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Infoseite // Panasonic S1RII im Praxistest: Überraschend viele Videofunktionen für Pros



Newsmeldung von slashCAM:






Mit einem komplett neuen 44 Megapixel Fullframe CMOS-Sensor stattet Panasonic seine neue Flaggschiffkamera S1RII aus und hebt die nächste Version seiner S-Serie mit vielen spannenden Videofunktionen auf ein komplett neues Niveau: Interne 10 Bit 8K-Aufnahme bis 30p, 4K (quasi) Fullsensor-Readout in 10 Bit ProRes HQ, H265 etc. bis 50p, integrierte False Color Funktion, 32 Bit Float Audio mit externem XLR-Adapter, stark verbesserte Klappmonitoraufhängung, neues Bildprofil uvm. Hier unsere ersten Praxiserfahrungen mit der neuen S1RII.



Hier geht es zum slashCAM Artikel:
Test: Panasonic S1RII im Praxistest: Überraschend viele Videofunktionen für Pros


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Antwort von pillepalle:

Danke für den ersten Test :) Habe ich das jetzt richtig verstanden, daß die S1RII jetzt doch keinen schnellen Sensor hat? Jedenfalls wurde das bisher nirgendwo erwähnt das er stacked, oder Semi-Stacked, sein soll. Damit dürfte der Readout auch eher im 'normalen' Bereich liegen. Oder wisst ihr diesbezüglich schon mehr?

VG

PS: Habe gerade gesehen das Gerald Undone auf den RS eingeht.

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Antwort von rob:

Hi Pille,

es ist ein BSI-Sensor - kein Stack.
Mehr zu den Auslesezeiten dann in Kürze im Testlaborbericht ...

Viele Grüße

Rob/
slashCam

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Antwort von Alfred Zarathustra:

Vielen Dank für den schnellen und tollen Test. Macht die Kamera jetzt eigentlich 4K 50 P down-gesampled? Hoffentlich habe ich das im Test nicht übersehen. Ist für mich aber enorm wichtig.

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Antwort von rob:

Hallo Alfred,

ja, macht sie "quasi" :-)-
Ähnlich wie die A7SIII hat sie bei 4K 50p einen minimalen Crop (1,1 irgendwas glaub ich) - also weit entfernt von dem S35 Crop der S5II ...

Viele Grüße

Rob/
slashCam

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Antwort von Alfred Zarathustra:

Wow, vielen 1000 Dank für die schnelle Antwort. 1,1 ist ja nicht schlimm. Da komme ich in Verlegenheit mit meiner Canon R52. Wenn ich nicht so viele Canon- objektive hätte, dann würde ich sofort zuschlagen, denn der Bild Look von Panasonic gehört für mich zu den besten. Bleibt als Vorteil von Kanon eigentlich nur noch - neben meinen Linsen - der Autofokus.

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Antwort von GaToR-BN:

Ich denke für den Hybrid-Einsatz von Fotografen und Videografen ist das ein tolles Paket zu einem sehr attraktiven Preis.

Für mich mit dem Fokus auf Film warte ich auf die S1HII (falls es Sie geben wird) oder den Nachfolger der S5II(X) und hoffe, dass viele dieser Funktionen (z.B. 4K 60 ohne Crop) darin übernommen werden und dabei die Rollingshutter-Werte und vielleicht sogar Dynamic des Sensors besser werden.

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Antwort von Alfred Zarathustra:

Ja, das ist die Gretchen-Frage: wird es eine S1H ii geben? Und: wann würde die kommen?

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Antwort von GaToR-BN:

"Alfred Zarathustra" hat geschrieben:
Ja, das ist die Gretchen-Frage: wird es eine S1H ii geben? Und: wann würde die kommen?
Bereits im April soll es eine 2. FF Kamera geben. Wobei nicht klar ist, was da kommt. Vielleicht wieder eine Boxed Version einer Kamera.
Ich denke schon, dass Sie ein Upgrade-Produkt zur sehr guten S5II brauchen könnten. Sie brauchen nur einen schnellen Sensor, was mit geringerer Auflösung kein Problem darstellen sollte.

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Antwort von blueplanet:

Kruzi-Fix...weshalb denn kein Stack-Sensor?????? (Wildlife & Co. lassen nicht grüßen) und dann in der H dazu den internen ND ;)
Das würde die Kongrunenz "das Fürchten" lehren ;) und mich das Sparschwein schlachten lassen.
Somit besteht im Moment erst recht nicht als Fotograf und eher "unwichtig" als Videograf von der S5II auf die SR1II zu wechseln.
Nice to have für mich wäre nur:
- der extra Schalter Foto/Video
- 50p ohne crop incl. 120p
- ProRes HQ intern

Das ist einfach zu wenig gegenüber der S5II!

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Antwort von Funless:

Hmjoa .... gefällt mir.

Erstmal auch von mir fettes THX für den Praxistest und ich bin echt beeindruckt was Panasonic da mit der S1R II auf die Beine gestellt hat.

Nicht, dass ich mit meiner S5 II unzufrieden wäre, ganz im Gegenteil, bei keiner meiner vorherigen Kameras habe ich mich so "angekommen" gefühlt wie bei der S5 II.
Doch sollte es sich bei mir mit der Fotografie weiter in der Intensität fortsetzen wie es seit ein paar Monaten der Fall ist, dann kann ich mir sehr gut vorstellen, dass ich so in einem Jahr bei ner CashBack-Aktion, die bei Panasonic ja gefühlt das ganze Jahr über auftreten, einen Upgrade auf die S1R II mache. Bis dahin hat sie dann auch via Firmware Update auch alles angekündigte spendiert bekommen.

Well done, Lumix.

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Antwort von CameraRick:

Herzstück der neuen Panasonic S1RII stellt ihr Backside Illuminated 44 MP Vollformat CMOS Sensor im 4:3 Format dar So lässt sich Dank 10 Bit 6.4K 3:2 Open Gate (max 30p) Aufzeichnung mit einer einzigen Aufnahme neben 3:2 Open Gate Was denn nun?

Dazu sechs Seiten, nicht ein Wort über Rolling Shutter. Wird wohl also schwach ausfallen, hm

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Antwort von rob:

Hoppla, das müsste 3:2 sein.

Danke für"s Bescheid geben - genaue Rolling Shutter Werte kommen wie immer in unserem Testlaborbericht demnächst.
Massiver Rolling Shutter ist mir allerdings beim Praxistest nicht aufgefallen

Viele Grüße

Rob/
slashCam

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Antwort von rush:

In der Tat hat Panasonic hier offenbar eine ziemlich runde Kiste auf die Beine gestellt die viele Funktionen für hybride Nutzung unter einen Hut zu bringen scheint.

Damit ist die Messlatte für die kommende A7 V gesetzt.

Well done, Panasonic!

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Antwort von MrMeeseeks:

Zusammenfassend kann man sagen dass Panasonic alles aus dem alten Sensor rausgeholt hat, eigentlich löblich.

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Antwort von CameraRick:

rob hat geschrieben:
Massiver Rolling Shutter ist mir allerdings beim Praxistest nicht aufgefallen
So ein erster Eindruck zu einem der größten Kritikpunkte der langsamen Vorgänger wäre ja nett, auf genaue Zahlen kann man immer noch warten :) +20ms sind einfach nicht mehr so richtig dolle. Wäre ja schön, wenn sie das runter schrauben :)

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Antwort von pillepalle:

CameraRick hat geschrieben:
So ein erster Eindruck zu einem der größten Kritikpunkte der langsamen Vorgänger wäre ja nett, auf genaue Zahlen kann man immer noch warten :)
Du findest die Rolling Shutter und DR Messungen in 10 Bit im Video von Gerald Undone auf Youtube.

VG

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Antwort von Bildlauf:

Zwischen 7ms und 37ms, je nach modus (Dynamic Boost, Open Gate, Fps, 4k/8k etc.) :-)
Er geht da ihm Video diverses durch und die RS Werte sind recht unterschiedlich.
Aber gut gemacht von ihm.

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Antwort von endlesswinter:

Vielen herzlichen Dank für den ausführlichen Test!

Eine Frage, deren Antwort ich nirgends fand: Hat die S1R II, wie ihre Vorgängerin, Timecode In/Out via dem Blitzadapter auf BNC?

Danke vielmals!

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Antwort von rush:

Welcher (beschnittene?) Sensor ist hier jetzt eigentlich verbaut? Gibt's dazu valide Infos?

Handelt es sich um den Sony IMX366AJK ?

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Antwort von cantsin:

endlesswinter hat geschrieben:
Eine Frage, deren Antwort ich nirgends fand: Hat die S1R II, wie ihre Vorgängerin, Timecode In/Out via dem Blitzadapter auf BNC?
Die S1R hatte das noch nie, nur die S1H, mit der Du die Kamera wahrscheinlich verwechselst.

Ich finde das ja eine ungeschickte Modellpolitik von Panasonic, jetzt einen S1R-Nachfolger mit drastisch verbesserten Videospecs auf den Markt zu werfen und erst danach den S1H-Nachfolger. Das wird für Verwirrung auf dem Markt sorgen.

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Antwort von cantsin:

rush hat geschrieben:
Welcher (beschnittene?) Sensor ist hier jetzt eigentlich verbaut? Gibt's dazu valide Infos?
Wieso beschnitten? Handelt es sich ursprünglich um einen Mittelformatsensor?
Handelt es sich um den Sony IMX366AJK ? Gerüchtehalber ja:
https://www.dpreview.com/forums/post/68160152

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Antwort von cantsin:

MrMeeseeks hat geschrieben:
Zusammenfassend kann man sagen dass Panasonic alles aus dem alten Sensor rausgeholt hat, eigentlich löblich.
Wenn es sich tatsächlich um den Sony IMX366AJK handelt, dann ist der erst knapp 2 Jahre alt.

(Die alte S1R hatte einen 47 MP-Sensor ohne BSI, definitiv ein anderes Modell.)

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Antwort von Funless:

Dieser Influencer geht geht in seiner Review stark davon aus, dass es sich um den Sensor handelt der in der DJI 4D-8K zum Einsatz kommt ...



Ob das dann der Sony IMX366AJK Sensor wäre weiß ich allerdings nicht.

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Antwort von MrMeeseeks:

Seiner Aussage nach die nun beste "low light" Kamera auf dem Markt.

https://www.youtube.com/watch?v=v4_oyevhTc8

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Antwort von rush:

Die Jungs von Petapixel haben auch ein First Impression Review am Start...
Am Ende gehen sie nochmal kurz auf den Video-AF ein - der zumindest im Vorserienmodell und bei weniger Licht hier und da etwas überfordert wirkte.

https://www.youtube.com/watch?v=A5Nv0mWLHwA

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Antwort von cantsin:

Ich lehne mich mal aus dem Fenster und prophezeie: die S1Hii wird ein Schwestermodell der S1Rii, weitgehend baugleich, mit demselben 44 MP-Sensor, nur mit OLPF, Timecode-Terminal, 'echter' 24p-Aufnahme in allen Auflösungen (statt 23.98p; die S1Rii bietet echtes 24p nur bei UHD und DCI 4K), zwei CFExpress-Slots statt nur einem, h265 All-I-Codecs, Arri LogC, sowie eventuell 12bit-ProRes 4444. So dass sich die S1Hii dann zur S1Rii verhalten würde wie die S5ii-x zur S5ii.

Das würde aus Panasonics Perspektive extrem viel Sinn machen und Kosten sparen bzw. die Kameraentwicklung und -produktion rationalisieren. Es gäbe dann in Panasonics FF-Segment nur noch zwei Basis-Kameras mit jeweils 24MP/6K und 44MP/8K-Sensoren, und diverse Modellvarianten dieser Kameras.


- Ach ja, und da die S1RII augenscheinlich auf demselben Kamerachip/ASIC wie die S5ii/x/S9 basiert, bin ich mal gespannt, ob letztere Kameras die neue False-Color-Funktion sowie das neue Cinelike A-Bildprofil noch per Firmware-Update spendiert bekommen...

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Antwort von pillepalle:

Brandons Livestreams sind immer sehr laberlastig, aber hier erzählt CamMackey etwas ausführlicher über seine Eindrücke mit der Kamera. Habe mal die Stelle getagged wo es los geht.

https://www.youtube.com/watch?v=3UGctQ2a0Lg&t=9m2s

VG

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Antwort von blueplanet:

cantsin hat geschrieben:
Ich lehne mich mal aus dem Fenster und prophezeie: die S1Hii wird ein Schwestermodell der S1Rii, weitgehend baugleich, mit demselben 44 MP-Sensor, nur mit OLPF, Timecode-Terminal, 'echter' 24p-Aufnahme in allen Auflösungen (statt 23.98p; die S1Rii bietet echtes 24p nur bei UHD und DCI 4K), zwei CFExpress-Slots statt nur einem, h265 All-I-Codecs, Arri LogC, sowie eventuell 12bit-ProRes 4444. So dass sich die S1Hii dann zur S1Rii verhalten würde wie die S5ii-x zur S5ii.

Das würde aus Panasonics Perspektive extrem viel Sinn machen und Kosten sparen bzw. die Kameraentwicklung und -produktion rationalisieren. auf demselben Kamerachip/ASIC wie die S5ii/x/S9 basiert, bin ich mal gespannt, ob letztere Kameras die neue False-Color-Funktion sowie das neue Cinelike A-Bildprofil noch per Firmware-Update spendiert bekommen...
...ja, würde Sinn ergeben...jedoch was ist mit der Patentanmeldung Panasonics für einen internen ND? Löst zwar immer noch nicht meine Favoritkombi auf: 44MP Stack-Sensor + interner ND, aber das Fotografenleben ist eben kein Wunschkonzert ;))
Letztlich würde es aber doch die S1HII werden. Wobei - wenn der interne ND nicht kommt, ich in eine "echte" Panasonic-Technik-Depression fallen würde ;)))

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Antwort von endlesswinter:

cantsin hat geschrieben:
Die S1R hatte das noch nie, nur die S1H, mit der Du die Kamera wahrscheinlich verwechselst.
Danke cantsin; das habe ich wirklich verwechselt. Sehr ärgerlich, dass die S1R II das offensichtlich nicht als Funktion bekommen hat.

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Antwort von Darth Schneider:

@Cantsin
Meinst es kommt überhaupt noch zusätzlich ein S1H-Nachfolger ?
Was soll denn die noch besser können ?
SDI und Xlr Anschlüsse mehr fällt mir eigentlich nicht ein.
Gruss Boris

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Antwort von blueplanet:

...ich habe mir mal Brandons Labertasche reingezogen, in der klar wird, was bereits vorher technisch völlig logisch ist.
Für einen sehr(!) guten AF führt kein Weg an einem Stack-Sensor vorbei. Da kann Panasonic spätere updates machen, so viel sie wollen...
Die Auslesegeschwindigkeit ist das Zünglein an der Waage.

Auf das letzte Quentchen Dynamik würde ich insofern gern verzichten, wenn die Trefferquote beim AF verlässlich höher wäre. Oder mit anderen Worten, es ist "wieder" keine Kamera die (auch) für Wildlife optimiert ist.
Insofern ist das gut und/oder nicht gut und stellt damit keinen so großen Sprung dar, wie uns der eingesetzte Hype darum suggeriert.
"Herr Jauch, das ist eine Revolution" Nein Panasonic ist es -leider- nicht. Es nur ein kleiner Schritt, um auch neues Kundenklientel zu generieren.

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Antwort von pillepalle:

@ blueplanet

Für Action und Wildlife ist die Kamera sicher nicht ideal. Zumal der Puffer sehr klein ist (bei 40 fps macht sie 70 RAW files in Serie). Aber da wo sie schon glänzt ist bei der Bildqualität in Sachen Video und dem Anamorphic Support. Für Lumix Nutzer ist das schon ein interessantes Upgrade, auch wenn die neuen Features sicher nicht jeder braucht. Eine Lumix mit schnellem Sensor hätte ähnliche Preise und Schwächen wie der Mitbewerb. Mit der Kamera positionieren sie sich etwas anders im Markt.

VG

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Antwort von Darth Schneider:

@Pille
Bis dann dann nächste FF Nikon gewürzt mit einer Prise Red kommt.
Dann kann LUMIX gleich einpacken…;))

Ach ja, an alle Frühbesteller, da kommt wahrscheinlich noch dieses Jahr eine dslm von DJI, mit L Mount…..
Gruss Boris

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Antwort von GaToR-BN:

Je länger ich über die Funktionen nachdenke, ist das die optinale Kamera für Hochzeiten und Events. Hier braucht es vielleicht wirklich die höhere Auflösung (z.B. bei Gruppenbildern) und für den Notfall kann man eine S5/S5II als B-Cam für kleines Geld hinstellen. In Kombination mit Objektive spart man so leicht 2.000 - 3.000 Eur für sein Setup.

Die Hybrid-Zoom Funktion mit Faktor 2.1 ist dazu der Hammer, wenn man keine Zeit für den Wechsel des Objektiv hat. Damit wird ein 24 - 70 mal einfach zum 24 - 147 mm und nutzt die eigentlich überschüssigen Pixel des großen Sensors in 4K. Dazu die unglaubliche Stabilisierung, wenn man kein Stativ aufbauen kann.

