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Natürliches Licht für Interview in Innenraum



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Frage von hitman15:


Hi !

Ich werde demnächst einige Interviews filmen und suche eine portable und günstige (200-300€) "Licht-Lösung". Am besten eine die man in einem großen Reisekoffer verstauen kann.

Ich möchte ein möglichst natürliches Ergebnis haben (Farben/Hauttöne) also nichts künstlich "softer" erscheinen lassen. Aber auch ohne störende Reflektionen in Augen oder an der Stirn.

Gefilmt wird mit einer Panasonic DMC-G81.

Problem könnte sein das ich bei einigen der Interviews Tageslicht im Spiel sein wird da diese in einem Hotel aufgenommen werden und die haben ja oftmals keinen Rolladen sondern nur Gardinen, das bedeutet komplett abdunkeln und nur Kustlicht ist nicht möglich.

Für Vorschläge wäre ich sehr dankbar, am besten wäre es wenn man die Sachen bei amazon bestellen kann.

MfG



Antwort von domain:

Schau dir mal den FotoTV-Blog von Tilo Gockel an. Gerade durch Mischlicht kommt Spannung ins Bild. Bsp.: blaue Stunde.
Daher meiner Meinung nach in Innenräumen immer Kunstlicht verwenden, wenn dann von irgendwo noch kaltes Tageslicht einfällt ist das eher ein Glücksfall.
In den beiden folgenden Bildern allerdings absichtlich und extrem erzeugt.

https://www.fototv.de/blog/schicke-farb ... ere-kniffe

zum Bild http://up.picr.de/28049051xe.jpg

zum Bild http://up.picr.de/28049065ij.jpg



Antwort von markusG:

Moin,

hab mir für solche Mini/NoBudget-Geschichten ein ziemlich primitives LED-Lichtset gekauft, sogar mit Galgen und Sandsäcken und Transporttasche :D

Entspricht in etwa dem hier:
https://www.amazon.de/Hintergrundsystem ... et+softbox

Ist natürlich alles bissel fummelig im direkten Vergleich, aber für den Preis echt nicht so schlecht, v.a.D. ist die Lichtqualität durchaus brauchbar und hat nicht unnötig Farbstiche oder stark sichtbare Spektrumlücken rein. Ob man damit Highend-Foodshots macht sei mal dahingestellt, aber wenn das Budget derart begrenzt ist finde ich das durchaus in Ordnung und brauchbar.

Das ganze ist tageslichtig, für Kunstlicht muss man dann filtern, aber auch das hab ich mit billigen PAR-Folien gemacht, war recht brauchbar.

Bei etwas mehr Budget gibt es auch Systeme mit Bajonett (z.B. von Godox), an die man dann diverse Lichtformer setzen kann; ist dann halt etwas teurer, aber wenn man anspruchsvoller leuchten möchte durchaus die Sache wert, langfristig. Dazu das übliche wie den ein oder anderen Reflektor, Fahnen wenn man den Luxus hat etc.





Antwort von hitman15:

Moin,

hab mir für solche Mini/NoBudget-Geschichten ein ziemlich primitives LED-Lichtset gekauft, sogar mit Galgen und Sandsäcken und Transporttasche :D

Entspricht in etwa dem hier:
https://www.amazon.de/Hintergrundsystem ... et+softbox

Hi !

Das gibts ja in verschiedenen Varianten (30W LED, Achteckige Softbox ect.)

Ich möchte das beim Interview die ganze Person (stehend oder sitzend) zu sehen ist. Spielt das eine Rolle welche Variante man kauft ?

Das wären ja zwei Lichter also Key und Fill, braucht man unbedingt ein backlight ?
http://www.mediacollege.com/lighting/three-point/



Antwort von Jott:

Nö. Aber ohne sieht's tot und billig aus.



Antwort von hitman15:

Mhh, habe gerade in einem anderen Thema gelesen dass LEDs nicht gut sind für Hauttöne und man Halogen nehmen soll. Bin ich eigentlich wegen der Hitzeentwicklung kein Fan davon. Muss man wohl einen Kompromiss eingehen.



