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Langzeiterfahrungen Panasonic S5/S1?



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Frage von cantsin:


Mal 'ne Frage in die Runde: Was sind Eure Langzeit- und Praxiserfahrungen mit der S5 als Videokamera, nach den diversen Firmware-Funktionsupgrades, und im Alltag als Reportage-/Run-and-Gun-/Unterwegs-Kamera z.B. mit dem 24-105mm-Panasonic-Zoom? Kriterien wären z.B.:

- Qualität/Robustheit der internen Codecs und des Log-Profils (hier gehe ich nach den Firmware-Updates mal von klassenbester Video-Bildqualität aus, mit weniger aggressiver Entrauschung/Prozessierung als bei Sony & Co und besserer effektiver Farbauflösung als z.B. bei Fuji),
- Qualität der Stabilisierung (auch im Zusammenspiel Kamera-IBIS + Objektiv-OIS),
- Qualität der internen Audioaufnahme (mit direkt an die Kamera angeschlossenen Mikros),
- Robustheit + Ergonomie (inkl. Menüs/Knöpfe/Konfigurierbarkeit),
- Monitoring von Bild und Ton mit kameraeigenen Mitteln (Qualitat des Fokuspeaking + der Zebras, Qualität von Histogramm/Waveform, Qualität der Tonpegel-Anzeige, manuelle Fokushilfen/-lupe etc.etc.),
- praktische & im Alltag oft essenzielle Dinge (Akkulaufzeit, Platzierung der Audiobuchsen, Zusammenspiel mit/Anforderungen an kompatible SD-Karten)...

Die beiden Schwachpunkte der Kamera - EVF-Auflösung und Video-Autofokus - sind mir klar.

Mir ist auch klar, dass die S1 zu einem nicht viel höheren Preis (vor allem beim EVF) besser ausgestattet ist und ein robusteres Gehäuse hat.

(Um den Hintergrund zu erklären: ich hätte Gelegenheit, meine Fuji X-T4 gegen eine S5 zu tauschen. Und um keinen Glaubenskrieg über Fuji vs. Panasonic aufkommen zu lassen, nur die Anmerkung, dass ich mit der X-T4 wegen einer Reihe Dinge persönlich nie warmgeworden bin und als Sigma fp-Besitzer mit einer S5 meine derzeitigen 3 auf 2 Systeme reduzieren könnte. Dass Panasonic kurz- oder mittelfristig vielleicht aus dem Kamerageschäft aussteigt, spielt für diese Entscheidung keine Rolle.)



Antwort von Drushba:

ich denke, Du würdest sicher nichts falsch machen, wenn Du Dir die S5 einfach mal für ein paar Tage ausleihst, um zu sehen, ob Du mit ihr warm werden kannst. Ich hatte mir die S1 sicher für ein halbes immer wieder mal geliehen, bevor ich sie dann gekauft habe und dabei gelernt mt den Fokusschwächen umzugehen. Wollte mir gerade eventuell ein manuelles CN-E-Objektiv kaufen, da habe ich dieses hier gefunden:
https://www.youtube.com/watch?v=apyAzQ0w7MI

Ich konnte auf diese Art bei einem erstem Test auch verbesserte Auto-Ergebnisse erzielen. Da die S5 den gleichen Sensor hat, wird es wohl ähnlich sein. Fotos haben enorm viel Reserve, das gefällt mir sehr gut (aber ich komme von einer alten 5DIII, daher bin ich auch leicht zu beindrucken))). Ich überlege auch, die S5 als B-Kamera für längere handheld- Einsätze zu kaufen, aber die S1 ist in der Praxis bislang nicht zu schwer, liegt eher ziemlich gut in der Hand. Die S5 könnte etwas frontlastig sein mit Objektiven, das würde ich auf jeden Fall mal mit Deinen Gläsern vor dem Kauf ausprobieren. Die GH5 ist ja ähnlich schwer und wenn ich da ein Canon 70-200er f2,8 dran habe, dann ist das für mein Empfinden schon eine seltsame Gewichtsverteilung (aber wohl auch eine Gewöhnungssache))).



Antwort von cantsin:

Danke!

Ja, Ausleihe habe ich in der Tat vor, aber nichts ersetzt Langzeit-Praxiserfahrung, daher meine Fragen.

Wenn ich es richtig verstehe, braucht man sowohl bei der S5, als auch bei der S1 nach wie vor das bezahlte V-Log-Upgrade?








