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MiniDV, DVD oder HDD?



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen!


Frage von Michael Adler:


Morgen,

ich möchte mir eine Videokamera anschaffen und stehe nun vor der grossen
Frage des Formates. Am liebsten wär mir ja eine mit Festplatte, allerdings
scheints die nur von JVC zu geben. Deshalb die Frage: Sind die gut? Oder
macht es mit HDD generell keinen Sinn, sondern lieber Band bzw. DVD?

Weiterhin ist mir aufgefallen, das es entweder grossen ZoomZoom im Glossar erklärt, aber wenig
Pixel, bzw. viel PixelPixel im Glossar erklärt aber nur kleinen ZoomZoom im Glossar erklärt gibt. Wieso gibt es das nicht
zusammen? (;also 25x optisch und 1,3 mp z.b.)

Oder mal ganz generell gefragt: welche Kamera bis 500€ ist denn
empfehlenswert?




Antwort von Wolfgang Hauser:

Michael Adler schrieb:

>Weiterhin ist mir aufgefallen, das es entweder grossen ZoomZoom im Glossar erklärt, aber wenig
>Pixel, bzw. viel PixelPixel im Glossar erklärt aber nur kleinen ZoomZoom im Glossar erklärt gibt. Wieso gibt es das nicht
>zusammen? (;also 25x optisch und 1,3 mp z.b.)

Das Videoformat hat bei allen exakt 720x576 Pixel.

Wenn Du Wert auf Fotos legst, solltest Du über eine Fotokamera
nachdenken.
Wenn 10x oder 12x ZoomZoom im Glossar erklärt nicht reichen sollte, kann man mehr Tele auch
in Form eines Konverters nachrüsten.

Wozu glaubst Du denn so irre viel Tele zu brauchen?




Antwort von Michael Adler:

Hallo Wolfgang Hauser

> Michael Adler schrieb:
>
>>Weiterhin ist mir aufgefallen, das es entweder grossen ZoomZoom im Glossar erklärt, aber
>>wenig PixelPixel im Glossar erklärt, bzw. viel PixelPixel im Glossar erklärt aber nur kleinen ZoomZoom im Glossar erklärt gibt. Wieso gibt es
>>das nicht zusammen? (;also 25x optisch und 1,3 mp z.b.)
>
> Das Videoformat hat bei allen exakt 720x576 Pixel.

Und wozu gibt es dann diese hochpixligen Kameras? Nur für die Fotofunktion?

> Wenn Du Wert auf Fotos legst, solltest Du über eine Fotokamera
> nachdenken.

Hab ich. Dachte nur das es schön wäre beides in einem zu haben.

> Wenn 10x oder 12x ZoomZoom im Glossar erklärt nicht reichen sollte, kann man mehr Tele auch
> in Form eines Konverters nachrüsten.
>
> Wozu glaubst Du denn so irre viel Tele zu brauchen?

Naja das ist einfach nur der innere Drang danach das möglichst höchste zu
haben, man weiss ja nie, wo mans brauchen kann. Bei meiner Digicam z.b. war
ich manchmal schon ganz froh, 5x statt 3x zu haben.

So und zu meiner eigentlichen Frage nach dem Speichermedium: HDD, DVD oder
Band, kannst du dazu Tips oder Empfehlungen geben?






Antwort von Martin Hillebrand:

Hallo Michael.

Michael Adler schrieb:
> Hallo Wolfgang Hauser
>>
>> Das Videoformat hat bei allen exakt 720x576 Pixel.
>
> Und wozu gibt es dann diese hochpixligen Kameras? Nur für die Fotofunktion?

Teilweise. Manche Kameras benutzen anscheinend die "überstehenden"
Pixel, um den Entwackler zu bedienen.

>> Wenn Du Wert auf Fotos legst, solltest Du über eine Fotokamera
>> nachdenken.
>
> Hab ich. Dachte nur das es schön wäre beides in einem zu haben.

Dann hast Du was, was beides so halb, aber nix gescheit kann.

>> Wozu glaubst Du denn so irre viel Tele zu brauchen?
>
> Naja das ist einfach nur der innere Drang danach das möglichst höchste zu
> haben, man weiss ja nie, wo mans brauchen kann. Bei meiner Digicam z.b. war
> ich manchmal schon ganz froh, 5x statt 3x zu haben.

Du solltest Dir vielleicht mehr Gedanken über deine typischen
Aufnahmeszenarien machen. "Alles super" gibt es nicht in dem von Dir
angesprochenen Preissegment. Schon gar nicht zum "mal eben" mit zu nehmen.

> So und zu meiner eigentlichen Frage nach dem Speichermedium: HDD, DVD oder
> Band, kannst du dazu Tips oder Empfehlungen geben?

Nimm Band. Billig, kann man so ziemlich überall bekommen, halten auch
einiges aus.

HDD: Wenn die hin ist, dann wird's extrem teuer. Ich bin mir nicht
sicher, ob man einfach mal so eine andere Platte da einbauen kann.

DVD: Vergiss es, wenn Du das Zeug noch irgendwie nachbearbeiten willst.
Auch ist die Haltbarkeit durchaus diskussionswürdig.

Gruß
Martin.




Antwort von Michael Adler:


> So und zu meiner eigentlichen Frage nach dem Speichermedium: HDD, DVD
> oder Band, kannst du dazu Tips oder Empfehlungen geben?

Also ich liebäugle ja mit der hier: JVC GZ-MG37
Hat da jemand Erfahrungen mit?




Antwort von Christian Albers:


"Michael Adler" schrieb im Newsbeitrag
MiniDV, DVD oder HDD?###
> Morgen,
>
> ich möchte mir eine Videokamera anschaffen und stehe nun vor der grossen
> Frage des Formates. Am liebsten wär mir ja eine mit Festplatte, allerdings
> scheints die nur von JVC zu geben. Deshalb die Frage: Sind die gut? Oder
> macht es mit HDD generell keinen Sinn, sondern lieber Band bzw. DVD?
>
> Weiterhin ist mir aufgefallen, das es entweder grossen ZoomZoom im Glossar erklärt, aber wenig
> PixelPixel im Glossar erklärt, bzw. viel PixelPixel im Glossar erklärt aber nur kleinen ZoomZoom im Glossar erklärt gibt. Wieso gibt es das nicht
> zusammen? (;also 25x optisch und 1,3 mp z.b.)
>
> Oder mal ganz generell gefragt: welche Kamera bis 500? ist denn
> empfehlenswert?

Tja, wir haben uns grade einen DVD-Camcorder gekauft.

Folgendes:

1) HDD DVD sind relativ neue Techniken, man weiß noch nicht, ob die sich
durchsetzen.

2) Wenn die HDD voll ist, muß erst gelöscht bzw. heruntergelesen werden -
schlecht für die Urlaubsaufnahmen, wenn ansonsten keine Ausrüstung dabei ist
(;z. B. Laptop). DVD bzw. MiniDV basieren auf Wechselmedien.

3) MiniDV HDD ziehen eine Nachbearbeitung am PC nach sich - man muß die
Aufnahmen auslesen und auf einen Rohling brennen, wenn man die Aufnahmen im
Fernseher sehen will. Bei DVD wird direkt gebrannt und finalisiert - nach
Abschluß der DVD ist das Ganze direkt ohne PC im DVD-Player abspielbar.

4) Die Rohqualität bei MiniDV ist deutlich besser als bei HDD oder DVD. Man
sagt, daß eine Stunde Video ~12-13 GB Mini-DV oder 4-5 GB DVD/HDD
entsprechen - die Qualität ist bei MiniDV also ~ 2,5 mal besser als bei DVD
oder HDD, die stärker komprimieren müssen. Da sollte man sich aber auch nix
in die Tasche lügen: das MiniDV-Material wird im Laufe der
Weiterverarbeitung ja auch noch komprimiert werden müssen, da es sonst viel
zu viel Speicher belegen würde. Der Vorteil ist halt, daß man selber sagen
kann, wie stark und auf welche Art und Weise komprimiert werden soll,
während das bei HDD und DVD der Camcorder selber erledigt.

Also:

1) für die Festplatte spricht, daß keine weiteren Medien gekauft werden
müssen. Die nicht vorhandene Möglichkeit, Medien zu wechseln, ist aber
natürlich auch ein Nachteil.

