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Infoseite // Probleme mit DNxHD und Premiere CS6 (Bildstörungen?!)



Frage von rUsHi:


Hallo Leute,

ich habe ein Problem und finde absolut keine Lösung...
Vielleicht kann mir ja hier jemand weiterhelfen:

Ich nehme derzeit Videomaterial mit dem Blackmagic Hyper Deck Studio auf SSD Platten auf.
Der verwendete Codec ist Quicktime DNxHD mit 1920x1080 Pixeln und 50 Fps.

Ich habe die Software von Blackmagic sowie den Codec von Avid installiert.

Die Files können unter Windows7 problemlos gelesen werden, sehen aber wie auf dem abgefügten Bild aus...



Bei schnellen Bewegungen bilden sich Striche.
Bei einem Export (mit CS6) in ein geringeres Format (720p) werden aus den Strichen Wellen.

Ich habe auch schon versucht die Files mit MPEG Streamclip zu konvertieren. Das Ergebnis ist aber das gleiche.

Das Kuriose...vor 2 Wochen hat hier Premiere selbstständig das Bild nach 1-2 Sekunden glattgebügelt, was es jetzt leider nicht mehr tut.

Für meine Begriffe ist das ganz klar ein Treiber Problem, aber die neuinstallation von allem hat auch nicht geholfen.

Jemand einen Tipp?

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Antwort von srone:

50 frames/s, in progressiv oder interlaced?

stimmen die premiere sequenzeinstellungen mit dem material überein?

lg

srone

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Antwort von rUsHi:

Das Originalmaterial ist interlaced.

Es ist egal welche Sequenzeinstellung ich nehme.
Das Problem ist leider überall gleich.

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Antwort von srone:

bei interlaced die falsche halbbildreihenfolge eingestellt?

hd=oberes feld zuerst.

lg

srone

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Antwort von rUsHi:

Nein daran liegts auch nicht.

Ich glaube aber das Problem jetzt eingrenzen zu können.
Wenn ich im Projekt die CUDA Beschleunigung auf Software umstelle sind die Striche weg.

Beim Export aber wieder da...

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Antwort von TheBubble:

Diese "Striche", auch Kammartrfakte genannt, kommen durch die Aufnahme im Interlace-Modus. Du musst also deinterlacen, wenn die Ausgabe nicht auch im Interlace-Modus erfolgen soll. Das dies im Zweifel nicht automatisch geschieht, kann daran liegen, das die Ausgangsdateiennicht korrekt als Interlace-Material markiert sind. Man kannauch einen externen Deinterlacer verwenden.

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Antwort von Jott:

Zunächst mal: ein Blick in die Specs des Hyoer Deck verrät dir, dass 1080p50 nicht geht. Abgesehen davon: welche Kamera? Da gibt es m.W. auch keine, die das nach außen gibt, nur 1080i50 oder halt 1080p25 (bitte korrigieren, falls es inzwischen eine gibt). Für Sport ist 50i natürlich besser.

Und jetzt musst du nur noch wissen, was 50i genau ist, wie man damit umgeht und wie man es am Ende auch wieder anschaut. Eigentlich kein Problem, jeder DVD- oder Blu-ray-Player kommt bestens damit klar, auch jeder Fernseher. Nur der Viewer halt nicht, den du für deinen Screenshot verwendet hast - der zeigt ein "natives" Interlaced-Frame mit den verschränkten Halbbildern (technisch völlig korrekt), die aber nachher von der Abspiel-Hardware wieder richtig dargestellt werden. De-Interlacen reduziert die Bewegungsauflösung auf die Hälfte, was man bei Sport sicher nicht will.

Wenn du wirklich 1080p50 willst, dann pack dein Hyperdeck Shuttle wieder weg und nimm eine normale moderne AVCHD-Kamera. Die nimmt das brav intern auf und gut ist.

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Antwort von WoWu:

@ rUsHi
Welchen Eingang benutzt Du bzw. wie ist deine I/O Verbindung ?
Tippe mal auf HDMI denn das, was Du da siehst sind könnten dann die "umgehängten" Fields sein.
Die musst Du erst wieder in die richtige Reihenfolge bringen.
Das hat mit interlaced nichts zu tun.

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Antwort von dienstag_01:

Für mich ist das ganz klar ein Inetrlaced-Frame. Und zwar ohne jeden Fehler ;)

So wie ich den TO verstehe, will er das Material als Stream anbieten, da kommt sowieso am Ende 25p raus. Also am besten gleich so aufnehmen.

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Antwort von WoWu:

Er muss einen 2:2 Pulldown (reverse) machen, dann ist das weg.
Premiere hat vermutlich ein auto-conform gemacht, als es die Sache glattgezogen hat.
Signale kommen so nun mal auf HDMI so an. Das ist ganz normal, weil sie für Bildverdopplungs-Verfahren in Fernsehgeräten gedacht sind.
Falsche Fileddominanz wäre ja sofort weg, wenn er umschalten würde.
Ist aber offensichtlich nicht, er das ja wohl schon probiert hat; weil es mit Interlaced nichts zu tun hat.
Was anderes wäre es, wenn er über die G3 Schnittstelle gegangen wäre.
Daher die Frage, wie seine I/O Verbindungen waren, ob da irgendwo HDMI im Spiel war.