Antwort von arcon30:

hi,

bei der s5 ist es schon V-Log dabei!

LG
kai



Antwort von MrMeeseeks:

Die hatte S5 hatte ich einige Wochen und kann von ihr nur abraten. Alles was mir an der S1 so gefällt hat die S5 nicht zu bieten.

Die Sensoren sind ja identisch und in dem Preisbereich ungeschlagen, vor allem mit Möglichkeit der ProresRaw Aufnahme, wenn aber nur die S5 zur Auswahl steht, dann würde ich sie nicht gegen eine X-T4 tauschen.

Da die Auswahl an nativen Objektiven recht spärlich ist, wird man automatisch manuelle Linsen bevorzugen und da stört schon der Sucher welchen ich als völlig unangebracht halte im Jahre 2021.

Trotz mittelgroßer Hände empfinde ich den Griff der S5 auch viel zu klein, das 24-105 wird da nur nervig unangenehm nach einiger Zeit. Das 20-60 passt aber perfekt zur S5.

Es wäre auch eine Überlegung wert die neuen kleinen Sigma Objektive an der S5 zu nutzen, die passend nämlich auch perfekt an die Sigma FP.



Antwort von cantsin:

Ich habe die S5 jetzt beim Verleiher für einen Tag geholt und gerade mal ein paar Testaufnahmen damit gemacht, im 1:1-Vergleich zur Sigma fp und Fuji X-T4.

Was mich schon mal sehr positiv überrascht: Ich hatte erwartet, dass die S5 ein Plastikbomber ist, als Sparmaßnahme ggü. der S1, aber ganz im Gegenteil. Gerade im Vergleich zur X-T4 mit ihren Fitzelknöpfen und -schaltern (und ebenso fitzeligem Softwareinterface) ist die Kamera bei praktisch gleicher Gehäusegröße unglaublich solide, liegt gut in der Hand, hatte überall größere und haptisch bessere Bedienelemente, und man findet sich sofort mit ihr zurecht. Auch das Menü ist wohltuend klar, gut strukturiert und bietet bei den Videoeinstellungen mehr als erwartet (wie z.B. Shutter Angle - da hat Panasonic offenbar per Firmware noch vieles nachgereicht, was in Testberichten bemängelt wurde). Nach einem Jahr Kampf mit der X-T4 wirkt sich die S5 schon beim ersten Ausprobieren positiv auf meinen Stresshormonspiegel aus...

Echte Pferdefüße sind die fehlende Fokuslupe während der Aufnahme und die auf -12db begrenzte Tonaussteuerung. (Beides AFAIK auch Einschränkungen der S1.) Ich gehe mal davon aus, dass ruessels Ohrwurm-Mikrofon an dieser Kamera bei Konzerten krass übersteuert und werde das heute abend auch mal in der Praxis testen.

@MrMeeseeks: Das Argument, dass die S1 gegen ein großes Zoomobjektiv wie das Panasonic 24-105mm/f4 besser balanciert ist, macht mich noch nachdenklich.



Antwort von Drushba:

cantsin hat geschrieben:
.

Echte Pferdefüße sind die fehlende Fokuslupe während der Aufnahme und die auf -12db begrenzte Tonaussteuerung. (Beides AFAIK auch Einschränkungen der S1.) Ich gehe mal davon aus, dass ruessels Ohrwurm-Mikrofon an dieser Kamera bei Konzerten krass übersteuert und werde das heute abend auch mal in der Praxis testen.
Der Pegel kann in der Praxis aber ganz gut am XLR1-Modul geregelt werden. Das würde ich sagen ist Pflicht bei dieser Cam, wenn mit ihr gefilmt werden soll. ;-)



Antwort von MrMeeseeks:

cantsin hat geschrieben:

Was mich schon mal sehr positiv überrascht: Ich hatte erwartet, dass die S5 ein Plastikbomber ist, als Sparmaßnahme ggü. der S1, aber ganz im Gegenteil. Gerade im Vergleich zur X-T4 mit ihren Fitzelknöpfen und -schaltern (und ebenso fitzeligem Softwareinterface) ist die Kamera bei praktisch gleicher Gehäusegröße unglaublich solide, liegt gut in der Hand, hatte überall größere und haptisch bessere Bedienelemente, und man findet sich sofort mit ihr zurecht. Auch das Menü ist wohltuend klar, gut strukturiert und bietet bei den Videoeinstellungen mehr als erwartet (wie z.B. Shutter Angle - da hat Panasonic offenbar per Firmware noch vieles nachgereicht, was in Testberichten bemängelt wurde). Nach einem Jahr Kampf mit der X-T4 wirkt sich die S5 schon beim ersten Ausprobieren positiv auf meinen Stresshormonspiegel aus...

