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Neues Quibi Streaming-Portal für kurze und vertikale Clips hat Startschwierigkeiten



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Newsmeldung von slashCAM:



Einen schlechten Start hatte das neue, mit gut 2 Milliarden Dollar ausgestattete Videoportal Quibi: am gestrigen Tag des offiziellen Starts war das Portal für circa eine ...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Neues Quibi Streaming-Portal für kurze und vertikale Clips hat Startschwierigkeiten




Antwort von Jott:

"Vorerst ist Quibi nur in den USA verfügbar - wann es in Deutschland startet, ist noch nicht klar."

Doch, heute. Habe gerade einen Account angelegt, 90 Tage Trial kostenlos.

Der Wechsel quer/vertikal klappt super. Und der letzte Zweifler sollte einsehen, dass Film auch vertikal funktionieren kann. Das ist echt hervorragend gemacht mit der Doppel-Kadrierung.

Könnte was Großes werden für die Generation Smartphone. Es sei denn, die ab Sommer anfallenden Gebühren will dann keiner zahlen. Denn auch das gilt für die Generation Smartphone: zahlen für Content? Bin ich doof?



Antwort von kling:

Eigentlich braucht das kein Mensch: Noch'n Ami-Serien-Sender. Mit NoName-Produktionen, dafür mit einem blödsinnigen Vertikal-Gimmick für die Smartphone-Kevins...








Antwort von Jott:

War ja klar, dass es gleich wieder los geht! :-)

Müssen tut gar niemand. Und falls doch jemand gucken will, denn die Geschmäcker sind je nach Alter durchaus sehr verschieden: quer für die Klings und vertikal für die Kevins. Niemand hat ein Problem. Quer, vertikal oder ignorieren. Drei Optionen, von denen für jeden garantiert eine passt. Und wenn das Milliarden-Start Up in die Hose gehen sollte, trifft es nur die Investoren - die Klings und Kevins aber in keiner Weise. So what?

Und jetzt weiter mit den anderen Don Quijotes!



Antwort von MIIIK:

Ja aber vertikal ? Das geht doch nicht ... das wäre ja ... was neues. Wie furchtbar!

Ich arbeite jetzt seit nunmehr 7 Jahren im Bereich YouTube und das für ein paar der größten Kanäle die wir hier in DE so haben. Und was soll ich euch sagen ? Zugriffszahlen aus dem Mobilen Bereich sind teilweise bei 70% und mehr.

Also unsere "Smartphone-Kevins" sind die Zielgruppe ... und diese Gruppe ist NICHT klein. Aber hey wer bin ich schon das ich mit meinen 28 Jahren die ich nun alt bin ? Ich hab ja von dem Markt und die Zukunft darin absolut keine Ahnung ... oh wait ...
Man muss eben einfach verstehen das TikTok nicht umsonst so groß geworden ist. Snapchat ? Instagram Storys und InstagramTV ? Läuft doch alles sehr sehr gut.

Die Leute hier können scheinbar nur schlecht unterscheiden zwischen den Inhalten und für was den nun was gemacht wird. "Ja dann kommen bestimmt bald die Vertikal Kinos" ... Das ist einfach ein ignoranter Gedanke der zeigt das Leute hier echt nicht bereit sind sich mal mit ANDEREN Plattformen und deren Vertriebswegen auseinander zu setzen.

Es scheint hier nur Kino und Werbefilme für kleine Unternehmen zu geben. Zumindest von weiter weg betrachtet. So wenig Verständnis wie hier allem neuen gegenüber gezeigt wird. Was sehr schade ist. Wenn alle so denken würden gäb es heute kein HD/4K 16:9 oder 21:9 weil das ja auch mal was neues war.

Aber ich hab grad mal geguckt. War vor 3 Jahren ja auch hier so ... Zufällig auch wieder mit dem guten @Jott der das auch nicht so kritisch sieht wie ich.

Hier ging es um VR / 180 / 360 Grad bzw AR:
viewtopic.php?p=905828#p905707



Antwort von iasi:

Der Wechsel von quer zu vertikal bedeutet dann letztlich 2 unterschiedliche Filme, wenn man es wirklich richtig machen will. Daher auch 2 Kameras, die filmsprachlich unterschiedlich arbeiten müssen.

Eine interessante Herausforderung.
Vielleicht braucht es dann auch ein Regie-Team - und natürlich 2 Kamerateams.

Die Kamerafrage stellt sich dann natürlich: Welche Cam lässt sich ergonomisch nutzbar um 90° drehen?



Antwort von MIIIK:

iasi hat geschrieben:
Die Kamerafrage stellt sich dann natürlich: Welche Cam lässt sich ergonomisch nutzbar um 90° drehen?
Dürfte das nicht Theoretisch mit jeder Arri Mini / BM Mini oder Red gehen ? Also bei der Red vllt noch am schwierigsten aber ansich doch Theoretisch alles machbar mit dem richtigen Cage ?



Antwort von iasi:

MIIIK hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Die Kamerafrage stellt sich dann natürlich: Welche Cam lässt sich ergonomisch nutzbar um 90° drehen?
Dürfte das nicht Theoretisch mit jeder Arri Mini / BM Mini oder Red gehen ? Also bei der Red vllt noch am schwierigsten aber ansich doch Theoretisch alles machbar mit dem richtigen Cage ?
Ja - theoretisch müsste es mit allen quaderförmigen Cams gehen, nur ist die Bedienung eben nicht darauf ausgelegt. Hier könnte es dann signifikante Unterschiede zwischen den Cams geben.
Ich finde die Sache jedenfalls reizvoll.

Da kommen mir dann Leones Spiel mir das Lied vom Tod und Kurosawas Die sieben Samurai in den Sinn. Bildaufbau und Gestaltung sind zwangsläufig sehr unterschiedlich.



Antwort von MIIIK:

kling hat geschrieben:
Eigentlich braucht das kein Mensch: Noch'n Ami-Serien-Sender. Mit NoName-Produktionen, dafür mit einem blödsinnigen Vertikal-Gimmick für die Smartphone-Kevins...
Warum bist du eigentlich generell so negativ eingestellt frag ich mich mal... Freust du dich nicht über neue Entwicklungen ? Sei es nun super Sinnvoll oder nicht ...



Antwort von Jott:

iasi hat geschrieben:
Der Wechsel von quer zu vertikal bedeutet dann letztlich 2 unterschiedliche Filme, wenn man es wirklich richtig machen will. Daher auch 2 Kameras, die filmsprachlich unterschiedlich arbeiten müssen.

Eine interessante Herausforderung.

Und die haben sie bei ihren Produktionen gemeistert. Die verschiedenen Streams - also die beiden unterschiedlichen Filme, wenn du so willst - für quer und vertikal laufen parallel. Ob sie wirklich immer mit zwei Kameras gedreht haben, wie behauptet, weiß ich nicht, da müsste man mal ganz genau hingucken. Sind ja auch Dokus dabei, wo ich das nicht so recht glauben kann. Prinzipiell würde es ja auch mit 6K- oder 8K-Kameras gehen, dann wäre genug Auflösung da für vertikales Pan Scan.

Wie schon gesagt, das klappt jedenfalls erstaunlich gut, technisch wie gestalterisch. Ich kann nur empfehlen, die 90 kostenlosen Tage mitzunehmen. Zum Lernen.



Antwort von iasi:

Wobei es eine eher schwache Leistung wäre, wenn man mit einer Kamera filmen und dann nur in der Post den passenden Bildausschnitt wählen würde.

Ebenso wäre es verschenktes Potential zwei identische Kamera-Objektiv-Kombinationen nebeneinander zu stellen und dann eine davon um 90° zu drehen.



Antwort von Jott:

Kannst ja gucken und in Ruhe analysieren, was sie genau gemacht haben. Bei einer der teuren Produktionen.








Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
Kannst ja gucken und in Ruhe analysieren, was sie genau gemacht haben. Bei einer der teuren Produktionen.
Ja - bei Gelegenheit - zuerst mach ich mir aber selbst Gedanken darüber, wie man es nutzen könnte.
Man könnte die Geschichte aus 2 Blickwinkeln erzählen. Oder 2 sehr unterschiedliche Bildgestaltungen nutzen. Oder sich ergänzende ...

Man könnte Einstellungen gleichzeitig mit 2 Kameras drehen oder jede Einstellung 2mal mit angepasstem Aufbau.
Wobei leider wohl nur eine Tonaufnahme bei Quibi hochgeladen werden kann - wenn ich das richtig verstanden habe.



Antwort von pillepalle:

Die Wiedergabegeräte sind doch eh alle klein (Smartphone, Tablet). Da braucht es keine riesen Auflösungen.

VG



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
Die Wiedergabegeräte sind doch eh alle klein (Smartphone, Tablet). Da braucht es keine riesen Auflösungen.

VG
Den Zusammenhang mit der Auflösung verstehe ich jetzt nicht.



Antwort von Frank Glencairn:

MIIIK hat geschrieben:

Aber ich hab grad mal geguckt. War vor 3 Jahren ja auch hier so ... Zufällig auch wieder mit dem guten @Jott der das auch nicht so kritisch sieht wie ich.

Hier ging es um VR / 180 / 360 Grad bzw AR:
viewtopic.php?p=905828#p905707
Ja, was ist eigentlich aus dem "das ist die Zukunft" halben VR FormatFormat im Glossar erklärt geworden?

Anscheinend sind alle Partner abgesprungen.

Lenovo verkauft die Mirage auf der Resterampe
However, two years later, the Mirage Camera is sold out on Lenovo’s website and at a number of other retailers. A Lenovo spokesperson said that the company was still selling the device in select markets, but declined to comment further.
Yi konzentriert sich lieber auf Überwachungs- und Dashboard Kameras
Fellow consumer electronics maker Yi was a bit more upfront when asked about the fate of its Yi Horizon VR180 camera. First shown off at the Consumer Electronics Show in January of 2018, the camera was supposed to go on sale later that year. However, 2018 came and went without the device reaching store shelves. This month, a Yi spokesperson told Variety that the company had no plans to launch it this year either. The company was instead focusing on home security and in-car cameras, the spokesperson added.



Und LG hat es bisher auch nicht geschafft ne Kamera anzukündigen, geschweige denn zu liefern.
LG, which was also supposed to make a VR180 camera, never even got around to announcing a dedicated device for the format.
Und Google selbst? Sieht nicht so aus als ob die noch dran glauben.
Without any consumer-grade VR180 cameras available in the market, Google seems to have put software support for the format on the back-burner as well.

The VR180 mobile app was last updated in December of 2018, despite the fact that many reviewers complain about issues with offloading content. "VR180 appears abandoned by Google," one of those reviewers concluded.

VR180 is just the latest of Google’s VR projects to stall.
Earlier this year, the company shut down its Jump cloud-based stitching service for 360-degree video footage.

A VR camera jointly developed by Google and Imax never saw the light of day, and while Google’s Daydream VR platform is still up and running, it has been abandoned by multiple app publishers, including HBO and Hulu.




Antwort von pillepalle:

@ iasi

Weil Du meintest, dass man nicht das potential der Kamera nutze, wenn man nur einen Ausschnitt verwendet. Wenn man in erster Linie für die sozialen Medien produziert, macht es natürlich Sinn auch gleich im Hochformat zu denken (z.B. mit Framelines) und sich nicht darauf zu verlassen das es schon irgendwie passen wird.

VG



Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:


Ja, was ist eigentlich aus dem "das ist die Zukunft" halben VR FormatFormat im Glossar erklärt geworden?

Wen juckt"s?

Es geht hier um einen Videokanal, der Smartphones bedient.



Antwort von MIIIK:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ja, was ist eigentlich aus dem "das ist die Zukunft" halben VR FormatFormat im Glossar erklärt geworden?
Nur weil etwas nicht funktioniert bedeutet das doch nicht das man es nie hätte versuchen sollen.

Und hier in dem Beispiel von Quibi geht es ja auch nicht darum eine neue Zielgruppe zu erschließen. Hat ja jeder schon sein Smartphone



Antwort von MIIIK:

iasi hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:


Ja, was ist eigentlich aus dem "das ist die Zukunft" halben VR FormatFormat im Glossar erklärt geworden?

Wen juckt"s?

Es geht hier um einen Videokanal, der Smartphones bedient.
Ne ne er hat meinen Verlinkten Beitrag damit gemeint. Da ging es vor 3 Jahren darum das AR/VR/180 Grad "raus kam". Und das hat damals jeder auch für unnötig befunden.



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
@ iasi

Weil Du meintest, dass man nicht das potential der Kamera nutze, wenn man nur einen Ausschnitt verwendet. Wenn man in erster Linie für die sozialen Medien produziert, macht es natürlich Sinn auch gleich im Hochformat zu denken (z.B. mit Framelines) und sich nicht darauf zu verlassen das es schon irgendwie passen wird.

VG
Die beiden Formate erfordern eigene, unterschiedliche Bildgestaltung.

Eine Duellszene wie bei "Spiel mir das Lied..." kriegst du im Hochformat nicht richtig ausgeschnitten.
Eine Großaufnahme der Augen bekommt man nicht aus einer Hochformataufnahme, die nicht schrecklich aussehen soll.
21:9 und 9:21 erfordern eine unterschiedliche Bildsprache, die man nicht aus einer Aufnahme herausschneiden kann.








Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:
pillepalle hat geschrieben:
Die Wiedergabegeräte sind doch eh alle klein (Smartphone, Tablet). Da braucht es keine riesen Auflösungen.

VG
Den Zusammenhang mit der Auflösung verstehe ich jetzt nicht.
Man dreht die Kamera normal ja nur, wenn man mehr Auflösung braucht. Beim Telefon bringt dir die Auflösung aber nix.
Früher hat man das z.B. bei Greenscreen gemacht, wenn man sowieso nur eine Person im Bild hatte.
Aber die Dreherei hat sich spätestens seit es 4K Kameras gibt eigentlich erledigt, und für vertical die Kamera zu kippen bringt auch schon lange nix mehr.

Ich bin gerade am Überlegen, ob bei dem Quibi FormatFormat im Glossar erklärt ne zweite Kamera tatsächlich was bringt.
Das Problem ist halt, daß entweder einer der beiden Streams, eher mau sein wird, oder beide suboptimal.



Antwort von iasi:

MIIIK hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Wen juckt"s?

Es geht hier um einen Videokanal, der Smartphones bedient.
Ne ne er hat meinen Verlinkten Beitrag damit gemeint. Da ging es vor 3 Jahren darum das AR/VR/180 Grad "raus kam". Und das hat damals jeder auch für unnötig befunden.
In diesem Fall geht es aber nicht um neue Hardware, denn Smartphones und Tablets, gibt es.
Ich denke, es geht eher um die Bildgestaltung und auch die kreativen Möglichkeiten der Nutzung von 2 Bildformaten.

Technisch gibt es schließlich keine großen Hürden, wenn man mal einen Test machen will.



Antwort von pillepalle:

iasi hat geschrieben:
Die beiden Formate erfordern eigene, unterschiedliche Bildgestaltung.

Eine Duellszene wie bei "Spiel mir das Lied..." kriegst du im Hochformat nicht richtig ausgeschnitten.
Eine Großaufnahme der Augen bekommt man nicht aus einer Hochformataufnahme, die nicht schrecklich aussehen soll.
21:9 und 9:21 erfordern eine unterschiedliche Bildsprache, die man nicht aus einer Aufnahme herausschneiden kann.
Dem hatte ich auch nicht wiedersprochen ;) Es ging nur darum sich schon vor und während des Drehens gedanken über das FormatFormat im Glossar erklärt zu machen und nicht hinterher. Ich kenne das von Fotos wo Leute meinen es passe auch als Quadrat, oder als Hochformat und meist passt es dann doch nicht.

