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Imagefilm in mehreren Sprachversionen



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Frage von udostoll:


Hallo Filmgemeinde,

eine Frage zum Verständnis.

Ich habe ein Komplettangebot für die Erstellung eine Imagesfilms abgegeben.
Alles inclusive .... ausser einem deutschen Sprecher. Falls der gewünscht wird.
Der Sprecher wurde nicht gebraucht ..... ein Mitarbeiter hat selber die Statements
abgegeben . Film fertigestellt und bezahlt .... alles bestens .

Jetzt kommt die Marketingabteilung und möchte gern eine englische und eine russische Version . Den oder die Sprecher wollen Sie bezahlen ..... aber nicht die zwei
zusätzlichen Film/Sprachversionen . Nach dem Motto .... ist ja ein Film , nur mit
verschiedenen Sprachen .

Wie seht Ihr das ? Was würdet Ihr da berechnen ? 3 Filme ? Oder nur die Änderungsarbeiten ?

Danke für Eure Meinung !

Gruß Udo



Antwort von Pianist:

Das verstehe ich jetzt nicht ganz. Du sollst mehrere Sprachversionen erstellen. Dazu gehört ja nicht nur das Honorar für die Übersetzer und Sprecher, sondern Du musst ja auch die Sprachaufnahme machen, neue Tonmischungen, vielleicht auch grafische Elemente anpassen und so weiter. Das gehört natürlich alles zum Angebot dazu. Entweder erteilen sie Dir dann den Auftrag oder nicht. Aber es bringt ja nichts, wenn der Auftraggeber bereit ist, nur eine Teilleistung zu bezahlen, denn allein vom Sprecherhonorar bekommt er ja seine fertigen Sprachversionen nicht.

Ich kann doch auch nicht in eine Pizzeria gehen, eine Pizza Hawaii bestellen, aber nur die Ananas bezahlen wollen.

Matthias



Antwort von srone:

ich sehe das so, der film ist ja schon geschnitten/gegradet etc, deine aufgabe ist nun die zusätzlichen audioversionen aufzunehmen bzw einzupflegen, genau diesen aufwand würde ich in rechnung stellen.

lg

srone








Antwort von sascha_kvfs:

Ich würde die Vertonung in Rechnung stellen mit den Unterpunkten:
- Sprecher
- Änderungsarbeiten (quasi Mehraufwand gegenüber Basisauftrag)

Du hast bei deinem Ursprungsangebot eventuelle Änderungs-Stundensätze schon mit angeboten?!
Was ist in deinen AGBs definiert? Denn mit Auftragserteilung haben die diese akzeptiert.
Da die Schlussrechnung wahrscheinlich schon durch ist, würde ich es als eine Art Regieauftrag sehen.
Notfalls ein neues Angebot unterbreiten.

LG



Antwort von Pianist:

Es ist keine Änderung, sondern eine Erweiterung!

Matthias



Antwort von TheBubble:

Das entspricht doch dem Betätigungsfeld der Synchronisation. Daran würde ich mich orientieren.

Ein Problem könnte bestehen, wenn keine reine Tonspur ohne Sprecher vorliegt.



Antwort von rdcl:

Ich würde auch folgende Posten in Rechnung stellen:
- Sprachaufnahme
- Sprachregie (allerdings schwierig bei fremden Sprachen)
- Mischung
- Anlegen der neuen Mischung auf Bild
- Evtl. Anpassungen, auch grafisch
- Finalisierung, Export und ggf. Archivierung
- Sprecherhonorar



Antwort von Pianist:

Also ich gehe mal ganz stark davon aus, dass er natürlich seine Projektdatei griffbereit hat, die Timeline kopiert, und dort dann die neuen Sprachaufnahmen reinschmeißt. Genau genommen müsste er in diesem Fall nicht mal an den Originalton rankommen, weil ja eh nur overvoiced wird, da es keinen deutschen Off-Sprecher gab, den man jetzt eliminieren müsste.

Matthias



Antwort von rdcl:

Pianist hat geschrieben:
Also ich gehe mal ganz stark davon aus, dass er natürlich seine Projektdatei griffbereit hat, die Timeline kopiert, und dort dann die neuen Sprachaufnahmen reinschmeißt. Genau genommen müsste er in diesem Fall nicht mal an den Originalton rankommen, weil ja eh nur overvoiced wird, da es keinen deutschen Off-Sprecher gab, den man jetzt eliminieren müsste.