Gerade die Haptik empfand ich zumindest recht billig im Vergleich zur S1, erinnert mich an meine anderen Panasonic Kameras GH5/G9. Die S1 ist wirklich die haptisch beste Kamera die ich die letzten Jahre hatte.

Eventuell liegt das auch an dem Display, denn die Klappdisplays wirken für mich immer so billig und zerbrechlich.

Nachgereicht hat Panasonic beim Thema Menü nicht viel (zumindest wüsste ich nicht was) denn das sah schon immer so aus, auch auf der GH5. Wird meistens ja auch gelobt. Das Fuji und Olympus Menü dagegen ist tatsächlich grauenhaft aufgebaut.


Wenn dir die Kamera aber einwandfrei in der Hand liegt dann ist ja alles gut, ich brauchte noch den passenden Smallrig Griff dazu. Diesen kann ich übrigens empfehlen wenn man irgendeine Art von Kabel anschließen möchte. Oder eben beim 24-105 wenn man mehr Halt brauch.

Übersehen wird immer wie gut die S1 und S5 beim Thema Lowlight sind und im Gegensatz zur a7s III ruiniert die interne Rauschunterdrückung nicht völlig das Bild.



Antwort von cantsin:

Danke für den Hinweise auf den XLR-1 - nur noch einmal 300 Euro Mehrausgabe und mehr Geraffel an der Kamera und ein bisschen Overkill, wenn man eigentlich kein XLR braucht...

Gibt's eigentlich auch Erfahrungswerte hinsichtlich der Qualität der In-Body-Stabilisierung der (in dieser Hinsicht angeblich schlechteren) S5 ggü. der S1?

Ich habe jetzt noch mal meinen Simpel-Test wiederholt, bei dem ich schon vor beinahe exakt einem Jahr über die Farbauflösungsschwächen der X-T3/X-T4 stolperte:
viewtopic.php?f=5&t=149787&p


Referenzbild der Sigma fp, unkomprimiertes 4K CinemaDNG, in Resolve interpretiert als Blackmagic Film Log v1 und mit "Color Space Transform" mit Tone Mapping zu Rec709 gewandelt:

fp_1.1.1.jpg chromacity fp.png Hinsichtlich der Farbauflösung/abstufung/differenzierung IMHO zu Recht immer noch die Referenz; hier müsste man die S5 eigentlich fairerweise mit externer RAW-Aufzeichnung vergleichen.



s5 v-log_1.4.1.jpg chromacity s5.png S5, interne 4K UHD 10bit 4:2:2 V-Log-Aufzeichnung; mit zu oben äquivalentem Workflow (Resolve Color Space Transform mit Tone Mapping) umgeformt zu Rec709, sehr leichte Lift/Gamma/Gain-Korrekturen, um das Bild dem Referenzbild anzupassen.



x-t4 f-log_1.2.1.jpg chromacity x-t4 f-log.png X-T4, interne 4K DCI 10bit 4:2:0 Flog-Aufzeichnung; mit zu oben äquivalentem Workflow (Resolve Color Space Transform mit Tone Mapping) umgeformt zu Rec709, sehr leichte Lift/Gamma/Gain-Korrekturen



x-t4 eterna_1.3.1.jpg chromacity x-t4 eterna.png X-T4, interne 4K DCI 10bit 4:2:0 Aufzeichnung mit Eterna-Farbprofil; mit zu oben äquivalentem Workflow (Resolve Color Space Transform mit Tone Mapping) umgeformt zu Rec709, Lift/Gamma/Gain-Korrekturen.


Das Bild der S5 sieht wirklich sehr gut aus für interne 10bit-Aufzeichnung.