2) für die DVD-Lösung spricht die sofortige Sichtbarkeit der Ergebnisse ohne
Nachbearbeitung am PC. Das erhöht auch den Woman-Acceptance-Factor :-)
Nachteil sind die relativ teuren Medien und im Vergleich zu MiniDV
schlechtere Qualität.

3) für MiniDV spricht, dass es eine ältere (;sprich: ausgereifte) Technik
ist, die (;von den hier vorgestellten Systemen) die beste Qualität liefert.
Der Nachteil ist die notwendige Bearbeitung der Daten am PC. Die Bänder
werden nur mit einfacher Geschwindigkeit ausgelesen (;sprich: 1 h Aufnahme
wird in 1 h ausgelesen). Medien sind relativ billig. Man muß die Aufnahmen
aber am PC nachbearbeiten, hat dann aber die meisten Möglichkeiten, da die
Qualität des Ausgangsmaterials am besten ist. Man sollte nur ausreichen
Festplattenplatz zur Verfügung haben - das gilt in der Videobearbeitung aber
immer.

4) Wenn der Preis noch eine Rolle spielt: Von der Qualität her gilt:
Camcorder mit MiniDV für ~250-350 Euro entspricht Camcorder mit DVD für
450-550 Euro, d. h. MiniDV-Camcorder sind bei vergleichbarer Qualität
deutlich billiger als DVD-Camcorder.

HTH,

CA.

ps.: Insbesondere der Nachbearbeitungsaufwand ließ sich meiner Angetrauten
aus verschiedenen Gründen nicht vermitteln. Wir haben einen DVD-Camcorder
mit DVD-RW-Medien gekauft und die Qualität ist okay. Und ich bin auch froh,
daß ich nicht gezwungen werde, *noch* mehr Zeit am PC zu verbringen ....





Antwort von Christian Albers:

> Du solltest Dir vielleicht mehr Gedanken über deine typischen
> Aufnahmeszenarien machen. "Alles super" gibt es nicht in dem von Dir
> angesprochenen Preissegment. Schon gar nicht zum "mal eben" mit zu nehmen.
>
>> So und zu meiner eigentlichen Frage nach dem Speichermedium: HDD, DVD
>> oder
>> Band, kannst du dazu Tips oder Empfehlungen geben?
>
> Nimm Band. Billig, kann man so ziemlich überall bekommen, halten auch
> einiges aus.

Obwohl der OP danach gefragt hat, würde ich an dieser Stelle nicht mit
Empfehlungen kommen wollen - auch die Entscheidung für Band (;MiniDV) kann in
bestimmten Szenarien (;s. mein anderes Posting) durchaus eine falsche sein.
Wie Du oben schon selber sagst: Der OP sollte sich erstmal ein paar Gedanken
machen, bevor er eine Entscheidung fällt.

> HDD: Wenn die hin ist, dann wird's extrem teuer. Ich bin mir nicht
> sicher, ob man einfach mal so eine andere Platte da einbauen kann.
>
> DVD: Vergiss es, wenn Du das Zeug noch irgendwie nachbearbeiten willst.
> Auch ist die Haltbarkeit durchaus diskussionswürdig.

Bei DVD läßt sich das Material durchaus relativ problemlos auf den PC
übertragen - natürlich in einer schlechteren Qualität als bei MiniDV, aber
immerhin. Damit ist dann auch eine Nachbearbeitung möglich. Über die
Haltbarkeit der Medien kann man natürlich streiten; bei geplanten Aufnahmen
von Familienereignissen nebst langfristiger Archivierung ist das sicher eine
Überlegung wert.

CA.





Antwort von Juergen Kuehne:

Christian Albers schrieb:

> ps.: Insbesondere der Nachbearbeitungsaufwand ließ sich meiner Angetrauten
> aus verschiedenen Gründen nicht vermitteln. Wir haben einen DVD-Camcorder
> mit DVD-RW-Medien gekauft und die Qualität ist okay. Und ich bin auch froh,
> daß ich nicht gezwungen werde, *noch* mehr Zeit am PC zu verbringen ....

Genau aus diesem Grunde habe ich mir in 2005 nen DVD-Recorder Panasonic
DMR-E60 geleistet, weil der mir bietet:
- Festplatte 160GB
- DVD-Brenner /-/RW/RAM
- SD-Kartenleser
- DV-in (;leider kein DV-out grrr)
- kopiert in beide Richtungen: HDD <--> DVD
- DV-in entweder auf HDD oder DVD
- SD auf HDD oder DVD
- kann TV-Sendungen extrem einfach aufzeichnen, weil Steuerung über
meinen Loewe-TV erfolgt (;mit eingebautem Dual-Sat-Receiver)

Diesen Recorder hab ich mir gekauft, weil ich gerade NICHT einfache
Schnippeleien am PC machen wollte. Text-Titeleingaben sind auch möglich,
Filme in Kapitel trennen auch usw. Schneiden scheint aber nur mit
"vollen" Sekunden möglich.

Leider kann der Panasonic NICHT einen Titel von HDD auf HDD kopieren,
was ich gerade die letzten Tage schmerzlich vermisst habe. Ich brauchte
von einem auf HDD vorhandenen Video nur Teile, also war ich gezwungen,
eine DVD zu erstellen, was natürlich zeitaufwändiger ist. Aber dafür
gibts dann die DVD-RAM, mit der Schnippeleien direkt auf der DVD gemacht
werden können, nur halt nicht so schnell wie mit HDD.

Mit meinem Mini-DV-Camcorder kann ich
1) via DV-in sofort das Video am TV anschauen
2) ebenso über DV-in das Video auf die Platte bringen, ohne ständig
dabeisitzen, wann Mini-DV zu Ende ist, weil... extrem simpel, einfache
Schnitte direkt mit dem Recorder durchzuführen (;also Reste des
Mini-DV-Bandes ohne Aufnahme rausschnippeln via Schnelldurchlauf
3) via DV-in auch gleich auf DVD brennen

Ich arbeite ausschliesslich mit 2)
Sogar meine zweite Hälfte kann jetzt von Mini-DV auf HDD überspielen
oder auf TV aufnehmen, was vorher nieeeee möglich war.

Habe noch einen JVC-Videorecorder mit S-VHS und Mini-DV. Da kann ich
dann auch die Mini-DV reintun und auch direkt am TV anschauen, wenn ich
das Camcorder-Laufwerk schonen will.

Was mich am meisten bei Mini-DV stört, ist der (;logischerweise) fehlende
Direktzugriff auf bestimmte Stellen bzw. der enorme Zeitaufwand beim
Sichten für Notizen hinsichtlich "Drehbuch", um die spätere
Wiedergabe-Reihenfolge festzulegen.

Jürgen




Antwort von Michael Adler:

Hallo Christian Albers

> 1) HDD DVD sind relativ neue Techniken, man weiß noch nicht, ob die
> sich durchsetzen.

Inwiefern? DVD hat sich doch schon sowas von durchgesetzt...

> 2) Wenn die HDD voll ist, muß erst gelöscht bzw. heruntergelesen
> werden - schlecht für die Urlaubsaufnahmen, wenn ansonsten keine
> Ausrüstung dabei ist (;z. B. Laptop). DVD bzw. MiniDV basieren auf
> Wechselmedien.

Ja aber dafür ersetzt eine HDD auch ca 10 Bänder. Und ich glaub mehr als 10
Stunden Videoaufnahmen sind eher selten im Urlaub.

> 3) MiniDV HDD ziehen eine Nachbearbeitung am PC nach sich - man muß
> die Aufnahmen auslesen und auf einen Rohling brennen, wenn man die
> Aufnahmen im Fernseher sehen will. Bei DVD wird direkt gebrannt und
> finalisiert - nach Abschluß der DVD ist das Ganze direkt ohne PC im
> DVD-Player abspielbar.

Würde das ganze auf einen DVD Recorder überspielen. Nachbearbeiten ist mir
dann eh noch wichtig.

> 4) Die Rohqualität bei MiniDV ist deutlich besser als bei HDD oder
> DVD. Man sagt, daß eine Stunde Video ~12-13 GB Mini-DV oder 4-5 GB
> DVD/HDD entsprechen - die Qualität ist bei MiniDV also ~ 2,5 mal
> besser als bei DVD oder HDD, die stärker komprimieren müssen. Da

Also die JVC hat z.b. ULTRA (;8,5 Mbps)/ FINE (;5,5 Mbps)/ NORM (;4,2 Mbps)/
ECO (;1,5 Mbps)....

