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Star Trek: Picard - offizieller Teaser Trailer



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Frage von Funless:


Wie bereits im letzten Jahr angekündigt wurde produziert CBS neben Star Trek: Discovery als zweite Serie Star Trek: Picard mit Sir Patrick Stewart in der Titelrolle, respektive seinem von vielen Fans erwarteten Comeback als Jean-Luc Picard. Zeitlich soll die Serie nach den Ereignissen von Star Trek: Nemesis angesiedelt sein und somit auch nicht in der sogenannten Kelvin-Timeline spielen. Zudem soll die Serie bei weitem weniger actionlastiger als Star Trek: Discovery sein, der Fokus wird mehr auf Charakter Drama liegen. Star Trek: Picard wird noch im Jahr 2019 in den USA auf CBS All Access zu sehen sein, für den Rest der Welt hat sich Amazon Prime Video die Distributionsrechte gesichert.

Nun hat Amazon den offiziellen Teaser Trailer veröffentlicht. Viel Spaß.





Antwort von Darth Schneider:

Ich schaue nicht mal den Trailer, ich kann auch nicht, es geht nicht in der Schweiz, aber egal, die Serie muss ich mir eh anschauen und werde es ganz sicher geniessen...cool.
Gruss Boris



Antwort von Framerate25:

Ja ganz großartig!!!

Cpt. Jean Luc Picard - das Vorbild für Vorbilder. Ich bin sehr glücklich das es noch eine letzte Runde gibt.








Antwort von Skeptiker:

Make it so!

-> Energy!

Schschschschwwwwupppphhhh ...



Antwort von Framerate25:

Ja richtig. :)))

Patrick Steward spielt ja in einigen Rollen. Aber auch bei X-Men blickt immer JL Picard durch.
Das ist einfache seine Rolle. Besser geht nicht. Andere Star Trek Geschichten waren bisher teils zwar auch gut, aber eben nicht "next Generation". ;)



Antwort von Skeptiker:

Framerate25 hat geschrieben:
... Das ist einfache seine Rolle. ...
Die zu bekommen, für ihn alles andere als einfach war.

Roddenberry konnte sich mit einem Captain ohne Haare zunächst nicht anfreunden und wollte ihn mit Perücke casten.
Das gefiel Stewart wohl weniger.

Schliesslich kam man irgendwie zum Schluss, dass Stewarts Anzahl Jahre als Shakespeare-erprobter Theaterschauspieler für die etwas skurril angelegte Charakterrolle als Picard wichtiger sein könnte als die Anzahl Haare auf seinem Kopf! ;-)


.. Übrigens: Stewart, nicht Steward! ..



Antwort von Framerate25:

( Autovervollständiger Schlaufon - sorry) ;)

Aber interessant nicht? Wieviele "eigentlich" gute Filme hätten mit einem anderen Cast wohl überzeugen können? Vorausgesetzt es wäre dann da ähnlich gelaufen wie im Falle Stewart.



Antwort von Funless:

Skeptiker hat geschrieben:
.. Übrigens: Stewart, nicht Steward! ..
Danke für den Hinweis, hab‘ ich oben korrigiert.

Ja Jean-Luc Picard will return, ich muss auch gestehen, dass ich beim Anschauen des Teaser Trailers ganz schön heftige goose bumps bekommen habe. Hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht, dass diese Knöpfe bei mir noch gedrückt werden konnten.

Und als Cpt. Picard in der Tat seine Paraderolle. Am treffendsten hat es meiner Meinung nach William Shatner beschrieben. In irgendeiner Star Trek Doku (ich weiß leider den Titel nicht mehr), sagte Shatner in einem Gespräch zu Stewart bzgl. seiner Rolle als Picard (sinngemäß): "Ich muss gestehen, dass ich damals skeptisch war als ich von Deiner Verpflichtung erfuhr weil ich mir nicht vorstellen konnte wie Du die Rolle des Captains der Enterprise, insbesondere im Vergleich zu mir, ausfüllen könntest. Doch als ich dich dann als Jean-Luc Picard auf dem TV Bildschirm sah, erkannte ich, dass du etwas geschaffen hast was mir nie gelungen wäre. Du hast der Rolle des Captains der Enterprise Würde verliehen."

Na ich freu mich jedenfalls auch sehr auf diese Serie und bin wirklich gespannt wie Bolle wie es umgesetzt werden wird.



Antwort von Skeptiker:

Framerate25 hat geschrieben:
( Autovervollständiger Schlaufon - sorry) ;)
Steht im Eingangsbeitrag schon so! ;-)

Framerate25 hat geschrieben:
... Aber interessant nicht? Wieviele "eigentlich" gute Filme hätten mit einem anderen Cast wohl überzeugen können? ...
Tja, wer weiss?

Ich erinnere mich an eine Episode, die Picard/Stewart quasi im Alleingang trägt.
Es ist eine stille Rolle, die ganz auf den Darsteller zugeschnitten ist:

Das zweite Leben (5/25)
The Inner Light

Picard durchlebt - durch ein unerwartetes Ereignis auf der 'Brücke' von einem Moment auf den anderen entwurzelt - ein komplettes, virtuelles, stilles, zweites Leben in einer zunächst fremden Umgebung, aus dem er schliesslich doch wieder auf der Enterprise erwacht, wo seither nur wenig Zeit verstrichen ist.

Hier findet sich daraufhin die kleine Flöte wieder, auf der er auch in der Fremde spielte, und die Folge klingt aus, indem er in der Stille seines Privatquartiers gedankenversunken noch einmal die Melodie spielt, die er in seinem 'zweiten Leben' einst komponierte.


Ansonsten ist mein 'All Time Favo(u)rite' die allerletzte Action-Doppelfolge (177/178), in die auf clevere Art noch einmal alles hineingepackt wurde, was TNG ausmachte!

Gestern, Heute, Morgen (7/25+26)
All Good Things
(hier gefällt mir der deutsche Titel besser als der originale!)

Sie endet mit Picards Ausspruch in die Karten-Runde: "... and the sky is the limit" ...(zssssssischschschhhh).


PS:
Sehe gerade, Funless hat's oben schon korrigiert! ;-)



Antwort von Framerate25:

Goosebubbles? Ich hatte Eisberge!

Das ist wohl der Punkt, an dem ich gerne emotional werde. Hm, dachte das passiert mir hier nicht. Jetzt ist es doch so ...



Antwort von Sammy D:

Für TNG habe ich damals mein gesamtes Taschengeld ausgegeben, um an die VHS in OV zu kommen. Acht Pfund pro Tape für zwei Episoden, plus Flug nach London. :D

Picard als Serie? Kann nicht schlecht werden.



Antwort von Skeptiker:

"Sammy D" hat geschrieben:
... plus Flug nach London. :D
Ein echter Fan scheut keinen Aufwand! ;-)

Habe unterdessen mal meinen alten 'Star Trek'-Bestand an VHS-Kaufkassetten gesichtet (nur deutsch): Es sind ganze 3.

Die 'Star Trek Classic' Pilotfolge (1) "Der Käfig" (The Cage) - noch mit Jeffrey Hunter als Kirk - und Spock sieht auch noch etwas anders aus. Wurde im Original angeblich nie am TV gezeigt (und bei uns?).

Dann die ersten TV-Folgen 2 + 3.
Die restlichen Folgen als TV-Aufnahmen sind alle auch noch vorhanden - als VHS-Kassetten (nur noch Nostalgie) und als Blu-ray (inkl. zuschaltbare Updates der veralteten (aber charmanten) Special Effects)! ;-)

Und schliesslich von TNG 125 "Die Verschwörung" (Conspiracy) - für TNG untypisch düster und spannend (Stichwort 'Body Snatcher') - inkl. (am TV geschnittenen) Schock-Effekt (Alien-like).

An 126 (auf derselben Kassette), "Die Neutrale Zone" (The Neutral Zone), kann ich mich nicht mehr erinnern.

Ich erinnere mich aber, dass die Videoqualität der TNG-Kassette eher enttäuschend war.

"Sammy D" hat geschrieben:
Picard als Serie? Kann nicht schlecht werden.
Was Patrick Stewart (mittlerweile 78) betrifft, eigentlich nicht.
Es steht und fällt der Neustart also auch mit den Stories (bzw. ihren Autoren) / Drehbüchern (und vielleicht Co-Stars).

Eine aktuelle Trailer-Szene in Picards Rebberg in Frankreich ist unspektakulär, knüpft aber raffiniert an das Ende von TNG an (177, 178 Gestern, Heute Morgen), wo in diesem Rebberg Picard damals Besuch von La Forge erhielt, der versuchte, den Pensionär (Zeitsprung!) nochmals zu Raumschiff-Aktivitäten zu überreden (mit Erfolg!).

PS:
Ich hab mich hier ja kürzlich mal als Serien-Verweigerer geoutet (zu viel Hinhalte-Taktik und Zeit-Schinderei seitens der Serien-Macher).
Tja, nun könnte ich meinen Vorsätzen also doch untreu werden ... ...








Antwort von freezer:

Cool, in Österreich ist der Trailer nicht verfügbar. Danke Amazon.



Antwort von Sammy D:

Skeptiker hat geschrieben:


Habe unterdessen mal meinen alten 'Star Trek'-Bestand an VHS-Kaufkassetten gesichtet (nur deutsch): Es sind ganze 3.
...

Ich erinnere mich aber, dass die Videoqualität der TNG-Kassette eher enttäuschend war.
...
Die VHS-Tapes habe ich alle hergeben damals, dafür die Laserdiscs gekauft. Danach kamen DVDs und vor einigen jahren die blu-rays. Auf Netflix läufts ja auch. Sozusagen die ganze Evolution mitgemacht. In HD allerdings sehen Sets und Props schon ziemlich billig aus...



Antwort von Skeptiker:

"Sammy D" hat geschrieben:
... In HD allerdings sehen Sets und Props schon ziemlich billig aus...
Bei ST Classic ("Raumschiff Enterprise" - noch auf 'Zelluloid' gedreht) ist das ein ganzes neues Seh-Erlebnis.

Pappe sieht wie Pappe aus, Schminke wie Schminke, und jeden Stunt, bei dem Draufgänger Kirk gedoubelt wurde, erkennt man auf Anhieb (es sind doch zahlreiche)!

@freezer (Trailer-Sperre): Vielleicht mal Google anwerfen!



Antwort von Funless:

freezer hat geschrieben:
Cool, in Österreich ist der Trailer nicht verfügbar. Danke Amazon.
Vielleicht geht dieser?


"Sammy D" hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:


Habe unterdessen mal meinen alten 'Star Trek'-Bestand an VHS-Kaufkassetten gesichtet (nur deutsch): Es sind ganze 3.
...

Ich erinnere mich aber, dass die Videoqualität der TNG-Kassette eher enttäuschend war.
...
Die VHS-Tapes habe ich alle hergeben damals, dafür die Laserdiscs gekauft. Danach kamen DVDs und vor einigen jahren die blu-rays. Auf Netflix läufts ja auch. Sozusagen die ganze Evolution mitgemacht. In HD allerdings sehen Sets und Props schon ziemlich billig aus...
Stimmt in der FHD Remastered Version von TOS sehen die Sets und Props in der Tat sehr billig aus, haben dennoch ihren besonderen Charme (für mich jedenfalls). Was ich allerdings weitaus bemerkenswerter finde ist, dass man bei den FHD Remastered Folgen von TNG (die übrigens ebenfalls allesamt auf 16mm Film gedreht wurden) jetzt sehen kann wie aufwändig und detailverliebt die Serie damals produziert wurde. Die Sets und Props sehen immer noch extrem gut aus (bis auf gelegentliche Make-up-FX Ausrutscher bei Worf) und sowohl die Ausleuchtung, als auch Schnitt und Framing stehen Produktionen von heute in so gut wie nichts nach, finde ich.



Antwort von Skeptiker:

Funless hat geschrieben:
... Was ich allerdings weitaus bemerkenswerter finde ist, dass man bei den FHD Remastered Folgen von TNG (die übrigens ebenfalls allesamt auf 16mm Film gedreht wurden) jetzt sehen kann wie aufwändig und detailverliebt die Serie damals produziert wurde. ...
Sind die einzeln auf Blu-ray erhältlich?
Dann würde ich mir so eine TNG-Remastered-Scheibe gerne mal ansehen (vielleicht gerade die Schluss-Doppelfolge)!