Als zweite Möglichkeit besteht noch, dass es eine Kamera war, die P in i verpackt und das wegen eines geringeren Jidders (interline twitter) mit 2:2 belegt hat.
Das Originalmaterial ist interlaced.

Es ist egal welche Sequenzeinstellung ich nehme.
Das Problem ist leider überall gleich.


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Antwort von TheBubble:

Er spricht explizit davon, dass er Interlaced-Aufnahmen verarbeitet:
Das Originalmaterial ist interlaced.

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Antwort von WoWu:

Ich hatte ihn so verstanden, dass ein P Signal in einem interlaced Datenstrom sitzt.
Nicht davon, dass es sich um ein interlaced Bild, bestehend aus zwei zeitlich versetzten Fields (desselben Frames) handelt.
Vielleicht kann er das ja nochmal klarstellen, weil interlaced Fehler vom Erscheinungsbild den Pull-Down Fehlern ähnlich sind.
Nur dass man sie eben nicht durch eine andere Fielddominanz weg bekommt, weil die Halbbilder aus verschiedenen Frames stammen.

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Antwort von TheBubble:

Also ich habe ich Ausgangssituation so verstanden, dass es echte Interlaced-Aufnahmen sind und es sich nicht um ein als Interlace-Aufnahme verpackes Progressive-Frame handelt, das um ein Halbbild verschoben ist.

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Antwort von WoWu:

Vielleicht kann er das ja nochmal aufklären.
Bezeichnend ist es eben nur, dass er es durch das Wechseln der Fieldorder nicht weg bekommt.
das spricht nicht für Interface Aufnahme.
Aber er soll doch den Prozessweh nochmal kurz beschreiben.

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Antwort von dienstag_01:

Bezeichnend ist es eben nur, dass er es durch das Wechseln der Fieldorder nicht weg bekommt.
das spricht nicht für Interface Aufnahme. Wie man durch Ändereung der Field Order die Interlace Streifen in einem Interlaced Frame wegbekommen soll, scheint mir irgendwie GEHEIMNISUMWITTERT.

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Antwort von WoWu:

Muss ich das jetzt verstehen?

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Antwort von rUsHi:

Hey Leute, schonmal danke für die vielen Antworten!

Es löst aber nicht mein Problem.

Das Format das ich bearbeiten möchte ich Astreines DNxHD 1080/50i.
(Aufgenommen über einen ATEM 1 M/E der per SDI mit dem Shutter verwunden ist, was aber glaube ich vollkommen egal ist)

Ich möchte dieses Material in Premiere CS6 bearbeiten und dann im besten Fall in 720p (für youtube) rendern.
Das habe ich auch schon mehrfach problemlos geschafft...

z.B. hier:


Es ist also def. kein Hardware Problem.

Wie ich jetzt festgestellt habe kann ich, in dem ich die CUDA Schnittstelle, also die GPU-Berechnung, auf Software umstelle das Problem lösen.

Allerdings lässt sich das Material so auch nur in 1080p und i(!) exportieren.
Mit einer anderen Auflösung hab ich wieder den Salat wie oben im Bild.

Jetzt brauch ich wohl einen CS6 Freak ;)

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Antwort von WoWu:

Alles klar.
Nur aus Interesse, gestatte eine Nachfrage:
Siehst Du diese Kammeffekte nur im Standbild bzw. ggf. auch im laufenden Bild bei Schnitten ?
Denn dann könnte bei der Wandlung nach P die Bildfolge wirklich auf einem falschen Schnitt einlaufen.
Das wäre auch die Erklärung, warum es manchmal geht und manchmal nicht.

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Antwort von rUsHi:

Die Kammeffekte, (so heisst das also?!), seh ich auch bei bewegtem Bild.

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Antwort von dienstag_01:

Exportierst du das File in 720p25 oder in 720p50?

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Antwort von WoWu:

Die Kammeffekte, (so heisst das also?!), seh ich auch bei bewegtem Bild. Dann könnte theoretisch auch ein Schnittfehler vorliegen, der solche Effekte im p-Material erzeugt:

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Antwort von rUsHi:

Exportierst du das File in 720p25 oder in 720p50? 720p25

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Antwort von TheBubble:

Lege doch mal ein 720p Projekt mit 25fps an, ziehe dort den 1080i Clip hinein, stelle die Clipeigenschaften manuell auf 50i (25i) und exportiere als 720p.

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Antwort von dienstag_01:

Ich denke, dass dort dein Fehler liegt.
Standard wäre ja 720p mit 50fps, das wir aber von YT sowieso nicht unterstützt.
Bei der Umwandling in 720p25 scheint kein Deinterlacing stattzufinden, also gibt es nach meiner Kenntnis zwei Möglichkeiten:
Erstens, den Clip in 720p50 zu exportieren und die Konvertierung nach 25fps von YT vornehmen zu lassen. Könnte man zumindest mal testen.
Zweitens, in 720p mit 25 fps zu exportieren, dann aber auf das Deinterlacing zu achten.

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Antwort von rUsHi:

Okay, vielen Dank!
Werde ich am Wochenende mal testen.

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