> sollte man sich aber auch nix in die Tasche lügen: das MiniDV-Material
> wird im Laufe der Weiterverarbeitung ja auch noch komprimiert werden
> müssen, da es sonst viel zu viel Speicher belegen würde. Der Vorteil
> ist halt, daß man selber sagen kann, wie stark und auf welche Art und
> Weise komprimiert werden soll, während das bei HDD und DVD der
> Camcorder selber erledigt.

Das Problem was ich bei Band habe ist eben, das es ein Band ist. D.h. es
kann verschleissen, oder wird mittlerweile kontaktlos gelesen und
geschrieben? Und wird wirklich verlustfrei gespeichert oder lässt die
Qualität beim kopieren nach?

> 3) für MiniDV spricht, dass es eine ältere (;sprich: ausgereifte)
> Technik ist, die (;von den hier vorgestellten Systemen) die beste
> Qualität liefert. Der Nachteil ist die notwendige Bearbeitung der
> Daten am PC. Die Bänder werden nur mit einfacher Geschwindigkeit
> ausgelesen (;sprich: 1 h Aufnahme wird in 1 h ausgelesen). Medien sind
> relativ billig. Man muß die Aufnahmen aber am PC nachbearbeiten, hat
> dann aber die meisten Möglichkeiten, da die Qualität des
> Ausgangsmaterials am besten ist. Man sollte nur ausreichen
> Festplattenplatz zur Verfügung haben - das gilt in der
> Videobearbeitung aber immer.

Weiterer Nachteil ist das aufwändige hin- und herspulen, wenn man mal was
sucht...

> ps.: Insbesondere der Nachbearbeitungsaufwand ließ sich meiner
> Angetrauten aus verschiedenen Gründen nicht vermitteln. Wir haben
> einen DVD-Camcorder mit DVD-RW-Medien gekauft und die Qualität ist
> okay. Und ich bin auch froh, daß ich nicht gezwungen werde, *noch*
> mehr Zeit am PC zu verbringen ....

Wie gross sind denn die sichtbaren unterschiede zw. einer Aufnahme auf DVD
und einer auf MiniDV?




Antwort von Martin Hillebrand:

Hallo Christian.

Christian Albers schrieb:
> "Michael Adler" schrieb im Newsbeitrag
> MiniDV, DVD oder HDD?###

Bitte nicht die MSG ID im Intro referenzieren. Das ist unnötig, da alle
gewünschten Informationen diesbezüglich bereits im Header zu finden sind.

> 1) HDD DVD sind relativ neue Techniken, man weiß noch nicht, ob die sich
> durchsetzen.

DVD ist nicht "relativ neu". Was neu an der Sache ist, ist das u.U.
etwas "ungewöhnliche" Aufzeichnungsformat. Ich meine damit nicht, dass
es MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt ist oder so, sondern dass die DVD aus mehreren Sessions
besteht, die jede für sich mit einigen Informationen bestückt ist, die
das "aneinanderpfriemeln" der einzelnen VOBs erlaubt.

Ich bin mir nicht sicher, ob diese Dinger tatsächlich von jedem DVD
Player abgespielt werden. Ich kann mir da in der Tat abenteuerliches
Vorstellen.

Analog dazu siehe die SONY Mavicas mit ihren Mini CDs, auf der sie die
Bilder speichert... *weia*

> 2) Wenn die HDD voll ist, muß erst gelöscht bzw. heruntergelesen werden -
> schlecht für die Urlaubsaufnahmen, wenn ansonsten keine Ausrüstung dabei ist
> (;z. B. Laptop). DVD bzw. MiniDV basieren auf Wechselmedien.

ACK.

> 3) MiniDV HDD ziehen eine Nachbearbeitung am PC nach sich - man muß die
> Aufnahmen auslesen und auf einen Rohling brennen, wenn man die Aufnahmen im
> Fernseher sehen will.

Nö. Man kann die Dinger direkt über die Kamera am TV angucken. Ganz ohne
Probleme. Wenn man die Kamera scheut, kann man sich auch einen MiniDV
Player kaufen und am TV anschließen.

> Bei DVD wird direkt gebrannt und finalisiert - nach
> Abschluß der DVD ist das Ganze direkt ohne PC im DVD-Player abspielbar.

Wenn man Pech hat, hat man aber genau "den Player"(;tm), der sich nicht
mit den DVDs verträgt.

> 4) Die Rohqualität bei MiniDV ist deutlich besser als bei HDD oder DVD. Man
> sagt, daß eine Stunde Video ~12-13 GB Mini-DV oder 4-5 GB DVD/HDD
> entsprechen - die Qualität ist bei MiniDV also ~ 2,5 mal besser als bei DVD
> oder HDD, die stärker komprimieren müssen.

ACK.

> Da sollte man sich aber auch nix
> in die Tasche lügen: das MiniDV-Material wird im Laufe der
> Weiterverarbeitung ja auch noch komprimiert werden müssen, da es sonst viel
> zu viel Speicher belegen würde.

Das hat nichts mit "in die Tasche lügen" zu tun. Das ist Prinzip
bedingt. Und auf einem Band stört einen das nicht wirklich.

> Der Vorteil ist halt, daß man selber sagen
> kann, wie stark und auf welche Art und Weise komprimiert werden soll,

Der eigentliche Vorteil liegt darin, dass man die DV Filme vernünftig
und verlustarm bearbeiten und schneiden kann. Das kann man ggfs. mit den
DVD/HDD Filmen schlecht oder nur eingeschränkt tun.

> während das bei HDD und DVD der Camcorder selber erledigt.

...mit nur begrenzten Einflussmöglichkeiten.

> 1) für die Festplatte spricht, daß keine weiteren Medien gekauft werden
> müssen. Die nicht vorhandene Möglichkeit, Medien zu wechseln, ist aber
> natürlich auch ein Nachteil.

Ich halte die Festplatte für eine "Sollbruchstelle". Und wenn man da
nicht regelmäßig alles weg sichert, ist viel verlohren. So gesehen
keinerlei unterschied zu MiniDV.

Genaugenommen handelt man sich alle möglichen Nachteile ein: Man hat die
höhere Komprimierung im Vergleich zu MiniDV, muss aber dennoch alles von
Zeit zu Zeit auf ein anderes Medium auslagern (;wie bei MiniDV) und kann
es dazu noch schlechter nachbearbeiten, wenn man es auf DVD haben will.

> 2) für die DVD-Lösung spricht die sofortige Sichtbarkeit der Ergebnisse ohne
> Nachbearbeitung am PC.

Wie gesagt: Zieht nicht, da man die Kamera direkt und ohne Probleme an
jedem TV Gerät anschließen kann. Wenn man die Kamera nicht verwenden
will, kann man sich auch einen MiniDV Player zulegen.

> Das erhöht auch den Woman-Acceptance-Factor :-)

ACK. Aber nur, wenn die Medien anstandslos vom heimischen DVD Player
(;und den von der Freundin der Frau - nicht vergessen) anstandslos
gefressen werden.

> Nachteil sind die relativ teuren Medien und im Vergleich zu MiniDV
> schlechtere Qualität.

ACK.

> 3) für MiniDV spricht, dass es eine ältere (;sprich: ausgereifte) Technik
> ist, die (;von den hier vorgestellten Systemen) die beste Qualität liefert.

ACK.

> Der Nachteil ist die notwendige Bearbeitung der Daten am PC.

NACK - siehe oben.

> Die Bänder
> werden nur mit einfacher Geschwindigkeit ausgelesen (;sprich: 1 h Aufnahme
> wird in 1 h ausgelesen).

ACK.

> Medien sind relativ billig.

ACK - und fast überall zu bekommen.

> Man muß die Aufnahmen
> aber am PC nachbearbeiten,

NACK - siehe oben.

> hat dann aber die meisten Möglichkeiten, da die
> Qualität des Ausgangsmaterials am besten ist. Man sollte nur ausreichen
> Festplattenplatz zur Verfügung haben - das gilt in der Videobearbeitung aber
> immer.

ACK.

> 4) Wenn der Preis noch eine Rolle spielt: Von der Qualität her gilt:
> Camcorder mit MiniDV für ~250-350 Euro entspricht Camcorder mit DVD für
> 450-550 Euro, d. h. MiniDV-Camcorder sind bei vergleichbarer Qualität
> deutlich billiger als DVD-Camcorder.