Antwort von Funless:

Skeptiker hat geschrieben:
Funless hat geschrieben:
... Was ich allerdings weitaus bemerkenswerter finde ist, dass man bei den FHD Remastered Folgen von TNG (die übrigens ebenfalls allesamt auf 16mm Film gedreht wurden) jetzt sehen kann wie aufwändig und detailverliebt die Serie damals produziert wurde. ...
Sind die einzeln auf Blu-ray erhältlich?
Dann würde ich mir so eine TNG-Remastered-Scheibe gerne mal ansehen (vielleicht gerade die Schluss-Doppelfolge)!
Hmmm also auf Blu-Ray erhältlich grundsätzlich ja ... jedoch soweit mir bekannt entweder nur die jeweilige Staffel oder die komplette Serie in der Sammlerbox (wobei ich den Preis für letzteres gar nicht mal so teuer finde wenn man sich mal genauer anschaut was die alles beinhaltet).



Antwort von Skeptiker:

Danke für Tipp und Links!

Auch das mit den 16mm war mir nicht mehr gegenwärtig (ich hab's irgendwann mal gelesen - evtl. sogar hier im Forum)!

Dann werde ich mal Ausschau halten!



Antwort von Funless:

@Skeptiker:

Einen weiteren Vorschlag hätte ich noch. Du könntest alternativ den gratis Probemonat bei Netflix abschließen, denn dort sind alle Star Trek TV-Serien (bis auf die TOS Animated Zeichentrickserie) verfügbar, so auch die FHD Remastered von TOS und TNG. Also könntest du dir so deine Wunschfolgen kostenfrei anschauen was Dir dann in deiner Entscheidungsfindung helfen würde ob’s Dir die Anschaffung der Blu-Rays wert ist oder nicht.



Antwort von Gabriel_Natas:

Funless hat geschrieben:
freezer hat geschrieben:
Cool, in Österreich ist der Trailer nicht verfügbar. Danke Amazon.
Vielleicht geht dieser?


"Sammy D" hat geschrieben:


Die VHS-Tapes habe ich alle hergeben damals, dafür die Laserdiscs gekauft. Danach kamen DVDs und vor einigen jahren die blu-rays. Auf Netflix läufts ja auch. Sozusagen die ganze Evolution mitgemacht. In HD allerdings sehen Sets und Props schon ziemlich billig aus...
Stimmt in der FHD Remastered Version von TOS sehen die Sets und Props in der Tat sehr billig aus, haben dennoch ihren besonderen Charme (für mich jedenfalls). Was ich allerdings weitaus bemerkenswerter finde ist, dass man bei den FHD Remastered Folgen von TNG (die übrigens ebenfalls allesamt auf 16mm Film gedreht wurden) jetzt sehen kann wie aufwändig und detailverliebt die Serie damals produziert wurde. Die Sets und Props sehen immer noch extrem gut aus (bis auf gelegentliche Make-up-FX Ausrutscher bei Worf) und sowohl die Ausleuchtung, als auch Schnitt und Framing stehen Produktionen von heute in so gut wie nichts nach, finde ich.
TNG wurde auf 35mm gedreht, und leider wird es aufgrund der Aufwendigkeit, eine HD Produktion herzustellen, von DS9 und Voyager keine HD Versionen geben:
http://www.treknews.net/2017/02/02/why- ... lu-ray-hd/

Während man bei TOS die Original-35mm-Kopien der Folgen direkt einscannen konnte und damit die fertige Folge hatte, gab es die fertigen TNG Folgen nur auf Video-Tape. Um TNG auf HD zu bringen, musste man die gesamte Postproduktion wiederholen. Man hat die Negative genommen, eingescannt, nochmal geschnitten und dann alle Special Effects neu gemacht, um TNG auf HD hochzuskalieren. Das hat CBS wohl so um die 20 Millionen Dollar gekostet.
Da Blu-Rays dank Streaming-Diensten weit weniger nachgefragt werden und DS9 und Voyager wesentlich weniger populär sind als TNG, wird CBS für diese Serien diesen Aufwand nicht betreiben :/








Antwort von Sammy D:

Skeptiker hat geschrieben:
Danke für Tipp und Links!

Auch das mit den 16mm war mir nicht mehr gegenwärtig (ich hab's irgendwann mal gelesen - evtl. sogar hier im Forum)!

Dann werde ich mal Ausschau halten!
Kauf dir die blu-rays bei Auktionen auf eBay. Ich habe dort 50 Euro bezahlt.
Gabriel_Natas hat geschrieben:
...
Da Blu-Rays dank Streaming-Diensten weit weniger nachgefragt werden und DS9 und Voyager wesentlich weniger populär sind als TNG, wird CBS für diese Serien diesen Aufwand nicht betreiben :/
Voyager und besonders DS9 finde ich furchtbar, daher kein Verlust.



Antwort von Funless:

Stimmt, ich hab‘ nochmal nachgeschaut, die Folgen wurden in 35mm gedreht, nicht auf 16mm. My fault.



Antwort von Darth Schneider:

Ich freue mich sehr auf die Serie Picard.
Aber noch viel lieber wäre mir die Serie, Kirk...

Den Titelsong dazu hat er ja schon selber gesungen...

Was für eine Schauspielschule hat er besucht ??
I Love it. Picard ist super, aber Kirk ist einfach halt...Captain James T. Kirk.
Es gibt keinen cooleren Captain für die Enterprise.
Ps. Das Audio ist wirklich scheisse, so schade.

Am Rande
Ich bin auch sehr gespannt auf die neue Star Wars Serie, könnte gut werden, bischen im Western Style...
Gruss Boris



Antwort von Skeptiker:

Zunächst danke für die vielen Tipps.
Hier sind doch zahlreiche Star Trek-Kenner und (frühere) -Gucker unterwegs!

@Gabriel_Natas & Funless: Also doch 35mm (aber mit welchem Aufwand nachbearbeitet für die HD-Publikums-Version)!
Und obwohl man TOS (STC) ja offenbar direkt einscannen konnte, weil die fertigen Filmrollen noch extistierten, musste auch dort aufwändig restauriert werden. Vielleicht zunächst per manueller Staubentfernung (??) UND erst dann per Reinigungs-Software (Film Restoration) - bei alten Nikon-Discannern wird dazu ja Infarot-Licht eingesetzt, das den Staub auf dem Film oder Dia hervortreten lässt, worauf er dann digital herausgerechnet werden kann.

@Funless & Sammy D: Danke für die Seh- (Netflix) und Kauftipps (eBay).
Ich tendiere eher zu eBay (auch wenn's etwas kostet) - bin eher der Typ 'Privatmensch' als der vernetzte Streamer. Andererseits, eine Sicht-Probe würde schon genügen, ich werde mir nicht 178 Folgen TNG nochmals antun (ausgesuchte Highlights: Warum nicht!)!
Mal sehen ...

@Sammy D:

(Zitat)
"Voyager und besonders DS9 finde ich furchtbar, daher kein Verlust."

Bei DS9 habe ich immer wieder mal Anlauf genommen, aber ich kam auch immer wieder an den Punkt, wo ich von Wurmlöchern, von schlitzOHRigen Ferengis und Gestaltwandlern, von lieben Bajoranern und bösen Cardassianern, vom sozialen "Wer denn nun mit wem - und wie?" wieder genug hatte.
Klar, als Gegengift zur blitzblanken, jugendtauglichen "Futureworld" von TNG (irgendwo stand mal über die neue Enterprise zu lesen: "Per Holiday Inn (es betraf die helle, leicht sterile Inneneinrichtung der Brücke) im Weltall unterwegs") war das düster-erdigere DS9 mit etwas Star Wars-'Patina' für viele eine Option.

Und bei Voyager habe ich auch ein paar Anläufe genommen, aber mit Captain Janaway's Mimik und Art (die mich eher an die einer Weltraum-Gouvernante erinnerte), konnte ich beim besten Willen nicht warm werden - da half es auch nicht, dass die Serien-Macher zur allgemeinen Hebung der Stimmung und Quoten irgendwann Seven of Nine im hautengen 'Catsuit' präsentierten! ;-(

Bei TNG hatte ich eine längere Aufwärmphase mit der Ryker-('No 1')Figur zu überwinden - dieser etwas allzu fügsame Anstandswauwau & Papagei des Captains ging mir zunächst ziemlich auf den Wecker (noch mehr als Wesley Crusher)!

@Darth Schneider:

(Zitat)
"Ich freue mich sehr auf die Serie Picard.
Aber noch viel lieber wäre mir die Serie, Kirk.."


In Kinofilm "Star Trek Generations" (na ja ..) trafen sie ja mal aufeinander - und Kirk musste dann auf der Strecke bleiben (er ist noch irgendwo im 'Nexus').

Und bei DS9 gab's mal eine STC-Memorial-Folge, in der auf raffinerte Art alte Kirk-Szenen (aus der Tribbles-Folge) in eine aktuelle DS9-Geschichte hineingewoben wurden - super gemacht!

Aber wenn man heute die Wahl hat, Shatner oder Stewart nochmals zu re-animieren, dann muss man doch feststellen, dass der sprödere Picard besser gealtert ist, während der etwas aufgequollende Kirk vielleicht für mehr launige Stimmung sorgen würde! Aber leider sind seine Film-Buddies & Co-Stars Pille, Scotty und Spock ja bereits in die 'unendlichen Weiten' verschwunden ("The Undiscoverd Country" - Shakespeare/Hamlet und Star Trek VI, 1991 im Kino) ...

Der recht exzentrische (und zum 'Overacting' neigende) Shatner hat zu seinen besten TOS-Zeiten die Serie voller Energie auf zupackende Art zusammengehalten - offenbar (-> seine autobiografischen Star Trek Memories!) nicht immer in Harmonie mit seinen Co-Stars, eher nach der Devise "Shatner first" (who is the star, here?)!
Trotzdem: Er hat der Kirk-Rolle seinen Stempel aufgedrückt: Energetischer Draufgänger, Womanizer, nimmermüder Entdecker und manchmal sogar Diplomat und Ad-hoc-Philosoph.

Das Trio Kirk (rastlose Energie (->'enterprise')) - Spock (Logik) - Pille (Humanismus&Vernunft) sorgte jedenfalls stets aufs Neue für dramatisch-komödiantische Unterhaltung, wenn man mit den teils Comic-haften Geschichten etwas anzufangen wusste!



Antwort von Framerate25:

Zurück zum Topic.

Ich hoffe das "Q" eine aufklärende Rolle gibt, in der neuen Serie! Abschließend wäre das fast Pflicht, nicht? ;)



Antwort von Skeptiker:

Framerate25 hat geschrieben:
... Ich hoffe das "Q" eine aufklärende Rolle gibt, in der neuen Serie! Abschließend wäre das fast Pflicht, nicht? ;)
Gibt's den Schlauberger auch noch? Der müsste ja eigentlich alterslos sein, oder nicht?

Darauf zunächst mal einen Erfrischungs-Tee - Earl Grey, hot!



Antwort von Skeptiker:

Bin gerade nochmals in die letzte Doppelfolge 177,178 "All Good Things" eingetaucht (Teil 1), die ich mit ganz normaler Google-Suche nach "Star Trek TNG All Good Things" und Video-Anzeige leicht finden konnte (ich verlinke sie dennoch hier nicht), aber sie ist mit p380 alles andere als Full HD (der Ton ist trotzdem gut), was wohl der Grund sein dürfte, warum sie zur Verfügung steht.

Wie auch immer:

Es ist selbst mit kleinem 380p-Bild ein Vergnügen, nochmals in diese finale Doppelfolge einzusteigen (das erste Mal, dass ich sie in Englisch höre):

Die Schauspieler sind nach 176 Folgen förmlich mit ihren Charakteren verwachsen - es ist, als ob sie's wirklich wären - und Picard aka Patrick Stewart spricht ein so klares, akzentuiertes Englisch (ich bin versucht zu schreiben: "Theater-Englisch"), dass es ein Vernügen ist, ihm zuzuhören (und dabei seinem Mienenspiel zuzusehen).