VG



Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:
auch die kreativen Möglichkeiten der Nutzung von 2 Bildformaten.
Ich glaube genau da liegt der Denkfehler.
Zwei so gegensätzliche Formate gleichzeitig drehen zu müssen, beschert dir keine "neuen kreativen Möglichkeiten" sondern - im Gegenteil - es schränkt dich in der Kreativität der Bildgestaltung ganz enorm ein, weil du ja dadurch immer gezwungen bist, auf Kompromiss zu drehen, und das auch noch zusätzlich zu den Einschränkungen die du dir durch Vertical sowieso schon eingehandelt hast.



Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Den Zusammenhang mit der Auflösung verstehe ich jetzt nicht.
Man dreht die Kamera normal ja nur, wenn man mehr Auflösung braucht. Beim Telefon bringt dir die Auflösung aber nix.
Früher hat man das z.B. bei Greenscreen gemacht, wenn man sowieso nur eine Person im Bild hatte.
Aber die Dreherei hat sich spätestens seit es 4K Kameras gibt eigentlich erledigt, und für vertical die Kamera zu kippen bringt auch schon lange nix mehr.

Ich bin gerade am Überlegen, ob bei dem Quibi FormatFormat im Glossar erklärt ne zweite Kamera tatsächlich was bringt.
Das Problem ist halt, daß entweder einer der beiden Streams, eher mau sein wird, oder beide suboptimal.
Es ist doch keine Frage der Auflösung, da es eben nicht nur um einen Bildausschnitt gehen kann, wenn man wirklich ernsthaft in 2 so unterschiedlichen Bildformaten drehen will.

Nimm die letzte Szene von Die sieben Samurai und die Vorspannszene von Spiel mir das Lied... - 1.33 : 1 und 2.35 : 1 - sehr unterschiedliche Bildgestaltung



Antwort von Jott:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ja, was ist eigentlich aus dem "das ist die Zukunft" halben VR FormatFormat im Glossar erklärt geworden?
Nix, weil's Quatsch ist. Wer will denn an einen Rand stoßen, wenn schon VR? Wer hatte gemeint, das sei die Zukunft? Mich hatte die Idee immer nur gewundert, da irgendwie sinnlos.
360 allerdings lebt. Wir machen gerade eine nette Auftragsproduktion, wo es wunderbar passt. Insofern ist mir egal, wenn's für andere tot und Quatsch und überhaupt ist. Macht Spaß und bringt Kohle! :-)

Aber zurück zu Quibi. Ich schätze, die Gedanken, die ihr euch gerade macht, wurden von den Initiatoren und Investoren schon vor Jahren gründlichst durchdacht. Ihr wißt ja, wer alles dahinter steht. Ist exakt das Gegenteil von einem Nerd-Start up.



Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:

Es ist doch keine Frage der Auflösung, da es eben nicht nur um einen Bildausschnitt gehen kann, wenn man wirklich ernsthaft in 2 so unterschiedlichen Bildformaten drehen will.

Nimm die letzte Szene von Die sieben Samurai und die Vorspannszene von Spiel mir das Lied... - 1.33 : 1 und 2.35 : 1 - sehr unterschiedliche Bildgestaltung

Sag ich doch



Antwort von macaw:

Alles totaler Mumpitz, also mit zwei Kameras oder einer Kamera mit 8K+ zu drehen, denn wenn man den Kram ernst nehmen möchte, muss man alles zweimal drehen, basta. Kompromisse bei der Kadrierung sind so ziemlich das dümmste überhaupt.



Antwort von pillepalle:

Das was Frank meint (und ich denke er hat da völlig Recht) ist, dass die Vorstellung zwei Formate gleichzeitig zu drehen, egal ob mit zwei Kameras oder mit einer, immer ein Kompromiss sein wird. Entweder man komponiert sein Bild für's Hochformat, oder für's Querformat.

VG








Antwort von Frank Glencairn:

Jott hat geschrieben:

Was hat das aber jetzt mit Quibi zu tun?
Nix, das war die Antwort auf einen Post mit nem Link auf nen alten Thread.



Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
auch die kreativen Möglichkeiten der Nutzung von 2 Bildformaten.
Ich glaube genau da liegt der Denkfehler.
Zwei so gegensätzliche Formate gleichzeitig drehen zu müssen, beschert dir keine "neuen kreativen Möglichkeiten" sondern - im Gegenteil - es schränkt dich in der Kreativität der Bildgestaltung ganz enorm ein, weil du ja dadurch immer gezwungen bist, auf Kompromiss zu drehen.
Nun - wie groß die Kompromisse sein müssen, hängt davon ab, wie intensiv man sich mit den Möglichkeiten beschäftigt. Mit einer Kamera zu filmen, erfordert dann eben enorme Kompromisse und schränkt die Möglichkeiten enorm ein.
Auch z.B. zwei Kamera an einem Stativ ist keine wirklich gute Lösung.
2 Teams wäre ideal - vielleicht sogar mit 2 Leuten für die Bildregie.
Jede Einstellung 2mal zu arangieren und zu drehen, wäre wohl ideal.



Antwort von Jott:

Guckt's euch doch an statt rumraten?



Antwort von Frank Glencairn:

macaw hat geschrieben:
Alles totaler Mumpitz, also mit zwei Kameras oder einer Kamera mit 8K+ zu drehen, denn wenn man den Kram ernst nehmen möchte, muss man alles zweimal drehen, basta. Kompromisse bei der Kadrierung sind so ziemlich das dümmste überhaupt.
Ja, genau das hab ich gemeint mit: entweder sieht nur ein Stream nach nix aus , oder beide.
Aber ich glaub kaum das jemand nen kompletten Film zwei mal mit unterschiedlichem Blocking und Framing drehen wird.



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
Das was Frank meint (und ich denke er hat da völlig Recht) ist, dass die Vorstellung zwei Formate gleichzeitig zu drehen, egal ob mit zwei Kameras oder mit einer, immer ein Kompromiss sein wird. Entweder man komponiert sein Bild für's Hochformat, oder für's Querformat.

VG
Oder man komponiert zwei Bilder.

Der Aufwand muss dabei gar nicht mal so enorm groß sein, denn Crew und Darsteller sind schließlich schon da. :)



Antwort von Jott:

Ihr "glaubt" ja immer noch? :-)

Gucken und schauen, was sie gemacht haben, kostet nichts. Echt nicht.



Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
macaw hat geschrieben:
Alles totaler Mumpitz, also mit zwei Kameras oder einer Kamera mit 8K+ zu drehen, denn wenn man den Kram ernst nehmen möchte, muss man alles zweimal drehen, basta. Kompromisse bei der Kadrierung sind so ziemlich das dümmste überhaupt.
Ja, genau das hab ich gemeint mit: entweder sieht nur ein Stream nach nix aus , oder beide.
Aber ich glaub kaum das jemand nen kompletten Film zwei mal mit unterschiedlichem Blocking und Framing drehen wird.
In der Praxis wäre es durchaus machbar.
Jedoch müssten es dann 2 Kamerateams sein und auch die Bildregie sollte von 2 Personen gemacht werden, denn gleichzeitig 2 Filmfassung im Kopf zu haben, kann sehr überfordernd sein.



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
Ihr "glaubt" ja immer noch? :-)

Gucken und schauen, was sie gemacht haben, kostet nichts. Echt nicht.
Gucken und schauen wie es andere gemacht haben, kommt bei mir immer an 2.Stelle als weitere Anregungen, nachdem ich mir Gedanken gemacht habe. Ansonsten wird man zu schnell auf Schienen gesetzt.



Antwort von pillepalle:

iasi hat geschrieben:
Oder man komponiert zwei Bilder.