Richtig. Ich denke, MiniDV als etabliertes FormatFormat im Glossar erklärt, wird es noch eine
ganze Ewigkeit geben. Ich will aber nicht beurteilen, wie langes es
diese "mini DVDs" gibt, die man für die Kameras benötigt.

> ps.: Insbesondere der Nachbearbeitungsaufwand ließ sich meiner Angetrauten
> aus verschiedenen Gründen nicht vermitteln.

Kann ich verstehen. Ist aber auch nicht nötig.

> Wir haben einen DVD-Camcorder
> mit DVD-RW-Medien gekauft und die Qualität ist okay. Und ich bin auch froh,
> daß ich nicht gezwungen werde, *noch* mehr Zeit am PC zu verbringen ....

Bist Du ja auch nicht.

Gruß
Martin.




Antwort von Christian Albers:

> Bitte nicht die MSG ID im Intro referenzieren. Das ist unnötig, da alle
> gewünschten Informationen diesbezüglich bereits im Header zu finden sind.

OE-User, Sorry.

>> 1) HDD DVD sind relativ neue Techniken, man weiß noch nicht, ob die
>> sich
>> durchsetzen.
>
> DVD ist nicht "relativ neu". Was neu an der Sache ist, ist das u.U.
> etwas "ungewöhnliche" Aufzeichnungsformat. Ich meine damit nicht, dass
> es MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt ist oder so, sondern dass die DVD aus mehreren Sessions
> besteht, die jede für sich mit einigen Informationen bestückt ist, die
> das "aneinanderpfriemeln" der einzelnen VOBs erlaubt.

Auch HDD ist nicht "relativ neu". Was ich mit "neu" meinte, war die
Möglichkeit, direkt im Camcorder auf HDD/DVD aufzuzeichnen - und die ist m.
W. in der Tat "relativ neu" - erst recht, wenn man zum Vergleich
Cassettentechnik/MiniDV heranzieht.

> Ich bin mir nicht sicher, ob diese Dinger tatsächlich von jedem DVD
> Player abgespielt werden. Ich kann mir da in der Tat abenteuerliches
> Vorstellen.

ACK.

>> 3) MiniDV HDD ziehen eine Nachbearbeitung am PC nach sich - man muß
>> die
>> Aufnahmen auslesen und auf einen Rohling brennen, wenn man die Aufnahmen
>> im
>> Fernseher sehen will.
>
> Nö. Man kann die Dinger direkt über die Kamera am TV angucken. Ganz ohne
> Probleme. Wenn man die Kamera scheut, kann man sich auch einen MiniDV
> Player kaufen und am TV anschließen.

Naja - das kanns ja wohl nicht sein. Wenn Du eine Aufnahme z. B. verleihen
willst, mußt Du das Abspielgerät mit verleihen? Wer hat schon einen
MiniDV-Player? Wer will einen haben? Das ist doch wieder nur ein weiteres
Gerät .... Wenn die MiniDV-Abspielmöglichkeit im Videorekorder eingebaut
ist, okay, aber sonst ...

Die Möglichkeit, die Aufnahmen am TV über den Camcorder zu sehen, bietet
wohl jede dieser Techniken. Der Vorteil der DVD auch gegenüber der
MiniDV-Cassette ist der, daß in beinah jedem Haushalt ein Abspielgerät (;bei
uns u. a. die PS2) existiert. Klar, womöglich können ältere DVD-Player
Probleme mit den DVDs bekommen, aber MiniDV abspielen geht mangels Players
gar nicht.

>> Bei DVD wird direkt gebrannt und finalisiert - nach
>> Abschluß der DVD ist das Ganze direkt ohne PC im DVD-Player abspielbar.
>
> Wenn man Pech hat, hat man aber genau "den Player"(;tm), der sich nicht
> mit den DVDs verträgt.

Wie gesagt: Das kann sein, halte ich aber bei einem halbwegs aktuellen
Player für unwahrscheinlich. Unsere PS2 ist ja eigentlich für gepresste
Spiele-DVDs ausgelegt und nicht für gebrannte Camcorder-DVDs und außerdem
hat sie schon ein paar Jahre auf dem Buckel - und trotzdem: keine Probleme
mit dem Abspielen der Camcorder-DVD (;die sogar eine DVD-RW war).

>> Da sollte man sich aber auch nix
>> in die Tasche lügen: das MiniDV-Material wird im Laufe der
>> Weiterverarbeitung ja auch noch komprimiert werden müssen, da es sonst
>> viel
>> zu viel Speicher belegen würde.
>
> Das hat nichts mit "in die Tasche lügen" zu tun. Das ist Prinzip
> bedingt. Und auf einem Band stört einen das nicht wirklich.

Ich benutzte diesen Terminus, weil der Verkäufer im Elektro(;nik)fachgeschäft
den Eindruck erweckte, die Qualität sei besser. Das stimmt zwar, die ganze
Wahrheit ist aber, daß die Qualität im Zuge der Verarbeitung des Materials
auf dem PC beinah zwingend reduziert werden muss, um die Datenmenge im Zaum
zu halten. Und hinterher muß die Qualität nicht zwingend besser sein (;ist
sie vermutlich aber meistens).

> Der eigentliche Vorteil liegt darin, dass man die DV Filme vernünftig
> und verlustarm bearbeiten und schneiden kann. Das kann man ggfs. mit den
> DVD/HDD Filmen schlecht oder nur eingeschränkt tun.

ACK. Die Frage ist: Will man bearbeiten oder schneiden? Und bevor man
lauthals "ja" schreit, möge man nochmal in sich gehen ... möglicherweise
kann man doch am Ende noch was besseres mit der knappen Freizeit anfangen.
Und: Löschen von einzelnen Aufnahmesequenzen kann auch der DVD-Camcorder -
zumindest, wenn man DVD-RW-Medien verwendet.

>> während das bei HDD und DVD der Camcorder selber erledigt.
>
> ...mit nur begrenzten Einflussmöglichkeiten.

ACK.

>> 1) für die Festplatte spricht, daß keine weiteren Medien gekauft werden
>> müssen. Die nicht vorhandene Möglichkeit, Medien zu wechseln, ist aber
>> natürlich auch ein Nachteil.
>
> Ich halte die Festplatte für eine "Sollbruchstelle". Und wenn man da
> nicht regelmäßig alles weg sichert, ist viel verlohren. So gesehen
> keinerlei unterschied zu MiniDV.

ACK. HDD-Camcorder fand ich am Anfang cool, wenn man aber eine Sekunde
nachdenkt, ist das in dieser Form im Camcorder eine schlechte Lösung.
HDD-Camcorder kombinieren die Nachteile der HDD (;kein Medienwechsel möglich)
mit den Nachteilen der DVD (;Qualitätsnachteile wegen Komprimierung). Der
Vorteil ist, daß keine Folgekosten wegen Medien entstehen. Bei einem Defekt
ist der Camcorder nur noch Elektronikschrott. (;Das gilt aber wohl auch für
MiniDV- oder DVD-Camcorder.)

>> 2) für die DVD-Lösung spricht die sofortige Sichtbarkeit der Ergebnisse
>> ohne
>> Nachbearbeitung am PC.
>
> Wie gesagt: Zieht nicht, da man die Kamera direkt und ohne Probleme an
> jedem TV Gerät anschließen kann. Wenn man die Kamera nicht verwenden
> will, kann man sich auch einen MiniDV Player zulegen.

Camcorder als einziges Abspielgerät halte ich für sehr schlecht. Einen
separaten MiniDV-Player würde ich mir nicht zulegen wollen (;kostet Geld,
nimmt Platz weg), und deswegen einen neuen Videorekorder (;oder ein sonstiges
Hifi-Gerät) mit MiniDV-Abspielmöglichkeit kaufen? IMHO ist die fehlende
Abspielmöglichkeit ein klarer Nachteil von MiniDV, wenn man die Medien zum
Ansehen des aufgenommenen Materials benutzen will.

>> Das erhöht auch den Woman-Acceptance-Factor :-)
>
> ACK. Aber nur, wenn die Medien anstandslos vom heimischen DVD Player
> (;und den von der Freundin der Frau - nicht vergessen) anstandslos
> gefressen werden.

Wie oben gesagt: ACK.

>> Der Nachteil ist die notwendige Bearbeitung der Daten am PC.
>
> NACK - siehe oben.