Antwort von markusG:

Tja, war ja auch skeptisch, bin aber positiv überrascht.

Halogen würde ich eigentlich nicht mehr nehmen, davon abgesehen dass die Effizienz ziemlich mieß ist und man so u.U. nicht um Drehstrom umher kommt, aber ich glaub in die Dimensionen kommst du eh selten wenn ich das richtig vernehme.



Antwort von Jott:

Als Interviewter würde ich ein Team rausschmeißen, das mich in 2017 noch mit Halogenstrahlern abkochen will. Die klassischen Dedolights mal ausgenommen.



Antwort von Darth Schneider:

An Jott. Die Sonne gibt immer noch das schönste Licht und ist bei weitem viel älter als die Halogenlampen. Ich würde 20 Jahre lang als Tänzer auf Bühnen von heissen Scheinwerfern gekocht. Schön war das Licht allemal. Egal was für Lcht, das ist doch auch abhängig vom Budget. LED, Halogen, oder Bühnenlicht, sogar Baulampen und geben schönes Licht, mit einem Filter davor. Ich arbeite manchmal auch mit starken Taschenlampen, habe auch schon Autoscheinwerfer als Filmlicht missbraucht.
Aber du kannst dir auch ein professionelles Lichtset mit zwei bis vier Lämpchen darin kaufen, für 2000 bis 3000 Euro. Dann gehe ich lieber in die Lampenapbteilung von Ikea und werde für 300 € fündig. Ich persönlich gebe mein Geld nicht für solchen teuren Unsinn aus. Denn am Endprodukt, dem Film sieht man es nicht an, wie teuer jetzt die Lampen waren. wenn man eine Ahnung hat vom Licht setzen und vom Einsatz mit Filtern. Aber es sieht natürlich beim Dreh geiler aus wenn dort die ganzen teuren Lampen rum stehen.weisses LED Licht finde ich übrigens zu Kalt für menschliche Haut, diese sieht mit Halogenlampen, ganz normalen Schlafzimmerspots oder mit Feuer viel schöner aus, einfach halt mit warmen Licht.



Antwort von Jott:

Komische Antwort. Worauf genau?



Antwort von Darth Schneider:

Auf deinen Rausschmiss deines Produktionsteams das mit heissen Lampen dreht. Man braucht doch nicht immer das Neuste.



Antwort von hitman15:

Tja, war ja auch skeptisch, bin aber positiv überrascht.

Halogen würde ich eigentlich nicht mehr nehmen, davon abgesehen dass die Effizienz ziemlich mieß ist und man so u.U. nicht um Drehstrom umher kommt, aber ich glaub in die Dimensionen kommst du eh selten wenn ich das richtig vernehme.

Das von dir Vorgeschlagene Set, kann man das alleine aufbauen ?

Wie lange dauert der Aufbau ungefähr ?

Hab gelesen das sei von der Qualität nichts was man öfters auf- und abbauen sollte. Ich suche aber ja was wirklich portables.

Gruß



Antwort von Jott:

Auf deinen Rausschmiss deines Produktionsteams das mit heissen Lampen dreht. Man braucht doch nicht immer das Neuste.

Das Neueste? War's unter deinem Stein die letzten 5 bis 10 Jahre gemütlich?



Antwort von dienstag_01:

Was nimmt man denn so in der Jott-Liga?



Antwort von Jott:

Ach bitte. Auch Leute vor der Kamera lernen dazu. Wer heute noch mit einem ollen klassischen 3x800-Koffer für Interviews Sauna spielt, macht das in der Regel nur einmal. Mir soll's recht sein.



Antwort von rush:

Als Interviewter würde ich ein Team rausschmeißen, das mich in 2017 noch mit Halogenstrahlern abkochen will.

Dein Ernst?

Was spricht denn gegen ein schön geleuchtetes 300er Set bestehend aus 3 Leuchten? Ich sehe da auch in 2017 keinen Widerspruch. Einzig die Stolperfalle "Kabel" ist natürlich immer so eine Sache... ;)
EDIT: 'Nen 800er Koffer ist doch sowieso völlig oversized für nen kleines Interview - da bin ich dann wiederum bei dir!