Antwort von cantsin:

Konzert ist abgedreht (war kein Auftrag, daher ein Trial-und-Error mit der Kamera unter 'echten' Drehbedingungen), und mein vorläufiges Praxisfazit nach 12 Stunden S5 ist:

- Das Bildmaterial ist bildqualitativ wirklich sehr gut. Die angehängten Screengrabs kommen direkt aus Resolve nach einer einfachen Farbraum-Transformation V-Log -> Rec709, ohne weiteres Grading. Toll! Nachdem ich letzte Woche ein Schulungs-/Workshopvideo mit der X-T4 in (farbkorrigiertem) Eterna und ein Konzertvideo in F-Log gedreht habe und wieder einmal gefrustet war mit den auf den ersten Blick zwar gefälligen, auf den zweiten Blick aber monochromen bzw. undifferenzierten Farben, ist das hier wirklich ein erheblicher Unterschied.

- Die Bedienung der Kamera ist für eine Hybridkamera extrem gut und drehpraxisnah. Es gelang mir in einer kurzen Drehpause sogar, schnell und im Handumdrehen das Quick-Menü umzukonfigurieren und die Funktionen für verschiedene Sensor-Crops und Stabilisierungsmodi dort hineinzulegen. Nur der "Record"-Knopf liegt haptisch-motorisch ungünstig.

- interne Audioaufnahme ist wie erwartet ein Problem. Für 'heiße' Mikros lässt sich der Aufnahmepegel nicht weit genug runterdrehen. Wie ebenfalls erwartet, ging der Ohrwurm bei der Konzertaufnahme gar nicht und hätte die Aufnahme hoffnungslos übersteuert. (Gibt es hier eigentlich preiswerte Pegeldämpfer/Attenuators, die man einfach zwischen Mikro und Kamera stecken kann?). Ich hatte deshalb vorsorglich ein Sennheiser MKE-440 mitgenommen, bei dem sich der Pegel direkt am Mikrofon auf -20db dämpfen lässt. Wenn man dann aber den Preamp der Kamera auf 0db lässt, rauscht es extrem. Sowohl die Sigma fp als auch die X-T4 haben deutlich bessere interne Preamps.

- Schärfeziehen mit Bordmitteln ist auch ein Problem, weil das Focus-Peaking der Kamera nicht sonderlich präzise ist und der Fokus-Assist nicht während der Aufnahme funktioniert. Als Experiment habe ich deshalb öfter mal die Kamera Tracking-Autofokus mit meinem (noch von der fp stammenden) Sigma 45mm/f2.8 machen lassen, nach dem Rezept des oben von @Drushba verlinkten Youtube-Videos. Das ging - wie ich jetzt im Schnitt sehe - erstaunlich gut, allerdings hatte ich auch ideale Lichtbedingungen und eine relativ geschlossene Blende im Bereich f5.6/f8-/f11 bzw. wenig Tiefenunschärfe.

- Das 4:2:2-10bit-4K-h264-Long GOP-Material schneidet sich wie Butter auf meinem Athlon 3900X/GTX 1080Ti-PC, im Gegensatz zu dem 4:2:0-4K-h265-All Intra-Material der X-T4.

Muss mich jetzt mal Einlesen, was die wirklichen Unterschiede und Vorteile der S1 ggü. der S5 sind. Wenn ein besserer Preamp dazugehört, wäre das ein Argument für die (für meine Zwecke: eher unhandlich) größere Kamera.



Antwort von Drushba:

Schönes Fazit. Sieht auf jeden Fall auch nach einem guten Konzert aus.))



Antwort von shellbeach:

cantsin hat geschrieben:
Konzert ist abgedreht (war kein Auftrag, daher ein Trial-und-Error mit der Kamera unter 'echten' Drehbedingungen), und mein vorläufiges Praxisfazit nach 12 Stunden S5 ist:

- Das Bildmaterial ist bildqualitativ wirklich sehr gut. Die angehängten Screengrabs kommen direkt aus Resolve nach einer einfachen Farbraum-Transformation V-Log -> Rec709, ohne weiteres Grading. Toll! Nachdem ich letzte Woche ein Schulungs-/Workshopvideo mit der X-T4 in (farbkorrigiertem) Eterna und ein Konzertvideo in F-Log gedreht habe und wieder einmal gefrustet war mit den auf den ersten Blick zwar gefälligen, auf den zweiten Blick aber monochromen bzw. undifferenzierten Farben, ist das hier wirklich ein erheblicher Unterschied.

- Die Bedienung der Kamera ist für eine Hybridkamera extrem gut und drehpraxisnah. Es gelang mir in einer kurzen Drehpause sogar, schnell und im Handumdrehen das Quick-Menü umzukonfigurieren und die Funktionen für verschiedene Sensor-Crops und Stabilisierungsmodi dort hineinzulegen. Nur der "Record"-Knopf liegt haptisch-motorisch ungünstig.