Der Aufwand muss dabei gar nicht mal so enorm groß sein, denn Crew und Darsteller sind schließlich schon da. :)
Wenn Du's halbwegs ernst meinst, musst Du Dein Set und auch das Licht ändern. Mit ein paar Schauspielern anders hinstellen ist es nicht getan. Im Fotobereich habe ich auch Kunden die meinen man könne ein Detail aus einem Foto einfach heraus croppen, weil die Auflösung das her gibt. Sie verstehen aber nicht das ein separat fotografiertes Detail ein völlig anderes Bild ist, von der Perspektive als auch vom Licht.

Jott scheint's jedenfalls zu gefallen... er wirbt ja förmlich für die Plattform *g*

VG








Antwort von Frank Glencairn:

Jott hat geschrieben:
Guckt's euch doch an statt rumraten?
Sieht aus wie erwartet - ziemlich kompromissbehaftet.

Das haben die ja mittlerweile auch gemerkt, daß das keine so gute Idee ist die selbe Szene einfach zusätzlich gleichzeitig hochkannt zu drehen.

Deshalb wurde das ja teilweise schon aufgegeben, und der vertical stream zeigt dann eine völlig andere Perspektive. Meistens ist das dann halt irgendwie Handy-artig, also Selfie-Cam oder der Screen. Ob das auf Dauer ausreicht weiß ich nicht, ich glaube da müssen sie sich schon noch mehr ausdenken, wenn das mit dem Drehen mehr als ein Gimmick werden soll.



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Oder man komponiert zwei Bilder.

Der Aufwand muss dabei gar nicht mal so enorm groß sein, denn Crew und Darsteller sind schließlich schon da. :)
Wenn Du's halbwegs ernst meinst, musst Du Dein Set und auch das Licht ändern. Mit ein paar Schauspielern anders hinstellen ist es nicht getan. Im Fotobereich habe ich auch Kunden die meinen man könne ein Detail aus einem Foto einfach heraus croppen, weil die Auflösung das her gibt. Sie verstehen aber nicht das ein separat fotografiertes Detail ein völlig anderes Bild ist, von der Perspektive als auch vom Licht.

Richtig.
Und ein guter Nebeneffekt wäre dann eben auch, dass man sich wieder intensivere Gedanken über die Bildgestaltung macht und nicht einfach von der Halbtotalen auf eine Nahe geht, weil man es gewohnt ist.
Die Lichtstimmung muss ja nicht generell geändert werden, wenn man nach der Breitformataufnahme, die Hochformat folgen lässt. Oft genügt dann z.B. ein anderer Kamerawinkel.



Antwort von Jott:

pillepalle hat geschrieben:
Jott scheint's jedenfalls zu gefallen... er wirbt ja förmlich für die Plattform *g*
Jott wirbt dafür, statt Vorurteilen und Mutmaßungen zu gucken und zu lernen. Aus professionellem Interesse. Und er wundert sich, dass es kaum einer tut und alle bei Mutmaßungen und Vorurteilen bleiben. Aber so ist es ja oft. Wohl weniger anstrengend.



Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:

In der Praxis wäre es durchaus machbar.
Jedoch müssten es dann 2 Kamerateams sein und auch die Bildregie sollte von 2 Personen gemacht werden, denn gleichzeitig 2 Filmfassung im Kopf zu haben, kann sehr überfordernd sein.
2 Teams helfen dir da gar nix, du mußt jede Szene 2 x völlig anders drehen, weil du völlig anderes Blocking brauchst (was dann wieder mit ganz eigenen Problemen kommt, wenn beim Drehen die Schauspieler dann plötzlich an anderen Stellen im Raum sind), du mußt das Licht umbauen, Set Design etc.



Antwort von muellerbild:

Verzerrungen werden offensichtlich in Kauf genommen: so lange Beine beim Geparden habe ich noch nie gesehen. Und erst das Horn beim Nashorn...



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
pillepalle hat geschrieben:
Jott scheint's jedenfalls zu gefallen... er wirbt ja förmlich für die Plattform *g*
Jott wirbt dafür, statt Vorurteilen und Mutmaßungen zu gucken und zu lernen. Aus professionellem Interesse. Und er wundert sich, dass es kaum einer tut und alle bei Mutmaßungen und Vorurteilen bleiben. Aber so ist es ja oft. Wohl weniger anstrengend.
Nun ja - Vorurteile werden aber eben auch zu schnell bestätigt, wenn man sich die ersten Gehversuche ansieht.



Antwort von pillepalle:

Jott hat geschrieben:
Jott wirbt dafür, statt Vorurteilen und Mutmaßungen zu gucken und zu lernen. Aus professionellem Interesse. Und er wundert sich, dass es kaum einer tut und alle bei Mutmaßungen und Vorurteilen bleiben. Aber so ist es ja oft. Wohl weniger anstrengend.
Das was Du als Mutmaßungen bezeichnet, kann man auch Erfahrung nennen ;) Wenn man 20 Jahre lang Bilder komponiert hat, in allen erdenklichen Formaten, ist einem die Bedeutung der Komposition und die damit verbundenen Änderungen durchaus bewusst. Bei mir liegt's aber weniger daran mir das nicht auch einmal anschauen zu wollen, als das ich meist über's Mobilfunknetz surfe. Da schauen ich selten Filme um Daten zu verbrennen.

VG



Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

In der Praxis wäre es durchaus machbar.
Jedoch müssten es dann 2 Kamerateams sein und auch die Bildregie sollte von 2 Personen gemacht werden, denn gleichzeitig 2 Filmfassung im Kopf zu haben, kann sehr überfordernd sein.
2 Teams helfen dir da gar nix, du mußt jede Szene 2 x völlig anders drehen, weil du völlig anderes Blocking brauchst (was dann wieder mit ganz eigenen Problemen kommt, wenn beim Drehen die Schauspieler dann plötzlich an anderen Stellen im Raum sind), du mußt das Licht umbauen, Set Design etc.
Das denke ich nicht. Zwei unterschiedliche Filme erfordert es dann eben doch nicht.

Bei der Lichtsetzung muss man zwar auch das Breitformat im Sinn haben, aber wenn man beim Hochformat aus einem etwas anderen Winkel filmt, bedeutet es nicht, dass man komplett neu ausleuchten muss oder gar das Set Design ändern muss.

2 Teams erscheinen mir deshalb sinnvoll, das sie sich auf ihr jeweiliges FormatFormat im Glossar erklärt und die Konsitenz konzentrieren könnten.



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
Jott hat geschrieben:
Jott wirbt dafür, statt Vorurteilen und Mutmaßungen zu gucken und zu lernen. Aus professionellem Interesse. Und er wundert sich, dass es kaum einer tut und alle bei Mutmaßungen und Vorurteilen bleiben. Aber so ist es ja oft. Wohl weniger anstrengend.
Das was Du als Mutmaßungen bezeichnet, kann man auch Erfahrung nennen ;) Wenn man 20 Jahre lang Bilder komponiert hat, ist einem die Bedeutung der Komposition und die damit verbundenen Änderungen durchaus bewusst. Bei mir liegt's aber weniger daran mir das nicht auch einmal anschauen zu wollen, als das ich meist über's Mobilfunknetz surfe. Da schauen ich selten Filme um Daten zu verbrennen.

VG
Wenn du aus dem Fotobereich kommst, hast du weit mehr Erfahrung mit Hochformat, als die 16:9-TV-Generation.








Antwort von Cinealta 81:

Wir setzen seit geraumer Zeit auch auf Vertikalaufnahmen, der "dickste" Dreh den wir mit Hilfe dieses Formats realisiert haben war letztes Jahr in Monaco. Allerdings parallel dazu, wurde auch klassisch gedreht. Da die Szenerie vom Filmen her relativ schnell ging, haben wir es zweimal gedreht, davon einmal mit der A7 iii VERTIKAL gehalten. Das Ergebnis war für TikTok und aus Kunden- und Nutzersicht spektakulär gut.