Weiterhin kommt die Kamera scheinbar hervorragend mit Low/No-Light Situationen klar und hat gegenüber den Stacked-Sensoren keinen Nachteil bei der Dynamik.

Wenn die S1HII die gleiche Anzahl der Pixel hat, stellt sich für mich die Frage, ob die CPU schnell genug wird, um den Sensor schneller auszulesen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass die weiterhin mit 24/33 Mpixel erscheint, damit man den Rolling-Shutter-Wert deutlich unter 20 ms drücken kann, wenn es dazu einen passenden Sensor gibt. Das erscheint mir an der S1RII wirklich ein deutlicher Haken.

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Antwort von cantsin:

pillepalle hat geschrieben:
Aber da wo sie schon glänzt ist bei der Bildqualität in Sachen Video und dem Anamorphic Support. Für Lumix Nutzer ist das schon ein interessantes Upgrade, auch wenn die neuen Features sicher nicht jeder braucht.
Wobei der Anamorphic Support identisch auch in den preiswerten Modelllen S5, S5ii/x und S9 vorhanden ist.

Abgesehen vom Sensor und dessen höherer Auflösung, dem CFexpress-Slot sowie den neuen Firmware-Funktionen False Color und dem neuen Cinelike A-Bildprofil (das Arris Rec709-LUT für die Alexa entspricht) sehe ich da keine großen Unterschiede zur S5ii-x...

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Antwort von Darth Schneider:

Und sehr gute Bildqualität liefern alle S5 Modelle auch….
Ich sehe die Vorteile in mehr Aufnahme Format Optionen/Raw Video intern und wer es braucht in mehr MP und die neue LUMIX ist zudem noch besser in Lowlight.
Gruss Boris

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Antwort von Bildlauf:

Die RS Werte sind leider ein Dealbreaker für mich.
Mit einem eventuellen Neuerwerb einer Kamera möchte ich ja Dinge verändert haben die bei jetzigen Cams stören und beim RS hat sich nicht genug getan.
Frage Autofokus, da möchte ich auch keinen Rückschritt, sei es auch nur ein kleinerer.
Will die Kamera ja nicht schlecht reden, aber man muss ja kritisch betrachten und schaut mehr auf die Defizite als die Vorteile, und es geht ja auch nie um Bildqualität, da sind alle Cams irgendwie gleich.
Aber das Drumherum ist halt wichtig.

Ob die S1HMark2 kommt bleibt die Frage, wie sie sich abgrenzt zur S1RMark2 und ob anderer Sensor, nur welchen Sensor sollen die dann nehmen....

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Antwort von MrMeeseeks:

Die Rolling Shutter Diskussion kommt immer auf wenn Leute nicht wirklich Interesse an einer Kamera haben, in den Moment ist der Punkt plötzlich ein Dealbreaker und völlig unbrauchbar für jegliche Filmerei.

In der Zwischenzeit werden seit Jahren mit ähnlichen Werten gefilmt und keinem fällt es auf. Das liegt daran dass

a) Reißschwenks ohnehin nie vorkommen.
b) jeder der halbwegs Talent hat genau weiß wie er diesen kleinen Makel zu umgehen hat.

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Antwort von Bildlauf:

MrMeeseeks hat geschrieben:
Die Rolling Shutter Diskussion kommt immer auf wenn Leute nicht wirklich Interesse an einer Kamera haben, in den Moment ist der Punkt plötzlich ein Dealbreaker und völlig unbrauchbar für jegliche Filmerei.

In der Zwischenzeit werden seit Jahren mit ähnlichen Werten gefilmt und keinem fällt es auf. Das liegt daran dass

a) Reißschwenks ohnehin nie vorkommen.
b) jeder der halbwegs Talent hat genau weiß wie er diesen kleinen Makel zu umgehen hat.
Zu a) gibt es nicht nur bei Reißschwenks, dir fehlt da scheinbar die Erfahrung und vor allem der Blick aufs Material...

Zu b) netter Versuch....

Ja und genau, ich habe kein sonderliches Interesse an der Kamera.

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Antwort von MrMeeseeks:

Dann zeig mir doch mal einen Film der durch schlechte Rolling Shutter Werte ruiniert/schlechter/unansehnlich wurde, es gibt keinen. Und ohne zu wissen was du filmst, kann ich genau sagen dass die Werte auch kein Problem wären.

Der Rolling Shutter ist ein kleiner Wert in einer Vielzahl an Möglichkeiten und möglichen Problemen in jeder Produktion, wer seine Kaufentscheidung allein daran festmacht wird auch mit allem anderen scheitern.

Und natürlich hast du kein Interesse an der Kamera und natürlich musst du es uns wissen lassen und natürlich ist der Rolling Shutter daran schuld. Ist immer die gleiche Leier hier.

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Antwort von Bildlauf:

MrMeeseeks hat geschrieben:
Dann zeig mir doch mal einen Film der durch schlechte Rolling Shutter Werte ruiniert/schlechter/unansehnlich wurde, es gibt keinen. Und ohne zu wissen was du filmst, kann ich genau sagen dass die Werte auch kein Problem wären.

Der Rolling Shutter ist ein kleiner Wert in einer Vielzahl an Möglichkeiten und möglichen Problemen in jeder Produktion, wer seine Kaufentscheidung allein daran festmacht wird auch mit allem anderen scheitern.

Und natürlich hast du kein Interesse an der Kamera und natürlich musst du es uns wissen lassen und natürlich ist der Rolling Shutter daran schuld. Ist immer die gleiche Leier hier.
Doch die Werte sind ein Problem. Für bestimmte Anwendungen.
Und ich werde hier gar nichts dazu zeigen, weil ich genug zeige und beispielhaft verdeutliche.

Wer redet von ruinieren, bisschen noise ruiniert auch nicht und ein Kamerawackler auch nicht.
Aber es gibt halt Dinge die stören.

Ist doch mein Bier, woran ich meine Kaufentscheidung festmache.
Und natürlich lässt man hier Sachen Wissen, genauso wie Du die neue Sigma zerstört hast (bin ich ja sogar gleicher Meinung). Das musstest Du also auch alle wissen lassen?.....

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Antwort von Darth Schneider:

Gut wenn der Bildlauf gerne schnell schwenkt ist das ja voll ok und dann kann der RS schon einen massgeblichen Unterschied machen.

Liegt das an den 40 MP und an 8K das der RS eher nicht so rosig ist ?
Wie verhält sich das in 4K, oder 6K ?
Gruss Boris

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Antwort von TomStg:

Diese elende Diskussion über Rolling Shutter ist ein ziemlicher Schwachsinn. Wer bei aktuellen Kameras irgendein Problem mit RS hat, der weiss ganz sicher nicht, wie man mit einer laufenden Kamera umgeht.

Zu gerne werden hier immer wieder mal RS-Werte als Qualitäts-Kriterium einer Kamera genannt. Auch die slashcam-Redaktion meint immer wieder mal, dass dieser Wert relevant sei. Er ist es nicht, er ist in der Praxis nahezu unbedeutend.

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Antwort von TomStg:

Bildlauf hat geschrieben:
Doch die Werte sind ein Problem. Für bestimmte Anwendungen.
Welche „Anwendungen“ könnten das aus Deiner Sicht denn sein?

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Antwort von cantsin:

MrMeeseeks hat geschrieben:
Dann zeig mir doch mal einen Film der durch schlechte Rolling Shutter Werte ruiniert/schlechter/unansehnlich wurde, es gibt keinen.
Die klassischen Szenarien wären:
- Fahraufnahmen
- unstabilisierte Handkamera (wie z.B. in der D-Day-Lande-Sequenz von Private Ryan)
- Sportaufnahmen, insbesondere Kampfsport (z.B. Fechten), besonders bei langen Telebrennweiten

Bei der S1Rii muss man auch berücksichtigen, dass der sehr gute (wohl klassenbeste) IBIS in der Praxis die rolling shutter-Effekte bei Handkamera minimiert.
Liegt das an den 40 MP und an 8K das der RS eher nicht so rosig ist ? Jein. Je höher die Pixelzahl, desto langsamer die Auslesung und höher der RS. Aber Panasonic hat sich hier für einen modernen Sensor entschieden, der bei 8K/44 MP dieselben RS-Werte hat wie der 24MP/6K-Sensor in der S5-Serie. Das heisst, dass seine Auslesung per Pixelreihe ein gutes Drittel schneller ist, obwohl er kein stacked CMOS ist.

Das dürfte wohl auch der Grund sein, weshalb sich Panasonic gegen den 60 MP-Sensor der Sony A7Rv, Leica SL3 und Sigma fp entschieden hat, der extrem ausgeprägten RS hat. Damit positioniert Panasonic die S1Rii auch nicht mehr als höchstauflösende fotozentrische Kamera wie noch die alte S1R.

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Antwort von Bildlauf:

Das nehme ich anders war.
Ich gebe zu ich bin da etwas empfindlich, aber so ist es nunmal.

Es geht nicht nur um Schwenks, es geht um Kombi mit Stabilsiator aber auch handheld und gehriggt mit viel Gewicht ohne Stabi.
Schnelle Bewegungen, Konzerte, Action, je nachdem.
Die Sachen, die @cantsin geschrieben hat.

Letztens Musikvideo Szene gedreht, wo eine Frau am Bahnsteig lang geht parallel zu den Schienen, seitlich gefilmt und die U bahn fährt ein. Die U Bahn hat ca. 25 % Neigung :-)
Benutze ich trotzdem, aber ist halt nicht ganz professionell.
Darf einen das stören?

Wenn es einen Geheimtrick gibt das schlechte RS zu umgehen, dann bitte her damit.

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Antwort von cantsin:

Bildlauf hat geschrieben:
Wenn es einen Geheimtrick gibt das schlechte RS zu umgehen, dann bitte her damit.
Es gibt jetzt schon Filter-Plugins, die RS aus Videomaterial rausrechnen (z.B. in Final Cut Pro). Ich gehe jede Wette ein, dass sich da in den nächsten Jahren noch viel tun wird, weil so etwas eigentlich eine klassische KI-Aufgabe ist.

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Antwort von MrMeeseeks:

Bildlauf hat geschrieben:
MrMeeseeks hat geschrieben:
Dann zeig mir doch mal einen Film der durch schlechte Rolling Shutter Werte ruiniert/schlechter/unansehnlich wurde, es gibt keinen. Und ohne zu wissen was du filmst, kann ich genau sagen dass die Werte auch kein Problem wären.

Der Rolling Shutter ist ein kleiner Wert in einer Vielzahl an Möglichkeiten und möglichen Problemen in jeder Produktion, wer seine Kaufentscheidung allein daran festmacht wird auch mit allem anderen scheitern.

Und natürlich hast du kein Interesse an der Kamera und natürlich musst du es uns wissen lassen und natürlich ist der Rolling Shutter daran schuld. Ist immer die gleiche Leier hier.
Doch die Werte sind ein Problem. Für bestimmte Anwendungen.
Und ich werde hier gar nichts dazu zeigen, weil ich genug zeige und beispielhaft verdeutliche.

Wer redet von ruinieren, bisschen noise ruiniert auch nicht und ein Kamerawackler auch nicht.
Aber es gibt halt Dinge die stören.

Ist doch mein Bier, woran ich meine Kaufentscheidung festmache.
Und natürlich lässt man hier Sachen Wissen, genauso wie Du die neue Sigma zerstört hast (bin ich ja sogar gleicher Meinung). Das musstest Du also auch alle wissen lassen?.....
Ich hab ja dich eigentlich auch überhaupt nicht angesprochen, nur die gleiche Wortwahl genutzt.

Und du sagst es ja schon selber, Rolling Shutter ist eine Nebensache und meiner Meinung nach eine ziemlich unbedeutendes Thema.

@cantsin Die klassischen Szenarien wären:
- Fahraufnahmen
- unstabilisierte Handkamera (wie z.B. in der D-Day-Lande-Sequenz von Private Ryan)
- Sportaufnahmen, insbesondere Kampfsport (z.B. Fechten), besonders bei langen Telebrennweiten
Ja total klassisches Zeug. Wer gerne Fechten oder Millionen-Dollar-Kriegs-Szenarien filmt der wird mit einer S1R II nicht zufrieden sein, zumindest in 8K, du hast mich erwischt.

Wie viele der obigen Szenarien hast du jemals gefilmt? Ich nehme an überhaupt keine. Die aktuellen Mission Impossible Filme haben einige Fahraufnahmen die mit gurkigen Z-Cam gefilmt wurden die auch keine sonderlichen guten Werte haben. Das sind die reinsten Ruckel & Zuckel-Filme, warum bekommen die das denn auf die Reihe?

Das Problem ist dass euch die praktischen Erfahrungen fehlen und deshalb greift ihr auf die theoretischen Daten zurück. Die Kamera auf einem Stativ dusselig hin und her zu rütteln ist keine praktische Erfahrung. Das ist es aber halt was man auf Youtube sieht.

Die Regel ist eigentlich dass alles was von einem Rolling Shutter Effekt betroffen ist, ist ohnehin nicht wert gesehen zu werden.

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Antwort von cantsin:

MrMeeseeks hat geschrieben:

Wie viele der obigen Szenarien hast du jemals gefilmt? Ich nehme an überhaupt keine. Die aktuellen Mission Impossible Filme haben einige Fahraufnahmen die mit gurkigen Z-Cam gefilmt wurden die auch keine sonderlichen guten Werte haben. Das sind die reinsten Ruckel & Zuckel-Filme, warum bekommen die das denn auf die Reihe?

Das Problem ist dass euch die praktischen Erfahrungen fehlen und deshalb greift ihr auf die theoretischen Daten zurück. Die Kamera auf einem Stativ dusselig hin und her zu rütteln ist keine praktische Erfahrung. Das ist es aber halt was man auf Youtube sieht.

Die Regel ist eigentlich dass alles was von einem Rolling Shutter Effekt betroffen ist, ist ohnehin nicht wert gesehen zu werden.
Lies mal richtig. Ich habe nicht über mich geschrieben.

Es gibt durchaus relevante Szenarien, wie z.B. Werbevideos/Imagefilme für Sportvereine und Gyms, aber wenn man sowas nicht hauptberuflich macht, kann man sich z.B. eine Sony A9iii leihen.

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Antwort von Ingole:

Bildlauf hat geschrieben:

Letztens Musikvideo Szene gedreht, wo eine Frau am Bahnsteig lang geht parallel zu den Schienen, seitlich gefilmt und die U bahn fährt ein. Die U Bahn hat ca. 25 % Neigung :-)

Wenn es einen Geheimtrick gibt das schlechte RS zu umgehen, dann bitte her damit.
Ist kein Geheimtrick, aber in diesem Fall, die Kamera im Hochformat aufnehmen lassen.

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Antwort von Bildlauf:

MrMeeseeks hat geschrieben:

Ich hab ja dich eigentlich auch überhaupt nicht angesprochen
Ok, das fällt Dir jetzt ein zu schreiben.
Einigen wir uns darauf, Du hast mich zu 50 % gemeint :-)
Für Dich mag es eine Nebensächlichkeit sein, aber Tatsachen wie U-Bahnen/Züge mit Schieflage, Eckenzuckeln und die bereits erwähnten Sachen sind störende Dinge.

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Antwort von Bildlauf:

MrMeeseeks hat geschrieben:

Ja total klassisches Zeug. Wer gerne Fechten oder Millionen-Dollar-Kriegs-Szenarien filmt der wird mit einer S1R II nicht zufrieden sein, zumindest in 8K, du hast mich erwischt.

Wie viele der obigen Szenarien hast du jemals gefilmt? Ich nehme an überhaupt keine. Die aktuellen Mission Impossible Filme haben einige Fahraufnahmen die mit gurkigen Z-Cam gefilmt wurden die auch keine sonderlichen guten Werte haben. Das sind die reinsten Ruckel & Zuckel-Filme, warum bekommen die das denn auf die Reihe?

Das Problem ist dass euch die praktischen Erfahrungen fehlen und deshalb greift ihr auf die theoretischen Daten zurück. Die Kamera auf einem Stativ dusselig hin und her zu rütteln ist keine praktische Erfahrung. Das ist es aber halt was man auf Youtube sieht.

Die Regel ist eigentlich dass alles was von einem Rolling Shutter Effekt betroffen ist, ist ohnehin nicht wert gesehen zu werden.
Bin zwar nicht angesprochen, aber was fürn quatsch Du schreibst, bis auf das, das stimmt:

"Die Kamera auf einem Stativ dusselig hin und her zu rütteln ist keine praktische Erfahrung. Das ist es aber halt was man auf Youtube sieht."

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Antwort von pillepalle:

Hier ist ja was los... Leute, ist doch ganz einfach, Readout, Farbtiefe, Dynamik, Color Science... alles egal. Das einzige was zählt ist der richtige Mount! :)

VG

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Antwort von cantsin:

pillepalle hat geschrieben:
Hier ist ja was los... Leute, ist doch ganz einfach, Readout, Farbtiefe, Dynamik, Color Science... alles egal. Das einzige was zählt ist der richtige Mount! :)
:-))

Wenn man mal den ganzen Influencer-Hype wegnimmt, sind die Unterschiede der S1Rii zur S5ii-x marginal und für schätzungsweise 90% aller Anwendungen irrelevant.