Ich habe mir nun die Weinberg-Szene nochmals angeschaut, Geordi's überraschender Besuch beim Captain (La Forge erstmals ohne seinen Visor - wir sind in der Zukunft und Picard ist seit langem Pensionär, der nun die Reben seines Weinguts pflegt) und Picards Reaktionen auf die verwirrenden Zeitsprünge, die er spontan durchlebt und sich nicht erklären kann.

Wie schon geschrieben, für mich das Highlight der Serie und ein wirklich gelungener Abschluss: Raffiniert verschachtelte Story, zusammengewachsene Schauspiel Crew, gute Kamera (auch Steady Cam), grandiose Schluss-Sequenz!
Eignet sich eigentlich ideal als Vorbereitung zur neuen Picard-Serie (die Zukunfts-Szenen zeigen die auf alt zurechtgemachten Schauspieler etwa so, wie sie jetzt - 25 Jahre später - real aussehen dürften), sei es als Auffrischung von vor langer Zeit Gesehenem oder zwecks spontanem Neueinstieg.

Energie! ..... ?



Antwort von Funless:

Skeptiker hat geschrieben:
Framerate25 hat geschrieben:
... Ich hoffe das "Q" eine aufklärende Rolle gibt, in der neuen Serie! Abschließend wäre das fast Pflicht, nicht? ;)
Gibt's den Schlauberger auch noch? Der müsste ja eigentlich alterslos sein, oder nicht?

Darauf zunächst mal einen Erfrischungs-Tee - Earl Grey, hot!
Das im September letzten Jahres von Marina Sirtis auf Twitter gepostete Foto ließ die Spekulation aufkommen, dass Teile der ehemaligen TNG Crew womöglich Gastauftritte in der Picard Serie haben könnten. Sollte das tatsächlich passieren (was dem Showrunner Alex Kurtzman als bekennender "Trekker" zu realisieren zweifellos zuzutrauen ist) wäre ein ebenfalls eventueller Gastauftritt von John de Lancie durchaus im Bereich des möglichen.

Mich persönlich würde es jedenfalls freuen.



Antwort von Skeptiker:

Funless hat geschrieben:
... Mich persönlich würde es jedenfalls freuen.
Mich auch.
Und wenn ich mir das Foto so ansehe (tks!), bin ich mir ziemlich sicher, dass Patrick Stewart bei den Verantwortlichen ein Wort für die ganze Crew einlegt!








Antwort von Funless:

Gerade gelesen, dass bei zwei Folgen Jonathan Frakes die Regie führen wird. Das sind (für mich) schon mal gute Neuigkeiten.



Antwort von speven stielberg:

Zuerst dachte ich: ganz schön alt geworden.
Dann dachte ich: shit, in 200 Jahren wird also immer noch ne Menge Chemie auf den Wein gekippt.
Dann musste ich bei "Chateau Picard" grinsen.
Jetzt freu ich mich natürlich auf die Serie.

Den Trailer hab ich mir 2x angeschaut.
Zunächst dachte ich nämlich: "ist das alles"?
Dann, nach dem 2. Mal dachte ich: "gut, dass es nicht mehr ist".

Zu Frakes: ja, auch bei mir stehen auf meiner Star-Trek-Top-Ten 8 + 9, also "First Contact" und "Der Aufstand" ganz oben. Gerne also Frakes als Regisseur!



Antwort von speven stielberg:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ich freue mich sehr auf die Serie Picard.
Aber noch viel lieber wäre mir die Serie, Kirk...
NEE!
Das unterscheidet den Briten vom Ami: Picard altert ja offenbar nur. Kirk hingegen wurde seltsamerweise nicht viel älter, dafür aber deutlich fetter (sorry!). Fand ich bereits in "Treffen der Generationen" irgendwie peinlich ...



Antwort von Skeptiker:

Noch einmal zurück zum Thema "Picard" (sorry für die Star Wars Fans hier und die sonstigen Enthusiasten!) ...
"speven stielberg" hat geschrieben:
... Picard altert ja offenbar nur. Kirk hingegen wurde seltsamerweise nicht viel älter, dafür aber deutlich fetter (sorry!). ...
Ich wollte gestern spät noch ein paar Infos zur neuen Picard-Serie (offenbar auf 10 Stunden geplant) einholen und landete beim Googeln neben Artikeln zum Thema schliesslich in diversen früheren YouTube-Interviews mit Stewart und von da aus (die verführerischen Links!) schliesslich auch bei Shatner (immer rundlicher, stets mit Toupet, aber noch voll engagiert), Nimoy (der Intelligenteste von allen), DeForrest Kelley (Pille alias Dr. McCoy), Walter Koenig (Chekov - ohne Toupet und etwas verhärmt) und George Takei (Sulu, der mit sonorer Stimme nicht müde wird, Shatners Ego zu beklagen) und sogar kurz James Doohan (Scotty - im Original mit ausgeprägtem, schottischem Akzent inkl. rollendem R) - mit anderen Worten: Mitten im originalen Star Trek Universum, mit dem 1966 alles begann!

Zurück zu Patrick Stewart:

Der erzählt in folgendem Interview (das Datum der YouTube-Veröffentlichung ist 26.11.2017) mit recht brüchiger Stimme von gesundheitlichen Beschwerden, die ihn plagen - Gleichgewichtsstörungen, die mit Augen und Ohren zusammenhängen (dahinter liegt das Gehirn) und derentwegen er in permanenter Behandlung sei.
(Zweigeteilten Link bitte selbst zusammensetzen!)
The Hollywood Masters: Patrick Stewart on Logan
https://youtu.be/
OJK6d_EIfds

Insbesondere die belegte Stimme fällt auf, weil diese Stimme früher - so kraftvoll und klar - ein Markenzeichen war!

Zitat aus dem englischen Wikipedia-Artikel zu Patrick Stewart:

Voice Acting (Kapitelüberschrift)

Known for his strong and authoritative voice, Stewart has lent his voice to a number of projects.

(Dann folgen zahlreichen Beispiele für Projekte, denen Stewart seine markante Stimme lieh).

Überhaupt die Stimmen: Das ist vermutlich dasjenige Merkmal eines Darstellers, das am ehesten unterschätzt wird, wenn eher Bild-orientierte Augenmenschen die Ausstrahlung und Wirkung eines Schauspielers (oder einer Schauspielerin) zu ergründen versuchen.

Sowohl bei William Shatner (der als gewiefter Entertainer und Geschichtenerzähler auch mit 88 Jahren rastlos in eigener Sache und natürlich Star Trek-Sache unterwegs ist) als auch beim 2015 verstorbenen Leonard Nimoy ist das 'ohrenfällig' - was für Stimmen!

Ich schrieb zuvor ja (Eigenzitat):
"... Aber wenn man heute die Wahl hat, Shatner oder Stewart (filmisch) nochmals zu re-animieren, dann muss man doch feststellen, dass der sprödere Picard besser gealtert ist, während der etwas aufgequollene Kirk vielleicht für mehr launige Stimmung sorgen würde!..."

Ich bin mir - was das bessere Altern betrifft (optisch versus gesundheitlich) - mittlerweile nicht mehr so sicher ...

Wie auch immer ...

Wer sich für die Geburtsdaten (und Sternzeichen) interessiert:

Patrick Stewart: 13. Juli 1940 (Krebs - 22.6. - 22.7.)
William Shatner: 22. März 1931 (Widder - 21.3. - 20.4. - Fisch wäre 20.2. - 20.3.)
Leonard Nimoy: 26. März 1931 (Widder - 21.3. - 20.4.)

Spock und Kirk liegen also nur 4 Tage auseinander - Zwischen Shatner und Stewart liegen knapp 9 Jahre und 4 Monate.

Fazit dieses etwas off-topic geratenen Beitrags:
Daumen drücken, dass Patrick Stewart seine Gesundheit unterdessen wieder in den Griff bekommen hat und dass seine Stimme wieder zu alter Form aufläuft.

Auf jeden Fall einen guten Start als Picard (zu sehen wann? Ende 2019/Anfang 2020 ??) -> Energize! ("Engage!" in TNG 177, 178) ! ;-)



Antwort von Funless:

Bei TNG ist Stewarts kraftvolle Stimme im Original ja immer am Anfang der Titelsequenz zu hören da der Einleitungstext ...
Space: the final frontier. These are the voyages of the starship Enterprise. Its continuing mission: to explore strange new worlds. To seek out new life and new civilizations. To boldly go where no one has gone before!
... von ihm gesprochen wird. In der deutschen Syncro hat man ja einen anderen Sprecher dafür genommen, anstelle Rolf Schult (Picards Synchronstimme) das einsprechen zu lassen.

Übrigens, der 13. Juli ist Sternzeichen Krebs (22.06 - 22.07.).



Antwort von Skeptiker:

Funless hat geschrieben:
... In der deutschen Syncro hat man ja einen anderen Sprecher dafür genommen, anstelle Rolf Schult (Picards Synchronstimme) das einsprechen zu lassen.
Rolf Schult (2013 verstorben), dessen Markenzeichen (auch als Picard) ja eine recht belegte Stimme war.



Antwort von Skeptiker:

Funless hat geschrieben:
Übrigens, der 13. Juli ist Sternzeichen Krebs (22.06 - 22.07.).
Hab's soeben korrigiert (Krebs steht für eher zurückhaltende Charaktere, die sich auch mal ins Krebsgehäuse zurückziehen können) - vielen Dank für den Hinweis!

P.S.:
Endlich konnte ich mein Frau im Spiegel-Abonnement mal nutzbringend anwenden! ;-)



Antwort von Funless:

Gern geschehen.
Skeptiker hat geschrieben:
Endlich konnte ich mein Frau im Spiegel-Abonnement mal nutzbringend anwenden! ;-)
Siehste, alles hat sein Gutes. ;-)



Antwort von Funless:

Nun hat Amazon UK einen neuen Teaser Trailer veröffentlicht.



Oh my god .... pure goosebumps! Einfach Wahnsinn!!! Bei mir hat‘s mit dem "anteasern" jedenfalls definitiv geklappt!








Antwort von motiongroup:

Kino oder Prime?.. schaut jedenfalls lecker aus... auch Seven ist immer noch der Prügel *ggg



Antwort von Funless:

Prime, Serie.



Antwort von Funless:

Nun gibt es den offiziellen Starttermin! Ab dem 23. Januar 2020 wird in den USA auf CBS All Access wöchentlich eine Folge verfügbar sein und hier bei uns einen Tag später (also ab dem 24. Januar) auf Amazon Prime Video.

Und einen weiteren Trailer hat Amazon übrigens auch veröffentlicht.




Und hier in deutscher Synchronfassung.




Antwort von wolfgang:

Danke für den Hinweis.



Antwort von Framerate25:

Die erste Folge ist verfügbar.

Im Gegensatz zum Trailer, unerwartet anders.

Eine Woche warten....😌



Antwort von iasi:

Framerate25 hat geschrieben:
Die erste Folge ist verfügbar.

Im Gegensatz zum Trailer, unerwartet anders.

Eine Woche warten....😌
... und auf Besserung hoffen.



Antwort von Funless:

Framerate25 hat geschrieben:
Die erste Folge ist verfügbar.

Im Gegensatz zum Trailer, unerwartet anders.

Eine Woche warten....😌
Also mir hat die erste Folge gut gefallen. Freu mich auf nächsten Freitag und fühle mich auch gleichzeitig zum Anfang der 1990‘er zurück versetzt, als damals im ZDF ebenfalls immer am Freitag eine neue Folge TNG gesendet wurde.



Antwort von iasi:

Da haben die Macher 450 Minuten Zeit, aber müssen doch auf einen "erklär"s in 3 Minuten"-Plotaufbau zurückgreifen.
Dabei wird ziemlich viel konstruiert oder besser gesagt vorgeknallt, was der Zuschauer eben glauben muss. Ganz nach dem Motto: Nichts ist unglaubwürdig und unlogisch, solange es den Autoren dient.



Antwort von Framerate25:

Funless hat geschrieben:
Framerate25 hat geschrieben:
Die erste Folge ist verfügbar.