Ich kann jetzt nur für uns sprechen, aber

Man muss sich bei vertikaler Kamerahaltung etwas umstellen, vor allem was die Verwendung gewohnter Brennweiten betrifft: Will man beispielsweise - neben Prot - auch etwas Kontext einfangen, so wird man (je nach Platzverhältnissen und Abstand zum Motiv) um den Einsatz von Weitwinkel kaum umhin kommen. Mit der damit einhergehenden Problematik (z.B. Verzerrungen) selbstverständlich. Komposition, Kadrierung sind da halt anders und es braucht einige Zeit, bis man da mit den Ergebnissen zufrieden ist.
In Monaco kam z.B. bei uns auch die 24mm 1.4 (Sigma + Sony) bei unserem weiblichen Prot zum Einsatz, für viele Fans "klassischer" Brennweiten ein NoGo. Für uns hat es ganz gut geklappt.

Man sollte sich im Vorfeld viele Gedanken machen und entsprechend testen, denn die Erfahrungen Dritter helfen in diesem Bereich nur bedingt. Es geht viel um persönliche Präferenz, wobei - je nach Zweck - entsprechende Vertikalfilm-Nutzergewohnheiten berücksichtigt werden sollten. Natürlich nur, falls man Wert darauf legt.

@Mantas
Sie hatten vor einiger Zeit gefragt, warum wir in Monaco, die Venice nicht (für den Hauptdreh) eingesetzt haben. DAS ist einer der Gründe: Wir haben parallel Hochformat (vertikale Kamerahaltung) / Querformat gefilmt. Und zum damaligen Zeitpunkt, waren die "mentalen Sperren" in einigen Köpfen unseres Teams derart groß, dass keiner im Vorfeld in Erwägung gezogen hat, mit der "dicken Bertha" vertikal zu filmen (und entsprechend während der Vorbereitung zu üben). Hat sich inzwischen geändert, mentale Barrieren sind oft problematischer als echte Hindernisse im realen Leben. ;-)

So, ich muss jetzt schlafen gehen, hier ist kurz nach Mitternach und ich habe 10 Tage Extrembelastung hinter mir. Kalifornien ist nicht immer nur Party... ;-)

Melde mich mal demnächst mit paar schönen Fotos/Captures und persönlichen Eindrücken.



Antwort von pillepalle:

@ iasi

Richtig. Da ist die Formatfrage die Erste die man sich stellen muss (Magazine waren fast immer Hochformate). Eine Zeit lang habe ich auch im Quadrat Fotografiert. Hat alles Vor- und Nachteile.

VG



Antwort von rdcl:

MIIIK hat geschrieben:
Ja aber vertikal ? Das geht doch nicht ... das wäre ja ... was neues. Wie furchtbar!

Ich arbeite jetzt seit nunmehr 7 Jahren im Bereich YouTube und das für ein paar der größten Kanäle die wir hier in DE so haben. Und was soll ich euch sagen ? Zugriffszahlen aus dem Mobilen Bereich sind teilweise bei 70% und mehr.

Also unsere "Smartphone-Kevins" sind die Zielgruppe ... und diese Gruppe ist NICHT klein. Aber hey wer bin ich schon das ich mit meinen 28 Jahren die ich nun alt bin ? Ich hab ja von dem Markt und die Zukunft darin absolut keine Ahnung ... oh wait ...
Man muss eben einfach verstehen das TikTok nicht umsonst so groß geworden ist. Snapchat ? Instagram Storys und InstagramTV ? Läuft doch alles sehr sehr gut.

Die Leute hier können scheinbar nur schlecht unterscheiden zwischen den Inhalten und für was den nun was gemacht wird. "Ja dann kommen bestimmt bald die Vertikal Kinos" ... Das ist einfach ein ignoranter Gedanke der zeigt das Leute hier echt nicht bereit sind sich mal mit ANDEREN Plattformen und deren Vertriebswegen auseinander zu setzen.

Es scheint hier nur Kino und Werbefilme für kleine Unternehmen zu geben. Zumindest von weiter weg betrachtet. So wenig Verständnis wie hier allem neuen gegenüber gezeigt wird. Was sehr schade ist. Wenn alle so denken würden gäb es heute kein HD/4K 16:9 oder 21:9 weil das ja auch mal was neues war.

Aber ich hab grad mal geguckt. War vor 3 Jahren ja auch hier so ... Zufällig auch wieder mit dem guten @Jott der das auch nicht so kritisch sieht wie ich.

Hier ging es um VR / 180 / 360 Grad bzw AR:
viewtopic.php?p=905828#p905707
YouTube hat ja erstmal nicht zwingend etwas mit vertikal zu tun. Der Anteil an vertikalem Content auf Youtube dürfte sich im sehr niedrigen Prozentbereich befinden.



Antwort von Jott:

pillepalle hat geschrieben:
Wenn man 20 Jahre lang Bilder komponiert hat, in allen erdenklichen Formaten, ist einem die Bedeutung der Komposition und die damit verbundenen Änderungen durchaus bewusst.
Den Schw*nzvergleich verlierst du! :-)



Antwort von pillepalle:

Nee, das ist eine Frage des Stils ;)

VG



Antwort von MIIIK:

rdcl hat geschrieben:
MIIIK hat geschrieben:
Ja aber vertikal ? Das geht doch nicht ... das wäre ja ... was neues. Wie furchtbar!

Ich arbeite jetzt seit nunmehr 7 Jahren im Bereich YouTube und das für ein paar der größten Kanäle die wir hier in DE so haben. Und was soll ich euch sagen ? Zugriffszahlen aus dem Mobilen Bereich sind teilweise bei 70% und mehr.

Also unsere "Smartphone-Kevins" sind die Zielgruppe ... und diese Gruppe ist NICHT klein. Aber hey wer bin ich schon das ich mit meinen 28 Jahren die ich nun alt bin ? Ich hab ja von dem Markt und die Zukunft darin absolut keine Ahnung ... oh wait ...
Man muss eben einfach verstehen das TikTok nicht umsonst so groß geworden ist. Snapchat ? Instagram Storys und InstagramTV ? Läuft doch alles sehr sehr gut.

Die Leute hier können scheinbar nur schlecht unterscheiden zwischen den Inhalten und für was den nun was gemacht wird. "Ja dann kommen bestimmt bald die Vertikal Kinos" ... Das ist einfach ein ignoranter Gedanke der zeigt das Leute hier echt nicht bereit sind sich mal mit ANDEREN Plattformen und deren Vertriebswegen auseinander zu setzen.

Es scheint hier nur Kino und Werbefilme für kleine Unternehmen zu geben. Zumindest von weiter weg betrachtet. So wenig Verständnis wie hier allem neuen gegenüber gezeigt wird. Was sehr schade ist. Wenn alle so denken würden gäb es heute kein HD/4K 16:9 oder 21:9 weil das ja auch mal was neues war.

Aber ich hab grad mal geguckt. War vor 3 Jahren ja auch hier so ... Zufällig auch wieder mit dem guten @Jott der das auch nicht so kritisch sieht wie ich.

Hier ging es um VR / 180 / 360 Grad bzw AR:
viewtopic.php?p=905828#p905707
YouTube hat ja erstmal nicht zwingend etwas mit vertikal zu tun. Der Anteil an vertikalem Content auf Youtube dürfte sich im sehr niedrigen Prozentbereich befinden.
Nein aber YT ist ein guter Indikator dafür wie Medien konsumiert werden. Und wenn dort 70%+ Mobil gucken dann zeigt das doch erstmal das hier Smartphones definitiv gern zum gucken benutzt werden. Und das in Kombi mit so Plattformen wie TikTok zeigt auch das Hochkant auch eine Zielgruppe hat und nicht so ein "mumpitz" ist wie es hier von vielen abgestempelt wird



Antwort von iasi:

@Cinealta 81
Bei Hochformat muss man wohl zumindest die 4:3 Erinnerungen wach rufen oder sich die Hochkantfotoaufnahmen ins Gedächtnis rufen.
Ich denke nicht, dass WW die beste Lösung ist, auch wenn dies den Smartphonenutzererfahrungen entspricht.
Man hat beim Film im Vergleich zum Foto natürlich noch die Möglichkeit der Kamerabewegung.