Der Praxisunterschied ist vor allem 30% mehr möglicher Crop in der Post dank des 8K-Sensors, sowie ungefähr 1 Stop mehr Zeichnung in den Schatten bzw. 1 Stop mehr nutzbare high ISO dank seines besseren DR.

Ansonsten sind die Kameras bis in die Menüpunkte und Knopfbedienung hinein identisch, auch weil da Panasonic eine einheitliche Linie durchzieht und preiswertere Modelle nicht künstlich per Firmware differenziert. Auch das interne ProRes Raw der S1Rii ist nur auf den ersten Blick ein großer Unterschied. Wer ernsthaft mit ProRes Raw arbeitet, wird auch bei der S1Rii zur externen Aufzeichnung per Ninja greifen, um die volle Sensorauflösung nutzen zu können und die Kamera nicht im Crop zu betreiben.

Was allerdings für die S1Rii spricht, ist der im Vergleich zu anderen Kameraherstellern niedrige Preisaufschlag zur S5ii-x. Positiv gesagt, handelt man sich bei der S1Rii ggü. der S5ii-x keine Nachteile ein.

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Antwort von MrMeeseeks:

Bildlauf hat geschrieben:
MrMeeseeks hat geschrieben:

Ich hab ja dich eigentlich auch überhaupt nicht angesprochen
Ok, das fällt Dir jetzt ein zu schreiben.
Einigen wir uns darauf, Du hast mich zu 50 % gemeint :-)
Für Dich mag es eine Nebensächlichkeit sein, aber Tatsachen wie U-Bahnen/Züge mit Schieflage, Eckenzuckeln und die bereits erwähnten Sachen sind störende Dinge.
Geh doch einfach mal auf das obige Beispiel ein. Zeig mir Beispiele in denen solche Situation stören. Zum einen wirst du nichts finden weil jeder der halbwegs Ahnung hat, sowas nie filmen würde und zum anderen das Thema kein großes Problem darstellt, war es auch nie.

Und Eckenzuckeln hat nichts mit Rolling Shutter zu tun, das ist ein Problem des IBIS. Wenn du was anderes meinst, auch hier darfst du mir gerne Beispiele nennen, falls du das überhaupt kannst.

Ich bleib dabei, wenn der Rolling Shutter so ein großes Problem für dich darstellst dann filmst du entweder hobbymäßig irgendwelchen speziellen Blödsinn oder du hast nicht sonderlich viel Ahnung, Talent oder bist einfach kein Problemlöser.

Und anstatt cantsin nachzuquatschen, zeig mir doch endlich die störenden Beispiele die mehr sind als eine Nebensache.

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Antwort von iasi:

TomStg hat geschrieben:
Diese elende Diskussion über Rolling Shutter ist ein ziemlicher Schwachsinn. Wer bei aktuellen Kameras irgendein Problem mit RS hat, der weiss ganz sicher nicht, wie man mit einer laufenden Kamera umgeht.

Zu gerne werden hier immer wieder mal RS-Werte als Qualitäts-Kriterium einer Kamera genannt. Auch die slashcam-Redaktion meint immer wieder mal, dass dieser Wert relevant sei. Er ist es nicht, er ist in der Praxis nahezu unbedeutend.
Was heißt hier umzugehen weiß.

Es beschränkt sich ja nicht nur auch Kamerabewegungen. RS wirkt beschränkend bei jeder horizontalen Bewegung.
Der RS der neuen Panasonic scheint auch nicht auf den Niveau aktueller Kameras zu sein.

In der Realität ist es sehr wohl bedeutend, wenn man sich auf diesen problematischen Effekt einstellen muss - es ist eine Einschränkung.

Es gibt nicht grundlos Leute, die für bestimmte Aufnahmen z.B. eine BMD12k auf 8k stellen, um eine schneller Auslesegeschwindigkeit zu erhalten - oder gleich zu einer GS-Kamera greifen.

Meine alte BMCC hat ähnlich ausgeprägten RS und ein durchs Bild fahrender Transporter hatte eine Stativ-Aufnahme letztlich unbrauchbar gemacht. Selbst Kindern stach dieses verbogene Gefährt ins Auge und lenkte sie vom zentralen Element der Aufnahme ab.

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Antwort von Darth Schneider:

Besonders cool an der neuen LUMIX finde ich das sie die Skintones scheinbar auch mit VLog im Griff haben.
Schön wäre wenn wenigstens ein Korrektur Lut für alle S5 Kameras kommen würde…
Gruss Boris

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Antwort von Darth Schneider:



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Antwort von Jörg:

cantsin und pillepalle bringen es auf den Punkt;-))
Positiv gesagt, handelt man sich bei der S1Rii ggü. der S5ii-x keine Nachteile ein. Hier ist ja was los... Leute, ist doch ganz einfach, Readout, Farbtiefe, Dynamik, Color Science... alles egal. Das einzige was zählt ist der richtige Mount! :) herrlich.
Mein Beitrag zum Thema:
Ich bewundere Panasonic über den Meilenstein dezidierter Videomodus,
wobei der geschlossene Verschluss beim Objektivwechsel die wahre Innovation darstellt.

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Antwort von cantsin:

Jörg hat geschrieben:
Mein Beitrag zum Thema:
Ich bewundere Panasonic über den Meilenstein dezidierter Videomodus,
wobei der geschlossene Verschluss beim Objektivwechsel die wahre Innovation darstellt.
Beide Features gab es schon von anderen Herstellern - den geschlossenen Verschluss von Canon, den dezidierten Videomodus von diversen Marken.

Man muss aber in der Praxis noch sehen, ob die wirklich vorteilhaft sind. Bei Canon raten erfahrene Nutzer davon ab, den Verschluss bei ausgeschalteter Kamera unten zu lassen, weil er dann durch Erschütterungen schneller beschädigt werden kann. Man sollte das wohl nur als Notfeature aktivieren, wenn man irgendwo an einem staubigen Ort (unbedingt) das Objektiv wechseln muss.

Der dezidierte Videomodus war bei Panasonic-Kameras wegen der zahlreichen C-Modi (die dasselbe und noch viel mehr können) eigentlich überflüssig. Ich nehme aber an, dass vielen Nutzern das nicht so klar ist, besonders wenn sie von anderen Kameramarken wie z.B. Sony kommen.

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Antwort von Darth Schneider:

@ Jörg
Der geschlossene Sensor beim Objektive wechseln ist mir jetzt so was von egal. Aber sonst hast du schon recht…
Gruss Boris

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Antwort von Jörg:

Hab ich wohl den Satirebutton vergessen...
Den dezidierten Videomodus haben meine Fuji cams schon ne Weile,
und wer nen Deckel braucht, um seinen Sensor zu schützen, wird froh sein, den zu haben.
ist beruhigend, die 10 Minuten geschützt rumfriemeln zu können ;-)

Frank hat mal ne Zeit von 10 sek (?) angedacht für nen Wechsel, solange werde ich hoffentlich nie benötigen.

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Antwort von soulbrother:

pillepalle hat geschrieben:
...Das einzige was zählt ist der richtige Mount! :)
Kann ich so bestätigen!

(denn meine Nikon Objektive passen da nicht drauf, daher: kein Kauf)
;-)

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Antwort von Da_Michl:

cantsin hat geschrieben:
pillepalle hat geschrieben:
Hier ist ja was los... Leute, ist doch ganz einfach, Readout, Farbtiefe, Dynamik, Color Science... alles egal. Das einzige was zählt ist der richtige Mount! :)
:-))

Wenn man mal den ganzen Influencer-Hype wegnimmt, sind die Unterschiede der S1Rii zur S5ii-x marginal und für schätzungsweise 90% aller Anwendungen irrelevant.

In dem Satz fehlt etwas, das hier den kleinen, feinen und vor allem relevanten Unterschied macht - nämlich das "für Filmer"!

Denn für Fotografen hat sich gegenüber einer S5II viel getan - besserer IBIS, fast doppelt soviel Megapixel im Vergleich zur Standard-Vollformat Auflösung, besserer Displaymechanismus, besserer EVF. Das ist fototechnisch eine andere Klasse...

Und so ist dieses Gerät nach aktuellem Stand i.e.L. eine Fotokamera - mit wirklich tollen Hybridfunktionen. Die Fotolastigkeit hat das R ohnehin schon verraten. Wer hat sich denn bei einer S1R2 wirklich eine highspeed stacked (wildlife?) Kamera oder eine videolastige Maschine erwartet?

Wie Panasonic das selber strategisch sieht, werden die nächsten ein bis zwei Lumix-Kamera-Releases zeigen.

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Antwort von cantsin:

Da_Michl hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:


:-))

Wenn man mal den ganzen Influencer-Hype wegnimmt, sind die Unterschiede der S1Rii zur S5ii-x marginal und für schätzungsweise 90% aller Anwendungen irrelevant.

In dem Satz fehlt etwas, das hier den kleinen, feinen und vor allem relevanten Unterschied macht - nämlich das "für Filmer"!

Denn für Fotografen hat sich gegenüber einer S5II viel getan - besserer IBIS, fast doppelt soviel Megapixel im Vergleich zur Standard-Vollformat Auflösung, besserer Displaymechanismus, besserer EVF. Das ist fototechnisch eine andere Klasse...
Auch da wäre ich anderer Meinung. Der Sprung von 24 auf 44 MP bedeutet horizontal und vertikal gerade mal 35% mehr Auflösung. Wenn man also mit der S5ii (ohne Tricks wie High Resolution Multi Shot und AI-Upscaling...) 300dpi Fine Art-Prints bis maximal 50x34 cm machen kann, gehen mit der S1Rii maximal 69x46cm - also knapp der Sprung um ein DIN-Papier-Format, "nice to have but not groundbreaking". Auch der Unterschied der EVF-Auflösung bewegt sich in denselben Gefilden, und beim IBIS gibt Panasonic eine Verbesserung um gerade mal einen halben f-stop an.

Für mich sind das alles homöpathische Verbesserungen, die in der Praxis nur für wenige relevant sind. In früheren Digitalzeiten gab es viel radikalere Entwicklungen bzw. Verbesserungen zwischen Modellgenerationen und Geräteklassen. Man muss da wirklich mal ein Detoxing von der YouTube-Influencer-Hype-Maschine machen, die Kleinigkeiten hochspielt (um überhaupt noch etwas berichtenswertes zu haben).

Wir haben bei FF-Kameras für Stills-Fotografie sowieso schon länger "peak camera" erreicht, wo es kaum noch bedeutende praxisrelevante Verbesserungen gibt. Wer die fotografischen Vorteile der S1Rii ggü der S5ii braucht, hätte sich schon vor 8 Jahren eine Nikon D850 kaufen können (die als Fotokamera in vielen Disziplinen immer noch deutlich besser ist als eine S1Riii, als Fotosystem sowieso). Davon abgesehen, wird sich sowieso kein Berufsfotograf eine Panasonic kaufen, es sei denn, als Hybrid- bzw. Videobody.

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Antwort von Funless:

Jörg hat geschrieben:
Den dezidierten Videomodus haben meine Fuji cams schon ne Weile,
Naja, den dedizierten Videomodus bieten Panasonics DSLMs schon seit dem ersten GH Modell (und zwar auf dem Modus Wahlrad), da war bei Fuji das Thema "Video" noch gar nicht vorhanden. Jetzt bei der S1R II ist der dedizierte Videomodus eben auf einen separaten Schalter gelandet, gibt es Canon schon seit über 10 Jahren in ihren Modellen und diese Lösung scheint ja insofern auch gar nicht mal so unbeliebt zu sein. Von daher IMHO vollkommen nachvollziehbar wenn Lumix da jetzt "mitzieht".

cantsin hat geschrieben:
Da_Michl hat geschrieben:


In dem Satz fehlt etwas, das hier den kleinen, feinen und vor allem relevanten Unterschied macht - nämlich das "für Filmer"!

Denn für Fotografen hat sich gegenüber einer S5II viel getan - besserer IBIS, fast doppelt soviel Megapixel im Vergleich zur Standard-Vollformat Auflösung, besserer Displaymechanismus, besserer EVF. Das ist fototechnisch eine andere Klasse...
Auch da wäre ich anderer Meinung. Der Sprung von 24 auf 44 MP bedeutet horizontal und vertikal gerade mal 35% mehr Auflösung. Wenn man also mit der S5ii (ohne Tricks wie High Resolution Multi Shot und AI-Upscaling...) 300dpi Fine Art-Prints bis maximal 50x34 cm machen kann, gehen mit der S1Rii maximal 69x46cm - also knapp der Sprung um ein DIN-Papier-Format, "nice to have but not groundbreaking". Auch der Unterschied der EVF-Auflösung bewegt sich in denselben Gefilden, und beim IBIS gibt Panasonic eine Verbesserung um gerade mal einen halben f-stop an.

Für mich sind das alles homöpathische Verbesserungen, die in der Praxis nur für wenige relevant sind. In früheren Digitalzeiten gab es viel radikalere Entwicklungen bzw. Verbesserungen zwischen Modellgenerationen und Geräteklassen. Man muss da wirklich mal ein Detoxing von der YouTube-Influencer-Hype-Maschine machen, die Kleinigkeiten hochspielt (um überhaupt noch etwas berichtenswertes zu haben).

Wir haben bei FF-Kameras für Stills-Fotografie sowieso schon länger "peak camera" erreicht, wo es kaum noch bedeutende praxisrelevante Verbesserungen gibt. Wer die fotografischen Vorteile der S1Rii ggü der S5ii braucht, hätte sich schon vor 8 Jahren eine Nikon D850 kaufen können (die als Fotokamera in vielen Disziplinen immer noch deutlich besser ist als eine S1Riii, als Fotosystem sowieso). Davon abgesehen, wird sich sowieso kein Berufsfotograf eine Panasonic kaufen, es sei denn, als Hybrid- bzw. Videobody.
Das sehe ich persönlich etwas anders.
  • Adressiert Panasonic aus meiner bescheidenen Sicht mit ihren Modellen keine Berufsfotografen. Dieser Markt ist AFAIK fest im Griff von Sony und Canon (und ein bissle Nikon). Die Lumix S Modelle sollen sich offensichtlich als vollwertige Hybrid Kameras etablieren. Und was die Video Funktionalitäten betrifft sind sie schon recht weit vorne, sog. "Uralt-Sensor" hin oder her. Und eigentlich ist der Sensor heutzutage IMHO sogar ziemlich irrelevant, sondern wichtiger ist was die Elektronik der Kamera (Chips, Prozessor, etc.) aus dem Input des Sensors macht. So gesehen ist es schon ziemlich konsequent und sinnvoll, dass Panasonic bei der S1R II die Video Funktionalitäten (die wie o.g. eh schon sehr gut sind) nur marginal "verbessert" und sich dafür auf signifikante Verbesserungen im Foto Modus konzentriert hat.
  • Mag es zwar stimmen, dass man bei der Auflösung der S1R II "nur" 35 % mehr vertikale Auflösung hat aber so gehe bspw. ich gar nicht erst heran, sondern dass ich aus Gründen mit meiner S5 II oft im APSC Format fotografiere und da habe ich dann eben "nur" 12 MP Auflösung. Klar, mag für Insta auf dem Handy zwar ausreichen aber für mich persönlich ist das eigentlich kein vollwertiger APSC Modus. Anders wäre es allerdings dann bei der S1R II, im APSC Modus hätte ich eine Auflösung von (ich glaube) ca. 21 MP, also gerade mal nur 3 MP weniger als bei meinen ehemaligen Fuji X-S10/20 Modellen und bei ihnen waren die 24 MP für mich persönlich auch der "Sweet Spot". Ich hätte also mit der S1R II in einem Body sowohl eine vollwertige Full Frame-, als auch (für mich) vollwertige APS-C-Kamera.

    Und den Vergleich, dass man sich vor acht Jahren bereits eine Nikon D850 hätte kaufen können verstehe ich in diesem Kontext leider nicht denn, dass die D850 vor acht Jahren auch nur im entferntesten die Video Features einer Lumix Kamera gehabt hätte, daran kann ich mich ehrlich gesagt überhaupt nicht erinnern und wage ich auch sehr zu bezweifeln. Des Weiteren geht es ja nicht darum was ein jetziger Lumix S Nutzer vor acht Jahren hätte machen können sondern, dass ein jetziger Lumix S Nutzer (wie bspw. meine Wenigkeit) jetzt ganz gerne im Foto Modus etwas "mehr Bums" zur Verfügung hätte.

    No offense, aber den Nikon D850 Vergleich finde ich in diesem Kontext sehr weit hergeholt und ehrlich gesagt auch ziemlich unangebracht.