Im Gegensatz zum Trailer, unerwartet anders.

Eine Woche warten....😌
Also mir hat die erste Folge gut gefallen. Freu mich auf nächsten Freitag und fühle mich auch gleichzeitig zum Anfang der 1990‘er zurück versetzt, als damals im ZDF ebenfalls immer am Freitag eine neue Folge TNG gesendet wurde.
Genau das! Mal wieder warten müssen. Weckt Erinnerungen an TNG. 😎🤗
Dann noch die letzte Rutsche mit Picard.
Einzig die Musik hätte emotionaler sein können,so ne kleine Themenerinnerung an den Originalsoundtrack mit einblitzen lassen. Wie im Trailer halt. Das hat gefehlt.

Aber die Figur "Admiral - Picard" hat’s vollständig wieder gut gemacht. Ich freu mich auf die weiteren Folgen.

Besonders das Thema Data und Menschlichkeit.








Antwort von Funless:

Framerate25 hat geschrieben:
Aber die Figur "Admiral - Picard" hat’s vollständig wieder gut gemacht. Ich freu mich auf die weiteren Folgen.

Besonders das Thema Data und Menschlichkeit.
Ich persönlich denke nach Sichtung der ersten Folge, dass es (ganz im klassischen Sinne von Star Trek sich auf aktuelle Themen unserer Gesellschaft zu beziehen) neben dem Thema der Menschlichkeit um die möglichen Gefahren von KI geht und um das Thema Flüchtlinge und Fremdenfeindlichkeit.

Ich freu mich jedenfalls wie Bolle auf nächsten Freitag.



Antwort von iasi:

Framerate25 hat geschrieben:


Genau das! Mal wieder warten müssen. Weckt Erinnerungen an TNG. 😎🤗
Welche Erinnerungen?

Dass die Leute auf der Enterprise die Galaxis erforschen und auf dem Weg zu neuen Welten sind?

Bis auf einige Charaktere hat die Serie bisher nichts von TNG.
Hoffentlich ändert sich das noch.



Antwort von Funless:

iasi hat geschrieben:
Bis auf einige Charaktere hat die Serie bisher nichts von TNG.
Dann solltest du dir die Folge (insbesondere die Interview Szene und das entsprechende Verhalten der zwei romulanischen "Haushälter" Picards) vielleicht noch einmal anschauen. Da steckt mehr TNG Spirit und erst recht "mehr Star Trek" drin als in den zwei Staffeln Discovery zusammen.



Antwort von Framerate25:

Funless hat geschrieben:
Ich persönlich denke nach Sichtung der ersten Folge, dass es (ganz im klassischen Sinne von Star Trek sich auf aktuelle Themen unserer Gesellschaft zu beziehen) neben dem Thema der Menschlichkeit um die möglichen Gefahren von KI geht und um das Thema Flüchtlinge und Fremdenfeindlichkeit.
KI - hm. Könnte Spannend werden, tatsächlich.

Fremdenfeindlichkeit ist ein Thema - holla die Waldfee! Aber wie sagte ein sehr intelligenter Mensch?
Ich unterscheide nicht in Herkunft, Hautfarbe oder Geschlecht - lediglich in Axschloch oder Nicht-Axschloch!
Auf unserem Planten gibts keine "Fremden". Jedenfalls habe ich noch nie einem Ausserirdischen gegenübergestanden oder einen zweifelsfreien Beweis dafür erhalten das es sie überhaupt gibt. ;)

Uns selbst wenn es sie wirklich geben würde, wären sie nicht fremd. Wohnen im gleichen Universum wie wir. Auf Kohlenstoffbasis und Materie aufgebaut. So einfach. ;)



Antwort von iasi:

Funless hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Bis auf einige Charaktere hat die Serie bisher nichts von TNG.
Dann solltest du dir die Folge (insbesondere die Interview Szene und das entsprechende Verhalten der zwei romulanischen "Haushälter" Picards) vielleicht noch einmal anschauen. Da steckt mehr TNG Spirit und erst recht "mehr Star Trek" drin als in den zwei Staffeln Discovery zusammen.
Discovery ist doch wohl nicht der Maßstab?! ;)

Die Szene hätte auch im heutigen New York spielen und die Romulaner Mexikaner sein können.
Das sind schlicht zu plumpe Ansätze für Star Trek.
Wo ist denn hier die Fiction?

Wenn ich denke, welche weit komplexeren und einfallsreicheren Geschichten früher in 45 Minuten fertig erzählt wurden, dann ist diese erste Folge nun einmal schwach.

Wenn sich eine Serie die Zeit nehmen will, dann sollte sie sie auch nutzen. Selbst die Charakterzeichnungen sind reines Klischee.



Antwort von Funless:

Du warst auch schon bei der ersten Folge von Chernobyl sehr voreilig mit deinem Urteil, was du im Laufe der weiteren Folgen dann revidiertest.

Vielleicht ist Voreile nicht die richtige Tugend für dich? ;-)



Antwort von iasi:

Funless hat geschrieben:
Du warst auch schon bei der ersten Folge von Chernobyl sehr voreilig mit deinem Urteil, was du im Laufe der weiteren Folgen dann revidiertest.

Vielleicht ist Voreile nicht die richtige Tugend für dich? ;-)
Nein - von Chernobyl war ich schon von der ersten Folge an begeistert - eigentlich schon ab dem Trailer.

Picard ist bisher ein sehr konstruiertes Storykonzept in Modulbauweise.



Antwort von Framerate25:

iasi hat geschrieben:
Funless hat geschrieben:
Du warst auch schon bei der ersten Folge von Chernobyl sehr voreilig mit deinem Urteil, was du im Laufe der weiteren Folgen dann revidiertest.

Vielleicht ist Voreile nicht die richtige Tugend für dich? ;-)
Nein - von Chernobyl war ich schon von der ersten Folge an begeistert - eigentlich schon ab dem Trailer.

Picard ist bisher ein sehr konstruiertes Storykonzept in Modulbauweise.
Deine persönliche Einschätzung. Ändert aber nix daran, das Dritte Inhalte differenziert betrachten. ;)



Antwort von iasi:

Framerate25 hat geschrieben:

Deine persönliche Einschätzung. Ändert aber nix daran, das Dritte Inhalte differenziert betrachten. ;)
"Differenzierter"?

Wenn man Handlungsaufbau, Charaktere und deren Motivation betrachtet, bleibt nicht viel mehr für den Fan als das Erkennen bekannter Gesichter.

Bisher wird eigentlich nur viel behauptet. Was sich wirklich ereignet, beschränkt sich auf ein doch arges Klischee mit nicht gerade origineller Action und einen alten Mann auf seinem Weingut.
Beides hat so gar nichts von den Weiten des Alls.

Fremde Welten und unbekannte Zivilisationen? Null. Nix.
Diese Ödnis gab"s auch schon bei Discovery.








Antwort von Framerate25:

iasi hat geschrieben:
Fremde Welten und unbekannte Zivilisationen? Null. Nix.
Visuell orientierte Kritik!

Inhalte und Übertragungen in multiplem Kontext sind nicht so Deins. Alles gut.

Dir gefällts nicht, wir wissen das jetzt und alles ist gut. 😉



Antwort von Jott:

Macht Lust auf mehr. Nett: der Köter heißt "Nummer Eins".

Brent Spiner, auch schon 70, konnte natürlich nur einen gealterten Data geben. Das macht - leider - keinen Sinn. Bei den anderen, die noch auftauchen werden, passt‘s dann.



Antwort von iasi:

Framerate25 hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Fremde Welten und unbekannte Zivilisationen? Null. Nix.
Visuell orientierte Kritik!

Inhalte und Übertragungen in multiplem Kontext sind nicht so Deins.
Multiplem Kontext?

Meinst du die abgehangene Handlungselemente, die wieder aufgekocht werden.

Warum muss der Kontext eigentlich so alt daher kommen, wie die Charaktere?
Selbst das Madel kommt ja aus der Vitrine.

Über science aus den Akronym SF haben wir noch gar nicht gesprochen.
In 3 Minuten wird da mal eben der multiple science-Kontext in einer netten Plauderei erklärt.
Visuell? Konnte man etwas an der Hautfarbe etwas von diesem science-Kontext ablesen?
Und erzählt wird uns dann viel. Und was uns erzählt wird, müssen wir einfach glauben, weil"s ja aus dem Munde einer Wissenschaftlerin kommt, die anhand einem Kettchen sofort den multiplen Kontext erkennt.
Dann noch als Krönung: Zwillinge.

Mit gefallen hat es wenig zu tun, wenn der Drehbuchaufbau schlicht nicht gut und originell ist.
Wenn dann auch noch die Handlung überwiegend verbal über den Dialog transportiert wird, ist eben auch die Umsetzung schwach.

Um nicht zu spoilern, kann ich leider nicht näher darauf eingehen.
Aber eins ist sicher: Mit den alten Star Treck- und NG-Serien hat Picard bisher nur die gealterten Gesichter gemein.



Antwort von Funless:

Ich frage mich aufgrund welcher Ankündigung von CBS du bei Picard ...
iasi hat geschrieben:
Fremde Welten und unbekannte Zivilisationen? Null. Nix.
... erwartet hast.

Es wurde von Anfang an kommuniziert, dass der Schwerpunkt dieser Serie als Charakter Drama ausgelegt ist und nicht als erneutes "aufkochen" der TNG Weltraum Abenteuer wie übrigens in diesem Artikel von Stewart selbst bestätigt.
heise.de] Stewart ist vielleicht auch deswegen so gut, weil er nicht einfach wieder den bekannten Picard aus The Next Generation spielt. Er hatte sich immer wieder beharrlich geweigert, in diese Rolle zurückzukehren. Dass er jetzt doch wieder als Picard vor der Kamera steht, liegt wohl auch daran, dass er sehr viele Bedingungen mit ans Set der Serie gebracht hat. Er wolle keine Enterprise und keine Uniformen in der neuen Serie, sagte er bei der Premiere in Berlin. Kein "make it so" aus dem Kommandosessel. Und das vermutlich nicht nur deshalb, weil er schon zu TNG-Zeiten von den restriktiven Sternenflotten-Uniformen Rückenschmerzen bekam – man erinnere sich noch an die extra für Stewart eingeführte Kapitänsjacke für Außeneinsätze.



Er habe sich nur dazu breitschlagen lassen, diese Serie zu machen, weil die Geschichte wirklich außergewöhnlich sei. Und anders als alles, was er je zuvor bei Star Trek gesehen habe, so Stewart.
Ich behaupte ja nicht, dass die erste Folge absolut perfekt war, den Auftritt von Data hätte man aus meiner Sicht besser lösen können und es gab für meinen Geschmack einen Tick zu viel Action.

Bedauerlicherweise hatte ich bei der Verlosung der Karten für die o.g. Premiere hier in Berlin kein Glück, denn wie bereits von einigen hier geschrieben macht die erste Folge auf jeden Fall Lust auf mehr und wer möchte kann eine zusammenfassende (sowie spoilerfreie) Review von den ersten drei Folgen bei filmstarts.de nachlesen.

Wem es allerdings nach spannender und gut inszenierter Space Opera Sci-Fi mit ...
[quote=iasi hat geschrieben:

Fremde Welten und unbekannte Zivilisationen?
... gelüstet dem sei die (ebenfalls bei Amazon verfügbare) Serie The Expanse zu empfehlen.



Antwort von iasi:

Funless hat geschrieben:

Ich behaupte ja nicht, dass die erste Folge absolut perfekt war, den Auftritt von Data hätte man aus meiner Sicht besser lösen können und es gab für meinen Geschmack einen Tick zu viel Action.

Ich habe noch nicht den Stab über die gesamte Serie gebrochen.
Nach nur 1 Episode wäre dies zu voreilig.

Auch bei all den anderen Serien aus dem Star Trek-Universum gab es schwache Episoden.

Der Trend, eine Handlung nicht in ein oder zwei Folgen zu Ende zu führen, sondern über über die ganze Staffel und sogar darüber hinaus zu spannen, ist jedoch auch ein Risiko.