Antwort von Funless:

iasi hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:


Ja, genau das hab ich gemeint mit: entweder sieht nur ein Stream nach nix aus , oder beide.
Aber ich glaub kaum das jemand nen kompletten Film zwei mal mit unterschiedlichem Blocking und Framing drehen wird.
In der Praxis wäre es durchaus machbar.
Jedoch müssten es dann 2 Kamerateams sein und auch die Bildregie sollte von 2 Personen gemacht werden, denn gleichzeitig 2 Filmfassung im Kopf zu haben, kann sehr überfordernd sein.
Kommt denn wirklich niemand auf die Idee, dass bereits in der Preproduction entsprechend konzeptioniert wird?
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ja, was ist eigentlich aus dem "das ist die Zukunft" halben VR FormatFormat im Glossar erklärt geworden?
VR war nie die Zukunft für AV Content, für den Games Bereich allerdings ist VR schon seit längerem ein fester Bestandteil der der Games Branche ordentlich Umsätze liefert und seit dem Release von Half-Life: Alyx, das wie eine Bombe eingeschlagen hat und nebenbei dafür sorgte, dass VR-Brillen innerhalb kurzer Zeit nahezu ausverkauft waren, wird sich VR in der Games Branche noch stärker etablieren, da der Erfolg von Half-Life: Alyx andere AAA-Studios motivieren wird.

Ich kann mich da nur Jott anschließen, Quibi einfach mal selber anschauen anstelle wild rum zu spekulieren.



Antwort von iasi:

Funless hat geschrieben:

Kommt denn wirklich niemand auf die Idee, dass bereits in der Preproduction entsprechend konzeptioniert wird?
Ich dachte das kann man voraussetzen und niemand muss da erst auf die Idee kommen. :)








Antwort von MIIIK:

Funless hat geschrieben:
Ich kann mich da nur Jott anschließen, Quibi einfach mal selber anschauen anstelle wild rum zu spekulieren.
Das funktioniert leider nicht ... hier wird viel zu gern über alles neue was nicht in die norm passt gewettert



Antwort von Jott:

Wie auch immer. Ich gehe mal davon aus, dass die Kiddies, die für Quibi produzieren (wie Spielberg, Del Toro, Soderbergh ...), sich all eure Gedanken schon längst gemacht haben und nicht ins Blaue hinein agieren.



Antwort von iasi:

MIIIK hat geschrieben:
Funless hat geschrieben:
Ich kann mich da nur Jott anschließen, Quibi einfach mal selber anschauen anstelle wild rum zu spekulieren.
Das funktioniert leider nicht ... hier wird viel zu gern über alles neue was nicht in die norm passt gewettert
Gewettert?

Es ist eine Diskussion über Hochformatvideos.

Quibi kann man als Beispiel anschauen - wie auch die Hochformatvideos der Familie.



Antwort von pillepalle:

MIIIK hat geschrieben:
Das funktioniert leider nicht ... hier wird viel zu gern über alles neue was nicht in die norm passt gewettert
Die wenigsten wettern hier. Es ging um die Mentalität Hoch- und Querformat gleichzeitig zu drehen, weil's irgendwie geht. Kein Film wird dadurch besser, nur die Produktion günstiger.

VG



Antwort von MIIIK:

Nagut dem will ich mal Zustimmen.

Allerdings ist der Grundton bei vielem was neu und nicht der norm entspricht meist doch sehr negativ hier im Board.



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
Wie auch immer. Ich gehe mal davon aus, das die Kiddies, die für Quibi produzieren (wie Spielberg, Del Toro, Soderbergh ...), sich all eure Gedanken schon längst gemacht haben und nicht ins Blaue hinein agieren.
Oh je - niemamd hier ist natürlich in der Lage, sich Gedanken über Hochformatvideos zu machen. Nein, wir müssen alle zu Quibi pilgern, um die Werke von Spielberg, Del Toro, Soderbergh ... zu vernehmen.



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
MIIIK hat geschrieben:
Das funktioniert leider nicht ... hier wird viel zu gern über alles neue was nicht in die norm passt gewettert
Die wenigsten wettern hier. Es ging um die Mentalität Hoch- und Querformat gleichzeitig zu drehen, weil's irgendwie geht. Kein Film wird dadurch besser, nur die Produktion günstiger.

VG
Nein - nicht weil's irgendwie geht, sondern weil es interessante, neue kreative Möglichkeiten eröffnet.
Nein - die Produktion wird sicherlich nicht günstiger

Und bleibt doch mal bitte bei der Sache und fangt nicht schon wieder an, über andere zu reden.



Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:


Das denke ich nicht. Zwei unterschiedliche Filme erfordert es dann eben doch nicht.

Bei der Lichtsetzung muss man zwar auch das Breitformat im Sinn haben, aber wenn man beim Hochformat aus einem etwas anderen Winkel filmt, bedeutet es nicht, dass man komplett neu ausleuchten muss oder gar das Set Design ändern muss.

2 Teams erscheinen mir deshalb sinnvoll, das sie sich auf ihr jeweiliges FormatFormat im Glossar erklärt und die Konsitenz konzentrieren könnten.
So einfach ist das nicht, wenn man nicht auf Kompromiss drehen will.

Sagen wir mal du hast ne Konversation mit 3 Leuten an einem Tisch - horizontal gedreht, alles wie immer - ganz easy.
Jetzt willst du das selbe gleichzeitig mit deinem zweiten Kamera Team in vertical drehen.

Um alle 3 ins Bild zu bekommen mußt du entweder weiter weg, oder mit ner weiteren BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt drehen.

Bei vetrical heißt das gleichzeitig mehr Decke und mehr Boden im Bild.
Mehr Decke heißt aber auch womöglich Lampen im Bild, hässliche Decke im Bild, bei einem Studio-Dreh gar keine Decke im Bild, und natürlich auch Boom im Bild, also bleibt dir nur mehr Boden (und was da zu sehen ist, ist oft nicht schön, also Set Design rufen)

Jetzt bist du sowieso schon weitwinkliger, und mußt auch noch runter schwenken, was man beim Weitwinkel eigentlich nicht so gerne macht, also lieber tiefer mit der Kamera, was zur Folge hat, daß die Aussage deiner Kamerahöhe und des Winkels womöglich nicht mehr zur Dramaturgie der Szene/des Characters passen, und erst recht nicht mehr zur horizontalen Version.

Und das sind nur die allerersten Probleme in die du bei sowas rein läufst.


Und ja, natürlich kann man da drumrum arbeiten und für all das mit ein bisschen Hirnschmalz ne Lösung finden, aber es ist im Vergleich zu nem normalen Dreh halt schon ein ziemlicher Mehraufwand.
Ich hätte auch null Problem diesen Mehraufwand zu betreiben, wenn jemand das Budget für sowas hat (im Gegenteil, die Herausforderung sowas anständig hin zu bekommen ist sogar recht reizvoll), ich bin mir nur nicht sicher ob es viele Kunden gibt, für die sich das letztendlich auch bezahlt macht.

Solange vertical und horizontal nicht wie bei Quibi nahtlos ineinander laufen müssen, ist das alles nicht so tragisch, weil ja niemand beide Versionen gleichzeitig/nebeneinander sieht.