  • Dass ich mich in meiner Argumentation und Meinungsäußerung ausschließlich auf meine persönlichen Anforderungen beziehe, sollte für jeden halbwegs logisch denkenden Menschen eigentlich klar sein, ich wollte es sicherheitshalber aber besser erwähnt haben ...

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    Antwort von Bildlauf:

    MrMeeseeks hat geschrieben:

    Geh doch einfach mal auf das obige Beispiel ein. Zeig mir Beispiele in denen solche Situation stören. Zum einen wirst du nichts finden weil jeder der halbwegs Ahnung hat, sowas nie filmen würde und zum anderen das Thema kein großes Problem darstellt, war es auch nie.

    Und Eckenzuckeln hat nichts mit Rolling Shutter zu tun, das ist ein Problem des IBIS. Wenn du was anderes meinst, auch hier darfst du mir gerne Beispiele nennen, falls du das überhaupt kannst.

    Ich bleib dabei, wenn der Rolling Shutter so ein großes Problem für dich darstellst dann filmst du entweder hobbymäßig irgendwelchen speziellen Blödsinn oder du hast nicht sonderlich viel Ahnung, Talent oder bist einfach kein Problemlöser.

    Und anstatt cantsin nachzuquatschen, zeig mir doch endlich die störenden Beispiele die mehr sind als eine Nebensache.
    Warum sollte ich Beispiele senden?
    Ich habe keine Lust Dir hier eine Compilation Best of Rolling Shutter zu erstellen.
    Ich weiß es, und andere wissen es, was auftreten kann bei RS, wenn man nicht aufpasst bzw. bei manchen Dingen ist man scheinbar machtlos.

    Natürlich ist es kleinteilig mit RS, ist nur was für uns, fällt sonst keinem Schwein auf.
    Aber das ist doch spannende an Kameratechnik.
    Aber wenn man immer sagt ist zu kleinteilig, dann summieren sich die Kleinteiligkeiten auf.
    dann kann man auch wieder in 8 Bit filmen oder es ist egal ob ISO 800 oder 3200.
    Ibis verstärkt RS und die stehen in Wechselwirkung ist meine starke Vermutung.

    Space


    Antwort von Jörg:

    @funless Naja, den dedizierten Videomodus bieten Panasonics DSLMs schon seit dem ersten GH Modell (und zwar auf dem Modus Wahlrad) hat die GH2 damit auch die cammenüs und Funktionen der cam getrennt?
    Also Foto/Videoeinstellungen blieben bei Wechsel erhalten?
    Ich weiß das nicht mehr, glaube aber, dass das nicht so war.

    Space


    Antwort von Funless:

    Jörg hat geschrieben:
    @funless Naja, den dedizierten Videomodus bieten Panasonics DSLMs schon seit dem ersten GH Modell (und zwar auf dem Modus Wahlrad) hat die GH2 damit auch die cammenüs und Funktionen der cam getrennt?
    Also Foto/Videoeinstellungen blieben bei Wechsel erhalten?
    Ich weiß das nicht mehr, glaube aber, dass das nicht so war.
    Doch war aber so. Man konnte es halt nur nicht als Custom Setting speichern.

    Hatte ich bei meiner GH2 bspw. das Modus Wahlrad auf A (Blendenpriorität) gestellt mit Auto-ISO und ein Foto gemacht und stellte danach das Modus Wahlrad dann auf den dedizierten Videomodus (Filmkamerasymbol auf dem Wahlrad) hatte ich immer die Einstellungen die ich zuletzt im Videomodus eingestellt hatte (was bei mir i. d. R. immer alles auf Manuell war, auch ISO), drehte ich das Modus Wahlrad wieder zurück auf A um ein Foto zu machen hatte ich wieder die Einstellungen die im Modus A zuletzt eingestellt wurden.

    Wie gesagt, speichern als Custom Einstellung war eben nicht möglich, was bedeutete, dass man das halt im Hinterkopf behalten musste wenn man die Einstellungen änderte, dass immer diese neu eingestellten Parameter dann eingestellt blieben (und nicht die ursprünglich eingestellten Parameter) wenn man das nächste Mal in den Videomodus wechselte. War aber letztendlich lediglich eine Sache der Gewöhnung.

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    Antwort von MrMeeseeks:

    Bildlauf hat geschrieben:
    MrMeeseeks hat geschrieben:

    Geh doch einfach mal auf das obige Beispiel ein. Zeig mir Beispiele in denen solche Situation stören. Zum einen wirst du nichts finden weil jeder der halbwegs Ahnung hat, sowas nie filmen würde und zum anderen das Thema kein großes Problem darstellt, war es auch nie.

    Und Eckenzuckeln hat nichts mit Rolling Shutter zu tun, das ist ein Problem des IBIS. Wenn du was anderes meinst, auch hier darfst du mir gerne Beispiele nennen, falls du das überhaupt kannst.

    Ich bleib dabei, wenn der Rolling Shutter so ein großes Problem für dich darstellst dann filmst du entweder hobbymäßig irgendwelchen speziellen Blödsinn oder du hast nicht sonderlich viel Ahnung, Talent oder bist einfach kein Problemlöser.

    Und anstatt cantsin nachzuquatschen, zeig mir doch endlich die störenden Beispiele die mehr sind als eine Nebensache.
    Warum sollte ich Beispiele senden?
    Ich habe keine Lust Dir hier eine Compilation Best of Rolling Shutter zu erstellen.
    Ich weiß es, und andere wissen es, was auftreten kann bei RS, wenn man nicht aufpasst bzw. bei manchen Dingen ist man scheinbar machtlos.

    Natürlich ist es kleinteilig mit RS, ist nur was für uns, fällt sonst keinem Schwein auf.
    Aber das ist doch spannende an Kameratechnik.
    Aber wenn man immer sagt ist zu kleinteilig, dann summieren sich die Kleinteiligkeiten auf.
    dann kann man auch wieder in 8 Bit filmen oder es ist egal ob ISO 800 oder 3200
    Ibis verstärkt RS und die stehen in Wechselwirkung ist meine starke Vermutung.
    Du hast also keine Beispiele um dein Argument zu stärken, folglich bleibt meine Aussage richtig. Rolling Shutter ist und war schon immer eine unwichtige Fußnote.

    Der IBIS verstärkt keinen Rolling Shutter, wenn überhaupt mindert er ihn. Und anderen unterstellen keine Ahnung zu haben, passt zur obigen Aussage.

    Geh mal lieber an die frische Luft du schnappst hier sonst noch mehr von den iasi Viren ein. Der Clown zieht auch immer unwichtigen Blödsinn vor um sich nicht der Realität stellen zu müssen dass er für die Filmerei kein Talent hat. Da wird lieber auf die perfekte Technik gewartet.

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    Antwort von cantsin:

    Funless hat geschrieben:
    Und den Vergleich, dass man sich vor acht Jahren bereits eine Nikon D850 hätte kaufen können Des Weiteren geht es ja nicht darum was ein jetziger Lumix S Nutzer vor acht Jahren hätte machen können sondern, dass ein jetziger Lumix S Nutzer (wie bspw. meine Wenigkeit) jetzt ganz gerne im Foto Modus etwas "mehr Bums" zur Verfügung hätte.
    Der Foto-Modus hat aber wenig bahnbrechende Verbesserungen ggü. der alten S1R - etwas geringere Pixelauflösung, dafür einen moderneren Sensor mit verbessertem DR/Lowlight (wobei da die Unterschiede bei Stills-Fotografie weniger ins Gewicht fallen als bei Video, wegen des aufwendigeren Raw-Konverter-Workflows; es sei denn bei Spezialgenres wie Astrofotografie).

    Was die neue S1Rii vor allem bringt, sind dramatisch verbesserte Videofunktionen, so dass ein Besitzer der Kamera keinen Video-Zweitbody mehr braucht.
    No offense, aber den Nikon D850 Vergleich finde ich in diesem Kontext sehr weit hergeholt und ehrlich gesagt auch ziemlich unangebracht. Wieso denn das bitte?!?

    Ich hatte auf ein Posting geantwortet, das meinte, die wahren Fortschritte bei der S1Rii ggü. der S5ii-x lägen im Fotobereich. Ich bleibe dabei, dass die in der Praxis für wenige relevant sind, erstens, weil sowieso praktisch niemand im Lumix L-Mount-System sitzt, der hauptberuflich fotografiert, schon so aus banalen Gründen wie z.B. dem Blitzprotokoll und der Kompatibilität zu Studioblitzen. Daher mein Hinweis auf die D850, die schon 2017 45 Megapixel bot und auch heute noch eine der besten Studio-Fotokameras auf dem Markt ist (frag mal @pillepalle, der AFAIK seine berufliche Fotografie weiterhin mit dieser Kamera macht).

    Und wer Amateur ist, macht sich i.d.R. völlig übertriebene Vorstellungen von den nötigen Auflösungen und dem Unterschied von 44 ggü. 24 MP. Für alles, was Internet und social media betrifft, braucht man in der Praxis nie mehr als 2 MP Zielauflösung, selbst nicht, wenn Zeitschriften ein Foto ankaufen. Auch in kommerzieller Event-Fotografie wollen Auftraggeber selten mehr als 2 MP, weil sie die Fotos nur für social media und ihre Website brauchen. Auch mit 12 MP kommst Du sehr weit, wenn Dein Zielmedium nicht großformatiger Fotodruck ist, und wenn Du keine kommerzielle Fotografie für Agenturen und Bildredaktionen machst, die Dein Bildmaterial für ihre jeweilige Endpublikation stark beschneiden. Obwohl ich in Deinem speziellen Fall - Fotografieren im APS C-Crop - den Mehrwert auch sehe. Du musst aber zugeben, dass der schon sehr speziell ist...

    Wer wirklich hohe Auflösungen braucht (aus Gründen wie dem letztgenannten), wird zu einer 60 MP-FF-Kamera oder besser noch Mittelformat greifen.

    Ich sehe es eher so, dass Panasonic bei der S1Rii bewusst auf höhere Auflösung bzw. 60 MP verzichtet hat, um eine bessere Hybridkamera zu bauen. Das "R" im Modellnamen stand ja mal für "Resolution", und die S1R war ursprünglich als direkte Konkurrenz zu Sonys A7R-Serie gedacht. Von dieser Idee hat sich Panasonic wohl verabschiedet und positioniert mit der S1Rii die Kamera neu.

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    Antwort von cantsin:

    MrMeeseeks hat geschrieben:
    Rolling Shutter ist und war schon immer eine unwichtige Fußnote.
    Rolling shutter ist für viele Foto- und Videografen wichtig genug als Faktor, um deutlich mehr Geld für stacked CMOS-Kameras (wie die Sony A1, A9/ii, Canon R1, R3, R5ii sowie die Nikon Z9, Z8 und Z6iii, die Fuji XH-2s und die OM1) auszugeben, oder sogar noch mehr Geld für eine Sony A9iii oder RED Komodo mit global shutter - und deren Nachteile z.B. beim DR in Kauf zu nehmen.

    Du siehst rolling shutter nicht bzw. selten, weil man als Videograf Einstellungen, die davon sichtbar betroffen sind, rausschneidet bzw. als Fotograf die entsprechenden Bilder (z.B. bei Event-/Konzert-Fotografie mit silent shutter) aussortiert. Und es geht ja nicht nur um verbogene Objekte, sondern auch um die (oft noch weitaus nervigeren) Regenbogen-/banding-/flicker-Artefakte bei Kunstlicht.

    Rolling shutter ist halt in derselben Kategorie wie Moiré, zu dessen Vermeidung man entweder teurere Kameras mit OLPF (wie die S1H) kauft oder, bei geplanten bzw. szenischen Drehs die entsprechenden Motive vermeidet.

    Wenn man dokumentarisch dreht, ist das aber nicht so einfach. Da kann man weder einem Protagonisten sagen, dass er sich zur Moiré-Vermeidung ein anderes Hemd anziehen soll, noch einem vorbeifahrendem Auto, dass es seine Geschwindigkeit auf 20 km/h reduzieren sollte, oder einem Veranstalter, dass er bitte alle Glühbirnen am Veranstaltungsort austauschen und den Videobeamer ausschalten soll, weil sie das Kamerabild durch Flicker und Regenbogenartefakte versauen...

    Ich rede hier wirklich von meiner eigenen Praxis, gerade bei Auftragsarbeiten. Eigentlich wäre ich der klassische Kunde einer A9iii, wenn die nicht 7000 EUR kosten würde...

    Wenn rolling shutter kein praxisrelevantes Problem wäre, bräuchte man auch keine mechanischen Verschlüsse mehr in heutigen Fotokameras, einschließlich der S1RII.

    Um damit zurück zur S1Rii zu kommen: Da hat sich Panasonic eben entschieden, die Kamera auf bestmöglichen DR hin zu optimieren und einen passenden Sensor sowie passende Signalverarbeitung (DR Boost) eingebaut. Was immer deutlicher wird, ist, dass in der Sensorentwicklung keine großen Sprünge mehr passieren und, mit Johan Cruijff gesprochen, bei Sensoren "jeder Vorteil seinen Nachteil hat". Den Wundersensor, der global shutter mit maximalem DR/Lowlight kombiniert, werden wir wohl nicht mehr erleben.

    Spannend ist jetzt noch die Frage, ob Panasonic aus Kosten-/Rationalisierungsgründen den 44 MP-Sensor auch in die S1Hii einbauen wird, oder ob es eine S1Hii mit stacked CMOS oder global shutter geben wird...

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    Antwort von pillepalle:

    Was die Fotografie betrifft, sind die meisten Profis deutlich unaufgeregter als viele Amateure, oder besser gesagt Influencer. Mal abgesehen von speziellen Bereichen (News, Sport, Action) brauchen viele Profis die neuen 'Features' meist gar nicht. Ein Architektur-,Landschafts-, Werbe-, oder Modefotograf arbeitet in 90% der Fälle ohnehin manuell. In der Regel Tethered, damit man selber die Bilder besser beurteilen kann, oder sie dem Kunden am Set besser präsentieren kann. Sobald man profesisonelle Blitze einsetzt und nicht mit Handblitzen im Dully-TTL-Modus unterwegs ist, sowieso. Man möchte eigentlich gar nichts einer Automatik überlassen, sein Bild selber gestalten und entscheiden wie es aussehen soll. Denen ist es auch egal, ob die Kamera 2 oder 20 Bilder pro Sekunde machen kann. Es gibt natürlich immer Ausnahmen, aber die wenigsten Kaufen sich Kameras um das neueste und Beste zu haben. Die kaufen sich das was wirtschaftlich für sie Sinn macht, was ihnen die Arbeit erleichtert, oder sie besser macht.

    Ich selber bin nur wegen Video so früh ins spiegellose System eingestiegen. Normalerweise hätte man bei Nikon die ersten zwei Kameragenerationen (bis zur Z9) auch getrost überspringen können, ohne irgendetwas in Sachen Foto wirklich zu vermissen.

    Natürlich wird im Netz vieles hochgespielt, so wie jetzt der Readout bei der S1RII. Das ist aber mittlerweile bei jeder Kamera so. Was gab es für ein Gezeter bei der Z6III, weil sie 1 Blende weniger Dynamik hat :) Aber so wie man mit der Z6III wunderbar arbeiten kann, wird man es auch mit der S1RII können. Ich habe kürzlich mal einen Kollegen die Z6III geliehen und der hatte von der geringeren Dynamik (bei Fotos) nicht mal was gemerkt, wenn ich ihn nicht selber darauf aufmerksam gemacht hätte.

    Man sollte das Zeug mit dem man arbeitet einfach kennen und da hat sich durch das Internet und die sozialen Medien natürlich schon viel verändert. Die relevanten Informationen sind viel schneller in Umlauf. Und wenn man die Stärken und Schwächen verschiedener Systeme/Modelle kennt, dann kann man auch beurteilen ob man sie braucht, bzw ob sie für einen überhaupt relevant sind. Man kann sich mit allem arrangieren. Und manchmal muss man es auch, denn man steckt ja in der Regel in einem bestimmten System fest. Zumindest als Owner/Operator. Bei Film und großen Produktionen ist das natürlich anders.

    VG

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    Antwort von blueplanet:

    cantsin hat geschrieben:
    Rolling shutter ist für viele Foto- und Videografen wichtig genug als Faktor, um deutlich mehr Geld für stacked CMOS-Kameras (wie die Sony A1, A9/ii, Canon R1, R3, R5ii sowie die Nikon Z9, Z8 und Z6iii, die Fuji XH-2s und die OM1) auszugeben, oder sogar noch mehr Geld für eine Sony A9iii oder RED Komodo mit global shutter - und deren Nachteile z.B. beim DR in Kauf zu nehmen.
    ...ich denke, es ist vorallem nicht wirklich angekommen, dass der RS bei der Performancediskussion um die S1R II bzw. dem "fehlenden" Stack-Sensor, eigentlich nicht der Punkt ist.
    Es nützt die beste KI-Gesichts-Auto-Flugzeug-Objekterkennung nichts, wenn der Sensor beim AF nicht "hinterher" kommt. So sehe ich nach wie vor bei der S5II, dass die Augen-Objekterkennung sitzt, aber das Foto trotzdem und viel öfter wie bei der potenteren Kongruenz unscharf ist.
    Von den dazugehörigen, potenten (preisintensiven) Objektiven ganz abgesehen. Entsprechende und notwendige Performance haben nunmal nur Stack-Sensoren incl. einem besseren RS.
    Aber auch das sollte man, wie bereits angeklungen, rein aus der Perspektive des Videografen betrachtet, nicht zu sehr auf die Goldwaage legen.
    Selbst 70% Ausbeute (in der Fotografie) sind noch ein hinnehmbares Ergebnis, denn der Stack-Sensor perse macht keine tollen Fotos.