Matthias
Und neu mischen muss man das nicht denkst du? Vor allem, wenn es vorher keinen Sprecher gab, und jetzt schon? Aber laut dem TE gab es ja einen, das hat nur ein Mitarbeiter übernommen.
In der Regel ist derjenige der schneidet ja auch nicht derjenige der mischt. Das heißt, das muss alles nochmal in ProTools.



Antwort von Pianist:

rdcl hat geschrieben:
Und neu mischen muss man das nicht denkst du?
Doch, natürlich. Hatte ich ganz oben bereits erwähnt.

Matthias



Antwort von rdcl:

Pianist hat geschrieben:
rdcl hat geschrieben:
Und neu mischen muss man das nicht denkst du?
Doch, natürlich. Hatte ich ganz oben bereits erwähnt.

Matthias
Aber dann ist es ja nicht nur neuen Ton in die Timeline schmeissen. Oder was wolltest du damit sagen?



Antwort von Pianist:

Schau in das zweite Posting von oben.

Matthias








Antwort von rdcl:

Pianist hat geschrieben:
Schau in das zweite Posting von oben.

Matthias
Habe ich gelesen. Aber danach hast du geschrieben, man müsste nur den neuen Sprecher in die Timeline schmeissen und nichtmal an den Orginalton ran. Das widerspricht sich doch



Antwort von Pianist:

Mensch, ich muss doch nicht in jedem Posting immer wieder alles aufzählen, was ich vorher schon geschrieben habe, da darf man doch wohl auch mal verkürzen. Und meine spätere Aussage war so zu verstehen, dass es in diesem Fall nicht mal ein Problem wäre, wenn er an die Einzelspuren nicht mehr rankommt, weil ja kein deutscher Off-Sprecher zu eliminieren ist, da es im Film nur O-Töne gibt, die overvoiced werden müssen. Und natürlich muss man da am Regler ziehen bzw. Audio-Gummibänder mit Keyframes anfassen, je nach dem...

Matthias



Antwort von Jott:

udostoll hat geschrieben:
Hallo Filmgemeinde,
"Den oder die Sprecher wollen Sie bezahlen ..... aber nicht die zwei
zusätzlichen Film/Sprachversionen."

Nicht drauf einlassen, wenn sich eine Marketinggestalt dumm stellt. Empfiehl ihnen ein Tonstudio, wo sie ihr Zeug herkriegen und auch bezahlen müssen, und lass dir 15% Provision geben. Wenn sie dann nicht weiter wissen, werden sie schon kommen. Wenn nicht, dann hast du trotzdem was verdient und keinen (vorprogrammierten) Ärger.



Antwort von TheBubble:

Mir ist auch nicht völlig klar, ob der Mitarbeiter vor der Kamera sein Statement abgegeben hat, oder ob er als Sprecher aus dem Off fungierte. Vielleicht auch eine Mischung aus beidem?

Wenn die zweite, dritte Sprache nur überlagert werden soll und nichts auszutauschen ist, dann braucht man nicht einmal die Projektdatei, der fertige Film sollte dafür reichen.

Da wir das Original nicht kennen, können wir natürlich nur spekulieren.



Antwort von Cinemator:

Auf jeden Fall einen Nach-KV. Da kann noch viel Arbeit entstehen. Im On kann man ja
mal einen GF/Mitarbeiter guten Tag sagen lassen. Als Off Speaker unmöglich. Hätte ich von
vornherein abgelehnt. Frage ist ja, wenn es aus dem Off kommt, wer die fremdsprachigen
Texte schreibt. Da kann eine Menge Mist entstehen.



Antwort von klusterdegenerierung:

udostoll hat geschrieben:
eine Frage zum Verständnis.
Wie seht Ihr das ? Was würdet Ihr da berechnen ? 3 Filme ? Oder nur die Änderungsarbeiten ?
Hallo Udo.
Das bzw Dein Problem ist, das Du oder der Kunde sich Missverständlich ausdrückt.

Entweder denkt der Kunde er müße die gesamten Filmkosten nun noch 2 mal bezahlen, oder Du meinst Du könntest die 2 neuen Versionen als 2 komplette Filme berechnen.
Wenn der Kunde die Sprecher bezahlt, berechnest Du ihnen noch ein paar Euro postproduction für das drunter legen der englischen & russischen Sprache und das rausrendern beider.

Sollte ja nicht mehr als eine Stunde in Anspruch nehmen, klick weg , klick rein, klick weg klick rein und fettich, macht hundertfufzig Mark, öh Euro.




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