'Ne LED Fläche rotzt dir heute jeder hin, egal ob er Ahnung davon hat oder nicht - aber wirklich schön ist das am Ende halt auch nicht immer... und 3 Flächen sind auch nicht mehr wirklich kompakt - geschweige denn "spannend".

Gibt es denn mittlerweile eigentlich "brauchbare" und bezahlbare LED-Funzeln die man als Äquivalent für einen 300er Reporter Koffer bezeichnen könnte? Also idealerweise fokussier und ggfs. auch dimmbar sowie mit kleinen Toren zum abschatten und anbringen von Zubehör? Kennt da jemand was aus eigener Erfahrung?



Antwort von dienstag_01:

Das war eher eine Frage nach dem Equipment, was man da heute so nimmt ;)



Antwort von markusG:

Das von dir Vorgeschlagene Set, kann man das alleine aufbauen ?
Klar kann man das, wenn man Routine hat geht das auch recht flott. Es ist schon fummeliger als ne Chimera, und wenn das Budget nicht zu knapp ist würde ich eher was genormtes nehmen. Aber für den Preis muss man eben mit mehr Zeitaufwand rechnen. Ich komme damit aber gut zurecht.

Gibt es denn mittlerweile eigentlich "brauchbare" und bezahlbare LED-Funzeln
Kann zwar keine Erfahrungen vorweisen mit diesen Modellen, aber irgendwie reizt es mich schon das mal zu testen; leider hab ich nicht unendlich Platz:

http://www.ebay.de/itm/3-70W-LED-Fresne ... 2250237377

Für die Fälle wo das von der Qualität nicht reicht würde ich a) mehr Budget verlangen, wenn die Ansprüche so hoch sind aber nix bezahlt werden kann oder b) einfach was besseres anmieten. Finde den Preis schon sehr niedrig, aber gut, scheinbar Fernost, da kann man andere Preise bieten. (wie bei dem Set was ich gekauft habe, btw :P)



Antwort von srone:

3PC: 2,8 Meter Frühling gepolstert steht - besser zu schützen, Lichter

lol, made my day...

lg

srone



Antwort von Starshine Pictures:

Die Aputure Light Storm COB120 sollen richtig gut sein.

http://www.aputure.com/en/LS-C120.html





Antwort von Jott:

Das war eher eine Frage nach dem Equipment, was man da heute so nimmt ;)

Man nimmt heute da zum Beispiel so LED-Panels, und zwar gute wie Dedolight Felloni, die es mit verschiedenen Abstrahlwinkeln gibt, als Fluter auch als Spots (15 oder 30 Grad). Ein Dreierset kostet zwar mit V-Mount und Lader das Zehnfache wie erhofft, lohnt sich aber auf Dauer. Kann man für Einzeljobs natürlich auch leihen. Die Vorteile sind bekannt: dimmbar, gut zum Gestalten, Spot als KanteKante im Glossar erklärt, keine Kabel, keine Hitze, sehr leicht und transportabel, keine ausfallenden teuren Leuchtmittel.

Wir nutzen die in Daylight-Versionen, weil Kunstlicht viel zu selten vorkommt (Räume haben meistens Fenster).

Am schönsten sind aber Kinoflo, gerne die klassischen mit Röhren. Deren Look ist wohl der beste für Gesichter, viele Stars und Sternchen schreiben diese Leuchten per Management für Interviews vor, weil sie Falten wegleuchten. Die Originale sind fies teuer, beim Rumänen gibt's aber kompatible 1:1-Kopien deutlich unter 1.000 Euro, man kann Original Kinoflo-Röhren einsetzen. Auch günstigere LED-Panels haben die, wobei deren mechanische wie optische Qualität (Farbspektrum) dann Glückssache ist und Sparen teuer machen kann.

Für die angefragten 200 bis 300 Euro etwas zu empfehlen fällt mir schwer. Da bleiben eigentlich für weiches Licht ohne Hitze nur Baumarktröhren oder Energiesparlampen-Arrays. Halogen-Baustrahler sind zu peinlich, außerdem ist deren Betrieb in Innenräumen strikt verboten.