    Speziell Wildlife-Video-und Fotografie wird wohl nie bei Panasonic oberste Prio haben. Das passt nicht in ihre Peis- und Marktpolitik. Klar wäre es mein großer Wunsch gewesen, hier einen "kleinen, süßen" Stack-Sensor zu sehen, aber davon geht letztendlich nicht die Foto- bzw. RS-Welt zu grunde. Und gerade das, muss man wirklich abwägen: welches weitere Argument, welcher technische Fortschritt gegenüber der S5II ist so fordernd, dass man ein Upgrade benötigt.
    Eine ganz andere Nummer wird sein, von der S1R zur S1RII oder von der S5 zur S1RII zu wechseln.
    Hier ist allein der nun um Klassen bessere AF das Zünglein an der Waage bzw. der Preisunterschied von 1500€ (S5II) und 3500€ für die neue Kamera, die viel kann, aber nicht soviel mehr und besser ist...

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    Antwort von cantsin:

    blueplanet hat geschrieben:
    Es nützt die beste KI-Gesichts-Auto-Flugzeug-Objekterkennung nichts, wenn der Sensor beim AF nicht "hinterher" kommt. So sehe ich nach wie vor bei der S5II, dass die Augen-Objekterkennung sitzt, aber das Foto trotzdem und viel öfter wie bei der potenteren Kongruenz unscharf ist.
    Das liegt aber nicht am Sensor, sondern an Panasonics AF-Algorithmen, die der Konkurrenz - vor allem Sony - ca. zwei Generationen hinterherhinken.

    Sony hat ja Kameras mit demselben Sensor (A7iii, A7c) mit besserem AF, und sogar zwei aktuelle Kameras (A7iv, A7cii) mit einem der langsamsten FF-Sensoren überhaupt auf dem Markt, dem 32 MP-Sensor mit seinem ggü. den obengenannten Kameras und auch der S1RII langsameren readout und ausgeprägterem rolling shutter von 27ms. Trotzdem sitzt da Sonys AF wie eine Bombe.

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    Antwort von dienstag_01:

    Heisst das, dass bei den Panasonics der Autofokus zwar anzeigt, dass er das Objekt scharf gestellt hat, es aber gar nicht im Fokus ist?

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    Antwort von TomStg:

    cantsin hat geschrieben:
    Rolling shutter ist für viele Foto- und Videografen wichtig genug als Faktor, um deutlich mehr Geld für stacked CMOS-Kameras (wie die Sony A1, A9/ii, Canon R1, R3, R5ii sowie die Nikon Z9, Z8 und Z6iii, die Fuji XH-2s und die OM1) auszugeben, oder sogar noch mehr Geld für eine Sony A9iii oder RED Komodo mit global shutter - und deren Nachteile z.B. beim DR in Kauf zu nehmen.
    Dass RS bei Foto und Video eine sehr unterschiedliche Bedeutung hat, sollte Dir eigentlich klar sein. Wir reden hier ausschließlich über die Bedeutung von RS beim Filmen. Deshalb ist bei aktuellen Filmkameras der RS so bedeutend wie der Ort, wo das Typschild der Kamera sitzt.

    Dass es auch andere wesentlich wichtigere Gründe als den RS-Wert gibt, um sich für die von Dir genannten Kameras zu entscheiden, fällt bei Dir völlig unter den Tisch. Auch deshalb Dein RS-Argument sehr praxisfern.

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    Antwort von blueplanet:

    cantsin hat geschrieben:
    Das liegt aber nicht am Sensor, sondern an Panasonics AF-Algorithmen, die der Konkurrenz - vor allem Sony - ca. zwei Generationen hinterherhinken.
    Nochmal, der KI-AF-Algorithmus ist das eine und der ist nun auch bei Panasonic S5II gegenüber der S5 durchaus umfangreicher und gut. Jedoch nicht in der Wildlifedisziplin und das, weil es u.a. "auch" in zweiter Generationen hinterherhinkt.
    Das kann ich abschließend nicht beurteilen.

    Ein einseitiges "Totschlagargument", Sony und Canon haben die längste Erfahrung damit (was stimmt) und sind deswegen ergo besser mit jedem bzw. sogar "lahmeren" Sensor, überzeugt mich hingegen persönlich nicht. Es kommt immer auf das Testfeld an.
    Mit "normalen" Bewegbildern ist der Abstand zwischen diesen Kameraherstellern und Panasonic inzwischen vielleicht sogar vernachlässigbar. Bei Sport und Wildelife sicher nicht...zieht man dort den Vergleich mit und ohne Stack-Sensoren heran.

    Eine A7III (ohne Stack) spielt (u.a.) in der AF-Leistung einfach in einer anderen Liga als eine Sony A1 (mit Stack). Hinzu kommt selbstverständlich Sonys now how der KI-AF Algorithmen.

    Dann würde ich schon mal sagen 2:1 für Sony vs. Panasonic, denn ein direkter Vergleich ist auch mit dem jetzt in der S1R II verbauten Sensor nicht möglich. Vielleicht ist es sogar auch "nur" eine S5II (nicht nur im gleichen Gehäuse) mit einem anderen Sensor?
    Bleibt der "AF-Abstand" zu Sony, Canon oder Nikon, die im Gegensatz zu Panasonic Stack-Sensoren verbauen, bislang einfach unangetastet.

    Wenn die Sensorart + der Prozessor + eine entsprechende Objektivmotorik es nicht schafft die KI umzusetzen, ist das so als wenn ich einen PC mit dem i7-Prozessor der 6. Generation mit KI belästige.
    Und klar, sogar alle 3 Komponenten lassen sich bei Panasonic's neuem Flagschiff nicht mit einer z.B. A1 vergleichen. Denn wenn selbst nur 2 Komponenten davon "besser sind", ist der AF zuverlässiger als in jeder bisher gebauten S5II oder S1RII.
    cantsin hat geschrieben:
    Trotzdem sitzt da Sonys AF wie eine Bombe.
    ...mag sein, das er im KI-Sucher sitzt, im grünen Kästchen...aber wieviele Fotos sind tatsächlich in Serie scharf? Wenn man eine Kamera mit und eine ohne Stack-Sensor - selbst von einer Firma vergleicht?
    Auch dieser Vergleich ist mit Panasonic nicht möglich!

    cantsin hat geschrieben:
    EDIT: "Um Klassen besserer AF" der S1RII - wie kommst Du darauf?
    ...gegenüber der S1R (u.a. nur Kontrast AF mit 200 Messfelder vs. 700 Messfelder). Genau wie der AF um Klassen besser ist zwischen der S5 und der S5II bzw. ist das ein Vergleich der auf Äpfel mit Birnen hinausläuft.

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    Antwort von Darth Schneider:

    Also zum fotografieren ist der Autofokus schon bei der S5 sicher nicht der schnellste aber durchaus gut genug. Aber beim filmen halt nicht.
    Gruss Boris

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    Antwort von cantsin:

    TomStg hat geschrieben:
    Dass RS bei Foto und Video eine sehr unterschiedliche Bedeutung hat, sollte Dir eigentlich klar sein.
    Hat er nicht, wenn mit elektronischem Shutter fotografiert wird - wofür es alle möglichen Gründe gibt, wie z.B. Geräuschvermeidung bei Veranstaltungen, Burst-Fotografie, Verminderung von shutter shock bei langen Belichtungszeiten und Verminderung von Kameraverschleiß.

    Nicht ohne Grund bauen Kamerahersteller vermehrt Kameras ganz ohne mechanischen Verschluss wie z.B. Nikon mit der Z8/Z9. Und nicht ohne Grund machen sie das nur bei Kameras mit fully stacked CMOS- oder global shutter-Sensoren.
    Wir reden hier ausschließlich über die Bedeutung von RS beim Filmen. Seit wann diktierst Du, was "wir" hier im Forum besprechen? Wir diskutieren hier eine Hybridkamera und es gibt hier im Forum genug Leute, die sowohl Bewegt-, als auch Standbilder produzieren.
    Deshalb ist bei aktuellen Filmkameras der RS so bedeutend wie der Ort, wo das Typschild der Kamera sitzt. Die Logik dieses Arguments verstehst nur Du. Bring doch mal ein sachliches Argument.
    Dass es auch andere wesentlich wichtigere Gründe als den RS-Wert gibt, um sich für die von Dir genannten Kameras zu entscheiden, fällt bei Dir völlig unter den Tisch. Ich glaube kaum, dass jemand 7000 Euro für eine A9iii mit ihrem global shutter ausgibt, dem das Thema egal oder auch nur zweitrangig ist. Oder dass Foto-orientierte Käufer einer Z8/Z9 das Weglassen des mechanischen Shutters akzeptiert hätten, wenn der Kamerasensor langsamer gewesen wäre und rolling shutter-Artefakte (einschließlich Kunstlicht-Regenbogen) ein Alltagsproblem der Kameras gewesen wären.

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    Antwort von cantsin:

    dienstag_01 hat geschrieben:
    Heisst das, dass bei den Panasonics der Autofokus zwar anzeigt, dass er das Objekt scharf gestellt hat, es aber gar nicht im Fokus ist?
    Das machen alle Kameras, wenn Du Highspeed-Sequenzen mit Tracking-AF fotografierst und immer ein paar Frames dabei sind, bei denen der Fokus nicht richtig sitzt. Das ist dann die "Keeper"-Rate, und die ist bei keinem Hersteller 100%. Nur dass Sony und Canon da i.d.R. über 95% liegen, Nikon bei der Z6iii/Z8/Z9 knapp dahinter, Panasonic deutlich drunter und Fuji ganz am Ende.

    Das gleiche hast Du bei Video-AF - nur fällt bei Bewegtbild natürlich weniger auf, wenn mal zwischendurch der AF nicht perfekt mitzieht.

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    Antwort von cantsin:

    blueplanet hat geschrieben:
    cantsin hat geschrieben:
    Das liegt aber nicht am Sensor, sondern an Panasonics AF-Algorithmen, die der Konkurrenz - vor allem Sony - ca. zwei Generationen hinterherhinken.
    Nochmal, der KI-AF-Algorithmus ist das eine und der ist nun auch bei Panasonic S5II gegenüber der S5 durchaus umfangreicher und gut. Jedoch nicht in der Wildlifedisziplin und das u.a., weil das sicherlich in der zwei Generationen (auch) hinterherhinkt.
    Das kann ich nicht beurteilen.
    Ich kann das nur aus meiner eigenen Praxiserfahrung beurteilen - dass der AF der S5ii bei Schwachlicht bzw. Nachtmotiven (wie z.B. neonbeleuchtete Straßen) praktisch komplett aussteigt, während der AF meiner 6 Jahre alten a6400 (rolling shutter/readout speed: 40ms!) dann noch den Fokus besser zieht als ich mit bloßem Auge. Dasselbe z.B. bei einer auch nicht mehr ganz tauschfrischen A7s III, deren AF sich bei nächtlichen Gimbal-Trackingaufnahmen fehlerfrei schlug, was mit einer S5ii nicht funktioniert hätte.

    Sony verwendet ja in seiner aktuellen Kamerageneration einen dezidierten KI-Beschleuniger-Chip für die AF-Steuerung. Auch da hat Panasonic nichts äquivalentes. Ich nehme mal schwer an, dass Sonys Vorsprung beim AF daher kommt, dass sie länger mit machine learning arbeiten als andere Kamerahersteller und ihre AF-KI besser optimiert ist.

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    Antwort von Funless:

    cantsin hat geschrieben:
    Ich kann das nur aus meiner eigenen Praxiserfahrung beurteilen - dass der AF der S5ii bei Schwachlicht bzw. Nachtmotiven (wie z.B. neonbeleuchtete Straßen) praktisch komplett aussteigt, während der AF meiner 6 Jahre alten a6400 (rolling shutter/readout speed: 40ms!) dann noch den Fokus besser zieht als ich mit bloßem Auge. Dasselbe z.B. bei einer auch nicht mehr ganz tauschfrischen A7s III, deren AF sich bei nächtlichen Gimbal-Trackingaufnahmen fehlerfrei schlug, was mit einer S5ii nicht funktioniert hätte.

    Sony verwendet ja in seiner aktuellen Kamerageneration einen dezidierten KI-Beschleuniger-Chip für die AF-Steuerung. Auch da hat Panasonic nichts äquivalentes. Ich nehme mal schwer an, dass Sonys Vorsprung beim AF daher kommt, dass sie länger mit machine learning arbeiten als andere Kamerahersteller und ihre AF-KI besser optimiert ist.
    Meine persönlichen Praxiserfahrungen sind da etwas anders, denn auch ich filme viel bei Schwachlicht und ich konnte die Video-AF Leistung zwischen Sonys ZV-E1 (Zur Erinnerung: das ist das Kamera Modell das den Sensor der A7sIII/FX3 sowie Sonys aktuellen AI-Chip verbaut hat) und der S5 II (in der aktuellsten Firmware Version) direkt vergleichen.
    Und ja, der Video-AF der S5 II war bei meinem Vergleich bei Schwachlicht Situaltionen marginal schlechter als bei der ZV-E1, doch absolut keine Rede von "komplett aussteigen". Bei normalen Lichtsituationen sind beide en-par. Hinzu kommt, dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass die besten Ergebnisse beim Video-AF der S5 II mit nativen Lumix S Objektiven von Panasonic erzielt werden, was ich persönlich jetzt auch nicht verwunderlich finde.

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    Antwort von cantsin:

    Funless hat geschrieben:
    Bei normalen Lichtsituationen sind beide en-par. Hinzu kommt, dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass die besten Ergebnisse beim Video-AF der S5 II mit nativen Lumix S Objektiven von Panasonic erzielt werden, was ich persönlich jetzt auch nicht verwunderlich finde.
    Dann ist gut möglich, dass die Einschränkungen, die ich erfahre, am Zusammenspiel der Kamera mit meinen Sigma-Objektiven liegen...

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    Antwort von blueplanet:

    cantsin hat geschrieben:
    Ich kann das nur aus meiner eigenen Praxiserfahrung beurteilen - dass der AF der S5ii bei Schwachlicht bzw. Nachtmotiven (wie z.B. neonbeleuchtete Straßen) praktisch komplett aussteigt, während der AF meiner 6 Jahre alten a6400 (rolling shutter/readout speed: 40ms!) dann noch den Fokus besser zieht als ich mit bloßem Auge. Dasselbe z.B. bei einer auch nicht mehr ganz tauschfrischen A7s III, deren AF sich bei nächtlichen Gimbal-Trackingaufnahmen fehlerfrei schlug, was mit einer S5ii nicht funktioniert hätte.
    ...kann ich nachvollziehen, gehe ich mit, weil ich nicht weiß, was Sony außer dem Sensor verbaut, mit welchen technischen Möglichkeiten und speziell in deinem Fall auch welches Objektiv zur Anwendung kam?! Was Panasonic, der L-Mount-Verbund anders macht oder vielleicht gar nicht im Angebot hat?!
    Insofern geht das Richtung "Kaffeesatzleserei" bzw. sollten diverse Tests, vollmundige Versprechen, im Netz immer mit Vorsicht zu genießen sein. Hier kann man höchstens Erfahrung sammeln, welcher Hersteller, mit welcher Kamera "wahrscheinlich" die wenigsten Probleme in verschiedenen Situationen hat. Da dürfte Sony und Canon im Gegensatz zu Panasonic ein gehöriges Stück vorangehen. Wobei hoffentlich klar wird, dass ein Stack-Sensor - allein, weder eine Garantie noch ein rundum Sorglospaket beinhalten.
    Es wäre nur schön gewesen, wenn Panasonic diesen einen, wichtigen "Stolperstein" diesmal in seinem Flaggschiff umschifft hätte...
    cantsin hat geschrieben:
    Sony verwendet ja in seiner aktuellen Kamerageneration einen dezidierten KI-Beschleuniger-Chip für die AF-Steuerung. Auch da hat Panasonic nichts äquivalentes.
    ...ja. ich weiß. Und o.k., glauben wir mal, dass nicht der Stack-Sensor es ist, sondern genau dieser Chip, der das AF-System entlastet (like einer dezidierten Grafik) jetzt weiterhin den Unterschied macht ;))

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    Antwort von blueplanet:

    Funless hat geschrieben:
    Hinzu kommt, dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass die besten Ergebnisse beim Video-AF der S5 II mit nativen Lumix S Objektiven von Panasonic erzielt werden, was ich persönlich jetzt auch nicht verwunderlich finde.
    ...so isses!