Nichts gegen den Drama-Ansatz - bei Logan war gerade die erste Hälfte herausragend und der Film flachte in der zweiten dann leider auf das übliche Superhelden-Muster ab.
Picard folgt mir in der ersten Episode auch viel zu sehr Mustern.
Die beiden Action-Szenen erscheinen dir wohl auch deshalb als zu viel, weil sie beliebig sind und die Figuren noch nicht wirklich eingeführt sind. Selbst Picard hat noch lange nicht die Tiefe, die Xavier in Logan in der halben Spielzeit erreicht hatte.



Antwort von iasi:

2.Episode und leider noch keine wirkliche Besserung.

Der Aufbau ähnelt der 1.Folge: Actionszene zu Beginn, dann wird in Dialogen viel Handlung "erzählt". Es würde auch gut als Hörspiel funktionierten.
Da wird dann sogar in Parallelmontage gleich in 2 Szenen von der alles wissenden Haushälterin mal wieder erklärt und erklärt und erklärt.
So intelligent der sonstige Small-Talk auch daher kommen will, so hanebüchen sind Handlungselemente.
In der ersten Folge waren es die Zwillinge, hier sind es Schlussfolgerungen um einen strahlenden Lockenstab, der gestört wurde.
Da bleibt eigentlich nur Hirn abschalten und all den Quatsch akzeptieren, will man die Folge bis zum Ende weiterschauen.

Nebenbei: Wer den Namen der Geheimorganisation erfunden hat, dachte wohl an ein Waschmittel.
"Tal Shiar" hat noch den notwendig scharfen Klang, aber ...



Antwort von Funless:

Ich habe die zweite Folge noch nicht geschaut, mache ich erst heute Abend und kann somit noch kein Urteil darüber fällen.



Antwort von Framerate25:

iasi hat geschrieben:
2.Episode und leider noch keine wirkliche Besserung.

Der Aufbau ähnelt der 1.Folge: Actionszene zu Beginn, dann wird in Dialogen viel Handlung "erzählt". Es würde auch gut als Hörspiel funktionierten.
Da wird dann sogar in Parallelmontage gleich in 2 Szenen von der alles wissenden Haushälterin mal wieder erklärt und erklärt und erklärt.
So intelligent der sonstige Small-Talk auch daher kommen will, so hanebüchen sind Handlungselemente.
In der ersten Folge waren es die Zwillinge, hier sind es Schlussfolgerungen um einen strahlenden Lockenstab, der gestört wurde.
Da bleibt eigentlich nur Hirn abschalten und all den Quatsch akzeptieren, will man die Folge bis zum Ende weiterschauen.

Nebenbei: Wer den Namen der Geheimorganisation erfunden hat, dachte wohl an ein Waschmittel.
"Tal Shiar" hat noch den notwendig scharfen Klang, aber ...
Danke Iasi, für Deine überaus forensische Analyse. 🧐

Möglicherweise ist die Serie nicht innerhalb deines Value, um angenehm unterhalten zu werden. Das ist ok.

Ich denke auch das es ein guter Zeitpunkt ist (für mich) den Thread zu verlassen. 😉

Grüßle
FR25



Antwort von Sammy D:

iasi hat geschrieben:
...

Nebenbei: Wer den Namen der Geheimorganisation erfunden hat, dachte wohl an ein Waschmittel.
"Tal Shiar" hat noch den notwendig scharfen Klang, aber ...
Sollen sie es für den deutschen Zuschauer umbenennen? Für den Englisch-Native-Speaker erinnert das ganz und gar nicht an ein Waschmittel.








Antwort von Starshine Pictures:

Ich schaue ja sehr gern SciFi Krams. Aber mit "Picard" hat man irgendwie daneben gehauen. Hab das Gefühl hier wurde bei deutschen Filmen und Serien abgekupfert. Die Serie wirkt wie eine Mischung aus Polizeiruf 110, Rote Rosen und Honig im Kopf. Die komplette Handlung wird über Dialoge transportiert, die so gekünstelt daher kommen dass es einem regelmässig die Zähne zusammenpresst. Patrick Stewart stolpert morbide durch das Set, immer wieder kurz vor einem Gleichgewichtsverlust. Bösewichte schauen so böse drein und drohen mit so viel Gewalt dass auch der letzte 80 jährige Zuschauer bemerkt: Hmmm, das ist bestimmt kein(e) Gute(r). Ja man könnte sagen es ist eine Serie für SciFi Rentner.



Antwort von iasi:

Framerate25 hat geschrieben:


Danke Iasi, für Deine überaus forensische Analyse. 🧐

Möglicherweise ist die Serie nicht innerhalb deines Value, um angenehm unterhalten zu werden. Das ist ok.

Ich denke auch das es ein guter Zeitpunkt ist (für mich) den Thread zu verlassen. 😉

Grüßle
FR25
Analyse?
Ne - denn die hätte Spoiler erfordert.



Antwort von iasi:

"Sammy D" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
...

Nebenbei: Wer den Namen der Geheimorganisation erfunden hat, dachte wohl an ein Waschmittel.
"Tal Shiar" hat noch den notwendig scharfen Klang, aber ...
Sollen sie es für den deutschen Zuschauer umbenennen? Für den Englisch-Native-Speaker erinnert das ganz und gar nicht an ein Waschmittel.
Es klingt im englischen Original auch nicht besser - und geht den Darstellern eher schlecht als recht über die Lippen.
Man kann auch eine Lautanalyse vornehmen, wenn man es genau wissen will.



Antwort von Funless:

Nun mir hat die zweite Folge genauso gut wie die erste gefallen. Hier und da gab‘ es zwar eins/zwei Stellen die mich etwas Stirnrunzeln ließen und die man aus meiner persönlichen Sicht vielleicht etwas anders hätte inszenieren können aber weiterhin hält bei mir die Lust auf mehr an.

Und "Jadd Wajj" (ausgesprochen: Dschadwaasch) hier im Thread zu benennen ist aus meiner Sicht kein spoilern. Ich bin übrigens kein english native speaker und muss gestehen, dass das Hören dieses Namens bei mir keine Assoziation mit einem Waschmittel ausgelöst hat. Da gab es damals bei TNG im klingonischen weitaus lustiger, respektive alberner anhörende Wörter und Sätze finde ich.

Freu‘ mich schon auf nächsten Freitag.



Antwort von Sammy D:

iasi hat geschrieben:
"Sammy D" hat geschrieben:


Sollen sie es für den deutschen Zuschauer umbenennen? Für den Englisch-Native-Speaker erinnert das ganz und gar nicht an ein Waschmittel.
Es klingt im englischen Original auch nicht besser - und geht den Darstellern eher schlecht als recht über die Lippen.
Man kann auch eine Lautanalyse vornehmen, wenn man es genau wissen will.
Ob es in der OV für dich gleichermaßen merkwürdig klingt, spielt keine Rolle. Es geht ja ums Publikum der Muttersprachler.

Aber reich doch eine Petition ein, es anders zu nennen. Für die Franzosen haben sie damals in der Synchro auch den Charakter "Vash" (nicht der Imperativ für "reinigen") aus TNG umbenannt, weil es auf Französisch ungute Assoziationen hervorrief. Vielleicht hast du Glück? ;)



Antwort von iasi:

Funless hat geschrieben:
Und "Jadd Wajj" (ausgesprochen: Dschadwaasch) hier im Thread zu benennen ist aus meiner Sicht kein spoilern. Ich bin übrigens kein english native speaker und muss gestehen, dass das Hören dieses Namens bei mir keine Assoziation mit einem Waschmittel ausgelöst hat. Da gab es damals bei TNG im klingonischen weitaus lustiger, respektive alberner anhörende Wörter und Sätze finde ich.

Freu‘ mich schon auf nächsten Freitag.

"Zhat Vash" muss man nicht vertiefen - aber was die Berechnung der Wirkung betrifft, ist dies ein plakatives Beispiel - darüber hatten sich die Macher wohl nicht viele Gedanken gemacht.

Jedenfalls sind es gut 40 Minuten Dialog - ohne Vor- und Abspann. In dieser Zeit, wird eigentlich fast nur über das Wort Handlung geliefert - die Bildsprache trägt so gut wie nichts dazu bei.



Antwort von iasi:

"Sammy D" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Es klingt im englischen Original auch nicht besser - und geht den Darstellern eher schlecht als recht über die Lippen.
Man kann auch eine Lautanalyse vornehmen, wenn man es genau wissen will.
Ob es in der OV für dich gleichermaßen merkwürdig klingt, spielt keine Rolle. Es geht ja ums Publikum der Muttersprachler.
Lautbildung ist bei allen Sprachen gleich.
Für ein A muss man nur den Mund öffnen und die Stimmbänder aktivieren.
Der Klang ist ebenfalls gleich.



Antwort von Sammy D:

iasi hat geschrieben:
"Sammy D" hat geschrieben:


Ob es in der OV für dich gleichermaßen merkwürdig klingt, spielt keine Rolle. Es geht ja ums Publikum der Muttersprachler.
Lautbildung ist bei allen Sprachen gleich.
Für ein A muss man nur den Mund öffnen und die Stimmbänder aktivieren.
Der Klang ist ebenfalls gleich.
Es geht hierbei aber nicht um die Artikulation, sondern die Assoziation mit phonetisch ähnlichen Worten bei Muttersprachlern.

Vash versus wash . Da gibt es bis auf den Frikativ keine Ähnlichkeit.

Vash versus waschen . Hier ist es sehr viel ähnlicher.

Man könnte als Deutsch-Muttersprachler also auf die Idee kommen...

Ein Engländer beispielweise könnte mit dem Wort tschüs cheers verbinden, was von der Bedeutung sogar in den Kontext passen würde. Der Chinese hingegen hat hiermit größere Probleme: qùsî ?? "Fick Dich!"...

Es kommt also immer darauf an, wer zuhört.
iasi hat geschrieben:
...

Lautbildung ist bei allen Sprachen gleich.
Für ein A muss man nur den Mund öffnen und die Stimmbänder aktivieren.
Der Klang ist ebenfalls gleich.
/a/ hat mindestens fünf Allophone und klingt eben nicht gleich in jeder Sprache. Selbst das Deutsche kennt zwei Variationen.



Antwort von iasi:

"Sammy D" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Lautbildung ist bei allen Sprachen gleich.
Für ein A muss man nur den Mund öffnen und die Stimmbänder aktivieren.
Der Klang ist ebenfalls gleich.
Es geht hierbei aber nicht um die Artikulation, sondern die Assoziation mit phonetisch ähnlichen Worten bei Muttersprachlern.

Vash versus wash . Da gibt es bis auf den Frikativ keine Ähnlichkeit.

Vash versus waschen . Hier ist es sehr viel ähnlicher.

Man könnte als Deutsch-Muttersprachler also auf die Idee kommen...

Ein Engländer beispielweise könnte mit dem Wort tschüs cheers verbinden, was von der Bedeutung sogar in den Kontext passen würde. Der Chinese hingegen hat hiermit größere Probleme: qùsî ?? "Fick Dich!"...

Es kommt also immer darauf an, wer zuhört.
iasi hat geschrieben:
...

Lautbildung ist bei allen Sprachen gleich.
Für ein A muss man nur den Mund öffnen und die Stimmbänder aktivieren.
Der Klang ist ebenfalls gleich.
/a/ hat mindestens fünf Allophone und klingt eben nicht gleich in jeder Sprache. Selbst das Deutsche kennt zwei Variationen.
Egal ob Chinesen, Deutscher oder Engländer: Ein A-Laut wird immer gleich gebildet und unterscheidet sich vom Klang nun einmal von einem O-Laut.

Tal Shiar und Zhat Vash unterscheiden sich nun einmal erheblich in der Schärfe des Klangs. Versuch mal Tal so weich zu sprechen wie Zhat.
Hier geht es schließlich nicht um die Wortbedeutung, sondern um den Klang.

Luzifer unterscheiden sich nun einmal in der Klangwirkung auch von Luise.
Und du weißt sehr gut, wie und warum sich die beiden Namen im Klang unterscheiden.

Es geht aber gar nicht um dieses Detail - dies war nur ein Beispiel dafür, wie oberflächlich bei Picard gearbeitet wurde.