Die beste No-Budget-Lösung: alleine mit natürlich vorhandenem Licht arbeiten, als KanteKante im Glossar erklärt vielleicht irgend eine Ikea-Lampe. Den Interviewten also so positionieren, dass es passt (Fenster = Flächenleuchte) und dann inständig hoffen, dass sich der Lichteinfall nicht durch ziehende Wolken ändert.



Antwort von hitman15:

Ich dachte zb. an so ein Set:

http://www.ebay.de/itm/Yongnuo-YN-300-S ... SwyTZUW~2M

Kann man sich zur not ja auch selber Zusammenstellen (2x LED Lampen + 2x Stativ).

Farbtemperatur entspricht 5600K.

Dazu dann die hier für Softbox (2x=80€):
D-Fuse DF-1M Softbox 42x42cm für LED-Flächenleuchten

Oder eben sowas:
https://www.amazon.de/dp/B00BLH2YP0/ref ... NCEU&psc=1

Denke aber mal die Energiesparlampen in diesen Daylight Softbox Sets produzieren auch ordentlich Wärme was gerade im Sommer und in kleinen Räumen unangenehm werden könnte.

Ich lass euch jetzt entscheiden, was denkt ihr ist die bessere wahl als portables Lichtset für Interviews in kleinen bis mittleren Innenräumen (Tageslicht meist ebenfalls Vorhanden).



Antwort von Borke:

Die 120t sind leider relativ dunkel im Vergleich zu einer 200Watt LED. Power Consumption: 135w. Das ist insbesondere mit Lichtformern nicht sehr viel, sofern über Reflektor oder mit Wabe gearbeitet werden soll.



Antwort von Starshine Pictures:

Von den Yongnuo YN-300 kann ich leider nur abraten. Besitze eine davon und sie ist für Interviews nicht geeignet da der Lüfter in ruhiger Umgebung sehr deutlich zu hören ist. Zudem geht er spontan an und aus ohne dass man darauf einen Einfluss haben kann. Somit haben wir begonnen einen Gegenstand in den Ventilator zu klemmen damit er sich gar nicht erst dreht. Das hat allerdings zur Folge dass das Licht sich nach einiger Zeit dimmt um einige Minuten später wieder auf volle Leistung zu gehen. Beides ist extrem mühsam.

Grüsse, Stephan von Starshine Pictures



Antwort von Jott:

Vielleicht nach so was in der Richtung Ausschau halten.

http://gear.digitaljuice.com/products/p ... abyAura



Antwort von rush:

Vielleicht nach so was in der Richtung Ausschau halten.

http://gear.digitaljuice.com/products/p ... abyAura

Du beschwerst dich über ein klassisches Reporter-Set bzw. würdest das Team rauswerfen das sowas aufbaut, empfiehlst aber auf der anderen Seite ein nicht dimmbares 500 Watt Flächen Set? Ich bin verwirrt - und frage mich, was ich davon halten soll.

Da grille ich lieber...

Aber jedem das seine ;)



Antwort von Jott:

Da ging es um die 300 Euro-Vorgabe. Link nur als Hinweis wegen des Budgets und was es dafür so gibt, natürlich nicht aufgrund der Funktionalität. Kein Grund zur Verwirrung. Dachte, das dürfte im Kontext klar sein. Baumarktröhren in irgend einer Halterung plus Stative quasi.

Empfehlen tu ich gar nichts, kann ich nicht in der Preislage. Ich habe nur die Frage von Dienstag beantwortet, was wir in der Regel benutzen und wieso.

Außerdem habe ich gesagt, als Kunde würde ich das Grillteam rauswerfen. Weil ich als Kunde/Interviewter nicht schwitzend gefilmt werden wollte und bei Low Budget obendrein ganz sicher keine Maske dabei ist, die sich drum kümmert, dass nichts glänzt. Got it?