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    Antwort von dienstag_01:

    cantsin hat geschrieben:
    dienstag_01 hat geschrieben:
    Heisst das, dass bei den Panasonics der Autofokus zwar anzeigt, dass er das Objekt scharf gestellt hat, es aber gar nicht im Fokus ist?
    Das machen alle Kameras, wenn Du Highspeed-Sequenzen mit Tracking-AF fotografierst und immer ein paar Frames dabei sind, bei denen der Fokus nicht richtig sitzt. Das ist dann die "Keeper"-Rate, und die ist bei keinem Hersteller 100%. Nur dass Sony und Canon da i.d.R. über 95% liegen, Nikon bei der Z6iii/Z8/Z9 knapp dahinter, Panasonic deutlich drunter und Fuji ganz am Ende.

    Das gleiche hast Du bei Video-AF - nur fällt bei Bewegtbild natürlich weniger auf, wenn mal zwischendurch der AF nicht perfekt mitzieht.
    Du sprichst von Reihenaufnahmen von bewegten Objekten, das ist nich: mein Fokusfeld zeigt SCHARF, aber das Bild ist unscharf. So habe ich aber blueplanet verstanden.

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    Antwort von blueplanet:

    dienstag_01 hat geschrieben:
    Du sprichst von Reihenaufnahmen von bewegten Objekten, das ist nich: mein Fokusfeld zeigt SCHARF, aber das Bild ist unscharf. So habe ich aber blueplanet verstanden.
    ...so isses. D.h. : die Kamera sagt "hab' ich", der AF im Objektiv sagt: "nö"
    Die Signalverarbeitung dauert einfach "zu lange". Was manchmal hilft, ist Serie schiessen (Wildlife/Sport!!).
    Treffquote Sony, Canon, Nikon / Stack-Sensor + super Objektiv: min. 90%
    Trefferquote Panasonic / no-stack + L-mount-Objektiv: max. 70%

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    Antwort von MrMeeseeks:

    blueplanet hat geschrieben:
    Treffquote Sony, Canon, Nikon /Stack-Sensor + super Objektiv: min. 90%
    Trefferquote Panasonic / no-stack + L-mount-Objektiv: max. 70%
    Hast du dafür auch eine Quelle? Klingt nämlich zusammenfantasiert. Der Sony Autofokus liegt an der Spitze, danach kommt die Konkurrenz mit wenig Abstand.

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    Antwort von dienstag_01:

    MrMeeseeks hat geschrieben:
    blueplanet hat geschrieben:
    Treffquote Sony, Canon, Nikon /Stack-Sensor + super Objektiv: min. 90%
    Trefferquote Panasonic / no-stack + L-mount-Objektiv: max. 70%
    Hast du dafür auch eine Quelle? Klingt nämlich zusammenfantasiert. Der Sony Autofokus liegt an der Spitze, danach kommt die Konkurrenz mit wenig Abstand.
    Du verlangst eine Quelle und kommst dann mit was für einer Aussage?

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    Antwort von MrMeeseeks:

    dienstag_01 hat geschrieben:
    MrMeeseeks hat geschrieben:

    Hast du dafür auch eine Quelle? Klingt nämlich zusammenfantasiert. Der Sony Autofokus liegt an der Spitze, danach kommt die Konkurrenz mit wenig Abstand.
    Du verlangst eine Quelle und kommst dann mit was für einer Aussage?
    Sorry ich darf deine und die Unfähigkeit der anderen hier nicht unterschätzen.

    Ja Sony bietet den besten Autofokus, seit etwa 10 Jahren am Stück.

    Freut mich wenn ich etwas Klarheit in deinem nebligen Verstand bringen konnte.

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    Antwort von cantsin:

    Hier gibt's ne Testwebsite mit einer Datenbank der AF-C-Trefferquote diverser Kameras:

    https://www.rtings.com/camera/tests/pho ... /autofocus

    Den höchsten Score haben die Sony ZV-E1 (Schwestermodell der A7siii, aber mit AI-Chip) sowie die Sony A7c (mit demselben "langsamen" Sensor wie in der Panasonic S5ii/x und S9). Auf Platz 3 und 4 liegen die Canon R7 und R6ii.

    Die Panasonic S9 (die denselben Sensor und dasselbe AF-System hat wie die S5ii-x) liegt auf Platz 40. Meine a6400 liegt signifikant drüber (also stimmte doch etwas an meiner Aussage weiter oben).

    Also liegt die AF-Performance, zumindest bei Tracking-AF, nicht ursächlich daran, ob da ein konventioneller oder stacked CMOS in der Kamera sitzt. In der Top 20 dieser Liste ist gar keine Kamera mit stacked CMOS vertreten... Die R7 hat sogar ausgeprägt langsame Auslesezeiten.

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    Antwort von pillepalle:

    @ cantsin

    Die Liste zum AF kann aber nicht ganz stimmen. Demnach hätte die Z6II einen treffsichereren AF als die Z6III :)

    VG

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    Antwort von cantsin:

    pillepalle hat geschrieben:
    @ cantsin

    Die Liste zum AF kann aber nicht ganz stimmen. Demnach hätte die Z6II einen treffsichereren AF als die Z6III :)
    Ja, stimmt. Das ist so eine algorithmische Meta-Aggregator-Website, die diverse Kamera-Testsites und deren Scores auswertet. Und wenn die jeweils verschiedene Testverfahren verwenden, führt das zu Seltsamkeiten beim Gesamtergebnis. Trotzdem nicht irrelevant als Heuristik, die eine Allgemeintendenz wiedergibt, wenn auch mit Fehlern im Detail.

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    Antwort von pillepalle:

    Eher mit ziemlich groben Fehlern... Auch die Z50II schneidet da total miserabel ab, obwohl der AF eigentlich recht gut ist. Jedenfalls ist das beim AF zwischen der Z6II und der Z6III ein riesen Sprung, sowohl beim Tracking als auch bei Lowlight. Da ist die Tabelle eher irreführend.

    VG

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    Antwort von blueplanet:

    …und richtig „unlogisch“ wird es, wenn man APS-C Kameras mit FF-Kameras in einen Testtopf wirft. Im APS-C-Modus hat selbst die S5 eine gute Trefferquote. Weshalb…? weil wenig Leistung abgerufen wird.
    Und 1“-Sensoren sind sogar immer treffsicher.
    Sorry, das musste ich jetzt mal loswerden…
    Damit endet für mich auch das Thema…

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    Antwort von cantsin:

    blueplanet hat geschrieben:
    …und richtig „unlogisch“ wird es, wenn man APS-C Kameras mit FF-Kameras in einen Testtopf wirft. Im APS-C-Modus hat selbst die S5 eine gute Trefferquote. Weshalb…? weil wenig Leistung abgerufen wird.
    Und 1“-Sensoren sind sogar immer treffsicher.
    Sorry, aber das ist jetzt völliger Quark. Sensoren stellen nicht scharf....

    EDIT: Aber um mal die technische Komplexität eines continuous/tracking AF zu erläutern: Das Problem ist ja, dass es nicht reicht, wenn die Kameraelektronik ständig kontrolliert, ob das Bild noch im Fokus ist und falls nicht, den Fokus nachregelt.

    Denn erstens ist dann ja schon das Kind in der Brunnen gefallen und man hat ein fehlfokussierte Einzelbild.

    Und zweitens bringt die Nachjustierung des Fokus nichts, wenn das getrackte Motiv dann in dem Moment, in der Fokus berichtigt wurde, schon seine Bewegung fortgesetzt hat, so dass dann der gerade nachgeregelte Fokus wiederum hinterherhinken würde und das Motiv abermals unscharf ist. Da endet man dann in einem Hase-Igel-Spiel.

    Was also ein continuous AF/Tracking-AF leisten muss, ist, die Bewegung des getrackten Objekts vorauszusagen/-zuahnen, um den Fokus bereits auf den Punkt zu stellen, an dem sich das Objekt beim nächsten Frame befinden wird. Und für diese Heuristik braucht man heute machine learning KI (die z.B. die typischen Bewegungsmuster von laufenden und gehenden Menschen, Tieren, Autos, Zügen etc. trainiert hat und deshalb treffsichere Voraussagen machen kann).

    Wenn in so einem System die Daten schneller vom Sensor kommen - und vor allem aber der Kameraprozessor schnell genug ist, sie allesamt zu verarbeiten und mit den gelernten Mustern abzugleichen - hilft das natürlich. Aber zielsichere und gut funktionierende Heuristiken bleiben das A und O. Was nicht nur die Bewegungsvoraussage betrifft, sondern auch die Objekterkennung an sich. (Wenn z.B. die Gesichtserkennung nicht gut genug ist, um Sonnenbrillenträger erkennen, und deshalb der AF aussteigt und stattdessen z.B. auf ein auf einem Plakat im Motivhintergrund abgebildetes Gesicht fokussiert, hilft auch der schnellste Prozessor und der schnellste Sensor nichts mehr).

    Das ist übrigens das klassische Problem der Kybernetik und ihrer Rückkopplungssysteme, die historisch aus der Entwicklung von Flugabwehrgeschossen im 2. Weltkrieg entstand. Der Begründer der Kybernetik, Norbert Wiener, war ein amerikanischer Ingenieur, der genau solche Flugabwehr-Systeme entwickelt hatte. Damals ging es darum, die Flugbahn des Ziels vorauszuberechnen, so dass man die Kanone abfeuern konnte und das Geschoss mit seiner vorausberechneten Bahn das Flugzeug auf seiner ebenfalls vorausberechneten Bahn treffen würde, und das man diese Vorausberechnungen auf Grund der Radar-Messdaten kontinuierlich in Echtzeit nachgeregelt. Dieses Prinzip hat dann die Kybernetik zu einer allgemeinen Theorie von Rückkopplungssystemen erweitert. Kamera-AF-Systeme sind eine deren modernen Anwendungen.

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    Antwort von MrMeeseeks:

    pillepalle hat geschrieben:
    Eher mit ziemlich groben Fehlern... Auch die Z50II schneidet da total miserabel ab, obwohl der AF eigentlich recht gut ist. Jedenfalls ist das beim AF zwischen der Z6II und der Z6III ein riesen Sprung, sowohl beim Tracking als auch bei Lowlight. Da ist die Tabelle eher irreführend.

    VG
    Nicht nur irreführend sondern schlicht falsch. Tests zum Thema Autofokus haben riesige Variablen die Vergleiche relativ schwer machen. Die einzig gute Quelle sind Youtuber die regelmäßige Kameras auf die gleiche Weise testen und die machen auch visuell nachvollziehen kann.

    Meine Annahme wäre gewesen dass ein schnellerer Sensor auch bessere Rahmenbedingungen für einen schnelleren Autofokus liefert, eine Sony a7rV hat aber einen der besten AF auf dem Markt und das trotz einem grauenhaft langsamen Sensor.

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    Antwort von Funless:

    Ehrlich gesagt ist die Richtung in der sich diese AF Diskussion gerade bewegt eher müßig und aus meiner bescheidenen Sicht auch ziemlich sinnfrei und Null zielführend.
    Auch solche Tabellen kann man (wenn überhaupt) nur als sehr grobe Richtlinie heran ziehen, denn letztendlich zählen in dem Punkt eigentlich nur die eigenen Praxiserfahrungen und das eigene Erwartungsmanagement was man ggü. dem jeweiligen AF-System stellt. Und, dass Praxiserfahrungen beim gleichen System bei verschiedenen Nutzern sehr unterscheidlich sein können sieht man ja exemplarisch an cantsins und meinen Erfahrungen zum AF der S5 II, die diametral auseinander gehen.

    Tatsächlich sollte man IMHO stets gemäß den eigenen AF-Anforderungen selbst testen, indem man die gewünschte Kamera entweder vor dem geplanten Kauf zu Testzwecken leiht oder (auch wenn das nicht besonders schick ist) die erworbene Kamera innerhalb der möglichen Rückgabe Frist dann wieder zurück gibt, sofern die gewünschten Erwartungen nicht erfüllt werden.

    Und ganz ehrlich, gerade bei einer Investition von mehreren Tausend Euro (egal ob geschäftlich oder privat) in ein Gerät an das man explizite Anforderungen hat, sollte ein PoC IMHO stets anstehen.

    Meine Meinung dazu.

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    Antwort von cantsin:

    Dämpfer:

    Screenshot_20250228-123717.png

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    Antwort von Bildlauf:

    MrMeeseeks hat geschrieben:

    Du hast also keine Beispiele um dein Argument zu stärken, folglich bleibt meine Aussage richtig.
    Ja von mir aus buche das doch so für Dich ab.

    Wegen RS und Stabi, ich bin ja auch nicht ganz sicher, was da passiert.
    Aber wenn Du sagst der Stabi mindert RS eher, auch dann kann geringes RS ja nur sinnvoll sein.
    Und sollte der Stabi RS verstärken, dann wäre geringes RS auch gut.

    Es gab hier auch mal einen Artikel, nicht speziell dazu, aber da wurde das ebenfalls mal erwähnt.
    Es sind nicht nur die vorbeifahrenden Züge und Autos, als klassisches Beispiel, sondern eben auch noch andere Auswirkungen, die hier ja schon ein paar mal erwähnt wurden.

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    Antwort von Bildlauf:

    cantsin hat geschrieben:

    Rolling shutter ist für viele Foto- und Videografen wichtig genug als Faktor, um deutlich mehr Geld für stacked CMOS-Kameras (wie die Sony A1, A9/ii, Canon R1, R3, R5ii sowie die Nikon Z9, Z8 und Z6iii, die Fuji XH-2s und die OM1) auszugeben
    Die Frage ist wie hoch der Leidensdruck ist.
    Wenn jemanden zb hoher RS oder 50 fps Crop so stark beeinträchtigt, daß er kaum mehr schlafen kann, dann sollte man sich erlösen und so eine Kamera holen.
    Für mich ist sowas wie RS und Crop aber mehr ein Makel. Es fällt auf, aber nimmt einem nicht den Spaß am Filmen oder daß man seine Kameras als Schrott einstuft.
    Letztendlich ist das alle Kleinkram, genauso wie Diskussionen wegen 1 Blende mehr oder weniger DR oder FF vs. APSC Diskussionen.
    Alles Sachen, die keinem auffallen, außer Kameraleuten etc.
    Aber für mich gehört das einfach auch etwas dazu, Material sehr kleinteilig zu betrachten (und macht mir auch in gewissem Maße Spaß), und Sachen nicht wegzuignorieren, auch wenn die Auswirkungen geringfügig sind.

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    Antwort von iasi:

    Bildlauf hat geschrieben:
    cantsin hat geschrieben:

    Rolling shutter ist für viele Foto- und Videografen wichtig genug als Faktor, um deutlich mehr Geld für stacked CMOS-Kameras (wie die Sony A1, A9/ii, Canon R1, R3, R5ii sowie die Nikon Z9, Z8 und Z6iii, die Fuji XH-2s und die OM1) auszugeben
    Die Frage ist wie hoch der Leidensdruck ist.
    Wenn jemand ein Makel wie zb hoher RS oder 50 fps Crop so stark beeinträchtigt, daß er kaum mehr schlafen kann, dann sollte man sich erlösen und so eine Kamera holen.
    Für mich ist sowas wie RS und Crop aber mehr ein Makel. Es fällt auf, aber nimmt einem nicht den Spaß am Filmen oder daß man seine Kameras als Schrott einstuft.
    Letztendlich ist das alle Kleinkram, genauso wie Diskussionen wegen 1 Blende mehr oder weniger DR oder FF vs. APSC Diskussionen.
    Alles Sachen, die keinem auffallen, außer Kameraleuten etc.
    Aber für mich gehört das einfach auch etwas dazu, Material sehr kleinteilig zu betrachten (und macht mir auch in gewissem Maße Spaß), und Sachen nicht wegzuignorieren, auch wenn die Auswirkungen geringfügig sind.
    Man sollte die Schwächen und Stärken von Kameras kennen, um für die jeweilige Aufgabe die geeigneste Kamera wählen zu können.

    Wenn eine neue Kamera jedoch nicht die Leistungswerte von Konkurrenzmodellen erreicht, wirft das durchaus auch generelle Fragen auf. Nun wird ja auch schon gehofft, dass ein H-Modell die mittlerweile üblichen 50fps in voller Auflösung bieten wird.

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    Antwort von Bildlauf:

    iasi hat geschrieben:

    Man sollte die Schwächen und Stärken von Kameras kennen, um für die jeweilige Aufgabe die geeigneste Kamera wählen zu können.

    Wenn eine neue Kamera jedoch nicht die Leistungswerte von Konkurrenzmodellen erreicht, wirft das durchaus auch generelle Fragen auf. Nun wird ja auch schon gehofft, dass ein H-Modell die mittlerweile üblichen 50fps in voller Auflösung bieten wird.
    Die S1RII, hat die noch einen APSC Crop in 50 fps (in 4k)?
    gehe eigentlich davon aus, das der 50 fps Crop beseitigt wurde bei der neuen Lumix.

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    Antwort von iasi:

    Bildlauf hat geschrieben:
    iasi hat geschrieben:

    Man sollte die Schwächen und Stärken von Kameras kennen, um für die jeweilige Aufgabe die geeigneste Kamera wählen zu können.