HIER NUN DOCH MAL SPOILER:
Die Eröffnungsszene der 2.Folge ist technisch gut gemacht und umgesetzt, aber inhaltlich zum einen ein Klischee und auch hier bekommt der Zuschauer wichtig Handlungsdetails in Worten serviert:
Zum einen im Off und dann auch noch in einer Texteinblendung "...14 Jahre zuvor" - dies während die VFX-Leute zu brillieren versuchen.
Alle 3 Kanäle bieten dabei unterschiedliche Informationen.

Dann folgt das typische "Roboter sind keine Menschen"-Klischee in einem oberflächlichen Dialog. Die menschlichen Arbeiter laufen dabei in einem Kontrollraum mit Helmen herum, reissen Roboter-Witze, während sie Tabletts festhalten und sonst scheinbar nichts zu tun haben. Dann ein wenig VFX, gefolgt von einer Replicator-Szene für die Nostalgiker und schließlich tippt der Roboter auf einer touchscreen-Wand herum, bricht nebenher einem Mann, der eingreifen will, das Genick und greift sich eine Waffe an der Wand. Auf diese Idee kommen die Menschlein natürlich nicht, die er daraufhin alle erschießt. Seine Screen-Tipperei führt zur kompletten Zerstörung, was natürlich logisch ist. Schließlich begeht unser Roboter natürlich Selbstmord.

Und dies ist noch die Szenen, bei der die Kamera mal nicht nur sprechende Darsteller abfilmt. Denn für den Rest der Folge wird nichts anderes geboten. Selbst die Zerlegung eines Borg bietet nicht mehr als den Anlass zu einem Dialogsatz.








Antwort von Sammy D:

iasi hat geschrieben:
...


Egal ob Chinesen, Deutscher oder Engländer: Ein A-Laut wird immer gleich gebildet und unterscheidet sich vom Klang nun einmal von einem O-Laut.
...
Eine Variante (!) von /a/ wird immer gleich gebildet, aber diese Varianten sind in den Sprachen völlig unterschiedlich verteilt.
Ein (nicht der Umlaut!) im Japanischen unterscheidet sich in der Artikulation von einem im Deutschen. Letzteres kennt das Japanische nicht.
Und dass sich dein A (!) vom O (!) unterscheidet ist ebenfalls nicht immer richtig; zumindest bezogen auf den Hörer.
Beispielsweise im Satz "I mog di!" im Bairischen hört der Norddeutsche eine Variante von /o/ , wohingegen in Wirklichkeit der native ein /a/ spricht. Etwas sensibilisierte Nicht-Muttersprachler realisieren dies als Diphtong (evtl. ?), wenn sie versuchen dies nachzuahmen.

iasi hat geschrieben:
Tal Shiar und Zhat Vash unterscheiden sich nun einmal erheblich in der Schärfe des Klangs. Versuch mal Tal so weich zu sprechen wie Zhat.
Hier geht es schließlich nicht um die Wortbedeutung, sondern um den Klang.
Ganz richtig! Jedoch hängt der Eindruck der "Schärfe"/ "Härte" von der Wahrnehmung des Hörers einer bestimmten Sprache ab.
Was für die einen harsch klingt, ist für andere wiederum völlig normal.
Die deutsche Sprache wird von Engländern, Italienern etc. aufgrund der zahlreichen Gluttorallaute als aggressiv/laut bezeichnet. Araber dagegen behaupten das Gegenteil.
Jedoch eingangs ging es ja nicht darum, sondern um deine postulierte Ähnlichkeit der romulanischen Geheimorganisation zur Welt von Klementine.
Das ist zumindest für Englisch-Muttersprachler nicht der Fall.
iasi hat geschrieben:
Luzifer unterscheiden sich nun einmal in der Klangwirkung auch von Luise.
Und du weißt sehr gut, wie und warum sich die beiden Namen im Klang unterscheiden.
...
Semantisch "aufgeladene" Wörter können natürlich die wahrgenommenen Laute nochmals positiv oder negativ besetzen, klar. Dies gilt aber nur für Hörer, welche eine gemeinsame Kulturgeschichte teilen.
Sofern der Name der irren Ex "Luise" ist, verschwindet der Unterschied zu "Luzifer" ziemlich rasch.

So, jetzt mag (moag? :P ) i nimma, da Du bestimmt wieder eine nicht fundierte Gegenrede inszenierst, für die Fakten irrelevant sind.


Kehren wir zum Theman zurück: Picard.

Es ist kein TNG; sollte es wahrscheinlich auch nie sein - aber mir hats gefallen. Vor allem wegen der unzähligen easter eggs. Leichte Sci-Fi-Kost, Erwartungen niedrig halten...



Antwort von iasi:

"Sammy D" hat geschrieben:


iasi hat geschrieben:
Tal Shiar und Zhat Vash unterscheiden sich nun einmal erheblich in der Schärfe des Klangs. Versuch mal Tal so weich zu sprechen wie Zhat.
Hier geht es schließlich nicht um die Wortbedeutung, sondern um den Klang.
Ganz richtig! Jedoch hängt der Eindruck der "Schärfe"/ "Härte" von der Wahrnehmung des Hörers einer bestimmten Sprache ab.
Was für die einen harsch klingt, ist für andere wiederum völlig normal.
Die deutsche Sprache wird von Engländern, Italienern etc. aufgrund der zahlreichen Gluttorallaute als aggressiv/laut bezeichnet. Araber dagegen behaupten das Gegenteil.
Jedoch eingangs ging es ja nicht darum, sondern um deine postulierte Ähnlichkeit der romulanischen Geheimorganisation zur Welt von Klementine.
Das ist zumindest für Englisch-Muttersprachler nicht der Fall.
iasi hat geschrieben:
Luzifer unterscheiden sich nun einmal in der Klangwirkung auch von Luise.
Und du weißt sehr gut, wie und warum sich die beiden Namen im Klang unterscheiden.
...
Semantisch "aufgeladene" Wörter können natürlich die wahrgenommenen Laute nochmals positiv oder negativ besetzen, klar. Dies gilt aber nur für Hörer, welche eine gemeinsame Kulturgeschichte teilen.
Sofern der Name der irren Ex "Luise" ist, verschwindet der Unterschied zu "Luzifer" ziemlich rasch.
Der Vergleich zum Waschmittel war bildlich gemeint und eben auf den Wortklang und dessen Wirkung gemünzt. Luise klingt nun einmal anders als Luzifer - völlig unabhängig vom kulturgeschichtlichen Hintergrund. Zhat Vash wiederum hat doch gar keinen semantischen Bezug.

Jedenfalls erzählt uns das Mütterchen das Märchen vom Zhat Vash ganz so, wie Oma es den Kinderchen vor dem Einschlafen erzählt hätte - nur dass wir noch eine dramatische Musikuntermalung bekommen, damit wir Dummerchen ja auch die dramaturgische Bedeutung kapieren. Bildsprache nutzen die Macher von Picard hingegen nicht. Mal abgesehen von easter eggs, die man für die Nostalgiker versteckt.

Bei Picard fällt mir ein Satz aus Wim Wenders "Der Stand der Dinge" ein:
"Filme haben einfach zu viel Reden."
"Sammy D" hat geschrieben:

So, jetzt mag (moag? :P ) i nimma, da Du bestimmt wieder eine nicht fundierte Gegenrede inszenierst, für die Fakten irrelevant sind.
Ja - aber das letzte Wort hast du natürlich gerne. :) ;)
"Sammy D" hat geschrieben:

Kehren wir zum Theman zurück: Picard.

Es ist kein TNG; sollte es wahrscheinlich auch nie sein - aber mir hats gefallen. Vor allem wegen der unzähligen easter eggs. Leichte Sci-Fi-Kost, Erwartungen niedrig halten...
easter eggs bedeutet aber eben auch die Suche nach TNG.

Mir geht"s auch nicht um TNG als Maßstab, sondern um die generelle Umsetzung einer Serie.
Auch so manche TNG-Folge war öde. Viel war durchschnittlich. Einige waren herausragend. Sie waren aber eben nicht derart zusammenhängend wie bei aktuellen Serien. Da waren dann ein oder zwei schwache Folgen keine Tragödie.



Antwort von Funless:

"Sammy D" hat geschrieben:
Kehren wir zum Theman zurück: Picard.

Es ist kein TNG; sollte es wahrscheinlich auch nie sein - aber mir hats gefallen. Vor allem wegen der unzähligen easter eggs. Leichte Sci-Fi-Kost, Erwartungen niedrig halten...
Wie schon oben von mir erwähnt hat‘s mir auch gefallen und was die Easter Eggs betrifft bin ich sogar geradezu erstaunt wie geschickt diese in den gerade mal zwei Folgen als Basissäulen für den Plot eingearbeitet wurden, während man die Easter Eggs bei Star Trek: Discovery fast schon plakativ platzierte.

Ich finde es persönlich auch gut, dass es keine simple TNG Fortführung ist, sondern aus meiner Sicht eine nachvollziehbare Folgeentwicklung des Kanons (die sog. Prime Zeitlinie) nach den Ereignissen in Nemesis.

Die oben "bemängelte" Pre-Title-Sequenz der zweiten Folge fand ich bspw. sehr gut. Man erkennt, dass die Androiden zwar Data als Konstruktionsvorbild hatten aber dass die "Perfektion" des Vorbilds nicht gelungen ist und daraus resultierend die Ressentiments gegen Androiden noch stärker zum Vorschein kommen. Bezug genommen wird hier unverkennbar zu den damaligen Ängsten in der Automobilbranche, als sich die Gewerkschaften vehement gegen die Einführung von Robotern in den Produktionsstraßen wehrten mit der Argumentation, dass als Folge dessen tausende Menschen ihren Job verlieren. Dieser Bezug war auch in den TNG Episoden The Best of Both Worlds Part I & II vorhanden.

Der (aus den zwei Folgen bisher ersichtliche) Plot basiert aus meiner Sicht auf den TNG Episoden The Measure of A Man, Family, Data‘s Day, Unification Part I, Unification Part II und befasst sich zudem mit der grundsätzlichen Fragestellung "Wie verhalte ich mich gegenüber einem bisher verbitterten Erzfeind der sich nun in Not befindet" die auch in Star Trek VI: The Undiscovered Country behandelt wurde.

Auch wenn ich mich wiederhole: Mir hat‘s bisher gut gefallen.



Antwort von iasi:

Halbzeit und immer noch öde.

Bezeichnend ist doch, dass bei einer der wenigen Szenen, in denen versucht wird, so etwas wie Handlung mal nicht in Dialogen und Monologen erzählen zu lassen, z.B. trotz all der tollen Technik dann doch die Mittel zur Ruhigstellung eines Patienten fehlen, damit das Klischee dann auch schön heraustriefen kann.
Eine Serie, die doch so klug wirken will, degradiert sich mit solch fehlender inneren Logik selbst.

Da es eh im Abo mit drin ist, kann man die Folgen aber immerhin neben dem Frühstück laufen lassen.



Antwort von Benutzername:

die serie kackt immer weiter ab. fing an mit 8 komma irgendwas bei moviepilot. jetzt ist sie bei 7,4. letzte woche noch 7,6. die serie muss ja mal richtig schlecht sein.

wenn aus dem bild eine serie gemacht wird:



Antwort von 7River:

Benutzername hat geschrieben:
die serie kackt immer weiter ab. fing an mit 8 komma irgendwas bei moviepilot. jetzt ist sie bei 7,4. letzte woche noch 7,6. die serie muss ja mal richtig schlecht sein.
Ich finde, man sollte sich immer eine eigene Meinung bilden. Da gehört es dazu, dass man sich Filme und Serien selbst anschaut. Ob moviepilot jetzt so ausschlaggebend ist, weiß ich nicht.



Antwort von iasi:

Dieser zunehmend offensichtliche Quatsch packt einen aber eben auch nach der 6.Folge so gar nicht.