Ebenfalls NACK. Meine Meinung ist, dass MiniDV ohne Weiterverarbeitung nicht
viel wert ist, da die Aufnahmen ansonsten nur mit dem Camcorder abspielbar
sind. MiniDV-Abspielgeräte sind zumindest in meinem Bekanntenkreis AFAIK
nicht vorhanden. (;Es haben auch nicht soviele einen MiniDV- oder überhaupt
einen Camcorder.) DVD-Player, gerade auch aktuelleren Datums, dagegen schon.

[..]
> Richtig. Ich denke, MiniDV als etabliertes FormatFormat im Glossar erklärt, wird es noch eine
> ganze Ewigkeit geben. Ich will aber nicht beurteilen, wie langes es
> diese "mini DVDs" gibt, die man für die Kameras benötigt.

Die wird es solange geben, wie es signifikante Nachfrage gibt. Und ja, u. a.
das meinte ich, als ich im ersten Posting schrieb, daß man noch nicht weiß,
ob sich die Techniken durchsetzen. Wenn sich die Technik (;hier:
DVD-Camcorder) nicht durchsetzt, wird die Nachfrage nach passenden Rohlingen
abebben. Damit lohnt sich das nicht mehr für alle Rohling-Hersteller, die
Preise steigen, das Angebot sinkt. Irgentwann ist die Technik dann so
unattraktiv, daß sich das nicht mehr lohnt, einen DVD-Camcorder zu kaufen/zu
betreiben. Aber noch sind wir ja nicht soweit ... :-)

Gruß,

CA.





Antwort von Uwe Klemm:

Hallo Christian,

>>> Da sollte man sich aber auch nix
>>> in die Tasche lügen: das MiniDV-Material wird im Laufe der
>>> Weiterverarbeitung ja auch noch komprimiert werden müssen, da es sonst
>>> viel
>>> zu viel Speicher belegen würde.
>>
>> Das hat nichts mit "in die Tasche lügen" zu tun. Das ist Prinzip
>> bedingt. Und auf einem Band stört einen das nicht wirklich.
>
> Ich benutzte diesen Terminus, weil der Verkäufer im
> Elektro(;nik)fachgeschäft den Eindruck erweckte, die Qualität sei besser.
> Das stimmt zwar, die ganze Wahrheit ist aber, daß die Qualität im Zuge der
> Verarbeitung des Materials auf dem PC beinah zwingend reduziert werden
> muss, um die Datenmenge im Zaum zu halten. Und hinterher muß die Qualität
> nicht zwingend besser sein (;ist sie vermutlich aber meistens).

Wenn man am PC nur Szenen zurechtschneidet und keine Überblendungen oder
Effekte und Filter verwendet, gibt es bei DV-Format KEINEN Qualitätsferlust,
wenn es nicht eine ganz dämliche Videoschnittsoftware ist, weil nich neu
codiert werden muss.
Somit erhält man die gute DV-Qualität in weiten Teilen eines Videos
verlustfrei und erst bei der abschließenden Wandlung in MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt (;DVD) geht
davon etwas verloren.
Bei einer DV-Camera mit DV-INDV-IN im Glossar erklärt kann man das geschnittene Werk dann sogar
völlig verlustfrei auf ein DV-Band zurückspielen.

> Camcorder als einziges Abspielgerät halte ich für sehr schlecht. Einen
> separaten MiniDV-Player würde ich mir nicht zulegen wollen (;kostet Geld,
> nimmt Platz weg), und deswegen einen neuen Videorekorder (;oder ein
> sonstiges Hifi-Gerät) mit MiniDV-Abspielmöglichkeit kaufen? IMHO ist die
> fehlende Abspielmöglichkeit ein klarer Nachteil von MiniDV, wenn man die
> Medien zum Ansehen des aufgenommenen Materials benutzen will.

Das mache ich auch nicht - selbst das Rohmaterial - in Szenen getrennt -
landet zum konsummäßigen Anschauen auf selbstgebrannten DVDs. Und die laufen
auf fast allen Geräten.

> Ebenfalls NACK. Meine Meinung ist, dass MiniDV ohne Weiterverarbeitung
> nicht viel wert ist, da die Aufnahmen ansonsten nur mit dem Camcorder
> abspielbar sind. MiniDV-Abspielgeräte sind zumindest in meinem
> Bekanntenkreis AFAIK nicht vorhanden. (;Es haben auch nicht soviele einen
> MiniDV- oder überhaupt einen Camcorder.) DVD-Player, gerade auch
> aktuelleren Datums, dagegen schon.

Naja - bei meiner Minimal-Nachbearbeitung für Aufnahmen, die ein
Videoprojekt nicht rechtfertigen entstehen da zum "normalen" Anschauen ja
DVDs:

1. DV-Band per Scenalyzer automatisch und ohne Usereingriff auf den PC
spielen (;1 x Echtzeit)
2. Mit beliebiger Schnittsoftware (;ich benutze dazu Edius 3) die Szenen
chronologisch aneinanderreihen. Dabei sortiere ich Schrottszenen aus und
kürze bei Bedarf und setze ein paar Kapitelmarken
3. DVD brennen

Gruß Uwe





Antwort von Christian Albers:

>> Ich benutzte diesen Terminus, weil der Verkäufer im
>> Elektro(;nik)fachgeschäft den Eindruck erweckte, die Qualität sei besser.
>> Das stimmt zwar, die ganze Wahrheit ist aber, daß die Qualität im Zuge
>> der Verarbeitung des Materials auf dem PC beinah zwingend reduziert
>> werden muss, um die Datenmenge im Zaum zu halten. Und hinterher muß die
>> Qualität nicht zwingend besser sein (;ist sie vermutlich aber meistens).
>

[..]

> Somit erhält man die gute DV-Qualität in weiten Teilen eines Videos
> verlustfrei und erst bei der abschließenden Wandlung in MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt (;DVD) geht
> davon etwas verloren.

Das sage ich ja.

> Bei einer DV-Camera mit DV-INDV-IN im Glossar erklärt kann man das geschnittene Werk dann sogar
> völlig verlustfrei auf ein DV-Band zurückspielen.

Warum sollte man das wollen? Zur Archivierung würde man doch eher auf DVD
brennen, oder?

>> Camcorder als einziges Abspielgerät halte ich für sehr schlecht. Einen
>> separaten MiniDV-Player würde ich mir nicht zulegen wollen (;kostet Geld,
>> nimmt Platz weg), und deswegen einen neuen Videorekorder (;oder ein
>> sonstiges Hifi-Gerät) mit MiniDV-Abspielmöglichkeit kaufen? IMHO ist die
>> fehlende Abspielmöglichkeit ein klarer Nachteil von MiniDV, wenn man die
>> Medien zum Ansehen des aufgenommenen Materials benutzen will.
>
> Das mache ich auch nicht - selbst das Rohmaterial - in Szenen getrennt -
> landet zum konsummäßigen Anschauen auf selbstgebrannten DVDs. Und die
> laufen auf fast allen Geräten.

Mein Reden seit jeher: Das "konsummäßige Anschauen" erfolgt mit
"selbstgebrannten DVDs". D. h. es hat eine Verarbeitung stattgefunden (;die
Du unten noch beschreibst).

>> Ebenfalls NACK. Meine Meinung ist, dass MiniDV ohne Weiterverarbeitung
>> nicht viel wert ist, da die Aufnahmen ansonsten nur mit dem Camcorder
>> abspielbar sind. MiniDV-Abspielgeräte sind zumindest in meinem
>> Bekanntenkreis AFAIK nicht vorhanden. (;Es haben auch nicht soviele einen
>> MiniDV- oder überhaupt einen Camcorder.) DVD-Player, gerade auch
>> aktuelleren Datums, dagegen schon.
>
> Naja - bei meiner Minimal-Nachbearbeitung für Aufnahmen, die ein
> Videoprojekt nicht rechtfertigen entstehen da zum "normalen" Anschauen ja
> DVDs:
>
> 1. DV-Band per Scenalyzer automatisch und ohne Usereingriff auf den PC
> spielen (;1 x Echtzeit)
> 2. Mit beliebiger Schnittsoftware (;ich benutze dazu Edius 3) die Szenen
> chronologisch aneinanderreihen. Dabei sortiere ich Schrottszenen aus und
> kürze bei Bedarf und setze ein paar Kapitelmarken
> 3. DVD brennen

Genau. Und mit einem DVD-Camcorder sind all diese Schritte nicht notwendig.
Was aber nicht bedeutet, daß DVD-Camcorder ansonsten keine Nachteile hätten
und immer die beste Lösung wären.