    Wenn eine neue Kamera jedoch nicht die Leistungswerte von Konkurrenzmodellen erreicht, wirft das durchaus auch generelle Fragen auf. Nun wird ja auch schon gehofft, dass ein H-Modell die mittlerweile üblichen 50fps in voller Auflösung bieten wird.
    Die S1RII, hat die noch einen APSC Crop in 50 fps (in 4k)?
    gehe eigentlich davon aus, das der 50 fps Crop beseitigt wurde bei der neuen Lumix.
    Bei Nikon und Canon bekommt man 60fps bei voller Sensorauslesung in Raw auf die Speicherkarte geschrieben.
    Daran muss sich die S1RII durchaus messen lassen.

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    Antwort von Bildlauf:

    iasi hat geschrieben:
    Man sollte die Schwächen und Stärken von Kameras kennen, um für die jeweilige Aufgabe die geeigneste Kamera wählen zu können.
    Bin ja typischer Owner, ich brauche Kamera, die ich für diverse (natürlich nicht alle) Szenarien einsetzen kann.
    Ich kann nicht vor jedem Dreh wählen.
    Bzw. ich kann wählen zwischen a7IV und S5II immerhin.

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    Antwort von iasi:

    Bildlauf hat geschrieben:
    iasi hat geschrieben:
    Man sollte die Schwächen und Stärken von Kameras kennen, um für die jeweilige Aufgabe die geeigneste Kamera wählen zu können.
    Bin ja typischer Owner, ich brauche Kamera, die ich für diverse (natürlich nicht alle) Szenarien einsetzen kann.
    Ich kann nicht vor jedem Dreh wählen.
    Bzw. ich kann wählen zwischen a7IV und S5II immerhin.
    Das verstehe ich. Und doch bleibt es wichtig, für einen bestmöglichen Kompromiss die Kamera mit den für sich selbst geringsten Schwächen und meisten Stärken zu wählen.
    Die eierlegende Wollmilchsau gibt´s ja leider nicht.

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    Antwort von cantsin:

    Bildlauf hat geschrieben:
    Bzw. ich kann wählen zwischen a7IV und S5II immerhin.
    Wo siehst Du da die für Dich praxisrelevanten Unterschiede zwischen den beiden Kameras? Sie sind sich ja in den meisten Features ähnlich, bzw. im selben Segment angesiedelt, und liefern sehr ähnliche Foto- und 10bit-Log-Video-Qualität.

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    Antwort von Bildlauf:

    cantsin hat geschrieben:

    Wo siehst Du da die für Dich praxisrelevanten Unterschiede zwischen den beiden Kameras? Sie sind sich ja in den meisten Features ähnlich, bzw. im selben Segment angesiedelt, und liefern sehr ähnliche Foto- und 10bit-Log-Video-Qualität.
    Der große Unterschied ist für mich eigentlich nur der Stabi und Überhitzung.
    In den meißten Aspekten (AF, RS, Log etc.) ist es in etwa ausgewogen finde ich (so Plus/Minus)

    Der Stabi ist viel Wert in Umgebungen, wo es eng ist und insgesamt mal gut anzuwenden.
    Der Sony Stabi ist Mittelfeld, bedingt nutzbar.

    Und Überhitzung. Bei der a7IV kann ich nie ganz vertrauen. Vor irgendwas um 3 Monaten hatte ich paar mal Überhitzungsprobleme, seitdem nie wieder. Nach wie vor verhext die Angelegenheit.
    Daher wenn Stabi und Laufzeit relevant definitiv S5II.
    Kommt gut mit den beiden Systemen, ist Abwechslung.

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    Antwort von Bildlauf:

    iasi hat geschrieben:

    Das verstehe ich. Und doch bleibt es wichtig, für einen bestmöglichen Kompromiss die Kamera mit den für sich selbst geringsten Schwächen und meisten Stärken zu wählen.
    Die eierlegende Wollmilchsau gibt´s ja leider nicht.
    Als Owner muss man so einen Querschnitt finden, als Leiher hat man dann volle Freiheit, ist halt immer die Frage.
    Ich finde die DSLM´s gehen stark in Richtung dieses Tieres (Wollmilchsau etc.), aber es gibt da halt paar paar Defizite, die sie von Alexa und Co glaube ich unterscheiden.
    Irgendwo muss der Preisunterschied herkommen, der ja recht groß ist.

    Space


    Antwort von iasi:

    Bildlauf hat geschrieben:
    iasi hat geschrieben:

    Das verstehe ich. Und doch bleibt es wichtig, für einen bestmöglichen Kompromiss die Kamera mit den für sich selbst geringsten Schwächen und meisten Stärken zu wählen.
    Die eierlegende Wollmilchsau gibt´s ja leider nicht.
    Als Owner muss man so einen Querschnitt finden, als Leiher hat man dann volle Freiheit, ist halt immer die Frage.
    Ich finde die DSLM´s gehen stark in Richtung dieses Tieres (Wollmilchsau etc.), aber es gibt da halt paar paar Defizite, die sie von Alexa und Co glaube ich unterscheiden.
    Irgendwo muss der Preisunterschied herkommen, der ja recht groß ist.
    Ja - es ist wirklich erfreulich, dass die Kameras mittlerweile in diese Richtung gehen und sich nur noch in extremen Bereichen unterscheiden.
    Ich gebe mich z.B., was die Alexa-Klasse betrifft, enthaltsam ohne es bisher als echte Einschränkung empfunden zu haben.
    Wobei ich aber durchaus mit so ziemlich jeder Kamera an Grenzen gestoßen bin.

    Die S1RII ist schon mal aus einem Grund nichts für mich: Sie ermöglicht keine HFR-Projekte.

    Space


    Antwort von MrMeeseeks:

    iasi hat geschrieben:


    Wobei ich aber durchaus mit so ziemlich jeder Kamera an Grenzen gestoßen bin.
    Du bekommst es nicht einmal auf die Reihe ein Hundchen auf der Wiese zufriedenstellend zu filmen, dass du also an die Grenzen einer Kamera stößt (weil du eben keine Ahnung hast was du da tust) glauben wir dir daher gerne.

    Mit einer 135mm Brennweite filmen, auf Blende 22 abblenden damit das Hundchen und die Wiese scharf sind und schon sind die Grenzen erreicht. Großartige Arbeit iasi!

    Vor Jahren wolltest du mit einer GH4 und unbezahlten Schauspielern dein Meisterwerk drehen und jetzt soll eine S1R II dir Grenzen setzen. Realitätsferner geht es nicht.

    Space


    Antwort von iasi:

    MrMeeseeks hat geschrieben:
    iasi hat geschrieben:


    Wobei ich aber durchaus mit so ziemlich jeder Kamera an Grenzen gestoßen bin.
    Du bekommst es nicht einmal auf die Reihe ein Hundchen auf der Wiese zufriedenstellend zu filmen, dass du also an die Grenzen einer Kamera stößt (weil du eben keine Ahnung hast was du da tust) glauben wir dir daher gerne.

    Mit einer 135mm Brennweite filmen, auf Blende 22 abblenden damit das Hundchen und die Wiese scharf sind und schon sind die Grenzen erreicht. Großartige Arbeit iasi!

    Vor Jahren wolltest du mit einer GH4 und unbezahlten Schauspielern dein Meisterwerk drehen und jetzt soll eine S1R II dir Grenzen setzen. Realitätsferner geht es nicht.
    Nullerbeitrag 2291

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    Antwort von Bildlauf:

    iasi hat geschrieben:

    Ja - es ist wirklich erfreulich, dass die Kameras mittlerweile in diese Richtung gehen und sich nur noch in extremen Bereichen unterscheiden.
    Ich gebe mich z.B., was die Alexa-Klasse betrifft, enthaltsam ohne es bisher als echte Einschränkung empfunden zu haben.
    Wobei ich aber durchaus mit so ziemlich jeder Kamera an Grenzen gestoßen bin.

    Die S1RII ist schon mal aus einem Grund nichts für mich: Sie ermöglicht keine HFR-Projekte.
    Uns wird schon gut was geboten was Equipment betrifft.
    Über alles worüber man sich beschwert ist letztendlich ein bisschen jammerig (meine Person inkl.), gehört aber irgendwie dazu.

    Ich würde die FR für Dein angedachtes Projekt wirklich überdenken.
    Für Slomo natürlich ja, aber ansonsten würde ich bei 24 glaube ich bleiben.

    Space


    Antwort von iasi:

    Bildlauf hat geschrieben:
    iasi hat geschrieben:

    Ja - es ist wirklich erfreulich, dass die Kameras mittlerweile in diese Richtung gehen und sich nur noch in extremen Bereichen unterscheiden.
    Ich gebe mich z.B., was die Alexa-Klasse betrifft, enthaltsam ohne es bisher als echte Einschränkung empfunden zu haben.
    Wobei ich aber durchaus mit so ziemlich jeder Kamera an Grenzen gestoßen bin.

    Die S1RII ist schon mal aus einem Grund nichts für mich: Sie ermöglicht keine HFR-Projekte.
    Uns wird schon gut was geboten was Equipment betrifft.
    Über alles worüber man sich beschwert ist letztendlich ein bisschen jammerig (meine Person inkl.), gehört aber irgendwie dazu.

    Ich würde die FR für Dein angedachtes Projekt wirklich überdenken.
    Für Slomo natürlich ja, aber ansonsten würde ich bei 24 glaube ich bleiben.
    Ich nutze fast nur noch HFR.
    Den althergebrachten 24fps kann ich nichts mehr abgewinnen.

    Was das Equipment betrifft, hast du recht.

    Extremen DR benötige ich meist nicht. Was meine Kameras bieten, reicht in den meisten Fällen - immerhin weiß ich aber, dass die DualGain-Kameras und die Raptor X für den Fall der Fälle noch mehr bieten.

    Auflösung genügt ebenfalls.

    Was mir bei meinen Kameras noch fehlen würde, wäre ein nutzbarer AF.
    Auch bei Base-High-ISO bieten aktuelle Kameras mehr, als meine jetzigen Kameras.

    Größere Sensor oder geringere Kameramaße oder interne NDs oder ... hier fehlt dann oft die Kombination.

    Letztlich diskutieren wir doch alle immer ganz aufgeregt über jedes neue Kameramodell. :)

    Und ich hadere mit mir, ob ich die Z8 nun doch endlich bestellen soll, die es aktuelle im Objektiv-Kit im Angebot gibt.
    Vielleicht kommt ja eine Z8C mit internen NDs. :)

    Space


    Antwort von pillepalle:

    iasi hat geschrieben:
    Vielleicht kommt ja eine Z8C mit internen NDs. :)
    Da wirst du dich noch eine Weile gedulden müssen. Ich kann mir schon vorstellen das Nikon eine dedizierte Videokamera bauen könnte (um die Lücke zwischen DSLMs und Cinecams zu schließen), aber das wird vermutlich noch ein oder zwei Jahre dauern. Und ob die dann einen internen ND hat bleibt abzuwarten. Bei den DSLMs kommt Nikon normalerweise erstmal mit einem Falgschiff heraus (also z.B. Z9II) und dann im Abstand von je 6-12 Monaten mit den jeweils kleineren Modellen, die Features davon erben.

    Gernell empfiehlt es sich Kameras zu kaufen, wenn man sie braucht und nicht weil es sie gibt.

    VG

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    Antwort von iasi:

    pillepalle hat geschrieben:
    iasi hat geschrieben:
    Vielleicht kommt ja eine Z8C mit internen NDs. :)
    Da wirst du dich noch eine Weile gedulden müssen. Ich kann mir schon vorstellen das Nikon eine dedizierte Videokamera bauen könnte (um die Lücke zwischen DSLMs und Cinecams zu schließen), aber das wird vermutlich noch ein oder zwei Jahre dauern. Und ob die dann einen internen ND hat bleibt abzuwarten. Bei den DSLMs kommt Nikon normalerweise erstmal mit einem Falgschiff heraus (also z.B. Z9II) und dann im Abstand von je 6-12 Monaten mit den jeweils kleineren Modellen, die Features davon erben.

    Gernell empfiehlt es sich Kameras zu kaufen, wenn man sie braucht und nicht weil es sie gibt.

    VG
    Ja - das ist mir auch bewußt. Daher auch das :).

    Eine Z8 wäre eine Ergänzung, da sie einen nutzbaren AF und eine geringe Größe trotz FF/8k/60p/Raw bietet.

    Space


    Antwort von Bildlauf:

    iasi hat geschrieben:

    Ich nutze fast nur noch HFR.
    Den althergebrachten 24fps kann ich nichts mehr abgewinnen.

    Was das Equipment betrifft, hast du recht.

    Extremen DR benötige ich meist nicht. Was meine Kameras bieten, reicht in den meisten Fällen - immerhin weiß ich aber, dass die DualGain-Kameras und die Raptor X für den Fall der Fälle noch mehr bieten.

    Auflösung genügt ebenfalls.

    Was mir bei meinen Kameras noch fehlen würde, wäre ein nutzbarer AF.
    Auch bei Base-High-ISO bieten aktuelle Kameras mehr, als meine jetzigen Kameras.

    Größere Sensor oder geringere Kameramaße oder interne NDs oder ... hier fehlt dann oft die Kombination.

    Letztlich diskutieren wir doch alle immer ganz aufgeregt über jedes neue Kameramodell. :)

    Und ich hadere mit mir, ob ich die Z8 nun doch endlich bestellen soll, die es aktuelle im Objektiv-Kit im Angebot gibt.
    Vielleicht kommt ja eine Z8C mit internen NDs. :)
    Also ist dein Plan in 50/60 zu filmen? Oder noch höher?
    Nutzbarer AF hilft wirklich sehr viel. Große Effektivitätssteigerung, besser als diese manuelle Kurbelei (was aber auch mal spaßig sein kann).

    Space


    Antwort von MrMeeseeks:

    Ist halt Kram wie Kegelclub, Geburtstagsfeier vom Neffen usw. das ziehen sich dann die Opas mit 60fps auf ihrem Smart-TV rein, Daheim direkt von der Kamera.

    Iasi geht mit seinem Hundchen raus, filmt paar Blümchen und präsentiert den Kram dann irgendwem direkt am Fernseher, da kann mir keiner etwas anderes erzählen. Total anspruchsloser Müll halt.

    Noch nie in der Geschichte des Filmes hat sich jemand gedacht..wow, der Film fesselt mich, er könnte aber ruhig mit 60 oder 120fps laufen.

    Die Tatsache dass 24fps seit Ewigkeiten genutzt werden zeigt nur wie belanglos das Thema ist und iasi baut seinen ganzen Film darauf auf, natürlich erst wenn er die ganzen kostenlosen Schauspieler gefunden hat, die sollen ja schön unbezahlt mit 120fps gefilmt werden.

    Space


    Antwort von iasi:

    MrMeeseeks hat geschrieben:
    Ist halt Kram wie Kegelclub, Geburtstagsfeier vom Neffen usw. das ziehen sich dann die Opas mit 60fps auf ihrem Smart-TV rein, Daheim direkt von der Kamera.

    Iasi geht mit seinem Hundchen raus, filmt paar Blümchen und präsentiert den Kram dann irgendwem direkt am Fernseher, da kann mir keiner etwas anderes erzählen. Total anspruchsloser Müll halt.

    Noch nie in der Geschichte des Filmes hat sich jemand gedacht..wow, der Film fesselt mich, er könnte aber ruhig mit 60 oder 120fps laufen.

    Die Tatsache dass 24fps seit Ewigkeiten genutzt werden zeigt nur wie belanglos das Thema ist und iasi baut seinen ganzen Film darauf auf, natürlich erst wenn er die ganzen kostenlosen Schauspieler gefunden hat, die sollen ja schön unbezahlt mit 120fps gefilmt werden.
    Mal wieder: Keine Ahnung von nichts, aber doch wieder etwas geschreiben. ;)

    Space


    Antwort von MrMeeseeks:

    Ich nehme nur das was du schreibst und das was du zeigst und gehe darauf ein ;)

    Leider ist das was du schreibst völlig verlogenen und ahnungslos und das was du zeigst totaler Müll. Was soll man da groß mit machen ;)

    Space


    Antwort von iasi:

    MrMeeseeks hat geschrieben:
    Ich nehme nur das was du schreibst und das was du zeigst und gehe darauf ein ;)

    Leider ist das was du schreibst völlig verlogenen und ahnungslos und das was du zeigst totaler Müll. Was soll man da groß mit machen ;)
    Nullerbeitrag Nr.2293

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    Antwort von iasi:

    Bildlauf hat geschrieben:
    iasi hat geschrieben:

    Ich nutze fast nur noch HFR.
    Den althergebrachten 24fps kann ich nichts mehr abgewinnen.

    Was das Equipment betrifft, hast du recht.

    Extremen DR benötige ich meist nicht. Was meine Kameras bieten, reicht in den meisten Fällen - immerhin weiß ich aber, dass die DualGain-Kameras und die Raptor X für den Fall der Fälle noch mehr bieten.