Man merkt eben, dass die Drehbuchautoren schon bei ST-Discovery nichts als hohle ewig lange Dialoge (da dann sogar in Klingonisch), hanebüchene Handlungselemente und belanglose Handlungsstränge fabriziert hatten.
Das alles in pseudo-modernen Lens Flare-Look getaucht und vor jeder Logik ferner Set-Gestaltung. Das Schiffchen, mit dem sich Picard durchs All karren lässt, hat doch mit der Glaubwürdigkeit früherer ST-Kreationen nichts mehr zu tun.



Antwort von Benutzername:

7River hat geschrieben:
Ich finde, man sollte sich immer eine eigene Meinung bilden. Da gehört es dazu, dass man sich Filme und Serien selbst anschaut.
wer sagt, dass ich es nicht versucht habe. wollte nur mal auf den stand der dinge hinweisen. diese serie ist grauenvoll. dann lieber c. nolan. ;)



Antwort von Funless:

Tja, Geschmäcker sind halt verschieden denn mir gefällt’s nach wie vor. Ist natürlich für jemanden der nur in Rankings denkt schwer bis unmöglich nachzuvollziehen.








Antwort von Benutzername:

Funless hat geschrieben:
Tja, Geschmäcker sind halt verschieden denn mir gefällt’s nach wie vor.
du bist ja auch schon alt.


Funless hat geschrieben:
Ist natürlich für jemanden der nur in Rankings denkt schwer bis unmöglich nachzuvollziehen.
da ich das ranking hier reingestellt habe, meinst du natürlich mich und ziehst gleich schlüsse, die so gar nicht existieren. mit anderen worten: du kämmst alles über einen kamm. so kann man natürlich auch durchs leben gehen: augen zu und durch.

und da ich hier vor deinem post geschrieben habe, dass ich es mit der serie versucht habe, ich sieh also geschaut habe, ist deine obige aussage reine provokation, was schon wieder tief blicken lässt. ich liebe es, wenn man sich für super intelligent hält und mir dann solche steilvorlagen serviert. die nutze ich dann natürlich auch aus; meine Rübe funktioniert nämlich noch.



Antwort von 7River:

Benutzername hat geschrieben:
du bist ja auch schon alt.
Na, na, na, Kollege. Wenn ich mich recht erinnere, bist Du doch auch nicht mehr der Jüngste. Warum schreibst Du das dann?!



Antwort von iasi:

Funless hat geschrieben:
Tja, Geschmäcker sind halt verschieden denn mir gefällt’s nach wie vor. Ist natürlich für jemanden der nur in Rankings denkt schwer bis unmöglich nachzuvollziehen.
Es gibt durchaus noch andere Kriterien als nur die "Geschmäcker".

Das ist eben für manche schwer bis unmöglich nachzuvollziehen.

Auch wenn"s für manche Fans einfach gut sein muss, weil da ja Picard zu sehen ist und in Erinnerungen geschwelgt werden kann, trifft eben der Wenders Satz aus "Der Stand der Dinge" auf diese Serie leider zu:
Filme haben einfach zu viel Reden. :)

Schon bei Star Trek: Discovery hatten die Drehbuchschreiber die Handlung und hanebüchene Erklärungen für regelrechten Quatsch über den Dialog bzw. sogar Monologe transportiert. Bei Discovery sogar mit ewig langen Ansprachen in Klingonisch.
Ich schau mir immer mal wieder gerne Folgen der Star Trek-Serien vor Discovery an, aber die Macher und Schreiber von Discovery und Picard sollten schlicht und einfach besser etwas anderes vermurksen.

Man muss doch wirklich nur einmal eine Inhaltsangabe der bisherigen 6 Folgen versuchen. Da braucht es dann noch nicht mal einen kritischen Blick auf die Charakterisierung der Personen oder die Ausstattung, um zu erkennen, was hier alles falsch gemacht wurde.



Antwort von Funless:

Benutzername hat geschrieben:
Funless hat geschrieben:
Ist natürlich für jemanden der nur in Rankings denkt schwer bis unmöglich nachzuvollziehen.
da ich das ranking hier reingestellt habe, meinst du natürlich mich und ziehst gleich schlüsse, die so gar nicht existieren. mit anderen worten: du kämmst alles über einen kamm. so kann man natürlich auch durchs leben gehen: augen zu und durch.

und da ich hier vor deinem post geschrieben habe, dass ich es mit der serie versucht habe, ich sieh also geschaut habe, ist deine obige aussage reine provokation, was schon wieder tief blicken lässt. ich liebe es, wenn man sich für super intelligent hält und mir dann solche steilvorlagen serviert. die nutze ich dann natürlich auch aus; meine Rübe funktioniert nämlich noch.
Ich kann nicht erkennen, dass ich dich namentlich genannt hätte. Derjenige an den mein Statement adressiert war, der hat das schon mitbekommen, siehe Post über mir. Was kann ich dafür wenn du dir die Jacke anziehst?


iasi hat geschrieben:
Funless hat geschrieben:
Tja, Geschmäcker sind halt verschieden denn mir gefällt’s nach wie vor. Ist natürlich für jemanden der nur in Rankings denkt schwer bis unmöglich nachzuvollziehen.
Es gibt durchaus noch andere Kriterien als nur die "Geschmäcker".

Das ist eben für manche schwer bis unmöglich nachzuvollziehen.

Auch wenn"s für manche Fans einfach gut sein muss, weil da ja Picard zu sehen ist und in Erinnerungen geschwelgt werden kann, trifft eben der Wenders Satz aus "Der Stand der Dinge" auf diese Serie leider zu:
Filme haben einfach zu viel Reden. :)

Schon bei Star Trek: Discovery hatten die Drehbuchschreiber die Handlung und hanebüchene Erklärungen für regelrechten Quatsch über den Dialog bzw. sogar Monologe transportiert. Bei Discovery sogar mit ewig langen Ansprachen in Klingonisch.
Ich schau mir immer mal wieder gerne Folgen der Star Trek-Serien vor Discovery an, aber die Macher und Schreiber von Discovery und Picard sollten schlicht und einfach besser etwas anderes vermurksen.

Man muss doch wirklich nur einmal eine Inhaltsangabe der bisherigen 6 Folgen versuchen. Da braucht es noch nicht mal einen kritischen Blick auf die Charakterisierung der Personen oder die Ausstattung, um zu erkennen, was hier alles falsch gemacht wurde.
Es ist ja völlig in Ordnung wenn Dir persönlich die Serie nicht gefällt, da offenbar die Erwartungen die du an dieser Serie hattest wohl nicht erfüllt wurden.

Das Problem ist nur, dass du bedauerlicherweise davon überzeugt bist, dass nur deine Meinung und Ansicht die einzig richtige ist, völlig unfähig zu realisieren, dass es bei vielen Themen gar kein richtig oder falsch gibt. Bei dir gibt es nur Ranglisten und klar solch eine Einstellung ist auch mir persönlich durchaus bekannt, die hatte ich als ich in der Pubertät war (nur das beste Auto, die beste Frau, der beste Film, das beste Gadget und alles andere ist scheiße genauso wie alle anderen dämliche Idioten sind, denen was anderes gefällt als mir).

Man kann ja auch mit solch einer Einstellung glücklich durch‘s Leben gehen, auch das ist okay.

Allerdings eine konstruktive Diskussion führen .... das geht leider nicht.



Antwort von iasi:

Funless hat geschrieben:


Es ist ja völlig in Ordnung wenn Dir persönlich die Serie nicht gefällt, da offenbar die Erwartungen die du an dieser Serie hattest wohl nicht erfüllt wurden.

Das Problem ist nur, dass du bedauerlicherweise davon überzeugt bist, dass nur deine Meinung und Ansicht die einzig richtige ist, völlig unfähig zu realisieren, dass es bei vielen Themen gar kein richtig oder falsch gibt. Bei dir gibt es nur Ranglisten und klar solch eine Einstellung ist auch mir persönlich durchaus bekannt, die hatte ich als ich in der Pubertät war (nur das beste Auto, die beste Frau, der beste Film, das beste Gadget und alles andere ist scheiße genauso wie alle anderen dämliche Idioten sind, denen was anderes gefällt als mir).

Man kann ja auch mit solch einer Einstellung glücklich durch‘s Leben gehen, auch das ist okay.

Allerdings eine konstruktive Diskussion führen .... das geht leider nicht.
Es geht eben nicht nur um Geschmack und Meinung.

Man kann durchaus auch eine Serie analysieren. Ganz so, wie man Goethe"s Faust analysieren kann - und dabei dann erkennt, dass Goethe eben doch etwas anderes fabriziert hat, als Liesel Müller mit ihrem Hausfrauenroman über den verschwitzen Klempner.
Und dann denk auch mal darüber nach, was wohl die Leute während ihrer vielen Studiensemster an einer Filmhochschule lernen.

Eine konstruktive Diskussion erfordert übrigens Argumente und eben nicht nur ein "mir gefällt"s".

Voraussetzung ist übrigens auch eine Meinung, die man vertritt.

Vor allem aber endet jede Diskussion mit "Geschmäcker sind halt verschieden". ;)



Antwort von Funless:

iasi hat geschrieben:
Vor allem aber endet jede Diskussion mit "Geschmäcker sind halt verschieden". ;)
Na zumindest hast du jetzt bemerkt, dass ich meine Diskussion mit dir bereits zwei Posts zuvor beendet hatte.

Du machst Fortschritte, das freut mich.



Antwort von iasi:

Funless hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Vor allem aber endet jede Diskussion mit "Geschmäcker sind halt verschieden". ;)
Na zumindest hast du jetzt bemerkt, dass ich meine Diskussion mit dir bereits zwei Posts zuvor beendet hatte.

Du machst Fortschritte, das freut mich.
Welche Diskussion?

Man kann nur etwas beenden, das man auch begonnen hatte. Eine Diskussion hast du doch noch gar nicht geführt.



Antwort von Funless:

iasi hat geschrieben:
Funless hat geschrieben:


Na zumindest hast du jetzt bemerkt, dass ich meine Diskussion mit dir bereits zwei Posts zuvor beendet hatte.

Du machst Fortschritte, das freut mich.
Welche Diskussion?

Man kann nur etwas beenden, das man auch begonnen hatte. Eine Diskussion hast du doch noch gar nicht geführt.
Tja, wenn du nicht in der Lage bist die mittlerweile drei Seiten dieses Threads zu lesen, dafür kann ich leider nichts (und ist zugegebenermaßen auch nicht mein Problem).

Da kommt doch jetzt bestimmt noch was dir, stimmt‘s? ;-)



Antwort von Benutzername:

Funless hat geschrieben:
Ich kann nicht erkennen, dass ich dich namentlich genannt hätte. Derjenige an den mein Statement adressiert war, der hat das schon mitbekommen, siehe Post über mir. Was kann ich dafür wenn du dir die Jacke anziehst?
echt jetzt? wie wär es, wenn du das nächste mal richtig adressierst, damit sich nicht jeder angesprochen fühlt?



Antwort von 7River:

Nicht jeder, Du ;-)



Antwort von iasi:

Funless hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Welche Diskussion?

Man kann nur etwas beenden, das man auch begonnen hatte. Eine Diskussion hast du doch noch gar nicht geführt.
Tja, wenn du nicht in der Lage bist die mittlerweile drei Seiten dieses Threads zu lesen, dafür kann ich leider nichts (und ist zugegebenermaßen auch nicht mein Problem).

Da kommt doch jetzt bestimmt noch was dir, stimmt‘s? ;-)
"Mir hat"s gefallen" - "Mir hat"s gefallen" - "Mir hat"s gefallen" ...
Ich hab durchaus mitgelesen.

Aber mach dir doch mal die Mühe und versuche - wenn auch nur für dich selbst - eine detailierte Inhaltsangabe zu den bisherigen Folgen.
Und dann protokoliere (gern auch im Geiste) eine oder zwei Szenen - Kamera, Dialoge etc.
Nimm dann eine der Personen und überleg einmal, wie sie in der Serie charakterisiert wird.

Eine der Schlüsselszenen der 6.Folge - diese "Auf-dem-Pfad"-Szene - kannst du dann auch gerne mal hier bewerten und kommentieren.



Antwort von Jott:

Was passiert wohl, wenn Iasi selber mal was filmt und das dann filmhochschulmäßig auseinander nimmt?