CA.





Antwort von Günter Hackel:

Christian Albers schrieb:

> Tja, wir haben uns grade einen DVD-Camcorder gekauft.
>
> Folgendes:
>
> 1) HDD DVD sind relativ neue Techniken, man weiß noch nicht, ob die sich
> durchsetzen.

Wirklich neu sind die nicht, zumindest was die DVD-Lösungen angeht.m
Hauptsächlich klemmt es an 2 Punkten:
1) Die Hersteller können sich nicht auf ein System einigen und es ist
durchaus ungewiss ob man die DVD auf jedem DVD-Player abspielen kann. und
2) Für mich, der ich Videos nachberarbeiten, schneiden, vertonen usw.
will, kommt die qualitätsreduzierte Aufzeichnung nicht in Frage, ich
will möglichst gute Qualität als Ausgangsmaterial, versauen kann ich es
später noch ;)

> 3) MiniDV HDD ziehen eine Nachbearbeitung am PC nach sich - man muß die
> Aufnahmen auslesen und auf einen Rohling brennen, wenn man die Aufnahmen im
> Fernseher sehen will. Bei DVD wird direkt gebrannt und finalisiert - nach
> Abschluß der DVD ist das Ganze direkt ohne PC im DVD-Player abspielbar.

Wie gesagt, ich sehe darin einen ganz großen Nachteil. Niemand filmt so,
dass man die Filme wirklich hinterher so belassen kann. Ich hoffe, ich
muss mir nie solche DVDs bei Filmabenden ansehen.

> 3) für MiniDV spricht, dass es eine ältere (;sprich: ausgereifte) Technik
> ist, die (;von den hier vorgestellten Systemen) die beste Qualität liefert.
> Der Nachteil ist die notwendige Bearbeitung der Daten am PC.

Nö, du kannst Die Bänder ohne Nachbearbeitung von der Kamera abspielen
lassen wenn man unbedingt allen Schrott auch sehen muss. De
NAchbearbeitung ist nicht zwingend nötig.
gh




Antwort von Hans-Peter Schwarz:


"Michael Adler" schrieb im Newsbeitrag
MiniDV, DVD oder HDD?###
> Morgen,
>
> ich möchte mir eine Videokamera anschaffen und stehe nun vor der grossen
> Frage des Formates. Am liebsten wär mir ja eine mit Festplatte, allerdings
> scheints die nur von JVC zu geben. Deshalb die Frage: Sind die gut? Oder
> macht es mit HDD generell keinen Sinn, sondern lieber Band bzw. DVD?
>
> Weiterhin ist mir aufgefallen, das es entweder grossen ZoomZoom im Glossar erklärt, aber wenig
> PixelPixel im Glossar erklärt, bzw. viel PixelPixel im Glossar erklärt aber nur kleinen ZoomZoom im Glossar erklärt gibt. Wieso gibt es das nicht
> zusammen? (;also 25x optisch und 1,3 mp z.b.)
>
> Oder mal ganz generell gefragt: welche Kamera bis 500? ist denn
> empfehlenswert?

Hallo,

wenn Du Aufnahmen in höchster Qualität haben möchtest, dann bleibt nur Mini
DV, da bei den anderen Formaten aus meiner Sicht einfach "zu wenig"
Aufnahmezeit in höchster Qualität zur Verfügung steht.

DVD Recorder sind ca. 100 Euro teurer als Mini DV, HDD führt derzeit noch
ein Nischendasein.

DVD ist deshalb "im kommen", da es ideal für Leute ist, welche ein Filmchen
aufnehmen und dann gleich anschauen möchten.

Hast Du Ambitionen, den Film hinterher am PC zu schneiden und willst wie
geschrieben hohe Qualität, dann wirst Du bei Mini DV landen.

Im Preisbereich um 500.-- Euro gibt es zahlreiche Geräte, hier einfach mal
die Bestenlisten anschauen; ich würde noch 200.-- -300.-- drauflegen und
dann ein 3 Chip Gerät kaufen.

Interessant für Dich könnte auch folgendes Forum sein:
http://www.digitalvideoschnitt.de/forum/

Beste Grüße
Hans-Peter





Antwort von Christian Schroeder:

Michael Adler schrieb:
> Hallo Christian Albers
>
>> 1) HDD DVD sind relativ neue Techniken, man weiß noch nicht, ob die
>> sich durchsetzen.
>
> Inwiefern? DVD hat sich doch schon sowas von durchgesetzt...
Bei Kameras?

>> 2) Wenn die HDD voll ist, muß erst gelöscht bzw. heruntergelesen
>> werden - schlecht für die Urlaubsaufnahmen, wenn ansonsten keine
>> Ausrüstung dabei ist (;z. B. Laptop). DVD bzw. MiniDV basieren auf
>> Wechselmedien.
>
> Ja aber dafür ersetzt eine HDD auch ca 10 Bänder. Und ich glaub mehr als 10
> Stunden Videoaufnahmen sind eher selten im Urlaub.
Also ich bin in nem drei-Wochen-Urlaub auch locker mit drei Bändern
ausgekommen...

>> 3) MiniDV HDD ziehen eine Nachbearbeitung am PC nach sich - man muß
>> die Aufnahmen auslesen und auf einen Rohling brennen, wenn man die
>> Aufnahmen im Fernseher sehen will. Bei DVD wird direkt gebrannt und
>> finalisiert - nach Abschluß der DVD ist das Ganze direkt ohne PC im
>> DVD-Player abspielbar.
>
> Würde das ganze auf einen DVD Recorder überspielen. Nachbearbeiten ist mir
> dann eh noch wichtig.
DVDs sind eher unsicher, was die Haltbarkeit angeht. Da würde ich mal
nicht drauf vertrauen.

>> 4) Die Rohqualität bei MiniDV ist deutlich besser als bei HDD oder
>> DVD. Man sagt, daß eine Stunde Video ~12-13 GB Mini-DV oder 4-5 GB
>> DVD/HDD entsprechen - die Qualität ist bei MiniDV also ~ 2,5 mal
>> besser als bei DVD oder HDD, die stärker komprimieren müssen. Da
>
> Also die JVC hat z.b. ULTRA (;8,5 Mbps)/ FINE (;5,5 Mbps)/ NORM (;4,2 Mbps)/
> ECO (;1,5 Mbps)....
>
>> sollte man sich aber auch nix in die Tasche lügen: das MiniDV-Material
>> wird im Laufe der Weiterverarbeitung ja auch noch komprimiert werden
>> müssen, da es sonst viel zu viel Speicher belegen würde. Der Vorteil
>> ist halt, daß man selber sagen kann, wie stark und auf welche Art und
>> Weise komprimiert werden soll, während das bei HDD und DVD der
>> Camcorder selber erledigt.
>
> Das Problem was ich bei Band habe ist eben, das es ein Band ist. D.h. es
> kann verschleissen, oder wird mittlerweile kontaktlos gelesen und
> geschrieben? Und wird wirklich verlustfrei gespeichert oder lässt die
> Qualität beim kopieren nach?
Kontaktlos nein. Aber da es digital ist, ist es (;praktisch; auch beim
Kopieren können Fehler auftreten, die aber größtenteils durch
Fehlerkorrekturmechanismen korrigiert werden) verlustfrei.

>> 3) für MiniDV spricht, dass es eine ältere (;sprich: ausgereifte)
>> Technik ist, die (;von den hier vorgestellten Systemen) die beste
>> Qualität liefert. Der Nachteil ist die notwendige Bearbeitung der
>> Daten am PC. Die Bänder werden nur mit einfacher Geschwindigkeit
>> ausgelesen (;sprich: 1 h Aufnahme wird in 1 h ausgelesen). Medien sind
>> relativ billig. Man muß die Aufnahmen aber am PC nachbearbeiten, hat
>> dann aber die meisten Möglichkeiten, da die Qualität des
>> Ausgangsmaterials am besten ist. Man sollte nur ausreichen
>> Festplattenplatz zur Verfügung haben - das gilt in der
>> Videobearbeitung aber immer.
>
> Weiterer Nachteil ist das aufwändige hin- und herspulen, wenn man mal was
> sucht...
Machst du das im Urlaub so oft? Ich mach das eigentlich nie. Im Urlaub
aufnehmen, zuhause auf den Rechner kopieren, fertig. Dann kommen die
Bänder zum Archivieren in den Schrank

--
Gruß Chris
Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird beides verlieren




Antwort von Peter Necas:

Hi Christian!

