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Oh, oh...Reporter mit Selfiestick statt Kamera



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Frage von blowup:


bei Sky in Australien. Der neue Trend?

http://www.wuv.de/medien/statt_der_kame ... lfie_stick



Antwort von Jott:

Wenn's die Pfeifen richtig machen würden, könnte das ein Trend werden - geht nämlich auch ohne Gewackel. Sie machen's aber nicht richtig.



Antwort von Gooerkfish:

Geht des OHNE REPORTER auch?

Des schmeißt meine ganzen bildlichen Vorstellungen frei-zeitlicher Natur um:)
Oder ( es wird ein Trend):" Vor uns hätten sie den Vulkanausbruch gesehen
wenn wir ihn auch gefilmt hätten, aber sie sehen nun live wie.."
KLATSCH- Bildausfall.. :)

Und dann haben"s die Selfie 12 cam rausbracht.. die erste und einzige
Selfie-selbst-film-haube mhh?? I-HED
I-HEAD I-BRILL I-DEPP I_ME I_I.... I_BANG

sry. aber wir haben gerade mal Pause und sind dem Schwachsinn zugetan.
(..äh..des bricht ja eh erst bei Mach 0,93 ab..:)





Antwort von domain:

Das Gewackel ist natürlich schon auffällig amateurhaft.
Aber was habt ihr gegen das Gewackel?
Das gehört zu beeindruckenden aktuellen Life-Reportagen einfach dazu und zählt außerdem absolut zu den Sehgewohnheiten unserer Jugend. Nur uralte konventionelle Knacker beruhigen das Bild dann noch in der Post ;-)



Antwort von Jensli:

Ihr schaut wohl nie ARD (Degeto) oder ZDF Eigenproduktionen? Sonst würde euch auffallen, dass selbst dort kaum noch ein Stativ eingesetzt wird, fast alles wird von der Schulter oder mit Steady gedreht. Achtet mal drauf. Z.B. beim TATORT. Stativ ist mega out, irgendwie... (außer bei Soaps und sitcoms)



Antwort von Fabian95:

Ganz erhlich, das kann doch auf die Dauer nicht funktionieren. Seit wann ersetzt ein Smartphone denn eine richtige DSLR oder einen Camcorder?

Ich finde, dass man Kameras wie die Sony ILCA Alpha 77 II ( http://spiegelreflexkamera-tests.net/so ... 7-ii-test/) wie gemacht für Reporter sind. So eine DSLR ist weder teuer, noch klobig und man kann wenigsten anständige Bilder schießen und gutes Filmmaterial drehen.



Antwort von handiro:

Die Selbstausbeuterei der Reporter mit dem selfie stick gibts schon ewig.



Antwort von Jott:

Seit wann ersetzt ein Smartphone denn eine richtige DSLR oder einen Camcorder?

Schon seit etwa fünf Jahren. In den USA sind iPhone-Beiträge ziemlich normal nicht nur bei kleineren Sendern. Edit auf iPad oder MacBook Air. Direkter Upload zum Sender. Für CNN sogar schon im Editor integriert. Qualität: nicht zu unterscheiden von mittelprächtigen EB-Gurken. Es müssen nur fähige Leute damit umgehen.



Antwort von domain:

Ganz erhlich, das kann doch auf die Dauer nicht funktionieren. Seit wann ersetzt ein Smartphone denn eine richtige DSLR oder einen Camcorder?

Ganz ehrlich, das kann auf Dauer sehr wohl funktionieren.
Das wird meiner Meinung nach auf Dauer sogar immer besser funktionieren, da brauchen wir uns keine Illusionen zu machen.

Es entspricht nämlich ziemlich genau den schon bisher üblichen Seh- und Hörgewohnheiten auf formaler Ebene besonders bei den Jugendlichen.



Antwort von Jott:

Das geht auch ohne anbiederndes Gewackel, sondern ganz seriös. Liegt nicht am Prinzip, nur am Personal. Pfeifen liefern auch mit klassischen EB-Kameras oder DSLRs Grütze.

Wer hierzulande noch im klassischen Aktuell-3er-Team (wichtiger Redakteur, gelangweilter Kameramann mit Schulterbomber, Tonassi mit Wollmützchen auch bei 30 Grad) sein Geld verdient, darf sich glücklich schätzen. Daran wird sich erst was ändern, wenn die Sender von schlechter Bezahlung endgültig zu reinen Almosen übergehen. Vielleicht.