Antwort von domain:

Mich würde mal interessieren, was Pianist eigentlich zu dem Thema sagt, der macht doch viele Interviews, die wahrscheinlich auch ziemlich schnell über die Bühne gehen müssen.
Ich glaube er hat mal erwähnt, dass er sich zuerst die richtigen Orte aussucht, die schon von Haus aus für brauchbare Aufnahmen geeignet sind, also ausgesuchtes available Light mit dezent flächiger frontaler Aufhellung.



Antwort von rush:


Ich glaube er hat mal erwähnt, dass er sich zuerst die richtigen Orte aussucht, die schon von Haus aus für brauchbare Aufnahmen geeignet sind, also ausgesuchtes available Light mit dezent flächiger frontaler Aufhellung.

Manchmal habe ich das Gefühl hier im falschen Kinosaal zu sitzen... oder zu träumen...

Ich hoffe das war wieder ein ironisch gemeinter Kommentar, den ich nur nicht entsprechend deuten konnte...

Denn sollte es nicht sowieso der logische Weg sein, sich am Drehort eine entsprechende Location anzuschauen und das Interview dann dort vorzunehmen? Ob man dann am Ende mit einer Fläche, Stufe, Reflektor etc. aufhellt entscheiden dann letztlich die Gegebenheiten und das eigene Equipment...

Wenn es keine feste Bindung an einen speziellen Ort "X" gibt - ist dies doch wohl das Standardverfahren eines jeden Bildgestalters sich vorher ein kurzes "Bild im Kopf" zu machen... erwarte ich zumindest... hätte ich zumindest gedacht.... etwa nicht? Doch im falschen Film *bin verwirrt*



Antwort von domain:

Zitat:
"Manchmal habe ich das Gefühl hier im falschen Kinosaal zu sitzen... oder zu träumen... "


Finde Träumer ja auch interessant :-)

Aber du siehst doch wie die Diskussion läuft: völlig losgelöst von realen Gegebenheiten, für die viele blind zu sein scheinen.
Da kommen Erfahrungen mit div. Lichtquellen und Empfehlungen dazu, als wenn man singulär in einer beliebigen Umgebung wäre und es nur auf das richtige Equipment ankäme um eine Phantasiebeleuchtung herzustellen.
Da kommt mir Matthias schon wesentlich sensibler vor und nur eingreifend, wenn unbedingt nötig.



Antwort von rush:


Da kommt mir Matthias schon wesentlich sensibler vor und nur eingreifend, wenn unbedingt nötig.

Ich kenne glücklicherweise eher 90% an Kollegen die exakt so arbeiten...

Von den restlichen 10% setzen so pi mal Daumen 3% nie Licht (maximal Kopflicht ins Gesicht geballert) und die anderen 7% stellen grundsätzlich erstmal irgendwelche Einheiten hin - egal ob sinnvoll oder nicht. Was dabei ist, wird dann auch verwendet...

Realistisch betrachtet sind die heutigen Kameras ziemlich lichtstark... Da bedarf es - solang man keinen finsteren Raum vor sich hat - oft gar nicht mehr allzu viel an Leuchtmitteln... mit leichten Auffhellungen aus Reflektoren oder auch aus einem Panel oder 'nem gebouncten Scheinwerfer, vorhandenen Schreibtischlampen, z.b. für den Hintergrund als Effektlicht und vllt. noch einer kleinen KanteKante im Glossar erklärt kann man sicherlich viel "natürlicheres Licht" (bezogen auf den Titel des Threads!) zaubern als wenn man da nun 3 Lampen stellt und komplett neu leuchtet. Kann auch schön aussehen - gar keine Frage, hat dann aber wenig mit natürlichen Licht zu tun.

Lustig wie Werbung dank Cookies immer wieder funktioniert... wird einem hier praktischerweise gleich Licht im Werbebanner angeboten und ich habe einfach mal draufgeklickt und bin bei Came-TV Boltzen gelandet... was für ein bekloppter Name für eine Lampe :D Sehen aber ganz lustig aus... und gehen schon am ehesten in die Richtung von dem was ich mir vorstellen würde beim Kauf von LED Licht... allerdings sind die nicht Bi-Color... und das fände ich dann doch schon praktisch besonders in Mischlichtsituationen.



Antwort von markusG:

Tja, war ja auch skeptisch, bin aber positiv überrascht.