"Christian Albers" schrieb im Newsbeitrag

>
> "Michael Adler" schrieb im Newsbeitrag
>
> > Morgen,
> >
> > ich möchte mir eine Videokamera anschaffen und stehe nun vor der
grossen
> > Frage des Formates. Am liebsten wär mir ja eine mit Festplatte,
allerdings
> > scheints die nur von JVC zu geben. Deshalb die Frage: Sind die gut?
Oder
> > macht es mit HDD generell keinen Sinn, sondern lieber Band bzw. DVD?
> >
... snip ...

> 3) MiniDV HDD ziehen eine Nachbearbeitung am PC nach sich - man muß
die
> Aufnahmen auslesen und auf einen Rohling brennen, wenn man die
Aufnahmen im
> Fernseher sehen will. Bei DVD wird direkt gebrannt und finalisiert -
nach
> Abschluß der DVD ist das Ganze direkt ohne PC im DVD-Player
abspielbar.

Falsch. Es gibt keinen Camcorder, der nicht über Kabel an einen
Fernseher angeschlossen werden kann. Da kann die Aufnahme betrachtet
werden.
Ein Video ohne Nachbearbeitung ist ohnedies ein Kinderkram. Es gibt
verwackelte Szenen, unscharfe Einstellungen usw. die entfernt werden
müssen. Von den langweiligen red ich gar nicht und von einer Vertonung
ganz abzusehen.

>
> 4) Die Rohqualität bei MiniDV ist deutlich besser als bei HDD oder
DVD. Man
> sagt, daß eine Stunde Video ~12-13 GB Mini-DV oder 4-5 GB DVD/HDD
> entsprechen - die Qualität ist bei MiniDV also ~ 2,5 mal besser als
bei DVD
> oder HDD, die stärker komprimieren müssen. Da sollte man sich aber
auch nix
> in die Tasche lügen: das MiniDV-Material wird im Laufe der
> Weiterverarbeitung ja auch noch komprimiert werden müssen, da es sonst
viel
> zu viel Speicher belegen würde. Der Vorteil ist halt, daß man selber
sagen
> kann, wie stark und auf welche Art und Weise komprimiert werden soll,
> während das bei HDD und DVD der Camcorder selber erledigt.
>
Meiner Meinung nach gibt es nur einen richtigen Weg:
- Möglichst unkomprimiertes Material in den PC (;oder, mit Abstrichen in
einen DVD-Recorder) kopieren.
- bearbeiten, es genügt oft nur ein Ausmisten schlechter Szenen. Titel
erstellen.
- Originalton anpassen, eventuell Hintergrundmusik und Kommentar
einspielen.
- das fertige Video wieder als avi auf Band (;bei wichtigen Videos
mehrmals) archivieren.
- DVD erstellen, jetzt erst wird komprimiert.
Natürlich ist es eine Arbeit, aber wenn dann das Publikum applaudiert
war es die Mühe wert.

Peter





Antwort von Peter Necas:

Hi Christian!

"Christian Albers" schrieb im Newsbeitrag

>
> > Somit erhält man die gute DV-Qualität in weiten Teilen eines Videos
> > verlustfrei und erst bei der abschließenden Wandlung in MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt (;DVD)
geht
> > davon etwas verloren.
>
> Das sage ich ja.
>
> > Bei einer DV-Camera mit DV-INDV-IN im Glossar erklärt kann man das geschnittene Werk dann
sogar
> > völlig verlustfrei auf ein DV-Band zurückspielen.
>
> Warum sollte man das wollen? Zur Archivierung würde man doch eher auf
DVD
> brennen, oder?

Du kennst den Unterschied zwischen avi und mpg nicht, oder? Wenn ich
eine avi-Datei archiviere, hab ich die gleiche Qualität wie beim
Einspielen der Aufnahme, die kann ich beliebig oft kopieren und was noch
wichtiger ist auch nachbearbeiten und in anderen Videos verwenden.
Versuch mal eine mpg mehrmals nachzubearbeiten, z.B den Ton zu
verändern.
Archivieren natürlich auf DV-Band.

Peter,
der mit Let's Edit arbeitet.
Ist intuitiv einfach, daß sogar ich als alter Depp Bj.1941 zurechtkomme.





Antwort von Christian Potzinger:

Peter Necas maltreated the Keyboard with following:

> Versuch mal eine mpg mehrmals nachzubearbeiten,
> z.B den Ton zu verändern.

Dann demuxe ich vorher natürlich, damit das
Video unangetastet bleibt. So what? ;)
--
ryl: GKar




Antwort von Thomas Beyer:

Peter Necas schrieb:

> Peter,
> der mit Let's Edit arbeitet.
> Ist intuitiv einfach, daß sogar ich als alter Depp Bj.1941 zurechtkomme.

Nun beleidige mal meinen vater nicht, der enstammt nämlich derselben
Serie ;-).

Gruss,
Thomas




Antwort von Martin Hillebrand:

Hallo.

Christian Albers schrieb:
>
>> Bei einer DV-Camera mit DV-INDV-IN im Glossar erklärt kann man das geschnittene Werk dann sogar
>> völlig verlustfrei auf ein DV-Band zurückspielen.
>
> Warum sollte man das wollen? Zur Archivierung würde man doch eher auf DVD
> brennen, oder?

Nein. Wertvolle Szenen schiebt man wieder auf DV Band zurück und
archiviert das Rohmaterial auf den DV Bändern. In einem halbwegs
trockenen und kühlen Schrank im Keller.

DVDs sind - wie Du schon sagtest - Konsummaterial. Wenn man sein fertig
produziertes Werk schnell wo hin tun will und mal schnell "unter
Freunden" verteilen will.

Dann ist's auch nicht so tragisch, wenn die Nichte die DVD als
Malunterlage benutzt, weil die so schön glitzert.

Über die generelle Haltbarkeit von DVDs kann man wunderbar
philosophieren. Es scheint aber in der Tat so, dass beschreibbare DVDs
nicht soooo wirklich die Wucht in Tüten sind was Langzeitarchivierung
angeht.

> Mein Reden seit jeher: Das "konsummäßige Anschauen" erfolgt mit
> "selbstgebrannten DVDs". D. h. es hat eine Verarbeitung stattgefunden (;die
> Du unten noch beschreibst).

Wenn man das Material "hergeben" möchte, also einen Clip von einer Party
oder deren Gleichen an andere verteilen möchte, ja.

Ungeschnittene Rohsuppe, die direkt aufgenommen wurde, kann man auch
sehr gut von den recht kompakten DV Kameras anschauen. Da unterscheidet
sich die filmerische Qualität auch nicht von denen der DVD Recorder.

Ich weiß übrigens nicht, ob mein Afreey LD 2060 mit den DVD /-R(;W)
zurecht kommen würde. Der ist sogar bei ganz normalen DVD-R Medien sehr
wählerisch.

> Genau. Und mit einem DVD-Camcorder sind all diese Schritte nicht notwendig.

Dann hast Du auch die gleiche ungeschnittete Rohsuppe, wie auf einem
MiniDV Camcorder. Das schneiden und zurechtzupfen eines Rohbandes wertet
dies IMHO schon ungemein auf.

Das Schneiden und Ablängen der einzelnen Szenen, vielleicht ein, zwei
Übergänge machen - das ist der Aufwand.

Nicht das Konvertieren und Brennen auf DVD. Nur dieser kleine Aufwand
sparst Du Dir.

Wenn dieses Material bei Dir schon "Filmreif" ist, dann solltest Du Dir
mal ernsthaft Gedanken über eine Tätigkeit als Kameramann oder
Vergleichbarem machen. Solche Leute sind gesucht ;-)

> Was aber nicht bedeutet, daß DVD-Camcorder ansonsten keine Nachteile hätten
> und immer die beste Lösung wären.

ACK.

Gruß
Martin.




Antwort von Günter Hackel:

Peter Necas schrieb:

> Natürlich ist es eine Arbeit, aber wenn dann das Publikum applaudiert
> war es die Mühe wert.