Antwort von domain:

Glücklich schätzen darf sich eher jener, der was Gescheites gelernt hat, was ziemlich viel anspruchsvoller sein könnte, als eine Kamera ohne Gewackel irgenwohin halten zu können, ohne ein Gefühl für was Wichtiges.
Das kann ich nämlich auch, sowas von ruhigen Freihandaufnahmen (als ehemaliger Sportschütze) hat noch selten jemand zusammengebracht, wie ich ;-)
Aber mir fehlte immer der Druck zur Veröffentlichung unserer saftigen Privatvideos.



Antwort von markusG:

Warum nicht gleich richtig und nen Camcorder mit Streaming? Wäre ja dann sogar "live" - a la GY-HM650
Naja ok wie war das, "content is king", wumpe wie es wackelt und flockt :D



Antwort von macwalle:

Ihr schaut wohl nie ARD (Degeto) oder ZDF Eigenproduktionen? Sonst würde euch auffallen, dass selbst dort kaum noch ein Stativ eingesetzt wird, fast alles wird von der Schulter oder mit Steady gedreht. ( … ) Stativ ist mega out, irgendwie... (außer bei Soaps und sitcoms)
Oh nein, Jensli,
heftige Gegenrede, das stimmt so nicht!

Manfred Schulz etwa
http://www.ms-tvfilm.de/html/home.html
produziert mit seinem Team hervorragende Filme,
und da kommt, wenn irgend möglich, auch das Stativ zum Einsatz.
Das sieht man seinen Filmen auch an.

Die Kunst von Manfred Schulz und seinen Kameraleuten besteht eben auch darin,
das situationsbedingt am besten geeignete Gerät einzusetzen.

Da ist das Schulz-Team, so nehme ich an, einerseits sehr pragmatisch,
andererseits auch sehr qualitätsvernarrt.

Aufnahmen mit der Handkamera gibt es da durchaus
(aus meiner Erinnerung an die Szenen etwa im Wattenmeer,
generell öfter auf wackeligem Grund), und die sahen dennoch immer klasse aus,
mit sehr ruhiger Hand gedreht.

Aber bevorzugt versuchen sie schon,
Stativaufnahmen zu produzieren und zu nutzen.

Warum?
Damit versuchen meines Erachtens Manfred Schulz und sein Team,
unseren eigenen Sehgehwohnheiten entgegenzukommen –
wir wackeln ja auch nicht beim Sehen
(resp. gleicht unser schlauer Kopf das aus, den Stabi haben wir also quasi eingebaut).

Ich habe bisher bewusst auch kaum einen ZoomZoom im Glossar erklärt in den Aufnahmen von Manfred Schulz gesehen –
der Mann und seine Crew werden sich etwas dabei gedacht haben. ;-)

Diese Art zu filmen ist natürlich sehr aufwändig und heftig teuer, unbestritten.
Aber die Qualität spricht für sich.
Deshalb wirken diese Filme ob ihrer Ruhe beim Anschauen
ja auch schon fast psychedelisch.

Den Rest zum Erfolg des Gesamtwerkes tragen
der sorgfältig ausgewählte Sprecher bei, etwa Volker Lechtenbrink
(der hat ja nun wirklich eine markante Stimme,
die passt auch zum Norden!) –

und die Ton-Crew!
Der Ton ist für meine Ohren immer sehr angenehm abgemischt,
das macht schon fast die halbe Miete aus.

Insofern ist nicht alles Müll,
was aus deutschen Kamerahänden gelieifert wird …

Kleines Beispiel für die Arbeitsweise von Manfred Schulz
und seinen Leuten:

https://www.ndr.de/fernsehen/epg/import ... 38704.html



Antwort von handiro:

Ja diese seltenen Ausnahmen gibt es zum Glück immernoch. Aber es sind eben nur Bruchstücke im täglichen Gesende. Prinzipiell hauen die ö.r. einen riesen Teil der GEZ-Steuer für ihre Rentenkasse weg, dann ca. 2 Milliarden an die Fifa u.s.w.
Dazu kommt der Generationswechsel und die Sehgewohnheiten. Es werden auch immer mehr, die von der Torte ein Stück abhaben wollen, da werden die Stücke automatisch kleiner und es wird gespart wo nicht nötig und geklotzt wo noch unnötiger.

Ob jetzt per selfie stick oder klassisch mit Team, entscheidend ist der Protagonist. Attenborough mit selfiestick ist bestimmt noch besser als viele der heute rumhüpfenden Hanswürste mit Stativ und Crew.



