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Infoseite // Toms Mavic Air2 Review

Blackmagic URSA Broadcast G2

Frage von klusterdegenerierung:


Wer gerne etwas über die Air 2 wissen möchte, findet in diesem Review viele wichtige und gute verarbeitete Themen.



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Antwort von rush:

Nur erwähnt er einige Sachen eben leider auch überhaupt nicht, insbesondere die Thematik das man im HDR Modus die Belichtung bspw. nicht locken kann und das die Drohne wohl auch weiterhin bei den QuickShots völlig willkürlich die vorher eingestellten Settings ignoriert und dieses Material sich dann nicht mehr oder nur schlecht mit anderen Aufnahmen kombinieren lässt.

...oder anders gesagt: ein klassisches "Promo-Video" eines Youtubers das die schönen Seiten und Verbesserungen gegenüber der Air 1 thematisiert - die Schwächen aber gekonnt ausblendet. Eigentlich schade - weil das Video ist ansonsten wirklich gut gemacht.

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Antwort von klusterdegenerierung:

Ich habe gewußt das es so kommt!
Die wievielte Drohne ist das jetzt bei der noch tüchtig nachgerüstet wird?

Das wird wohl alles noch werden und so lange können wir ja dann die ganzen anderen positiven Aspekten ignorieren.

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Antwort von rush:

Ich sehe halt nicht immer alles ausschließlich positiv sondern hinterfrage auch mal technische Entwicklungen...
Bei der Mavic 2 Pro wurden viele Dinge leider nicht per FW gefixt... so hat man Course Lock welches in der Mavic 1 Pro noch gab bei der M2P wegrationalisiert - und auch nie nachgereicht - nur mal ein Beispiel.

Und das Problem mit den QuickShots ist echt ätzend - weil wenn man normalerweise in D-Cinelike fliegt (was ja bei der Air2 geht) und dann ein paar coole QuickShots zwischendrin absolvieren möchte verstellt sich die Drohne komplett - also nicht nur in Hinblick auf das Bildprofil - sowas kann ich einfach nicht gut heißen weil das ist einfach Murks. DJI ist Marktführer und baut tolle Drohnen - da bin ich voll d'accord - aber sie leisten sich immer wieder so kleine sinnlose Kinderkrankheiten die nicht sein müssten - und zumindest erwähnt werden sollten weil leider nicht alles im Nachgang verbessert wird sondern gefühlt eher ein neues Modell kommt.

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Antwort von klusterdegenerierung:

Verstehe ich natürlich, alles gut! :-)
Ich mache mal eben einen Erfahrungsbericht Thread auf, da können wir dann ja weiter schreiben.

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Antwort von Orbiter1:

Inzwischen gibt es zahlreiche Videos zur Mavic Air 2. In keinem wird erwähnt dass die MA2 keine Zertifizierung gemäß der neuen EU-Drohnenverordnung aufweist. D. h. u. a. dass man ab 1.1. nächsten Jahres, also bereits in wenigen Monaten, einen Mindestabstand von 50m zu Menschen einhalten muss. Oder ein Onlinekurs incl Prüfung fällig ist. Aber vielleicht interessiert das die Zielgruppe der MA2 sowieso nicht und wird deswegen nicht erwähnt.

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Antwort von rush:

Das mit den Regularien ist ja heute bereits kaum anders... Wer in der Nähe von Menschen fliegt wird doch sowieso schon von Blockwarten angepflaumt - da hat man doch kaum noch Lust überhaupt in die Lust zu gehen... und die Sache mit dem Drohnenführerschein ist weit weniger relevant oder problematisch als es auf den ersten Blick scheint, denn der "kleine" Schein ist ja weiterhin gültig wenn und häufig kann das ganze einfach simpel online erledigt werden... zudem gilt:

"Ist der Einsatz der Drohne jedoch in unter 150 Meter Distanz zum Beispiel zu Wohn- und Gewerbegebieten beschränkt, dann ist eine Ausnahme gegeben und der große Drohnenführerschein ist nicht vorgeschrieben. In diesem Fall fällt die Drohne in die Klasse 3 und es muss nur der kleine Drohnenführerschein abgelegt werden"

Das ganze soll potentielle Käufer womöglich abschrecken, aber die paar Klicks die man dafür machen muss sind lächerlich. Bei den bisherigen Drohnenführerscheinen die so online angeboten werden ist ein Durchfallen jedenfalls nahezu unmöglich.

Mir macht eher die Sache mit der Versicherung weiterhin Sorge... ich denke nicht das sich alle Mavic und Co Käufer wirklich darüber Gedanken gemacht haben - denn das ist eigentlich die essentielle Botschaft die wichtig ist und mit dem Kauf einer Drohne "geprüft" werden sollte.