Stimmt! Es kann aber auch Folgen haben, dann nämlich, wenn man öfter
ganz nett gefragt wird, ob man nicht diese oder jene Feierlichkeit
filmen kann oder alte Urlaubsvideos auch so schön bearbeiten kann :)
Wenn ich Zeit habe, mache ich sowas gerne; natürlich nicht ohne meine
eigene "Phantasie-Filmgesellschaft durch (;meist mehrere) aufwändige
Vorspanne (;incl Kopierschutzhinweisen und "Raubkopierer sind
Mörder-Clips") und dezente Hinweise auch im Abspann-Rolltitel zu
vergessen :)




Antwort von Christian Albers:


>> 3) MiniDV HDD ziehen eine Nachbearbeitung am PC nach sich - man muß
> die
>> Aufnahmen auslesen und auf einen Rohling brennen, wenn man die
> Aufnahmen im
>> Fernseher sehen will. Bei DVD wird direkt gebrannt und finalisiert -
> nach
>> Abschluß der DVD ist das Ganze direkt ohne PC im DVD-Player
> abspielbar.
>
> Falsch. Es gibt keinen Camcorder, der nicht über Kabel an einen
> Fernseher angeschlossen werden kann. Da kann die Aufnahme betrachtet
> werden.

OMG.

Dies ist mir bekannt und das habe ich auch in einem anderen Beitrag in
diesem Thread erwähnt. Bitte den ganzen Thread lesen!

Nochmal in Kürze: der Camcorder kommt als Abspielgerät nicht in Frage.
Technisch kann er es zwar, aber schon Verleihen des Materials ginge i. d. R.
nur mit gleichzeitigem Verleihen des Camcorders. Und diese Option ist keine
Option.

> Meiner Meinung nach gibt es nur einen richtigen Weg:

Das ist ja interessant.

> - Möglichst unkomprimiertes Material in den PC (;oder, mit Abstrichen in
> einen DVD-Recorder) kopieren.
> - bearbeiten, es genügt oft nur ein Ausmisten schlechter Szenen. Titel
> erstellen.
> - Originalton anpassen, eventuell Hintergrundmusik und Kommentar
> einspielen.
> - das fertige Video wieder als avi auf Band (;bei wichtigen Videos
> mehrmals) archivieren.
> - DVD erstellen, jetzt erst wird komprimiert.
> Natürlich ist es eine Arbeit, aber wenn dann das Publikum applaudiert
> war es die Mühe wert.

Das ist *für Dich* der einzige richtige Weg. Du übersiehst, daß es Leute
gibt, die andere Bedürfnisse/Anforderungen haben als Du. Z. B. gibt es
Leute, die weniger Zeit am PC verbringen wollen oder gar keinen PC /
DVD-Rekorder haben (;wollen).

MiniDV - und da beißt die Maus keinen Faden ab - bedingt die Nachbearbeitung
am PC. Alles andere sind Nischenlösungen (;z.B. MiniDV-Player im VCR
eingebaut) oder Quatsch (;Camcorder als einziges Abspielgerät). Wer keinen
Bock auf die Nachbearbeitung hat, ist mit einem MiniDV-Camcorder schlecht
bedient.

Und btw: DVD-Camcorder können das Material auch an den PC übertragen - per
Firewire. Man muß also nur mit der eingeschränkten Qualität leben.

CA.





Antwort von Martin Hillebrand:

Hallo Christian.

Christian Albers schrieb:
> Und btw: DVD-Camcorder können das Material auch an den PC übertragen - per
> Firewire. Man muß also nur mit der eingeschränkten Qualität leben.

Und als was kommen die dann da an?
Ist der DVD Camcorder dann ein Mass Storage Device und man kann das Ding
wie einen externes DVD ROM Laufwerk benutzen?

Ich dachte bisher immer, man legt einfach die DVD im PC ein und muss
dann auf der Video DVD 'rum rutschen.

Gruß
Martin.




Antwort von Peter Necas:


"Christian Potzinger" schrieb im Newsbeitrag
Re: MiniDV, DVD oder HDD?###
> Peter Necas maltreated the Keyboard with following:
>
> > Versuch mal eine mpg mehrmals nachzubearbeiten,
> > z.B den Ton zu verändern.
>
> Dann demuxe ich vorher natürlich, damit das
> Video unangetastet bleibt. So what? ;)

Ja, ja, aber mit jedem demux und mux-Vorgang wird die Qualität des
Videos mieser.

> --
> ryl: GKar

Peter





Antwort von Wolfgang Hauser:

Peter Necas schrieb:

>Ja, ja, aber mit jedem demux und mux-Vorgang wird die Qualität des
>Videos mieser.

Wie kommst Du denn auf diesen Unfug?
Muxen und Demuxen sind völlig verlustfreie Operationen.




Antwort von Christian Potzinger:

Peter Necas maltreated the Keyboard with following:

> Ja, ja, aber mit jedem demux und mux-Vorgang
> wird die Qualität des Videos mieser.

Ist ja schon gut, und jetzt tiiieef durchatmen...
--
ryl: GKar




Antwort von Juergen Kuehne:

Christian Albers schrieb:

> Dies ist mir bekannt und das habe ich auch in einem anderen Beitrag in
> diesem Thread erwähnt. Bitte den ganzen Thread lesen!

Du bist ja ganz schön hochnäsig :-(; Hier in einer öffentlichen
Diskussionsgruppe musst du schon damit leben, dass andere User andere
Ideen und andere Prioritäten haben.

Du solltest dich FREUEN, dass du überhaupt Antworten bekommst bei der
Art deiner Forderungen, alle anderen mögen dir die für dich absolut
genau passende "einzige wirkliche" Lösung DEINER PROBLEME
k-o-s-t-e-n-l-o-s ausknobeln. Und dir auch noch auf einem Silbertablett
servieren. Wo sind wir denn hier?

> Nochmal in Kürze: der Camcorder kommt als Abspielgerät nicht in Frage.

Das ist dein Problem.

> Technisch kann er es zwar, aber schon Verleihen des Materials ginge i. d. R.
> nur mit gleichzeitigem Verleihen des Camcorders. Und diese Option ist keine
> Option.

Diese Option IST EINE OPTION.

>>Meiner Meinung nach gibt es nur einen richtigen Weg:
^^^^^^^^^^^^^^^^
> Das ist ja interessant.

Du kannst aber noch lesen? Lies es einfach nochmal :-(;

> Das ist *für Dich* der einzige richtige Weg.

Lies es einfach NOCHMAL.

> Du übersiehst, daß es Leute
> gibt, die andere Bedürfnisse/Anforderungen haben als Du.

Wer andere Bedürfnisse hat, so wie du, der möge googeln und sich aus
allen OPTIONEN die für ihn passenden raussuchen, zusammenstellen und
SELBER ausprobieren.

> Z. B. gibt es
> Leute, die weniger Zeit am PC verbringen wollen oder gar keinen PC /
> DVD-Rekorder haben (;wollen).

Wenn du keinen DVD-Recorder haben WILLST, hast du eine Option verpasst.

Siehe meinen Beitrag, dass ich genau aus dem Grunde der einfachsten
Erstellung von DVDs mit eben einen DVD-Recorder mit HDD zugelegt habe.
Wie war das doch mit dem kompletten Lesen des Threads? :-(;

> MiniDV - und da beißt die Maus keinen Faden ab - bedingt die Nachbearbeitung
> am PC.

Nein. Ich mach keine Nachbearbeitung am PC.

> Alles andere sind Nischenlösungen (;z.B. MiniDV-Player im VCR
> eingebaut)

Das ist DEINE MEINUNG, siehe oben... anderen sprichst du deren eigene
Meinung ab. :-(;

> oder Quatsch

das ist das "Sahnehäubchen" auf deiner Hochnäsigkeit :-(;

> (;Camcorder als einziges Abspielgerät). Wer keinen
> Bock auf die Nachbearbeitung hat, ist mit einem MiniDV-Camcorder schlecht
> bedient.

Nein, das ist NUR DEINE EIGENE MEINUNG. Behalt die besser für dich.

> Und btw: DVD-Camcorder Sdas Material auch an den PC übertragen - per
> Firewire. Man muß also nur mit der eingeschränkten Qualität leben.

Das muss man aber nicht machen, geht viel simpler mit der Übertragung
zum DVD-Recorder.

Solltest du weiterhin deine "gewählte" Ausdrucksweise beibehalten,
wünsche ich dir viel Spass beim "Diskutieren". Wenn du derzeit
feststellst, dass du dir den falschen DVD-Recorder gekauft hast, hast du
halt Pech gehabt. Hättest dich vorher informieren sollen... alles lesen ;-)

Jürgen





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