Halogen würde ich eigentlich nicht mehr nehmen, davon abgesehen dass die Effizienz ziemlich mieß ist und man so u.U. nicht um Drehstrom umher kommt, aber ich glaub in die Dimensionen kommst du eh selten wenn ich das richtig vernehme.

Das von dir Vorgeschlagene Set, kann man das alleine aufbauen ?

Wie lange dauert der Aufbau ungefähr ?

Hab gelesen das sei von der Qualität nichts was man öfters auf- und abbauen sollte. Ich suche aber ja was wirklich portables.

Gruß
Noch ein klitzekleiner Nachtrag: Bei dem Set ist folgendes zu beachten:
- NICHT dimmbar
- NUR Netzbetrieb
- KEIN bi-color

Man muss also auch je nach Situation folieren. Finde ich jetzt nicht so schlimm, mache aber auch keine arg zeitkritischen Husch-Husch-Drehs wo es auf soetwas ankommt.



Antwort von domain:

Die Suche nach einer natürlichen Ausleuchtung vor Ort beginnt normalerweise mit der Suche nach Gegenlichtquellen, die aber auch im Bild sichtbar sein müssen (Fenster, div. Lampen etc.)
Danach erst stellt sich die Frage, wie der zu dunkle Vordergrund aufgehellt werden kann. Ist das erreicht, dann reicht es aber schon auch.
http://www.fotocommunity.de/photo/gegen ... z/27564041

zum Bild http://up.picr.de/28085357bs.jpg



Antwort von nic:

Die Suche nach einer natürlichen Ausleuchtung vor Ort beginnt normalerweise mit der Suche nach Gegenlichtquellen, die aber auch im Bild sichtbar sein müssen (Fenster, div. Lampen etc.)
Danach erst stellt sich die Frage, wie der zu dunkle Vordergrund aufgehellt werden kann. Ist das erreicht, dann reicht es aber schon auch.

Und das macht man immer so? Aha...



Antwort von domain:

Nichts macht man immer so, aber das Suchen nach Gegenlichtquellen ist schon mal eine gute Anleitung von Profis.



Antwort von hitman15:

Die 120t sind leider relativ dunkel im Vergleich zu einer 200Watt LED. Power Consumption: 135w. Das ist insbesondere mit Lichtformern nicht sehr viel, sofern über Reflektor oder mit Wabe gearbeitet werden soll.

Was meist du mit 120t ? den ebay (Yongnuo) oder amazon link ?

Von den Yongnuo YN-300 kann ich leider nur abraten. Besitze eine davon und sie ist für Interviews nicht geeignet da der Lüfter in ruhiger Umgebung sehr deutlich zu hören ist. Zudem geht er spontan an und aus ohne dass man darauf einen Einfluss haben kann. Somit haben wir begonnen einen Gegenstand in den Ventilator zu klemmen damit er sich gar nicht erst dreht. Das hat allerdings zur Folge dass das Licht sich nach einiger Zeit dimmt um einige Minuten später wieder auf volle Leistung zu gehen. Beides ist extrem mühsam.

Grüsse, Stephan von Starshine Pictures

Sicher das die Lüfter haben ?
Dachte erst ab der Yongnuo YN-600 wären Lüfter verbaut ?

Auf amazon steht nix zu Lüftern (auch nicht in den Bewertungen), in den Youtube Reviews werden sie nicht erwähnt und auf den Bildern sehe ich auch keine.



Antwort von markusG:

DIY-Kinoflo:

http://www.schweinert.com/blog/files/72 ... 26-46.html



Antwort von schaukelpirat:

DIY-Kinoflo:

http://www.schweinert.com/blog/files/72 ... 26-46.html

Geil! Hätte gerne die Zeit dazu...



Antwort von Starshine Pictures:

Oh, sorry. Ja das kann gut sein dass es die YN-600 sind mit dem Lüfter. Dann Kommando zurück. Hab nicht extra nach geschaut welchen Typ ich da genau hab. Habe auch die Aputure HR672, aber sind etwas teurer. Und bin sehr zufrieden damit.

Grüsse, Stephan




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