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Antwort von Jörg:

Wer in der Nähe von Menschen fliegt wird doch sowieso schon von Blockwarten angepflaumt warum wird heute jeder, der auf die Einhaltung sehr sinniger Gesetze achtet, als Blockwart
beschimpft? Mal überlegt, wAS ein Blockwart war, WELCHE negative Einflüsse diese Spezies mal hatte?
Lasst einfach den Irrsinn, diese vollkommen unnützen Spielzeuge in der Nähe von Menschen zu fliegen,
und gut ists.
Warum glauben eigentlich so viele Hobbyisten, ihr Hobby über geltendes Recht stellen zu dürfen,
ja sogar zu müssen?

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Antwort von Orbiter1:

rush hat geschrieben:
Das mit den Regularien ist ja heute bereits kaum anders... Wer in der Nähe von Menschen fliegt wird doch sowieso schon von Blockwarten angepflaumt - da hat man doch kaum noch Lust überhaupt in die Lust zu gehen...
Naja, das ist nach meiner Erfahrung nicht überall so und mit einer zertifizierten Drohne könnte man auch innerhalb einer Ortschaft und mit Genehmigung des Grundstückeigentümers die Drohne steigen lassen. Mit der nicht zertifizierten MA2 ist das aber in 7 1/2 Monaten praktisch nicht mehr möglich. Wo gibt es schon ein Grundstück innerhalb einer Ortschaft bei dem sich ein 50m-Abstand zu Menschen einhalten lässt? "Ist der Einsatz der Drohne jedoch in unter 150 Meter Distanz zum Beispiel zu Wohn- und Gewerbegebieten beschränkt, dann ist eine Ausnahme gegeben und der große Drohnenführerschein ist nicht vorgeschrieben. In diesem Fall fällt die Drohne in die Klasse 3 und es muss nur der kleine Drohnenführerschein abgelegt werden"Gut dass du den Punkt erwähnst. Gemäß der neuen EU-Drohnenverordnung musst du am Ende der 2-jährigen Übergangszeit, d. h. konkret ab 1.1.2023, mit nicht zertifizierten Drohnen die schwerer als 250 g sind einen Sicherheitsabstand von 150 Metern zu Wohn-, Gewerbe-, Industrie- oder Erholungsgebieten einhalten und es dürfen auch keine unbeteiligten Personen (Spaziergänger, Radfahrer, ...) gefährdet werden. Wird also ein kurzes Vergnügen mit der MA2, sofern man sich an die Gesetze hält.

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Antwort von Orbiter1:

Jörg hat geschrieben:
Wer in der Nähe von Menschen fliegt wird doch sowieso schon von Blockwarten angepflaumt Lasst einfach den Irrsinn, diese vollkommen unnützen Spielzeuge in der Nähe von Menschen zu fliegen, und gut ists. Warum glauben eigentlich so viele Hobbyisten, ihr Hobby über geltendes Recht stellen zu dürfen, ja sogar zu müssen?
Da solltest du dir mal den Drohnen-Aktionsplan des Bundesverkehrsministers ansehen den er in der vergangenen Woche vorgestellt hat. Wenn es nach ihm geht wird der Luftraum bereits in 3 Jahren von kommerziellen Drohnen ausgefüllt die vielfältige Dienste leisten. Letztlich dient die neue EU-Drohnenverordnung auch dem Zweck den Luftraum über Ortschaften von den Hobby-Drohnenfliegern weitgehend freizuräumen um den gesteigerten kommerziellen Drohneneinsatz möglich zu machen. Da soll z. B. das Paket, die Pizza, die Blutprobe, .... von Drohnen ausgeliefert werden wenn Schnelligkeit gefragt ist und der Kunde dafür bezahlt.

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Antwort von Orbiter1:

Orbiter1 hat geschrieben:
rush hat geschrieben:
Das mit den Regularien ist ja heute bereits kaum anders... Wer in der Nähe von Menschen fliegt wird doch sowieso schon von Blockwarten angepflaumt - da hat man doch kaum noch Lust überhaupt in die Lust zu gehen...
Naja, das ist nach meiner Erfahrung nicht überall so und mit einer zertifizierten Drohne könnte man auch innerhalb einer Ortschaft und mit Genehmigung des Grundstückeigentümers die Drohne steigen lassen. Mit der nicht zertifizierten MA2 ist das aber in 7 1/2 Monaten praktisch mehr möglich. Wo gibt es schon ein Grundstück innerhalb einer Ortschaft bei dem sich ein 50m-Abstand zu Menschen einhalten lässt? "Ist der Einsatz der Drohne jedoch in unter 150 Meter Distanz zum Beispiel zu Wohn- und Gewerbegebieten beschränkt, dann ist eine Ausnahme gegeben und der große Drohnenführerschein ist nicht vorgeschrieben. In diesem Fall fällt die Drohne in die Klasse 3 und es muss nur der kleine Drohnenführerschein abgelegt werden"Gut dass du den Punkt erwähnst. Gemäß der neuen EU-Drohnenverordnung musst du am Ende der 2-jährigen Übergangszeit, d. h. konkret ab 1.1.2023, mit nicht zertifizierten Drohnen die schwerer als 250g sind einen Sicherheitsabstand von 150 Metern zu Wohn-, Gewerbe-, Industrie- oder Erholungsgebieten einhalten und es dürfen auch keine unbeteiligten Personen (Spaziergänger, Radfahrer, ...) gefährdet werden. Wird also ein kurzes Vergnügen mit der MA2, sofern man sich an die Gesetze hält.


