwort von -0-:
Stimmt. Aber dann fang mit der Grafikkarte an.
Schau bei den Systemanforderungen deines Programms nach.
Es geht hier nicht um highend und teuer, sondern einfach um eine separate Karte, ohne Zugriff auf das RAM.
Habe gerade eine Radeon HD 5450 mit 2GB bestellt, da die noch passiv gekühlt wird. Werde dann nochmal berichten...
Antwort von holger_p:
Wenn man sich die threads aus dem letzten Jshr von HD-Umsteigern ansieht, dann gehts ab i@2600k los und der ist mehr als Doppelt so schnell áls der genannte AMD.
Ob der i7, der eigentlich seit Jahren für Videoschnitt empfohlen wird, doppelt so schnell ist wie ein AMD, ist nicht so wichtig. Der i7 hat neben der sehr guten Gesamtperformance auch eine extrem gute Einzelkernperformance. Er kann Threads, die nicht in der Lage sind, alle Kerne auszunutzen, durch Turbo Boost eine sehr gute Perfomance geben. Die AMDs können das bei weitem nicht so gut und hinken daher in der Praxis "lahm" hinterher.
Beim Rendern können fast alle aktuellen Programme alle Kerne gut auslasten. Aber bei vielen anderen Aufgaben tun sie es nicht. Einer der Gründen für den i7 mit Turbo Boost.
Gruß Holger
Antwort von -0-:
Unfassbar! Es läuft flüssig mit der neuen Grafikkarte!
Hätte nicht gedacht, dass es wirklich Einfluss hat.
Vielen Dank allen für die Hilfe!
Antwort von dienstag_01:
Na, unfassbar ist das nicht.
Und auch der Alf_300 hat wieder was gelernt (kleiner Scherz, nicht böse werden).
Antwort von Alf_300:
@Dienstag
Hast ja sicher auch schon was vom Flutschfaktor gehört ;-)