Antwort von pillepalle:

iasi hat geschrieben:
Nein - nicht weil's irgendwie geht, sondern weil es interessante, neue kreative Möglichkeiten eröffnet.
Wenn man es gleichzeitig dreht bedeutet es erst einmal neue kreative Einschränkungen ;) Es ist ein Kompromiss - ganz einfach.
iasi hat geschrieben:
Nein - die Produktion wird sicherlich nicht günstiger
Sie wird günstiger als zwei separate Filme zu drehen. Ich weiss nicht wo ich da nicht bei der Sache bleibe?

VG








Antwort von prime:

So weit ich irgendwo gelesen habe, wird mit 2 Kameras gleichzeitig gedreht. Ansonsten verstehe ich die ganze Aufregung um Kadrierung etc. nicht, Anspruch/Qualität/Niveau etc., da haben uns doch Smartphone Nutzer eins geleert, das ist alles egal (mehr oder weniger), Hautpsache da passiert irgendwas interessantes auf'm Bildschirm ;)



Antwort von iasi:

@Frank

Das ist ein gutes Beispiel.
Es zeigt eben auch, dass man die gesamte Bildgestaltung anpassen muss.

Ein 3-Personen-Gespräch muss man vertikal eben anders auflösen, als im Breitbild. Vielleicht eben auch z.B. im Schnitt-Gegenschnitt.
Es kann jedenfalls nicht die Lösung sein, im Hochformat den Breitbildinhalt einzufangen.

Nimm als anderes Beispiel eine Hochformateinstellung, die eine Person zeigt, die nachdenklich eine Tasse Kaffee umrührt. Um die gleiche Konzentration auf die Person und die Tasse zu erreichen, brauchst du beim Breitbild eventuell auch einen Schnitt.

Ich denke: Die Kompromisse, die dennoch erforderlich sind, werden dadurch bei weitem ausgeglichen, dass die filmsprachlichen Mittel bewußter eingesetzt werden.



Antwort von pillepalle:

Marietta Steinhart fasst es in ihrem Zeit Online Artikel so zusammen:

'Quibi scheint vor allem auf Seichtheit und Frivolität zu setzen. Etwas, was man konsumieren könnte, während man Petersilie hackt oder sich die Zähne putzt. Aus diesem Grund ist Quibi vielleicht viel besser mit dem stetigen Rausch von TikToks zu vergleichen als mit Streaming-TV.'

Wie gesagt, wer darin einen neuen Markt und eine Verdienstmöglichkeit sieht, nur zu. Es spricht nix dagegen. Es aber als Werkzeug für neue kreative Möglichkeit zu sehen, fand ich eben wenig treffend.

VG



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:

Es aber als Werkzeug für neue kreative Möglichkeit zu sehen, fand ich eben wenig treffend.

VG
Warum?



Antwort von pillepalle:

Weil es keine neuen kreativen Möglichkeiten bietet die es nicht auch schon vorher gab. Der Unterschied ist lediglich für zwei Formate gleichzeitig zu produzieren und für ein Medium das auf kurze Laufzeiten und den Konsum zwischendurch setzt.

VG



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
Weil es keine neuen kreativen Möglichkeiten bietet die es nicht auch schon vorher gab. Der Unterschied ist lediglich für zwei Formate gleichzeitig zu produzieren und für ein Medium das auf kurze Laufzeiten und den Konsum zwischendurch setzt.

VG
Äh - nein.



Antwort von pillepalle:

@ iasi

Sondern? Worin liegen denn Deiner Meinung nach die neuen kreativen Möglichkeiten?

VG



Antwort von Jott:

Werbespots auf Quibi müssen ebenfalls im Doppelformat daher kommen. Kommt also auf alle zu, die in diesem Metier ihre Brötchen verdienen (sofern die Plattform kein Rohrkrepierer wird). Interesse und Lernbereitschaft statt Abkotzhaltung ist in diesem Zusammenhang wohl keine schlechte Idee.



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
@ iasi

Sondern? Worin liegen denn Deiner Meinung nach die neuen kreativen Möglichkeiten?

VG
Du kannst dieselbe Geschichte im Hoch- und Breitformat erzählen.
Der Zuschauer kann dabei zwischen beiden Versionen wechseln.








Antwort von pillepalle:

@ Jott

Niemand kotzt hier ab, aber nicht jeder schreibt dem FormatFormat im Glossar erklärt die neuen kreativen Möglichkeiten zu, die manch einer gerne darin sehen möchte. Wenn sich die Plattform etabliert wird das ein zusätzlicher Markt, neben den bereits bestehendem für Hochformate. Aber um es auch technischer und gestalterischer Sicht zu verstehen braucht es bestenfalls 10 min. und keine drei Monate Dauerberieselung. Was Du Dir da für einen Lerneffekt versprichst ist mir schleierhaft.

@ iasi

Es gab vorher auch schon Hochformatinhalte. Da musste man aber eben keine Kompromisse machen um gleichzeitig ein zweites FormatFormat im Glossar erklärt zu bedienen. Wenn der Kunde morgen auch noch ein Quadrat haben möchte dann wirst Du sicher noch zum Superkrativem ;)

VG



Antwort von Frank Glencairn:

pillepalle hat geschrieben:


Niemand kotzt hier ab, aber nicht jeder schreibt dem FormatFormat im Glossar erklärt die neuen kreativen Möglichkeiten zu, die manch einer gerne darin sehen möchte.
Also wann immer jemand einen Satz mit "ganz neue kreative Möglichkeiten" in den letzten 10 Jahren oder so gebracht hat, ist bisher letztendlich nix wirklich "neues kreatives" dabei raus gekommen.

Meistens war es dann für ne Weile ein völlig unmotiviert gewollt-krampfiger-mit-Gewalt-Einsatz, siehe Slider und Gimbals zum Beispiel - da wurde auf Teufel komm raus alles geslidert und gegimbalt - bis es keiner mehr sehen konnte, und irgendwann hat sich das dann normalisiert, und aus dem "Gamechanger" ist ein ganz normales Werkzeug geworden, das von den meisten ganz normal und unspektakulär eingesetzt wird, aber ohne irgendwelche "neuen kreativen" Ergebnisse, sondern halt meistens als schlichter, schnöder Dolly/Steady Ersatz.



Antwort von macaw:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
macaw hat geschrieben:
Alles totaler Mumpitz, also mit zwei Kameras oder einer Kamera mit 8K+ zu drehen, denn wenn man den Kram ernst nehmen möchte, muss man alles zweimal drehen, basta. Kompromisse bei der Kadrierung sind so ziemlich das dümmste überhaupt.
Ja, genau das hab ich gemeint mit: entweder sieht nur ein Stream nach nix aus , oder beide.
Aber ich glaub kaum das jemand nen kompletten Film zwei mal mit unterschiedlichem Blocking und Framing drehen wird.
Ich hab dir ja auch völlig recht gegeben. Klar habe ich das überspitzt formuliert, denn was diejenigen, die sowas als Fortschritt feiern gerne außen vor lassen ist, daß das nicht damit getan ist schnell mal die Kamera auf die Seite zu drehen oder das Bild zu croppen und gut ist, quasi "die Idioten werden es eh nicht merken".

Ich persönlich würde durchaus sagen daß es interessant sein kann ein passendes Projekt Hochkant zu drehen. Aber 16:9, 9:16, 5:4 und 1:1 zugleich: sorry, das ist Amateur-Pfusch. Das haben die Agenturen aber noch nicht gecheckt, die genau diesen Müll in der Post von mir haben wollen.

Am Rande als Anekdote: Ein indischer Regisseur hat durchaus Filme doppelt gedreht, aber für zwei indische Sprachen, immer im wöchentlichen Wechsel - auf 35mm!