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Antwort von rush:

Jörg hat geschrieben:
Wer in der Nähe von Menschen fliegt wird doch sowieso schon von Blockwarten angepflaumt warum wird heute jeder, der auf die Einhaltung sehr sinniger Gesetze achtet, als Blockwart
beschimpft? Mal überlegt, wAS ein Blockwart war, WELCHE negative Einflüsse diese Spezies mal hatte?
Lasst einfach den Irrsinn, diese vollkommen unnützen Spielzeuge in der Nähe von Menschen zu fliegen,
und gut ists.
Warum glauben eigentlich so viele Hobbyisten, ihr Hobby über geltendes Recht stellen zu dürfen,
ja sogar zu müssen?
Ich kenne beinahe niemanden der im Straßenverkehr mit 50 durch den Ort rollt... Die meisten kratzen doch eher an der 60 - weil sie wissen das der Blitzer erst sehr spät auslöst.
Auf der Landstraße in der 80e Zone bist du mit 80 eher Hinderniss..
Warum fahren so viele auf der BAB sinnlos auf der Mittelspur durch die Gegend?
Rechts überholen? wird schon keiner sehen....
Warum schalten viele bei der Fahrt ans Stauende die Warnblinkanlage nicht ein? Blinken beim abbiegen? Je größer das Auto - je weniger scheinen Blinker zu funktionieren.

Kurz gesagt: es gibt Regeln die nahezu täglich zu Tausenden "gebrochen" werden - weil sie nur völlig stümperhaft bis nie kontrolliert werden. Auto-Lobbyismus vom Feinsten... niemanden juckts - und das finde ich schei**e.

Wenn jedoch jemand die Fähigkeit hat eine Drohne sicher zu steuern diese faktisch aber nur noch auf dem freien Land nutzen kann (wenn überhaupt, weil Privatgrund, Naturschutz, Stromleitung, Wasserstraße etc pp) grenzt das schon an ziemliche Willkür.

Ich sehe die Regeln ein und habe sie auch immer so gut es geht beachtet - ich bin in der Hinsicht per se eher defensiv unterwegs gewesen aber selbst dann, wenn man sich dran hält kommt von irgendwo ein Blockwart angekrochen und meint erstmal rumblödeln zu müssen - anstatt nett und fair miteinander zu reden oder zumindest darüber zu diskutieren. Das meine ich mit Blockwartementalität - anstatt erstmal miteinander zu sprechen wird scharf geschossen - und das häufig unnötigerweise weil bspw. entsprechende Genehmigungen vorlagen.

Das es Idioten gibt die ihre Drohnen überall rumfliegen lassen hat man immer - das wird sich auch nicht ändern wenn die Regeln strenger werden oder es eine Führerscheinpflicht gibt, siehe Straßenverkehr.

Ich habe meine Mavic 2 Pro im übrigen wieder abgestoßen - aufgrund der für meine Begriffe zu strikten Richtlinien und der weiterhin düsteren Aussichten dahingehend. Innerhalb und am Rande von Metropolen ist ein Flug ja nahezu unmöglich geworden und selbst im äußersten Speckgürtel gibt es kaum noch "sichere" Flugbereiche - ergo lag der M2P bei mir mehr herum als das er in der Luft war. Schade eigentlich, aber nicht zu ändern.

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Antwort von DrohnenBeck:

rush hat geschrieben:

Mir macht eher die Sache mit der Versicherung weiterhin Sorge... ich denke nicht das sich alle Mavic und Co Käufer wirklich darüber Gedanken gemacht haben - denn das ist eigentlich die essentielle Botschaft die wichtig ist und mit dem Kauf einer Drohne "geprüft" werden sollte.
Neh, ich denke genau so, dass diese Firmen sich nicht richtig darüber Gedanken machen. Sie haben den Verkauf ja schon absolviert. Es kommt halt auf den Käufer an, ob er sich richtig darüber Informiert: https://versicherdich.de/drohnenversicherung/

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Antwort von Jost:

Orbiter1 hat geschrieben:
dass man ab 1.1. nächsten Jahres, also bereits in wenigen Monaten, einen Mindestabstand von 50m zu Menschen einhalten muss.
Heute beträgt der Abstand 100 Meter.
Oder ein Onlinekurs incl Prüfung fällig ist. Und? Was ist denn gegen Online-Kurs und Prüfung einzuwenden? Das schreckt doch nur die Doofen.

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