- interne Audioaufnahme ist wie erwartet ein Problem. Für 'heiße' Mikros lässt sich der Aufnahmepegel nicht weit genug runterdrehen. Wie ebenfalls erwartet, ging der Ohrwurm bei der Konzertaufnahme gar nicht und hätte die Aufnahme hoffnungslos übersteuert. (Gibt es hier eigentlich preiswerte Pegeldämpfer/Attenuators, die man einfach zwischen Mikro und Kamera stecken kann?). Ich hatte deshalb vorsorglich ein Sennheiser MKE-440 mitgenommen, bei dem sich der Pegel direkt am Mikrofon auf -20db dämpfen lässt. Wenn man dann aber den Preamp der Kamera auf 0db lässt, rauscht es extrem. Sowohl die Sigma fp als auch die X-T4 haben deutlich bessere interne Preamps.

- Schärfeziehen mit Bordmitteln ist auch ein Problem, weil das Focus-Peaking der Kamera nicht sonderlich präzise ist und der Fokus-Assist nicht während der Aufnahme funktioniert. Als Experiment habe ich deshalb öfter mal die Kamera Tracking-Autofokus mit meinem (noch von der fp stammenden) Sigma 45mm/f2.8 machen lassen, nach dem Rezept des oben von @Drushba verlinkten Youtube-Videos. Das ging - wie ich jetzt im Schnitt sehe - erstaunlich gut, allerdings hatte ich auch ideale Lichtbedingungen und eine relativ geschlossene Blende im Bereich f5.6/f8-/f11 bzw. wenig Tiefenunschärfe.

- Das 4:2:2-10bit-4K-h264-Long GOP-Material schneidet sich wie Butter auf meinem Athlon 3900X/GTX 1080Ti-PC, im Gegensatz zu dem 4:2:0-4K-h265-All Intra-Material der X-T4.

Muss mich jetzt mal Einlesen, was die wirklichen Unterschiede und Vorteile der S1 ggü. der S5 sind. Wenn ein besserer Preamp dazugehört, wäre das ein Argument für die (für meine Zwecke: eher unhandlich) größere Kamera.
Wie empfindest du die Stabilisierung der S5?
Ich hatte die A7SIII und empfandt die Stabilisierung als nicht so gut, trotz Active Mode und Zusatzprogramm Catalyst. Nun wollte ich eigentlich auf die A7IV warten (bessere Auflösung für den Fotobereich), aber ich denke, dass die Stabilisierung aus der Hand, sich aufgrund der Größe des Objektivanschlusses nicht verbessern wird.

An der GH5 gab es die Option I.S. Lock, gibt es das bei der S5 auch?








Antwort von cantsin:

shellbeach hat geschrieben:
Wie empfindest du die Stabilisierung der S5?
Sehr gut. Hier als Beispiel ein Video, das mit einem unstabilisierten Sigma DG DN 35mm/2.0 komplett aus der Hand bzw. mit dem Kamera-Halsgurt als einziger Stabilisierung gedreht wurde:

https://vimeo.com/607594928

An der GH5 gab es die Option I.S. Lock, gibt es das bei der S5 auch?
Es gibt eine "Boost I.S."-Option, die nochmal stärker elektronisch stabilisiert (bzw. für die elektronische Stabilisierung stärker ins Bild croppt). Die hatte ich aber in dem o.g. Video nicht verwendet, sondern nur die normale in-Body-Stabilisierung (und auch nicht den normalen elektronischen Stabilisator).



Antwort von shellbeach:

cantsin hat geschrieben:
shellbeach hat geschrieben:
Wie empfindest du die Stabilisierung der S5?
Sehr gut. Hier als Beispiel ein Video, das mit einem unstabilisierten Sigma DG DN 35mm/2.0 komplett aus der Hand bzw. mit dem Kamera-Halsgurt als einziger Stabilisierung gedreht wurde:

https://vimeo.com/607594928

An der GH5 gab es die Option I.S. Lock, gibt es das bei der S5 auch?
Es gibt eine "Boost I.S."-Option, die nochmal stärker elektronisch stabilisiert (bzw. für die elektronische Stabilisierung stärker ins Bild croppt). Die hatte ich aber in dem o.g. Video nicht verwendet, sondern nur die normale in-Body-Stabilisierung (und auch nicht den normalen elektronischen Stabilisator).
Danke, das sieht ja schon mal gut aus.
Von der A7S III kommend, wäre der Sucher ein Kulturschock oder ist es erträglich und nutzbar :-)?

