Frage von derko23:Hi Slashis,
wie krieg ich das bei Sekunde: 23 hin.
Möchte natürlich nicht, dass die Cam nass wird.
Es sieht ja so aus ,als würde die cam genau in der Mitte des Duschkopfs reinschauen ohne nass zu werden.
Sind evtl. die wasserStrahlen des so gerichtet, dass die cam nicht nass wird. also praktisch an ihr vorbeistrahlen? Oder wie geht das??
Seht selbst!
http://youtu.be/0WtDmbr9xyY?t=23s
Und bei Szene 2:00 kommt eine schöne kamerafahrt ins Abflussloch.
Welches Objektiv nehme ich am besten dafür und wie kann ich das am besten umsetzten? bittte um Tips. Was muss ich beachten?
http://youtu.be/0WtDmbr9xyY?t=2m
Antwort von Mr. M:
Leih dir mal Psycho von Hitchcock auf Bluray oder DVD. Dann guck dir die Extras an und du wirst sehen was die damals für ein Aufwand für diese Szene betrieben haben. Da wurde ein riesiger Duschkopf gebaut um diese Einstellung zu realisieren.
Außerdem sei doch lieber innovativ und denk dir was neues aus. Duschen im Film sind abgesehen von einigen Genre-Richtungen ziemlich ausgelutscht ;-)
Antwort von derko23:
Leih dir mal Psycho von Hitchcock auf Bluray oder DVD. Dann guck dir die Extras an und du wirst sehen was die damals für ein Aufwand für diese Szene betrieben haben. Da wurde ein riesiger Duschkopf gebaut um diese Einstellung zu realisieren.
Außerdem sei doch lieber innovativ und denk dir was neues aus. Duschen im Film sind abgesehen von einigen Genre-Richtungen ziemlich ausgelutscht ;-)
Kein Mensch behauptet das ich eine Duschszene machen möchte, hab eine andere Idee. Hat mich nur interssiert, ich möchte das ganze erweitern.
"Innovativ".... hahaha junge wenn du wüsstest woran ich gerade arbeite... da würde dir die kinnlatte auf denn boden fallen.
:-) (innovativer gehts es kaum)
Antwort von gref:
... da würde dir die kinnlatte auf denn boden fallen.
:-) (innovativer gehts es kaum)
was ist denn bitte eine kinnlatte??? (ausser ein innovatives wort.)
Antwort von Axel:
Saul Bass, ein berühmter Titelgrafiker, zeichnete für die Szene ein sich um das, was damals "machbar" erschien, nicht kümmerndes Storyboard. Warum? Um das Nichtmachbare machbar, planbar zu machen. Noch älter ist dessen Titel zu
Vertigo, nach all dieser Zeit immer noch ein Hingucker (und ein Alptraum für Moire-Paranoiker):
... wobei die Umsetzung heute natürlich in einem Andrew-Kramer-Tut unter Schwierigkeitsgrad "Einsteiger" gehandelt würde. Planen muss man aber immer noch.
Antwort von camworks:
Saul Bass, ein berühmter Titelgrafiker, zeichnete für die Szene ein sich um das, was damals "machbar" erschien, nicht kümmerndes Storyboard.
Tut mir leid, den Satz verstehe ich auch nach dreimaligem Lesen nicht. Was wolltest Du damit sagen?
Antwort von HansMaulwurf:
Nachgebauter Duschkopf mit schräg nach aussen gerichteten Düsen, das ganze inkl. Fliesen auf den Boden montiert, Kamera senkrecht von oben im richtigen Abstand, zu guter Letzt noch ein Lichtchen, das das Szenario von rechts vorne anstrahlt, als käme das Licht von oben.
Keine Ahnung ob"s so gemacht wurde, so würde ich es nachstellen - würde ich es nachstellen wollen.
Antwort von Axel:
Saul Bass, ein berühmter Titelgrafiker, zeichnete für die Szene ein sich um das, was damals "machbar" erschien, nicht kümmerndes Storyboard.
Tut mir leid, den Satz verstehe ich auch nach dreimaligem Lesen nicht. Was wolltest Du damit sagen?
Hitchcock wollte immer "unmögliche" Aufnahmen, um dem Zuschauer zu signalisieren, dass er in Hitchcockland zu Gast war, in dem alles möglich war. Dabei verachtete er alle Regeln, wie "man" eine Szene auflöst. Die Sequenz sollte viel schneller geschnitten werden, als es üblich war, die Faustregel besagte, dass ein Schnitt unter vier Sekunden nicht lang genug war, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Nun müssen wir uns, davon abgesehen, von der Vorstellung lösen, dass die Kamera einfach an die entsprechenden Positionen
gestellt werden konnte, denn die leichtesten damals verfügbaren 35mm-Reporterkameras waren immer noch viel klobiger als unsere heutigen EB-Mühlen, und die Optiken waren lahm.
zum Bild
Ein "Rig" war ein bisschen anders als heute. Für die Rotation um die optische Achse am Schluss der Sequenz mit integrierter Kamerafahrt und Schwenk wurde eigens eine Apparatur gebaut, eine Art Vorläufer zur Revolution. EDIT: Hätte gebaut werden müssen, denn: Man sieht allerdings (heute), dass das bildfüllende Auge bis 2'31" ein Freeze-Frame ist, das rotiert wurde.
Hitchcock beauftragte Bass, die Szene zu skizzieren, als würde er einen animierten Titel entwerfen und sich dabei nicht um die praktische Umsetzbarkeit zu kümmern. Das meinte ich.
Antwort von dirkus:
Wenn Duschen, dann sowieso nur mit Flinte;-)
Antwort von Mr. M:
Endlich wird es keine schlaflosen Nächte mehr geben. Das Innovative liegt sicher in den richtigen Händen.