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
Was passiert wohl, wenn Iasi selber mal was filmt und das dann filmhochschulmäßig auseinander nimmt?
Im Gegensatz zu Jott rennt er nicht einfach raus und filmt etwas, das er dann anschließend erst filmhochschulmäßig auseinander nimmt, sondern überlegt zunächst sehr genau, was und wie er filmt, bevor er filmt.



Antwort von Jott:

Woher weißt du, dass der Jott das nicht tut? Ohne zu wissen, was man tut, kann man kein Geld verdienen. Ich weiß, Geld verdienen ist eklig in deiner Welt, aber trotzdem! :-)



Antwort von iasi:

Aber nehmen wir doch mal eine Szene aus der aktuellen Folge: SPOILER!

Spielzeugraumschiff fliegt in Lichtkegel.
Modern zwar, aber doch schon oft gesehen und vor allem irgendwie so gar nicht "Unendliche Weiten"
Im Off beginnt schon die Erklärung des Problems: Wie kommt Picard auf den vom romulanischen Geheimdienst bewachten Borg-Kubus?
In der großen Halle des kleinen Raumschiffs, die das Deck der Enterprise wie ein Kämmerchen wirken lässt, kommen nun alle zusammmen.
Als Wissenschaftler?
Nein - und schon wird es uns ausführlich von Picard erklärt, warum das nichts wird.
Dynamisch ist bei den Schnitt-Gegenschnitt-Dialogen nur die eigentlich unmotiviert bewegte Kamera.
Und schon lernen wir wieder etwas: Qowat Milat. Nur so geht"s, wird uns von Picard gesagt und erklärt.
Da es einen Vertrag gibt, braucht es nur einen Diplomantenpass und schon ist Problem gelöst.
Und den Diplomatenpass besorgt Raffi Musiker mal eben durch ein Telefonat - natürlich mit mit Schnitt-Gegenschnitt und auch mal durchsichtigem Bildschirm. Natürlich erklärt die für Diplomatenpässe zuständige Dame, die wohl auf den Anruf gewartet hat, denn so schnell nimmt sie ab, dass es nicht geht. Nach ein wenig Blabla und einem stillen Moment mit Schnitten auf angespannte Gesichter, geht"s dann doch.
Ja - so erzeugt und löst man Probleme bei Star Trek: Picard.
Und nebenbei erfahren wir, dass Raffi mit der Dame befreundet ist. Ja - das ist echter SF - das ist hochdramatisch.



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
Woher weißt du, dass der Jott das nicht tut?
Genauso, wie der Jott ja auch so viel über iasi weiß. ;)



Antwort von Funless:

Ich schrieb bereits nach der ersten und auch nach der zweiten Episode, dass es so einiges gibt was man hätte u.U. besser machen können, schrieb aber auch was genau mir gefallen hat. Soviel zum Thema, dass du diesen Thread angeblich gelesen hättest.

Und ehrlich gesagt verstehe ich nicht weshalb du dir die Serie eigentlich überhaupt noch weiter anschaust wenn du sie so schrecklich findest. Lass‘ es doch einfach sein. Wenn für mich diese Serie nach sechs Episoden so unbefriedigend wäre, wie es dem Anschein deiner Tiraden nach für dich offensichtlich ist, dann würde ich sie mir gar nicht weiter anschauen. So wie ich es schon in der Vergangenheit bei vielen Serien getan habe wenn sie mich nach den ersten zwei/drei Welpenschutz Episoden nicht zu überzeugen vermochten.

Dafür ist mir schlicht und ergreifend einfach meine Zeit zu kostbar.



Antwort von Benutzername:

jetzt ist er bei moviepilot auf 6.9. war mal auf über 8. hat in dieser serie nolan seine finger im spiel?



Antwort von Bluboy:

Der Picard treibt auch die nächsten Wochen noch sein Unwesen

Aber das wahre Schmanckerl, - Jeff Costello - Der Eiskaklte Engel
lommt nach langer Zeit und für lange Zeit. nun 2mal auf Arte

Natürlich exclusiv für die Fans



Antwort von iasi:

Funless hat geschrieben:

Und ehrlich gesagt verstehe ich nicht weshalb du dir die Serie eigentlich überhaupt noch weiter anschaust wenn du sie so schrecklich findest.
Nostalgie - und die Hoffnung stirbt zuletzt.

Aber mittlerweile muss die neueste Folge nicht mal mehr zum Frühstück am Freitag laufen.
Das Gefühl wissen zu wollen, wie es weiter geht, ist schlicht nicht vorhanden.
Das Ganze ist auch nicht sonderlich gut geschrieben und insziniert.

Es gab auch ziemlich schwache Folgen bei TNG - hier wurde so eine derart in die Länge gezogen, dass gleich eine ganze Staffel daraus wurde.

Die 7.Folge? Kurz gesagt: Auch langweilig.



Antwort von iasi:

Nun also eine weitere Folge gesehen.

Warum sieht man sich so etwas überhaupt noch an?
Um daraus zu lernen, wie man es nicht machen soll.

Gut war, dass ich kurz dannach die erste Folge von Tom Clancy's Jack Ryan angesehen habe. Der Kontrast zu Picard macht die Fehler, die die Star Trek-Macher begangen haben, nochmals besonders deutlich.
Zumal sich beide Serien von der Grundstruktur und vom Ansatz durchaus ähneln.
Auch die Hauptfiguren sind vergleichbar.

Nur liegen eben (qualitative) Welten zwischen diesen Serien.

Charakerisierung, Motive und Handlungsteile werden bei der einen Serie ohne ein Wort in filmischer Sprache transportiert, während bei der anderen alles über den Dialog läuft.
Dabei sind die Dialoge bei Jack Ryan eher noch gehaltvoller und intelligenter.
Innere Logik und Handlungsaufbau sind zudem bei Jack Ryan weitaus stimmiger.
...



Antwort von Jott:

iasi hat geschrieben:
Warum sieht man sich so etwas überhaupt noch an?
Je eben, lass es doch bleiben, du hast schon viele Stunden deiner Lebenszeit damit verschwendet, nur um abzukotzen. Jede Woche wieder. Ist exakt das Verhalten der Privat TV-Kritiker: immer alles schön gucken, nur damit man drüber abkotzen kann. Kein Leben?

Ganz schrecklich: Staffel 2 ist in Produktion. Wappne dich.



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Warum sieht man sich so etwas überhaupt noch an?
Je eben, lass es doch bleiben, du hast schon viele Stunden deiner Lebenszeit damit verschwendet, nur um abzukotzen. Jede Woche wieder. Ist exakt das Verhalten der Privat TV-Kritiker: immer alles schön gucken, nur damit man drüber abkotzen kann. Kein Leben?

Ganz schrecklich: Staffel 2 ist in Produktion. Wappne dich.
Lesen fällt unserem Jott ganz offensichtlich sehr sehr schwer, deshalb fragt er auch ständig wie ein kleines Kind.
Denn hätte er gelesen, wären seine Fragen längst beantwortet.

Aber ist ja gut, wenn dir der Pudding schmeckt, denn dann kannst du ja noch mehr davon essen. Du wirst zwar nie ergründen, warum er dir schmeckt, aber das ist dir ja egal, denn du hast ein erfülltes Puddingessenleben. :)



Antwort von iasi:

Nun also das Finale.

Was für ein einfallsloser Rohrkrepierer.

Ich war nun zwar auch von den letzten Folgen von Viking enttäuscht und Mr.Robot fand auch kein wirklich adäquates Ende, aber im Vergleich zu Picard waren sie herausragend.

Selbst Jack Ryan konnte mich zu Beginn fesseln, bevor es mit jeder Folge weiter bergab ging. Dies hatte Picard nie geschafft.

Die Handlung von Picard ist eine zusammengewürfelte Klischeepampe ohne innere Logik und ohne einen Handlungsbogen, der mehr ist als nur Behauptung.
Neulich musste ich eine Folge vom Traumschiff mit anschauen - auf diesem Niveau bewegt sich Picard.



Antwort von Jott:

Wenn das Essen im Restaurant nicht schmeckt, dann ißt man's doch nicht auf?



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
Wenn das Essen im Restaurant nicht schmeckt, dann ißt man's doch nicht auf?
na - man hofft dann eben nach jedem Gang, dass der nächste vielleicht doch schmeckt - bis man die Nachspeise erreicht - und die ist bei Picard sogar der schlechteste Teil des ganzen Menüs.

Aber mit einer Sache hast du recht: In so ein Restaurant geht man kein zweites Mal.



Antwort von Hayos:

Ne, alles gut Iasi, du bist gesund. In "Picard" funktioniert gar nix. Das sollte man in Filmschulen zeigen, prima Material wie man es nicht macht. Wir hatten damals einen Dozenten, der am Ende einer Lektion immer ein Negativ-Beispiel zeigte, woran man sich testen konnte, was genau da falsch lief. Für diesen Zweck wäre "Picard" unerschöpflich.

Naja, ich guck dann mal weiter "Westworld". Auch nicht perfekt, aber man wird belohnt, wenn man sein Hirn bemüht, man tiefer unter die Oberfläche dringt - wie eigentlich bei jeder guten Erzählung.


Aber immerhin haben sie es in "Picard" in der letzten Folge dann doch noch selbst erkannt:

Raffi: "Äh, whats happpening..?!"

Rios: "Nothing that makes any sense."

P.S. Nein ich bin kein Trekkie, ich wollte einfach nur eine gute Sci-Fi-Serie. Verschenkt.



Antwort von iasi:

Hayos hat geschrieben:
Ne, alles gut Iasi, du bist gesund. In "Picard" funktioniert gar nix. Das sollte man in Filmschulen zeigen, prima Material wie man es nicht macht. Wir hatten damals einen Dozenten, der am Ende einer Lektion immer ein Negativ-Beispiel zeigte, woran man sich testen konnte, was genau da falsch lief. Für diesen Zweck wäre "Picard" unerschöpflich.

Naja, ich guck dann mal weiter "Westworld". Auch nicht perfekt, aber man wird belohnt, wenn man sein Hirn bemüht, man tiefer unter die Oberfläche dringt - wie eigentlich bei jeder guten Erzählung.


Aber immerhin haben sie es in "Picard" in der letzten Folge dann doch noch selbst erkannt:

Raffi: "Äh, whats happpening..?!"

Rios: "Nothing that makes any sense."

P.S. Nein ich bin kein Trekkie, ich wollte einfach nur eine gute Sci-Fi-Serie. Verschenkt.
Daher habe ich Picard ja auch bis zum Ende angesehen: Es ist sehr interessant, die Fehler zu analysieren, von denen es leider reichlich gibt.

Interessant fand ich dabei im Vergleich auch Mr.Robot - die Serie hab ich mir die letzten Tage auch mal gegeben. Hier wird vieles richtig gemacht. Doch auch diese wirklich sehr gute Serie tappt in die Anzahl-der-Folgen-Falle: Redundants - was an der Serie herausragend war, beginnt sich zu wiederholen und abzunutzen. Und auch das Finale, also die große Auflösung, funktioniert dadurch nicht mehr.

Picard läuft nicht Gefahr in diese Falle zu tappen, da nichts herausragend war. Für einen Trekkie gab es maximal das Wiedersehen mit bekannten Gesichtern, wobei diese die Charakterisierung von Klischees erhielten.



Antwort von Hayos:

iasi hat geschrieben:
Daher habe ich Picard ja auch bis zum Ende angesehen: Es ist sehr interessant, die Fehler zu analysieren, von denen es leider reichlich gibt.
Absolut, das war auch meine Motivation. Dazu habe ich nach jeder Folge eine Website besucht, wo sich darüber u.a. Leute der schreibenden Zunft ausgetauscht haben - das war sehr lehrreich, wenn auch immer mal unter Schmerzen. Aber was tut man nicht alles für die Weiterbildung ;)



Antwort von iasi:

Man muss auch nur sehen, was die Drehbuchautoren zuvor so alles verbockt hatten.

Witzig dabei ist ja auch, dass Kirsten Beyer sowohl Discovery als auch Picard geschrieben hat.
Das eine zerreissen die Fans, das andere finden sie toll.
Ganz so, als würde ein schlechter Autor plötzlich zum Goethe werden.




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