Nutzt du den AF der S5 oder fokussiert du hauptsächlich manuell? An der Sony war der AF zwar hervorragend, aber irgendwie zu unvorhersehbar.



Antwort von cantsin:

shellbeach hat geschrieben:
Von der A7S III kommend, wäre der Sucher ein Kulturschock oder ist es erträglich und nutzbar :-)?
Kann ich mangels A7S III leider nicht beurteilen. Meine Empfehlung wäre, sich die S5 auszuleihen. Wenn es Dir nur um die Features geht und nicht um ein kompaktes Gehäuse, würde ich mir alternativ eine gebrauchte S1 mit V-Log-Update oder die S1H ansehen. Der Gebrauchtpreise sind z.Zt. ziemlich niedrig.
Nutzt du den AF der S5 oder fokussiert du hauptsächlich manuell?
Manuell, bzw. Vorfokussierung mit Single-AF per AF-Taste/Back button focusing. Leider gibt's (ohne externen Fieldmonitor) keine Fokuslupe während der Aufnahme.



Antwort von shellbeach:

Neben der Größe kommt die S1 für mich nicht in Frage, da das Display nicht komplett dreh- und schwenkbar ist.

Ich weiß gar nicht mehr, ob es die Sony konnte, aber man kann an der S5 im MF Modus die AF Taste drücken, es wird dann vorfokussiert und man kann manuell weiter fokussieren? Habe ich das so richtig verstanden?



Antwort von cantsin:

shellbeach hat geschrieben:
Ich weiß gar nicht mehr, ob es die Sony konnte, aber man kann an der S5 im MF Modus die AF Taste drücken, es wird dann vorfokussiert und man kann manuell weiter fokussieren? Habe ich das so richtig verstanden?
Ja, das geht problemlos. In meinem oben verlinkten Beispielvideo habe ich das auch gemacht. In der Einstellung von 4:02-4:20 habe ich auf diese Weise auch des Fokus verlagert. Du siehst dann aber auch das Panasonic-typische AF-Pumpen.



Antwort von blueplanet:

...meine Meinung: die S5 ist wohl die am meisten unterschätzte Filmkamera unter den Fotoapparaten;). Ich will sagen, es ist für mich die erste Kamera, auch dank des fehlenden Tiefpassfilters, die wirklich als Hybrit bezeichnet werden kann. Perfekte 24MP-Fotos + tolle Filmaufnahmen in UHD.
Ich nutze sie seit über einem Jahr auf run&gun-Reisen und bin...bis auf den Autofokus (beim Filmen) rundum zufrieden damit.
Der einzige Grund nochmal zu wechseln wäre: ein interner ND-Filter + die Möglichkeit intern 50p, 10Bit in voller Sensorauslösung zudrehen.
Mehr braucht man dann wirklich nicht (o.k.: vielleicht noch einen besseren Autofokus ;)) - aber selbst damit kann ich leben, umgehen.
Das 10Bit V-Log-Material ist absolut sendefähig und lässt sich hervorragend mit anderen Cameras matchen (Mavic 2 mlog, GoPro 7 protune, GH5 V-Log L). Und besonders leicht lässt sich das mit dem Premiere CC plugin "Cinematch" bewerkstelligen.
Da brauchst du im Grunde keine anderen Looks und Luts mehr. Das passt, richtig belichtet, nahezu immer auf anhieb, dank spezifizierter Rec709-Ausgabe.
Einfach natürlich schöne Farben, sehr gute Hauttöne, DR mit viel Reserven und ohne große, künstliche Nachschärfung.

LG
Jens



Antwort von cantsin:

blueplanet hat geschrieben:
...meine Meinung: die S5 ist wohl die am meisten unterschätzte Filmkamera unter den Fotoapparaten;). Ich will sagen, es ist für mich die erste Kamera, auch dank des fehlenden Tiefpassfilters, die wirklich als Hybrit bezeichnet werden kann. Perfekte 24MP-Fotos + tolle Filmaufnahmen in UHD.
Einfach natürlich schöne Farben, sehr gute Hauttöne, DR mit viel Reserven und ohne große, künstliche Nachschärfung.
Kann das auch aus meiner Sicht nur bestätigen.




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