Antwort von Frank Glencairn:

macaw hat geschrieben:

Ich persönlich würde durchaus sagen daß es interessant sein kann ein passendes Projekt Hochkant zu drehen. Aber 16:9, 9:16, 5:4 und 1:1 zugleich: sorry, das ist Amateur-Pfusch. Das haben die Agenturen aber noch nicht gecheckt, die genau diesen Müll in der Post von mir haben wollen.
Ja, das seh ich genau so. Als Qualitäts- und Kontroll-Freak gehe ich bei meiner Arbeit nur ungern Kompromisse ein.
Den Agenturen für die ich vertical Zeugs mache, ist das alles weitgehend egal, entweder wollen die das nicht sehen oder sie sehen es einfach nicht - aber für die sind das ja sowieso meistens nur Einweg-Wegwerf-Clips, die nach einem Tag schon wieder im Vergessenheits-Orkus der FB TimelineTimeline im Glossar erklärt sind.
macaw hat geschrieben:

Am Rande als Anekdote: Ein indischer Regisseur hat durchaus Filme doppelt gedreht, aber für zwei indische Sprachen, immer im wöchentlichen Wechsel - auf 35mm!


Bei einigen Laurel und Hardy Filmen wurden auch jede Szene hintereinander in Englisch, Deutsch, Spanisch und Französisch gedreht.
Die beiden haben die Sätze in den fremden Sprachen einfach auswendig gelernt, und Stück für Stück abgespult.





Antwort von macaw:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
pillepalle hat geschrieben:


Niemand kotzt hier ab, aber nicht jeder schreibt dem FormatFormat im Glossar erklärt die neuen kreativen Möglichkeiten zu, die manch einer gerne darin sehen möchte.
Also wann immer jemand einen Satz mit "ganz neue kreative Möglichkeiten" in den letzten 10 Jahren oder so gebracht hat, ist bisher letztendlich nix wirklich "neues kreatives" dabei raus gekommen.
Es kann mir keiner erzählen, daß eine Variation des Formats etwas vollkommen neues darstellen kann. Wir Menschen haben halt einen Satz Sinne, der leider/zum Glück keinen schnellen Innovationszyklen unterworfen ist wie es die Industrie gerne hätte. Alle erdenklichen Bild- und Tonformate wurden bis zum Erbrechen durchgenudelt und übrig geblieben ist nach wie vor primär ein farbiges, rechtwinkliges, eher breites Bild mit 24/25fps und Stereoton...



Antwort von Frank Glencairn:

Ja, jetzt mal völlig unabhängug von der Sinnigkeit oder Unsinnigkeit des Quibi Drehwurms, wenn hochkannt so viele tolle kreative Möglichkeiten beim Film bieten würde, warum sind dann in den letzten 100 Jahren die Formate immer weniger hoch und dafür breiter geworden?

Ich sag ja nicht, daß man mit Hochkannt nix cooles machen kann, aber es ist halt eher ein sehr spezielles Nischenformat (das absolut seine Berechtigung in einigen Fällen haben kann), und bringt eher mehr Einschränkungen als Möglichkeiten mit, allein schon deshalb weil man halt meistens mehr als eine Person im Bild hat, und relativ wenig Wolkenkratzer und andere Motive die von dem FormatFormat im Glossar erklärt tatsächlich irgendwie profitieren würden. Alle Gestaltung muß sich immer gezwungenermaßen der Handhaltung des Handys unterordnen.



Antwort von Jott:

"warum sind dann in den letzten 100 Jahren die Formate immer weniger hoch und dafür breiter geworden?"

In den letzten 100 Jahren gab es noch keine Leute, die mit einhändig und somit hochkant gehaltenen Smartphones aufgewachsen sind.



Antwort von Frank Glencairn:

Ich kennen auch niemanden der körperlich Schwierigkeiten hat ein Handy horizontal einhändig zu halten.
Wenn man drüber nachdenkt ist es sogar ergonomischer, weil man die Hand nicht so verdrehen muß.

Aber Handyfilmerei spielt ja hier auch nicht wirklich ne Rolle.



Antwort von kling:

MIIIK hat geschrieben:
kling hat geschrieben:
Eigentlich braucht das kein Mensch: Noch'n Ami-Serien-Sender. Mit NoName-Produktionen, dafür mit einem blödsinnigen Vertikal-Gimmick für die Smartphone-Kevins...
Warum bist du eigentlich generell so negativ eingestellt frag ich mich mal... Freust du dich nicht über neue Entwicklungen ? Sei es nun super Sinnvoll oder nicht ...
Nein, "negativ aus Prinzip" bin ich garantiert nicht eingestellt. Aber ich glaube, es braucht auch kritische Stimmen von Leuten, die einfach Gimmick-immun sind. Zu viel Geld wird da sinnlos verbrannt, und wenn ich Investoren zum Nachdenke anrege, ist das ein echter Kollateral-Nutzen. Als ich nun vor einigen Jahren schon in einem Artikel den Untergang von Kodak prophezeit habe, detailliert begründet anhand all der aus purem Profitstreben gemachten "Fehlentwicklungen" haben nicht wenige das für unsinnig gehalten, heute lacht keiner mehr...








Antwort von Frank Glencairn:

kling hat geschrieben:

wenn ich Investoren zum Nachdenke anrege, ist das ein echter Kollateral-Nutzen. Als ich nun vor einigen Jahren schon in einem Artikel den Untergang von Kodak prophezeit habe, detailliert begründet anhand all der aus purem Profitstreben gemachten "Fehlentwicklungen" haben nicht wenige das für unsinnig gehalten
..und alles nur weil Kodak hier nicht mitgelesen hat ;-)



Antwort von kling:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
kling hat geschrieben:

wenn ich Investoren zum Nachdenke anrege, ist das ein echter Kollateral-Nutzen. Als ich nun vor einigen Jahren schon in einem Artikel den Untergang von Kodak prophezeit habe, detailliert begründet anhand all der aus purem Profitstreben gemachten "Fehlentwicklungen" haben nicht wenige das für unsinnig gehalten
..und alles nur weil Kodak hier nicht mitgelesen hat ;-)
Falsch! Es gab sehr wohl eine Reaktion von Kodak - und zwar in Richtung Anzeigen-Abteilung. Und einige Zeit später ein Gespräch nach einer Pressekonferenz. War aber längst zu spät. Außerdem hatte ich Super8 als perfektes Negativmusterbeispiel in den Mittelpunkt gestellt. Lustigerweise gab es gerade da drum einen verpufften Heißluft-Hype in den letzten Jahren, auf den genug unbedarfte Gimmick-Fuzzies angesprungen sind.



Antwort von iasi:

Hier hat sich jemand die Mühe gemacht, seine ZCam vertikal zu stellen - jedoch zum Zwecke mehr aus seinen Anamorph-Shots rauszuholen.
Die süße kleine Kamera wird dadurch natürlich auch wieder zum Monster.

https://www.facebook.com/photo.php?fbid ... ater&ifg=1



Antwort von muellerbild:

Hilfe gesucht:

Wie komme ich aus Quibi wieder raus, damit nach Ablauf meines Probe-Abos nicht automatisch ein kostenpflichtiger Vertrag wird?

Herzlichen Dank für Eure Tips schon mal,
Alex Müller



Antwort von Jott:

Unter iOS wie üblich: Mit dem großen roten Knopf "Abo kündigen" im App Store/Aboverwaltung. Dort hingeleitet wirst du auch direkt aus der Quibi-App unter Mein Account.



Antwort von muellerbild:

Herzlichen Dank!
Hat genau so geklappt. Unter Quibi hatte ich (wen wundert's?) keine Option gefunden.



Antwort von Jott:

In Quibi selbst ist unter "My Account", dann "Subscription Plan" unten der Link zur Kündigung.



Antwort von muellerbild:

Danke, auch gefunden.
Ich muss gestehen, dass ich mit Abos gar nicht auskenne, obwohl ich fast von Anfang an bei Apple dabei bin.
Generell kaufe ich nur Apps. Das war mein erstes und letztes Abo.
Deshalb habe ich auch Photoshop aufgegeben und bin zu Affinity für 50,- EUR, ein Leben lang mit allen Upgrades.




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