    Auflösung genügt ebenfalls.

    Was mir bei meinen Kameras noch fehlen würde, wäre ein nutzbarer AF.
    Auch bei Base-High-ISO bieten aktuelle Kameras mehr, als meine jetzigen Kameras.

    Größere Sensor oder geringere Kameramaße oder interne NDs oder ... hier fehlt dann oft die Kombination.

    Letztlich diskutieren wir doch alle immer ganz aufgeregt über jedes neue Kameramodell. :)

    Und ich hadere mit mir, ob ich die Z8 nun doch endlich bestellen soll, die es aktuelle im Objektiv-Kit im Angebot gibt.
    Vielleicht kommt ja eine Z8C mit internen NDs. :)
    Also ist dein Plan in 50/60 zu filmen? Oder noch höher?
    Nutzbarer AF hilft wirklich sehr viel. Große Effektivitätssteigerung, besser als diese manuelle Kurbelei (was aber auch mal spaßig sein kann).
    Ich filmen fast nur noch in 50fps.
    Die BM Cine 6k hält da leider nicht mit, daher werde ich sie wohl bei Gelegenheit austauschen.

    AF kann man mittlerweile gut einsetzen, wenn es nur darum geht den Focus nachzuführen.
    Bei gestaltendem Einsatz des Focus ist manuelle Kurbelei (auch per Wire) aber dennoch effizienter, als das Vorprogrammieren von Focuspunkten.
    Da ich aber eh zu großer Schärfentiefe tendiere ist es kein gar so großes Problem.
    Diejenigen, die immer von Bokeh bei unscharfem Hintergrund reden, sollten sich mal die Aufnahmen von Kinofilmen bewußt ansehen.

    Auch in der Nahen säuft nicht alles in der Unschärfe ab:


    zum Bild


    In der Halbnahen noch viel seltener:


    zum Bild



    zum Bild


    Space


    Antwort von Bildlauf:

    iasi hat geschrieben:


    Diejenigen, die immer von Bokeh bei unscharfem Hintergrund reden, sollten sich mal die Aufnahmen von Kinofilmen bewußt ansehen.

    Auch in der Nahen säuft nicht alles in der Unschärfe ab:


    zum Bild


    In der Halbnahen noch viel seltener:


    zum Bild

    Letztendlich musst Du das entscheiden, ich würde, wenn Du schon einen Langfilm als aufwendiges Projekt planst, auf 24/25 fps setzen.
    Es sieht einfach besser aus.

    AF ist nicht für JEDEN Zweck nutzbar, aber durchaus sagen wir zu 80 %.

    Das ist aber genau die Hintergrundunschärfe die ich angemessen finde und mag.
    Perfekt, mit dem Beispielbildern hast Du genau verdeutlicht, was ich gut finde an Unschärfe. Weniger oder etwas mehr wäre auch ok.
    Da meinen wir das gleiche.
    Ich mag es auch nicht, wenn das nur noch so eine Soße ist im Hintergrund.
    Konturen erkennen, aber eben leicht blurry.

    Es gibt halt nicht nur "Hintergrund scharf" und "Hintergrund total verschwommen".

    Space


    Antwort von iasi:

    Bildlauf hat geschrieben:
    iasi hat geschrieben:


    Diejenigen, die immer von Bokeh bei unscharfem Hintergrund reden, sollten sich mal die Aufnahmen von Kinofilmen bewußt ansehen.

    Auch in der Nahen säuft nicht alles in der Unschärfe ab:


    zum Bild


    In der Halbnahen noch viel seltener:


    zum Bild

    Letztendlich musst Du das entscheiden, ich würde, wenn Du schon einen Langfilm als aufwendiges Projekt planst, auf 24/25 fps setzen.
    Es sieht einfach besser aus.
    Das deckt sich aber nicht mit meinen Erfahrungen.

    Mir erscheinen die 24fps als ziemlich unreflektiertes Dogma.

    Ich kann schließlich auch bei 48fps mit 1/48s belichten.
    Aber auch wenn ich bei 180° bleibe, sieht es mit 48/50fps nicht schlechter aus - im Gegenteil.
    Bildlauf hat geschrieben:
    AF ist nicht für JEDEN Zweck nutzbar, aber durchaus sagen wir zu 80 %.

    Das ist aber genau die Hintergrundunschärfe die ich angemessen finde und mag.
    Perfekt, mit dem Beispielbildern hast Du genau verdeutlicht, was ich gut finde an Unschärfe. Weniger oder etwas mehr wäre auch ok.
    Da meinen wir das gleiche.
    Ich mag es auch nicht, wenn das nur noch so eine Soße ist im Hintergrund.
    Konturen erkennen, aber eben leicht blurry.

    Es gibt halt nicht nur "Hintergrund scharf" und "Hintergrund total verschwommen".
    Solches "leicht blurry", bei dem Details im Hintergrund noch zu erkennen sind, bekommt man aber bei nicht zu extrem kurzer Brennweite bzw. flachem Bildmotiv, bei dem der Fokusabstand für alle Bildelemente sehr groß ist, eher abgeblendet, als bei Offenblende.

    Space


    Antwort von Bildlauf:

    iasi hat geschrieben:


    Das deckt sich aber nicht mit meinen Erfahrungen.

    Mir erscheinen die 24fps als ziemlich unreflektiertes Dogma.

    Ich kann schließlich auch bei 48fps mit 1/48s belichten.
    Aber auch wenn ich bei 180° bleibe, sieht es mit 48/50fps nicht schlechter aus - im Gegenteil.


    Solches "leicht blurry", bei dem Details im Hintergrund noch zu erkennen sind, bekommt man aber bei nicht zu extrem kurzer Brennweite bzw. flachem Bildmotiv, bei dem der Fokusabstand für alle Bildelemente sehr groß ist, eher abgeblendet, als bei Offenblende.
    Lassen wir das mit der FR. Es ruckelt da nichts bei 24 fps.
    Aber Du wirst dich später kaputt ärgern in 50 oder höher gefilmt zu haben, dann ist es aber leider nicht mehr rückgängig zu machen.
    Außer du redest von Filmarten wir open water, Blairwitch, dann kann man auch VHS, 50 Frame, Video etc.
    Aber bei normalem Film, ich würde sagen 24, mind. 25 ist Pflicht, wenn es was werden soll.

    Mit der Blende, es ist nicht so kompliziert.
    Sensorgröße, Blende und Distanzen haben Einfluß auf die Schärfe.
    Ich würde da gar nicht zu viel rumrechnen und "nachdenken".
    Einfach so einstellen, daß es gut passt.

    Und ich würde die Offenblende nicht so verschmähen.
    Wenn jemand bei 35mm 1.4 offen 5 Meter entfernt steht hat man schönen HIntergrund leicht unscharf und ProtagonistIn ist scharf von Nasenspitze bis Hinterkopf.
    Gerade bei WW ist es interessant noch etwas blurry Hintergrund zu generieren.

    Space


    Antwort von Darth Schneider:

    @iasi
    24 FpS ist beim Kino heute nicht die mit Lichtjahren Abstand beliebteste Framerate weil sie nicht schon längst mit 50/60 FpS drehen könnten…
    Jeder Filmemacher kann heute mit high Framerate drehen wenn er will..
    Egal was für ein Budget er hat.

    Nur scheinbar wollen das die allermeisten gar nicht erst…..
    Also ein Dogma kann das nicht sein.
    Nur mal zum darüber nachdenken.
    Gruss Boris

    Space


    Antwort von iasi:

    Bildlauf hat geschrieben:
    iasi hat geschrieben:


    Das deckt sich aber nicht mit meinen Erfahrungen.

    Mir erscheinen die 24fps als ziemlich unreflektiertes Dogma.

    Ich kann schließlich auch bei 48fps mit 1/48s belichten.
    Aber auch wenn ich bei 180° bleibe, sieht es mit 48/50fps nicht schlechter aus - im Gegenteil.


    Solches "leicht blurry", bei dem Details im Hintergrund noch zu erkennen sind, bekommt man aber bei nicht zu extrem kurzer Brennweite bzw. flachem Bildmotiv, bei dem der Fokusabstand für alle Bildelemente sehr groß ist, eher abgeblendet, als bei Offenblende.
    Lassen wir das mit der FR. Es ruckelt da nichts bei 24 fps.
    Aber Du wirst dich später kaputt ärgern in 50 oder höher gefilmt zu haben, dann ist es aber leider nicht mehr rückgängig zu machen.
    Außer du redest von Filmarten wir open water, Blairwitch, dann kann man auch VHS, 50 Frame, Video etc.
    Aber bei normalem Film, ich würde sagen 24, mind. 25 ist Pflicht, wenn es was werden soll.

    Mit der Blende, es ist nicht so kompliziert.
    Sensorgröße, Blende und Distanzen haben Einfluß auf die Schärfe.
    Ich würde da gar nicht zu viel rumrechnen und "nachdenken".
    Einfach so einstellen, daß es gut passt.

    Und ich würde die Offenblende nicht so verschmähen.
    Wenn jemand bei 35mm 1.4 offen 5 Meter entfernt steht hat man schönen HIntergrund leicht unscharf und ProtagonistIn ist scharf von Nasenspitze bis Hinterkopf.
    Gerade bei WW ist es interessant noch etwas blurry Hintergrund zu generieren.
    Umgekehrt ist es richtig.
    In der Post bekomme ich auch 50fps so hin, dass es nach 24fps aussieht. Umgekehrt geht das nicht.

    Das ist mit 10bit Video vs Raw oder der Auflösung genauso.

    Bei 35mm und 5m entfernt ist doch bei FF sowie nicht viel von der Nasenspitze zu sehen. :)
    Wenn ich keinen flachen, sondern räumlichen Eindruck erzeugen möchte, muss ich zudem Staffeln.

    Space


    Antwort von Bildlauf:

    iasi hat geschrieben:

    Bei 35mm und 5m entfernt ist doch bei FF sowie nicht viel von der Nasenspitze zu sehen. :)
    Wenn ich keinen flachen, sondern räumlichen Eindruck erzeugen möchte, muss ich zudem Staffeln.

    Doch Du erkennst was von der Nasenspitze, wenn das Objektiv auch offenblendig scharf ist :-)

    Die Frage ist wieviele Dienstbesprechungen möchte Du darauf verwenden, bei jeder Szene Ewigkeiten über die Blende zu sprechen und Dinge wie Tiefenstaffelung, scharfe Nasen etc. durchzukauen und theoretisch zu erörtern?
    Du musst eh Scouten und dann bekommst Du ein Gefühl für die Location und wie es blendenmäßig passt.

    Space


    Antwort von roki100:

    Funless hat geschrieben:
    Dieser Influencer geht geht in seiner Review stark davon aus, dass es sich um den Sensor handelt der in der DJI 4D-8K zum Einsatz kommt ...
    Wenn das stimmt, wäre das natürlich großartig. Der Sensor kann 14Bit-Readout: https://www.cined.com/dji-ronin-4d-8k-f ... a-mini-lf/

    Space


    Antwort von roki100:

    Also beim Dynamic Range Expansion Mode (ShadowRecovery) dachte ich zuerst, es wäre sowas wie DGO oder ähnliches, aber es wirkt eher wie Lumix "I.Dynamic Range" auf Steroiden.

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    Antwort von cantsin:

    Hier bereut jemand seinen Kauf der S1Rii:

    https://youtu.be/yoENLryZdjw?t=274

    Gründe:
    - Akkuverbrauch im Standby; seiner Erfahrung nach leert sich der Akku nach nur 6 Stunden Standby
    - Überhitzung als echter Dealbreaker. Er ließ die Kamera 6K 30p-Video in einem klimatisierten Studioraum und bei hochgesetzter kamerainterner Hitzetoleranz laufen und kriegte nach 23 Minuten einen Überhitzungs-Shutdown.
    - Autofokus als zweiter Dealbreaker: Er hat zwar keine Probleme mit der Gesichts- und Motiverkennung, vor allem bei Videoaufnahmen, vermisst aber ein zuverlässiges object tracking (wie er es von Sony-Kameras kennt) für Fotografie, also dass man den Fokus auf einen gewählten Punkt des Motivs setzt, diesen Punkt dann per AF-C trackt, während man die Kamera verschiebt, um das Framing zu bestimmen. Er kommt bei Tracking-AF bei der S1ii auf eine Ausschussrate von 25% fehlfokussierten Fotos, was seiner Meinung nach zu hoch ist (getimed):

    https://youtu.be/yoENLryZdjw?t=372

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    Antwort von Darth Schneider:

    Ich hab den Sinn von 6K in kompakten FF dslms noch nie wirklich gesehen.
    6K nützen doch gar nix wenn sich die Kamera nach 20 Minuten vielleicht ausschaltet…
    Für mich somit ein absolutes no go…
    Gruss Boris

    Space


    Antwort von iasi:

    "Darth Schneider" hat geschrieben:
    Ich hab den Sinn von 6K in kompakten FF dslms noch nie wirklich gesehen.
    6K nützen doch gar nix wenn sich die Kamera nach 20 Minuten vielleicht ausschaltet…
    Für mich somit ein absolutes no go…
    Gruss Boris
    Gründe für 6k Open Gate gibt es.

    Weshalb jemand jedoch in dieser Auflösung mehr als 20 Minuten drehen muss, statt sich mit 4k zu beschränken, ist doch eher die Frage.

    Man dreht mit einer Alexa schließlich auch nicht 20 Minuten Open Gate bei maximaler Framerate.
    Eine BMD Cine 12k wird vielleicht auch bei 12k-OG/80fps nach einiger Zeit in die Knie gehen.
    Wie bei einer Red wird zumindest bei allen Dreien irgendwann der Lüfter aufheulen.

    Dass eine so kompakte Kamera ohne Lüfter bei maximaler Auflösung 20 Minuten am Stück aufzeichnet, halte ich eigentlich für gut.

    Space


    Antwort von Funless:

    iasi hat geschrieben:
    Dass eine so kompakte Kamera ohne Lüfter bei maximaler Auflösung 20 Minuten am Stück aufzeichnet, halte ich eigentlich für gut.
    Soweit ich weiß hat die S1R II einen aktiven Lüfter (genauso einen wie bei der S5 II/x).

    Space


    Antwort von iasi:

    Funless hat geschrieben:
    iasi hat geschrieben:
    Dass eine so kompakte Kamera ohne Lüfter bei maximaler Auflösung 20 Minuten am Stück aufzeichnet, halte ich eigentlich für gut.
    Soweit ich weiß hat die S1R II einen aktiven Lüfter (genauso einen wie bei der S5 II/x).
    Aha. Und wird er so laut, wie bei einer Red? :)

    Wenn die S1R II einen aktiven Lüfter ist es zwar keine herausragende Leistung, wenn sie 20 Minuten durchhält, aber es ist nun auch kein Dealbreaker, sofern sie bei 4k dann länger durchhält.

    Space


    Antwort von Funless:

    iasi hat geschrieben:
    Aha. Und wird er so laut, wie bei einer Red? :)
    Das weiß ich nicht, denn weder besitze ich eine RED, noch eine SR1 II. Ich habe lediglich auf den Fakt hingewiesen (der in den technischen Daten nachgelesen werden kann), dass die S1R II einen aktiven Lüfter hat, korrektiv zu deiner Aussage, dass die SR1 II keinen Lüfter hätte.

    Space


    Antwort von pillepalle:

    iasi hat geschrieben:
    Aha. Und wird er so laut, wie bei einer Red? :)
    Hier hört man den Lüfter der RED 👻

    https://youtu.be/Ob7vObnFUJc?si=hBBWNWsjwDpN0fC5&t=3m9s

    VG

    Space


    Antwort von iasi:

    Funless hat geschrieben:
    iasi hat geschrieben:
    Aha. Und wird er so laut, wie bei einer Red? :)
    Das weiß ich nicht, denn weder besitze ich eine RED, noch eine SR1 II. Ich habe lediglich auf den Fakt hingewiesen (der in den technischen Daten nachgelesen werden kann), dass die S1R II einen aktiven Lüfter hat, korrektiv zu deiner Aussage, dass die SR1 II keinen Lüfter hätte.
    Ja. Und ich wollte darauf hinweisen, dass auch ein Lüfter selbst bei größeren Cine-Cams nicht alle Hitzeprobleme löst.

    Space


    Antwort von iasi:

    pillepalle hat geschrieben:
    iasi hat geschrieben:
    Aha. Und wird er so laut, wie bei einer Red? :)
    Hier hört man den Lüfter der RED 👻

    https://youtu.be/Ob7vObnFUJc?si=hBBWNWsjwDpN0fC5&t=3m9s

    VG
    Immerhin schaltet die Red während der Aufnahme den Lüfter runter - wenn die Kamera nicht gerade überhitzt. :)

    Space


    Antwort von pillepalle:

    Aber die Windmaschine am Set schaltet nicht runter... :)

    VG

    Space


    Antwort von iasi:

    pillepalle hat geschrieben:
    Aber die Windmaschine am Set schaltet nicht runter... :)

    VG
    Wie bei der Red muss man wohl auch den Stop-Knopf drücken. :)

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