Antwort von Jensli:

Oh nein, Jensli,
heftige Gegenrede, das stimmt so nicht!

Manfred Schulz etwa
http://www.ms-tvfilm.de/html/home.html
produziert mit seinem Team hervorragende Filme,
Die Kunst von Manfred Schulz und seinen Kameraleuten.

Da ist das Schulz-Team, so nehme ich an, einerseits sehr pragmatisch,
andererseits auch sehr qualitätsvernarrt.

Damit versuchen meines Erachtens Manfred Schulz und sein Team,
unseren eigenen Sehgehwohnheiten entgegenzukommen –

Ich habe bisher bewusst auch kaum einen ZoomZoom im Glossar erklärt in den Aufnahmen von Manfred Schulz gesehen –
der Mann und seine Crew werden sich etwas dabei gedacht haben.

Aber die Qualität spricht für sich.

Kleines Beispiel für die Arbeitsweise von Manfred Schulz
und seinen Leuten:

Sag mal, dein Post grenzt schon fast an Spam, arbeitest du zufällig dort, oder ist dein Name gar Manfred...oder Schulz? ;-)



Antwort von FEDA Film:

Lasst alle Reporter mit den Dingern ausstatten, dann brauchen wir bald keine Kameraleute mehr. Der Anspruch den Zuschauers ist mittlerweile auch nicht mehr vorhanden, weshalb dieser Neuerung nichts mehr im Wege steht!



Antwort von thos-berlin:

Dass man bei einem Interview den Interviewten auch sehen sollte, wird auch völlig überbewertet ;-)



Antwort von killerbees19:

Lustigerweise ist die Qualität von Handymaterial jeglicher Art oft tatsächlich sehr gut, wenn die Person damit umzugehen weiß. Ich kann mir das Grinsen aber trotzdem nie verkneifen, wenn irgendwo ein iPhone auf einem Dreibeinstativ steht und das Mikrofon für Interviews oder Kommentare angeschlossen wird. Aber Hauptsache die "Senderkennung" ist am Mikro drauf, da darf natürlich nicht gespart werden... ;-)

Die Selfie-Idee könnte aber tatsächlich funktionieren. Ich werde trotzdem daneben stehen und ROFLMAO zur Realität werden lassen! Mann, wohin wird das noch führen.

MfG Christian



Antwort von Frank Glencairn:



"Produced in HDTV format, the most modern standard
for documentaries, film and cinema."

Nicht mehr gaaaanz up to date, der gute :-)

.

Ich habe bisher bewusst auch kaum einen ZoomZoom im Glossar erklärt in den Aufnahmen von Manfred Schulz gesehen –
der Mann und seine Crew werden sich etwas dabei gedacht haben. ;-)

Diese Art zu filmen ist natürlich sehr aufwändig und heftig teuer, unbestritten.

Ich kann nicht sehen, weshalb Nichtzoomen und ein Stativ teuer und aufwändig sein sollten.
Ich hab noch in keiner Docu gezoomt oder ohne Stativ gearbeitet, hat mich nix extra gekostet.



Antwort von thsbln:

Mensch Frank, gerade Du müsstest doch wissen, wie schweineteuer ein gutes Stativ ist! Selfiestick kriegste ür 5,- !



Antwort von thsbln:

Oh nein, Jensli,
heftige Gegenrede, das stimmt so nicht!

Manfred Schulz etwa
http://www.ms-tvfilm.de/html/home.html
produziert mit seinem Team hervorragende Filme,
Die Kunst von Manfred Schulz und seinen Kameraleuten.

Da ist das Schulz-Team, so nehme ich an, einerseits sehr pragmatisch,
andererseits auch sehr qualitätsvernarrt.

Damit versuchen meines Erachtens Manfred Schulz und sein Team,
unseren eigenen Sehgehwohnheiten entgegenzukommen –

Ich habe bisher bewusst auch kaum einen ZoomZoom im Glossar erklärt in den Aufnahmen von Manfred Schulz gesehen –
der Mann und seine Crew werden sich etwas dabei gedacht haben.

Aber die Qualität spricht für sich.

Kleines Beispiel für die Arbeitsweise von Manfred Schulz
und seinen Leuten:

Sag mal, dein Post grenzt schon fast an Spam, arbeitest du zufällig dort, oder ist dein Name gar Manfred...oder Schulz? ;-)

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